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 10 - Wagen-Forum 

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Hi,

mir ist schon länger aufgefallen, dass es ein paar Dostos vom Werk Freiburg(Brsg) gibt welche neben der Deutschen und der Schweizerischen auch noch die Zulassung für Österreich haben (Erkennbar an dem "A").

Da diese Wagen jedoch damals 2006 neu für Freiburg gebaut wurden und von dort aus nie Ziele in Österreich angesteuert werden ist hier die Frage warum genau diese Wagen diese Zulassung haben und andere nicht. Denn Einsätze in Österreich sind mir nicht bekannt.
Nachfolgend die betreffenden Wagen:

DBpza 50 80 26 81 107, 109, 110
DABpza 50 80 26 81 040, 044

DBpbzfa 50 80 86 81 056
Wenn jemand ja etwas nützliches weiß freue ich mich;)
Grüße
Manu





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.05.26 16:35.

Ein Fall fürs Wagenforum?

geschrieben von: Andreas (KBS720)

Datum: 26.05.26 16:25

Hallo,

wäre das nicht im Wagenforum besser aufgehoben? Zu dem wäre ein Fragezeichen auch hilfreich.


Grüße Andreas

Meine Bildbeiträge auf Drehscheibe online

Re: Ein Fall fürs Wagenforum?

geschrieben von: IREfan

Datum: 26.05.26 16:39

Hi, theoretisch hast du Recht, das der Beitrag fürs Wagen Forum besser aufgehoben ist aber da sind die Leute nicht so aktiv wie im Allgemeinen Forum und dieses Rätsel möchte ich einfach unbedingt mal gelöst haben.

IREfan schrieb:
Hi,

mir ist schon länger aufgefallen, dass es ein paar Dostos vom Werk Freiburg(Brsg) gibt welche neben der Deutschen und der Schweizerischen auch noch die Zulassung für Österreich haben (Erkennbar an dem "A").

Da diese Wagen jedoch damals 2006 neu für Freiburg gebaut wurden und von dort aus nie Ziele in Österreich angesteuert werden ist hier die Frage warum genau diese Wagen diese Zulassung haben und andere nicht. Denn Einsätze in Österreich sind mir nicht bekannt.
Nachfolgend die betreffenden Wagen:

DBpza 50 80 26 81 107, 109, 110
DABpza 50 80 26 81 040, 044

DBpbzfa 50 80 86 81 056
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Grüße
Manu
Eigentlich müsste die Schweizzulassung streckenbezogen sein. Zeitweise fuhr die Schwarzwaldbahn bis Kreuzlingen. Wegen es seinerzeit beim Umbau eingesparten 4. Gleises in Kreuzlingen wurde der Zuglauf wieder auf Konstanz eingekürzt, zumal ohnehin die Schwarzwaldbahn oft genug den Halt dort schon aus betrieblichen Gründen gestrichen hatte. Die Pofallawende gab es dort schon, bevor der Namensgeber dieser Unsitte überhaupt zur Bahn gewechselt ist. Österreich oder Vorarlberg könnte damals auch angestrebt worden sein. Da war die DB noch im Aufbruch und nicht im Zusammenbruch, außerdem dürften Zulassungen für Österreich ohnehin einfacher zu erreichen sein. Dass es Wagen der Oberrheinbahn sind, würde ich jetzt mal eher nicht vermuten, die sind über ganz Deutschland verteilt worden. Übrigens 146 228 bis 239 hatten auch einst eine streckenbezogene Zulassung in die Schweiz und die reichte weiter als bis Kreuzlingen. Nun ja, mit der legendären heutigen Unzuverlässigkeit der DB ist momentan der Trend eher umgekehrt. ÖBB, SBB und Thurbo streben Zulassungen in Deutschland an, um selber zuverlässiger fahren zu können. Zu RABe 521 und einigen RABe 526.7 gesellen beispielsweise sich neuerdings auch die RABe 531.
bollisee schrieb:
Eigentlich müsste die Schweizzulassung streckenbezogen sein. Zeitweise fuhr die Schwarzwaldbahn bis Kreuzlingen.
Die 146.2 müsste komplett für den Grenzverkehr in die Schweiz (Kreuzlingen, Schaffhausen, Basel SBB) zugelassen sein. Neben der Schwarzwaldbahn kamen die Freiburger 146.2 auch (damals in Vertretung für die Br. 146.1) bis Basel SBB und wenn ich es richtig in Erinnerung habe kamen bis 2015(?) Stuttgarter 146.2 morgens im Schülerverkehr bis nach Schaffhausen.
IREfan schrieb:
Hi,

mir ist schon länger aufgefallen, dass es ein paar Dostos vom Werk Freiburg(Brsg) gibt welche neben der Deutschen und der Schweizerischen auch noch die Zulassung für Österreich haben (Erkennbar an dem "A").

Da diese Wagen jedoch damals 2006 neu für Freiburg gebaut wurden und von dort aus nie Ziele in Österreich angesteuert werden ist hier die Frage warum genau diese Wagen diese Zulassung haben und andere nicht. Denn Einsätze in Österreich sind mir nicht bekannt.
Nachfolgend die betreffenden Wagen:
Da solche Zulassungen in der Regel nicht für jedes einzelne Fahrzeug erfolgen, wäre es möglich dass andere Werke baugleiche Fahrzeuge im Verkehr von/nach Österreich einsetzen. Die Frage ist da eher, wie häufig diese Anschriften auf den aktuellen Stand gebracht werden, wenn die Zulassung im Betrieb nicht benötigt wird.
bollisee schrieb:
Zeitweise fuhr die Schwarzwaldbahn bis Kreuzlingen. Wegen es seinerzeit beim Umbau eingesparten 4. Gleises in Kreuzlingen wurde der Zuglauf wieder auf Konstanz eingekürzt, zumal ohnehin die Schwarzwaldbahn oft genug den Halt dort schon aus betrieblichen Gründen gestrichen hatte. Die Pofallawende gab es dort schon, bevor der Namensgeber dieser Unsitte überhaupt zur Bahn gewechselt ist.
Wenn der Zug nicht nach Kreuzlingen fuhr, hatte das meist aber nichts mit einer Kurzwende zu tun, sondern einfach nur weil man keine Lust mehr hatte und eh die Anschlüsse dort weg waren. Von/nach Kreuzlingen fuhr man meist nur, wenn in Konstanz die Zuggarnitur getauscht wurde, der Vor-/Rückleistung war daher eine Leerfahrt, seltener wurde in Kreuzlingen wirklich gewendet.

Warum es die Züge überhaupt gab, war mir eh nie klar. Wollte man eventuell in Konstanz das selbe Abstellgleis beim Fahrzeugtausch benutzen, so dass ein direkte Fahrt nicht möglich war und daher der eine Zug nach Kreuzlingen fuhr um den anderen Platz zu machen. Allerdings hätte Konstanz ja zumindest tagsüber doch auch zwei frei Abstellgleise haben müssen, die man abwechselnd nutzen hätte können?

Als dann der durchgehende Stundentakt im Schwarzwald kam, war das ganze eh hinfällig, da dann alle Züge eine Kurzwende machten und auch gar kein zweiter Zug in Konstanz mehr zum Tauschen dagewesen wäre.

Da die MThB ja eigentlich den ganzen Verkehr über Gleis 2/3 abwickelte (da passten ja vier Züge hin), war Gleis 1 eh kaum benutzt, was hätte da ein viertes Gleis gebracht, das nie benötigt worden wäre? Den heute komplett über den Haufen geworfen Fahrplan war ja nicht abzusehen, die Schwarzwaldbahn hätte bis dahin immer Platz gefunden. Und auch hätte sie Platz.

Warum hat man später einen Zug von Gleis 2 auf 1 umgelegt? Am Fahrplan hatte sich ja prinzipiell nichts geändert und es wäre daher doch erst mal weiter genauso ohne Gleis 1 gegangen. Wobei, gab es da nich mal Probleme mit Einschränkungen wegen dem Stellwerk, wegen dem jahrelang nur langsamer gefahren werden konnte? Störte das vielleicht die knappe Zugfolge? Allerdings mit den deutlich verlängerten Umsteigezeiten wäre das eher kontraproduktiv gewesen und kurz etwas länger warten trotzdem schneller?

Ist aber letzendlich egal, die Fahrgastzahl im (I)RE konnte oft leicht an den Fingern einer Hand abgezählt werden.

Aberhin wurde deswegen Kreuzlingen extra mit Indusi-Magneten nachgerüstet, auch wenn die dann nicht lange genutzt wurden.

Immerhin nachts auf den Abstellgleisen kommen die Züge heute noch in die Schweiz :-).

An Schaffhausen kann ihc mich nur einmal an einen Einsatz noch zu n-Wagen-Zeiten erinnern. Basel natürlich eher, auf der Schwarzwaldbahn war ja von Anfang an Dauer-Fahrzeugmangel und ständig mussten mehere Rehintal Fahrzeuge ausgelfen (so lange es die noch gab...), umgekehrt verirrten sich teils auch Schwarzwald-Fahrzeug in die Rheintalumläufe.

Gruss

Florian
bollisee schrieb:
IREfan schrieb:
Hi,

mir ist schon länger aufgefallen, dass es ein paar Dostos vom Werk Freiburg(Brsg) gibt welche neben der Deutschen und der Schweizerischen auch noch die Zulassung für Österreich haben (Erkennbar an dem "A").

Da diese Wagen jedoch damals 2006 neu für Freiburg gebaut wurden und von dort aus nie Ziele in Österreich angesteuert werden ist hier die Frage warum genau diese Wagen diese Zulassung haben und andere nicht. Denn Einsätze in Österreich sind mir nicht bekannt.
Nachfolgend die betreffenden Wagen:

DBpza 50 80 26 81 107, 109, 110
DABpza 50 80 26 81 040, 044

DBpbzfa 50 80 86 81 056
Wenn jemand ja etwas nützliches weiß freue ich mich;)
Grüße
Manu
[...]
ÖBB, SBB und Thurbo streben Zulassungen in Deutschland an, um selber zuverlässiger fahren zu können. Zu RABe 521 und einigen RABe 526.7 gesellen beispielsweise sich neuerdings auch die RABe 531.
Hallo,

der neue RABe 531 FLIRT Evo von Stadler braucht für den HBE (Hochrhein Bodensee Express) eine vollständige Deutschland Zulassung. Mit diesen Fahrzeugen soll, nach Abschluss der Elektrifizierung der Hochrheinstrecke zwischen Erzingen und Basel Bad Bf, der heutige RE 1 (Herisau - St. Gallen - Romanshorn - Konstanz) ab Konstanz über Radolfzell - Singen - Schaffhausen - Waldshut bis nach Basel Bad Bf gefahren werden als Projektname war auch länger der Begriff "Spangenzug" gebräuchlich.

Gruß
Florian Ziese schrieb:
An Schaffhausen kann ihc mich nur einmal an einen Einsatz noch zu n-Wagen-Zeiten erinnern.
ich meinte diesen hier. Wie lange der tatsächlich gefahren ist, weiß ich nicht. Mit der Drehung des Gäubahn-Fahrplanes im Dezember 2015 war jedenfalls Schluss.
Es wäre hier neben "Hochrheinbahn" mit ihren komplexen staatsvertraglichen Regelungen auch auf "Bodensee-Südumfahrung", Durchbindung von Lindau bis Buchs SG als reinen Möglichkeiten hinzuweisen, ebenso auf Leergutüberführungen über Korridore durchs benachbarte Ausland.
Ein "Streckenbezogen" dürfte mit den Stichworten "Profileinschränkungen", "Giselabahn", "Tunnel SBB und BT/SOB" rund um St.Gallen evtl. auch die Nutzer des "Alpenlandforums" interessieren. Möglicherweise stehen diese Einschränkungen in den Fahrzeugdokumenten, nicht aussen dran ("gemäss besonderer Vereinbarung", o.ä.).
Auch wenn diese Fälle für Freiburger DoSto-Wagen betrieblich irrelevant sind.

Der Unglaeubige Thomas
Wessex Trains schrieb:
bollisee schrieb:
IREfan schrieb:
Hi,

mir ist schon länger aufgefallen, dass es ein paar Dostos vom Werk Freiburg(Brsg) gibt welche neben der Deutschen und der Schweizerischen auch noch die Zulassung für Österreich haben (Erkennbar an dem "A").

Da diese Wagen jedoch damals 2006 neu für Freiburg gebaut wurden und von dort aus nie Ziele in Österreich angesteuert werden ist hier die Frage warum genau diese Wagen diese Zulassung haben und andere nicht. Denn Einsätze in Österreich sind mir nicht bekannt.
Nachfolgend die betreffenden Wagen:

DBpza 50 80 26 81 107, 109, 110
DABpza 50 80 26 81 040, 044

DBpbzfa 50 80 86 81 056
Wenn jemand ja etwas nützliches weiß freue ich mich;)
Grüße
Manu
[...]
ÖBB, SBB und Thurbo streben Zulassungen in Deutschland an, um selber zuverlässiger fahren zu können. Zu RABe 521 und einigen RABe 526.7 gesellen beispielsweise sich neuerdings auch die RABe 531.
Hallo,

der neue RABe 531 FLIRT Evo von Stadler braucht für den HBE (Hochrhein Bodensee Express) eine vollständige Deutschland Zulassung. Mit diesen Fahrzeugen soll, nach Abschluss der Elektrifizierung der Hochrheinstrecke zwischen Erzingen und Basel Bad Bf, der heutige RE 1 (Herisau - St. Gallen - Romanshorn - Konstanz) ab Konstanz über Radolfzell - Singen - Schaffhausen - Waldshut bis nach Basel Bad Bf gefahren werden als Projektname war auch länger der Begriff "Spangenzug" gebräuchlich.

Gruß
Das haben die Seehasen und Wiesentäler ja auch schon längst. Ob man dafür eine vollständige Deutschlandzulassung braucht? Die ABDe 4/4 und RBDe 566 der MThB sowie RBDe 561 der SBB hatten auch nur Streckenbezogene Zulassenungen. Wohl eher, dass es kaum einen Unterschied macht, wenn man Nägel mit Küpfen macht und die SBB und Thurbo sich die Optionen offen halten wollen. Auch bei Frankreich gibt es mit dem aktuell vorgestellten RABe 532 neue Vorstöße der SBB.
Hallo

Streckenbezogene Zulassungen in dem Sinn gibt es nicht mehr.

Gruss Felix
Moin,

genau das, Eignung für die Strecke und Zulassung in einem Land sind zwei paar Schuhe.
Erst braucht man die Zulassung (NSA/ERA), dann kommt die Prüfung der Strecke (Infrastrukturmanagement).

Seit dem IV. Eisenbahnpaket ist für grenzüberschreitenden Verkehr grundsätzlich eine Zulassung für beide Länder über die ERA zu erwirken.
Zwei nationale Zulassungen über BAV und EBA reichen dafür nicht!

Ich kenne aus dem eigenen (Mit-)Erleben den Fall, dass man die Streckenkompatibilität schon erfolgreich geprüft hat und dann nicht fahren darf.
Früher per BZA gar kein Problem, heute wird als Voraussetzung dafür die Länderzulassung abgefragt - und das selbst für Fahrzeuge, die dort früher nachweislich schon gefahren sind.
Dieses Problem betrifft vor allem Baumaschinen und Großprofilwagen.

Ich persönlich sehe in diesem Punkt einen Verstoß gegen den EU-Grundsatz, dass vorhandene Zulassungen weiter gelten unter den Voraussetzungen, unter denen sie gewährt wurden.
Zu den damaligen Voraussetzungen gehörte ja unter anderem auch, dass man für ein Land gar keine Zulassung erwirkt hat, wenn die Beförderung als besondere Sendung dort hinreichte.

LG,
Schlußscheibe

felixS schrieb:
Hallo

Streckenbezogene Zulassungen in dem Sinn gibt es nicht mehr.

Gruss Felix
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