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Nun ist Sonntag der 28. Juli 2019 und wir wachen nach einer tropischen Nacht (ernsthaft!) in einem hübschen kleinen Hotel in Mo i Rana auf; zum Verständnis, Mo i Rana liegt kurz vor dem Polarkreis. ;-)

Die Wecker waren mal auf 5 Uhr gestellt, aber die Togkart wusste schon, daß der Nachtzug mal wieder +90 hatte. Also noch n bisschen schlafen. Um sieben hielt uns dann doch nichts mehr in den Betten und wir fuhren mal zum angedachten Motiv bei Dalselv (Danke an Nil für die tolle Vorlage! *g*).




http://www.badische-schwarzwaldbahn.de/DSO/B830.jpg
Um kurz nach halb8 wurden wir dann endlich erlöst, als 4.655 mit dem D475 unter uns hindurchfuhr. Zwischenzeitlich waren es +110, in Deutschland würde man wohl sagen „Warten auf Fahrgäste aus einem (SEV-)Bus“.




http://www.badische-schwarzwaldbahn.de/DSO/B831.jpg
Wer ein bisschen weniger Tele möchte. :-)


Ja und nun? Da der Morgenzug von Mo nach Trondheim wegen der Streckensperrung auf dem kompletten Laufweg auf SEV umgestellt wurde, fehlte jetzt irgendwie das Programm. Also zurück ins Hotel und auf Frühstück hoffen – und wir wurden nicht enttäuscht. Bei schon wieder deutlich über 20 Grad durften wir im Garten dinieren... :-)

Um 10 Uhr waren wir dann wieder an der „Flußstelle“, wo wir gestern schon auf den Erzpendel gehofft hatten. Aber auch heute wurden wir von Kollege Ausfall enttäuscht und verließen die Location erfolglos um 12 Uhr. Hier unten hatten wir nun die Schnauze voll – also mal wieder rauf ins Gebirge. Nachdem wir unseren Mietwagen an einem ehemaligen Bahnübergang parkiert hatten, unternahmen wir eine kleine Wanderung, ehe wir am Motiv ankamen.




http://www.badische-schwarzwaldbahn.de/DSO/B832.jpg
Natürlich übernahm die 4.655 von heute Morgen in Bodø dann auch den dag tog nach Süden.




http://www.badische-schwarzwaldbahn.de/DSO/B833.jpg
Nun steuerten wir den Anschluß in Ørtfjell an, war doch ein Erzzug von Mo her im Zulauf. Kaum angekommen, hatten wir auch schon allen Grund, die Kameras klicken zu lassen.


Eigentlich wäre nun Zeit für den Nordfahrer gewesen. Aber wer unsere bisherigen Beiträge gelesen hat weiß, daß die Züge aus Süden teils heftig verspätet sind, weil die Strecke wegen eines Unfalls mehrere Tage gesperrt war. Und auch heute wurde der D 471 mal wieder mit 3 Stunden Verspätung angekündigt, na klasse! Aber einen Vorteil hat die Verspätung ja, es gehen nun Motive, die sonst nicht ganz so gut im Licht wären. Wir teilten uns mal wieder auf und harrten der Dinge, die da kommen mögen.

Markus entschied sich für die Morgenstelle von Tag 1 und wurde von der nun intensiver werdenden Bewölkung nahezu in Ruhe gelassen. Martin hingegen positionierte sich nur wenige Kilometer weiter (gen Lønsdal), stand aber dummerweise quasi direkt an der Wolkengrenze und wurde eigenen Aussagen zufolge während der eineinhalb stündigen Wartezeit gefühlte 20 Jahren älter, da sich immer wieder einzelne nervige Wolkenfetzen ins Motiv wagten.




http://www.badische-schwarzwaldbahn.de/DSO/B834.jpg
Um kurz nach halb7 wurden die Fotografen dann von einem sonoren Dieselwummern erlöst...




http://www.badische-schwarzwaldbahn.de/DSO/B835.jpg
... nun standen übrigens satte 230 Minuten hinter dem Pluszeichen.




http://www.badische-schwarzwaldbahn.de/DSO/B836.jpg
In Lønsdal fand die Kreuzung mit dem entgegenkommenden Polarkreispendel (D474) statt, welcher durch den verspäteten dag tog nun selbst auch mit guten +20 unterwegs war. Wo Markus hier stand, dürfte selbsterklärend sein, oder? :-)

Und nun? Für den nächsten Tag sollte das Wetter rund um Mo etwas schlechter werden, im Norden allerdings sollten weiterhin sieben Sonnen am Himmel stehen. Blöderweise hatten wir unser Hotel in Mo aber für zwei Nächte gebucht, sodaß wir wohl oder übel wieder runterfahren mussten (also quasi unserem morgigen Ziel komplett entgegen).

Natürlich hatten wir die togkart laufen; als wir kurz vor Mo waren, kam die Meldung, daß in Ørtfjell ein Erzpendel abgefahren sei. Es war schon deutlich nach 21 Uhr und wir brauchten eine Stelle, wo gegen 3/4 noch Licht wäre. Das ist selbst für Nordnorwegen ein fast aussichtsloses Verlangen. Am geeignetsten schien uns die Gerade am Ranaelva kurz vor Mo.




http://www.badische-schwarzwaldbahn.de/DSO/B837.jpg
312 005 hat mit dem 5770 seinen Endbahnhof in Kürze erreicht, deutlich zu erkennen, viel später hätte er lichttechnisch nicht sein dürfen. Das Chronometer zeigte 21:48 Uhr an. Wir überlegen dann den Rest des Abends, ob dies unser bisher spätestes besonntes Bahnbild war, vermuten aber daß ja. *g*




http://www.badische-schwarzwaldbahn.de/DSO/B838.jpg
In unserer Fuzzgruppe ist ein gewisser Jens N. aus N. in der M. für die offizielle Beurteilung der Lichtverhältnisse zuständig. Wie schauts hier aus? Klassisches „DAS ist doch kein Licht mehr…“? ;-)


Für heute wars das dann auch schon wieder. Wir fuhren wieder nach Mo rein und verspeisten noch eine leckere Pizza, ehe wir uns zu Bett begaben. So langsam drückte von Süden her endlich wieder kühlere Luft und Wolken rein, sodaß es in den Zimmern dann schon deutlich angenehmer als letztens war. :-)

Viele Grüße
Der Schwarzwaldbahner & KBS720.

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