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Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: Pio

Datum: 02.12.18 16:29

Ich spinne den Faden mal ein wenig weiter.
Mit den Talgozügen der RZD Bauart würde sogar ein Talgo über die baltischen Staaten bis St.Petersburg (Helsinki?) verwirklichen.
Mit entsprechenden Reise(büro) Angeboten könnten hier auch genug Möglichkeiten für Rundreisen mit jeweils bis zu 24h Aufenthalt am jeweiligen Ort generiert werden.
Und die RZD-Talgos haben eine Mg-Bremse welche aber in D nicht mehr angerechnet werden darf.
Den DB-Talgos ist ihr Aufenthalt in der Braunkohle übrigens nicht bekommen. Findige Leute erkannten die Edelmetall Reserven und zerlegten die Züge dort recht umfangreich.
Der zu betreibende Aufwand zur erneuten Verwendung, ließ wohl auch die Fahrzeuge ohne wirkliche Kaufinteressen beim Stillstandsmanagement verweilen.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!

Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: no-night

Datum: 03.12.18 10:23

Sowohl bei ICN, als auch bei CNL sollten zuerst als größte Probleme die unterschiedlichen Komfortkategorien gelten. Großtes Fehlschlag war das Fehlen von Liegewagen, aber bei Talgo auch die einzige Schlafwagen-Komfortklasse. Hätte man gleich auch die normalen WL mit 2er und 4er-Abteilen beschafft, wäre es auch später einfacher gewesen, diesen Zug ins allgemeinen Angebotskonzept einzupflegen.

Enführung von "Kajütliegewagen" war später auch keine Kompensation, diese, aus Amerika und Asien bekannte Großraum-Bauweise hatte ein Hauch von fehlender Sicherheit und Privatsphäre in sich, und sollte auch den Bedürfnisse von Gruppen und Familien - zwei typische Nutzer von Liegewagen - weniger entsprechen.

Das mußte - neben der technischen Sonderlösungen - zu ein früheres Abstellung führen, aber das hatte mit der kompletten Abschaffung der DB-Nachtzügen weniger zu tun.

Talgo als IC

geschrieben von: WeinperBahn

Datum: 14.12.18 15:48

servus,
den Umbau zum IC fände ich auch super. Aus allen Sitzwagen inkl. Board Restaurant, hätte man 3 Garnituren zaubern können. Entspräche einem 7 Wagen IC. Einsatz als Verstärker ab Köln via Rheintal nach Nürnberg oder Regensburg, mit einzelnen Fahrten ab Nürnberg durch das Saaletal nach Berlin zur Werkstatt. Dafür die dritte Garnitur.

Wenn man schon alt IC Wagen aus den sechzigern aufpeppelt, hätte man sicher auch die Sitzwagen des Talgo auf IC Niveau umbauen können.

Die von der Bahn beschaffte Talgo Variante, wurde vom Hersteller als Version 6 eigentlich für 200 kmh ausgelegt. Möglich durch ep-bremse. Meine gelesen zu haben, das die Garnituren mit der Option zum Aufrüsten gebaut wurden. Schaue ich nach. Müsste in einem der ERI Beiträge rund um 1994 gestanden haben. Da steht das auch mit dem Siemens Deal!!!

Gruß

Re: Talgo Siemens Deal

geschrieben von: WeinperBahn

Datum: 18.12.18 08:08

moin,
in der Eisenbahn-Revue International, Ausgabe 11/2009, steht die Info zum Siemens Deal auf Seite 590.

Da Spanien bei Siemens Eurosprinter kaufte, musste Siemens im gleichen Wert von der spanischen Industrie Produkte einkaufen. Man entschied sich für den Talgo, da die Erneuerung der Nachtzugflotte sowieso aktuell war. Wie die Garnituren dann in Besitz der DB kamen ist nicht erwähnt.

Gruß

Re: Talgo Geschwindigkeit

geschrieben von: WeinperBahn

Datum: 18.12.18 08:17

moin,
die Talgo Baureihe "Pendular 200" des DB Talgo ist für 200 kmh ausgelegt. Siehe Eisenbahn-Revue International, Ausgabe 3-4/1995, Seite 99.

Die DB hat den Nachtzug lauf- und bremstechnisch nur für 140 kmh zugelassen, da der Zeitvorteil im Nachtverkehr mit höherer Geschwindigkeit nicht gebraucht wurde. Die Talgo Züge bieten aber ausreichende Entwicklungsmöglichkeiten.

Ist wohl nur eine Frage des Geldes!

Gruß

NOB Sylt Talgo

geschrieben von: westerwald/lahn/taunus-tf

Datum: 18.12.18 10:26

Die deutschen Schienenfahrzeughersteller haben kein Interesse am Talgo in Deutschland und ich vermute das die deutsche Industrie ihre Aktien im Spiel hat.

Ursprünglich wollte die NOB neue Talgozüge kaufen und auf einmal gab es ganz kurzfristig ein Angebot und eine Beschwerde von Bombardier. Letztlich wurde der Bewchwerde von Bombardier stattgegegeben und bei Bombardier eingekauft.

Re: ? Talgo Überführung von Hamm nach Eberswalde (?)

geschrieben von: V.L.

Datum: 17.02.19 20:52

Hallo!

Gab es für die im Eröffnungsbeitrag vermutete Fuhre vom 27.11.18 eigentlich irgendwo eine konkrete Wagenauflistung oder Reihung?

L.G.
M.

Re: Talgo als IC

geschrieben von: ET 403

Datum: 18.02.19 20:45

WeinperBahn schrieb:
servus,
den Umbau zum IC fände ich auch super. Aus allen Sitzwagen inkl. Board Restaurant, hätte man 3 Garnituren zaubern können. Entspräche einem 7 Wagen IC. Einsatz als Verstärker ab Köln via Rheintal nach Nürnberg oder Regensburg, mit einzelnen Fahrten ab Nürnberg durch das Saaletal nach Berlin zur Werkstatt. Dafür die dritte Garnitur.

Wenn man schon alt IC Wagen aus den sechzigern aufpeppelt, hätte man sicher auch die Sitzwagen des Talgo auf IC Niveau umbauen können.

Die von der Bahn beschaffte Talgo Variante, wurde vom Hersteller als Version 6 eigentlich für 200 kmh ausgelegt. Möglich durch ep-bremse. Meine gelesen zu haben, das die Garnituren mit der Option zum Aufrüsten gebaut wurden. Schaue ich nach. Müsste in einem der ERI Beiträge rund um 1994 gestanden haben. Da steht das auch mit dem Siemens Deal!!!

Gruß
Das wäre einem Neuaufbau gleich gekommen! Wer hätte das für so eine Splittergattung machen wollen? Zumal die Teile ja auch schon 20 Jahre alt sind. Dann waren ja auch das Entwenden von Buntmetall hier schon Thema. Also unterm Strich ist die Entscheidung Schrott nach mehreren Anläufen der sinnvollste Weg gewesen.

Ich habe die Fahrzeuge auch sehr gemocht und bin ein paar Mal mit im Schlafwagen gefahren. Das war schon was mit dieser Laufruhe und als Krönung das Frühstücksbuffet im Speisewagen. Aber alles hat seine Zeit und das muss auch der Eine oder Andere Eisenbahnfreund lernen...

Re: Talgo als IC

geschrieben von: WeinperBahn

Datum: Gestern, 12:16:12

Servus,
ich sehe das nicht als Eisenbahnfreund.

Man hat enorme Ressourcen und Geld in den Bau der Wagen gesteckt. Beides wird immer knapper. Mir geht es auf den Keks, das diese Ressourcen nach 25 Jahren für die DB wertlos sind und mit viel Aufwand viel zu früh recycelt werden. Das ist nicht "grün"!

Was ich nicht einsehen würde, wäre ein Aufpeppeln, das teurer ist als ein neuer Wagenpark. Aber da Wagenkasten und Fahrgestell vorhanden war und offensichtlich lauffähig, glaube ich nicht daran. Nach acht Jahren und nicht zerstörten Scheiben und Türen, glaube ich nicht an irreparabele Schäden an Alu Wagenkasten und Stahl Fahrwerk. Talgo ist professionell genug, um so ein altes Fahrzeug wieder für weitere 15-20 Jahre fit zu machen.

Die DB hat es sich meiner Meinung sicher auf Grund Ihrer viel zu komplexen internen Strukturen einfach gemacht. "Wir finden keinen Verantwortlichen, der sich traut ein IC Konzept zu erarbeiten, dann auf zum Schrott und keine unangenehmen Fragen mehr."

Mir geht's also um die unnötige Ressourcen Verschwendung...

Gruß

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