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Moderatoren: allgäubahn - MWF
Hallo,

ich habe dieses Schild zusammen mit vielen anderen Waggonfabrikschildern bekommen.
Bei diesem bin ich mir nicht sicher ob es tatsächlich ein Schild ist,
welches an einem Werkswaggon montiert war, das wäre auch die Frage.
Auch die Rückseitige , ca 2,5cm lange Befestigung wäre nicht genietet/geschraubt,
sondern die sich verjüngende - angegossene - Halterung wurde möglicherweise
in die Holzbretter der Ladebordwände gehauen, ähnlich einem Nagel.
Eine der beiden Halterungen war weg, zusammen mit dem auf der Vorderseite
mitangegossenen Buchstaben "B" von (B) ASALTIN-Act. Ges.
Man sieht das auch hinten wie vorne am Farbunterschied.
Wer kann helfen Licht ins Dunkel zu bringen?

Dankeschön und Grüßle aus dem Wilden Süden
Claudius
IMG_1811.JPG
IMG_1812.JPG



5-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.01.20 13:49.
Hallo Claudius,

ein interessanter "Fang", Glückwunsch.

Das ja durchaus "aufwändig", weil repräsentativ gestaltet und in Buntmetall gegossen, gefertigte Schild wird irgendwo an gut sichtbarer Stelle als Eigentums-Hinweis an einem größeren Gegenstand oder an einem Gebäude / Grundstückszugang als "Firmenschild" zur Eigenwerbung etc. gehangen haben.
Ein klassisches "Waggonschild" analog etwa eines Fabrikschildes des Herstellers wird es wohl eher nicht gewesen sein. Einerseits "viel zu aufwändig" gemacht und von der Befestigung her üblicherwiese mit zwei Nieten am Wagen montiert. Hier sind keine Löcher für die Nieten vorhanden.

Soweit meine Gedanken dazu als ein grober Hinweis.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe
Hallo Uwe,

danke für deine Gedanken dazu.
Ich habe hier über 2800 Schilder zuhause, zu 99% mit Nietlöcher zu Befestigung.
Wie schon geschrieben, alle von dort stammenden Waggon Schilder hatten diese Nietlöcher
lediglich dieses nicht. Das es am Eingang des Werktores hing, könnte passen,
wäre aber dann schon ziemlich mickrig, bzw. wenig Representativ da es recht klein ist.
Alte Emailleschilder, die man an die Hauswand hing wurden ( mit in der Wand eingelassenen Holzstückchen )dann mit Schrauben befestigt,
wäre hier natürlich möglich gewesen, aufgrund der angegossenen Nasen.Reinhauen und fertig.
Dabei könnte dann auch das "B" aufgrund der Hammerschläge ausgebrochen sein und beim demontieren immer noch dort hängen. das sowiso von Schild getrennt.
Zumeist sind bei Übernahme vieler Waggonschilder schon einmal "Exoten" dabei, insbesondere wenn man diese nicht selbst abmontiert hat ist das dann oft nicht nachvollziehbar.

Grüßle
Claudius
sandstrahler schrieb:
Hallo,

ich habe dieses Schild zusammen mit vielen anderen Waggonfabrikschildern bekommen.
Bei diesem bin ich mir nicht sicher ob es tatsächlich ein Schild ist,
welches an einem Werkswaggon montiert war, das wäre auch die Frage.
Auch die Rückseitige , ca 2,5cm lange Befestigung wäre nicht genietet/geschraubt,
sondern die sich verjüngende - angegossene - Halterung wurde möglicherweise
in die Holzbretter der Ladebordwände gehauen, ähnlich einem Nagel.
Eine der beiden Halterungen war weg, zusammen mit dem auf der Vorderseite
mitangegossenen Buchstaben "B" von (B) ASALTIN-Act. Ges.
Man sieht das auch hinten wie vorne am Farbunterschied.
Wer kann helfen Licht ins Dunkel zu bringen?



Darf ich mal fragen ob Du Claudius T***e bist ?
Das war nie ein Waggonfabrikschild.
Weder vom Hersteller, noch vom Eigentümer.
Am Waggon halten nur Nieten (auch wegen der Buntmetallspechte) oder
Schrauben auf Dauer.
Messing ist für einen Steinbruch sowieso wie Perlen vor die Säue geworfen.
Messing war selten an Güterwagen zu finden.
Das Schild scheint mit 2K Material geflickt worden zu sein.
Für meine nachlassenden Augen sehen beide B gleich aus.
Kann sein das das abgeformt wurde .
Sowas habe ich auch schon mal gemacht um ein Schild zu retten.

Gruß

Norbert
Hallo Norbert,

ja, da hast du recht, mir gehört die Waggonschild Website.
Lange nix mehr gehört von dir, ich hoffe auch dem Gerd / Gerhard geht es gut.
Wie schon gesagt, alle erhaltenen Schilder waren Fabrikschilder,
nur dieses kann ich nicht zuordnen.
Bei Fabrikschilder aus anderen Konvoluten war auch oft ein Schwarzes Schaf (Schild)
darunter, wo schlecht zuzuordnen war, von woher es eigentlich stammt.
Aber immer mit dem Vermerk , "alle von den Waggons abmontiert" .

Das Schild wurde Repariert mit einem Abdruck des Original "B" aus der Ersten Zeile
"(B)asaltinwerk" und mit Kunstharz aus/eingegossen.

Grüßle aus dem Wilden Süden
Claudius