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Liebe Freunde des entspannten und genießenden Reisens,

vom 29. August bis 12. September des letzten Jahres war ich mal wieder zusammen mit meinem alten Freund Thomas auf einer 15-tägigen Tour. Unser Ziel war dieses mal Sizilien, aber natürlich war der Weg auch das Ziel ;-)

Vorgeschichte und Ausblick

Nach unserer abenteuerlichen Tour im März nach Madrid [www.drehscheibe-online.de] und anschließender Quarantäne, galt es, meinen bereits geplanten Urlaub sinnvoll zu beplanen.

Heraus gekommen ist eine neuntägige Tour durch Tschechien (mit kleinen Abstechern nach Polen und in die Slowakei) Ende Juli, die wir Euch zu einem späteren Zeitpunkt auch noch vorstellen werden.

Und die Reise nach Sizilien, die jetzt das Thema sein wird. Vieles war in der Planung, einiges musste virusbedingt fallen gelassen werden (z.B. die Rückfahrt über Montenegro und Serbien). Heraus gekommen ist aber trotzdem eine wunderschöne Tour.

Bevor es Diskussionen gibt, möchte ich klarstellen, dass wir zu jeder Zeit die Corona-Entwicklung im Auge hatten, uns ordnungsgemäß bei den örtlich zuständigen Behörden angemeldet haben (das war damals in Apulien, Kalabrien und auf Sizilien verpflichtend), und auch sonst alle Auflagen peinlichst beachtet haben. Selbstverständlich hätten wir unsere Reise auch unverzüglich abgebrochen (siehe obiger Link zur Märztour), aber das war im September kein Thema.

Wie gewohnt hat Thomas eine schöne Karte der Reise erstellt. Hier könnt Ihr Euch einen ersten Überblick über die Fahrt verschaffen.

Gesamtkarte

https://abload.de/img/tourkartesdeuropa2020c1jox.jpg

So, jetzt geht es aber los!

Sonnabend, 29.08.2020 Leipzig und Aschaffenburg – Brixen/Bressanone

Fahrplan


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Karte

https://abload.de/img/20200829_kartenwj2j.jpg

Wie immer starte ich etwas aufgeregt in diese schon längere Tour. Das legt sich dann ein wenig, als ich erfolgreich den ICE 595 nach Erfurt bestiegen habe. Thomas hat da noch ein bisschen Zeit, aber er ist natürlich routiniert und pünktlich unterwegs.

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Bild 1
Schon kommt in Erfurt mein Sprinter ICE 1003 nach München herein gerauscht

Der ist diesmal vermeintlich ein richtiger Sprinter, denn wegen Bauarbeiten in Nürnberg wird der dortige Hbf ohne Halt über den Rbf umfahren.

Natürlich dauert es über die Umleitung länger. Das wäre womöglich nicht so gewesen, wenn wir nicht in Fürth mehrere Minuten gestanden, und vor der Einfädelung auf die SFS nach Ingolstadt noch einen ICE vom Hbf vorgelassen hätten. Hochwahrscheinlich war dies übrigens der ICE 527, in dem Thomas saß. Aber das ist egal, denn mein Zug war trotzdem acht Minuten vor Plan (12:18) in München.

Zur Erklärung: ICE 1003 ist normalerweise 12:01 Uhr in München (mit Halt in Nürnberg). Die Ankunftszeit 12:26 Uhr ist also nach unseren Planungen durch die Umleitung entstanden. Die dadurch entstandene Übergangszeit von 6 Minuten zum Starnberger Flügelbahnhof hätte ich nie und nimmer in meine Reiseplanung aufgenommen. Wahrscheinlich wurde sie auch gar nicht mehr angeboten.

Damit konnten wir unsere ursprüngliche Planung reaktivieren und über Mittenwald nach Innsbruck reisen. Alternativ hätten wir auf den EC über Rosenheim ausweichen müssen, was eigentlich schon fest eingeplant war.

https://abload.de/img/002rcjvkf5.jpg
Bild 2
Die Hamsterbacken nach Reutte und Innsbruck (Zugteilung in Garmisch-Partenkirchen) stehen für uns am Starnberger Bahnhof in München bereit

Der Zug besteht aus den Garnituren 2442 233 (nach Reutte) und 2442 218 (nach Innsbruck). Am Nachbarbahnsteig steht noch 2442 227.

Unser Zug war für Sonnabend mittags dermaßen gut besetzt, dass ich da lieber nicht über normale Zeiten (außerhalb Corona) nachdenken möchte.

Wie die ersten Bilder zeigen, ging es am Anfang unserer Reise sehr regnerisch zu. Das wird auch noch ein wenig anhalten, aber nicht lange, versprochen. Danach wird alles bestens sein.

https://abload.de/img/003tkltjnv.jpg
Bild 3
Unterwegs können wir, trotz des vollen Zuges und des miserablen Wetters, dank sauberer Scheiben schöne Ausblicke genießen, hier bei Zirl

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Bild 4
Der immer wieder tolle Abstieg der Strecke nach Innsbruck wird uns versüßt durch einen Railjet, der auf der Arlbergbahn unterwegs nach Innsbruck und Wien ist

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Bild 5
Unsere geteilte Hamsterbacke in Form von 2442 218 ist in Innsbruck Hbf eingetroffen

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Bild 6
Hier steht für uns die S 4 nach Brenner/Brennero in Gestalt der ÖBB 4024 024 bereit

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Bild 7
Unterwegs ist das Wetter nicht besser geworden, aber die Landschaft ist auch so schön anzusehen

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Bild 8
Die S 4 ist im Bahnhof Brenner/Brennero angekommen

Bei strömenden Regen steigen wir in den Regionale der Trenitalia um, das haben wir uns aber auch anders vorgestellt ;-)

https://abload.de/img/009tk6xk2b.jpg
Bild 9
Wenigstens noch ein Bild des Anschlusszuges nach Meran/Merano, den wir bis zu unserem heutigen Ziel Brixen/Bressanone nutzen

Es ist einer der sechsteiligen ETR 170 (Stadler Flirt) mit Zweispannungsausrüstung für den Betrieb unter 3 Kilovolt Gleich- und 15 Kilovolt Wechselspannung mit 16,7 Hertz.

Unsere Ankunft in Brixen/Bressanone war wettermäßig nicht viel anders. Die Adresse unseres Hotels „Piazza Stazione 1/Bahnhofsplatz 1“ versprach zum Glück einen kurzen Weg.

Nach dem Einchecken sind wir noch essen gegangen. Es war ein toller Laden, der auch selbst braut, aber wir waren trotzdem klatschnass, bis wir da waren...

Egal, es war lecker ;-)

https://abload.de/img/010tk1tjr4.jpg
Bild 10
Vor dem Rückweg zum Hotel waren wir noch an der zum Restaurant benachbarten Eisack, die sehr bedrohlich daher kam

Die Scheinwerfer und das sonstige Equipment war nicht umsonst da, denn es wurde gerade daran gearbeitet, mit Sandsäcken die Innenstadt Brixens zu schützen, speziell an der zu sehenden Brücke.

https://abload.de/img/011tks2kfy.jpg
Bild 11
Die schöne Innenstadt Brixens konnten wir an diesem Abend leider nur eingeschränkt genießen

Sonntag, 30.08.2020 Brixen/Bressanone – Florenz/Firenze

Fahrplan


https://abload.de/img/20200830_fahrplan0hk8p.jpg

Karte

https://abload.de/img/20200830_kartefekne.jpg

In der Nacht bin ich mehrmals etwas beunruhigt wach geworden, weil so gar kein Güterverkehr auf der Brennerstrecke zu hören war. Ich habe mich dann damit beruhigt, dass Wochenende ist und die Güterzüge ja auch leiser geworden sind, so dass ich die auch überhört haben könnte. Aber die Bilder vom Vorabend von der reißerischen Eisack ließen eben auch Befürchtungen zu Streckensperrungen aufkommen.

Meine Befürchtungen waren letztendlich unbegründet, so dass wir nach einem ausgiebigen Frühstück über Bozen nach Verona und Florenz reisen konnten. Wie sich das am besten gehört, an diesem Tag ausschließlich mit Regionalzügen ;-)

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Bild 12
Wir verlassen Brixen sehr regnerisch und sehr fahrradfreundlich...

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Bild 13
...konstatieren aber viel Glück für unsere Tour, angesichts der Wasserstände und abseits von Corona

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Bild 14
Wir kommen in Trento an

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Bild 15
In Verona Porta Nuova fährt unser Regionale nach Bologna ein

Bespannt ist er mit einem Triebfahrzeug der Baureihe E 464, die in Italien eine wahre Landplage ist, hier E 464 036. Wir werden dieser BR noch oft begegnen, in unterschiedlichsten Verkehren.

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Bild 16
In der Einfahrt nach Bologna Centrale (C.le) hält Thomas dieses imposante Reiterstellwerk fest, was anscheinend auch noch in Betrieb ist

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Bild 17
In Bologna C.le steht ETR 104 025 am Nachbarbahnsteig, er fährt nach Poretta Terme

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Bild 18
Auch ein Frecciabianca (Weißer Pfeil) ist anwesend, der führende Triebkopf hört auf die Nummer 91 83 2414 110-3

Im komplexen System des italienischen Fernverkehrs ist der Frecciabianca (FB) über dem Intercity (IC) die nächste Stufe des Hochgeschwindigkeitsverkehrs. Auf dieser Reise werden wir keinen benutzen, die niedrigere (also den IC) und die beiden höherwertigen Gattungen (Frecciaargenta (FA = Silberpfeil)) und Frecciarossa (FR = Roter Pfeil)) werden aber noch eine Rolle spielen.

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Bild 19
Bologna C.le von außen ist auch recht ansehnlich

Ergänzung von Martin: "Die beiden Bahnhofsuhren am Bahnhof Bologna in Bild 19 zeigen unterschiedliche Uhrzeiten an. Um genau zu sein: die Uhr links steht dauerhaft auf 10:25 Uhr, nachdem sie bei einem Bombenattentat 1980 beschädigt wurde und seither als Mahnmal fungiert." Danke Martin.

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Bild 20
Noch ein Doppelstockzug in Bologna C.le

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Bild 21
Weiter nach Faenza geht es mit Material asiatischer Herkunft von Hitachi, das Fahrzeug hört auf ETR 521 019

Korrektur: "Hersteller ist Hitachi Rail Italia, zuvor als AnsaldoBreda weithin gefürchtet. Die haben u. a. ein Werk in Pistoia. Also asiatische Firma, aber italienisches Produkt." Danke an Sören für diese Richtigstellung.

In Faenza gibt es dann noch einiges zu sehen:

https://abload.de/img/022rc9gjs1.jpg
Bild 22
Wir sind in Faenza angekommen

https://abload.de/img/023rcc5kha.jpg
Bild 23
In der Gegenrichtung brettert ein Frecciarossa (NEIN: Italo) durch, eine Triebzugnummer 01 ist zu erkennen

https://abload.de/img/024tkg2jet.jpg
Bild 24
Mit diesem Zug werden wir nach Florenz weiter fahren

Hierbei handelt es sich um ALn 502 060, also ein Vertreter der Plattform Coradia Meridian von Alstom in der Diesel-Ausführung.

https://abload.de/img/025tknck0q.jpg
Bild 25
Thomas hat es sich nicht nehmen lassen, unseren Zug beim Zwischenhalt in Marradi noch einmal abzulichten

Wir haben damit die Region Emilia-Romagna verlassen und sind jetzt in der Toskana unterwegs.

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Bild 26
Dass das Wetter inzwischen deutlich besser geworden ist und wir uns in traumhafter Landschaft bewegen, soll dieses Bild zeigen

Wir sind wir in der Welt der eingleisigen, nicht elektrifizierten Gebirgsstrecken gelandet. Davon gibt es längs und quer des 1500km langen Apenningebirgszuges eine ganze Menge reizvoller Exemplare, deren Bereisung sich wirklich lohnt. Einige weitere davon werden wir auf der Reise noch kennenlernen.

https://abload.de/img/027rcfnjm5.jpg
Bild 27
Es ist Abend geworden und wir sind in Florenz/Firenze angekommen

Vor dem Bahnhof begrüßt uns der Sirio-Wagen 1007 (AnsaldoBreda) des dortigen normalspurigen Straßenbahnbetriebes auf der Linie T1 „Leonardo“ auf seiner Fahrt zum Krankenhaus Careggi. Seit 2010 gibt es wieder einen Strassenbahnbetrieb in Florenz, nachdem er zuvor 1958 eingestellt wurde. Neben dieser Linie gibt es seit 2019 auch eine zweite Linie T2 „Vespucci“. Weitere Linien sind in Planung.

https://abload.de/img/028tk5vj4e.jpg
Bild 28
Der Bahnhof Firenze Santa Maria Novella (S.M.N.) von außen (was für ein Bahnhofsname!)

Den Abend verbringen wir mit einer Erkundung dieser sehr speziellen Stadt. Sie weist architektonische Besonderheiten auf, die mich wohl immer an diese Stadt erinnern werden, wenn ich entsprechende Bilder sehe.

https://abload.de/img/029rcnhj7o.jpg
Bild 29
Die für den Bahnhof namensgebende Basilica di Santa Maria Novella (13. Jahrhundert) ist ein Vertreter dieses irgendwie unwirklich daher kommenden Baustils

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Bild 30
Auch das Baptisterium San Giovanni (11. Jh.) mit der Cattedrale di Santa Maria del Fiore (14.Jh.) dahinter gehört dazu

Die Antike hat hier wohl viel Pate gestanden. Und der verwendete Marmor trägt seinen Teil zur besonderen Faszination dieser Bauten bei.

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Bild 31
Ein weiteres spannendes Bauwerk ist die Ponte Vecchio (Alte Brücke)

Diese Brücke über den Arno wurde zwischen 1335 und 1345 errichtet. Sie ist seitdem auch bebaut. Nebenbei: Die vergleichbare Krämerbrücke in Erfurt ist 1325 fertig gestellt worden.

https://abload.de/img/032tkv9kyj.jpg
Bild 32
Mit einem letzten Blick auf die Ponte Vecchio beenden wir unseren interessanten Abend in Florenz

Links ist noch der Turm des Palazzo Vecchio (Alter Palast) zu sehen. Dieser im 14. Jh. errichtete Bau beherbergt heute das Rathaus.

Müde und zufrieden mit dem heutigen Tag begeben wir uns zu Bett, und träumen neuen Erlebnissen entgegen.

Montag, 31.08.2020 Florenz/Firenze – Terni

Fahrplan


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Karte

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Heute geht es weiter durch das Zentrum der Toskana und durch das Chianti-Gebiet. Am Nachmittag wechseln wir dann in die Region Umbrien, wo wir am frühen Abend unser heutiges Ziel Terni ansteuern, das nur etwa 100 km von Rom entfernt liegt. Spektakuläre Gebirgsbahn-Bilder wird es zwar heute nicht geben, aber ein paar wehrhaft auf Bergen angelegte Städte werden schon vorkommen.

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Bild 33
Tw 2018 des von uns sträflich vernachlässigen Straßenbahnbetriebs von Florenz verabschiedet uns am Bahnhof Firenze S.M.N.

Zugegeben: Die Fahrzeuge laden auch nicht unbedingt zur wilden Fotojagd ein ;-)

Corona-Exkurs:

Das Bild zeigt eindrucksvoll die recht strikten Coronaschutz-Regeln zu dieser Zeit in Italien, denen auch wir uns selbstverständlich unterworfen haben. Das Trauma von Bergamo und der sehr harte Lockdown haben auch im September noch nachgewirkt.

In einem späteren Teil werden wir uns mit Einwohnern über diese Zeit im Frühjahr unterhalten, was sehr berührend sein wird.

Auch bei der Eisenbahn gab es strikte Regeln:

- Die Züge durften nur zu maximal 50 % besetzt sein. Das wurde in den Regionales durch rotweißes Abkleben der Rückenlehne jedes zweiten Sitzes (in der Vierersitzgruppe diagonal) sicher gestellt, und durch das Zugpersonal auch kontrolliert.
- Die Türen der Fahrzeuge waren abwechselnd nur zum Einstieg oder nur zum Ausstieg (mit roten und grünen Beklebungen markiert), im Wagen war dann der Fahrgastfluss mit Pfeilen auf dem Mittelgang entsprechend gekennzeichnet. Das war dann aber nicht immer einzuhalten (z.B. bei der Suche nach einem geeigneten freien Platz, wenn der Zug etwas voller war, oder beim Gang zur Toilette).
- Im Fernverkehr war das natürlich einfacher, weil ja Reservierungspflicht besteht.
- In den Bahnhöfen war das Wegekonzept auf dem Boden markiert (auch auf den Bahnsteigen), oft unterstützt durch aufgestellte Absperrungen und kontrollierende Sicherheitspersonale oder Polizisten. In größeren Banhöfen mit zwei Bahnsteigtunneln waren auch die Aus- und Einsteiger voneinander getrennt, indem diese zur Einbahnstraße wurden. Hier musste man gelegentlich „gegen den Strom“ schwimmen, wenn man mit Bahnsteigwechsel umsteigen musste

Im Fernverkehr war das Konzept noch ausgefeilter:

- Die ohnehin leider vorhandene Reservierungspflicht wurde entsprechend angepasst
- Temperaturmessung beim Betreten des Empfangsgebäudes oder des Bahnsteigs
- „Health& Safety-Kit“ mit medizinischer „Mascherina“ (Maske), persönlichem Kopfschutz für die Sitze sowie persönlichem Desinfektionsgel (soweit zumindest für die 1. Klasse)

Einige der beschriebenen Maßnahmen waren schon auf den bisherigen Bildern zu sehen. Insgesamt machten die Maßnahmen aus Sicht des Infektionsschutzes einen deutlich professionelleren Eindruck gegenüber den aus Deutschland bekannten Lösungen.

Jetzt aber weiter.

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Bild 34
Im Bahnhof steht links unser R 11759 nach Siena bereit, rechts daneben wartet die lokbespannte Wendezug-Doppelstock-Garnitur auf ihre Fahrt nach Livorno

Hier habe ich für unseren Zug zwei Fahrzeugnummern: 95 83 3501 013-7 und 95 83 3502 050-6.

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Bild 35
Da noch genügend Zeit war, hat Thomas es sich nicht nehmen lassen, den RV 3117 nach Livorno auch noch von der Spitze aufzunehmen

Zuglok ist mal wieder eine E 464 (die Landplage), dieses mal ist es E 464 659.

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Bild 35a
Unser R 11759 hat in Castelfiorentino einen kurzen Aufenthalt

Vom nur 29m über NN gelegenen Abzweigbahnhof Empoli kam er auf der zwischen Granaiolo und Poggibonsi-S. Gimignano zweigleisig ausgeführten Strecke bis auf 51m über NN voran. Bis Siena wird er dann immerhin 287m über NN erreicht haben.

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Bild 36
Wir sind in Siena am Gleis 5 angekommen

Während sich unser Zug schamhaft hinter dem Pfeiler der Bahnsteigüberdachung versteckt, ist das Interesse von Thomas klar auf diesen von D 445 1119 geschobenen Wendezug auf Gleis 3 gerichtet. Die Garnitur pendelt als Regionale (hier R 11768) auch zwischen Siena und Firenze S.M.N.

Ich bin inzwischen schon auf den Hausbahnsteig gewechselt. Es lebe die Arbeitsteilung!

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Bild 37
Von hier bilde ich ALn 663 1155 mit 663 1138 auf Gleis 2 ab

Er macht eine längere Pause und wird in etwa einer Stunde als R 21381 eine der seltenen Fahrten auf der Strecke nach nach Montepescali und Grosseto erbringen.

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Bild 38
Nach Chiusi-Chianciano Terme geht es mit dieser von PESA aus Bydgoszcz stammenden Garnitur vom Hausbahnsteig weiter

Schade, trotz Regen wäre uns das Altbau-Fahrzeug mit öffnungsfähigem Fenster lieber gewesen. Hier handelt es sich um ATR 220 102.

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Bild 39
Bei der Ausfahrt kommen wir am gut bestückten Depot vorbei

Das kam nicht unerwartet, denn am Bahnhofsgebäude hing freundlicherweise der Lageplan aus. Trotzdem war es schwierig, zwischen den ganzen Fahrzeugen, während der Fahrt, bei Regen und geschlossenen Fenstern den Blick festzuhalten. Neben zahlreichen ALn 663, deren Nummern ich nicht entziffern kann, scheint die D 445 rechts auf die Ordnungsnummer 1132 zu hören.

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Bild 40
Ab Chiusi-Chianciano Terme geht es für heute nur noch elektrisch weiter

Der Alstom ETR 425 260 wartet schon zur Fahrt auf der alten Hauptstrecke in Richtung Firenze.

Nach dem letzten Regenbild dieser Tour durch Italien kommen wir nach Arezzo. So richtig weit haben wir uns jetzt zwar nicht von Florenz entfernt, aber wir sind ja auf einer 15-Tage-Tour, da kann man schon ein paar Schlenker einbauen ;-)

Interessant war der Abstecher nach Arezzo allemal, und auch in 14 Minuten kann man einiges erleben und dokumentieren.

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Bild 41
So brettert ein Silberpfeil gen Süden durch den Bahnhof

Damit habe ich nun gar nicht gerechnet, wenige Kilometer nebenan befindet sich die Direttissima Firenze – Roma. War das ein Umleiter?

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Bild 42
In der Zwischenzeit war Thomas am Bahnsteigende, und hat dort diese schöne Szene mit Wasserkran festgehalten

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Bild 43
Unser Zug nach Spoleto fährt ein, geführt von E 464 420

Mit diesem hätten wir auch viertel Drei (Übersetzung: Viertel nach Zwei) in Florenz starten können. Aber dann hätten wir die letzten vier Stunden etwas abseits der Hauptstrecken verpasst.

Bis Terontola ging es nochmal auf der Hauptstrecke zurück, von dort entlang des Lago di Trasimeno nach Perugia, der Hauptstadt Umbriens. Der Zug fuhr dann weiter nach Foligno, wo wir die den Apennin querende Strecke Roma-Orte-Ancona erreichten. Der Zug endete dann noch ein paar Kilometer weiter in Spoleto.

Unsere Fahrt führte meist am Fuß des Gebirges entlang, auf dessen Bergen zahlreiche kleine und größere, wehrhafte Städte thronen. Das ging im Takt weniger Minuten so. Leider waren die Fenster unseres Zuges nicht öffnungsfähig, weshalb die Bilder minderwertige Qualität haben. Sehenswert ist es allemal. Hier eine kleine Auswahl.

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Bild 44
Cortona

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Bild 45
Trevi

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Bild 46
Wir sind in Spoleto angekommen

Während unser Lokführer in den Feierabend oder in die Pause geht, steht daneben E 646 522 höchstwahrscheinlich mit einem Regionale nach Ancona (auch hier will mir die historische Fahrplanauskunft keine hinreichende Auskunft geben).

Spoleto macht vom aushängenden Stadtplan her einen sehr reizvollen Eindruck mit Altstadt, Stadtmauer, Bergfestung, Dom, Römischem Theater, gewaltigem Aquädukt und … einem Museum für ein 1968 stillgelegtes Juwel der Gebirgsbahntechnik: die 51km lange, elektrische 950mm Schmalspurbahn nach Norcia. Einige Fahrzeuge dieses Bähnchens fahren heute noch auf der Linie Genova-Casella!

Leider haben wir heute keine Zeit dazu. Wir haben uns ja auf Terni festgelegt. Aber heute ist nicht alle Tage! Oder doch? Nein, bleiben wir optimistisch wie immer!

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Bild 47
Mit dem IC nach Roma legen wir die letzte halbe Stunde nach Terni zurück

Als Zuglok habe ich E 461 019 entziffert.

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Bild 48
Beim abendlichen Spaziergang durch die Stadt kommen wir auch an der örtlichen Kathedrale vorbei

Nach dem gestrigen Abend in Florenz kommt diese recht nüchtern herüber. Aber Terni liegt auch nicht an den touristischen Trampelpfaden, ist von viel Industrie geprägt, was wir am nächsten Morgen auch noch am Bahnhof verfolgen werden. Gut für Italien, dass es auch diese Facette noch gibt.

Der erste Teil ist vollbracht. Im zweiten Teil werden wir den Bahnstrecken über den abruzzischen Apennin folgen, an der Adriaküste entlang reisen, um dann endlich, nach erneuter Durchquerung des Gebirges, Neapel zu erreichen.

Vielen Dank an Thomas für seine kritische und konstruktive Durchsicht und zahlreiche wertvolle Ergänzungen. Somit ist auch das wieder ein Gemeinschaftswerk.

Wie immer freuen wir uns auf Eure Anmerkungen, Ergänzungen und Kommentare.

Hier geht es weiter zum zweiten Teil: [www.drehscheibe-online.de]

Danke für Eure Aufmerksamkeit und freundliche Grüße aus Leipzig (und Aschaffenburg) von
Ralf (und Thomas)


Meine Reiseberichte: [www.drehscheibe-online.de]




4-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.21 01:05.

Endlich! :-)

geschrieben von: Sören Heise

Datum: 12.02.21 18:10

Moin Ralf und Thomas,

schön, dass es endlich losgeht. Es gab ja schon den eine oder anderen Appetitanreger.
Ein paar Anmerkungen nehme ich mir heraus, die Meckereien kommen zwischendrin. ;-)

Karte: Nutzer der neuen Ansicht merken nichts vom Großformat.

Bild 4: Da sah ich ein in Innsbruck landendes Flugzeug von oben. Ein solcher Anblick ist am hiesigen Flughafen nicht möglich.

Bild 21: Hersteller ist Hitachi Rail Italia, zuvor als AnsaldoBreda weithin gefürchtet. Die haben u. a. ein Werk in Pistoia. Also asiatische Firma, aber italienisches Produkt.

Bild 23: Kein Frecciarossa, sondern ein Italo.

Bild 44: Da hatte ich mich verlesen.

Dass ihr auf einer Italienreise nicht alles Sehenswerte am Weg mitnehmen könnt, macht doch nur Lust auf einen neuen Besuch, oder? Aber selbst dann werdet ihr es nicht schaffen.


Viele Grüße
Sören

Grazie.
Bella Italia ist immer wieder schön.
Mit solchen Reiseberichten kann man von besseren Zeiten träumen, das man dann iiiirgendwann in einer fernen Zukunft selber wieder dahin fahren darf/kann.
Die nicht zu öffnenden Fenster sind zwar für das Fotografieren suboptimal, andererseits funktionieren in Italien aber auch die Klimaanlagen, auch sogar im Hochsommer. Die scheinen da irgendwie andere Klimaanlagen einzubauen....Gut im September sind die Klimaanlagen dann kein Vorteil mehr.
Freue mich auf die weiteren Teile
Tanti auguri
rhein-ruhr
Moin,
vielen Dank für diesen tollen Start. Das macht richtig Appetit, wieder mal in den Süden zu fahren.
Zwei Anmerkungen:
Die beiden Bahnhofsuhren am Bahnhof Bologna in Bild 19 zeigen unterschiedliche Uhrzeiten an. Um genau zu sein: die Uhr links steht dauerhaft auf 10:25 Uhr, nachdem sie bei einem Bombenattentat 1980 beschädigt wurde und seither als Mahnmahl fungiert.
Und der See heißt Lago di Trasimeno (ohne t).

Schönen Sonntag,
Martin
Hallo Ralf, hallo Thomas,

mein geliebtes Italien vermisse ich nun seit über einem Jahr und bin doch immer wieder erstaunt, wie sich doch einige in Pandemiezeiten auf eine Auslandsreise begaben. Eurer Eingangsstatement fand ich jedoch passend formuliert. Bei mir wäre bestimmt keine Urlaubsstimmung aufgekommen, schon wegen den wesentlich rigideren Einschränkungen als in unserem Land, trotz mancher Lockerungen im Sommer 2020. Auf einige Schilderungen jenseits der Eisenbahn bin ich gespannt, Italien versucht nach wie vor ein nationales Trauma zu überwinden.

Egal, wir sind ein Bahnforum und daher die ersten Detailanmerkungen zum 1. Teil.

E 44 051 schrieb:
Zitat:
https://abload.de/img/009tk6xk2b.jpg
Es ist einer der sechsteiligen ETR 170 (Stadler Flirt) mit Zweispannungsausrüstung für den Betrieb unter 3 Kilovolt Gleich- und 15 Kilovolt Wechselspannung mit 16,7 Hertz.
Die ETR 170 verfügen weiterhin über eine 25-kV-Ausstattung für den künftigen Einsatz auf der Vinschgerbahn zwischen Meran und Mals. Die Kisten wurden von der Autonomen Provinz Südtirol beschafft, sind daher komplett baugleich und haben unterschiedliche UIC-Fahrzeugkennzeichnung der Trenitalia (I-TI) und der SAD Nahverkehr AG (I-SAD). Von vorne ist übrigens nicht zu erkennen, ob es ein Flirt der TI oder der SAD ist, da an der Stirnfront keine Betreiberlogos verwendet werden. An einer Kleinigkeit erkennt man es jedoch: Die „italienischen“ Flirts beschildern „Merano/Meran“ (italienisch/deutsch), die „südtiroler“ „Meran/Merano“ (deutsch/italienisch). Das bekannte Heimatgezänk in dieser Ecke.

Zum Rest des 1. Teils kann ich noch nicht Klugscheißen, außer dass Thomas auf Eurer Übersichtskarte ein falsches Logo der italienischen Eisenbahn hineingeklöppelt hat. Das gibt es seit 2013 nicht mehr und bei der RFI handelt es sich um das italienische Eisenbahninfrastrukturunternehmen Rete Ferroviaria Italiana. Hier das aktuelle Logo:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d5/Trenitalia_logo.svg/640px-Trenitalia_logo.svg.png

Weitere Klugscheißereien könnt Ihr erwarten, wenn Euer Beitrag auf Sizilien angekommen ist (spero con ritardo), da kenne ich mich wesentlich besser aus 😁.


Tanti auguri da Berlino

Patrick

https://farm1.staticflickr.com/869/27921841298_515929d3d5_c.jpg
Hallo und vielen Dank für den sehr interessanten und kurzweiligen Bericht. Besonders gut fand ich (als Nichtitalienkenner) die kurze Beschreibung derceinzelnen Baureihen und deren Hintergründe.
Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Teile des Berichts.

Es leben alle Völker, die sehnend warten auf den Tag, dass unter dieser Sonne die Welt dem alten Streit entsag! Frei sei dann jedermann,
nicht Feind, nur Nachbar mehr fortan!

(Text aus der slowenischen Hymne)
Sehr schöne Beschreibung! Meine Frage was die Hitachi-Züge betrifft (Foto 21 Faenza): auf Bilder und Informationen bekomme ich die Eindruck das diese Züge, ich glaube man nennt sie “Rock”, sehr viele “Wandfensterplätze” haben. Stimmt das?
Da ist eine Bildergalerie mit sehr vielen Bildern vom Innenraum zu sehen: https://stream24.ilsole24ore.com/gallery/impresa-e-territori/il-nuovo-treno-rock-prodotto-hitachi-rail/AEQXmWxF


Und hier ein Schniittbild: https://www.teleborsa.it/News/2017/01/20/fs-trenitalia-e-hitachi-presentano-rock-il-nuovo-treno-che-rivoluziona-il-trasporto-regionale-153.html

roomette schrieb:Zitat:
Sehr schöne Beschreibung! Meine Frage was die Hitachi-Züge betrifft (Foto 21 Faenza): auf Bilder und Informationen bekomme ich die Eindruck das diese Züge, ich glaube man nennt sie “Rock”, sehr viele “Wandfensterplätze” haben. Stimmt das?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.02.21 23:43.

Sammelantwort

geschrieben von: E 44 051

Datum: 15.02.21 21:26

Liebe Freunde des entspannten und genießenden Reisens,

vielen Dank für Euer großes Interesse (das hoffentlich nicht nachlässt ;-) ) und Eure zahlreichen und wertvollen Anmerkungen und Ergänzungen. Soweit sie die Korrektur von Fehlern und Präzisierungen enthielten, habe ich sie weitgehend in den Beitrag eingearbeitet.

@Sören:
"Bild 4: Da sah ich ein in Innsbruck landendes Flugzeug von oben. Ein solcher Anblick ist am hiesigen Flughafen nicht möglich.
...
Dass ihr auf einer Italienreise nicht alles Sehenswerte am Weg mitnehmen könnt, macht doch nur Lust auf einen neuen Besuch, oder? Aber selbst dann werdet ihr es nicht schaffen."


Ein landendes Flugzeug von oben zu beobachten ist schon ein Highlight!
Und JA, ich gebe zu, dass ich mich ein wenig in Italien verliebt habe. Zuvor war ich noch nie südlicher als bis Ancona vorgedrungen Thomas natürlich schon). Und im Verlauf des Berichts wird öfter eine Anmerkung auf weitere interessante Strecken/Orte auftauchen, die man auch mal besuchen sollte. Definitiv war das nicht die letzte Tour in der Ecke.

@rhein-ruhr:
Täusche Dich mal nicht, wir hatten im September etliche Tage mit Temperaturen jenseits der 30 Grad.

@Martin:
Besonderen Dank für Deinen Hinweis auf die Uhrenbesonderheit in Bologna im Zusammenhang mit dem furchtbaren Bombenattentat.

@Patrick:
Also, bei uns kam schon Urlaubsstimmung auf, angesichts der vielen, oft atemberaubenden, Strecken und Orte. Das Tragen der Maske über längere Zeiträume (oft sogar freiwillig auch an belebten Orten) wird schnell zur Routine, über die man kaum noch nachdenkt. Insgesamt ist mein Eindruck, dass die Italiener mit der Pandemiesituation deutlich professioneller umgegangen sind, als die Deutschen. In Tschechien Ende Juli/Anfang August sah das ganz anders aus, der dort beobachtete recht sorglose Umgang mit der Pandemie hat das Land mittlerweile in eine dramatische Situation gebracht...

Ach ja: Ich/wir freuen uns auf Deine sachkundigen Anmerkungen/Klugscheißereien in den folgenden Teilen ;-)

@Axel:
Ja, der Bahnhofsname Firenze Santa Maria Novella klingt wie Musik, aber ich habe jetzt einen Tinnitus ;-)

@EBA55413:
Meine Fahrzeugkenntnisse in IT sind genau so rudimentär ;-) Die meisten Infos stammen da von meinem Freund, Reisepartner und Mitautor Thomas (und demnächst vielleicht auch von Patrick).

So, Teil 2 folgt Dienstag abend, Teil 3 Freitag abend, und dann weiter in diesem Rhythmus.

Bis dahin freundliche Grüße aus Leipzig von
Ralf


Meine Reiseberichte: [www.drehscheibe-online.de]

Re: Sammelantwort

geschrieben von: Thomaner

Datum: 16.02.21 17:48

Hallo Ralf,

vielen Dank für diesen tollen Einstieg!

Zitat
(...)Das Tragen der Maske über längere Zeiträume (oft sogar freiwillig auch an belebten Orten) wird schnell zur Routine, über die man kaum noch nachdenkt.Insgesamt ist mein Eindruck, dass die Italiener mit der Pandemiesituation deutlich professioneller umgegangen sind, als die Deutschen.(...)
Wir waren ja im September ebenfalls in der Gegend - dem kann ich mich nur voll anschließen. Auch wenn wir es nicht gemusst hätten, kamen wir uns z.B. in Mailand ohne Maske komisch vor. Wir sind dann auch dazu übergegangen, sie freiwillig zu tragen. Abstand war kein Thema, nur im Regionalexpress von Verona nach Mailand (2 Stunden vor Eurem) war dann voller, was meine Frau und ich dann auch direkt als unangenehm empfanden.

Ganz anders die Schweiz, ich nehme an, Du wirst berichten. Dort war es teilweise so voll, wie vermutlich immer, nur dass es keine Asiaten waren, sondern die Schweizer selbst...

[Werbung] Hier der Einstieg zu meinen beiden Italien-Berichten: [www.drehscheibe-online.de] und hier der für die beiden Schweizer: [www.drehscheibe-online.de] [/Werbung]

Ich freue mich nachher auf Teil 2

LG Thomas

! und ? sind keine Rudeltiere.

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