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Moderatoren: allgäubahn - MWF
Guten Morgen, ich möchte zum vorigen Thread noch eine Frage dranhängen.

Das BZA Minden schrieb mir in 1993, dass klotzgebremste Reisezugwagen noch bis 1972 gebaut wurden. Es waren Liegewagen, die nur bis 140 km/h einsetzbar waren,sie hatten Steildach.
Als Grund wurde angegeben, dass die Wartung scheibengebremster aufwändiger waren, weil eine Arbeitsgrube erforderlich sei.

n-Wagen hingegen wurden ab 1965 ausschließlich scheibengebremst gebaut, trotz hohem Wartungsaufwand, allerdings war der Verschleiss der Bremsklötze zu hoch, wegen vielen Abfahrten /Abbremsungen.

Kann das hier jemand so bestätigen, oder habe ich damals falsch verstanden?

Danke für die Antwort.

Mit freundlichen Grüßen und einen schönen Tag.

Sascha

Die ursprüngliche Signatur entspricht nicht unseren Vorgaben und wurde daher entfernt! Grafische Banner in Signaturen sollten maximal 120 Pixel hoch sein mit eventuell einer Textzeile darunter oder darüber. Textsignaturen sollten eine Höhe von 7 Zeilen nicht überschreiten. Banner und Links zu kommerziellen Webangeboten dürfen keine konkreten Produkte oder Dienstleitungen in Wort oder Bild bewerben. In Einzelfällen behalten wir uns das Recht vor Signaturen zu untersagen, die durch ihre Gestaltung oder ihren Inhalt nicht akzeptabel sind. Weitere Einzelheiten finden sich in den Foren-Tipps.
BR 103 235-8_2 schrieb:
n-Wagen hingegen wurden ab 1965 ausschließlich scheibengebremst gebaut, trotz hohem Wartungsaufwand, allerdings war der Verschleiss der Bremsklötze zu hoch, wegen vielen Abfahrten /Abbremsungen.

Zumindest das ist nicht ganz korrekt - die letzten B4nzb und B4nb64 (spätere Bn[z] 723) wurden erst 1966 geliefert; die für die Bundeswehr gelieferten Lazarettwagen sogar erst 1967.

Viele Grüße vom
http://abload.de/img/bild4310headb.jpg
BR 103 235-8_2 schrieb:
Guten Morgen, ich möchte zum vorigen Thread noch eine Frage dranhängen.

Das BZA Minden schrieb mir in 1993, dass klotzgebremste Reisezugwagen noch bis 1972 gebaut wurden. Es waren Liegewagen, die nur bis 140 km/h einsetzbar waren,sie hatten Steildach.
Als Grund wurde angegeben, dass die Wartung scheibengebremster aufwändiger waren, weil eine Arbeitsgrube erforderlich sei.

n-Wagen hingegen wurden ab 1965 ausschließlich scheibengebremst gebaut, trotz hohem Wartungsaufwand, allerdings war der Verschleiss der Bremsklötze zu hoch, wegen vielen Abfahrten /Abbremsungen.

Kann das hier jemand so bestätigen, oder habe ich damals falsch verstanden?

Danke für die Antwort.
Hallo

ich habe gerade mal die Ott Listen von 1970 + 1972 durchgeschaut:
Danach war immer die höchste Wagennummer die noch mit Klotzbremse ausgeliefert wurden folgende
Bauartnummer - höchste Wagennummer - Baujahr - Wagengattung,
ggf. wurde aber nicht genau nach Wagennummer abgenommen.

105 84-80 105 1967 ARDümh
111 19-80 109 1965 Avümh
121 18-80 108 1965 Apümh
203 10-80 933 1964 Aüm
225 31-40 526 1968 ABüm
225 31-80 019 1968 ABüm
234 22-41 499 1968 Büm
243 50-40 400 1967 Bcüm
703 31-53 459 1966 ABnb
719 22-53 731 1967 Bnb
723 22-50 041 1966 Bnb
905 95-40 063 1968 Düms

Vielleicht hilft das weiter.
Welche Bcm sollen denn da mit Steildach geliefert worden sein?
Hallo,

ich werfe noch die ZEV-Versuchsträger 31-03 001 bis 005 (später 31-35 001 ... 005) ABnzb 703 in die Runde, die sogar erst 1967 geliefert wurden.

Wenn man den Begriff DB etwas weiter fasst, könnte man noch die Post mr 67 (DBP) sowie die ersten WLABümh 175 (DSG) aus den Jahren 1967/68 nennen.

Welche Liegewagen mit Steildach 1972 geliefert worden sein sollen, ist mir ein Rätsel. Die letzten 20 Bct(ü)m 256 aus dem Jahr 1970 besaßen doch lieferseitig scheibengebremste Drehgestelle, oder nicht?

Gruß
Bremsartsteller



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.04.21 19:51.
BR 103 235-8_2 schrieb:
Das BZA Minden schrieb mir in 1993, dass klotzgebremste Reisezugwagen noch bis 1972 gebaut wurden. Es waren Liegewagen, die nur bis 140 km/h einsetzbar waren,sie hatten Steildach.
Als Grund wurde angegeben, dass die Wartung scheibengebremster aufwändiger waren, weil eine Arbeitsgrube erforderlich sei.

Ausgerechnet liegewagen, in denen fahrgäste eigentlich schlafen möchten und nicht immer wieder jeden geräuschvollen bremsvorgang hautnah mitkriegen sollten ....

mit den allerbesten grüßen aus der Obersteiermark, tobias

Korrespondenz bitte per e-mail, nicht über "Private Nachrichten" - das wird sonst viel zu schnell voll!

Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.
Bremsartsteller schrieb:
Hallo,

ich werfe noch die ZEV-Versuchsträger 31-03 001 bis 005 (später 31-35 001 ... 005) ABnzb 703 in die Runde, die sogar erst 1967 geliefert wurden.

Wenn man den Begriff DB etwas weiter fasst, könnte man noch die Post mr 67 (DBP) sowie die ersten WLABümh 175 (DSG) aus den Jahren 1967/68 nennen.

Welche Liegewagen mit Steildach 1972 geliefert worden sein sollen, ist mir ein Rätsel. Die letzten 20 Bct(ü)m 256 aus dem Jahr 1970 besaßen doch lieferseitig scheibengebremste Drehgestelle, oder nicht?

Gruß
Bremsartsteller
Könnte es Liegewagen für die Vereinigten Streitkräfte gewesen sein? Die gab es ja auch mit Steildach.

MFG
Morten aus Dänemark

Meine eisenbahnfotos: [mortenschmidt.piwigo.com]
NEUESTEN BILDER:[mortenschmidt.piwigo.com]
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MSS schrieb:
Bremsartsteller schrieb:
Welche Liegewagen mit Steildach 1972 geliefert worden sein sollen, ist mir ein Rätsel. Die letzten 20 Bct(ü)m 256 aus dem Jahr 1970 besaßen doch lieferseitig scheibengebremste Drehgestelle, oder nicht?

Gruß
Bremsartsteller
Könnte es Liegewagen für die Vereinigten Streitkräfte gewesen sein? Die gab es ja auch mit Steildach.
Der letzte 4 Liegewagen mit Runddach war die 1980 mit der Fabriknummer 3113021 1-4 bei O&K gebaute 04-80 692-4, es war eine Bauserie von 4 Wagen (689-692), der heutige 11-80 021,
4 Wagen mit Steildach für die Amerikaner wurden 1982 bei der WU mit den Fabriknummern 31282 - 31285 gebaut als 04-80 693-4 und folgende, was der heutige 11-80 022 ist.
Parallel dazu wurden 1982 die neunen Wagen für die Franzosen bei der WU ab Fabriknummer 31277 bis 31281 gebaut, auch mit Steildach.

Diese Wagen haben aber von Anfang an alle Scheibenbremsen.

Es gab bei den Franzosen noch einen 1971 bei WMD gebauten Liegewagen, der 05-40 905-8 der dann zur Tegenseebahn kam als TAG 49 und heute in Nördlingen fährt, die heutige Nummer ist mir nicht bekannt.
Der könnte noch Klotzbremsen bekommen haben.
Allerdings, das war furchtbar. Was war ich froh, dass unsere Hagener Bcm243 scheibengebremst waren und die Fahrten nach Nizza wie in einer Sänfte sich anfühlten. Im Nachtzug nach München hatten wir auch das Glück, dass dort scheibengebremste Wagen liefen. Dann aber wurde alles anders: Mit dem Redesign der Bcm243 mit zweiter Luftleitung, neuen Polstern, begann man anscheinend bei den Klotzbremswagen. Und diese aufgefrischten Wagen fand man dann überall in jenen Umläufen. Frisch ausschauend, aber laut. Gruselig.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.04.21 20:12.

Re: Aber warum laut, auch wenn sie nicht bremsen?

geschrieben von: Bnrz436

Datum: 22.04.21 23:13

Weil Graugussbremsklötze die Laufflächen aufrauen und das Laufgeräusch dadurch deutlich lauter ist.

Viele Grüße vom
http://abload.de/img/bild4310headb.jpg
Ich ging immer davon aus, dass klotzgebremste Wagen lauter sind, weil die Klötze an den Rädern schleifen???!
BR 103 235-8_2 schrieb:
Ich ging immer davon aus, dass klotzgebremste Wagen lauter sind, weil die Klötze an den Rädern schleifen???!
So ist es m.w. auch.
Die klötze berührt die Laufflächen ein wenig.

MFG
Morten aus Dänemark

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BR 103 235-8_2 schrieb:
Ich ging immer davon aus, dass klotzgebremste Wagen lauter sind, weil die Klötze an den Rädern schleifen???!
Schon. Nur bleiben die auch lauter wenn der Bremsklotz nicht mehr an der Lauffläche schleift, weil sie vom Bremsen vorher weniger glatt ist als bei Scheibenbremse und damit ein lauteres Rollgeräusch resultiert.
Deshalb helfen inzwischen ja auch die Bremsklötze aus Kunststoff bei den Güterwagen, damit sie auch ungebremst erheblich leiser rollen...
MSS schrieb:
BR 103 235-8_2 schrieb:
Ich ging immer davon aus, dass klotzgebremste Wagen lauter sind, weil die Klötze an den Rädern schleifen???!
So ist es m.w. auch.
Die klötze berührt die Laufflächen ein wenig.
Der Bremsklotz berührt die Lauffläche nur dann, wenn das Fahrzeug bremst, und dann nicht "ein wenig". Ansonsten hängt der Klotz frei vom Rad. Wie bereits beschrieben, rauhen Bremsklötze (sofern sie nicht aus Kunststoff hergestellt sind) die Laufflächen auf, wodurch ein klotzgebremstes Fahrzeug immer mehr Fahrgeräusche verursacht als ein scheibengebremstes Fahrzeug, auch wenn es nicht bremst.
Albertje schrieb:
MSS schrieb:
BR 103 235-8_2 schrieb:
Ich ging immer davon aus, dass klotzgebremste Wagen lauter sind, weil die Klötze an den Rädern schleifen???!
So ist es m.w. auch.
Die klötze berührt die Laufflächen ein wenig.
Der Bremsklotz berührt die Lauffläche nur dann, wenn das Fahrzeug bremst, und dann nicht "ein wenig". Ansonsten hängt der Klotz frei vom Rad. Wie bereits beschrieben, rauhen Bremsklötze (sofern sie nicht aus Kunststoff hergestellt sind) die Laufflächen auf, wodurch ein klotzgebremstes Fahrzeug immer mehr Fahrgeräusche verursacht als ein scheibengebremstes Fahrzeug, auch wenn es nicht bremst.
So ist es m.w. nicht.

Die Bremsklötze berührt ungebremst die Räder leicht (Edit: nicht bei alle, aber bei viele Fahrzeuge). Das verursacht der Geräusch beim fahren. Die Radoberflächen sind blitzeblank, die Bremsklötze sorgt genau dafür das die Laufflächen immer eben ist.
In gegenteil bekommt Scheibengebremsten Räder oft unebenheiten weil sich Material, Schmutz, Blätter usw. auf die Laufflächen eingesammelt, weil sie nicht laufend von Bremsklötze entfernt wird.
Dazu kommt noch kleine Risse die nicht von Klotze weggeschliffen wird. Deswegen hat Scheibengebremste Fahrzeuge auch manchmal "Putzklötze".

Hier ein Bild von ein Klotzgebremster DSB Bn-Wagen:
https://mortenschmidt.piwigo.com/_datas/7/o/d/7odqzpartj/i/uploads/7/o/d/7odqzpartj//2015/01/19/20150119212111-2700ae2f-me.jpg

Der Wagen ist ungebremst abgestellt (Hemmshuhe am anderen ende). Der oberen teil der oberen Klotz, berührt hinter der Rahmen der Radoberfläche.

Bitte der tatsache beachten, das die Bremsshuhe nur mittig aufgehängt ist. Das bedeutet das die Klötze ein Ruhelage sucht, und damit oben oder unten die Räder berührt.
Sollte sie beim nicht-bremsen ganz vom Rad befreit werden musste man ein steifer 2-Punkt aufhängung machen, was aber der berührungsfläche negativ beeinwirken könnte.
Nur so wie es ist, kann man immer davon ausgehen, das die Klötze beim bremsen völlig am Rad anliegt.

MFG
Morten aus Dänemark

Meine eisenbahnfotos: [mortenschmidt.piwigo.com]
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2-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.04.21 12:46.
apfelpfeil schrieb:
BR 103 235-8_2 schrieb:
Ich ging immer davon aus, dass klotzgebremste Wagen lauter sind, weil die Klötze an den Rädern schleifen???!
Schon. Nur bleiben die auch lauter wenn der Bremsklotz nicht mehr an der Lauffläche schleift, weil sie vom Bremsen vorher weniger glatt ist als bei Scheibenbremse und damit ein lauteres Rollgeräusch resultiert.
Deshalb helfen inzwischen ja auch die Bremsklötze aus Kunststoff bei den Güterwagen, damit sie auch ungebremst erheblich leiser rollen...
Eurer These zum anrauhen der oberfläche von Bremsklötze glaube Ich nicht.
Wie Ich schon erwähnt haben sorgt die Bremsklötze gerade dafür das die Radoberflächen glatt bleibt -in gegensatz zu Scheibengebremsten Räder die allerleiei Schmutz und kleine Risse bekommt.
Das die Wagen mit Kunststoffklötze weniger laut ist, sind der Material entschuldet. Stahl gegen stahl macht nun mal mehr Lärm als Stahl gegen Kunststoff.

Bin inzwischen übeezeugt das der These doch korrekt ist. Danke an die beteiligten.

MFG
Morten aus Dänemark

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.04.21 12:47.
MSS schrieb:
apfelpfeil schrieb:
BR 103 235-8_2 schrieb:
Ich ging immer davon aus, dass klotzgebremste Wagen lauter sind, weil die Klötze an den Rädern schleifen???!
Schon. Nur bleiben die auch lauter wenn der Bremsklotz nicht mehr an der Lauffläche schleift, weil sie vom Bremsen vorher weniger glatt ist als bei Scheibenbremse und damit ein lauteres Rollgeräusch resultiert.
Deshalb helfen inzwischen ja auch die Bremsklötze aus Kunststoff bei den Güterwagen, damit sie auch ungebremst erheblich leiser rollen...
Eurer These zum anrauhen der oberfläche von Bremsklötze glaube Ich nicht.
Wie Ich schon erwähnt haben sorgt die Bremsklötze gerade dafür das die Radoberflächen glatt bleibt -in gegensatz zu Scheibengebremsten Räder die allerleiei Schmutz und kleine Risse bekommt.
Das die Wagen mit Kunststoffklötze weniger laut ist, sind der Material entschuldet. Stahl gegen stahl macht nun mal mehr Lärm als Stahl gegen Kunststoff.
Ach so. Dann stellt sich also heraus, dass alle Erfahrungen und Erkenntnisse bezüglich Rollgeräusche scheiben- bzw. klotzgebremster Fahrzeuge der letzten 50 Jahre falsch waren. Gut, dass das hier bei DSO endlich mal berichtigt wird!
Albertje schrieb:
MSS schrieb:
apfelpfeil schrieb:
BR 103 235-8_2 schrieb:
Ich ging immer davon aus, dass klotzgebremste Wagen lauter sind, weil die Klötze an den Rädern schleifen???!
Schon. Nur bleiben die auch lauter wenn der Bremsklotz nicht mehr an der Lauffläche schleift, weil sie vom Bremsen vorher weniger glatt ist als bei Scheibenbremse und damit ein lauteres Rollgeräusch resultiert.
Deshalb helfen inzwischen ja auch die Bremsklötze aus Kunststoff bei den Güterwagen, damit sie auch ungebremst erheblich leiser rollen...
Eurer These zum anrauhen der oberfläche von Bremsklötze glaube Ich nicht.
Wie Ich schon erwähnt haben sorgt die Bremsklötze gerade dafür das die Radoberflächen glatt bleibt -in gegensatz zu Scheibengebremsten Räder die allerleiei Schmutz und kleine Risse bekommt.
Das die Wagen mit Kunststoffklötze weniger laut ist, sind der Material entschuldet. Stahl gegen stahl macht nun mal mehr Lärm als Stahl gegen Kunststoff.
Ach so. Dann stellt sich also heraus, dass alle Erfahrungen und Erkenntnisse bezüglich Rollgeräusche scheiben- bzw. klotzgebremster Fahrzeuge der letzten 50 Jahre falsch waren. Gut, dass das hier bei DSO endlich mal berichtigt wird!
Und all diese Erfahrungen und Erkentnisse sind also in dein Kopf gelagert. Beeindrückend herr Professor Dr. Bremstechnik ;-)
Vergib mich mein Skepsis. Es gibt leider so viele "Experte" die sich als alles anderes entpuppt.
Es mag sein das die Räder bei Klotzbremser etwas rauher sind, es fehlt mir aber noch ein guter grund? Unmittelbar "schleift" die Bremsklötze ja der Radlauffläche beim bremsen. Warum sollte es dann rauher sein als ein Rad die nur im werkstatt "geglättet" wird?

MFG
Morten aus Dänemark

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Du bist auf dem Holzweg

geschrieben von: sagichnet

Datum: 28.04.21 11:20

MSS schrieb:
Und all diese Erfahrungen und Erkentnisse sind also in dein Kopf gelagert. Beeindrückend herr Professor Dr. Bremstechnik ;-)
Vergib mich mein Skepsis. Es gibt leider so viele "Experte" die sich als alles anderes entpuppt.
Es mag sein das die Räder bei Klotzbremser etwas rauher sind, es fehlt mir aber noch ein guter grund? Unmittelbar "schleift" die Bremsklötze ja der Radlauffläche beim bremsen. Warum sollte es dann rauher sein als ein Rad die nur im werkstatt "geglättet" wird?
Du bist hier leider absolut auf dem Holzweg. So, wie es hier im Thread thematisiert wurde, ist es richtig: Durch die Graugusssohle wird die Lauffläche der Räder deutlich aufgerauht, wodurch ein lauteres Rollgeräusch entsteht. Dies ist keine Vermutung, sondern eine gesicherte, branchenweit anerkannte Tatsache. Ob du es glaubst, oder nicht. Auch ist es nicht immer so, dass die Klotzbremse auch im gelösten Zustand etwas an der Lauffläche schleift.

Edit:

Für dich nochmal zum nachlesen:

[gruen.deutschebahn.com]
[www.allianz-pro-schiene.de]
[www.gatx.eu]

Reicht das?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.04.21 11:26.

Re: Du bist auf dem Holzweg

geschrieben von: MSS

Datum: 28.04.21 12:42

Na gut denn. Ich glaubt euch dann.

MFG
Morten aus Dänemark

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