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Hallo zusammen,

ich beabsichtige eine Reise in die oben genannten Länder und habe dazu 3 Fragen:

1. Bei einem Besuch in Rumänien vor einigen (mittlerweile ganz schön vielen) Jahren erhielt ich in Budapest am Schalter 50 % Ermäßigung beim Lösen der Rückfahrkarte.
Gibt es diese Ermäßigung noch? (Kauf vor Ort) Funktioniert das auch über unterschiedliche Grenzübergänge für Hin-/Rückfahrt. Beim derzeitigen Fahrplan (nur 1 Zp via Biharkeresztes/E.Bihor) müßte die Hinfahrt Ri. rumän. Moldau über die deutlich längere Strecke via Arad stattfinden.

2. Gibt es im ungarischen Binnenverkehr (Gesamt- oder regionale) Netzfahrscheine o.ä. für einen oder mehrere Tage?
Ich wollte ggf. ein paar Tage am Balaton/Plattensee verbringen. Oder muß immer ein Einzelfahrschein gelöst werden?

3. Wie ist die Gültigkeit der ungarischen Binnenfahrscheine bzgl. Geltungsdauer und Fahrtunterbrechung?
Wimre galten kurze Strecken (bis vlt. 100 km?) nur recht kurz (wenige Stunden)? Darüber hinaus am Geltungstag? Oder hat sich das geändert?
Ist eine Unterbrechung der Fahrt innerhalb der Gültigkeit immer möglich? Ggf. nur an Umsteigepunkten?

Vlt. kennt jemand die aktuellen Bedingungen. Auf den fremdsprachigen Seiten der MAV wurde ich nicht fündig und mein Ungarisch beschränkt sich auf wenige Worte ...
Die verschiedenen Ermäßigungen auf den Kilometertarif konnte ich nachlesen. Die sind für mich aber nicht relevant (mangels Erfüllung ihrer Voraussetzungen :-))

Ich sage schonmal nagy köszönöm.


Viszlat :-)

(Und damit sind schon meine meisten ungarischen Floskeln verbraucht ...)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.07.20 08:35.
Hallo!

Dass für Rumänien wieder von Österreich aus Reisewarnung gilt, weißt du eh?

lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
http://raildata.info/raildatabanner1.jpg
Wer von Rumänien aus nach Ungarn einreist, muss aktuell wohl wieder 14 Tage in Quarantäne.
@ Roni und tmmd:
Danke, aber das war nicht meine Frage. Die Reisehinweise werde ich vor Fahrtantritt studieren und entsprechende Schlüsse hinsichtlich Zielen, Aufenthalten, etc. ziehen.
Daß Reisen derzeit generell sowieso nur kurzfristig (ggf. auch erst unterwegs um-)planbar sein werden, ist klar (z.B. ob sie nur nach HU oder doch nach RO führen wird) ...

Gruß



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.07.20 12:37.
1. an sich ja, jedoch etwas gemildert (ich dachte so wie 30/40% [pro land), und in sofern ich weiss als reine H+R miot selber strecke.
Daneben soll erwaehnt, das es fuer laengere strecken (denke uebernacht) Sparpreis aehnliche Angenote gilt, die kann mann ueber mav buchen. Alles was onlne gebucht worden ist IMMER noch mit den Kode abdrucken an eine gelbe MAV-aotumaten.
Im kleinen Grenzverkehr soll es auch noch aehnliche rabatte geben. Achtung: stueckeln mit strecken inlandstarif ist sehr ausdruecklich strengstens verboten!!
2. nein, es sei denn du bist Hungarisch, student/schueler <26 und will im sommer viel fahren. Fuer Auslaender <65: Interrail/1country. Oder du willst ja ganze 6 mon. (mindesttermin) eine Art BC=MAV100 kaufen (so um die 100/120 eur/monat). Senior aus EU: umsonst (ausser die Zuschlaege!)
3.ich dachte 1 Tag, ohne Stundenlimit, jedoch muessen Unterbrechungen bestaetigt worden, glaube ich. Moeglich nicht erlaubt unter 100 KM. Jedoch sind die Preise sehr niedrig-weniger als eben mit BC50 in DE und auch seit Jahre nicht erhoeht worden. Auf bestimmte Liniien mit sehr wenig Angebot sind die nochmals 25% ermaessigt. Bin mich jedoch nicht ganz sicher ueber dies-normale Menchen machen das eigentlich nie/nicht. Eine kurze (1-2 st.) Unterbrechung an einer ohnehin Umsteige-BHF wird wohl nicht erwaehnt worden.
Hi,

zu Punkt 2 - in Ungarn gibt es nur ein einziges Passangebot und zwar genau für Balaton. Es gibt Tageskarte (990) bzw. Dreitageskarte (2490), kauf über MÁV app -10%, unter 26 Jahr noch günstiger, Aufpreis, Reservierung wie üblich, bis 30. September.
Genauere Beschreibung (natürlich nur auf Ungarisch :) und Gültigkeitsbereich findest du hier: [www.mavcsoport.hu]

Achtung, es ist (wie üblich) nicht gestatett die Fahrscheine zu kombinieren - heisst du darfst nicht von Budapest nach Siófok bzw. Szabadbattyán mit einen Einzelfahrkarte fahren und dann am selben Zug weiter mit Tageskarte.

Grüsse,
AAW schrieb:
@ Roni und tmmd:
Danke, aber das war nicht meine Frage. Die Reisehinweise werde ich vor Fahrtantritt studieren und entsprechende Schlüsse hinsichtlich Zielen, Aufenthalten, etc. ziehen.
Daß Reisen derzeit generell sowieso nur kurzfristig (ggf. auch erst unterwegs um-)planbar sein werden, ist klar (z.B. ob sie nur nach HU oder doch nach RO führen wird) ...

Gruß
Hallo!

Das ist schon klar, es klang aber eher danach, als ob du gleich losfahren wolltest. ;-)
Und auch mittelfristig glaube ich nicht, dass man da schon großartig etwas planen kann. Reisewarnung ist auf jeden Fall ernst zu nehmen. Falls dir da unterwegs etwas passiert, kann das auch legale Konsequenzen haben, inklusive Jobverlust etc.

lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de]
http://raildata.info/raildatabanner1.jpg
1. Ja, die Ermäßigung besteht noch, etwas wird sogar für einfache Fahrten angeboten. Das alles gilt auch bei Erwerb der Fahrscheine in Rumänien. Und Routen können da unterschiedlich sein. (Noch ein Hinweis: Nachtzug Budapest - Cluj - Miercurea Ciuc - Brasov hat derzeit wegen der schon erwähnten Einreisebeschränkungen nur Sitzwagen, Bc, WL und WR nicht! Über Arad werden dagegen rumänische Nachtwagen angeboten!)

2. Nur zu Balaton, wie oben gesagt.

3. Bis 100 km 4 Stunden, 100-200 km 2 Tage, 200-400 km 3 Tage, über 400 km 4 Tage. Für Fahrtunterbrechung muß Schaffner ein Nachweis ausstellen, am Bahnhof kann es binnen 1 Stunden noch nachgeholt werden (wenn Personal da ist).
Roni schrieb:
AAW schrieb:
@ Roni und tmmd:
Danke, aber das war nicht meine Frage. Die Reisehinweise werde ich vor Fahrtantritt studieren und entsprechende Schlüsse hinsichtlich Zielen, Aufenthalten, etc. ziehen.
Daß Reisen derzeit generell sowieso nur kurzfristig (ggf. auch erst unterwegs um-)planbar sein werden, ist klar (z.B. ob sie nur nach HU oder doch nach RO führen wird) ...

Gruß
Hallo!

Das ist schon klar, es klang aber eher danach, als ob du gleich losfahren wolltest. ;-)
Und auch mittelfristig glaube ich nicht, dass man da schon großartig etwas planen kann. Reisewarnung ist auf jeden Fall ernst zu nehmen. Falls dir da unterwegs etwas passiert, kann das auch legale Konsequenzen haben, inklusive Jobverlust etc.
Sorry, aber ziemlicher Quatsch !
Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, für deutsche Staatsbürger gibt es aktuell nicht für Rumänien, (was die Österreicher machen, ist für einen deutschen Staatsbürger eh uninteressant). Vater Staat, erhebt den Zeigefinger bei einer Reisewarnung und sagt: "Bleibt am besten zu Hause!". Was er damit nicht sagt: "Ich verbiete dir zu reisen." Das ist ein gewaltiger Unterschied. Von daher: Wenn das Ziel erreichbar ist, das Land uns auch hineinlässt, Flug, Bahn, Hotel usw. buchbar sind, dann "dürfen" wir auch dorthin reisen.
Jobverlust, ebenso Blödsinn!

@AAW, Einreise für deutsche Staatsbürger von Rumänien auskommend zieht eine Untersuchung (Fiebermessen an der Grenze nach sich) bei keiner Auffälligkeit ist der Transit durch Ungarn unproblematisch, eine Quarantäne bei verbleib in Ungarn kann jedoch angewiesen werden.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.07.20 13:03.
FCM Thomy schrieb:
Sorry, aber ziemlicher Quatsch !
Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, für deutsche Staatsbürger gibt es aktuell nicht für Rumänien, (was die Österreicher machen, ist für einen deutschen Staatsbürger eh uninteressant). Vater Staat, erhebt den Zeigefinger bei einer Reisewarnung und sagt: "Bleibt am besten zu Hause!". Was er damit nicht sagt: "Ich verbiete dir zu reisen." Das ist ein gewaltiger Unterschied. Von daher: Wenn das Ziel erreichbar ist, das Land uns auch hineinlässt, Flug, Bahn, Hotel usw. buchbar sind, dann "dürfen" wir auch dorthin reisen.
Jobverlust, ebenso Blödsinn!

@AAW, Einreise für deutsche Staatsbürger von Rumänien auskommend zieht eine Untersuchung (Fiebermessen an der Grenze nach sich) bei keiner Auffälligkeit ist der Transit durch Ungarn unproblematisch, eine Quarantäne bei verbleib in Ungarn kann jedoch angewiesen werden.
Hallo,

das ist im Wesentlichen richtig. Ich würde jedoch darauf hinweisen, dass es sein kann, dass Rumänien in den nächsten Wochen die Grenze von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner knackt, was neben einer Reisewarnung zu Quarantäne führen kann (auch dann, wenn die Reisewarnung erst erlassen wird, wenn der Reisende vor Ort ist), die nicht sonderlich spaßig ist. Mit Jobverlust hat das alles aber nichts zu tun (außer bspw., du brichst die Quarantäne und steckst dabei einen Kollegen an, aber das wäre schon extrem viel Pech)...
m1999 schrieb:
Mit Jobverlust hat das alles aber nichts zu tun (außer bspw., du brichst die Quarantäne und steckst dabei einen Kollegen an, aber das wäre schon extrem viel Pech)...

Mit dieser Aussage wäre ich vorsichtig. Wenn du schon vor Ort bist und die Reisewarnung völlig unerwartet erlassen wird, dann ist dein Job wohl sicher nicht in Gefahr. Anders sieht es allerdings aus, wenn du die Reise trotz bereits bestehender Reisewarnung antrittst. Und insbesondere, wenn du weißt, dass du dann in Quarantäne musst. Dann hast du die Quarantäne, und damit deine Unmöglichkeit, deine Arbeitsleistung zu erbringen, vorsätzlich verursacht. Und dies ist selbstverständlich einer der klassischen Gründe für eine fristlose Kündigung. Auch Homeoffice muss dein Arbeitgeber nicht akzeptieren, auch dann nicht, wenn es möglich wäre. Außer natürlich, du hast Homeoffice vorher sowieso schon so mit deinem Arbeitgeber vereinbart, dann bist du ja in Quarantäne nicht außerstande, deine Arbeitsleistung zu erbringen. Dabei musst du allerdings beachten, dass du nur im Inland im Homeoffice tätig werden kannst. Wenn du also in Ungarn oder in Österreich in Quarantäne gesteckt wirst, dann kannst du auch im Homeoffice nicht für deinen deutschen Arbeitgeber tätig werden. Es sei denn, du hast das vorher ausdrücklich so vereinbart. Das dürfte aufgrund der bürokratischen Hürden wie Steuer, Sozialversicherung, und zig andere Vorschriften so gut wie unmöglich sein.

Weiterhin musst du du beachten, dass eine "unerwartete" Reisewarnung nur dann unerwartet ist, wenn der Grund für die Reisewarnung zum Zeitpunkt deiner Abreise in keinster Weise vorhersehbar war. Dies dürfte für eine Covid-assoziierte Reisewarnung nirgendwo auf der Welt gegeben sein derzeit. Insbesondere nicht für Rumänien. Also auch dann, wenn erst nach deiner Abreise Quarantäne und Reisewarnung kommen, riskierst du deinen Job, wenn du verreist, ohne mit deinem Arbeitgeber zuvor eine Vereinbarung für eine mögliche Quarantäne, Festsitzen im Ausland, etc. getroffen zu haben.

Edit: PS: Sollten schulpflichtige Kinder beteiligt sein, die dann aufgrund der Quarantäne nicht in die Schule können, wird sogar wegen Verletzung der Schulpflicht ein Bußgeld gegen dich verhängt werden. Und ziemlich sicher wird das Jugendamt eine Entzug des Sorgerechts prüfen.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.07.20 12:32.
Hallo!

Rumänien steht gerade bei 40 Fälle auf 100.000 Einwohner. Die Grenze von 50 ist also nicht mehr weit entfernt. Insgesamt ist der ganze Balkanraum zur Zeit stark betroffen. Bitte auf nicht notwendige Reisen verzichten!

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.07.20 17:28.
Gibt es eigentlich für den Fall der Fälle zwischen Ungarn und Rumänien auch eine grüne Grenze ohne Zäune aber gerne mit etwas Bäumen oder sind auch da inzwischen neue Gräben entstanden?


Frage 2 Können Dritt(EU) staatler aktuell über Grenzübergänge von UA nach RO einreisen?
ETA-Fan schrieb:
Gibt es eigentlich für den Fall der Fälle zwischen Ungarn und Rumänien auch eine grüne Grenze ohne Zäune aber gerne mit etwas Bäumen oder sind auch da inzwischen neue Gräben entstanden?
Zaun gibt es nur an der serbischen Grenze, aber auch zu Rumänien gilt es als Schengen-Ostgrenze, so wirt dort unabhängig von Virus genauso verschärft patroulliert.
Also ich schätze einmal, dass auch Deutschland die 50er Marke Ende August/Anfang September knacken wird.
warakorn schrieb:
Also ich schätze einmal, dass auch Deutschland die 50er Marke Ende August/Anfang September knacken wird.
Unwahrscheinlich, da Deutschland als Ganzes zu groß ist, einzelne Landkreise werden es sicher schaffen, auch ohne "Hotspots".