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Moderatoren: allgäubahn - MWF

Wie alt sind die Wagen des Henkelzuges?

geschrieben von: 181 201

Datum: 07.06.20 22:44

Hi,

fast jeder kennt den Henkelzug der werktags immer zwischen Langenfeld und Wassertrüdingen fahrt, ob 140, 151, Holzroller, Krokodil oder sogar eine Dampflok, es waren schon ziemlich alle historische Fahrzeuge am Zug!

Aber wie alt sind die Wagen des Henkelzuges?

Bisher habe ich dazu noch nichts gefunden!

Danke schonmal!

Gruß
Patrick

Re: Wie alt sind die Wagen des Henkelzuges?

geschrieben von: Snps719

Datum: 07.06.20 22:48

Hast Du ein paar Wagennummern ? Dann kann ich vielleicht antworten.
Horst

Re: Wie alt sind die Wagen des Henkelzuges?

geschrieben von: Der Brenztalbahner

Datum: 07.06.20 23:46

Hallo,

der Großteil der Wagen im Henkelzug sind Laais 831 und Laais 871, Wagennummern sind 24 74 4359 xxx.

Ein Link dazu: [www.lokman.se]

Viele Grüße
Markus

Re: Wie alt sind die Wagen des Henkelzuges?

geschrieben von: 181 201

Datum: 08.06.20 16:58

Der Brenztalbahner schrieb:
Hallo,

der Großteil der Wagen im Henkelzug sind Laais 831 und Laais 871, Wagennummern sind 24 74 4359 xxx.

Ein Link dazu: [www.lokman.se]

Viele Grüße
Markus
Danke dir für die Infos!

Gruß
Patrick

Re: Wie alt sind die Wagen des Henkelzuges?

geschrieben von: Schlußscheibe

Datum: 08.06.20 18:20

Der Brenztalbahner schrieb:
Hallo,

der Großteil der Wagen im Henkelzug sind Laais 831 und Laais 871, Wagennummern sind 24 74 4359 xxx.

Ein Link dazu: [www.lokman.se]

Viele Grüße
Markus
Moin,

das im Henkelzug sind mit Sicherheit ausschließlich Laais 871.

Die Laais 831 wurden schon vor etlichen Jahren zu Laaps (Flachwagen mit Stirnwand) zum Transport landwirtschaftlicher Geräte umgebaut; mittlerweile sind sie ohne Stirnwände, dafür mit Überfahrklappen und Radvorlegern zum Transport von Kleintransportern unterwegs.

Der Laais 871 ist für 22,5 t Radsatzlast ausgelegt, der 831 nur für 20t. Das ist der Unterschied zwischen diesen beiden Wagenbauarten. Das skurrile Haubenprinzip sucht auf dieser Welt seinesgleichen.

Gruß,
Schlußscheibe

Re: Wie alt sind die Wagen des Henkelzuges?

geschrieben von: andreas +

Datum: 08.06.20 21:07

Der Brenztalbahner schrieb:
Zitat:
der Großteil der Wagen im Henkelzug sind Laais 831 und Laais 871, Wagennummern sind 24 74 4359 xxx.

Ein Link dazu: [www.lokman.se]
Danke für den link

Ich finde den Henkel-Zug ja gräßlich häßlich.

gar nicht mal so alt :-)

geschrieben von: TWA

Datum: 08.06.20 21:33

>>> Aber wie alt sind die Wagen des Henkelzuges?

Wie Schlußscheibe bereits schrieb, sind im Henkelzug Laais 871 unterwegs.
Bei schwedischen Wagen deutet die Zahl hinter der Gattung auf das Alter hin, wir haben es hier mit einem
"Laais Siebenundachtzig - Eins"
zu tun.
Die ersten beiden Zahlen sind das Jahr, in dem der Wagen entwickelt wurde, die dritte Zahl ist die laufende Nummer der in diesem Jahr entwickelten Wagen.
Ich weiß aber nicht genau, ob die "Eins" sich auf alle in diesem Jahr in Schweden entwickelten Wagen oder auf alle Wagen der Firma Nordwagon bezieht.
Nordwaggon hatte sowohl einen Laais 004 wie einen Hirrs 004 im Bestand, darum vermute ich, daß die Nummer sich auf alle in dem Jahr in Schweden entwickelten Wagen der Hauptgattung "L" bzw. "H" bezieht.

Die Henkelwagen sind also frühestens 1987 gebaut worden, tatsächlich wurden alle in 1988 in Betrieb genommen.
Das sind also gerade 32 Jahre, was für einen Wagen aus Niesky eigentlich kein Alter ist :-))


Das Wort "entwickelt" bedeutet hierbei nicht unbedingt, daß der Wagen tatsächlich nagelneu ist, es kann auch bedeuten, daß der Wagen ein Umbau ist.
Z.B. hat Nordwaggon 2-achsige Hbi zu Pärchen vereinigt, die dann als Hirr durch die Welt fuhren.
Der Hirrs 007 wurde erstmals in 2000 aus Hbins 762 bzw. Hbillns 763 zusammengestellt, also aus Wagen, die gute 24 Jahre alt waren;
Hirrs 004 und Himrrs 022 wurden in 2000 bzw. 2002 aus Hbbins 842, Hbbins 881 und Hbbillns 881 zusammengestellt, also mit 16 bzw. 14 Jahren alten Wagen.

(Ja, die Unterstellung "laufende Nummer pro Hauptgattung" paßt zu den Hbins 762 und Hbillns 763, aber nicht zu den Hbbins 881 und Hbbillns 881. Ich tippe darauf, daß die Sichtweise zur Zuteilung der Nummern sich von 1976 bis 1988 geändert hat.)


Quelle: [www.greencargo.com]
"Omedelbart efter litterabeteckningen på GC-vagnar förekommer ett tresiffrigt tal, exempelvis 763. Detta är ett typnummer varav de två första siffrorna anger vagnens konstruktionsår, i detta fall 76 = år 1976. Den tredje siffran är ett löpande nummer."



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.06.20 23:17.

Re: gar nicht mal so alt :-)

geschrieben von: Daniel Wirtz

Datum: 09.06.20 21:49

Hallo zusammen,

seit dem Waggonbrand vor einiger Zeit ?, sind auch ein paar Transwaggon 4-achser Hab...... im Henkelzug unterwegs die noch neueren alters sein dürften.
Viele grüße, Daniel

Re: gar nicht mal so alt :-)

geschrieben von: TWA

Datum: 09.06.20 22:33

>>> seit dem Waggonbrand vor einiger Zeit ?, sind auch ein paar Transwaggon 4-achser Hab...... im Henkelzug unterwegs die noch neueren alters sein dürften.

Stimmt, das sind so junge Hüpfer von 1990 und 92.
Bäääh, neumodischer Kram ;-)

Re: gar nicht mal so alt :-)

geschrieben von: Daniel Wirtz

Datum: 09.06.20 22:51

Hallo TWA,

ui krass, die sind auch schon von Anfang der 90`er, hätte gedacht das sind neuere Wagen.

Danke für die Aufklärung.

Gruß, Daniel

Interessante Ergänzung 👍🏻

geschrieben von: Patrick Rehn

Datum: 10.06.20 21:05

Hallo TWA.

Herzlichen Dank für die Informationen zur schwedischen Nummernsystematik, wieder was dazu gelernt. 😉

Mfg

Einen Teil meiner Fotos rund um Eisenbahn & Co findet man
HIER

? zu den vierachsigen Schiebewandwagen

geschrieben von: Patrick Rehn

Datum: 10.06.20 21:09

Hallo zusammen.

In einem Bericht habe ich vor einiger Zeit mal gelesen, dass die kurzgekuppelten Einheiten eingesetzt werden müssen, weil die vierachsigen Wagen in dem Gleisanschluss wegen der engen Gleisbögen nicht verwendet werden können.

Ist das mittlerweile anders bzw werden ggf mittlerweile mehrere Warengruppen in dem Zug gefahren?

Mfg

Einen Teil meiner Fotos rund um Eisenbahn & Co findet man
HIER

Gibt es da eine Quelle?

geschrieben von: TWA

Datum: 11.06.20 08:55

>>> In einem Bericht habe ich vor einiger Zeit mal gelesen, dass die kurzgekuppelten Einheiten eingesetzt werden müssen,
>>> weil die vierachsigen Wagen in dem Gleisanschluss wegen der engen Gleisbögen nicht verwendet werden können.

Die Laais 871 können bis 75 m Kurvenradius fahren, die Habi sind für 35 m geeignet.
Der Bericht kann somit in diesem Detail nicht richtig sein. Quelle?

Re: Gibt es da eine Quelle?

geschrieben von: Patrick Rehn

Datum: 11.06.20 12:58

Hallo TWA.

Die Laais 871 können bis 75 m Kurvenradius fahren, die Habi sind für 35 m geeignet.
Der Bericht kann somit in diesem Detail nicht richtig sein. Quelle?

Da müsste ich mal in meinem einige hundert Zeitschriften starken Archiv intensiver nachforschen, auf die Schnelle habe ich das jetzt nicht gefunden.

Es ging dabei wohl weniger um die Eignung der Wagen an sich, als viel mehr um den notwendigen "Aufwand" den man aufgrund der engen Gleisbögen betreiben müsste, um die Waggons in dem Anschluss rangieren zu können...

MfG

Einen Teil meiner Fotos rund um Eisenbahn & Co findet man
HIER

Re: Gibt es da eine Quelle?

geschrieben von: Schlußscheibe

Datum: 16.06.20 12:55

TWA schrieb:
Die Laais 871 können bis 75 m Kurvenradius fahren, die Habi sind für 35 m geeignet.
Der Bericht kann somit in diesem Detail nicht richtig sein. Quelle?
Moin,

die Radiusangabe besagt lediglich, dass der Wagen als solcher diesen Radius technisch befahren kann, ohne zu entgleisen.

Wie schnell, wie gekuppelt und ob überhaupt, gezogen oder geschoben und ob das überhaupt profilfrei geht, darüber sagt diese Angabe nichts - denn das hängt stark von den örtlichen (baulichen und betrieblichen) Gegebenheiten ab. Bei Drehgestellwagen kann es bei sehr engen Radien auch Probleme mit dem Bremsgestänge geben, das kann plötzlich zu kurz sein und muss in dem Fall ausgehängt werden.

Der örtliche EBL wird es wissen und entsprechende Maßnahmen festgelegt haben.

Gruß,
Schlußscheibe

Re: Gibt es da eine Quelle?

geschrieben von: westkreuz

Datum: 16.06.20 16:40

Der Grund für die bisherige Verwendung der Laais liegt in der überragenden Ladekapazität von 144 Europaletten pro Wagendoppel. Der jetzt anlaufende Flottenwechsel auf die Hirrs 5 ist der Tatsache geschuldet, daß TWA die Laais nicht mehr auf LL-Sohlen umbauen möchte.
Grüße

Re: Gibt es da eine Quelle?

geschrieben von: Bullok

Datum: 20.06.20 19:36

Hallo "westkreuz",

dann ist also über kurz oder lang damit zu rechnen, daß die Laais verschwinden werden.
Jetzt ist mir auch klar, daß nur ein paar von denen mit Henkel-Werbung inklusive Neulackierung versehen worden sind.
Bin gespannt, ob die Nachfolger dann alle im Henkel-Design erscheinen werden.


Grüße

Ralph

Reklame

geschrieben von: TWA

Datum: 25.06.20 20:02

>>> Jetzt ist mir auch klar, daß nur ein paar von denen mit Henkel-Werbung inklusive Neulackierung versehen worden sind.

Die Reklamewagen gibt es schon seit über 8 Jahren, da stand ein Tausch gegen andere Wagen wohl noch nicht auf der Tagesordnung.