Ja, absolut, für slawische Sprachen definitiv ein Vorteil.Sogar beim Tschechischlernen hat mir Latein geholfen: ich empfinde nämlich die Grammatik als ziemlich ähnlich.
Ja, die Pläne kenne ich und hatte den Innenstadtplan auch auf dem Handy dabei. Ein schematischer Plan, wie er in Deutschland üblich ist, wäre mir lieber gewesen. Ich habe es nicht geschafft, herauszufinden, welche Linien mich denn nun von Termini zum Pantheon bringen. Es ist ein bisschen schade, denn die Takte sind teilweise recht dicht, und durch überlagernde Buslinien fährt in der Innenstadt eigentlich alle ein, zwei Minuten etwas. Die Frage ist dann nur, wohin.Verschiedene Pläne gibt es unter [www.atac.roma.it], woraus klar wird, wie komplex das Ganze ist.
Ich wäre versucht, befürchte aber, dass das Ergebnis nicht wie in Neapel schmeckt. Es braucht auch die Maschine, das Wasser, das Können. Alles drei hier nicht vorhanden. Eher überlege ich, zwischen den Jahren mit dem Zug nach Sizilien zu fahren und unterwegs verschiedene Kaffees zu testen :)Als Tip sei erwähnt dass Caffe Pompeii aus Scafati auch direkt nach Deutschland liefert. Mein persönlicher Favorit...
Vielen Dank! Ich hatte den Entwurf dreimal durchgeschaut und am Ende dann wohl doch noch was verhauen. Muss doch noch den DSO-Editor für Windows (und Linux) schreiben.Bei zwei Aufnahmen stimmte was nicht, ich habe das mal repariert.
Es freut mich, dass ich die Sichtweise nicht alleine habe. Auf die Frage "warum braucht man Latein?" antworte ich mittlerweile mit der Gegenfrage, wie geldbringend Kunst- und Musikunterricht seien, dann ist das Thema meist schnell durch. Und bei meinen (leider bisher recht halbherzigen) Versuchen, Tschechisch zu lernen, war ich erstaunt, wie sehr sich die Struktur indogermanischer Sprachen doch ähnelt. Ob man nun Ablativ oder Instrumental sagt, ist ziemlich egal.Zum Thema Latein und slawische Sprachen
Da hast du vollkommen Recht. Allerdings habe ich nur festgestellt, dass ein deutscher Nahverkehrszug der DB schmutziger und ein Zug der SBB in der Regel sauberer ist. Den Kindern habe ich den FR als "italienischer ICE" verkauft, und das passt eigentlich ganz gut. Abgesehen von der Tatsache, dass der FR tatsächlich auf größeren Teilen des Streckennetzes 300 km/h fährt und natürlich von außen rot ist.Kleiner Hinweis: den Frecciarossa als Nahverkehrszug zu bezeichnen, ist wohl doch eine Untertreibung.
Ein paar Jahrzehnte lang war "64" die immer richtige Antwort gewesen. Das ist die Linie von Termini nach San Pietro über Piazza Venezia und Largo Argentina. Damit kommt eigentlich fast jeder Tourist an sein Ziel. Ob die Linie heute noch genau so fährt, weiß ich allerdings nicht.Südende schriebJa, die Pläne kenne ich und hatte den Innenstadtplan auch auf dem Handy dabei. Ein schematischer Plan, wie er in Deutschland üblich ist, wäre mir lieber gewesen. Ich habe es nicht geschafft, herauszufinden, welche Linien mich denn nun von Termini zum Pantheon bringen.Verschiedene Pläne gibt es unter [www.atac.roma.it], woraus klar wird, wie komplex das Ganze ist.
Süditalien ist mittlerweile das was sich in Europa am meisten an "Afrika" nähert, nicht nur geographisch oder klimatisch, aber auch Dank der italienischen Flüchtlingspolitik und der Landwirtschaft. Sowohl weil der Staat versucht die Flüchtlinge gleichgerechtig an die Gemeinden zu verteilen, wie weil ein Grossteil der Migranten in der Landwirtschaft Arbeit finden, findet man jetzt sogar in der kleinsten Ortschaft in Süditalien sowohl Nord- wie Schwarzafrikaner. Oft wurden diese Ortschaften von einem Grossteil ihrer jugendlichen Bevölkerung seit langem verlassen.Anmerkung: in diesem Text ist die Rede von "Afrika". Das ist nicht rassistisch gemeint, sondern steht hier als pars pro toto für "Schwellenland" bzw. "Entwicklungsland". Ich habe einige Monate meines Lebens in Tunesien verbracht und mich in Neapel daran durchaus erinnert gefühlt.
Auf dem Abstellgleis in S. Giovanni a Teduccio sind sechs ETR.001/085 (neuerdings) abgepackt abgestellt. Auf dem Gleis dahinter stehen auch noch die beiden BD.0223 und BD.0225 (Imam/TIBB 1948), während die beiden betriebsfähigen BD.0221 und BD.0222 sowie der Zwischenwagen B 448, die den historischen Zug bilden, im Depot abgestellt sind. Ein Grossteil der 3-teiligen Elektrotriebwagenflotte (ETR.001-085 von 1971/78, ETR.086-108 von 1989/91 und ETR.201-226 MetroStar von 2008/09) ist ständig ausser Betrieb oder dient als Ersatzteilspender für die noch aktiven Einheiten.Unterwegs habe ich noch ein paar in Folie eingepackte Fahrzeuge gesehen - was ist das? Die im März bestellten neuen Stadler-Züge ja wohl eher noch nicht. Die Folien waren übrigens auch schon mit Graffiti verziert, was nichts Gutes verheißt.
[abload.de]
Der Fahrkomfort ist eher unterirdisch - abgesehen von den Plastiksitzen ist das Fahrwerk nicht eben ein Traum, und die Räder sind gefühlt in diesem Jahrhundert noch nicht abgedreht worden. Die Gleise dagegen sahen für meinen laienhaften Blick nicht so schlecht aus. Ich war jedenfalls froh, nach einer Dreiviertelstunde dem Zug zu entkommen. Jeder Silberling ist luxuriös dagegen.
In Pompeii endet die Zweigleisigkeit, deswegen ist dort alle 30 Minuten Zugkreuzung:
[abload.de]
Es ist müßig, im gegenwärtigen ÖV-Netz von Rom ein Konzept zu finden. Es gibt keines.Das Konzept hinter dem Straßenbahnnetz habe ich nicht so recht verstanden, auch nicht in Zusammenhang mit dem Metronetz.
Die bereits erwähnten online-Pläne von ATAC. Ich habe eine Sammlung aus mehreren Jahrzehnten der gedruckten Pläne von ATAC. Wirklich übersichtlicher waren sie nie. Haltestellen sind darauf nicht eingezeichnet!Was es mehr als reichlich gibt, sind Buslinien. Kennt jemand eine brauchbare Netzdarstellung?
Erfreulich, dass es dennoch auch ein positives Feedback gibt. Rom ist interessant und aufregend (und hat viele schöne Ecken), aber im Alltagsleben mühsam.Davon abgesehen, hat mir die Stadt wirklich gut gefallen. Entgegen meiner Erwartung fand ich sie im Mittel wesentlich gepflegter als Paris (auch wenn es natürlich wie in jeder Großstadt Ecken gibt, die weniger angenehm sind).
Ja, die App ist gut. Bei der Metro kann man auch direkt mit Kredit- oder Debit-karte durch die Sperre, ohne eigens eine Fahrkarte kaufen zu müssen.Sehr hilfreich war die App "myCicero" auf dem Handy, damit lassen sich die Fahrkarten online kaufen. Anders als in Mailand funktionieren die QR-Codes auch problemlos an den Metro-Sperren.
Könnte sein guasto alla circolazione dei treni oder per un guasto di linea.Allerdings hatte das an diesem Tag was von DB. "Störung im Betriebsablauf" gibt es auch in Italien, nennt sich dann "Guasto ??? di circolazione" - kann mir jemand den ganzen Text sagen? Ich habe ihn trotz x-facher Wiederholung nicht komplett verstanden.
Müsste ein verunfallter Zug sein, der bis zur gerichtlichen Untersuchung versiegelt wurde.Unterwegs habe ich noch ein paar in Folie eingepackte Fahrzeuge gesehen - was ist das?
Ja, denn sie muss den Geländesprung zum Vomero überwinden. Es gibt auch drei Standseilbahnen in die Oberstadt.Sehe ich es eigentlich richtig, dass die Metro einen Kehrtunnel hat?
Stimmt. Nicht zu vergessen: die neapolitanische Kaffeemaschine - denn nur mit der gelingt er auch wirklich.Und eine Anmerkung noch zum Schluss: den besten Kaffee der Welt gibt es meines Erachtens in Neapel. Ich habe schon viel, auch guten Kaffee, getrunken, aber nie so guten wie dort. Und zwar egal wo.
Auf den Linien 5, 14 und 19 kommen die besseren älteren Wagen zum Einsatz (20-25 betriebsfähige Stanga BR 7000/7100 von 1948/52 und 20-25 betriebsfähige Socimi BR 9000 von 1990/2004), während auf den Linien 3 und 8 die miesen moderneren Zweirichtungswagen (26 Fiat Cityway I BR 9100 von 1999/2000 und 51 Alstom Cityway II BR 9200 von 2000/03) im Einsatz sind (wenn diese fahren). Die Linie 2 wird wegen Fahrzeugmangel mit Bussen betrieben.l0wside schrieb:Es ist müßig, im gegenwärtigen ÖV-Netz von Rom ein Konzept zu finden. Es gibt keines.Das Konzept hinter dem Straßenbahnnetz habe ich nicht so recht verstanden, auch nicht in Zusammenhang mit dem Metronetz.
Die meisten Straßenbahnlinien (es sind insgesamt nur 6 Linien) sind der Rest eines bis in die 1960er vorhandenen, einst sehr umfangreichen Netzes. In den 1990ern gab es ein paar zaghafte Erweiterungen (2 auf Via Flaminia und 8 auf Viale Trastevere), außerdem in den 00-Jahren 400m Neubaustrecke von Largo Argentina bis Piazza Venezia.
Pläne zur Erweiterung gibt es genug, eigentlich schon seit Jahrzehnten. Geschehen ist fast nichts. Die in den 1990ern neu beschafften Fahrzeuge wurden der Stadt noch schnell vor Inkrafttreten der europaweiten Ausschreibungspflicht von Fiat aufgedrückt und sind mehr oder weniger Mist. In einem jahrelangen Rechtsstreit musst die Stadtverwaltung darum raufen, dass die größten Mängel überhaupt vom Hersteller behoben wurden, weshalb aufgrund zahlreicher defekter Fahrzeuge ein paar Linien lange Zeit überhaupt nur mit Bussen betrieben werden konnten.
Und es gibt bis heute uralte Fahrzeuge im Betrieb (Stanga), die zum Teil noch aus 1948 stammen.
Nein, der verunfalte MetroStar befand sich auf der anderen Seite des Bahnhofs und war vor einem Monat nicht mehr in S. Giovanni, dessen Verdeckungen anhand von Plastikplanen waren vor einem Jahr auch schon fast ganz vom Wind abgetragen und verweht. Es handelt sich bei den eingepackten Fahrzeugen wirklich um sechs abgestellte ETR.001/085 der 1. Generation.ZitatMüsste ein verunfallter Zug sein, der bis zur gerichtlichen Untersuchung versiegelt wurde.Unterwegs habe ich noch ein paar in Folie eingepackte Fahrzeuge gesehen - was ist das?
Nun muss ich den Thread noch mal hochholen. Ich habe mich in letzter Zeit damit vergnügt, mal auf Basis der GTFS-Daten von Rom (die ATAC aggregiert und bereitstellt) einen schematischen Liniennetzplan für die Innenstadt von Rom zu erstellen. Das Ergebnis ist hier zu finden.Es ist müßig, im gegenwärtigen ÖV-Netz von Rom ein Konzept zu finden. Es gibt keines.
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