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Moderatoren: allgäubahn - MWF
Hallo zusammen,

hier ein weiteres Exponat für die wahre Wagen-Fundgrube, wie es Wagenfreund Nordermartin gestern so treffend geschrieben hat:

Dieser Wascosa-(ex Nacco-)Tads stand bis vor einiger Zeit mehrere Monate lang in Hameln untätig herum, bis man ihn vor ein paar Wochen ins Werk von Kaminski-Waggonbau einrücken und ihm dort seine weitere Behandlung zukommen ließ. Er wurde lt. Aufschrift am Langträger (s. 2. Bild) am 21.02.06 gewogen. Die Aufschrift "Gewogen am ..... " hatte ich bis dato nur auf Waggonfotos aus den 50er/60er/frühen 70er Jahren gesehen. Ich wusste gar nicht, dass es - evtl. nur in Einzelfällen? - aktuell auch noch gemacht wird. Vielleicht weiß ja jemand Näheres darüber? As Heimatbahnhof an vielen Nacco-Wagen ist Paris La Chapelle angegeben, obwohl den die wenigsten jemals angelaufen haben. Tja, und wenn man das dritte Bild betrachtet, stellt sich einem unweigerlich die Frage, ob möglicherweise die Fa. Märklin bei der Produktion dieses Waggons beteiligt war. Wagenmodelle von Märklin zeichnen sich ja oftmals dadurch aus, dass ihre Pufferhöhe (den firmeneigenen Bügelkurzkupplungen geschuldet) stets etwas größer ist als die der anderen Hersteller. Zumindest brauchen sich Modellbahner nicht mehr so viele Gedanken darüber zu machen, ob und wie sie Märklin-Modelle tieferlegen können ...

P1140137.JPG


P1140142.JPG


P1140144.JPG

Es grüßt der Teckel
Zwischen leer/teilbeladen/beladen gibt es ein gewisses Federspiel, welches in der Normung der mittleren Pufferspeicher beschrieben ist.
Beobachte mal den Zustand der Schrauben-/Blattfedern bei leeren und beladenen Wagen. Daraus ergeben sich gewisse Höhendifferenzen.
Und wie am Bild vom Drehgestell zu erkennen ist, sind die Federn in einem Zustand, der eindeutig auf einen unbeladenen Wagen hindeutet.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.09.21 09:27.

Weiß ich doch ...

geschrieben von: Teckel

Datum: 29.09.21 13:01

Moin Pio,

das mit dem Hinweis auf Märklin war ja nun etwas scherzhaft gemeint. Allerdings: Der Wagen links neben dem Tads war ebenfalls unbeladen. Hier stehen ja nur unbeladene Waggons. Aber eben mit unterschiedlichen Feder-, Radreifen-, Drehgestellrahmenzuständen usw. usw. Folgenden Schluss kann ich mir jetzt aber nicht verkneifen: Märklin wählt für seine Modelle wohl nur unbeladene Vorbilder, während die anderen Hersteller stets schwer beladene Wagen nachgebilden ^^.

Es grüßt der Teckel

Re: Weiß ich doch ...

geschrieben von: Schlußscheibe

Datum: 03.10.21 00:21

Teckel schrieb:
Moin Pio,

das mit dem Hinweis auf Märklin war ja nun etwas scherzhaft gemeint. Allerdings: Der Wagen links neben dem Tads war ebenfalls unbeladen. Hier stehen ja nur unbeladene Waggons. Aber eben mit unterschiedlichen Feder-, Radreifen-, Drehgestellrahmenzuständen usw. usw. Folgenden Schluss kann ich mir jetzt aber nicht verkneifen: Märklin wählt für seine Modelle wohl nur unbeladene Vorbilder, während die anderen Hersteller stets schwer beladene Wagen nachgebilden ^^.

Es grüßt der Teckel
Beim Vorbild ist es aber so, dass der abgefederte Part in allen Teilen höher kommt, also bis inkl. Dach. Weder werden Achshalter beim Ausfedern länger, noch schrumpfen Aufbauten, nur damit die Dachhöhe des Leerwagens zum beladenen Nachbarwagen passt. Ganz allgemein sind die Proportionen echter Güterwagen sehr, sehr vorbildnah. Und die Materialstärken erst - ein Träumchen!

Gruß,
Schlußscheibe

Toleranz im Spiel....

geschrieben von: Altmark54

Datum: 03.10.21 19:36

Moin Moin,

auch bei den Lokomotiven ist eine Höhendifferenz auszumachen.
.
https://abload.de/img/140292273546442koln-gt4kxw.jpg .
140 176 und 140 292 am 26.06.2010 in Köln Gremberg, deutlich ist der Unterschied in der Höhe zu sehen.
.
Wundersame Grüße
Der Uwe