Teil 1, E 4535 Dortmund – Münster, 1962: [
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Teil 2, DC Emden – Frankfurt, alte und Pop-Farben, um 1975: [
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Teil 3, D 731/1731 Köln - Münster - Norddeich, 1975: [
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Teil 4, P- und E-Züge Münster – Warendorf – Rheda 1956 – 1993: [
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Teil 5, Autoreisezüge Münster – Bayern/Österreich 1975, 1982, 1985: [
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Moin,
zur Abwechslung folgt heute ein Exkurs, weg aus heimischen Gefilden nach „Deutsch-Südwest“.
Vor einigen Tagen hatte ein Kollege nach einer sinnvollen Verwendung seiner Piko-Wagen der Gruppe 53 in Epoche 4a gefragt: [www.drehscheibe-online.de]. Auch Auslandseinsätze dieser Wagen sollten wohl nach Möglichkeit dabei sein. Meine Antwort darauf war: [www.drehscheibe-online.de]
Ich hatte damals bereits angemerkt, daß man mit nur einem einzigen Büm wohl nicht viel anfangen kann. Nun könnte man zwar erst einmal 10 Büm beschaffen und dann an die Bildung richtig langer Schnellzüge in der Größenordnung von 14 bis 15 Wagen gehen, aber es geht auch preisgünstiger. Ich habe zufällig, weit außerhalb meines Jagdreviers, einen Zug aus der Gegend gefunden, wo man angeblich alles kann außer Hochdeutsch, der extrem kurz und zudem noch eine Auslandsverbindung war. Und günschtig wird es auch: Die Beschaffung eines weiteren Büm genügt. Da bleibt noch Geld zum Häuslebauen.
Es ist der D 591 Zürich – Stuttgart im Jahre 1969. Der Gegenzug D 590 hatte die gleiche Ausrüstung.
Aus dem ZpAR 1969.
Welche Lok für den SBB-Abschnitt Zürich – Schaffhausen zuständig war, entzieht sich meiner Kenntnis, dürfte hier aber auch nicht weiter relevant sein. In Betracht käme die damals relativ neue Re 4/4 II, ebenso die „mittelalte“ Re 4/4 I, aber auch ältere Maschinen wie Ae 3/6 I und Ae 4/7 möchte ich nicht ausschließen. Für Schaffhausen – Singen wäre eine Haltinger 212 möglich. Von Singen bis Stuttgart könnte es eine Villinger 220 oder 221 gewesen sein.
Der ganze Zug ab Singen ohne den Bedarfswagen.
221, Märklin, zum brauchbaren Fahrverhalten mit sb-Faulhaber-Umbausatz, vordere Pufferbohle mit Weinert-Teilen aufgemöbelt. Inzwischen erübrigt sich ein solch teurer Umbau eines bereits überteuerten Grundmodells, seit die Roco 221 erhältlich ist. Aber als bei mir der Wunsch nach einer 221 aufkam, war das Roco-Modell noch außer Sichtweite.
Die Sitzwagen wie hier der Aüm 202 sind zwar von LSM, weil die entsprechenden Piko-Wagen nicht im Bestand sind, aber bestimmt nicht schlechter als die von Piko.
ARüm 216 von Piko; mehr dazu weiter unten.
Büm 232 von LSM. Der 4. Wagen sieht genauso aus.
Der ARüm 216 von Piko reiht sich, wie man sehen kann, problemlos in die LSM-Wagen ein. Allerdings muß man ihn auseinandernehmen und die Inneneinrichtung anstreichen. Ab Werk hat die gesamte Inneneinrichtung den hellgrünen Farbton, wie er für die Sitze im Speiseraum sogar richtig ist. Der Fußboden müßte zwar dunkelgrau, doch habe ich mir diesen Anstrich erspart, weil man den Boden bei aufgesetztem Gehäuse sowieso nicht sehen kann.
Abteilwände und Wand zwischen Gang und Küche in einem dunklen rotbraunen Holzton, Tischdecken weiß.
Sitze in den Abteilen silbergrau, Kopfpolster weiß (Papierstreifen), Küche hellgrau.
Auseinandernehmen und innen anstreichen muß man leider auch die anderen Piko-Wagen der Gruppe 53, die ab Werk eine Innen-Farbe aufweisen, daß man schreiend davonlaufen möchte. Nach einem Farb- und Pinseleinsatz von rund einer halben Stunde pro Wagen ist dieser Angriff auf die Augen aber beseitigt.
Gruß
Willi