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Servus und Dobrý den,

laut Informationen des Österreichischen Rundfunks unter Berufung auf den niederösterreichischen Landesrat für Verkehr, DI Ludwig Schleritzko, wird mit Fahrplanwechsel 2022 eine Wochenendverbindung Prag - Třeboň (Wittingau) - České Velenice (Wielands) - Gmünd - Wien geplant.

Näheres dazu hier:
[noe.orf.at]

Meine Meinung: Hoffentlich ist diese Verbindung dann beständiger, als alles, was sonst mal zwischen Südböhmen und Niederösterreich unterwegs ist. Man ist von Budweis aus über Linz schneller in Wien als auf der Franz-Josefs-Bahn. Direkten Zügen war bisher meist keine allzu lange Lebensdauer beschert gewesen.

Viele Grüße
Martin



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.04.21 11:22.

Re: [CZ][AT] Der Vindobona kehrt ins Waldviertel zurück

geschrieben von: def

Datum: 06.04.21 13:13

Martin Junge schrieb:
Meine Meinung: Hoffentlich ist diese Verbindung dann beständiger, als alles, was sonst mal zwischen Südböhmen und Niederösterreich unterwegs ist. Man ist von Budweis aus über Linz schneller in Wien als auf der Franz-Josefs-Bahn. Direkten Zügen war bisher meist keine allzu lange Lebensdauer beschert gewesen.
Ahoj,

ist man über Linz tatsächlich schneller? Scotty spuckt mir 3:18 Std. über Gmünd (und bis zum Franz-Josef-Bahnhof) und mindestens 4:02 Std. über Linz aus (die Verbindung über Linz gesucht für den 02.08., wenn man für heute sucht, werden ganz abenteuerliche Verbindungen angezeigt). Der Fernzug könnte vielleicht die 3 Stunden schaffen, wenn die zehn Minuten Umsteigezeit in České Velenice entfallen und vielleicht noch weitere Stationen ausgelassen werden; das hängt natürlich stark von der Streckenbelegung und etwaigen Kreuzungsaufenthalten ab - und davon, ob man den Fernzug nicht einfach auf der Trasse eines Regionalzugs verkehren lässt, dessen Fahrzeiten und Halte er folglich einhalten müsste.

Unabhängig von der Fahrzeit hätte der direkte Zug eben den Vorteil, dass man sich einmal umsteigen und die außerhalb von Corona eher zu vollen als zu leeren Züge auf der Weststrecke zwischen Linz und Wien erspart.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!
Es wird heute zwischen Wien und České Velenice in Zweistundentakt gefahren, letzteres Ort ist auch von Prag aus viermal pro Tag zu erreichbar. Beide zu vereinigen ist egentlich kein schlechtes Idee, nur passen Takte nicht zusammen...

Re: [CZ][AT] Der Vindobona kehrt ins Waldviertel zurück

geschrieben von: Avala

Datum: 06.04.21 14:35

Zitat
ist man über Linz tatsächlich schneller? Scotty spuckt mir 3:18 Std. über Gmünd (und bis zum Franz-Josef-Bahnhof) und mindestens 4:02 Std. über Linz aus
Budweis-Wien 3:18 alle 2h über Gmünd; 4:02 über Linz wenn man mit den Regionalzug fährt und 3:24 mit dem EC. Im Endeffekt hängts also vom Ziel in Wien ab, welche Verbindung tatsächlich schneller ist.

Hier geht es aber ohnehin nicht um Budweis.

Re: [CZ][AT] Der Vindobona kehrt ins Waldviertel zurück

geschrieben von: Avala

Datum: 06.04.21 14:36

Zitat
Beide zu vereinigen ist egentlich kein schlechtes Idee, nur passen Takte nicht zusammen...
Das ist doch sinnvoll, dann braucht es nämlich einen Zug außerhalb des Taktes zwischen Wien und Velenice, darüber freut sich dann auch die Gesamtfahrzeit :-) Und vermutlich ist es auch für das Waldviertel attraktiv, mehr schnellere Verbindungen nach Wien zu haben.

Re: [CZ][AT] Der Vindobona kehrt ins Waldviertel zurück

geschrieben von: def

Datum: 06.04.21 15:14

Avala schrieb:
Zitat
ist man über Linz tatsächlich schneller? Scotty spuckt mir 3:18 Std. über Gmünd (und bis zum Franz-Josef-Bahnhof) und mindestens 4:02 Std. über Linz aus
Budweis-Wien 3:18 alle 2h über Gmünd; 4:02 über Linz wenn man mit den Regionalzug fährt und 3:24 mit dem EC. Im Endeffekt hängts also vom Ziel in Wien ab, welche Verbindung tatsächlich schneller ist.
Ah stimmt, beim schnellen Blick in die Fahrplanauskunft ist mir nicht aufgefallen, dass ich über Linz nur Verbindungen mit dem Regionalzug gesehen habe. Danke für die Korrektur.

Zitat
Hier geht es aber ohnehin nicht um Budweis.
Ja, das ist allenfalls ein netter Nebeneffekt (und natürlich einer, der im Zweifelsfall die Wirtschaftlichkeit des Zuges etwas steigert). Das eigentliche Ziel dürfte eine Mischung aus Standort-, Verkehrs- und auch ein wenig Symbolpolitik sein. ("Symbolpolitik" ist hier nicht unbedingt negativ gemeint.) Insofern bin ich auch nicht allzu pessimistisch, dass man den Zug längerfristig finanziert. Und wie Du im anderen Beitrag zurecht meintest, hat ja auch das Waldviertel etwas davon, zumindest wenn er zu günstigen Zeiten geführt wird. Ich erinnere mich an eine Fahrt von Gmünd nach Wien an einem Sonntagabend vor zwei, drei Jahren - es war wirklich interessant, wie sich der Zug an jeder Station mehr mit Twens füllte.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!

Re: [CZ][AT] Der Vindobona kehrt ins Waldviertel zurück

geschrieben von: Avala

Datum: 06.04.21 15:21

Zitat
Ja, das ist allenfalls ein netter Nebeneffekt (und natürlich einer, der im Zweifelsfall die Wirtschaftlichkeit des Zuges etwas steigert).
Wohl auch das nicht, wenn der Zug in der Lage der bestehenden Rýchlíky in Velenice anknüpft, gibt es da keine Verbindung weiter nach Budweis. Da ist immer noch der Taktzug die schnellste Option.

Zitat
Und wie Du im anderen Beitrag zurecht meintest, hat ja auch das Waldviertel etwas davon, zumindest wenn er zu günstigen Zeiten geführt wird. Ich erinnere mich an eine Fahrt von Gmünd nach Wien an einem Sonntagabend vor zwei, drei Jahren - es war wirklich interessant, wie sich der Zug an jeder Station mehr mit Twens füllte.
Jo, da gibt es schon zahlreiche Wochenpendler. An Werktagen gibts eh nachmittags zwei beschleunigte Verbindungen Wien-Gmünd, am Wochendende abends retour.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.04.21 15:24.

Re: [CZ][AT] Der Vindobona kehrt ins Waldviertel zurück

geschrieben von: tbk

Datum: 06.04.21 15:31

So wie der artikel illustriert ist, werden die leute glauben, sie fahren dann in einem VT18.16 ....

mit den allerbesten grüßen aus der Obersteiermark, tobias

Korrespondenz bitte per e-mail, nicht über "Private Nachrichten" - das wird sonst viel zu schnell voll!

Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.

Re: [CZ][AT] Der Vindobona kehrt ins Waldviertel zurück

geschrieben von: QJ 7002

Datum: 06.04.21 15:50

Ja, das ist verrückt, der Vindobona fuhr im Laufe der Jahre mit ÖBB-, CSD- und DR-Triebwagen sowie lokbespannt mit Diesel-, Dampf- und Ellok - aber irgendwie denkt man beim Vindobona immer an den VT 18.16, so geht es auch mir, für den die 556-Bespannung auf dem Grenzabschnitt immer das Highlight war.

Gruß

Martin

Re: [CZ][AT] Der Vindobona kehrt ins Waldviertel zurück

geschrieben von: def

Datum: 06.04.21 16:27

Avala schrieb:
Zitat
Ja, das ist allenfalls ein netter Nebeneffekt (und natürlich einer, der im Zweifelsfall die Wirtschaftlichkeit des Zuges etwas steigert).
Wohl auch das nicht, wenn der Zug in der Lage der bestehenden Rýchlíky in Velenice anknüpft, gibt es da keine Verbindung weiter nach Budweis. Da ist immer noch der Taktzug die schnellste Option.
Jetzt ist der Groschen bei mir gefallen. Ich bin gedanklich an irgendeiner Stelle falsch abgebogen und habe verstanden, dass der Zug über Budweis fährt...

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!
Im von Martin Junge verlinkten Bericht steht Trebon nicht.

Über C.Bud. wäre genau so schnell und viel praktischer.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.04.21 21:51.

Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb

geschrieben von: internaut

Datum: 06.04.21 18:11

def schrieb:
Avala schrieb:
Wohl auch das nicht, wenn der Zug in der Lage der bestehenden Rýchlíky in Velenice anknüpft, gibt es da keine Verbindung weiter nach Budweis. Da ist immer noch der Taktzug die schnellste Option.
Jetzt ist der Groschen bei mir gefallen. Ich bin gedanklich an irgendeiner Stelle falsch abgebogen und habe verstanden, dass der Zug über Budweis fährt...
Man könnte ja auch in Velenice den neuen Zug teilen und einen Teil nach Praha und den anderen nach Cheb via CB und Plzen führen, klassisch die komplette Franz-Josef-Bahn sozusagen. Wann gab es eigentlich zuletzt Direktzüge zwischen Wien und Pilsen bzw. Cheb?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.04.21 18:13.

Re: [CZ][AT] Sorry, Doppelposting (o.w.T)

geschrieben von: kentishman

Datum: 06.04.21 18:12

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.04.21 21:53.
Wir dieser Zug von / ab Wien dann den Franz-Josefs-Bahnhof nutzen?

Re: [CZ][AT] Der Vindobona kehrt ins Waldviertel zurück

geschrieben von: def

Datum: 06.04.21 19:31

Stupor Mundi schrieb:
Wir dieser Zug von / ab Wien dann den Franz-Josefs-Bahnhof nutzen?
Ob das überhaupt schon feststeht? Aktuell klingt es doch eher nach nicht ganz unverbindlichen, aber auch noch nicht nach konkreten Absichtsbekundungen.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!

Re: Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb

geschrieben von: Avala

Datum: 07.04.21 09:21

Zitat
Wann gab es eigentlich zuletzt Direktzüge zwischen Wien und Pilsen bzw. Cheb?
Bis Pilsen bis in die späten 00er-Jahre. Das Foto hier ist aus 2006. Cheb ist wohl schon sehr lange her.

https://live.staticflickr.com/65535/49765669758_c0c19ea660_b.jpg

Re: Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb

geschrieben von: Roni

Datum: 07.04.21 11:23

Hallo!

Antwort: seit dem Fahrplanjahr 2010.

Siehe Vindobona-Heckenschnellzug-Serie Teil 2 :-)
[www.drehscheibe-online.de]

lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
http://raildata.info/raildatabanner1.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.04.21 12:18.

Re: Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb

geschrieben von: no-night

Datum: 07.04.21 12:27

internaut schrieb:
Man könnte ja auch in Velenice den neuen Zug teilen und einen Teil nach Praha und den anderen nach Cheb via CB und Plzen führen, klassisch die komplette Franz-Josef-Bahn sozusagen. Wann gab es eigentlich zuletzt Direktzüge zwischen Wien und Pilsen bzw. Cheb?

Auch wenn Wien-Plzen über Prag derzeit langsamer und mit einem Umstieg belastet ist, kann ich die Gmünd-CB-Route für weniger ansprechend finden.

Wien-Gmünd-Prag kann auch nur auf Teilstrecken Nachfrage haben, von Österreich aus nach Třebon und Tábor (und mit Umstieg auch Jindřichův Hradec ;-) ) aus Gegenrichtung evtl. ein Besuch zu Waldviertel.

Re: Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb

geschrieben von: dacia

Datum: 07.04.21 21:03

Avala schrieb:
Zitat
Wann gab es eigentlich zuletzt Direktzüge zwischen Wien und Pilsen bzw. Cheb?
Bis Pilsen bis in die späten 00er-Jahre. Das Foto hier ist aus 2006. Cheb ist wohl schon sehr lange her.
Nach Cheb gab es noch 2007 einen direkten Kurswagen ab Wien: [www.vagonweb.cz]

Re: [CZ][AT] Der Vindobona kehrt ins Waldviertel zurück

geschrieben von: WinHop

Datum: 08.04.21 00:59

Im Fahrplan 2020/2021 gibt es Direktzüge von Praha hl.n. nach Ceske Velenice mit einer Fahrzeit von ca. 3 Stunden,
die im Sinne der Ankündigungen des ORF nach Wien FJB mit einer Fahrzeit von 2/20 Stunden weitergeführt werden können.
Damit wären geeignete Umläufe möglich.

Z.B.:
R 707 ab Prag um 07.28 und Ceske Velenice an 10.23 -> Wien FJB ca 13.00
ab Wien ca 15.00 --> R 704 ab Ceske Velenice um 17.25 und Prag an 20.33

oder:
ab Wien ca 09.00 --> R 718 Ceske Velenice ab um 11.36 und Prag an 14.33
R 723 ab Prag um 15.28 und Ceske Velenice an 18.23 -> Wien FJB ca 21.00

Bei Elektrifizierung zwischen Veseli nad Luznici und Ceske Velenice und bei geschickter Trassenfindung auf der FJB
ließe sich die Fahrzeit noch weiter verkürzen.

Re: Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb

geschrieben von: internaut

Datum: 08.04.21 08:03

dacia schrieb:
Avala schrieb:
Zitat
Wann gab es eigentlich zuletzt Direktzüge zwischen Wien und Pilsen bzw. Cheb?
Bis Pilsen bis in die späten 00er-Jahre. Das Foto hier ist aus 2006. Cheb ist wohl schon sehr lange her.
Nach Cheb gab es noch 2007 einen direkten Kurswagen ab Wien: [www.vagonweb.cz]
interessant. Der ging aber natürlich über Brno/Prag und nicht über die alte FJ-Bahn. Vor dem 2. WK ging da sicherlich was - auch weiter nach Bayern oder Sachsen - hat das jemand im Kopf oder soll ich mal alte Kursbücher wältzen...

Re: [CZ][AT] Der Vindobona kehrt ins Waldviertel zurück

geschrieben von: tokkyuu

Datum: 08.04.21 16:22

Martin Junge schrieb:


Näheres dazu hier:
[noe.orf.at]


Auch wenn die ORF-Meldung suggeriert, daß der alte VT eingesetzt werden würde: eines stimmt nicht: (Zitat: Der „Vindobona“ war jahrzehntelang als einziger internationaler Zug ein Blickfang auf der Franz-Josefs-Bahn).
Es gab auch einen zweiten: den Sanssouci, der über Nacht fuhr.

LG Gustav
HIER sind meine Reiseberichte zu finden!
Wien-Gmünd ist in weniger als 2 Stunden möglich (zB Freitags um 15.00), was gut zur Ex-Trasse ab C.Budejovice passt. Reisezeit also 5 Stunden, künftig schneller wegen Ausbau der KBS220.

Re: Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb

geschrieben von: Vojaganto

Datum: 08.04.21 18:40

.....ja, wäre vermutlich interessant was Du zu Tage förderst.

Viele Grüße !

Re: Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb

geschrieben von: 702

Datum: 08.04.21 20:02

Nicht nur vor dem 2. Weltkrieg:

Der letzte Direktzug (Berlin) - Eger - Budweis - Gmünd - Wien dürfte der SFR 3047/3147 gewesen sein. Wenn auch nicht mehr für Zivilisten nutzbar. Im Jahresfahrplan 1943/44 gab es noch den D 57/58 in dieser Relation, sogar mit 1. Klasse.

Liebe Grüße
Werner

Re: Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb

geschrieben von: Vojaganto

Datum: 08.04.21 21:08

Danke,

für das Zeigen des Kursbuchausschnittes, lieber Werner.

Ein Zug auf diesem Laufweg schloss die sächsischen und böhmischen Kurorte an Leipzig, Berlin und Wien an.

Viele Grüße !

Re: Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb-Leipzig-Berlin

geschrieben von: internaut

Datum: 09.04.21 07:50

Vojaganto schrieb:
für das Zeigen des Kursbuchausschnittes, lieber Werner.

Ein Zug auf diesem Laufweg schloss die sächsischen und böhmischen Kurorte an Leipzig, Berlin und Wien an.

danke auch. Wäre ja vielleicht auch eine Option für die nächtlichen "Überführungsfahrten" der österreichischen Züge nach Berlin. Die Trasse sollte doch billiger sein als via Nürnberg/Passau. Nun ja, dürfte wegen der fehlenden/falschen Elektrifizierung leider aktuell eh ohne Dieselvorspann nicht klappen - oder?

Re: Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb-Leipzig-Berlin

geschrieben von: Avala

Datum: 09.04.21 08:15

Zitat
Wäre ja vielleicht auch eine Option für die nächtlichen "Überführungsfahrten" der österreichischen Züge nach Berlin.
Erstens sind es deutsche Züge, die nach Wien überführt werden und zweitens nein.

Zitat
Die Trasse sollte doch billiger sein als via Nürnberg/Passau.
Die Züge haben nicht nur das (doppelt) falsche Stromsystem, sondern sind natürlich in CZ nicht zugelassen.

Re: Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb-NÜRNBERG

geschrieben von: WinHop

Datum: 09.04.21 09:10

Abgesehen von den traumhaften Erinnerungen an historischen Zeiten der Cheb-Leipzig-Berlin-Verbindung wäre wohl heute eine Achse von Wien über Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb nach Nürnberg zur Erschließung der Region Südböhmen naheliegender.

Danke Werner 702 für die tollen Hinweise auf die historischen Fahrpläne!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.04.21 09:12.

Re: Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb-NÜRNBERG

geschrieben von: internaut

Datum: 09.04.21 12:33

WinHop schrieb:
Abgesehen von den traumhaften Erinnerungen an historischen Zeiten der Cheb-Leipzig-Berlin-Verbindung wäre wohl heute eine Achse von Wien über Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb nach Nürnberg zur Erschließung der Region Südböhmen naheliegender.

Wann wird denn die Elektrifizierung Nürnberg-Cheb fertig sein? Aktuell scheinen wohl die Vorplanungen abgeschlossen zu sein: [www.bahnausbau-nordostbayern.de]

Was planen die Tschechen denn noch so auf ihrem Südböhmen-Korridor? Im Moment gibt es ja alle 2 Stunden (mit Vormittagslücke) einen Schnellzug Plzen-Brno mit Lokwechsel zu Diesel in Jihlova. Fahrzeit 6 Stunden+ - also Brno-Plzen geht via Prag viel schneller. Wird Budweis -Brünn noch ausgebaut/elektrifiziert? Ein Schnellzug Wien-Plzen via CB zB in der Vormittagslücke oder gar im 2-Stundentakt versetzt zum Plzen-Brno-Zug wäre bei einer Abgebotsoffensive in CZ sicherlich möglich

Re: Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb-NÜRNBERG

geschrieben von: T.

Datum: 09.04.21 13:33

internaut schrieb:
WinHop schrieb:
Abgesehen von den traumhaften Erinnerungen an historischen Zeiten der Cheb-Leipzig-Berlin-Verbindung wäre wohl heute eine Achse von Wien über Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb nach Nürnberg zur Erschließung der Region Südböhmen naheliegender.

Wann wird denn die Elektrifizierung Nürnberg-Cheb fertig sein? Aktuell scheinen wohl die Vorplanungen abgeschlossen zu sein: [www.bahnausbau-nordostbayern.de]

Was planen die Tschechen denn noch so auf ihrem Südböhmen-Korridor? Im Moment gibt es ja alle 2 Stunden (mit Vormittagslücke) einen Schnellzug Plzen-Brno mit Lokwechsel zu Diesel in Jihlova. Fahrzeit 6 Stunden+ - also Brno-Plzen geht via Prag viel schneller. Wird Budweis -Brünn noch ausgebaut/elektrifiziert? Ein Schnellzug Wien-Plzen via CB zB in der Vormittagslücke oder gar im 2-Stundentakt versetzt zum Plzen-Brno-Zug wäre bei einer Abgebotsoffensive in CZ sicherlich möglich
Die "R11"-Linie soll mittelfristig in Budweis getrennt werden. Aktuell halte der Staat eine Verlängerung des pilsener Teiles von Budweis "weiter Richtung C. Velenice" für grundsätzlich möglich, d.h. für einen Direktzug nach Wien bräuchte man den Stundentakt PL - CB nicht.
Für das Thema "Vindobona" ist allerdings eher wichtig, dass die KBS 226 über Trebon 2027 elektrisch ausgebaut werden soll. Gleichzeitig ist es vorgesehen 2023 (Ende 2022?) Prag - Veseli n. L. fertig zu bauen (in Prag 2021, NBS um Votice 2022, NBS bei Sobeslav 2023). Dann ist auf diesem Abschnitt mit knapp unter 1:30 für die "R17" zu rechnen (Ex Praha - Tabor künftig unter 1 Stunde, Tabor - Veseli auf der Altstrecke noch 20 Minuten).
Alles in allem ist zwischen Prag und Velenice 2023 eine Reisezeit von 2:30 und 2027 gegen 2:00 durchaus realistisch.

Re: Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb-NÜRNBERG

geschrieben von: WinHop

Datum: 09.04.21 14:12

T. schrieb:
Die "R11"-Linie soll mittelfristig in Budweis getrennt werden. Aktuell halte der Staat eine Verlängerung des pilsener Teiles von Budweis "weiter Richtung C. Velenice" für grundsätzlich möglich, d.h. für einen Direktzug nach Wien bräuchte man den Stundentakt PL - CB nicht.
Für das Thema "Vindobona" ist allerdings eher wichtig, dass die KBS 226 über Trebon 2027 elektrisch ausgebaut werden soll. Gleichzeitig ist es vorgesehen 2023 (Ende 2022?) Prag - Veseli n. L. fertig zu bauen (in Prag 2021, NBS um Votice 2022, NBS bei Sobeslav 2023). Dann ist auf diesem Abschnitt mit knapp unter 1:30 für die "R17" zu rechnen (Ex Praha - Tabor künftig unter 1 Stunde, Tabor - Veseli auf der Altstrecke noch 20 Minuten).
Alles in allem ist zwischen Prag und Velenice 2023 eine Reisezeit von 2:30 und 2027 gegen 2:00 durchaus realistisch.
Hat wer eine Überscht über die "R-Linien" in CZ?

Re: Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb-NÜRNBERG

geschrieben von: J-C

Datum: 09.04.21 16:31

Wenn dem so ist, dass die R11 nach Velenice verlängert wird, dann wäre eine Durchbindung auf den REX doch denkbar, oder? Vielleicht kann man ja die Dostos bis Pilsen führen und dann eben einen Wagen erster Klasse von der CD noch anhängen. Vom Stromsystem her kann man ja weiterhin die 1116er verwenden, auf dem tschechischen Teil die 25 kV verwendet werden.

Theoretisch könnte man derzeit damit bis nach Františkovy Lázně, also bis an die deutsche Grenze ran fahren.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg

Re: Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb-NÜRNBERG

geschrieben von: T.

Datum: 09.04.21 18:58

WinHop schrieb:
T. schrieb:
Die "R11"-Linie soll mittelfristig in Budweis getrennt werden. Aktuell halte der Staat eine Verlängerung des pilsener Teiles von Budweis "weiter Richtung C. Velenice" für grundsätzlich möglich, d.h. für einen Direktzug nach Wien bräuchte man den Stundentakt PL - CB nicht.
Für das Thema "Vindobona" ist allerdings eher wichtig, dass die KBS 226 über Trebon 2027 elektrisch ausgebaut werden soll. Gleichzeitig ist es vorgesehen 2023 (Ende 2022?) Prag - Veseli n. L. fertig zu bauen (in Prag 2021, NBS um Votice 2022, NBS bei Sobeslav 2023). Dann ist auf diesem Abschnitt mit knapp unter 1:30 für die "R17" zu rechnen (Ex Praha - Tabor künftig unter 1 Stunde, Tabor - Veseli auf der Altstrecke noch 20 Minuten).
Alles in allem ist zwischen Prag und Velenice 2023 eine Reisezeit von 2:30 und 2027 gegen 2:00 durchaus realistisch.
Hat wer eine Überscht über die "R-Linien" in CZ?
Sorry... R11 = Plzen - Ceske Budejovice - Jihlava - Brno. R17 = Prag - Veseli nad Luznici (mit mehreren Halten) - Ceske Budejovice / Ceske Velenice.

Re: Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb-NÜRNBERG

geschrieben von: railjet

Datum: 09.04.21 19:31

WinHop schrieb:
Hat wer eine Überscht über die "R-Linien" in CZ?

Auf der Seite des Netzbetreibers SŽ gibt es HIER einen Plan.

Re: Wien-Gmünd-C.Budejovice-Plzen-Cheb

geschrieben von: 702

Datum: 09.04.21 20:43

702 schrieb:
Nicht nur vor dem 2. Weltkrieg:

Der letzte Direktzug (Berlin) - Eger - Budweis - Gmünd - Wien dürfte der SFR 3047/3147 gewesen sein. Wenn auch nicht mehr für Zivilisten nutzbar. Im Jahresfahrplan 1943/44 gab es noch den D 57/58 in dieser Relation, sogar mit 1. Klasse.

Liebe Grüße
Werner

Man soll sich nicht selbst zitieren, aber es ist erforderlich: Ein SFR hatte einen Reisezuteil (Also das Gegenstück zum DmW - D Zug mit Wehrmachtsteil). Folglich war er für Zivilisten nutzbar. Es ist gut möglich, dass mein Großvater ihn nutzte, er erzählte mir von eine Zugfahrt im Fronturlaub vom Anhalter Bahnhof nach Wien (und weiter zur Großmutter nach Neulengbach).

Liebe Grüße
Werner





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.04.21 20:45.

Re: [CZ][AT] Der Vindobona kehrt ins Waldviertel zurück

geschrieben von: WinHop

Datum: 10.04.21 00:28

Martin Junge schrieb:Zitat:
Servus und Dobrý den,

laut Informationen des Österreichischen Rundfunks unter Berufung auf den niederösterreichischen Landesrat für Verkehr, DI Ludwig Schleritzko,
wird mit Fahrplanwechsel 2022 eine Wochenendverbindung Prag - Třeboň (Wittingau) - České Velenice (Wielands) - Gmünd - Wien geplant.
Zur Erinnerung: Kurz nach der Wende scheint die Hochblüte des internationalen Zugverkehrs auf der FJB gewesen zu sein.
Im Sommer 1991 waren fünf Schnellzüge über Ceske Velenice unterwegs:

- D 270/271 Vindobona Wien-Prag-Berlin
- D 274/275 Smetana Wien-Prag
- D 276/277 Wien-Prag
- D 287/279 Sanssouci Wien-Prag-Berlin
- D 272/273 Regent Gmünd-Prag

Fahrplanbild J des ÖBB-Auslandsfahrplans Sommer 1991:


https://abload.de/img/bb-auslandsfahrplansoryj78.jpg

https://abload.de/img/bb-auslandsfahrplansoefjs7.jpg

https://abload.de/img/bb-auslandsfahrplansog8knb.jpg

https://abload.de/img/bb-auslandsfahrplansobmk71.jpg



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.04.21 20:09.