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Die slowenischsprachige triestiner Regionalzeitung "Primorski Dnevnik" berichtet davon, dass mit dem Fahrplanwechsel auch die einfache Verbindung Wien - Graz - Ljubljana - Triest und retour eingeführt werden soll [1].
Zum weiteren Inhalt: Man arbeite an dem Projekt schon seit 6 Monaten und die definitive Entscheidung würde bei einem Treffen zwischen ÖBB und SZ Ende Oktober getroffen. Zwischen Opicina und Triest würde die Fahrzeit 32 Minuten betragen. Die Verbindung würde von den ÖBB gestellt und die Waggons wären von Siemens hergestellt.

Wie wird sich das abspielen?
Letztere Info spricht für einen Railjet. Aber sind die italientauglichen Railjets auch slowenientauglich?
Wird mit zwei oder einer Garnitur gefahren? Sind für ersteres zwei RJ überhaupt verfügbar? Zweiteres geht sich in der heutigen Fahrplanlage, grob abgeschätzt [2] nicht aus.
Man müsste in Wien um 0558h wegfahren um um 0002h wieder retour zu sein. Ob die Wendezeit in TR C. nicht zu sportlich ist und als Kulturpuffer ausreicht?

LGT+

[1] [www.primorski.eu]
[2] Fahrzeiten aus Fahrplan 2020, Aufenthalt LJ und TR C. geschätzt.
W Hbf. - LJ 6h01', Aufenthalt LJ 5' , LJ - TR C. 2h33', Wendezeit TR C. 46'

Tadej Brezina
TU Wien
tadej_usenet@gmx.at




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.10.20 22:07.
Gehe ruhig von einer Verlängerung "eines" bestehenden Zuges aus. Railjet spielt sich nicht.
..und zwar EC 151/150 Emona. Vmtl ab Ljubljana ohne WR?
Danke für die Info und Anschlussfrage: Wie sieht es mit der Direktverbindung Ljubljana - Venedig aus? Die wurde eingeführt, dann haben die Fahrzeuge ihre Zulassung verloren... Hat sich diesbezüglich wieder etwas getan? Oder ist das Konzept mittlerweile wieder begraben?
Sieht nach einer verlängerung des EC 150/151 Emona aus.

Dieser ist bereits im Scotty für den neuen fahrplan mit der fahrzeit: Wien 7:58 - Ljubljana 13:59 und Ljubljana 15:55 - Wien 22:02.

Zwischen Ljubljana und Trieste gibt es zur zeit (ist für den neuen fahrplan noch nicht eingepflegt) zwei tägliche zugpaare mit fahrzeiten etwas über zweieinhalb stunden (diese werden übrigens mit italienischen ETR 563 gefahren, also CAF Civity).
Bedeutet, dass für den Emona zukünftig zwei zuggarnituren benötigt werden.
So weit ich weiß stellt Slowenien keine über Italien hinausgehenden anforderungen, aber ob daraus auf einen railjet-einsatz geschlossen werden kann?

Ausstattung des EC 150/151 übrigens:

Fahrradmitnahme reservierungspflichtig
Fahrradmitnahme begrenzt möglich
Reservierung möglich
Damenabteil
Rollstuhlstellplatz
Rollstuhlstellplatz - Voranmeldung unter +43 5 1717
rollstuhltaugliches WC
Stillabteil

Kein speisewagen mehr oder nur noch nicht ins system eingegeben?


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Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 17.10.20 23:26.
Das ist selbe Fahrplanlage wie in den letzten Jahren.

Mit den slowenischen Wagen ging es immer sehr erbärmlich, häufig wurden 1.2. Klasse-Wagen statt reine Zweitklassfahrzeuge eingesteckt oder gar per ÖBB-Wagen (zumeist von nightjet-Ersatzpark) ersetzt. SŽ hat auch von Speisewagen nur 3 (drei) Stück - der lange WR war Stammfahrzeug, und der kurze Reserve, der dritte meistens in Optima-Express verplant.

Vielleicht könnten sie noch die kroatischen Schwesterwagen nehmen, die seit Jahren arbeitslos 'rumstehen, wahrscheinlicher sieht allerdings aus, daß ÖBB die, aus Transalpin freiwerdenden Fahrzeuge einsetzen wird.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.10.20 01:26.
no-night schrieb:

Vielleicht könnten sie noch die kroatischen Schwesterwagen nehmen, die seit Jahren arbeitslos 'rumstehen, wahrscheinlicher sieht allerdings aus, daß ÖBB die, aus Transalpin freiwerdenden Fahrzeuge einsetzen wird.

Und wie wird dann der Transalpin bewirtschaftet? In der fahrplanauskunft steht weiterhin Bordrestaurant.
Kommen da dann SBB-speisewagen (aus den EC Zürich - München)?


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tbk schrieb:
Und wie wird dann der Transalpin bewirtschaftet? In der fahrplanauskunft steht weiterhin Bordrestaurant.
Kommen da dann SBB-speisewagen (aus den EC Zürich - München)?

Irgendwo in DSO war das schon gesagt, daß der ganze Zug komplett schweizerisch sei. (Was ich aber wegen teurer Speisewagen und fehlender Abteilwagen nicht so gut fände.)
Hallo!

Für die Gesamtstrecke nicht besonders sinnvoll, denn von Wien nach Triest gab es bisher schon super Verbindungen. Mit RJ 131 und R 6013 ist man schon um 13:38 in Triest (bei Abfahrt Wien 6:30), der "Emona" erreicht erst um 13:59 Ljubljana (bei Abfahrt 8:00). Zurück kann man am Sonntag ab Triest um 15:50 fahren und ist dann um Mitternacht in Wien, auch entsprechend später als der "Emona", der Ljubljana um 15:55 verlässt und um zehn in Wien ist. Aber ist eben schon ganz gut für ein Wochenende in Triest, man kann ja im Zug schon schlafen... :-)

lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
http://raildata.info/raildatabanner1.jpg
103612 schrieb:
Wäre eine Führung über Udine nicht schneller?
Von Wien ja, aber das ist nicht entscheidend, wenn es um eine Verlängerung des Wien-Ljubljana-Zugpaars geht.

teure Speisewagen

geschrieben von: tbk

Datum: 18.10.20 14:40

Nicht alles ist vergleichbar, aber hier ein paar gegenüberstellungen:

elvetino: 1 Gipfeli, Brot, 2 Butter, 1 Konfitüre, 1 Heissgetränk: 9,80 CHF (9,14 €)
Don's: Kaisersemmel, Butter, Marmelade, Schinken, Gouda, Croissant, Heißgetränk: 9,10 € (ein kleineres "Wiener Frühstück" gibt es schon für 5 €)

elvetino: Grünes Thai-Curry mit Poulet und Reis: 18,80 CHF (17,54 €)
Don's: Karfiolcurry mit Basmatireis (scharf): 10,10 €

elvetino: Schokoladenkuchen mit warmer Schokoladensauce: 6,40 CHF (5,97 €)
Don's: Wiener Milchrahmstrudel mit Vanillesauce: 5,50 €

elvetino: Rivella rot 0,5 l: 4,60 CHF (4,29 €)
Don's: Almdudler 0,5 l: 3,00 €

elvetino: Feldschlösschen Original 0,5 l: 6,40 CHF (5,97 €)
Don's: Gösser Märzen 0,5 l: 3,60 €

elvetino: Espresso: 4,60 CHF (4,29 €)
Don's: Espresso: 2,30 €

Also insbesondere beim bier und kaffee schlagen sie zu. Was dazu führen könnte, dass mehr reisende ihr reisebier selbst mitbringen.
(Umgekehrt sind die railjets in der Schweiz auch bei inlandsreisenden sehr beliebt aufgrund ihrer für Schweizer attraktiven preise.)

Wer noch mehr vergleichen will:
[www.sbb.ch]
[www.oebb.at]


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103612 schrieb:
Wäre eine Führung über Udine nicht schneller?
Naja, dafür müsste man aber man einen eigenen Umlauf machen. Was ich aber durchaus nicht verstehe, wie man das mit Triest in Zeiten von Wagenmangel machen will. Man könnte den Zug um 05:58 im Lauf des RJ 551 führen und würde Ljubjana gegen 12:00 erreichen, Triest pauschal (Zeiten anhand des aktuellen Zuges Ljubjana - Triest) gegen 14:30 erreichen. Setzt man die Rückfahrt auf 15:30 würde man Wien um 00:02 (von Graz - Wien im Lauf des heutigen D 852) erreichen. Stunde Wendezeit und Kulturpuffer dürften sich ausgehen. Aber hier kommt ein anderes Problem: Auf der slowenischen Seite ist für die Lok folgender Umlauf geplant: 158-151-150-159 Heißt, kann man den gesamten EC-Verkehr mit einer Lok abwickeln. Bricht man jetzt hier, müsste auf alle Fälle zwei Lokführer. Und auch die ÖBB hat sich es schön gemacht, der 158 fährt in Spielefeld raus, der 151 kommt wieder in die Linie Wien - Graz - Wien. Dürfte also umlauftechnisch einiges umzubauen sein, wenn man es jetzt wirklich bis Triest will. Da kann dann eine SZ Lok von Spielefeld - Ljubjana - Triest und v.v. fahren. Die andere fährt dann Dobova - Spielefeld - Dobova, hätte halt in Spielefeld einen stundenlangen Aufenthalt (eventuell wird sich nach Maribor zurückgeführt).

Der Transalpin wird auf Schweizer Wagen umgestellt, das stimmt. Aber wollte man die Wagen nicht dazu nutzen, um weitere Sitzwagen zu Liegewagen umzubauen? Wurde mal hier irgendwo erwähnt. Wenn das nicht der Grund ist, warum will man dann unbedingt den Transalpin mit Schweizer Wagen führen?

Zitat
Danke für die Info und Anschlussfrage: Wie sieht es mit der Direktverbindung Ljubljana - Venedig aus? Die wurde eingeführt, dann haben die Fahrzeuge ihre Zulassung verloren... Hat sich diesbezüglich wieder etwas getan? Oder ist das Konzept mittlerweile wieder begraben?
Könnte sein, dass die italienischen Wagen in Slowenien die Zulassung verloren haben (warum eigentlich?), dies die "Ersatzgarnitur" ist und man halt in Triest umsteigen muss. Würde halt immer noch eine Verschlechterung bedeuten, da diese Verbindung (Ljubjana - Triest) von zwei Zugpaaren angeboten wurde. Jetzt träume ich mal ganz groß: Vielleicht führt die TI einen EC/IC Ljubjana - Venedig? Träum Ende

Und noch zur Frage des Speisewagen: Vielleicht hat man vergessen, den einzutragen. Knapp zwei Monate Zeit hätte man noch. Welchen Zug könnte die SZ anstatt dessen mit einem WR bestücken? Vielleicht den IC 210/211 und IC 314/315? Würde aber bedeuten, dass man zwei Speisewagen benötigen würde. Hat man ja, aber dann hätte man keine Reserve mehr?
Es hat doch geheißen, dass in Ljubljana nur drei B weiter nach Trieste fahren, B, WR und AD wenden auf den Gegenzug zurück nach Wien. Somit wären "nur" drei zusätzliche B nötig die dann einen zweitägigen Umlauf fahren würden. Hat sich daran was geändert?
Ach so, sinnerfassend lesen hilft halt. Dann macht es halt auch Sinn. Der EC kommt aus Wien - Triest, führt drei B-Wagen mit und geht dann in den REX Richtung Villach über. Wäre jetzt ein möglicher Umlauf, der mir einfiele. Plant man derzeit, täglich, zumindest einmal, Villach - Triest und v.v. zu fahren?
Für den Eurocity Wien - Ljubljana würde ich mir eher eine Verlängerung nach Rijeka wünschen.

Wien - Triest könnte dann ein eigener Zug über Udine abbilden. Das würde den Takt Wien - Udine weiter auffüllen. Z. B eine weitere Abfahrt um 14:25 ab Wien mit Ankunft in Triest gegen 21 Uhr.
Und du willst zum zweiten Mal den Lienzer den RJ wegnehmen bzw. gönnst ihnen nicht eine abendliche schnelle Verbindung. Hier würde ich wesentlich besser einen verdichteten 2-Stunden Takt von Villach - Triest via Udine finden. Mit eigenen Material, gerne auch italienisches. Aber den RJ nach Triest umzubiegen, macht wirklich keinen Sinn. Die Verlängerung nach Rijeka hat man eh, halt nur im Sommer.
Meyer-schlom schrieb:
Und du willst zum zweiten Mal den Lienzer den RJ wegnehmen bzw. gönnst ihnen nicht eine abendliche schnelle Verbindung. Hier würde ich wesentlich besser einen verdichteten 2-Stunden Takt von Villach - Triest via Udine finden. Mit eigenen Material, gerne auch italienisches. Aber den RJ nach Triest umzubiegen, macht wirklich keinen Sinn. Die Verlängerung nach Rijeka hat man eh, halt nur im Sommer.
Ich will den RJ immer noch umbiegen, aber nur einmal!

Spätestens ab 2026 wenn der Koralmtunnel fertig ist, dürfte der Stundentakt Wien - Graz - Klagenfurt kommen. Dann wird es einfacher einen sauberen 2-Stundentakt nach Italien zu verlängern.

Gleichzeitig hatte ich in der Vergangenheit bereits vorgeschlagen die Pustertal-Strecke so auszubauen, dass ein schneller 2-Stundentakt Wien - Graz - Klagengurt - Lienz - Franzensfeste - Innsbruck möglich wird. Das wäre die schnellste Verbindung Innsbruck und Vorarlberg nach Kärnten und in die Steiermark. Dabei würde dann auch für Liezz richtig viel statt 2er Alibi-Züge abfallen.

Wagenrochaden SBB und ÖBB

geschrieben von: tbk

Datum: 19.10.20 18:07

Meyer-schlom schrieb:
Der Transalpin wird auf Schweizer Wagen umgestellt, das stimmt. Aber wollte man die Wagen nicht dazu nutzen, um weitere Sitzwagen zu Liegewagen umzubauen? Wurde mal hier irgendwo erwähnt. Wenn das nicht der Grund ist, warum will man dann unbedingt den Transalpin mit Schweizer Wagen führen?

Ich könnte mir vorstellen, dass es einen gewissen achskilometerüberhang gibt mit dem Transalpin und all den railjets und nightjets, die täglich in die Schweiz kommen.
Außerdem haben die SBB mit der umstellung der linie Zürich - München auf Astoro-Pendolino überzählige EC-wagen.
Die genauen zahlen, wie viele wagen wohin gehen und wie viele für den umbau aus dem betrieb genommen werden sollen, habe ich auch nicht. Irgendwo gibt es noch eine gebrauchtwagenanfrage, die zu einem angebot der Deutschen Bahn passen könnte.


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