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Am 16.04.2021 kündigte der Lok-Report [www.lok-report.de] für den 18.04.2021 die erste Befahrung des reaktivierten Abschnittes Covilhã – Guarda der Linha da Beira Baixa durch einen planmäßigen Güterzug an. Seit heute (02.05.2021) wird die Strecke wieder planmäßig im Personenverkehr bedient, Fahrplan siehe hier: [www.cp.pt]. Ebenfalls neu ist ein Gleisbogen westlich des Bahnhofs Guarda, der Güterzügen von/nach Spanien eine Umfahrung des Bahnhofs Guarda ermöglicht.

Auch neu herausgegeben wurde der Fahrplan der Linha da Beira Alta [www.cp.pt], in dem auch der Sud-/Lusitânia-Express enthalten ist, wenn auch mit der Fußnote "Comboio suprimido até aviso em contrário", also "Zug verkehrt erst nach Ankündigung". Die internationale Fahrplantabelle dieses Zuges fehlt weiterhin, es gibt lediglich folgenden Hinweis: "Sud Expresso e Lusitânia Comboio Hotel - Circulação suspensa. Na sequência das decisões implementados pelo Governo Espanhol, no contexto da Pandemia do Coronavírus (COVID-19), informamos que a circulação dos comboios internacionais, Sud Expresso e Lusitânia Comboio Hotel, está suspensa até aviso em contrário", also "Süd-Express und Lusitânia Hotelzug - Verkehr eingestellt. Nach den von der spanischen Regierung im Rahmen der Coronavirus-Pandemie (COVID-19) getroffenen Entscheidungen ist der Verkehr mit den internationalen Zügen Süd-Express und Lusitânia Hotelzug bis zur gegenteiligen Mitteilung eingestellt."

Offenbar macht sich die portugiesische Seite weiterhin Hoffnung, dass der Zug irgendwann wieder fahren wird. Wie realistisch das ist, weiß ich nicht. Ich habe aus dem vergangenen Jahr in Erinnerung, dass das Thema Nachtzüge für die Renfe mit der Einstellung der letzten beiden Verbindungen um März 2020 endgültig abgeschlossen ist.

Vielleicht hat hier ja jemand noch nähere Informationen. Interessant wäre auch, ob ide benötigten Zuggarnituren überhaupt noch existieren.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.05.21 18:53.
Erwähnt sei weiterhin, dass seit gestern der grenzüberschreitende Verkehr zwischen Elvas und Badajoz sowie zwischen Porto und Vigo wiederaufgenommen wurde.
Murmeltier schrieb:
Offenbar macht sich die portugiesische Seite weiterhin Hoffnung, dass der Zug irgendwann wieder fahren wird. Wie realistisch das ist, weiß ich nicht. Ich habe aus dem vergangenen Jahr in Erinnerung, dass das Thema Nachtzüge für die Renfe mit der Einstellung der letzten beiden Verbindungen um März 2020 endgültig abgeschlossen ist.

Vielleicht hat hier ja jemand noch nähere Informationen. Interessant wäre auch, ob ide benötigten Zuggarnituren überhaupt noch existieren.
Die Lusitania war ein 50/50 zwischen CP und Renfe in Bezug auf Kosten / Nutzen. Der Sud-Express war jedoch 100% CP. Ohne die Zustimmung des CP wird Renfe wahrscheinlich vertragswidrig handeln, wenn die Züge dauerhaft eingestellt werden.
Auf Regierungsebene gibt es eine Konsultation zwischen beiden, um eine Lösung zu finden.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.05.21 19:27.
Hallo!

In Portugal, dies nur zur Information, wurden fast alle Beschränkungen aufgehoben. Auch der Grenzübertritt nach Spanien ist wieder möglich. Mehr: [www.tagesschau.de]. Nur einzelne Regionen haben noch gewisse Einschränkungen.

Edit: Link dazu.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.05.21 19:36.
Eurocity341 schrieb:
Hallo!

In Portugal, dies nur zur Information, wurden fast alle Beschränkungen aufgehoben. Auch der Grenzübertritt nach Spanien ist wieder möglich. Mehr: [www.tagesschau.de]. Nur einzelne Regionen haben noch gewisse Einschränkungen.

Edit: Link dazu.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"
Um etwaigen spontanen Reisegelüsten aus Deutschland vorzubeugen, ein nicht ganz unwichtiger Hinweis: Die Aussage "In Portugal, dies nur zur Information, wurden fast alle Beschränkungen aufgehoben." gilt für Portugiesen im eigenen Land, aber absolut nicht für Touristen aus Hochinzidenzländern wie Deutschland. Die dürfen nämlich - durchaus zu recht - in Portugal NICHT aus touristischen Gründen einreisen. Im Dezember war es noch umgekehrt. Da scheiterte für deutsche Staatsbürger ein Versuch, in das Hochinzidenzland Portugal zu reisen, an der Vorschrift, nach der Rückkehr 2 Wochen in Quarantäne zu gehen, was für berufstätige Menschen keine ernsthafte Option ist.

Shit happens ...
Ohne jetzt zu sehr auf den Sud-Express-Teil einzugehen, wollte ich noch gerne noch ein paar Informationen zur Wiedereröffnung des Abschnitts Guarda-Covilhã der Linha da Beira Baixa hinzufügen:

* Fahrzeugeinsatz: Wie in den letzten Jahren üblich, übernehmen die Triebwagen der Baureihe 2240 die Regionalzug-Dienste; die Intercidades-Züge werden von Eurosprinter-Lokomotiven der Baureihe 5600 mit bis zu 5 Corail-Waggons gezogen.
* Für zunächst unbestimmte Zeit gibt es ein Sondernangebot bei den Fahrpreisen: Regionalzug- und Intercidades-Tickets (2. Klasse) kosten gleich viel, Intercidades-Tickets der 1. Klasse einen Euro mehr. Bspw.: Covilhã-Guarda 1. Klasse 5,50 Euro; Covilha-Guarda 2. Klasse / Regional 4,50 Euro . (Quelle) Als Begründung für das Angebot heißt es übrigens, dass die lokale Bevölkerung nach 12 Jahren Eisenbahn-Abstinenz wieder an das Verkehrsmittel gewöhnt werden soll.
* Du hattest den Fahrplan schon verlinkt, aber ich wollte es nur noch mal hervorheben (hier als Bild zusammengefasst): Das Fahrtenangebot ist doch ziemlich mau, von Takt will ich gar nicht sprechen: Es gibt 3 Intercidades-Zugpaare und 3 Regionalzug-Paare für den gesamten Tag. Immerhin halten alle Intercidades an allen Bahnhöfen und Haltepunkten zwischen Guarda und Covilhã.
* Wie üblich, ist das Intercidades-Netz in Portugal rein auf Lissabon konzentriert. Mit der Wiedereröffnung haben zumindest lokale Aktivisten die Hoffnung, dass es direkte Zugverbindungen von Covilhã nach Porto oder Coimbra geben könnte (Quelle)
* Hervorzuheben ist die Spange, die den Bahnhof Guarda umfährt, vor allem deswegen, weil es in den letzten Jahren immer wieder zu Entgleisungen und damit Streckensperrungen auf der Linha da Beira Alta (Verbindung zwischen der Hauptbahn Linha do Norte und der Grenze) kam, sodass praktisch der internationale Zugverkehr (ob Lusitânia/Sud-Express oder Güterzüge) unterbrochen war. Mit der Wiedereröffnung und der Gleisspange gibt es jetzt eine Alternativroute im Falle des Falles. Aus diesem Grund waren auch die Lokführer der ehemals staatlichen, inzwischen privaten Medway (früher CP Carga) eifrig am „Strecke erkunden“.

Soweit, Grüße,

Cornelius
Was ist denn eigentlich überhaupt der Sinn der unterschiedlichen Zuggattung, hat das etwas mit der Finanzierung oder dem eingesetzten Rollmaterial zu tun? Denn die ICs sind weder schneller als die Regionalzüge noch sind alle der ICs irgendwie durchgebunden: so gibt es Regionalzüge, die über Guarda-Covilhã hinaus noch weiterverkehren als auch je Richtung einen IC, der tatsächlich nur diesen Abschnitt befährt.
jc schrieb:
Ohne jetzt zu sehr auf den Sud-Express-Teil einzugehen, wollte ich noch gerne noch ein paar Informationen zur Wiedereröffnung des Abschnitts Guarda-Covilhã der Linha da Beira Baixa hinzufügen:

* Fahrzeugeinsatz: Wie in den letzten Jahren üblich, übernehmen die Triebwagen der Baureihe 2240 die Regionalzug-Dienste; die Intercidades-Züge werden von Eurosprinter-Lokomotiven der Baureihe 5600 mit bis zu 5 Corail-Waggons gezogen.
Soweit ich weiß, werden die Intercitys der Beira Baixa mit Triebzügen der Baureihe 2240 betrieben. Dies war jedenfalls bis vor kurzem der Fall. Vielleicht hat sich das geändert, aber darüber habe ich nichts gelesen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.05.21 09:46.
jc schrieb:
* Du hattest den Fahrplan schon verlinkt, aber ich wollte es nur noch mal hervorheben (hier als Bild zusammengefasst): Das Fahrtenangebot ist doch ziemlich mau, von Takt will ich gar nicht sprechen: Es gibt 3 Intercidades-Zugpaare und 3 Regionalzug-Paare für den gesamten Tag. Immerhin halten alle Intercidades an allen Bahnhöfen und Haltepunkten zwischen Guarda und Covilhã.
Bis 2009 gab es jeden Tag drei Zugpaare. Es dauerte 68 Minuten, und diejenigen, die weiterreisen wollten, mussten immer in Guarda oder Covilhã umsteigen. Jetzt gibt es doppelt so viele Züge, dauert die Fahrt ungefähr 45 Minuten und man kann in einer der beide Richtungen weiterfahren, ohne umzusteigen.

Die Route verläuft in einem dünn besiedelten Berggebiet, wobei Guarda und Covilhã mit Abstand die größten Städte sind. Guarda hat 27.000 Einwohner (die gesamte Gemeinde 42.000). Covilhã hat ungefähr 36.000 Einwohner (Gemeinde 52.000). Belmonte, das größte Dorf zwischen beiden, hat etwa 3500 Einwohner (Gemeinde 7000).
Die Linie wäre niemals nur für den Personenverkehr reaktiviert worden. Der Güterverkehr ist viel wichtiger.

Brücken?

geschrieben von: 1800er

Datum: 03.05.21 10:15

Hallo zusammen,

da mein letzter Besuch noch zu Zeiten des sporadischen Restnahverkehrs war: Ich erinnere mich an mehrere große extrem rostige Stahlbrücken im jetzt sanierten Teil. Wurden die saniert oder erneuert? Falls erneuert: Wie sehen die heute aus?

Freue mich über jede Info zu diesem Thema.

Danke & Grüße

Der 1800er
Aber es ist sehr zu begrüßen, dass es nun eine alternative zum Weg über Pampilhosa gibt. Jetzt muss nur noch das fehlende Stück Oberleitung in Spanien zwischen Grenze und Salamanca fertig werden. Das könnte dem Güterverkehr nach Portugal einen deutlichen Schub geben.

Aber ich im Personenverkehr dürfte es in den kommenden Jahren einen großen Schub auf der iberischen Halbinsel geben. Neben der durchgehenden Elektrifizierung über Vilar Formoso steht auch die Fertigstellung der NBS Evora- Badajoz und erste Inbetriebnahmen der NBS in der Estremadura auf dem Programm. Von der gearde Fertiggestellten Elektrifizierung Richtung Vigo ganz zu schweigen.
Jetzt muss nur noch dies blöde Corona weggehen und auf beiden Seiten der Grenze genügend Fahrzeuge gefunden werden. Dann werden bald sicherlich eine Verdoppelung der bisherigen Grenzüberschreitenden Zahl der Züge bekommen.

Re: Brücken?

geschrieben von: Mistral

Datum: 03.05.21 11:55

Hallo,

über die Sanierung der Strecke gibt es bei skyscraper seitenweise Infos, Bilder und Videos. Hier als Beispiel Luftaufnahmen:

video

noch eine Info aus
infrastructuras da Portugal

...Infraestruturas de Portugal (IP) begrüßt die Wiedereröffnung des kommerziellen Personen- und Güterverkehrs auf dem Abschnitt Covilhã - Guarda der Beira Baixa-Linie, die heute, am 2. Mai, stattfand. Dies ist ein historischer Tag, der die Wiederherstellung der Eisenbahnverbindung zwischen zwei wichtigen Städten der Region Beiras und Serra da Estrela markiert, die für etwa 12 Jahre unterbrochen war. Die Eröffnung dieses 46 Kilometer langen und von der Bevölkerung lang erwarteten Abschnitts für den Bahnverkehr erfolgt nach Abschluss der Modernisierungs- und Elektrifizierungsarbeiten an der Bahnstrecke, die von IP im Rahmen des Investitionsprogramms zur Modernisierung des nationalen Eisenbahnnetzes Ferrovia2020 durchgeführt wurden, das mit Mitteln der Europäischen Union über Compete 2020 unterstützt wird. Die Modernisierungsarbeiten auf dem Abschnitt zwischen Covilhã und Guarda wurden Anfang des Jahres abgeschlossen, gefolgt von einer anspruchsvollen Phase der Prüfung und Zertifizierung der Infrastruktur. Die Arbeiten umfassten die Sanierung von 36 Kilometern Gleis - 10 Kilometer des Abschnitts waren bereits in Angriff genommen worden -, die Elektrifizierung auf der gesamten Länge, die Installation des elektronischen Signal- und Telekommunikationssystems (GSR-M), die Implementierung des Geschwindigkeitskontrollsystems (Convel) sowie den Bau von Entwässerungssystemen und Hangstabilisierungsarbeiten. Die folgenden Eingriffe sind hervorzuheben: Aufbau der Beiras-Konkordanz Schaffung einer direkten Bahnverbindung zwischen der Beira-Alta-Linie und der Beira-Baixa-Linie in einem einzigen elektrifizierten Gleis mit einer Länge von 1.500 Metern, was den Bau einer neuen Eisenbahnbrücke über den Fluss Diz mit einer Verlängerung von 237,8 Metern beinhaltete. Komplettsanierung von 6 Eisenbahnbrücken Im Rahmen der Auftragsarbeiten wurden 6 Eisenbahnbrücken saniert und verstärkt - die Carpinteira-Brücke; die Corge-Brücke; die Zêzere II-Brücke; die Maçainhas-Brücke; die Gogos-Brücke; die Penha da Barroca-Brücke - alle mehr als ein Jahrhundert alt. Verstärkung der Sicherheit von Straße und Schiene an Bahnübergängen Automatisierung von 18 Bahnübergängen (PN) und die Aufhebung des PN bei Kilometer 206,960 in der Gemeinde Guarda. Als alternative Querung wurde etwa 250 Meter von der Stelle, an der sich der BP zuvor befand, eine Unterführung gebaut. Belmonte Station Vergrößerung Es ist nun möglich, Züge mit einer Länge von 600 Metern abzustellen, was die Streckenkapazität erhöht, den Umlauf von Zügen mit höherer Last ermöglicht und somit die Transportkosten für die Bahnbetreiber reduziert. Der Largo da Estação wurde auch in Bezug auf die Parkplätze verbessert. Eingriffe in den Haltestellen Caria, Maçainhas, Benespera und Barracão/Sabugal Verbesserung der Komfortbedingungen und der Zugänglichkeit für die Fahrgäste durch die Sanierung der Gebäude, den Bau neuer Bahnsteige und die Neugestaltung der Umgebung des Bahnhofs.
Übersetzt mit [www.DeepL.com] (kostenlose Version)


Viel Spaß

Gruß Mistral



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.05.21 13:17.
Ob es neue grenzüberschreitende Züge oder die Nachtzüge wieder geben wird, muss man sehen. Wie sieht es eigentlich mit dem Personennahverkehr von Salamanca nach Fuentes de Onora bzw. auf portugiesischer Seite nach Vilar Formoso aus? Selbst wenn der Bahnhof im Nachbarland nicht angefahren wird wie zwischen Estland und Lettland, der direkte Fußweg wäre ja auch kein Kilometer.
internaut schrieb:
Wie sieht es eigentlich mit dem Personennahverkehr von Salamanca nach Fuentes de Onora bzw. auf portugiesischer Seite nach Vilar Formoso aus?
Die HAFAS kennt Fuentes de Oñoro (oder Ciudad Rodrigo) nicht. Die Renfe-Website kennt diese Bahnhöfe, gibt jedoch eine Fehlermeldung bei der Suche nach einem Zug zu / von diesen Bahnhöfen aus. Dies weist darauf hin, dass es keine Inlandszüge nach Fuentes de Oñoro gibt. Auf portugiesischer Seite gibt es zwei Regionalzüge pro Tag von / nach Vilar Formoso.

Re: [PT] Linha da Beira Baixa Intercidades

geschrieben von: Mistral

Datum: 03.05.21 13:32

Hallo Ernst,

laut dieser Seite wikiwand IC hat sich das nicht bewährt:

...Im Jahr 2011 begann CP, die Intercidades von Beira Baixa (Lissabon-Covilhã) mit Triebwagen der Baureihe 2240 zu betreiben (anstelle eines Zuges mit Lokomotive und Waggons, wie es bis dahin der Fall war), was in den bedienten Regionen zu Kontroversen führte. Die Maßnahme wurde schließlich im Jahr 2018 rückgängig gemacht...

Heute werden die Triebwagen auf der Linie Lissabon - Evora eingesetzt.

Gruß Mistral



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.05.21 13:33.
"Offenbar macht sich die portugiesische Seite weiterhin Hoffnung, dass der Zug irgendwann wieder fahren wird."

Das ist wohl nur mehr als Verständlich. Aus spanischer Sicht sind diese Nachtzüge nicht überlebensnotwendig, für Portugal sind sie der Unterschied ab man eisenbahntechnisch an die Außenwelt angeschlossen ist oder ob man ein reines Binnenland ist.

Die Verbindung Madrid-Lissabon wäre wohl noch zu verschmerzen, hier sind bereits heute auch Tagesverbindungen denkbar. Aber für den Sud-Express gibt es diese Alternative nicht, gleichzeitig ist dieser Zug für die Spanier eher ein Transitzug.

Ich hoffe daher das Portugal aufs Ganze gehen wird, bis hin zu den höchsten Gerichten, um seine Rechte durchzusetzen. Oder indem man sich einen anderen Partner sucht. Und da der Streckenast nach Madrid ab Salamanca kein sonderlich weiter mehr ist, macht auch eine Flügelung nach Madrid nach wie vor Sinn (wenn man den Stammzug nach Hendaye sowieso fährt), selbst wenn es neue Tageszugverbindungen (mit oder ohne Umsteigen?) zwischen den beiden iberischen Hauptstädten schon bald geben sollte.
Ernst Kers schrieb:
Die HAFAS kennt Fuentes de Oñoro (oder Ciudad Rodrigo) nicht. Die Renfe-Website kennt diese Bahnhöfe, gibt jedoch eine Fehlermeldung bei der Suche nach einem Zug zu / von diesen Bahnhöfen aus. Dies weist darauf hin, dass es keine Inlandszüge nach Fuentes de Oñoro gibt. Auf portugiesischer Seite gibt es zwei Regionalzüge pro Tag von / nach Vilar Formoso.
Ich hätte jetzt gedacht, dass aktuell wegen der laufenden Elektrifizierung auf der spanischen Seite nichts fährt. Aber wie sah das eigentlich bis 2019 aus?
Hallo Murmeltier uns @Alle,

danke für diese gute Information zur endlichen Fertigstellung.

Zum Stand der Bauarbeiten hatte ich im August 2019 in Zusammenarbeit mit unserem portugiesischen Mit-User coelhone einen Beitrag gepostet, wo auch Brückenbauarbeiten begutachtet werden können: [www.drehscheibe-online.de]

Dann kann es ja mit der Modernisierung auf der Linha do Beira Alta zwischen Guarda und Coimbra richtig losgehen. Die Beira Baixa wird dann in der Zeit sicher viel Güterverkehr zu sehen bekommen.

Am 12.09.2019 hatte ich dann noch selbst in Guarda vorbei geschaut: [www.drehscheibe-online.de]

Zum Fahrzeugeinsatz im IC-Verkehr:

Am 10.09.2018 bin ich noch mit 2295 als IC 541 auf dem Weg nach Merida bis Abrantes mitgefahren: [www.drehscheibe-online.de]

Leider habe ich auf der 2019er Tour nicht auf den Fahrzeugeinsatz auf der Baira Baixa geachtet. Aber im Beitragslink zum 12.09.2019 oben könnte auf Bild 249 vom 14.09.2019 rechts neben meinem IC 621 nach Porto ein IC nach Covilha (mit Corail-Wagen) stehen. Zumindest ist das das übliche Abfahrtsgleis in Santa Apolonia. Um diese Zeit käme IC 543 in Frage.

Freundliche Grüße aus Leipzig von
Ralf


Meine Reiseberichte: [www.drehscheibe-online.de]
Stupor Mundi schrieb:
Die Verbindung Madrid-Lissabon wäre wohl noch zu verschmerzen, hier sind bereits heute auch Tagesverbindungen denkbar. Aber für den Sud-Express gibt es diese Alternative nicht, gleichzeitig ist dieser Zug für die Spanier eher ein Transitzug.

Ich hoffe daher das Portugal aufs Ganze gehen wird, bis hin zu den höchsten Gerichten, um seine Rechte durchzusetzen. Oder indem man sich einen anderen Partner sucht. Und da der Streckenast nach Madrid ab Salamanca kein sonderlich weiter mehr ist, macht auch eine Flügelung nach Madrid nach wie vor Sinn (wenn man den Stammzug nach Hendaye sowieso fährt), selbst wenn es neue Tageszugverbindungen (mit oder ohne Umsteigen?) zwischen den beiden iberischen Hauptstädten schon bald geben sollte.
Ich denke den Nachtzugteil nach Madrid wird man spätestens nach Fertigstellung des Lückenschluss Evora - Badajoz nicht mehr benötigen. Dann dürte ein Tageszug nur noch 5:30 bis 6 Stunden benötigen.

Der Zugteil nach Madrid führte ja auch leider auch dazu, dass die Stammlage des Süd-Express unattraktiver wurde. Man fährt jetzt sehr spät in Lissabon los, um nicht mitten in der Nacht in Madrid anzukommen. Daher kommt man aber sher spät am Vormittag erst in Hendaye an, so dass man spät in Paris ist und kaum noch brauchbare Verbindungen von dort nach z.B. Deutschland bekommt.
Ein Verzicht auf den Zugteil nach Madrid könnte hingegen ermöglichen, dass man wieder ca. 3 Stunden früher gegen 18:30 in Lissabon losfährt und einen guten Anschluss von Porto organisiert (nicht erst fast um Mitternacht). In Henday wäre man dann morgens so früh, dass man den Anschluss an den TGV um 9:30 nach Paris erreicht und dort um 14:10 Uhr ankommt.
Die Waggons des Madrider Zugteils fände ich dann ganz spannend für einen Zugteil nach Barcelona eingesetzt. Diesen könnte man man morgens um halb 6 in Mirande de Ebro abgängen und wäre ca. 9:30 bis 10:00 Uhr in Barcelona. Dazu müsste die Wagen allerdings umspurbar sein und ich weiß nicht ob die Portugiesischen Talgos das können.
103612 schrieb:
Ich denke den Nachtzugteil nach Madrid wird man spätestens nach Fertigstellung des Lückenschluss Evora - Badajoz nicht mehr benötigen. Dann dürte ein Tageszug nur noch 5:30 bis 6 Stunden benötigen.

Jetzt beträgt die kürzeste Reisezeit zwischen Madrid und Badajoz 5 Stunden und 8 Minuten. Évora - Badajoz wird ungefähr 30 Minuten und die aktuellen Intercidades von Lissabon nach Évora haben eine Fahrzeit von über anderthalb Stunden. Madrid - Badajoz ist nicht elektrisch, da kommt die Zeit für einen Lokomotivwechsel hinzu. Insgesamt werden es mindestens sieben Stunden sein. Das ist kürzer als über Vilar Formoso oder Entroncamento - Badajoz möglich ist, aber für kürzere Reisezeiten muss in Spanien zusätzliche Infrastruktur fertiggestellt werden. Zunächst die LAP (Línea de Altas Prestaciones) Plasencia - Badajoz (geplant für 2025). Dann ist die Reisezeit 50 Minuten kürzer. Noch schneller ist nur möglich, wenn der LAV Extramadura voll funktionsfähig ist.
Ein Zugteil nach Barcelona statt Madrid? Ja, das klingt sehr interessant, da man von dort aus Richtung Deutschland wohl sogar noch besser platziert ist als in Hendaye. Aber umspurbar sind die hier bislang eingesetzen Talgo meines Wissens nicht, aber eine Führung über die alte Breitspur müßte auch möglich sein, eben mit längerer Fahrzeit, aber sicher machbar. Endstation kann dann auch die ehrwürdige Estacion de Franca sein.
Ich hab folgendermaßen kalkuliert:

Madrid - Abzw. Plasencia 2:30 (wie heute)
Plasencia - Badajoz 1:00 (LAV)
Badajoz - Evora 0:45 (NBS)
Evora - Liabos 1:30 (wie heute)

Die Frage ist wie lange die LAV von Plasencia nach Badajoz noch bie zur Fertigstellung brauchen wird. 2025 fände ich arg trödelig. Ich hätte schon gedacht, dass man da in 2022 fertig seien könnte.
Züge müssten dann natürlich ein bimodaler Talgo-Zug sein (BR 830).
103612 schrieb:
Ich hab folgendermaßen kalkuliert:

Madrid - Abzw. Plasencia 2:30 (wie heute)
Plasencia - Badajoz 1:00 (LAV)
Badajoz - Evora 0:45 (NBS)
Evora - Liabos 1:30 (wie heute)

Die Frage ist wie lange die LAV von Plasencia nach Badajoz noch bie zur Fertigstellung brauchen wird. 2025 fände ich arg trödelig. Ich hätte schon gedacht, dass man da in 2022 fertig seien könnte.
Züge müssten dann natürlich ein bimodaler Talgo-Zug sein (BR 830).
Übersetzung mit Google Translate von Teilen der spanischen Wikipedia:

Teileröffnung: LAP Plasencia-Badajoz
Die neue Hochleistungsstrecke wird auf einer einspurigen Strecke auf der zweigleisigen Plattform des Hochgeschwindigkeitswegs Madrid-Lissabon ausgeführt, mit Ausnahme der Zufahrten nach Plasencia (7,2 km), Cáceres (13,0 km) und Badajoz (13,0 km). 3), die in der aktuellen Zeile ausgeführt werden. Die für maximal 200 km / h geeignete Strecke mit iberischer Spurweite und Elektrifizierung wird zunächst mit BSL und ASFA und später mit ERTMS (ETCS 2, DaVinci und GSM-R) in Betrieb genommen.

In Zukunft, wenn die Route Navalmoral - Toledo hergestellt wird und die Standardspur Extremadura erreicht, wird eine Umrüstung der aktuellen iberischen Spur LAP Plasencia-Badajoz durchgeführt ( 1668 mm) auf Standard (1435 mm) dank der Mehrzweckschwellen, die die Schienen bewegen müssen, um die Spurbreite zu verringern. Sobald dies geschehen war, wurde nach und nach eine weitere Spur in die einspurigen Abschnitte eingefügt, um eine zweigleisige Spur in Standardspur auf der gesamten Strecke Toledo - Badajoz zu erhalten. Das Datum dieser letzten Arbeit muss noch festgelegt werden.

Mit der für 2025 geplanten Inbetriebnahme eines Teils der Infrastruktur, der Hochleistungslinie Plasencia-Badajoz, werden in der aktuellen Zeit (Jahr 2025) Verbesserungen angekündigt, die mit der Inbetriebnahme der gesamten Hochgeschwindigkeitsstrecke größer werden.
Madrid - Badajoz Aktuelle Zeit (Januar 2020) 5:08; Zukunft (2025) 4:18

Es werden drei tägliche Dienste erwartet, die, wenn sie mit einer Diesellokomotive S-334 und Talgo VI-Anhängern durchgeführt werden, einen Lokomotivenwechsel in Plasencia und Mérida erfordern. Auf jeden Fall scheint die Inbetriebnahme teilweise zu sein, da nach Angaben des Regierungsdelegierten im Jahr 2022 nur der Abschnitt Badajoz-Mérida mit der gleichen aktuellen Entfernung und Höchstgeschwindigkeit fertiggestellt wird.

[es.wikipedia.org]

Re: [PT] Mein Senf zur Nachtzugverbindung nach Lisboa

geschrieben von: E 44 051

Datum: 03.05.21 21:33

Stupor Mundi schrieb:
"Offenbar macht sich die portugiesische Seite weiterhin Hoffnung, dass der Zug irgendwann wieder fahren wird."

Das ist wohl nur mehr als Verständlich. Aus spanischer Sicht sind diese Nachtzüge nicht überlebensnotwendig, für Portugal sind sie der Unterschied ab man eisenbahntechnisch an die Außenwelt angeschlossen ist oder ob man ein reines Binnenland ist.

Die Verbindung Madrid-Lissabon wäre wohl noch zu verschmerzen, hier sind bereits heute auch Tagesverbindungen denkbar. Aber für den Sud-Express gibt es diese Alternative nicht, gleichzeitig ist dieser Zug für die Spanier eher ein Transitzug.

Ich hoffe daher das Portugal aufs Ganze gehen wird, bis hin zu den höchsten Gerichten, um seine Rechte durchzusetzen. Oder indem man sich einen anderen Partner sucht. Und da der Streckenast nach Madrid ab Salamanca kein sonderlich weiter mehr ist, macht auch eine Flügelung nach Madrid nach wie vor Sinn (wenn man den Stammzug nach Hendaye sowieso fährt), selbst wenn es neue Tageszugverbindungen (mit oder ohne Umsteigen?) zwischen den beiden iberischen Hauptstädten schon bald geben sollte.
Hallo Stupor Mundi,

ich teile Deine Einschätzung zur Bedeutung der Nachtzüge für Portugal.

Allerdings würde ich vor (oder parallel zur) Anrufung der Gerichte aus portugiesischer Sicht lieber schnell Verhandlungen mit den Spaniern über den Erwerb (leider) frei werdender umspurfähiger NZ-Garnituren aufzunehmen, bevor die zu Tageszügen umgebaut sind. Wenn es da noch nicht zu spät ist...

Mittelfristig wird man auch nach Irun/Hendaye nicht mehr auf Breitspur kommen! Ein anderer Partner kommt dann ohne Talgo-Material auch nicht durch die Talgo-fähigen Umspuranlagen.

Die Verbindung nach Madrid sehe ich auch zukünftig als gestaffelte Tages-Verbindung über Badajoz (z.B. mit je einer morgens, mittags und am frühen Abend startenden Verbindung, anfangs vielleicht auch nur morgens und nachmittags, ähnlich wie Madrid-Algeciras).

103612 schrieb:

"Der Zugteil nach Madrid führte ja auch leider auch dazu, dass die Stammlage des Süd-Express unattraktiver wurde. Man fährt jetzt sehr spät in Lissabon los, um nicht mitten in der Nacht in Madrid anzukommen. Daher kommt man aber sher spät am Vormittag erst in Hendaye an, so dass man spät in Paris ist und kaum noch brauchbare Verbindungen von dort nach z.B. Deutschland bekommt.
Ein Verzicht auf den Zugteil nach Madrid könnte hingegen ermöglichen, dass man wieder ca. 3 Stunden früher gegen 18:30 in Lissabon losfährt und einen guten Anschluss von Porto organisiert (nicht erst fast um Mitternacht). In Henday wäre man dann morgens so früh, dass man den Anschluss an den TGV um 9:30 nach Paris erreicht und dort um 14:10 Uhr ankommt.
Die Waggons des Madrider Zugteils fände ich dann ganz spannend für einen Zugteil nach Barcelona eingesetzt. Diesen könnte man man morgens um halb 6 in Mirande de Ebro abgängen und wäre ca. 9:30 bis 10:00 Uhr in Barcelona. Dazu müsste die Wagen allerdings umspurbar sein und ich weiß nicht ob die Portugiesischen Talgos das können."


Danke für diesen spannenden Ansatz, den ich sehr gut finde!

Das Ziel Barcelona an sich ist ja auch attraktiv (unterwegs auch noch Zaragoza, je nach Führung auch Pamplona, zu annehmbaren Zeiten), außerdem ergäben sich bessere Möglichkeiten in Richtung IT, CH, DE, und innerhalb FR, nebenbei wäre dies auch eine interessante Variante in Richtung Paris, wenn der Schlafwagen nach Hendaye mal wieder ausgebucht ist).

Jetzt bleibt nur die Frage:

Wer hat die Kontakte zur CP, um denen unsere tollen Ideen und Anregungen zu übermitteln?

Freundliche Grüße aus Leipzig von
Ralf


Meine Reiseberichte: [www.drehscheibe-online.de]
Fertigstellungsdaten in Spanien sind ja immer etwas mit Vorsicht zu genießen. Teilweise ist man schon am elektrifizerien während an anderer Stelle der Strecke noch Erdbauarbeiten stattfinden. So scheint es sich auch zwischen Plasencia und Badajoz zu vehalten, wo man durchaus schon Bilder der Strecke mit Oberleitung im Netz finden kann.

Re: [PT] Mein Senf zur Nachtzugverbindung nach Lisboa

geschrieben von: internaut

Datum: 04.05.21 13:37

also, wenn man eh umspurfähige Züge haben wird, kann man dann doch auch gleich nach Paris durchfahren. Das würde die Verbindung dann wirklich attraktiv machen. Solange das irgendwie in 18-20 Stunden ginge, wären die Schlafwagen wenigstens gut unterwegs.
Für den Zugteil nach Barcelona spricht auch viel - wir hatten das letztes Jahr bei der Einstellung des Nachtverkehrs Galizien-Barcelona ja auch angesprochen. Idealerweise fährt die CP dann Galizien/Lisboa x Kurswagentausch zB in Valladolid X Irun/Barcelona (oder wie gesagt Paris...).
Eine andere Alternative wäre für die Zeit, dass die HGV auf Normalspur zwischen Hendaye und Madrid fertig ist, dass ein Normalspur-Nachtzug Paris-Madrid fährt (für einen Tageszug wäre das immer noch zu lang auch bei komplett-HGV) und die CP dann in Valadolid den Anschluss zu einem durchgehenden IC nach Porto/Lisboa herstellt - also als Umsteigeverbindung wie heute in Irun dann in Valadolid

Re: [PT] Mein Senf zur Nachtzugverbindung nach Lisboa

geschrieben von: Ernst Kers

Datum: 04.05.21 15:08

internaut schrieb:
Eine andere Alternative wäre für die Zeit, dass die HGV auf Normalspur zwischen Hendaye und Madrid fertig ist, dass ein Normalspur-Nachtzug Paris-Madrid fährt (für einen Tageszug wäre das immer noch zu lang auch bei komplett-HGV)
Wenn der Baskische Y und der LAV Valladolid - Vitoria-Gasteiz fertig sein, ist ein Tageszug Madrid - Paris möglich:
Madrid - Vitoria-Gasteiz 2 Stunden (jetzt 3h45')
Vitoria-Gasteiz - Hendaye 1 Stunde (jetzt 2 Stunden)
Hendaye - Paris 5 Stunden
Total 8 Stunden (jetzt ca. 11 Stunden, Transfer- und Wartezeiten nicht inbegriffen)
Ich glaube Valladolid - Burgos ist schon fertig, oder wird bald fertig sein. Der Baskische Y ist auch fast fertig.

Re: [PT] Mein Senf zur Nachtzugverbindung nach Lisboa

geschrieben von: Ernst Kers

Datum: 04.05.21 15:37

internaut schrieb:
die CP dann in Valadolid den Anschluss zu einem durchgehenden IC nach Porto/Lisboa herstellt - also als Umsteigeverbindung wie heute in Irun dann in Valadolid
Das wird in Valladolid sehr spät am Abend umsteigen in Richtung Frankreich. Und sehr früh oder mitten in der Nacht in Bordeaux ankommen. Und umgekehrt natürlich sehr spät oder Bordeaux mitten in der Nacht verlassen und sehr früh morgens in Valladolid nach Portugal umsteigen müssen. Dies sind keine günstigen Zeiten.
Darüber hinaus müssen Eisenbahnstrecken gewartet werden. Ich glaube, dass dies auf Hochgeschwindigkeitsstrecken hauptsächlich nachts geschieht. Die Normalspur in Spanien ist für einen solchen Nachtzug möglicherweise nicht immer verfügbar.
Bei 8 Stunden ist es zwar möglich einen Tageszug anzubieten, aber vieles spricht auch für für einen Nachtzug, eventuell auch beides. Denn 8 Stunden sind weit von einer konkurrenzfähigkeit mit dem Flugzeug entfernt und in so einem Standard-TGV zweiter Klasse jetzt auch nicht gerade der Hauptgewinn. Mach daraus dann 10 Stunden über Nacht und es ist perfekt.

Re: [PT] Mein Senf zur Nachtzugverbindung nach Lisboa

geschrieben von: kentishman

Datum: 05.05.21 12:58

internaut schrieb:
also, wenn man eh umspurfähige Züge haben wird, kann man dann doch auch gleich nach Paris durchfahren. Das würde die Verbindung dann wirklich attraktiv machen. Solange das irgendwie in 18-20 Stunden ginge, wären die Schlafwagen wenigstens gut unterwegs.
Leider wäre dafür eine dritte Garnitur nötig, und man ist mit vernünftigen Umsteig auf TGV viel schneller in Paris.

Ich habe allerdings irgendwo Gerüchte gelesen, CP soll aus eigener Ressourcen (Gebraucht-)Wagen für den Süd Express bereitstellen. Ob man dabei einige zum Schlafwagen umbauen könnte (Liegewagen gibt es schon)?
Ernst Kers schrieb:
Zitat:
Teileröffnung: LAP Plasencia-Badajoz

Mit der für 2025 geplanten Inbetriebnahme eines Teils der Infrastruktur, der Hochleistungslinie Plasencia-Badajoz, werden in der aktuellen Zeit (Jahr 2025) Verbesserungen angekündigt, die mit der Inbetriebnahme der gesamten Hochgeschwindigkeitsstrecke größer werden.
Madrid - Badajoz Aktuelle Zeit (Januar 2020) 5:08; Zukunft (2025) 4:18

Es werden drei tägliche Dienste erwartet, die, wenn sie mit einer Diesellokomotive S-334 und Talgo VI-Anhängern durchgeführt werden, einen Lokomotivenwechsel in Plasencia und Mérida erfordern. Auf jeden Fall scheint die Inbetriebnahme teilweise zu sein, da nach Angaben des Regierungsdelegierten im Jahr 2022 nur der Abschnitt Badajoz-Mérida mit der gleichen aktuellen Entfernung und Höchstgeschwindigkeit fertiggestellt wird.
Es wird von Zeitungen aber auch der Zeitpunkt 2022 genannt: [www.hoy.es]

Der Zug hat die Regionalpolitik in den letzten Jahren geprägt und durfte in der Debatte um den Zustand der Region nicht fehlen. Da die Arbeiten an der ersten Phase der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke in den letzten Zügen liegen, kündigte Fernández Vara an, dass sich die Reisezeit zwischen Badajoz und Madrid im nächsten Jahr um eine Stunde verkürzen wird. Für Mérida werden es 50 Minuten und für Cáceres eine halbe Stunde sein. Außerdem werden die Hauptstädte Badajoz und Plasencia in nur einer Stunde und 45 Minuten mit der Bahn verbunden sein, was neue Möglichkeiten für interne Verbindungen bietet. Der Präsident der Junta de Andalucía gab bekannt, dass Renfe bereits um eine Neuplanung des gesamten Bahnbetriebs in der Region gebeten wurde.

Diese Verbesserungen werden möglich sein, wenn die letzten Fristen eingehalten werden. Das Verkehrsministerium schätzt, dass die Arbeiten zwischen Plasencia und Badajoz bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein könnten und gleichzeitig die Verkehrstests beginnen werden. Fernández Vara sagte, wenn diese Tests zufriedenstellend verlaufen, könnte die neue Infrastruktur "in den ersten Monaten des Jahres 2022" in Betrieb genommen werden. Die Elektrifizierungsarbeiten würden im Laufe des Jahres abgeschlossen werden, was den Betrieb von Hochleistungszügen und die erwähnte Zeitersparnis ermöglichen würde.

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103612 schrieb:
Der Präsident der Junta de Andalucía gab bekannt, dass Renfe bereits um eine Neuplanung des gesamten Bahnbetriebs in der Region gebeten wurde.



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Bitte? Andalucía?? Badajoz, Plasencia und so weiter sind in der Extremadura, nicht in Andalucía. Vermutlich ein Übersetzungsfehler. Im spanischen Artikel selbst wird Andalucia überhaupt nicht erwähnt.