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Moderatoren: allgäubahn - MWF

?? zu den Liegewagen Bcme (Baujahr 1983ff) aus Bautzen

geschrieben von: Niels

Datum: 01.01.21 23:51

Guten abend, vor Allem den ostdeutschen Wagenkennern bw. Zeitzeugen der achtziger Jahre!

Im Eisenbahn-Kurier 1/2021 wird die neue Modellumsetzung dieser Wagen (spätere Gattung Bcom242) aus dem Hause Roco vorgestellt.
Spezielle "Neuheit" des Vorbilds waren damals die mit einer gold- oder kupferfarbigen (?) Reflexions-Schicht versehenen Fenster. Durch diese waren die Wagen auch schon aus relativ weiter Entfernung im Zugverband auszumachen.

Mich würden Antworten zu folgende Fragen freuen:
1.) Waren sowohl die Scheiben der Abteilseite wie auch der Seitengangseite so beschichtet?
2.) Aus welchem Material bestand die Beschichtung oder wie war dies technisch gelöst? Ging es nur um den Schutz vor Sonneneinstrahlung oder gab es noch andere Gründe?
3.) Waren die ungeteilten Scheiben der auch aus dieser Zeit stammenden "Komfortwagen" (Amy+Bmy) aus gleichem Material?

Und zu guter Letzt: Kennt Jemand Modellumsetzungen die dies Aussehen realistisch darstellen. Bei meinem N-Modell von Arnold-Hornby ist es auf alle Fälle nicht so. Geht man nach dem Bild im EK hat es auch Roco in H0 versäumt ausgerechnet dieses Charakteristikum darzustellen

................... Gruß von Niels .......................

+++ Rettet den SVT "Görlitz" (VT 18.16) ! +++
a) ja
b) Theromflex war der Markenname. Es ging um den Schutz vor der Sonne. Die Beschichtung war Kupfer, die Idee kam von Institut Manfred v.Adrenne in Dresden. Aufgebracht mit dem Sputterverfahren.
c) ?

saum13

Re: ?? zu den Liegewagen Bcme (Baujahr 1983ff) aus Bautzen

geschrieben von: tbk

Datum: 02.01.21 10:31

Auch der ICE 1 und 2 hat metallbedampfte fensterscheiben. Das hat auch noch kein modellhersteller wirklich überzeugend hingekriegt. Tagsüber wäre die reflektion nahezu vollständig, nachts die inneneinrichtung mit beleuchtung hervorzuheben und dann klar zu sehen.

Dabei habe ich ähnliche effekte schon bei verpackungen von pralinen und ähnlichem gesehen, es wäre also vermutlich möglich. Die spritzgussteile der fenster müssten so metallisiert werden, dass sie doch noch transparent bleiben.

Infrastop ist eine andere marke (für gebäudefenster): [www.flachglas.de]

Aber natürlich ist das sicherheitsglas bei der eisenbahn wieder anders als jenes, das für gebäude verwendet wird.


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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.01.21 10:33.