Teil 1, E 4535 Dortmund - Münster, 1962: [
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Teil 2, DC Emden - Frankfurt, alte und Pop-Farben, um 1975: [
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Teil 3, D 731/1731 Köln - Münster - Norddeich, 1975: [
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Teil 4, P- und E-Züge Münster - Warendorf - Rheda 1956 - 1993: [
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Teil 5, Autoreisezüge Münster - Bayern/Österreich 1975, 1982, 1985: [
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Teil 6, D 591 Zürich - Stuttgart, 1969: [
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Teil 7, D 465/466 München - Münster u. zur. 1969: [
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Teil 8, E und N mit 104 im Raum Osnabrück - Rheine - Münster - Ruhrgebiet ca. 1970 - 1980: [
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Teil 9, Blaue F-Züge 1958, 1964, 1970: [
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Teil 10, E 19/119 im westfälischen Exil 1968, 1969: [
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Teil 11, D 312 "Skandinavien-Paris-Express" Stockholm - Paris 1961: [
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Teil 12, D 2418 Frankfurt (M) - Münster 1993: [
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Teil 13, D 732/2832 Westerland - Münster - Köln/Aachen 1985: [
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Teil 14, D 47 München - Münster - Norddeich 1960 und 1958: [
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Teil 15, E 3376 Bremen - Münster 1989, 1990, mit Dm 903: [
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Teil 16, RSB Essen - Münster 1990 bis 1993: [
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Teil 17, F 11 "Nord-Express" Paris - København, 1960: [
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Teil 18, D 235 ("Paris-Skandinavien-Express") Paris - København, 1975: [
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Teil 19, internationale Eilzüge Münster - Amsterdam um 1964: [
www.drehscheibe-online.de]
Moin,
auf der Kursbuchstrecke 218 (Köln -) Wanne-Eickel – Hamburg war zu Anfang der 60er Jahre ganz schön „was los“. Die Schnellzüge der 90er-Reihe (D 91 bis D 100) waren über den ganzen Tag verteilt, zwei Nachtzugpaare eingeschlossen. Die Abfahrten in Köln waren 7.50, 9.05, 11.19, 12.48, 16.28, 23.10 und 23.16. Hinzu kamen an bestimmten Tagen sowie während der Schulferienzeit weitere D-Züge, z.T. auf Teilstrecken wie z.B. D 497 Essen – Hamburg, oder ganzjährige Züge mit anderen Abgangsbahnhöfen als Köln, z.B. D 193 Aachen – Hamburg über Mönchengladbach – Duisburg. Weiter hinzu kamen die internationalen Züge Nord-Express und Paris-Skandinavien-Express, die blauen F-Züge mit nur 1. Klasse (3 Zugpaare), der TEE Parsifal und eine Reihe Eilzüge auf der Gesamtstrecke sowie auf Teilstrecken, dazu selbstverständlich die Personenzüge auf kurzen Teilstrecken. Ach ja, „ein paar“ Güterzüge liefen auf dieser Strecke außerdem – nicht von ungefähr kam der Name „Rollbahn“.
Die Tagesschnellzüge der 90er-Reihe hatten durchweg Speisewagen, teils Halb-, teils Vollspeisewagen. Meist war der WR neben dem A-Wagen in der Zugmitte, davor und danach eine Reihe B-Wagen, an der Spitze oder am Schluß der Packwagen und teilweise zusätzlich ein Postwagen. Zuglok war südlich von Dortmund bzw. Wanne-Eickel eine E 10, nördlich davon die beste nichtelektrische Lok, die die DB zu bieten hatte, die 01.10 Öl (Bw Osnabrück). Als Beispiele zeige ich nachfolgend 3 Tageszüge und einen Nachtzug.
D 96 Hamburg – Köln, 1960:
Aus dem ZpAR 1960.
Die Zugspitze an Sonn- und Feiertagen mit Postwagen.
Zuglok ist 01 1075 (Roco).
Der Postwagen (Liliput) könnte auch ein anderer Typ sein, jedoch kein 26,4m-Wagen.
Pw4üm (Roco), an den Türfenstern etwas mit Farbe nachgeholfen, daß es aussieht wie öffnungsfähige Fenster. Roco stellt die Türfenster als Festfenster mit Gummirahmen dar, was für Epoche 3 jedoch falsch ist.
B4üm (LSM „Hobbytrain“) von der Gangseite.
Selbiger von der Abteilseite.
Nach mindestens 3, werktags 4 B4üm folgt der A4üm (LSM).
WR4ü-30 (Roco). Die WR waren zwangsläufig Vorkriegswagen, weil es noch gar keine Neubau-WR gab. Von welcher Bauart jedoch der WR war, dazu gab es im ZpAR keine Angaben.
Alternativ: WR4ü-35 (Fleischmann). Bei diesem Rotton habe ich doch Zweifel, ob der für die Bundesbahnzeit passend sein könnte. Sollte das eventuell das sog. Mitroparot sein?
Alternativ: WR4ü-39 (Liliput).
Es folgen 4 weitere B4üm, insgesamt 12 Wagen.
D 95 Köln – Hamburg, 1960:
Aus dem ZpAR 1960. Freitag und Sonntag 13 Wagen, sonst 11.
Zugspitze mit Postwagen (Liliput) und MPw4i (Roco).
Nach 2 B4üm folgt der A4üm, aber kein WR daneben.
Nach dem A4üm folgen 5 bzw. 7 B4üm und schlußendlich der „BRm“, wie im ZpAR steht. Mein BR4ym-51 (Rivarossi) müßte hier der passende Wagen sein, denn den BRbu4üm-61/-62 gab es noch gar nicht (Bj. 1962).
D 395 Köln – Hamburg, 1962:
Aus dem ZpAR 1962. Freitag bis Montag ist der Zug 11 Wagen lang, sonst 9.
01 1075 und Pw4üm.
Es folgen 3 B4üm, ...
... dann der A4üm, ...
... der AB4üm und der Speisewagen (Liliput). Die Sitzwagen dieses Zuges sind alle von Ade.
Nach dem WR folgen mindestens 2 B4n, von Freitag bis Montag oder bei Bedarf an anderen Tagen zwei weitere Silberlinge. Man verstand es auch damals schon, dem „geschätzten Publikum“ die Laune am Bahnfahren zu vermiesen.
Der Nachtzug D 92 Hamburg – Köln, 1964:
Aus dem ZpAR 1964. So richtig lohnt sich die Entfernung Hamburg – Köln für einen Nachtzug eigentlich nicht. Schon die Abfahrtszeit ist – bei dem Gegenzug übrigens auch – auf kurz vor Mitternacht gelegt, zudem sind die Nachtzüge „langsamer gemacht“ worden, d.h. sie brauchen ohne betriebliche Notwendigkeit für die Strecke ca. ½ bis ¾ Stunde länger als vergleichbare Tageszüge. In vielen Bahnhöfen wie z.B. Bremen, Osnabrück und Münster sieht man wesentlich längere Haltezeiten als über Tag üblich.
Die Zuglok und die ersten 4 Wagen.
01 1059, Liliput mit Märklin-Führerhaus und jeder Menge an Weinert-Teilen.
D4üm (Roco).
Ungewöhnlich ist die Stellung des A4üm (LSM) im Zuge, sofort nach dem Packwagen.
Es folgen mindestens 3, zeitweise 4 B4üm.
Bc4üm-62 (Heris), alle Vorhänge außer im Dienstabteil des Liegewagenbegleiters dicht, das ist erstens in Münster gegen ½ 5 Uhr morgens völlig normal, zweitens erspart es mir die Bearbeitung der äußerst schlichten Inneneinrichtung. Ob das hier der richtige Bc ist oder ob es nicht ein Bc4üm-54 sein müßte, weiß ich nicht. Im ZpAR stand damals noch nicht die Anzahl der Abteile dabei. Und selbst wenn es der ältere Typ sein müßte, es gibt ihn nicht. Roco hat zwar die Form, weigert sich bislang aber, ihn als normalen DB-Wagen (grün, ohne Schürze, ohne Reisebüroanschriften) zu fertigen.
Alternativ, aber wenig wahrscheinlich: Roco Bc4üm 17 729 Hmb. Daß es den Wagen so tatsächlich gab, wurde vor einige Jahren im HiFo * bereits geklärt. Die DB-eigenen Wagen dieser Art wurde aber normalerweise im Turnusverkehr eingesetzt. Ob ein Einsatz als normaler Liegewagen in normalen Nachtzügen jemals stattfand, ist bisher nicht belegbar – ausgeschlossen ist es aber nicht.
* [www.drehscheibe-online.de]
Der Bedarfswagen WLB, der nach meinem Kenntnisstand nur ein Schürzenwagen (Modell Liliput) gewesen sein kann.
Korrektur: Das mit dem Schürzenwagen hatte ich wohl falsch in Erinnerung. Dank eines Hinweises wechsle ich nun den Wagen aus:
WLB4ü-37 (Fleischmann), schon wieder dieser merkwürdige Rotton. Falls es sich hier tatsächlich um das einstige Mitroparot handelt – so ganz eindeutig scheint diese Farbe wohl nicht definiert zu sein – dann könnte es das 1964 noch gegeben haben, nachdem gem. Wolfgang Diener der Wechsel von Mitroparot auf Purpurrot ab 1962 stattfand.
Der planmäßige Schlafwagen, hier als WLAB4üm-59 (Roco) mit „gealterten“ Türfenstern (wie oben beim Pw4üm) und farblich richtig gespritztem Dach: weißaluminium statt elfenbein wie von Roco ab Werk (elfenbein für DSG-Dächer gab es frühestens ab 1967, so Wolfgang Diener, also nicht für Epoche 3). Die Bezeichnung „WLAB“ im ZpAR könnte bedeuten, daß es sich um einen Vorkriegswagen handeln könnte. Wenn dem so ist, wüßte ich allerdings nicht, welchen Typ man hierfür einsetzen sollte.
Post4üm (Piko).
Der leer ab Osnabrück mitlaufende CIWL-WR fehlt, erstens weil ich keinen blassen Schimmer habe, wie der aussah, und zweitens, weil es sowieso von den hier in Frage kommenden Wagen kein Modell gibt.
Ab Wanne-Eickel kam die E 10 zum Zuge, hier die Dortmunder E 10 206 (Roco mit geätzten Schildern von Kuswa).
Soviel für heute.
Gruß
Willi
2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:04:29:12:37:01.