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Zitat:
Im Laufe des Jahres 2022 wollen sie [Moonlight Express] laut De Jaeger aber auch Verbindungen zwischen Brüssel und der südfranzösischen Stadt Perpignan herstellen. „Wir wollen eigentlich Berlin und Barcelona über Brüssel verbinden“, erklärt De Jaeger. „Es sollte eine Art Zugkreuzfahrt sein.“ Außerdem könnten Touristen abends in Berlin einsteigen oder den nächsten Tag in Berlin verbringen Brüssel kann verbringen, während sein Gepäck im Zug bleibt, und dann über Nacht nach Barcelona fahren.

Derzeit streben die Unternehmer noch nicht nach Barcelona, ​​sondern nach Perpignan (über eine Reihe französischer Skigebiete). Das liegt daran, dass die spanischen Tracks eine andere Trackbreite haben. Eine Lösung wäre, dass der Nachtzug auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke (mit der gleichen Gleisbreite) nach Barcelona fahren darf, was jedoch noch nicht geklärt ist.
[www.hln.be] (niederländisch, Übersetzung mit Google translate)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.04.21 20:58.
Thomas_Lammpe schrieb:
Zitat:
...über eine Reihe französischer Skigebiete...
Ganz interessant, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass eine Trasse nach Perpignan durch den Massif Central praktisch ist :) Vielleicht sind Anschlussbusse geplant?
kentishman schrieb:
Thomas_Lammpe schrieb:
Zitat:
...über eine Reihe französischer Skigebiete...
Ganz interessant, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass eine Trasse nach Perpignan durch den Massif Central praktisch ist :) Vielleicht sind Anschlussbusse geplant?
Es liest sich etwas merkwürdig, aber vermutlich soll gesagt werden: in Perpignan ist man schon sehr nahe an den Skigbieten in den Pyrenäen. Dann ginge die Fahrt zwar nicht "über" die Skigebiete, aber es könnte tatsächlich in Perpignan passende Anschlüsse geben. Wobei man auch wieder sagen muss: der Nachtzug nach Latour de Carol endet schon etwas zentraler in den Pyrenäen.
In so weit witzig, die Anwohnerkollektive an der Strecke des Cevenol wollen seit Jahren wieder einen Nachtzug der Route Marseille - Paris über ihre Strecke. Dazu würden ja diese Pläne gut passen, ich vermute aber die eine Initiative weis nichts von der anderen, was allein schon an den Sprachbarrieren liegen könnte.

[CZ][AT][DE][NL][BE][FR][ES] Es bleibt weiter spannend

geschrieben von: E 44 051

Datum: 21.04.21 00:47

Hallo in die Runde,

wenn man sich den gesamten Artikel durchliest, geht es in diesem um DREI Linien:

1. Der Nachtzug von European Sleeper (ES) Brüssel-Amsterdam-Berlin-Dresden-Prag (wurde hier auch kürzlich diskutiert)
2. Der Nachtzug von Moonlight-Express (ME) (Barcelona/Perpignan-)Brüssel-Lüttich-Berlin
3. Der Nachtzug der ÖBB im neuen europäischen Nachtzugnetz Brüssel-Wien

Die SNCB wird hier im Artikel so zitiert:
"Beide Unternehmen sind noch in Gesprächen mit der Eisenbahngesellschaft NMBS, die der Betreiber der Nachtzüge in Belgien sein würde. Die NMBS/SNCB hat erklärt, dass sie in dieser Angelegenheit eine "aktive Rolle" übernehmen will und eine Zusammenarbeit mit der österreichischen Firma ÖBB für den Nachtzug nach Wien prüft."

Das klingt erstmal nach einer Präferenz für das dritte Angebot.

Aber die drei Angebote konkurrieren ja nicht wirklich (außer eventuell ES und ME zwischen Brüssel und Berlin, wenn ES eine attraktive Zeit in Berlin einbaut).

Das Konzept des ME der Schienenkreuzfahrt Berlin-Brüssel-Pergignan/Barcelona (mit Tagesaufenthalt in Brüssel) kann meines Erachtens nur funktionieren, wenn es nach Barcelona geht. So etwas an Trassenpreisen für einen Nachtzug (zwischen Perpignan und Barcelona) scheitern zu lassen, der zwischen dem (vorhandenen?) GV mit schwimmt, wäre ein Armutszeugnis für Europa (meine Meinung).

Anregung dazu: Wenn ME dieses Konzept der Schienenkreuzfahrt weiter verfolgen möchte, wäre ein alternativer Rückweg interessant (z.B. über Mailand, Verona oder Venedig), wieder mit jeweiligem Tagesaufenthalt. Aber soweit sind wir ja noch lange nicht.

Gespannte Grüße aus Leipzig von
Ralf


Meine Reiseberichte: [www.drehscheibe-online.de]




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.04.21 02:41.

Vorschlag: Brüssel-Lyon-(Mailand/Turin)-Barcelona

geschrieben von: Thomas_Lammpe

Datum: 21.04.21 07:02

E 44 051 schrieb:
Anregung dazu: Wenn ME dieses Konzept der Schienenkreuzfahrt weiter verfolgen möchte, wäre ein alternativer Rückweg interessant (z.B. über Mailand, Verona oder Venedig), wieder mit jeweiligem Tagesaufenthalt. Aber soweit sind wir ja noch lange nicht.
Sollte der ME-Nachtzug Brüssel-Barcelona täglich fahren und man es schafften, dass sich die Züge in beide Richtungen in etwa in Lyon treffen, könnte man dort durch einen Wagentausch Anschlüsse mit einem weiteren Zubringer-Nachtzug von und nach (Venedig?)-Mailand-Turin in beiden Richtungen herstellen. Damit gäbe es von den italienischen Metropolen sowohl Verbindungen nach Brüssel, als auch nach Barcelona.

Mondsucht-Express...

geschrieben von: no-night

Datum: 21.04.21 10:01

Es gibt immer wieder die kardinale Frage: mit welchen Wagen. Solche "Schienenkreuzfahrten" bedeuten eher Schlafwagen mit (mindestens Gemeinschafts)Badezimmern - und davon ist Vorrat noch knapper. Natürlich kann so eine Reiseart auch für Interrailer interessant sein, aber an zweiten Morgen ohne Dusche können sie in Liegewagen schon kräftig riechen...

Und Perpignan statt Barcelona... etwa wie Strasbourg statt Paris, oder wie der "EuHoTra" angedacht wurde. Wenn man Transferbusse organisiert, ginge es noch, aber das ist kein Natur von "Schienenkreuzfahrten".
Statt Perpignan würde sich immerhin Port Bou als Zielort anbieten, das würde den Reisenden nach Barcelona immerhin einen Umstieg ersparen. Ich unterstelle einfach mal das es weiterhin so wenige HGV-Direktzüge geben wird um hier auf einen passenden Anschluß ab Perpignan zu hoffen.
E 44 051 schrieb:
wenn man sich den gesamten Artikel durchliest, geht es in diesem um DREI Linien:

1. Der Nachtzug von European Sleeper (ES) Brüssel-Amsterdam-Berlin-Dresden-Prag (wurde hier auch kürzlich diskutiert)
2. Der Nachtzug von Moonlight-Express (ME) (Barcelona/Perpignan-)Brüssel-Lüttich-Berlin
3. Der Nachtzug der ÖBB im neuen europäischen Nachtzugnetz Brüssel-Wien

Aber die drei Angebote konkurrieren ja nicht wirklich (außer eventuell ES und ME zwischen Brüssel und Berlin, wenn ES eine attraktive Zeit in Berlin einbaut).
Ab Fahrplan 2024 soll die ÖBB auch Brüssel - Berlin anbieten. Obwohl es natürlich abzuwarten bleibt, ob es die anderen Nachzüge dann auch noch gibt.

Gruß,
Rian
Stupor Mundi schrieb:
Statt Perpignan würde sich immerhin Port Bou als Zielort anbieten, das würde den Reisenden nach Barcelona immerhin einen Umstieg ersparen. Ich unterstelle einfach mal das es weiterhin so wenige HGV-Direktzüge geben wird um hier auf einen passenden Anschluß ab Perpignan zu hoffen.
Via Port Bou ist man mindestens 2 Stunden länger unterwegs, und es gibt nur wenige MD-Züge; Rodalies als Anschlusszug ist nicht zu empfehlen, und passt auch nicht zum hochwertigen Moonlight-Konzept.
kentishman schrieb:
Stupor Mundi schrieb:
Statt Perpignan würde sich immerhin Port Bou als Zielort anbieten, das würde den Reisenden nach Barcelona immerhin einen Umstieg ersparen. Ich unterstelle einfach mal das es weiterhin so wenige HGV-Direktzüge geben wird um hier auf einen passenden Anschluß ab Perpignan zu hoffen.
Via Port Bou ist man mindestens 2 Stunden länger unterwegs, und es gibt nur wenige MD-Züge; Rodalies als Anschlusszug ist nicht zu empfehlen, und passt auch nicht zum hochwertigen Moonlight-Konzept.
Es gibt auch ein anderer Faktor: Durchgehende Fahrscheine von Globalpreis-Nachtzügen zu Globalpreis-Fernzügen lassen sich schwieriger erstellen, als eine Annahme einer Nachtzug-Fahrkarte im Nahverkehrszug. Aber mit einem Transferbus geht's noch immer einfacher.

Re: Mondsucht-Express...

geschrieben von: 3042RSHB

Datum: 22.04.21 19:10

Der Bahnhof von Perpignan ist gemäss Salvador Dalí ja ein bedeutender Ort, nämlich "das kosmische Zentrum des Universums". Vielleicht haben diese geographischen Vorstellungen des Meisters eine Rolle gespielt?
no-night schrieb:
Es gibt auch ein anderer Faktor: Durchgehende Fahrscheine von Globalpreis-Nachtzügen zu Globalpreis-Fernzügen lassen sich schwieriger erstellen, als eine Annahme einer Nachtzug-Fahrkarte im Nahverkehrszug. Aber mit einem Transferbus geht's noch immer einfacher.
Allerdings sprechen wir hier von der RENFE. Für die meisten Züge Portbou - Barcelona kann man eine Fahrkarte nicht mal bei der RENFE online kaufen, sondern muss sich an einen Automaten oder Schalter begeben, da es sich um Rodalies handelt. Oder gibt es hierfür mittlerweile auch eine App?

Ok, vielleicht könnte es gelingen, sich mit der RENFE irgendwie auf eine Anerkennung im Voraus verkaufter Tickets zu einigen.

Durchgehende Fahrscheine Globalpreis-Globalpreis sind andererseits für viele Verkaufssysteme kein Problem. Kommt natürlich darauf an, über welche Systeme der neue Nachtzug buchbar sein soll. Falls er über das SNCF-System buchbar ist, wäre eine durchgehender Verkauf kein Problem.

Gruß
X73900
kentishman schrieb:
Thomas_Lammpe schrieb:
Zitat:
...über eine Reihe französischer Skigebiete...
Ganz interessant, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass eine Trasse nach Perpignan durch den Massif Central praktisch ist :) Vielleicht sind Anschlussbusse geplant?
Möglich wäre ist über die Strecke Paris - Orléans - Limoges - Toulouse (POLT).
Dort haben wir eine durchgehend elektrifizierte Magistrale auf den vor 2000 jede Menge Nachtzüge von Paris oder Belgien kommend nach Süden ratterten.
Wo der ME lang fahre soll habt von der Trassenvergabe ab und über welchen Grenzpunkt nach Frankreich gefahren wird.

Denkbar:
- Luxembourg - Metz - Dijon - Lyon - Avignon - Perpignan
- Mons - Quévy - Compiègne - Grande Ceinture (Paris) - Valenton - Dijon - Lyon Avignon Perpignan
- Mons - Quévy - Compiègne - Grande Ceinture (Paris) - Valenton - Juvisy - Limoges - Toulouse - Perpignan

Eigentlich ist es schurz piep-egal wir die Kiste lang fährt, wenn der Zug Perpignan morgens zu einem Zeitpunkt erreicht, der es ermöglicht Barcelona nicht allzuspät zu erreichen. Da fällt die Bedienung des Zentralmassivs leider flach.

Interessanterweise machen Bürger im Süden mobil, dass der Nachtzug Paris - Nîmes wieder eingeführt wird mit Führung über die Cevennen-Linie. Seit Wegfall des durchlaufenden Tages-Schnellzugs "Cevebol" ist die Cevennenbahn zwischen Clermont-Ferrand und Nîmes nur noch mit Umsteigen und mittlerweile ohne garantierten Anschlüssen von und nach Paris nutzbar.

Zurück zu Barcelona:
reich technisch gesehen dürfte es ein Leichtes sein über die Schnellfahrtstrecke zu fahren. Die Streckenbelegung ist weit von der Vollauslastung entfernt.
Auch frage ich mich ob es nicht interessant wäre auf einen TGV/AVE zugunsten eines Nachtzugs mit Cabotage zu verzichten.
Möglich wäre die Nutzung eines Brüssel - Barcelona-Zugs als Tagesrandverbindung zwischen Toulouse und Barcelone bei entsprechenden Zwischenhalten in Carcassonne, Perpignan, Figueres und Girona.

Re: Mondsucht-Express...

geschrieben von: no-night

Datum: 23.04.21 10:32

3042RSHB schrieb:Zitat:
Der Bahnhof von Perpignan ist gemäss Salvador Dalí ja ein bedeutender Ort, nämlich "das kosmische Zentrum des Universums". Vielleicht haben diese geographischen Vorstellungen des Meisters eine Rolle gespielt?
Mir ist das eher ein Beweis, daß er ein Vorreiter von Sürrealismus war... :-P

Re: Mondsucht-Express...

geschrieben von: HGe 4/4 "

Datum: 23.04.21 17:44

Ich glaube der Nachtzug der SBB wird der erste sein, welcher nach Barcelona verkehren wird.

Re: Mondsucht-Express...

geschrieben von: Mülheimer Eisenbahn

Datum: 24.04.21 01:21

Ein Remake des "Pau Casall" :)

Re: Mondsucht-Express...

geschrieben von: no-night

Datum: 24.04.21 10:02

HGe 4/4 " schrieb:
Ich glaube der Nachtzug der SBB wird der erste sein, welcher nach Barcelona verkehren wird.
Nachtzug von wem?! Solltest lieber "S" zu "Ö" tauschen...