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Moderatoren: allgäubahn - MWF

? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: Stufenwähler

Datum: 28.11.18 19:42

Moin,

gestern (27.11) hat sich wohl eine Talgo Einheit mit einer MEG 145 von Hamm Richtung Osten aufgemacht.

Gibt es schon jemanden der die Fuhre in Eberswalde gesehen hat?

VG

Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: Pio

Datum: 28.11.18 21:11

Da machen die ja in der Nichtnutzung schöne Rundreisen.
Talgo Berlin-Abstellung im Bereich der Kohleanschlußbahn Lübbenau-Hamm-Eberswalde.
Habe noch irgendwo ein Bild von der Überführung Lübbenau-Hamm mit einem Talgodoppelzug auf dem BAR.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!
Eberswalde klingt nach Verschrottung.
So eine Verschwendung, wenn man bedenkt wie "lange" diese Züge im Einsatz waren.

MfG die Nordsüd S-Bahn

Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: Valle

Datum: 29.11.18 11:22

Da DBresale schon seit geraumer Zeit diverse Einrichtungsgegenstände aus den Talgos anbietet, würde ich davon ausgehen, dass sie tatsächlich verschrottet werden. Eine Übersicht gibt's hier: [www.dbresale.com] Sie wollen laut den Artikelbeschreibungen wohl, basierend auf Kundenfeedback, erst kurz vor Weihnachten entscheiden, welche Teile tatsächlich entnommen werden und damit eine zweite Chance bekommen.

Was für eine Verschwendung. Nur zur Erinnerung: mit einer Fußbodenhöhe von 550 mm über SOK sind diese Wagen an vielen Bahnsteigen niveaugleich begehbar (wenn auch nicht unbedingt im FV-Netz). Warum die Fahrzeuge damals nur für eine Vmax von 140 km/h bestellt wurden, wirkt von heute aus betrachtet allerdings wirklich abstrus. Mit Tempo 200 hätte der Einsatz deutlich freizügiger sein können - vielleicht ja bis zu einer ausschließlichen Verwendung der 28 (?) Sitzwagen + Bistro/Speisewagen für zwei InterCity-Garnituren analog der Metropolitan-Züge?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:11:29:11:23:10.

Re: ? Talgo auch nach Ehrang?

geschrieben von: V.L.

Datum: 29.11.18 12:10

Hallo!

Ein "Kurz-Talgo" soll ja auch nach Trier - Ehrang abgefahren worden sein. Hat da jemand eine Verbleibssichtung?

LG
M.

Re: ? Talgo auch nach Ehrang?

geschrieben von: Bnrz436

Datum: 29.11.18 12:25

V.L. schrieb:
Hallo!

Ein "Kurz-Talgo" soll ja auch nach Trier - Ehrang abgefahren worden sein. Hat da jemand eine Verbleibssichtung?

LG
M.

Bereits zerlegt.

Viele Grüße vom
http://abload.de/img/bild4310headb.jpg

Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: nozomi07

Datum: 29.11.18 22:00

Valle schrieb:
Was für eine Verschwendung. Nur zur Erinnerung: mit einer Fußbodenhöhe von 550 mm über SOK sind diese Wagen an vielen Bahnsteigen niveaugleich begehbar (wenn auch nicht unbedingt im FV-Netz). Warum die Fahrzeuge damals nur für eine Vmax von 140 km/h bestellt wurden, wirkt von heute aus betrachtet allerdings wirklich abstrus. Mit Tempo 200 hätte der Einsatz deutlich freizügiger sein können - vielleicht ja bis zu einer ausschließlichen Verwendung der 28 (?) Sitzwagen + Bistro/Speisewagen für zwei InterCity-Garnituren analog der Metropolitan-Züge?
Wozu braucht ein innerdeutscher Nachtzug mehr als 140 Km/h Höchstgeschwindigkeit? Und was soll es bringen, eine solche Splittergattung derart zweckentfremdet zu nutzen?

Sinnvoll wären die Fahrzeuge nur auf Verbindungen, wo sich ein Nachtzug ohne Flügelzug/Kurswagen auf ganzer Relation lohnt. Das scheint es nicht zu geben. So bleibt nur der Weg allen alten Eisens.

Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: tbk

Datum: 29.11.18 23:17

Aluminium, nicht eisen.
Talgo hatte damals noch keine magnetschienenbremsen im angebot (inzwischen gibt es sie, wenn auch serienmäßig wohl noch nicht verbaut).
Die beschränkung hat nicht lauf-, sondern bremstechnische gründe. Inwieweit der zustand der wagen einen umbau zuließe, weiß ich nicht.
Die nightjets mit autotransportwagen sind für 160, ohne für 200 zugelassen und das wird wohl auch ausgefahren, wo die strecke es zulässt und der fahrplan es erfordert.
Ist zumindest eine reserve, um verspätungen wieder einzufahren.
Ob innerdeutsche nachtzüge sinnvoll sind, ist nochmal eine andere frage. Ich fahre dann nachts, wenn ich sonst den ganzen tag unterwegs wäre - eher nicht wenn die reise am vormittag bereits zu bewerkstelligen ist.


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Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.

Ja, ist gefahren (mit 145 005 MEG) (o.w.T)

geschrieben von: Railpeter

Datum: 30.11.18 06:50

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)

Re: Ja, ist gefahren (mit 145 005 MEG)

geschrieben von: 103 235-8

Datum: 30.11.18 09:11

Hallo, gibt es zufällig die Wagennummern dazu?

Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: no-night

Datum: 30.11.18 12:44

tbk schrieb:
Ob innerdeutsche nachtzüge sinnvoll sind, ist nochmal eine andere frage. Ich fahre dann nachts, wenn ich sonst den ganzen tag unterwegs wäre - eher nicht wenn die reise am vormittag bereits zu bewerkstelligen ist.
Dazu sagte ich schon, daß auch zwischen Wien und München eine Nachfrage für Nachtreisen besteht wegen solcher Randzeiten, welche mit den railjets nicht zu bewältigen ist. Das soll auch zwischen Berlin und München bestehen... wie auch EN 420/421 vielmehr von/nach München benutzt wird, als nach Innsbruck.

Problematischer sind die Wagengattungen... hätte man damals auch normale 2er und 4er-Schlafwagen (nach)bestellt, wäre der Zug sowohl für Reisenden, als auch nach Abstellung für anderen Bahnen interessanter gewesen.

Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: kami

Datum: 30.11.18 15:25

no-night schrieb:
Dazu sagte ich schon, daß auch zwischen Wien und München eine Nachfrage für Nachtreisen besteht wegen solcher Randzeiten, welche mit den railjets nicht zu bewältigen ist.
Nachfrage für Nachtzüge München - Wien halte ich für übertrieben. Bevor der Reisende eingeschlafen ist, ist er schon am Ziel.
Selbst unter Ausschluss des FV, dafür viermaligen Umstieg braucht man auf der Schiene nur ~ 7:00 von Wien nach München. Wie langsam soll ein brauchbarer Nachtzug fahren, um nicht stundenlang zu stehen?

Flugzeug und Hotel (bzw. eigenes Bett) sind am Tagesrand wohl nachgefragter, als stundenlang in relativ engem Abteil irgendwo abgestellt zu stehen.

Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: Trebor

Datum: 30.11.18 16:42

kami schrieb:
Wie langsam soll ein brauchbarer Nachtzug fahren, um nicht stundenlang zu stehen?
Man muss ja nicht direkt fahren.

Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: no-night

Datum: 30.11.18 17:42

kami schrieb:
Nachfrage für Nachtzüge München - Wien halte ich für übertrieben. Bevor der Reisende eingeschlafen ist, ist er schon am Ziel.
Selbst unter Ausschluss des FV, dafür viermaligen Umstieg braucht man auf der Schiene nur ~ 7:00 von Wien nach München. Wie langsam soll ein brauchbarer Nachtzug fahren, um nicht stundenlang zu stehen?

Flugzeug und Hotel (bzw. eigenes Bett) sind am Tagesrand wohl nachgefragter, als stundenlang in relativ engem Abteil irgendwo abgestellt zu stehen.
Trotzdem ca. Drittel/Hälfte der Reisenden steigt nicht in Ungarn in EN 462 zu, bzw. von EN 463 aus...

Wenn es kein Abendflug gibt, ist dein Alternativevorschlag bereits ungeeignet. Und wenige möchten um 2 Uhr aufstehen, um einen Flug um 6 zu haben.

Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: no-night

Datum: 30.11.18 17:44

Trebor schrieb:
kami schrieb:
Wie langsam soll ein brauchbarer Nachtzug fahren, um nicht stundenlang zu stehen?
Man muss ja nicht direkt fahren.
Lange Halte kosten weniger als längere Umwege - es sei denn, man bekommt damit weitere Zwischenbahnhöfe mit gutem Potenzial, welche die Kosten einholt - und auch Trägerzüge befinden sich nicht überall.Hinzu noch gibt Stand sicher ein ruhigeres Schlaf.

Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: Valle

Datum: 01.12.18 12:59

nozomi07 schrieb:
Valle schrieb:
Was für eine Verschwendung. Nur zur Erinnerung: mit einer Fußbodenhöhe von 550 mm über SOK sind diese Wagen an vielen Bahnsteigen niveaugleich begehbar (wenn auch nicht unbedingt im FV-Netz). Warum die Fahrzeuge damals nur für eine Vmax von 140 km/h bestellt wurden, wirkt von heute aus betrachtet allerdings wirklich abstrus. Mit Tempo 200 hätte der Einsatz deutlich freizügiger sein können - vielleicht ja bis zu einer ausschließlichen Verwendung der 28 (?) Sitzwagen + Bistro/Speisewagen für zwei InterCity-Garnituren analog der Metropolitan-Züge?
Wozu braucht ein innerdeutscher Nachtzug mehr als 140 Km/h Höchstgeschwindigkeit? Und was soll es bringen, eine solche Splittergattung derart zweckentfremdet zu nutzen?

Sinnvoll wären die Fahrzeuge nur auf Verbindungen, wo sich ein Nachtzug ohne Flügelzug/Kurswagen auf ganzer Relation lohnt. Das scheint es nicht zu geben. So bleibt nur der Weg allen alten Eisens.
Wie tbk inzwischen schrieb, sind die höheren Geschwindigkeiten, sofern sie nicht im Fahrplan ausgefahren werden, auch als Fahrplanreserve grundsätzlich als wertvoll zu betrachten. Darüberhinaus ermöglicht dir ein schnellerer Nachtzug auch den Betrieb längerer (internationaler) Relationen zu attraktiven Fahrzeiten für Nachtzüge (8-10h?). Wie wäre es beispielsweise mit Hamburg - Oslo oder Hamburg - Stockholm via FFBQ?

Diese beiden Beispiele hauen heute mangels FFBQ noch nicht hin aber als Gedankenspiele können sie dabei helfen, eine Vorstellung von sinnvollen Relationen für internationale Nachtzüge zu bekommen. Die Vmax von 140 km/h (danke für die Erläuterung zu Talgos damaliger Angebotslücke bei Mg-Bremsen, tbk) restriktiert diese Züge in erster Linie auf Relationen, die eh nicht mehr als 140 km/h ermöglichen. Andererseits erleichtert dieses Tempo den Betrieb im nächtlichen Güterverkehr, weil dadurch weniger Trassenkonflikte entstehen. Da zwischen der polnischen Grenze und Kaunas inzwischen ein Vierschienengleis liegt (Rail Baltica, vorerst 120 km/h), wäre prinzipiell auch ein Nachtzug Berlin-Warschau-Białystok-Kaunas denkbar - aber vermutlich wäre die Fahrzeit momentan noch zu lang um attraktiv zu sein (12-13h?).

Die Bildung reiner Sitzwagengarnituren für den InterCity-Betrieb aus dem Fahrzeugpool der DB-Talgos würde ich nicht unbedingt als Zweckentfremdung bezeichnen. Die Sitzwagen gibt's nunmal aber mit Vmax 140 km/h sind die halt leider kaum zu gebrauchen. Sehr schade.

Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: tbk

Datum: 01.12.18 13:26

Ein umbau wäre vielleicht möglich, fragt sich was das kostet und ob es überhaupt angefragt wurde. Vermutlich will sich die Deutsche Bahn solche exoten nicht antun ... wenn dann noch wendezugbetrieb gefordert ist, müssten steuerwagen neu gebaut werden (hat Talgo auch im programm, wären aber wieder einzelstücke; die jetzt für adif laufenden steuerwagen des "Talgo XXI" entsprechen vermutlich nicht den aktuellen crashnormen, und für eine verstärkte konstruktion wäre wohl doch eine größere serie nötig).

Die fußbodenhöhe beträgt nicht 550, sondern 760 mm.

Eine höhere mögliche geschwindigkeit bei fahrzeugen des nachtreiseverkehrs ermöglicht, am morgen mehr ziele innerhalb überschaubarer zeit zu bedienen. So wird das beim nightjet von Zürich nach Hannover und Hamburg gemacht. Das zeitfenster zwischen "zu früh zum aufstehen" und "zu spät für vormittagstermine" ist relativ eng und wenn in dieser zeit mehr großstädte bedient werden können, erhöht das das fahrgastpotential des zuges. Außerdem wäre ein mit 140 km/h dahinbummelnder zug eher ein hindernis im fahrplangefüge und müsste von schnelleren zügen überholt werden.



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Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: Valle

Datum: 01.12.18 17:20

Bist Du dir bei den 760 mm sicher? Heros gab einen Durchgang auf etwa 600 mm über SOK über die gesamte Länge des Fahrgastraums an. [heros-rail.com]

Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: KBS 980

Datum: 01.12.18 23:16

Wozu hat man die Fahrzeuge dann beschafft, wenn es gar keinen Bedarf gibt?

Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: tbk

Datum: 02.12.18 15:06

Ich meine mich zu erinnern, dass es damals ein deutsch-spanisches tauschgeschäft war, bei dem auch die politik mitmischte.
Siemens lieferte 1991 bis 1996 die lokomotiven der reihe 252 an Spanien und Talgo ab 1994 die Intercitynight-garnituren an Deutschland.
Zu dieser zeit war der freihandel in der EG noch nicht so weit gediehen, bestellungen der bahnen dienten der lokalen industrieförderung und grenzüberschreitende lieferungen hatten gegengeschäfte.
Gleichzeitig war die Deutsche Bundesbahn teil der 1991 gegründeten DACH Hotelzug AG, aus der 1995 der CityNightLine hervorging.
Schließlich gab es noch die klassischen nachtschnellzüge, aus denen später (mit einer gewissen erneuerung des wagenmaterials) der NachtZug (NZ) entstand.
Manche kritisierten diese etwas konzeptlose mehrmarkenstrategie. Die CNL-kooperation hat sich auf dauer auch nicht als haltbar erwiesen.
Die abstellung der Talgos 2009 war dann schon in einer phase des niedergangs, der bis 2016 andauerte.


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Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: Pio

Datum: 02.12.18 16:29

Ich spinne den Faden mal ein wenig weiter.
Mit den Talgozügen der RZD Bauart würde sogar ein Talgo über die baltischen Staaten bis St.Petersburg (Helsinki?) verwirklichen.
Mit entsprechenden Reise(büro) Angeboten könnten hier auch genug Möglichkeiten für Rundreisen mit jeweils bis zu 24h Aufenthalt am jeweiligen Ort generiert werden.
Und die RZD-Talgos haben eine Mg-Bremse welche aber in D nicht mehr angerechnet werden darf.
Den DB-Talgos ist ihr Aufenthalt in der Braunkohle übrigens nicht bekommen. Findige Leute erkannten die Edelmetall Reserven und zerlegten die Züge dort recht umfangreich.
Der zu betreibende Aufwand zur erneuten Verwendung, ließ wohl auch die Fahrzeuge ohne wirkliche Kaufinteressen beim Stillstandsmanagement verweilen.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!

Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: no-night

Datum: 03.12.18 10:23

Sowohl bei ICN, als auch bei CNL sollten zuerst als größte Probleme die unterschiedlichen Komfortkategorien gelten. Großtes Fehlschlag war das Fehlen von Liegewagen, aber bei Talgo auch die einzige Schlafwagen-Komfortklasse. Hätte man gleich auch die normalen WL mit 2er und 4er-Abteilen beschafft, wäre es auch später einfacher gewesen, diesen Zug ins allgemeinen Angebotskonzept einzupflegen.

Enführung von "Kajütliegewagen" war später auch keine Kompensation, diese, aus Amerika und Asien bekannte Großraum-Bauweise hatte ein Hauch von fehlender Sicherheit und Privatsphäre in sich, und sollte auch den Bedürfnisse von Gruppen und Familien - zwei typische Nutzer von Liegewagen - weniger entsprechen.

Das mußte - neben der technischen Sonderlösungen - zu ein früheres Abstellung führen, aber das hatte mit der kompletten Abschaffung der DB-Nachtzügen weniger zu tun.

Talgo als IC

geschrieben von: WeinperBahn

Datum: 14.12.18 15:48

servus,
den Umbau zum IC fände ich auch super. Aus allen Sitzwagen inkl. Board Restaurant, hätte man 3 Garnituren zaubern können. Entspräche einem 7 Wagen IC. Einsatz als Verstärker ab Köln via Rheintal nach Nürnberg oder Regensburg, mit einzelnen Fahrten ab Nürnberg durch das Saaletal nach Berlin zur Werkstatt. Dafür die dritte Garnitur.

Wenn man schon alt IC Wagen aus den sechzigern aufpeppelt, hätte man sicher auch die Sitzwagen des Talgo auf IC Niveau umbauen können.

Die von der Bahn beschaffte Talgo Variante, wurde vom Hersteller als Version 6 eigentlich für 200 kmh ausgelegt. Möglich durch ep-bremse. Meine gelesen zu haben, das die Garnituren mit der Option zum Aufrüsten gebaut wurden. Schaue ich nach. Müsste in einem der ERI Beiträge rund um 1994 gestanden haben. Da steht das auch mit dem Siemens Deal!!!

Gruß

Re: Talgo Siemens Deal

geschrieben von: WeinperBahn

Datum: 18.12.18 08:08

moin,
in der Eisenbahn-Revue International, Ausgabe 11/2009, steht die Info zum Siemens Deal auf Seite 590.

Da Spanien bei Siemens Eurosprinter kaufte, musste Siemens im gleichen Wert von der spanischen Industrie Produkte einkaufen. Man entschied sich für den Talgo, da die Erneuerung der Nachtzugflotte sowieso aktuell war. Wie die Garnituren dann in Besitz der DB kamen ist nicht erwähnt.

Gruß

Re: Talgo Geschwindigkeit

geschrieben von: WeinperBahn

Datum: 18.12.18 08:17

moin,
die Talgo Baureihe "Pendular 200" des DB Talgo ist für 200 kmh ausgelegt. Siehe Eisenbahn-Revue International, Ausgabe 3-4/1995, Seite 99.

Die DB hat den Nachtzug lauf- und bremstechnisch nur für 140 kmh zugelassen, da der Zeitvorteil im Nachtverkehr mit höherer Geschwindigkeit nicht gebraucht wurde. Die Talgo Züge bieten aber ausreichende Entwicklungsmöglichkeiten.

Ist wohl nur eine Frage des Geldes!

Gruß

NOB Sylt Talgo

geschrieben von: westerwald/lahn/taunus-tf

Datum: 18.12.18 10:26

Die deutschen Schienenfahrzeughersteller haben kein Interesse am Talgo in Deutschland und ich vermute das die deutsche Industrie ihre Aktien im Spiel hat.

Ursprünglich wollte die NOB neue Talgozüge kaufen und auf einmal gab es ganz kurzfristig ein Angebot und eine Beschwerde von Bombardier. Letztlich wurde der Bewchwerde von Bombardier stattgegegeben und bei Bombardier eingekauft.

Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: V.L.

Datum: Gestern, 20:52:27

Hallo!

Gab es für die im Eröffnungsbeitrag vermutete Fuhre vom 27.11.18 eigentlich irgendwo eine konkrete Wagenauflistung oder Reihung?

L.G.
M.