DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 07/02 - Fotoforum - Technik 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Test-Forum aufsuchen!
Im Technik-Forum sind Fragen und Diskussionen rund um die Eisenbahnfotografie willkommen. Bitte die Dienstvorschrift des Fotoforums beachten!
Moderatoren: Andreas Burow - Jan vdBk
Ein freundliches Hallo in dies Forum gesendet.
Meine Frage bezieht sich auf die Höhe der Auslösungen einer Digitalen Kamera. Wie kann ich die Anzahl von ca 22700 Auslösungen einer Nikon D800 bewerten? Ist dies sehr hoch, eher Durchschnitt oder gerade mal "Warm geworden"? Kann man sagen, wie hoch die Durchschnittsauslösungen sind, bis eine DSLR "verbraucht" ist? Ich weiß nicht, ob die Kamera einem Profi gehörte oder Hobbyfotografen. Diese ist im Angebot für 900€, hat ein halbes Jahr Garantie ( des jetzt veräussernden Händlers ) und macht auf den Fotos und laut Angaben einen guten Eindruck. Ich bin irgendwie am überlegen.
Sage schon mal Danke für eventuelle Antworten.
Wie ( fast ) immer mit freundlichen Grüßen, oskarchen Bln

Eine D800E

geschrieben von: Walsum5

Datum: 05.04.18 20:39

mit ca. 22700 Auslösungen, inklusive 6 Monaten Garantie, für 900 Euro ist meiner Meinung nach ein sehr gutes Angebot und eine eindeutige Kaufempfehlung.

"Höchst präziser und robuster Verschlussmechanismus: Auf 200.000 Auslösungen ausgelegt, kürzeste Belichtungszeit von 1/8.000 Sekunde und Blitzsynchronzeit von bis zu 1/250 Sekunde."

Quelle: [www.nikon.de]

Viele Grüße

Stefan

Re: ? zur Anzahl der Auslösungen einer DSLR ( Nikon D800 )

geschrieben von: H.M.

Datum: 06.04.18 16:07

Hallo,

ich habe die D800 seit November 2012 und mit dem heutigen Tage 68 166 Auslösungen. Wie im Beitrag von Walsum5 schon geschrieben ist die D800 für mindestens 200 000 Auslösungen ausgelegt. Bis jetzt hatte ich keine Probleme mit der Kamera. Ich gebe dir aber zu bedenken das du ordentliche Objektive für das Gerät benötigst. Die hohe Auflösung zeigt dir rigoros die Schwächen nicht brauchbarer Objektive. Das habe ich natürlich erst nach dem Kauf des Bodys gemerkt und musste nochmal kräftig in zwei neue Gläser investieren. Was ich aus jetziger Sicht nicht bereue. Die entstandenen und noch zu entstehenden Bilder sind die einmalige Investition Wert.

Gruß Holger aus QLB
Vielen Dank für eure Antworten. Ich bin am überlegen, ob oder nicht? Nun ist mir beim suchen und vergleichen die 750 aufgefallen, neu zwar fast doppelt so teuer, jedoch reizt dies mich sehr. Was die Gläser anbelangt, so kann ich
ein AF Nikkor 80 - 200 ED 1:2.8 sowie 24 -120 1:35-5.6D "anschrauben". Glaube, dies sollte ok sein,oder?

Mit freundlichen Grüßen,oskarchen Bln

Nikon AF-S NIKKOR 24-120mm f/4G ED VR

geschrieben von: Walsum5

Datum: 06.04.18 19:02

Es gibt/gab drei Nikon Objektive mit 24-120 mm Brennweite: die beiden älteren Versionen, 24-120mm 1:3.5-5.6 D & 24-120/3,5-5,6 VR,
sind für eine D800E definitiv keine Empfehlung. Mit dem AF-S NIKKOR 24-120mm f/4G ED VR habe ich persönlich an D800E & D810 sehr
gute Erfahrungen gemacht. Wer die tatsächliche Leistung einer solchen Kamera ausloten möchte, braucht eine Festbrennweite, schon
ein sehr preiswertes AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G ist zu erstaunlichen Leistungen fähig.

Was im Vergleich mit der D800E an einer D750 reizt, erschließt sich mir nicht.

Viele Grüße

Stefan
.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:04:07:22:01:12.

Re: Nikon AF-S NIKKOR 24-120mm f/4G ED VR

geschrieben von: DerAltenbekener

Datum: 06.04.18 22:56

Die höhere Bildrate würde bei mir auch den Wink Richtung D750 setzen. Genau aus diesem Grund wäre die D800 keine Alternative für mich.

Dieses "verkehrsrote Geraffel" ist ja schlimm!
"Seit wann ist die bauliche Kürzung von Bahnsteigen ein Beitrag zur Verkehrswende?" (fentapi 19.2.2019)


mfg DerAltenbekener

Genau!

geschrieben von: Walsum5

Datum: 07.04.18 09:42

Wenn Qualität keine Rolle spielt, werden die Fotos mit 6,5 b/s erheblich besser als mit 4 b/s.
Eine tolle Alternative, noch schneller! [consumer.huawei.com]

Re: Genau!

geschrieben von: DerAltenbekener

Datum: 07.04.18 17:05

Ich verstehe jetzt deinen Einwurf nicht so ganz, es gibt Menschen die haben neben der Eisenbahn noch ein anderes Leben und nutzen die Kamera auch dafür.

Aber schön, dass du so direkt von oben herab über andere Menschen urteilst ohne die Hintergründe zu kennen.

Dieses "verkehrsrote Geraffel" ist ja schlimm!
"Seit wann ist die bauliche Kürzung von Bahnsteigen ein Beitrag zur Verkehrswende?" (fentapi 19.2.2019)


mfg DerAltenbekener

Re: Genau!

geschrieben von: CHB

Datum: 14.04.18 17:26

Walsum5 schrieb:
Wenn Qualität keine Rolle spielt, werden die Fotos mit 6,5 b/s erheblich besser als mit 4 b/s.
Eine tolle Alternative, noch schneller! [consumer.huawei.com]
Wenn man bei 4 fps den entscheidenden Hochgeschwindigkeitsmoment nicht erwischt, nützt die tolle Qualität nichts...
Davon ab ist der AF der D750 leistungsfähiger als der der D800 (einen Schritt vor die 750 hat erst wieder die D850 gemacht!) und die Abbildungsleistung des Sensors ist qualitativ wohl kaum zu beanstanden. Die D8xx sind vor allem für die Leute interessant, die sehr hohe nominelle Auflösung brauchen/wollen. Hohe Auflösung ist aber nicht automatisch mit hoher Qualität gleichzusetzen!
Hallo,

ich habe die D800 seit September 2013 und bin jetzt bei 20000 Auslösungen angekommen. Ich bereue keine Minute mit der Kamera! Sie hatte mich niemals in Stich gelassen.
Aber wie oben schon geschrieben wurde, brauchst Du auch Geld für sehr teure Objektive! Jetzt habe ich das Nikon 24.70 E 2,8 VR welches an der Kamere die besten Ergebnisse aller Standart Zomm's liefert. abe die von Tamron und Sigma bzw. Nikon ausprobiert. Das 24-120 F4 sit auch sehr gut an dem ding. Aber das 24-70 E 2,8 VR ist noch besser, aber sündhaft teuer!

Als Festbrennweiten habe ich das Sigma 50mm 1,4 (ART) welches mit der Kamera besser nicht geht!!!! Brachiale schärfe und Auflösung!!!!!
Weiterhin sind das Nikon 60mm 2,8D an der Kamera dran gewesen. Das ist auch sehr gut!

Also mein Fazit...Zuschlagen und Kaufen! Objektive kann man nachkaufen ;-)

Ein Tipp von mir! Lass die Figer von Tamron Objektiven! Diee sind i Kombination mit der D800 ungeeignet. Bei alles getesteten hatte ich schlechtete Ergebnisse wie bei den übrigen Herstellern!


Gruß ST44-700

Meine Homepage:[www.flickr.com]

ST44-700...einfach nur Klasse!
https://www2.pic-upload.de/thumb/34838777/ST44-700Suwalki29.12.06_01.jpg

Re: ? zur Anzahl der Auslösungen einer DSLR ( Nikon D800 )

geschrieben von: RT

Datum: 19.04.18 11:45

Zum Thema D750 vs D800:

Als ich für eine größere Reise einen Nachfolger für meine D7100 suchte, habe ich auch die D750 gestestet, fand den Fortschritt gegenüber der D7100 aber zumindest bei Sonnenschein zu klein, bzw. nur mit viel gutem Willen auffindbar. Die D800/D800E/D810 dagegen ist eine ganz andere Liga; da muss man nicht groß suchen, um zu sehen, wo man hinzu gewonnen hat. Die Geschichte mit der Bildfrequenz muss man akzeptieren oder eben nicht - für "schnelle" Sachen greife ich notfalls zur D7100. Die läuft nämlich immernoch; inzwischen 120 000 Auslösungen.

Viele Grüße,
Ralph
Es ist interessant, wie weit die Meinungen auseinander gehen.

Also Ihr könnt Äpfel nicht mit Birnen vergleichen, also die D750 (ganz andere Generation) mit der D800-D810.

Klar ist, dass Hochpixelkameras wie die von Sony, Canon oder Nikon über 36 MP (bis 50 MP) stets und uneingeschränkt Objektive benötigen, die es schaffen, diese Sensoren zu befriedigen (schön ausgedrückt).

Doch es stellt sich die Frage, was will der Fotograf, braucht er die letzte Schärfe links oben im Bild oder rechts unten?
Ich hatte die D800 und D800E jahrelang und war in Kombination mit dem 2,8/60 Macro und dem 1,8/50 als Festbrennweite und dem Tamron 2,8/28-70 sehr zufrieden.

Das Tamron machte erst bei der D850 als Nachfolgerin schlapp, die Ränder wurden richtig unscharf.

Also was schliessen wir daraus? Es scheint Abweichungen zu geben und wer es genau braucht, für den bietet Tamron Köln nach Absprache an, das Objektiv zusammen mit der Kamera zu justieren. Also es geht doch.

Ein Kollege hat gute Ergebnisse mit dem 24-120 gemacht.

Und ich habe mir zu der Nikon D850 das angeblich in Tests schlecht abschneidende VR 28-300 von Nikon gegönnt.

Okay, der ganz äußerste Rand wird nicht so extrem scharf wie beim 60er, aber für 90 bis 95% der Aufnahmen erziele ich damit herausragende Ergebnisse.


Nun aber zu der Anzahl der Auslösungen, wie die Vorredner schon sagten, sind erst Auslösungen ab 100.000 als kritisch zu betrachten.
Klar sollte eine solche Kamera möglichst alle 3 Jahre spätestens einmal beim Service durchgecheckt werden, auch die Sensorreinigung ist eigentlich jedes Jahr bei häufigerem Objektivwechsel ein Thema. Und die Objektive nie draußen wechseln und nur wenn die Kamera nach unten gehalten wird.
Ich finde die derzeitigen Preise für die D800 / D800E super interessant und die Kamera ist gerade für Eisenbahnaufnahmen Spitze.

Zwar setzt die 850 mit dem schwenkbaren Display noch einen drauf, aber die Auflösung der 800 reicht schon erst einmal, zumal können hier problem- und "verlust"los Ausschnitte genommen werden, also ist die Verwendung einer Festbrennweite (zB das 1,8/50) die erste Wahl.

Hier ein Bild der 850 mit dem Nikkor VR 28-300 bei 32 mm 1/500 Bl 8:
99_236-v(lues)P8931-Draengetal-20180428-Holzborn-3768kls.jpg

und der 100-%-Ausschnitt sieht so aus:
99_236-v(lues)P8931-Draengetal-20180428-Holzborn-3768Akls.jpg

Beide Bilder sind ungeschärft, es ist also noch einiges rauszuholen.
Leider werden diese Bilder nach dem Hochladen irgendwie nachbearbeitet (obwohl sie kleiner als 280 kB sind), die Originale auf dem PC sind deutlich schärfer und benötigen keinerlei Nachschärfung.
Nachgeschärfte hochgeladene Bilder werden hier aber noch schlechter (!) als ungeschärfte. Aber das scheinen die Geheimnisse des JPG zu sein ...

Mach's gut
Klaus

edit Dreckfuhler



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:04:30:10:41:45.
Hallo Klaus.
Vielen Dank für die Ausführliche Antwort wie auch den Beispielfotos. Zum Thema D800 gibt es leider folgendes zu schreiben. Da ich mich mehr oder weniger für jene entschieden habe, wollte ich auf der Seite das Anbieters noch einmal schauen, ob diese noch angeboten wird, was mit ja zu beantworten ist. Jedoch gab es eine wichtige Veränderung in den Angaben. Die ~ 22700 Auslösungen sind korrigiert worden und zwar auf stolze 225 000 Auslösungen, was jedoch den Preis nicht änderte. Bitte jetzt nicht denken, ich hätte mich geirrt oder kann nicht lesen. Diese Angaben machte wirklich der Anbieter ( Geschäft ). Und damit dürfte es sich erledigt haben, zumindest für mich.
Dennoch vielen Dank allen die geantwortet haben.
Noch einen schönen 1.Mai und wie (fast) immer, mit freundlichen Grüßen,oskarchen Bln.


Edit: Ein r gekauft und eingefügt



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:05:01:11:20:31.

Re: ? zur Anzahl der Auslösungen einer DSLR ( Nikon D800 )

geschrieben von: bsbw

Datum: 07.05.18 22:49

Ich hatte die D600, D800 und habe noch die D810 und D850. Die D800 hat einwandfreie Bilder geliefert, ja, wenn der AF gestimmt hat. Jeder Body war anders. Ich habe bei Nikon Body für Body getauscht. Du musst die D800 ausprobieren. Bist Du mit dem AF zufrieden kannst Du kaufen. Einstellen lässt sich dies warum auch immer nicht. Nicht alles läßt sich erklären.

Die D810 ist perfekt!

Die 850 ist eine bessere, tollere und deutlich teuere D810.

Versuche eine D810 zu kaufen. Technisch absolut zuverlässig und ohne Macken.
Bodo

Re: ? zur Anzahl der Auslösungen einer DSLR ( Nikon D800 )

geschrieben von: CHB

Datum: 11.05.18 16:08

Klaus D. Holzborn schrieb:
Und ich habe mir zu der Nikon D850 das angeblich in Tests schlecht abschneidende VR 28-300 von Nikon gegönnt.
Okay, der ganz äußerste Rand wird nicht so extrem scharf wie beim 60er, aber für 90 bis 95% der Aufnahmen erziele ich damit herausragende Ergebnisse.
Ich kann mir nicht helfen, aber D850 + 28-300, das ist eine Kombination wie Porsche 911 Turbo + 165er-Reifen. Fährt, funktioniert, aber irgendwie wird da mächtig viel Potential verschenkt. Es ist schön, wenn Dir Deine Bilder gefallen, aber wenn sie Dir "herausragend" in technischer Hinsicht vorkommen, wäre die D850 nicht nötig gewesen, da Du die hohe Auflösung offensichtlich nicht ansatzweise nutzt. Eine D610 hätte es dann auch getan...