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Moderatoren: allgäubahn - MWF

? Frage Bremse 4yg Wagen

geschrieben von: Brennersee

Datum: 14.01.18 18:51

Hallo.

Hab dazu nichts gefunden, zumindest die Suchfunktion und Tante Gugle haben nichts ergeben.
Welche Bremsausrüstung hatten die Umbauwagen 4yg und wieviel Bremsprozent brachten sie?

Danke Euch schon mal.

Grüße vom Brennersee http://up.picr.de/30448216zl.jpg

Re: ? Frage Bremse 4yg Wagen

geschrieben von: Carsten Frank

Datum: 14.01.18 19:34

Teils Hik, überwiegend aber KE

Re: ? Frage Bremse 4yg Wagen

geschrieben von: DSG-BZL Köln

Datum: 14.01.18 20:08

Hallo,

da gab es viele, ich versuche mal eine Übersicht:

AByg nur 501 W-P mit 33 t, alle anderen KE-GP mit 24-28 t(G) und 33-38 t (P),
Byg überwiegend KE-GP mit 26/27 t (G) und 36 t(P), einige mit W-P (33 t), 2 Wg. mit K-P (34 t),
BDyg alle KE-GP mit 25/26 t(G) und 35-36 t(P).
Einziger Wagen mit Hik war nach meinen Unterlagen der aus ES 85 umgebaute BDygf 534, wurde aber schon Anfang der Siebziger ausgemustert.

Bei einer Wagennummer ließe sich das genauer eingrenzen.

Grüße aus dem Inntal nach Wien (?)

Uwe
...und zwar der Knorr-Personenzugbremse (K-P). [Etwas herunterscrollen bitte.]
Leider sind die Tonnenbezifferungen der Bremsgewichte nicht genau zu erkennen.

[www.drehscheibe-online.de]

Grundsätzlich lag es an den Spenderwagen, was sich später unter den Umbauwagen an
Bremsbauart vorfand. Wenn die Übernahme vom Spenderwagen keine Teile erbrachte, sind
wohl neuere Bremsbauarten zur Anwendung gekommen.

Die Bremsprozente variieren grundsätzlich um 80 % der Summe von Rohgewicht mit "Fleisch-
gewicht" (Stellung "P").

Hier ist noch ein Zeichnungsausschnitt zu finden (BPw4yg):

[www.eisenbahn-harzvorland.de]

Vielleicht gibt es noch andere Quellen.

Beste Grüße
VB995

Re: ? Frage Bremse 4yg Wagen

geschrieben von: Brennersee

Datum: 14.01.18 23:40

Dank an alle für die Antworten.

Hab vor kurzem ein Bild eine Garnitur mit drei oder vier Umbau-4achsern mit einer 140 vorn drauf gesehen und da hab ich mich gefragt wie die Dinger zu fahren, bzw. viel interessanter, wie sie zu bremsen waren. Also mit Glück hat man mehr mehrlösige Wagen drin dann geht's.
Ich selber hab Steilstreckenerfahrung mit der 140 am Reisezug, das waren aber alles mehrlösige Bremsen. Und an das Knorr-Drehschieber gewöhnt man sich auch recht schnell.

Grüße vom Brennersee http://up.picr.de/30448216zl.jpg

Re: ? Frage Bremse 4yg Wagen

geschrieben von: Habis

Datum: 15.01.18 09:27

Brennersee schrieb:
Dank an alle für die Antworten.

Hab vor kurzem ein Bild eine Garnitur mit drei oder vier Umbau-4achsern mit einer 140 vorn drauf gesehen und da hab ich mich gefragt wie die Dinger zu fahren, bzw. viel interessanter, wie sie zu bremsen waren. Also mit Glück hat man mehr mehrlösige Wagen drin dann geht's.
Ich selber hab Steilstreckenerfahrung mit der 140 am Reisezug, das waren aber alles mehrlösige Bremsen. Und an das Knorr-Drehschieber gewöhnt man sich auch recht schnell.
mit 140 und 4yg weniger das Thema weil die ja wie geschrieben fast alle KE hatten - aber mit überwiegend / ausschließlich 3yg im Zug, wo dann einlösige Bremsen noch relativ häufig waren, sah das dann schon anders aus...

Grüße

Habis

Re: ? Frage Bremse 4yg Wagen

geschrieben von: Brennersee

Datum: 15.01.18 12:38

Das glaub ich sofort. Einlösige Züge hab ich nie geführt, dazu wurde ich zu spät ausgeliefert. ;-)
Es wurde uns zwar in der Ausbildung noch erklärt, aber ich hatte keinen mehr.

Grüße vom Brennersee http://up.picr.de/30448216zl.jpg

Re: ? Frage Bremse 4yg Wagen

geschrieben von: Heizer Jupp

Datum: 15.01.18 15:08

Das war in der DDR nicht viel anders. Als Jungspunde im Streckendienst war die V100 in ihren Spielarten und mit einlösiger Bremse vor zwei-, drei-, und vierachsigen Rekowagen (DDR-Pendants zum DB-Umbauwagen) gang und gäbe.

Während die Vierachser i.d.R. KE hatten, fand man unter den Zwei- und Dreiachsern ausschließlich einlösige Knorr- und Westinghouse-Steuerventile mit Schnellbremsbeschleuniger. Lediglich die kurzen, ursprünglich als Güterzuggepäckwagen gebauten "Brotbüchsen" aus den 1950er Jahren hatten Hik.
Ebenso die zwei- und vierteiligen Doppelstockzüge.

Mit einem komplett einlösigen Zug wegen straffer Fahrzeiten ständig mit Vmax von Güsten nach Nedlitz oder Wiesenburg über die Kanonenbahn zu kacheln - das war schon eine gute Schule!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.01.18 15:09.