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 10 - Wagen-Forum 

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Hallo liebe Wagenfreunde,

hier kommt schon mein nächster Beitrag. In ihm habe ich einige emaillierte Kesselwagen zusammengefasst, die der Fa. Kaminski Waggonbau in Hameln zur Revision zugelaufen sind bzw. von dieser abgefertigt worden sind.

Beginnen wir mit dem kleinen Zcs 23 80 7366 566-9 D-VTG mit seinem 16,2 m³-Kessel, ihn hatte ich bereits am 30.08.25 im hier im Bf auf dem Kaminski-Zuführungsgleis stehend ablichten können, seine Fristen liefen im Oktober ab:

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Bei ihm fällt die eckige Bauart des Bühnengeländers auf, die auf ein älteres Baujahr des Untergestells hinweist:

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Und tatsächlich, es stammt bereits aus dem Jahr 1961:

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Der von Pfaudler in Schwetzingen hergestellte und an Kaminski gelieferte Kessel stammt aber aus dem Jahr 1989:

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Über diese emaillierte Bauserie findet man Näheres im Kesselwagen-Band 9.2 (St. Carstens/H.Westermann) auf den Seiten 101 u. 102.

Am 28.10.25 befand sich an vorderster Stelle der aus Seelze/Han-Linden für Fa. Kaminski zugelaufenen Wagenreihe der mit Pufferträgerwarnanstrich versehene Zcekks 23 80 7435 025-3 D-VTG, seine Kesselfrist reichte nur noch bis zum Monatsende:

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Sein Kessel mit den 3 Domen (einer für die Armaturen, die beiden anderen für die Heizpatronen) wurde 1977 von dem Schwelmer Eisenwerken an Kaminski geliefert:

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Ein Fabrikschild war auf dieser Wagenseite nicht zu entdecken, das Untergestell müsste aber von Kaminski selbst hergestellt worden sein. Auch zu diesem Wagen findet Ihr weitere Angaben im o. a. Buch auf den Seiten 101 – 103. Zum Schluss noch ein Blick auf seine handbremsseitige Stirnseite, links neben dem Zughaken der Stutzen für den Heizanschluss:

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Ob er jemals noch die Einführung der automatischen Mittelpufferkupplung erleben wird, für die er vorbereitet ist? Für Modellbauer, die ihre Waggons vorbildgerecht altern möchten, auch interessant: Die von den Enden der bis zu den Stirnseiten des Kessels herumgezogenen Tragleisten der Sattelbleche senkrecht nach oben und unten verlaufenden Schmutzfahnen.

Ein Sprung in die Vorweihnachtswoche zeigt den Zckks 23 80 7425 040-4 D-VTG, der am 17.12.25 im Bf auf die Aufnahme ins Werk wartete. Seine Fristen reichten aber noch bis Juni 26, der Grund seines Zulaufes muss also ein anderer gewesen sein (evtl. Radsatztausch):

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Ein weiterer Zeitsprung, nun gleich in die vergangene Woche, zeigt den Zckks 23 80 7327 008-0 D-VTG, wie er am 17.03.26 im Kaminski-Waggonausgang stehend auf die Abholung wartet:

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Was an ihm bearbeitet worden war, ist auch hier nicht erkennbar, denn zur Revision war er bereits ein Jahr zuvor hier gewesen. Auch zu den beiden letztgezeigten Waggons sei für weitere Einzelheiten auf die Seiten 101 u. 103 des Bandes 9.2 verwiesen.

So viel erst einmal zu diesem Thema, aber bald geht es weiter :).

Viele Grüße,
Dieter
Schöner Beitrag, besonders die unterschiedlichen Baujahre von Untergestell und Kessel beim ersten Wagen sind interessant.
Ich zitiere mal aus dem genannten Band 9.2: "Die Tanks setzte Kaminski auf sieben verschiedene Untergestelltypen. ... Während dabei bis 1971 noch die Neubauten überwogen, waren unter den von 1971 bis 1972 gebauten Wagen nur noch zehn Wagen mit neuen Untergestellen. Alle weiteren 53 bis 1990 gebauten Wagen erhielten Untergestelle, die zuvor mit anderen Tanks verwendet worden waren."

Viele Grüße,
Dieter
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