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Hallo zusammen,

nun sind bereits zwei Jahre vergangen, seit ein kleiner, „gelegenheitsverrückter“ Kreis mit der My 1138 der CLR aus Magdeburg am Balaton war. Die allgegenwärtige Situation, die ein Reisen nicht wirklich zulässt in Kombination mit einer Woche Urlaub, sorgt nun aber zumindest dafür, dass der bereits in drei Teilen begonnene Bericht zu dieser Tour nun fortgesetzt und damit abgeschlossen werden kann.

Doch der Reihe nach. In Teil 1 hatte unsere Fahrt von Möser bei Magdeburg uns in zwei Tagen ins ungarische Eisenbahnmuseum (Bahnpark) Budapest geführt, in Teil 2 haben wir einen kleinen Rundgang über das Festgelände unternommen und im dritten Teil konnten wir das Highlight des „Wochenend-Ausflugs“, die Sonderfahrt von Budapest nach Tapolca am Balaton zumindest bis zum Erreichen des Tagesziels begleiten.

Nun also soll es um die Rückfahrt gehen, zunächst vom Balaton nach Budapest, anschließend am nächsten, dem Montagmorgen, aber auch um die unvermeidbare Heimfahrt nach Deutschland.

(Noch) Tag 5 - 09.09.2018

Nach Ankunft in Tapolca sollte es also einen gut sechsstündigen Aufenthalt in der Stadt geben, Zeit genug für die Fahrgäste, sich die kleine Stadt anzuschauen. Bei normalem Schritt etwa dreimal….. Wie dem auch sei, für uns als Personal war die Zeit zunächst geprägt durch das Wegsetzen des Zuges und dem Tanken unserer 1138 – seit Magdeburg am Dienstagabend hatten wir immerhin schon um die 1500 km zurückgelegt und am nächsten Tag sollte es die gesamte Strecke ja auch wieder zurückgehen. Einziges Problem: Die deutschen Tankstellen für Diesel-Tfz haben eine Kleinmengenpistole, wie man sie von der Kfz-Tankstelle kennt und eine Großmengenpistole nebst Grenzwertgeber, die aber technisch genauso genutzt wird wie die „kleine Variante“, also Pistole in den Einfüllstutzen stecken, ggf. sichern und dann eine mechanische Sperre öffnen, um den Diesel fließen zu lassen. Insbesondere für richtige Lokomotiven ist die Kleinmengenpistole eher ungeeignet, wenn es darum geht, mehr als 100 Liter tanken zu wollen. Problem: Die Ungarn haben für die „Großmenge“ ein eigenes System mit Schnellkupplung, demzufolge passte nur die Kleinmengenpistole in unsere Nohab. Der Tankwart fragte, wieviele Liter wir denn bräuchten. Die Antwort „Zweitausend“ ließ ihn ruhig und etwas bleich werden. Wer regelmäßig sein Auto tankt, kann sich nun ungefähr vorstellen, wieviel Zeit wir hatten, während die 2000 Liter in den Tank der Lokomotive flossen…


https://abload.de/img/27a_tanken_kleinmenge33k8q.jpg

Es läuft und läuft und läuft… 2000 Liter wollten in den Tank unserer My 1138.


https://abload.de/img/27_tanken_004q0kfq.jpg

So bleibt aber genug Zeit, sich mit den fotografischen Gegebenheiten zu befassen und alle drei NoHABs, die 1138, die M61 017 und am Wasserturm die Front der traurig-bekannten M61 004 gemeinsam abzulichten.

Nachdem das Tanken erledigt war, wurden beide Loks samt Zug auf einem Abstellgleis neben dem Hausbahnsteig, also quasi „Gleis 0“ abgestellt und für das Personal war erstmal Mittagspause angesagt. Unser ungarischer Lotse führte uns in eine kleine Eckkneipe, von außen unscheinbar, aber mit sehr leckerem Essen. Da auch danach noch Zeit war, liefen wir noch eine Runde durch die Stadt, zum Mühlenteich und einem „Verdauungs-Cappuccino“, während dessen Genuss wir jedoch „alarmiert“ wurden, die Lok müsse für die Einweihung eines Denkmals mal „zwei Längen“ verfahren werden. Leider gibt es vom Denkmal und der kleinen Zeremonie zumindest in meinem Archiv keine Bilder, edit aber Klaus Korbacher war so nett, mir ein Foto davon zur Verfügung zu stellen, besten Dank, lieber Klaus:


https://abload.de/img/korbacher_denkmal0vkov.jpg

Kleiner Festakt mit dänisch-schwedischem Hintergrund - im wahrsten Sinne des Wortes. (c)Klaus Korbacher

Nach Abschluss des kleinen Festaktes wurde der Zug an einen Bahnsteig umgesetzt und so konnte die Lok erstmals mit passendem Licht vor dem frisch und vor allem sehr detailreich und außerordentlich hübsch renovierten Bahnhofsgebäude des Bahnhofs Tapolca fotografiert werden.


https://abload.de/img/28_bfgebude_tapolcaasjo4.jpg

Deutsch-ungarisch-dänisch-schwedische Verbundenheit. My 1138 vor dem Empfangsgebäude des Bahnhofs Tapolca.


Irgendwann war die Abfahrtszeit wieder ran und unser Zug konnte (oder musste?) die Heimreise gen Budapest antreten. Wieder führte uns unsere Fahrt entlang des Balaton-Nordufers und die Strecke 29, da mein alter Herr wenigstens kurz ins Wasser wollte, war er bereits einige Stunden eher bis Badacsonytomaj vorausgefahren und auf unserem Campingplatz (siehe Teil 3) baden.


https://abload.de/img/28b_einfahrt_tomaj70jy4.jpg

Der Sonderzug Tapolca – Budapest bei Einfahrt in den Bahnhof von Badacsonytomaj. Bis Revfülöp hatte der Verfasser dieser Zeilen sich selbst „in den Dienstplan“ geschrieben...


Die Fahrt verlief zügig und wie auch auf der Hinfahrt nur mit wenigen Kreuzungen – Nebensaison eben. Erst in Balatonfüred sollte es einen längeren Aufenthalt für eine Kreuzung geben. Die Zeit wurde auch vom Personal genutzt, um den Zug im Licht der untergehenden Sonne abzulichten.


https://abload.de/img/29_bfred_zurcky2j20.jpg

Der Sonderzug beim Aufenthalt im Bahnhof von Balatonfüred. Heute stehen hier Fahrleitungsmasten.


Um zumindest ein bisschen zu verstehen, zu realisieren, was an diesem Wochenende so alles passiert war, entschloss sich der Verfasser, ab Balatonfüred die Fahrt im hinteren Führerstand am offenen „Beimannfenster“ zu verbringen. Das unverkennbare Geräusch der heulenden NoHAB, der Fahrtwind, der laue Spätsommerabend mit großartigem Licht – was will man mehr? Spätestens da war klar – das muss wiederholt werden.


https://abload.de/img/30_letzterblickwfjz0.jpg

So wie der See acht Stunden zuvor erreicht wurde, wird er nun wieder verlassen. Ein letzter Blick auf den so magischen See…


Wie im September leider bereits üblich, wurde es dann recht schnell dunkel. Die Nordufer-Strecke verließen wir im letzten Licht und Székesfehérvár erreichten wir erst in der Dunkelheit. Für ein Bahnsteigportrait reichte die Zeit dort aber trotzdem noch.


https://abload.de/img/31_sfv_zurckntklc.jpg

Blick in die frühen 2000er: Ein mit NoHAB bespannter Personenzug erreicht Székesfehérvar und wird in Kürze seine Fahrt nach Budapest „NyuPu“ fortsetzen. Hier stimmt die Geschichte nicht ganz, denn die Balaton-Züge fuhren und fahren an den Budapester Südbahnhof, den Déli pályaudvar.


Wenig spektakulär schoss unser Zug nun zurück in die ungarische Hauptstadt, die Route wieder exakt die gleiche wie auf dem in Teil 3 beschriebenen Hinweg.


https://abload.de/img/32_nyupu_ankunftfbjyh.jpg

Es ist vollbracht. Um 22:04 Uhr (planmäßige Ankunft sollte 21:38 Uhr sein) steht der Sonderzug am Prellbock des „NyuPu“ in der Hauptstadt.


Anschließend fuhr der Zug wieder geschoben zurück nach Rákosrendező und von dort als Rangierfahrt ins Museum. Unser Wunsch war es, am nächsten Morgen gegen 7 Uhr von dort wieder Richtung Deutschland abzufahren, leider gab es aber (zumindest für uns) keinen Fahrplan und von den englisch bzw. deutsch sprechenden Ansprechpartnern war zu dieser späten Stunde am Sonntagabend auch niemand mehr zu erreichen. Zumindest stimmte es uns aber zuversichtlich, dass noch in der Nacht aber unser „Begleiter“ an die Lok gesetzt und die von der Ankunft am Donnerstagabend (oder war es doch schon Freitagmorgen?) bekannte Rangierlok passend neben uns gestellt wurde. So konnten wir um 23:30 Uhr das verdiente Feierabend-Bier trinken und in weiser Voraussicht den Wecker für den nächsten Morgen auf 6 Uhr stellen.


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Das Wochenende ist vollbracht – My 1138 und der Am aus dem Hause Dampf Plus stehen zur letzten ausländischen Nachtruhe im MVP Budapest.


Tag 6 - 10.09.2018

Der nächste Morgen begann sonnig und warm, so wie uns das Wetter auch über das gesamte Wochenende hinweg begleitet hatte. Am frühen Morgen war es noch ruhig auf dem Museumsgelände, vereinzelt räumten Mitarbeiter die „Spuren“ des Festwochenendes auf bzw. betätigten sich bahnbetrieblich beim „Aufräumen des Hofes“, also dem Rangieren der Museumsfahrzeuge an ihre angestammten Plätze. Auch „unsere“ Rangierlok war beschäftigt. Leider aber nicht mit uns…


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Morgensonne im Museum…

So verging die Zeit mit warten. Irgendwann gegen 9 Uhr kam ein Mitarbeiter auf uns zu und signalisierte uns, dass jetzt wohl gleich irgendwas losgehen sollte. Also wurde die Lok aufgerüstet und gegen 9:30 Uhr gesellte sich zu dem Herrn, der sich als Lotse herausstellte, noch ein Rangierer und wir drückten aus eigener Kraft aus dem Museum bis zum Bahnhof Rákosrendezö, mussten dabei einmal umsetzen um von einer auf die andere Bahnhofsseite zu gelangen.


https://abload.de/img/35_rangierfahrt_rrz_0ezk6b.jpg

Die Anschlussbahn des Museums wird verlassen, Ziel ist der hinten sichtbare Bahnhofsteil, in dem die M61 010 gerade an die Gastfahrzeuge Richtung Slowakei und Tschechien rangiert. Das Bf-Gebäude hat seine besten Jahre leider bereits hinter sich…


Ein Bahnübergang (bzw. eigentlich zwei BÜ direkt nebeneinander) in diesem Bahnhof ist eine Erwähnung wert. Aufgrund der hohen Zugdichte und der vielen Gleise ist er quasi 24/7 geschlossen, vor allem für Fahrradfahrer und Fußgänger ist dieser Umstand natürlich eine Einladung zum Ignorieren der geschlossenen Schranken. Zwei Eindrücke dazu sollen den Zustand untermalen:


https://abload.de/img/36_bue_10ljv6.jpg

Schranken? Sind doch nur eine Empfehlung….oder?


https://abload.de/img/37_bue_2wxjks.jpg

Ja, der weiße Golf steht tatsächlich auf der falschen Seite der geschlossenen Schranken…


Es mag gegen 10 Uhr gewesen sein, als wir in einem Gleis standen, aus dem eine Ausfahrt als Zug möglich gewesen wäre. Auch dass kurz danach eine 480 (mit der BR 146 in D baugleich) ein- und an uns vorbeifuhr, um sich vor unsere NoHAB zu setzen, stimmte uns hoffnungsvoll. Drei Stunden Verspätung sollten ja irgendwie noch ganz verträglich sein. Leider stieg der Tf des Drehstromers nach Ankunft samt seinem Rucksack ab und lief davon. Also hieß es….richtig….warten.


https://abload.de/img/38_480011_abfahrberei3eky5.jpg

Abfahrbereit gen Deutschland. Fehlt nur ein Lokführer…


Die bereits erwähnte und nun wenige Gleise neben uns stehende, bunte Garnitur der CSD-Vergangenheit fuhr irgendwann ab, nur bei uns passierte nichts. Die Sonne brannte mit ihrer vollsten September-Kraft auf uns und die Fahrzeuge und die Zeiger der Uhren drehten sich unaufhörlich, Minute für Minute, Stunde für Stunde. Irgendwann musste ein kleinlauter Anruf nach Deutschland getätigt werden, dass der für den nächsten Tag eigentlich geplante Büro-Aufenthalt wohl „minimal“ gefährdet sein könnte. (Spoiler: Mit dem Verzicht auf Schlaf wäre es dann doch noch möglich gewesen, aber dank eines verständnisvollen Chefs (der glücklicherweise selbst durch und durch Eisenbahner war und ist – Danke, René!) konnte die Tour verdient im heimischen Bett enden.)

Doch wann genau kam die Erlösung in Form eines Tf-Kollegen? Genau weiß ich es nicht mehr, die Exif-Daten der Bilder sagen „irgendwann zwischen 1 und 2“. Jedenfalls stieg er auf, ein Mitarbeiter tauchte aus dem Nichts zur Bremsprobe und Wagenuntersuchung auf und nachdem die Formalitäten abgearbeitet waren, ging es los. Und spätestens in diesem Moment, bei bestem Wetter auf dem Führerstand der NoHAB durch Budapest gezogen, war dann auch der Stress und (minimale) Unmut des verschenkten Vormittags (man hätte ausschlafen können…) weggeblasen.


https://abload.de/img/39_kbanyabuj4g.jpg

Stellvertretend für die Stadtrundfahrt: Einfahrt in Köbánya felső


Nachdem Budapest endgültig verlassen war, ging es im Tiefflug auf der Ostbahn gen Wien. Zeit, am offenen Fenster den Nachmittag und das vergangene Wochenende zu genießen. So langsam wurde klar – gleich verlassen wir Ungarn wieder.


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In Komarom führt die Strecke parallel zur Donau – Zeit für kleine fotografische Spielereien. Auf der anderen Seite des Flusses liegt bereits die Slowakei.


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Personalwechsel in Györ – genutzt für ein schnelles Foto.


Die Grenze und damit das Verlassen des schönen Landes kam unaufhaltsam näher. Spätestens bei Einfahrt in Hegyeshalom war klar – das war es jetzt endgültig. Die 480 ging vom Zug, unser österreichischer Lotse stieg auf und von nun an mussten wir wieder aus eigener Kraft fahren. Wir einigten uns auf einen Personalwechsel in Passau, was für den Verfasser hieß, die nächsten Stunden noch „im Dienst“ verbringen zu müssen. Glücklicherweise lief es sehr gut.

https://abload.de/img/42_hegyes_1a5k8q.jpg

Der letzte ungarische Bahnhof ist erreicht. Einfahrt in Hegyeshalom.


https://abload.de/img/43_hegyes_2c5jbf.jpg

Die Vorspannlok ist weg, wir sind abfahrbereit gen Wien, Passau, Glauchau und Möser.


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Ausfahrt frei, „40 auf max“. Viszontlátásra Magyarország – Auf Wiedersehen, Ungarn!


Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt: Ohne wirklich längere Aufenthalte schossen wir über Wien und Linz nach Passau, zunächst noch der Sonne entgegen:


https://abload.de/img/45_wienhbf0hk3b.jpg[/url]

Wien Hbf ist erreicht…

https://abload.de/img/46_sonnenuntergangf1kbz.jpg

Der Sonne entgegen – im wahrsten Sinne des Wortes.


https://abload.de/img/47_rekawinkel4tjjo.jpg

Einer der wenigen Betriebshalte: Rekawinkel mit mustergültig saniertem Empfangsgebäude.


Die Fahrt durch Österreich verlief ruhig und unspektakulär, irgendwann gegen 23 Uhr wurde Passau erreicht, wo der Lotse abstieg und wir ebenfalls einen Personalwechsel machen wollten. Doch am Bahnsteig zum halten gekommen, blieben die Türen des Wagens geschlossen. Wo ist der Ablöser und was nun? Die Ausfahrt war frei, das durchgehende Hauptgleis kein sonderlich guter Ort für einen längeren, ungeplanten Aufenthalt. Also? Abfahrt, die Müdigkeit war zu dem Zeitpunkt zum Glück eh nicht ganz so präsent. Vielleicht erreicht man den Kollegen ja während der Fahrt noch übers Handy. Irgendwann war es dann tatsächlich soweit und wir einigten uns, in Straubing den Wechsel vorzunehmen. Zeit für ein schnelles Bahnsteigbild blieb auch noch…


https://abload.de/img/48_straubing6ukst.jpg

Irgendwann mitten in der Nacht in Straubing, die Exif-Daten sagen 23:38 Uhr.


Tag 7 - 11.09.2018

Die letzten Stunden bis Glauchau waren die Zeit der Träume, es gibt kaum bequemere Betten, als die 1.Kl-Abteile ehemaliger Reichsbahn-Wagen. Gegen 4 Uhr erreichten wir Glauchau, wo der mitgebrachte Wagen weggestellt werden musste, fünf andere Wagen aus dem Dampf Plus-Fuhrpark aufgenommen und auf der weiteren Fahrt nach Möser in Leipzig-Plagwitz „fallengelassen“ wurden. Gegen 7:30 Uhr stieg der Verfasser des Berichts in Leipzig-Plagwitz am Bahnsteig ab und überließ dem Kollegen die letzten Kilometer bis nach Möser bei Magdeburg. Das letzte Bild entstand allerdings schon in Glauchau – danach ging es nur noch ums Ankommen.


https://abload.de/img/49_glauchauj5kn6.jpg

Glauchau bei Nacht. Irre – „gerade eben“ waren wir doch noch am Balaton?!


Was bleibt von diesem Wochenende? Zunächst einmal die Feststellung, dass der Nagel im Kopf ziemlich tief sitzt, anders kann man eine derart verrückte Tour wohl nicht erklären. Dann bleiben aber natürlich auch tolle Erinnerungen, unterstrichen durch Fotos, Dokumente und die Eindrücke im Kopf, die da für immer bleiben werden.

DANKE an all diejenigen, die diese Tour unterstützt und ermöglicht haben. DANKE an Stephan Carraß und CLR aus Magdeburg für das "zur Verfügung stellen" der Lok, DANKE Tobias und Salzland Rail Service GmbH für die Begleitung und das Sponsern der Trassen in Deutschland, DANKE Klaus Habermann (und Dampf Plus) für den Wohnwagen, DANKE MÁV Nosztalgia für die Einladung, DANKE Klaus Korbacher.


edit1: Tage eingefügt
edit2: Link zu Teil 2 repariert, besten Dank für den Tipp per PN
edit3: Bild zum kleinen Festakt in Tapolca ergänzt, Danke Klaus!

Beste Grüße aus Leipzig
Martin


"Schaut zu den Sternen und nicht hinab auf Eure Füße. Seid neugierig, und wie schwer auch immer das Leben scheinen mag, so gibt es doch immer etwas, das ihr tun und worin ihr erfolgreich sein könnt. Es kommt darauf an, nicht aufzugeben." (Stephen Hawking)




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.11.20 11:19.
Hallo,

das wagt man ja nicht einmal zu träumen; mit einer Lok selbst zum Balaton zu fahren. Das war sicher nicht billig: Trassenpreise, Dieselkraftstoff usw.
Aber allein dieses "Abenteuer" finde ich wunderbar.

noch viele Grüße
...ich kenne da auch jemanden, der eigentlich am Tag der Ankunft noch hätte ganz wo anders Dienst tun sollen 😅



35 1113-6 schrieb:
Irgendwann musste ein kleinlauter Anruf nach Deutschland getätigt werden, dass der für den nächsten Tag eigentlich geplante Büro-Aufenthalt wohl „minimal“ gefährdet sein könnte. (Spoiler: Mit dem Verzicht auf Schlaf wäre es dann doch noch möglich gewesen, aber dank eines verständnisvollen Chefs (der glücklicherweise selbst durch und durch Eisenbahner war und ist – Danke, René!) konnte die Tour verdient im heimischen Bett enden