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 10 - Wagen-Forum 

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Weiter geht's hier in Anschluss an Teil 15 . Um das Thema nicht zu unübersichtlich werden zu lassen, in dem ich mir immer selbst antworte, habe ich einen weiteren "Thread" aufgemacht. Das eigentliche Highlight kommt erst noch. 2016 waren es die beiden geretteten KKk 48, von denen ich aus einem Artikel im "Schwarzwälder Boten" erfahren habe. Was mich in der äußersten Ecke vom Gelände erwartete, konnte ich noch nicht wissen...

Das hier ist es noch nicht! Neben einem ehemaligen Kmmks 51 der DB, gab auch ein Kmmks der ÖBB, der neben einer anderen Türbauart, die er hat, auch nicht stirnkippfähig war.
_DSC4006.JPG.
Blick ungefähr in Westrichtung. Scheinbar hat das Museumsgelände hier seinen Gleisanschluss ans DB-Netz (Möge er lange erhalten bleiben!):
_DSC4008.JPG.
Lok 364 533-0. Im Hintergrund das Highlight IMHO!_DSC4009.JPG
Von der Anwesenheit dieses achtachsigen Tiefladewagens wußte ich vorher nichts, umso gelungener die Überraschung. Natürlich habe ich den Wagen, so gut es ging, im Detail fotografiert, weil mir schon eine Idee für einen Selbstbau in HO im Kopf herumgeht:
_DSC4010.JPG
Das 4-achsige Drehgestell verriet zunächst mal nicht die Bauart des Wagens. Die Rollenachslager sagen auch nicht viel aus, da Tiefladewagen sehr langlebige Bauarten sind und die DB ihre Wagen auch bei Bedarf modernisierte. Auffällig ist die Durchbiegung der Ladebrücke.
_DSC4011.JPG.

Die folgenen Beiträge werden sehr SSt-lastig.

viele Grüße
Stefan Walter



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2019:04:22:09:16:34.
Noch wollte der SSt seine Identität nicht preisgeben:
_DSC4012.JPG
Irgenwie selbstverständlich (rechts das Zeichen des Verbots Ablaufberge zu befahren):
_DSC4013.JPG
Beide Drehgestelle besitzen unabhängig voneinander arbeitende Bremsanlagen:
_DSC4014.JPG
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_DSC4015.JPG
Weitere Anschriften am Drehgestell und an der Ladebrücke. Was bedeutet eigentlich das Zeichen <2°10' ?
_DSC4016.JPG

Fortsetzung folgt!

viele Grüße
Stefan Walter



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2019:04:21:17:43:59.
Der SSt wurde, soweit möglich, von allen Seiten fotografiert. Weiter geht's mit dem beeindruckenden Lastwechselventil:
_DSC4017.JPG
Inzwischen habe ich auch die Antwort auf meine Frage zur Bedeutung des Zeichens gefunden: "bei Drehgestellwagen größtzulässiger Knickwinkel beim Befahren von Fährbücken (wenn geringer als 3°30')" Quelle: Stefan Carstens "Die Güterwagen der DB AG, Stand 1998", Seite 10. Vielen Dank an Stefan! Im gleichen Buch wird auch einiges über den Wagen gesagt. Später mehr!
_DSC4018.JPG
Blick auf die eindeutig nicht seitenverschiebbare Ladebrücke und das Brückenlager:
_DSC4019.JPG
Weil es so schön war, nochmal ein Blick von schräg seitlich auf den Wagen. Leider war nicht genug Platz, um den SSt von gerade seitlich zu fotografieren:
_DSC4020.JPG
Das Drehgestell von der anderen Seite:
_DSC4021.JPG

Fortsetzung folgt!
Weiter geht es mit der Ladebrücke Stück für Stück:
_DSC4022.JPG
Die Materialstärke des Stahlblechs ist beeindruckend! Was bedeuten 1H 46 t und 2 H 92t? 15,64 m ist wahrscheinlich die Gesamtlänge der Ladebrücke und 7,20 m die max. Tiefladelänge. LüP: 23,82 m
_DSC4023.JPG
Ladegewichtsraster. 65,5 Tonnen bei Streckenklasse C3C4 entsprechen bei einem Leergewicht des Wagens von 50,83 Tonnen einem Brutto von 116,33 Tonnen, und damit einer mittleren Achslast von (nur) ca. 14,5 Tonnen.
_DSC4026.JPG
Damit ist die Identität/Bauart des Wagens gelüftet. Es handelt sich um einen Uaai 778, einem ehemaligen SSt 15:
_DSC4028.JPG
Der Wagen mit der Nr. 994 0 924-1 war RIV-fähig:
_DSC4027.JPG

Fortsetzung folgt!
Bei dem Wagen handelt es sich um einen Uaai 778, der in Vor-UIC-Zeiten als SSt 15 bei der DB im Einsatz war. Bezug auf die DV 934 "Verzeichnis der Tiefladewagen":
_DSC4029.JPG
Die 65,5 Tonnen Ladegewicht erschienen mir für einen Achtachser schon verdächtig niedrig, beziehen sich aber auf den internationalen Einsatz des Wagens, für den offenbar bestimmte Einschränkungen existieren. Im DB-Netz durfte er, bei Streckenklasse CE mit 88,5 Tonnen beladen maximal mit 80 km/h verkehren. 80 km/h waren offenbar auch die zul. Höchstgewindigkeit des unbeladenen Wagens, da ihm das Nebengattungszeichen "s" fehlt, was aber aufgrund des Alters des Wagens und dem fehlenden GP-Bremsartwechsel verständlich ist:
_DSC4030.JPG
Ansatzpunkt zum Anheben der Ladebrücke:
_DSC4031.JPG
"Feuerschild"
_DSC4032.JPG
Die Drehgestelle sind mit Ketten gesichert. Wie ich mal gelesen habe, sollen die Sicherungsketten im Fall einer Entgleisung verhindern, dass sich durchdrehbare Drehgestelle quer zur Fahrtrichtung stellen.
Ein/Ausschalter für die Bremse und Lösezug:
_DSC4034.JPG

Fortsetzung folgt!
Noch ein paar Anschriften. "R100m": "kleinster zulässiger Radius", "95t im Kreis auf der gerade Linie": "Tragfähigkeit ist größer als die größe Lastgrenze" Kann mir jemand erläutern, was das bedeutet bzw. welche Folgen das hat?
>4.50m<: Achsstand 4,5 m, "max 900 mm mit Radprofil im Querschnitt": größter zulässiger Laufkreisdurchmesser der Räder". Zum Revisionsdatum 18.9.81: "SC" gibt für 1998 einen Bestand von 2 Wagen an (mit größeren Abgängen seit 1994 durch Ausmusterung, Umbau oder Verkauf). Erklärung der Symbole und technischen Angaben aus Stefan Carstens "Die Güterwagen der DB AG 1998", Seite 10

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Fortsetzung folgt!
Interessant ist, dass der Wagen offensichtlich keine Hochleistungspuffer bekommen hat:
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Handbremse:
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Klingt irgendwie logisch:
._DSC4042.JPG
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Weiter geht es von der anderen Seite:
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Fortsetzung folgt!
Der SSt 15 hat auch noch eine andere Seite:
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_DSC4060.JPG
Diese Wagenseite sieht zwar exakt wie die Andere aus, aber ich wollte sicher sein, kein Detail übersehen zu haben (soweit es mir möglich war).

Fortsetzung folgt!
Weiter geht's mit der massiven Ladebrücke:
_DSC4061.JPG
Versteifungsbleche und Zurrösen an der Brücke:
_DSC4064.JPG
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_DSC4069.JPG
Da es nicht ausdrücklich verboten war, auf den Fahrzeugen herumzuklettern (und alles, was nicht verboten ist, erlaubt ist), bemühte ich meine alten Knochen, um die Ladebrücke auch noch von oben zu fotografieren:
_DSC4070.JPG
Den Schatten bitte ich zu ignorieren! Ich weis auch nicht, wie der da hinkam....
_DSC4071.JPG

Fortsetzung folgt!

edit: "Re:" in der Betreffzeile entfernt. Wir sind hier nicht beim Skat!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2019:04:21:19:25:26.
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_DSC4072.JPG
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_DSC4074.JPG.
Natürlich musste der Wagen auch zur Hauptuntersuchung, wobei das AW Bremen sicher schon lange nicht mehr existiert?
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Die Bremssohlen haben auch schon bessere Tage gesehen:
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_DSC4077.JPG

Fortsetzung folgt!
Gab es noch ein Fabrikschild vom Hersteller am Wagen ?
Horst
Bei den Drehgestell-Tiefladewagen sitzt für gewöhnlich die komplette Bremsanlage mit der Pneumatik, Luftbehälter, Steuerventilen, Bremszylinder, Gestänge in den Drehgestellen. Mich hätte es zwar interessiert, wie das aussieht, aber dazu unter den Wagen kriechen, wollte ich dann doch nicht:
_DSC4084.JPG

Gut ist hier die vorgespannte, dh. nach oben etwas durchgebogene Ladebrücke zu sehen:
_DSC4085.JPG
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_DSC4087.JPG
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_DSC4090.JPG
damit wäre der SSt 15 bzw. Uaai 778 abgehandelt:
_DSC4095.JPG

Ein paar technische Daten zu der Bauart:

Bei den Modellbahnfroklern gibt es im Archiv/Gattungen einige kurze Informationen in Tabellenform.

Stefan Carstens schreibt dazu in "Die Güterwagen der DB AG Stand 1998" auf Seite 303:

" SSt 15 Uaai 778 - Die in den Jahren 1940/41 bei LHW gebauten achtachsigen SSt 15 zählen zu den ältesten Tiefladewagne der DB AG. Die sechs Wagen, von denen vier 1959 bei MAN umgebaut wurden (zwei weitere, inszwischen ausgemusterte 1963 im AW Schwerte), haben 15,64 m lange, gekröpfte, umsetzbare Wagenbrücken. Die vier 350 mm breiten und in der Mitte 410 bzw. 510 mm hohen Langträger der Ladebrücke bilden eine 7,20 m lange Tiefladefläche. Die vierachsigen Drehgestelle sind mit umklappbaren Handbremsspindeln und Bühnengeländern ausgerüstet." "994 0 920 - 994 0 923, LüP 23824 mm, Drehzapfenabstand 15100 mm, Ladelänge 15640 mm, Tiefladelänge 7200 mm, Tiefladehöhe ü. SO 790 mm, Lastgrenze C4 65,5 t (hier gibt SC einen Stern an, den der von mir fotografierte Wagen nicht hat *) DB CE 88,5 t, Tragfähigkeit 95,0 t, Eigengewicht 40400 kg (der von mir fotografierte Wagen hat ein angeschriebenes Eigengewicht von 50,83 t **), Bremse Hik-G, Hbr."

*)Anmerkungen: "ein Stern neben dem Lastraster bedeutet, der Wagen ist lauftechnisch für 100 km/h geeignet. Da das Nebengattungszeichen "s" fehlt und kein Bremsartwechsel GP vorhanden ist, gehe ich davon aus, dass der Wagen auf jeden Fall nur für 80 km/h zugelassen war. Falls das nicht zutrifft, bitte gerne richtig stellen!

**) In der DV 934 (Ausgabe 1974) ist der Uaai 778 auf Seite 101 ff beschrieben. In der DV wird ein Eigengewicht von 50400 kg angegeben. Die 40400 kg bei "SC" dürfte ein Schreibfehler sein. Erwischt!

Was sehr merkwürdig ist, ist die Tatsache, dass ein Wagen mit der Wagennummer 994 0 924-1 gar nicht in der DV erwähnt wird. 1974 begann die Wg.Nr. zwar noch mit 999 (anstatt 994), in der Tabelle werden auch noch 6 Wagen aufgeführt, der Nummernbereich reicht aber nur von 018 bis 023, dh. ein Wagen 024 fehlt hier. Die DV gibt hier für die Wagen 023 und 022 ein Bj. von 1939 und einen Umbau 1963 im AW Schwerte an. Für die Wagen 020 und 021 wird ein Bj. von 1941 und ein Umbau bei MAN im Jahr 1959 angegeben. Die Wagen 18 und 019 wurden 1940 gebaut und ebenfalls 1959 bei MAN umgebaut.
Nach 1964 bekamen sie dreistellige BA-Nummern und hiessen bis zur UIC-Nummerierung SSt 414. Leider konnte ich an dem Wagen kein Fabrikschild entdecken, aber auf dem "Feuerschild" ist eindeutig die "999 0 022" zu erkennen. Damit die die angeschriebene Wagennummer "994 0 924-1" wohl falsch (warum auch immer?). Der 999 0 022 wurde, entspr. der DV 934, 1939 bei LHB gebaut, 1963 im AW Schwerte umgebaut (was wurde da eigentlich umgebaut? Ich vermute, die ursprünglichen Gleitachslager-Achsen wurden durch Rollelager-Achsen ersetzt. Gab es da noch mehr Umbaumaßnahmen?) Lt. "SC" waren die 1963 im AW Schwerte umgebauten Wagen 1998 nicht mehr im Bestand der DB und bereits ausgemustert. Der Wagen hatte seine letzte Bremsuntersuchung im September 81, theoretisch wäre er damit bis zur nächsten Untersuchung (in 2, 4 oder 6 Jahren?) einsetzbar gewesen, dh. allerspätestens 1987 wäre Schluss gewesen. Für einen seit knapp 34 Jahren ausgemusterten Wagen sieht er aber noch viel zu gut aus, als ob er irgendwo geschützt untergestellt gewesen wäre. Aber egal, ich bin froh, dass es den Wagen noch gibt! In meinem ganzen Leben als Hobbytrainspotter habe ich bisher erst 2 Tiefladewagen in einem Zug gesehen.

Später kommen noch weitere Aufnahmen der anderen Wagen.

viele Grüße
Stefan Walter



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2019:04:21:20:59:00.
Hallo Horst,

leider nein, aber siehe meine Erläuterung im (letzten) Teil 26.

Hier eine Ausschnittsvergrößerung vom Feuerschild mit verstärktem Kontrast. Gut ist hier die "wahre" Wagennummer "999 0 022" zu erkennen:
Ausschnitt Feuerschild SSt 15.jpg

Stefan



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2019:04:21:20:46:51.
Die Uaai 778 wurden angeblich 1940/41 gebaut. Die Nummernfolge ist wohl so :
980 864 bis 980 869 => 31 80 999 0018 bis 0023 => 31 80 994 0920 bis 0925.
Also in diesem Fall wurde aus dem 999 0022 der 994 0924.
Horst
Stefan Walter schrieb:
Was sehr merkwürdig ist, ist die Tatsache, dass ein Wagen mit der Wagennummer 994 0 924-1 gar nicht in der DV erwähnt wird. 1974 begann die Wg.Nr. zwar noch mit 999 (anstatt 994), in der Tabelle werden auch noch 6 Wagen aufgeführt, der Nummernbereich reicht aber nur von 018 bis 023, dh. ein Wagen 024 fehlt hier. Die DV gibt hier für die Wagen 023 und 022 ein Bj. von 1939 und einen Umbau 1963 im AW Schwerte an. Für die Wagen 020 und 021 wird ein Bj. von 1941 und ein Umbau bei MAN im Jahr 1959 angegeben. Die Wagen 18 und 019 wurden 1940 gebaut und ebenfalls 1959 bei MAN umgebaut.
Nach 1964 bekamen sie dreistellige BA-Nummern und hiessen bis zur UIC-Nummerierung SSt 414. Leider konnte ich an dem Wagen kein Fabrikschild entdecken, aber auf dem "Feuerschild" ist eindeutig die "999 0 022" zu erkennen. Damit die die angeschriebene Wagennummer "994 0 924-1" wohl falsch (warum auch immer?). Der 999 0 022 wurde, entspr. der DV 934, 1939 bei LHB gebaut, 1963 im AW Schwerte umgebaut (was wurde da eigentlich umgebaut? Ich vermute, die ursprünglichen Gleitachslager-Achsen wurden durch Rollelager-Achsen ersetzt. Gab es da noch mehr Umbaumaßnahmen?) Lt. "SC" waren die 1963 im AW Schwerte umgebauten Wagen 1998 nicht mehr im Bestand der DB und bereits ausgemustert. Der Wagen hatte seine letzte Bremsuntersuchung im September 81, theoretisch wäre er damit bis zur nächsten Untersuchung (in 2, 4 oder 6 Jahren?) einsetzbar gewesen, dh. allerspätestens 1987 wäre Schluss gewesen. Für einen seit knapp 34 Jahren ausgemusterten Wagen sieht er aber noch viel zu gut aus, als ob er irgendwo geschützt untergestellt gewesen wäre. Aber egal, ich bin froh, dass es den Wagen noch gibt! In meinem ganzen Leben als Hobbytrainspotter habe ich bisher erst 2 Tiefladewagen in einem Zug gesehen.
31 80 994 0 924-1 Uaai 778 <- 31 80 999 0 022-3 Uaai 778 <- 21 80 999 0 022-5 Uaai 778 <- 21 80 999 0 022-5 .Uai 778 <- DB 980 868 SSt 414/Sk 15 Herst. LHB 1939 Ub Aw Schwerte 1963
Letztmalig in der DV 934 genannt in der Ergänzungslieferung B4 von 1985. Die große Frage ist jetzt, wie der Wagen vor der DB-Nummer "hieß"?
Noch keine Antwort habe ich auf die Frage nach der Anschrift 1H und 2H weiter oben gefunden. Hat das evtl. mit den zwei versetzbaren Querträgern zu tun?

P.S.: Ganz herzlichen Dank für die ausführliche Dokumentation des Tiefladers. Ein "Ganzkörperbild" des Wagens würde ich gerne für meine Tiefladerseite verwenden, wenn ich darf.

Hawadehre, Svetlana
http://www.bahndienstwagen-online.de/allgemein/banner2.jpg

Letztes Update: 12.03.2026


Hallo Sventlana,

danke für deine Anmerkungen. Horst hatte schon die Vermutung, dass die UIC-Wagenummer geändert wurde.
Zu H1/H2: Ich konnte keinerlei bewegliche Bauteile bei dem Wagen erkennen . Verschiebbare Querträger kenne ich eigentlich auch nur bei Tiefladewagen mit durchgehenden, geraden Langträgern.

Du kannst gerne soviele Aufnahmen von dem Wagen nutzen, wie du möchtest. Kein Problem! Falls du jpg's mit höherer Auflösung möchtest (hier werden sie beim Hochladen automatisch auf 280 kB/Bild komprimiert), melde dich gerne.

viele Grüße
Stefan
Stefan Walter schrieb:
Zu H1/H2: Ich konnte keinerlei bewegliche Bauteile bei dem Wagen erkennen . Verschiebbare Querträger kenne ich eigentlich auch nur bei Tiefladewagen mit durchgehenden, geraden Langträgern.

Du kannst gerne soviele Aufnahmen von dem Wagen nutzen, wie du möchtest. Kein Problem! Falls du jpg's mit höherer Auflösung möchtest (hier werden sie beim Hochladen automatisch auf 280 kB/Bild komprimiert), melde dich gerne.
In der DV von 1964 sind diese noch eingezeichnet, in der DV von 1974 fehlen sie dann. In der DV von 1981 kann ich gerade nicht nachsehen.

Danke für die Erlaubnis zur Verwendung der Bilder!

Hawadehre, Svetlana
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Letztes Update: 12.03.2026


H1, H2 Vermutung

geschrieben von: nobody

Datum: 22.04.19 06:03

Hallo Stefan

Die H1/H2 Anschrift:

Von der Anschriftensymbolik und der Ausstattung her könnte ich mir vorstellen, dass es das Handbremsgewicht ist.


Gruß

Mark

Re: Eisenbahnerlebniswelt Horb 20.04.19, Teil 26 (SSt-lastig)

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 24.04.19 18:46

Danke für Deine Foto-Safari!

In Kassel hat man ohne Not einen ähnlichen Wagen kleingemacht nach Auflösung der Fa. Die-Lei.

Das schnelle Geld vom Schrotti war zu verlockend, statt den Wagen "zu vermarkten".

Schwertransporter.jpg

Danach wurde der Unterstadtbahnhof in Kassel plattgemacht, um Raum für weitere Baumärkte und "Aldidl's" zu schaffen...

einst:
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jetzt:
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