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MSS schrieb:
Richtig, es soll sowieso wie in Russland sein.
Die ewiglange Güterzüge durch Sibirien fährt nun mal elektrisch. Das funktioniert, und wurde auch in USA funktionieren.
Alles klar, wenn es in Russland funktioniert, muss es zwingenderweise auch in den USA funktionieren...
Montrealer schrieb:
MSS schrieb:
Richtig, es soll sowieso wie in Russland sein.
Die ewiglange Güterzüge durch Sibirien fährt nun mal elektrisch. Das funktioniert, und wurde auch in USA funktionieren.
Alles klar, wenn es in Russland funktioniert, muss es zwingenderweise auch in den USA funktionieren...
Was soll der kommentar -kennst du dich überhaupt mit die verhältnisse dort aus?
Es gibt auch in Sibirien reichliche herausforderungen (!), aber es funktioniert trotzdem.
Nur in den USA sind alles zu kompliziert? Ja, der Stromversorgerung und die Typhonen sind problempunkte, kann aber angegriffen werden, gibt es der willen. Das ist der größten herausfordeung!

MFG
Morten aus Dänemark

Meine eisenbahnfotos: [mortenschmidt.piwigo.com]
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MSS schrieb:
Was soll der kommentar -kennst du dich überhaupt mit die verhältnisse dort aus?
Es gibt auch in Sibirien reichliche herausforderungen (!), aber es funktioniert trotzdem.
Nur in den USA sind alles zu kompliziert? Ja, der Stromversorgerung und die Typhonen sind problempunkte, kann aber angegriffen werden, gibt es der willen. Das ist der größten herausfordeung!

Na ja, die Verhältnisse in Sibirien sind nicht annähernd wie die Querung der Rocky Mountains in den USA und die Güterzüge der RZD sind kaum halb so lang und schwer wie das was UP und BNSF bewältigen.

Frank aus der Prignitz
MSS schrieb:
tbk schrieb:
Klar, das breite programm, das sich bei Joe Biden findet, ist kaum jemals in einer periode umsetzbar, zumal wenn der focus auf der bewältigung der mehrfachen krise liegt, an der die aktuelle regierung gerade scheitert.
Realistisch ist wohl die elektrifizierung der vorortnetze großer ballungsräume (wie bereits bei Caltrain in der umsetzung), denn dort ist die zugdichte am größten, der vorteil besserer beschleunigung und abgasfreier züge kommt dort am ehesten zum tragen. So könnten die teilelektrifizierten systeme von Metra (Chicago), MARC (Washington DC) und NJ Transit (New York) vervollständigt werden.

Bei den güterfernstrecken wird es sich nur lohnen, wenn ganz groß von einem ende zum anderen gedacht und umgesetzt wird, denn ein stückwerk würde die betriebsführung nur verkomplizieren.
Und mehr, dafür kürzere züge zu führen (wie hier jemand angedacht hat) wäre ein zeichen für ein zu knapp und kurzsichtig geplantes system: Das sollte schon so dimensioniert sein, dass die maximalen zuglasten sich fahren lassen und die kapazität nicht verringert, sondern erhöht wird. Kurze elektrische zwischenabschnitte sind fast so hinderlich wie lücken in überwiegend elektrifizierten netzen.

tobias
Richtig, es soll sowieso wie in Russland sein.
Die ewiglange Güterzüge durch Sibirien fährt nun mal elektrisch. Das funktioniert, und wurde auch in USA funktionieren.
Zeig mir mal in Sibirien ein Zug mit 200 Wagen sowas fährt in den USA zum teil planmäßig rum... und nicht nur in USA sondern auch in Kanada und da wird auch nix elektrifiziert. In Nordamerika gibt es viel zu viele Brücken/Tunnels die alle umgebaut werden müssten (und wie auch schon Geschieben die Wagen haben zum teil grosses Profil). BNSF hat eine Studie dazu gemacht das Ergebnis war viel zu Teuer. Es ist ja nicht nur die Oberleitung auch die Instandhaltung, da diese Firmen ohne Staatliche Unterstützung auskommen müssen ist eine Elektrifizierung völlig unrealistisch. Die Bahnen setzen eher auf alternative Brennstoffe, BNSF testet Wasserstoffloks, CN und FEC machen tests mit Gas. Neue Lokomotiven wie z.B. die ET44 verbrauchen weniger.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.07.20 21:07.
MSS schrieb:
Was soll der kommentar -kennst du dich überhaupt mit die verhältnisse dort aus?
Es gibt auch in Sibirien reichliche herausforderungen (!), aber es funktioniert trotzdem.
Nur in den USA sind alles zu kompliziert? Ja, der Stromversorgerung und die Typhonen sind problempunkte, kann aber angegriffen werden, gibt es der willen. Das ist der größten herausfordeung!
Ich arbeite zufälligerweise für Kanadas größten SPFV-Betreiber im operativen Bereich (Fahrplangestaltung und Fahrzeugeinsatzplanung), dessen Netz zu mehr als 80% einer hiesigen Class I Railway gehört, welche ebenso zufälligerweise gleichzeitig auch als eine von Amtraks wichtigsten Host Railways agiert, da ihr Netz vom Atlantik zum Pazifik und dem Golf von Mexiko reicht. Außerdem lebe ich in einer Stadt, in der Streit mit ebendieser Güterzugfirma um das vertikale Lichtraumprofil die Fertigstellung eines ansonsten bereits errichteten Autobahnzubringers zum Flughafen um fast ein Jahrzehnt verzögert hat - und in einem Land, in welchem der größte Regionalzugbetreiber seine ehrgeizigen Elektrifizierungspläne nach jahrelang stockenden Verhandlungen mit selbiger Güterzugfirma und derem größten Konkurrenten auf bloß jene Korridore zusammengestrichen hat, auf welchen man der ausschließliche Eigentümer ist.

Aber das Ganze kannst du ja angeblich aus sicherer Entfernung viel besser beurteilen als jemand der alleine schon seinem Benutzernamen nach einige Tausend Kilometer näher dran ist...

Es grüßt aus Montreal,

der Montrealer

Edit: Links für alle Andeutungen eingefügt, damit diese auch von Nicht-Einheimischen DSO-Lesern verstanden werden können...



5-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.20 13:49.
Darf ich fragen um welche Stadt es sich bei dem um 10 Jahre verspäteten Flughafenzubringer sowie um welches große Regionalzugunternehmen es sich bei deinen Andeutungen handelt? Nur aus reiner Neugier und Interesse.
Stupor Mundi schrieb:
Darf ich fragen um welche Stadt es sich bei dem um 10 Jahre verspäteten Flughafenzubringer sowie um welches große Regionalzugunternehmen es sich bei deinen Andeutungen handelt? Nur aus reiner Neugier und Interesse.
Ich würde jetzt mal auf Montreal tippen, würde beim Usernamen Montrealer doch naheliegend sein?
Nö, müsste sich um Toronto und dementsprechend GO-Transit, sowie Canadian Pacific als Class-I Railway handeln.

veni vidi vici :-)

meine Beiträge bei DSO:
[www.drehscheibe-online.de]
Stupor Mundi schrieb:
Darf ich fragen um welche Stadt es sich bei dem um 10 Jahre verspäteten Flughafenzubringer sowie um welches große Regionalzugunternehmen es sich bei deinen Andeutungen handelt? Nur aus reiner Neugier und Interesse.
Ich habe für dich und alle anderen nicht-einheimischen DSO-Leser Links für alle Andeutungen eingefügt, werde aber die genaueren Details (die sich teilweise doch etwas anders darstellen als ich es aus meiner eigenen Erinnerung beschrieben hatte) erst nach diesem langen Wochenende ("Civic Day" - keine Ahnung was hier überhaupt gefeiert wird, aber "thanks for the day off...!") beschreiben können...

In der Zwischenzeit kannst du dir ja mal meine ausführliche Antwort auf deine letzten Fragen durchlesen, falls du sie noch nicht gesehen hast:
[www.drehscheibe-online.de]



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.08.20 19:47.
die heute leistungstraken Diesel mit Tier 4 können locker alles wegziehen. Ein E-Netz lohnt sich nur auf dem Corridor..zwischen New York und Boston Und elloks für den Güterverkehr gibt es heute nicht mehr..Ich weiß auch nicht, was das soll,in Tornadogebieten Oberleitungen aufzuhängen,irgendwie sinnfrei..
Lok35 schrieb:
die heute leistungstraken Diesel mit Tier 4 können locker alles wegziehen. Ein E-Netz lohnt sich nur auf dem Corridor..zwischen New York und Boston Und elloks für den Güterverkehr gibt es heute nicht mehr..Ich weiß auch nicht, was das soll,in Tornadogebieten Oberleitungen aufzuhängen,irgendwie sinnfrei..

Eine GE Evolution kann statt des Dieselmotors auch einen Trafo tragen und statt des Lufteinlasses für den Turbo einen Dachstromabnehmer. In Tornadogebieten werden auch Stromleitungen für die Ladesversorgung aufgehängt und das seit Jahrzehnten.

Frank aus der Prignitz
Lok35 schrieb:
die heute leistungstraken Diesel mit Tier 4 können locker alles wegziehen. Ein E-Netz lohnt sich nur auf dem Corridor..zwischen New York und Boston Und elloks für den Güterverkehr gibt es heute nicht mehr..Ich weiß auch nicht, was das soll,in Tornadogebieten Oberleitungen aufzuhängen,irgendwie sinnfrei..
Größere Priorität wäre sowieso erstmal die existierende Elektrifizierung im Northeast Corridor, denn es hat leider seinen Grund warum der Acela Express folgende Stromsysteme beherrscht:

25 kV 60 Hz AC
12 kV 60 Hz AC
12 kV 25 Hz AC



Frank Schönow schrieb:
In Tornadogebieten werden auch Stromleitungen für die Ladesversorgung aufgehängt und das seit Jahrzehnten.

Dementsprechend "zuverlässig" ist aber auch die Stromversorgung hier: schon bei meinem ersten Besuch in Kanada war der Strom gerade für mehrere Stunden ausgefallen, weshalb das Essen zuhause bei den Eltern einer damaligen Freundin und jetztigen Frau (wir hatten uns hier in Europa kennengelernt) nicht ganz warm war (es war übrigens der Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages in 2010). Meine Freundin beeilte sich auf meinen leicht verwunderten Blick hin mich zu versichern dass dies "zumindest in dieser Länge" doch eher ungewöhnlich sei und erklärte mir dass sich im Winter häufig auf den Freilandleitungen der Schnee sammelt und dieser dann bei Temperaturen um den Gefrierpunkt oft schmilzt und direkt wieder überfriert, weshalb sich dann Eismassen unter den Kabeln sammelt, welche dann diese von den Masten runterreißt (bei Stürmen hilft oft auch ein umstürzender Baum nach). Jeder erwachsene Quebecker erinnert sich noch lebhaft an die "Crise Verglas" in 1998 (und unterhält seitdem einen stattlichen Vorrat an Kerzen und Streichhölzer/Feuerzeuge), welche Wikipedia wie folgt beschreibt:

Zitat
January 1998 North American ice storm
From Wikipedia, the free encyclopedia

The North American Ice Storm of 1998 (also known as Great Ice Storm of 1998) was a massive combination of five smaller successive ice storms in January 1998 that struck a relatively narrow swath of land from eastern Ontario to southern Quebec, New Brunswick and Nova Scotia in Canada, and bordering areas from northern New York to central Maine in the United States. It caused massive damage to trees and electrical infrastructure all over the area, leading to widespread long-term power outages. Millions were left in the dark for periods varying from days to several weeks, and in some instances, months. It led to 34 fatalities, a shutdown of activities in large cities like Montreal and Ottawa, and an unprecedented effort in reconstruction of the power grid. The ice storm led to the largest deployment of Canadian military personnel since the Korean War, with over 16,000 Canadian Forces personnel deployed, 12,000 in Quebec and 4,000 in Ontario at the height of the crisis.
Das Haus meiner Schwiegereltern war mehr als eine Woche ohne Strom (und somit auch unbeheizt, da dank Hydroelektrizität die Stromkosten hier spottbillig sind und somit auch fast ausschließlich elektrisch geheizt wird), weshalb meine Schwiegereltern in ihrer Verzweiflung ihre 4 Kinder zumindest zum Schlafen und Duschen unter jenen Freunden der Familie verteilt, welche in benachbarten Wohngebieten wohnten die etwas später erbaut wurden und bereits über unterirdische verlegte Stromleitungen verfügten (die Schwiegereltern selbst verharrten aus Angst vor Plünderern in ihrem langsam auskühlenden Haus). Wir sprechen beim damaligen Wohnbezirk meiner Schwiegereltern ürigens von einem Viertel dass ca. 1988 erbaut wurde und sich keine 8 Kilometer Luftlinie vom staatlichen Parlament in Ottawa entfernt befindet.


Wer sich mal selbst ein Bild von der Stromversorgung hier in Quebec machen will, dem sei die "Service Interruptions Map" des hiesigen Strombetreibers empfohlen. Laut dieser sind gerade (wir haben hier gerade 20 Uhr an einem Sonntagabend) aufgrund von 48 verschiedenen Störungen 5.252 von 4.393.290 Haushalten ohne Strom (davon sind 7 Störungen mit 1,914 betroffenen Haushalten in Montreal und 6 Störungen mit 2,467 betroffenen Haushalten im benachbarten Laval) und auf dem "Le Plateau-Mont-Royal" (einem Dank ungebrochener Nachfrage durch französische Expats ungemein beliebtes und heftig gentrifizierendes Wohnviertel in unmittelbarer Nähe zu Downtown Montreal) sind gerade 62 Haushalte ohne Strom und werden vom Strombetreiber auf eine Wartezeit (bis zur Wiederherstellung der Stromversorgung) von 5 Stunden vorbereitet:
https://i.imgur.com/AkX4s7d.png

Wenn so die Stromversorgung hier im (nicht in Sachen Tornadogefahr) "sicheren Norden" aussieht (ich habe hier in jedem Jahr mehr - und vor Allem längere - Stromausfälle erlebt als in meinem deutschen Heimatdorf in den gesamten ersten 20 Jahren meines Lebens), dann möchte ich mir lieber nicht ausmalen wie zuverlässig die Stromversorgung durch fast vollständig entvölkerte Gebiete (mit gelegentlichen Tornados) verlaufender transkontinentalen Güterverkehrsstrecken funktionieren würde...



7-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.08.20 20:22.
Selbstverständlich kann am eine Diesellok umrüsten...keine Frage.Aber:selbst bei der,South Store LINE fahren heute Dieseloks vor GÜTERZÜGEN. DENN die Little Joes sorgen auch für eine energieleere Fahrleitung,wenn in Betrieb.
UND WAS die Fahrleitung und Stromversorgung betrifft:da müsste man erheblich investieren...
UND WIEVIELE KABEL NEBENEINANDER dürfen es denn sein?Mit doppelter Fahrleitung a la Geislinger Steige könnt man nicht aus..
Was hat die South Shore jetzt mit einer möglichen Elektrifizierung nordamerikanischer Güterstrecken zu tun? Die 800er liefen letztmalig 1983 und dann auch nur vor relativ kurzen Zügen im Gegensatz zu den Class 1 Railroads. Dieselloks waren trotzdem notwendig, weil nicht jedes Anschlussgleis elektrifiziert werden konnte. Wenn dann 8 Triebwagen in Michigan City anfahren, wird das die 1500V Oberleitung auch merken.

Frank aus der Prignitz

Re: Träumt weiter von der Privatwirtschaft Trumpistans

geschrieben von: De David

Datum: 04.08.20 16:02

Bei manchen scheint halt Corona das Gehirn statt der Lunge angegriffen zu haben...

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: Träumt weiter von der Privatwirtschaft Trumpistans

geschrieben von: De David

Datum: 04.08.20 16:07

Wie kommst denn auf die Idee?
Angefangen hat das in den späten 70ern bei der Southern Pacific, und erst recht in den frühen 80ern nach der Deregulierung, weil man die Container günstiger von der Westküste gen Osten transportieren wollte wie die Santa Fe, und sich ausrechnete daß doppelstock günstiger ist wie längere Züge. Und man so das TEU auf dem Zug günstiger anbieten konnte.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
Go-Transit fährt doch aber nur Diesel, während AMT Montreal ein gemischtes Netz hat (und dafür auch Bombdier ALP45-DP Loks).

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

AMT

geschrieben von: JanH

Datum: 05.08.20 23:15

Bei AMT (bzw. heutzutage eigentlich "Exo") trifft es "hatte" fast schon besser – wie schon neulich erwähnt beschränkte sich der elektrische Betrieb auf die Deux Montagnes-Linie, die aber gerade im Begriff ist, auf automatischen Metro-Betrieb umgestellt zu werden. Dazu kam dann noch die Mascouche-Linie, die zwar an sich nicht elektrifiziert ist, an ihrem südlichen Ende aber die Strecke der Deux Montagnes-Linie durch den Mont Royal-Tunnel zur Gare Centrale mitbenutzte und daher ebenfalls mit den Hybridloks betrieben wurde, um nicht im Tunnel mit Diesel fahren zu müssen.

Der Streckenabschnitt durch den Mont-Royal-Tunnel wurde vor ein paar Monaten zwecks Umbau zur Metro außer Betrieb genommen, womit sich der elektrische Betrieb auf der Mascouche-Linie erledigt hat, und das Reststück der Deux Montagnes Linie soll 2022 folgen, womit die elektrisch betriebene Streckenlänge auf 0 km schrumpfen wird.

Re: AMT

geschrieben von: Stupor Mundi

Datum: 06.08.20 10:14

Wird es dann keinen konventionellen Zugbetrieb mehr vom Gare Centrale aus nach Norden durch den Tunnel geben und der Hauptbahnhof dann de facto quasi ein Kopfbahnhof werden?

[CA] GO Transit will elektrifizieren

geschrieben von: tbk

Datum: 06.08.20 16:38

De David schrieb:
Go-Transit fährt doch aber nur Diesel, während AMT Montreal ein gemischtes Netz hat (und dafür auch Bombdier ALP45-DP Loks).

GO Transit bzw. das mutterunternehmen Metrolinx plant, das netz zu elektrifizieren. Hier gibt es viel darüber zu lesen:

[www.metrolinx.com]

Ich denke, auch in den USA haben die großen ballungsräume am ehesten eine chance, elektrifiziert zu werden (in ansätzen ist das bereits der fall bzw. gerade in der umsetzung).
Fernstrecken mit überwiegend güterverkehr sind dann eher eine option für die fernere zukunft, weil (wie schon besprochen) mit größeren infrastruktur-investitionen verbunden.


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