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Der Nachtzug Prag-Rijeka scheint ein voller Erfolg zu sein, so dass die Fahrten ab dem 11. Juli sogar täglich stattfinden:

Zitat:
RegioJet meldet 30.000 verkaufte Tickets nach Kroatien. [..]
Ab dem 11. Juli fährt der private Zugführer RegioJet bis zum Ende der Ferien [Ende August] täglich Züge von Prag über Ljubljana in Slowenien nach Rijeka in Kroatien. Die reguläre Verbindung von Prag nach Kroatien beginnt am Dienstagabend, dem 30. Juni, und läuft bis Samstag, dem 11. Juli, nur dienstags, freitags und sonntags.

Interessanterweise hatte die tschechische Staatsbahn mit einer ähnlichen Verbindung einmal weit weniger Erfolg:

Zitat:
In früheren Jahren reiste die Tschechische Eisenbahn auch nach Kroatien und stellte Split einen direkten Liegenwagen zur Verfügung. In den letzten Jahren fuhr er jedoch nicht mehr, weil es sich als kommerzielle Verbindung nicht auszahlt.

Was macht den Unterschied? Die Buszubringer von Rijeka in die Ferienorte? Niedrige Preise, die zu einer hohe Auslastung führen? Wären vielleicht auch eine oder zwei Verbindungen pro Woche über die Ferienzeit hinaus denkbar, z. B. mit einem Busanschluss nach Trieste, Venedig oder gar Mailand/Turin oder Florenz?


Quelle:
[zpravy.aktualne.cz] (Tschechisch, Übersetzungen mit Google-Translate)


Habe mal im Betreff den Juni auf Juli geändert.
Sören




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.06.20 19:39.
Thomas_Lammpe schrieb:
Die Buszubringer von Rijeka in die Ferienorte? Niedrige Preise, die zu einer hohe Auslastung führen?
Habe mal im Betreff den Juni auf Juli geändert.
Sören

Ja. Beide, hauptsächlich die Buszubringer, denke ich. Und Rijeka ist nicht so kompliziert wie Split, weil mann muss die e-Lok zum diesel-Lok nicht
wechseln und die Garnitur kann am selber Tag sofort zurück fahren => billiger.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.06.20 20:01.
Thomas_Lammpe schrieb:
Zitat:
In früheren Jahren reiste die Tschechische Eisenbahn auch nach Kroatien und stellte Split einen direkten Liegenwagen zur Verfügung. In den letzten Jahren fuhr er jedoch nicht mehr, weil es sich als kommerzielle Verbindung nicht auszahlt.

Was macht den Unterschied?
[color=#999999][/color]

Split ist wegen der Dieseltraktion eine andere Sache. Eine Diesellok ist teurer und zieht weniger. Für einen 12-Wagen-Zug bräuchte man dort 2 Dieselloks, das macht die Sache wirtschaftlich komplizierter. Bzw. mit einer Lok kann es halt nur ein eher kurzer Zug sein.
Ausserdem ist kein 2tägiger Umlauf ab Prag zu schaffen - mit 1 Garnitur gehen nur 2 Fahrten pro Woche (Rijeka 3), für täglichen Verkehr bräuchte man 3 Garnituren (statt 2 nach Rijeka).
Ein weiterer Punkt könnte sein, dass aktuell wenige Leute Flugreisen buchen und daher alternative Urlaubsziele und Wege dorthin suchen.
Thomas_Lammpe schrieb:
Interessanterweise hatte die tschechische Staatsbahn mit einer ähnlichen Verbindung einmal weit weniger Erfolg:

Zitat:
In früheren Jahren reiste die Tschechische Eisenbahn auch nach Kroatien und stellte Split einen direkten Liegenwagen zur Verfügung. In den letzten Jahren fuhr er jedoch nicht mehr, weil es sich als kommerzielle Verbindung nicht auszahlt.
Was macht den Unterschied? Die Buszubringer von Rijeka in die Ferienorte? Niedrige Preise, die zu einer hohe Auslastung führen? Wären vielleicht auch eine oder zwei Verbindungen pro Woche über die Ferienzeit hinaus denkbar, z. B. mit einem Busanschluss nach Trieste, Venedig oder gar Mailand/Turin oder Florenz?
Praha-Split mit Liegewagen das war zuletzt in 1992! Danach kompletter Zug in den 2000ern, und schließlich ein Schlafwagen. Letzterer wurde kein Opfer wirtschaftlicher Überlegungen, sondern der Verlegung der EC's zu Budapest-Nyugati.

Anschlußbus nach Mailand und Florenz?!?!?! Warum dann nicht gleich Sizilien und Barcelona?!?!?!? :-PPPP

Das ist komplettes Irrsinn, wer nach Italien will, nimmt lieber ein Direktbus der gelben Firma...
Da kannste mal sehen was dieser CZ open access Wildwuchs wieder mal anrichtet.
... und genau da, bei der weiteren Corona-Entwicklung, liegt der Knackpunkt...

Bisher ist Kroatien eines der Länder, die vergleichsweise uneingeschränkte Urlaubstage ermöglichen (möchten). Freunde von uns haben dort gerade eine recht entspannte und "lockere" Woche in den Pfingstferien verbracht.

Und da sicherlich manche Urlauber nur ungern fliegen wollen, kann eine Nachtverbindung gerade jetzt eine attraktive Alternative dorthin darstellen; v. a. wenn sie dazu noch preislich interessant ist. (Am besten natürlich noch mit der Möglichkeit, für die Familien bzw. als Gruppe ein eigenes Abteil zu buchen, wie das nun der Alpen-Sylt-Nachtexpress anbietet.)

Hierzulande ist DB Fernverkehr ja auch recht kurzfristig in neue Urlaubs-Verbindungen "eingestiegen". Mangels Wagen, die für einen attraktiven Nachtverkehr infrage kommen, freilich nur als Tagesverbindungen inkl. Maskenpflicht.

Schöne Grüße
Der Blechsammler

Möglicher Busanschluss nach Mailand oder Florenz

geschrieben von: Thomas_Lammpe

Datum: 26.06.20 07:15

no-night schrieb:
Anschlußbus nach Mailand und Florenz?!?!?! Warum dann nicht gleich Sizilien und Barcelona?!?!?!? :-PPPP

Das ist komplettes Irrsinn, wer nach Italien will, nimmt lieber ein Direktbus der gelben Firma...
Ich würde es vorziehen, die Nacht im Zug liegend zu verbringen statt im Bus sitzend und würde dafür einen Umstieg mit dem entsprechenden Zeitverlust in Kauf nehmen. Aber die Geschmäcker sind da sicher unterschiedlich.
Ich habe mir die Route soeben angeschaut. Ich frage mich, welche Route der Zug fährt. Ich vermute, der Zug fährt von Csorna weiter nach Szombathely und dann Richtung Hodos nach Slowenien. Er müßte dann doch in Zalaszentiván die Richtung wechseln (hier ist aber kein Verkehrshalt angegeben).

Weiß jemand die genaue Route?

LG Gustav
HIER sind meine Reiseberichte zu finden!

Re: Möglicher Busanschluss nach Mailand oder Florenz

geschrieben von: portbou

Datum: 27.06.20 13:53

Thomas_Lammpe schrieb:
no-night schrieb:
Anschlußbus nach Mailand und Florenz?!?!?! Warum dann nicht gleich Sizilien und Barcelona?!?!?!? :-PPPP

Das ist komplettes Irrsinn, wer nach Italien will, nimmt lieber ein Direktbus der gelben Firma...
Ich würde es vorziehen, die Nacht im Zug liegend zu verbringen statt im Bus sitzend und würde dafür einen Umstieg mit dem entsprechenden Zeitverlust in Kauf nehmen. Aber die Geschmäcker sind da sicher unterschiedlich.

Ich denke auch dass viele Reisenden nachts lieber Zug als Bus fahren.

Potential für Busanschlüsse zu Nachtzügen

geschrieben von: Thomas_Lammpe

Datum: 27.06.20 15:18

portbou schrieb:
Thomas_Lammpe schrieb:
no-night schrieb:
Anschlußbus nach Mailand und Florenz?!?!?! Warum dann nicht gleich Sizilien und Barcelona?!?!?!? :-PPPP
Das ist komplettes Irrsinn, wer nach Italien will, nimmt lieber ein Direktbus der gelben Firma...
Ich würde es vorziehen, die Nacht im Zug liegend zu verbringen statt im Bus sitzend und würde dafür einen Umstieg mit dem entsprechenden Zeitverlust in Kauf nehmen. Aber die Geschmäcker sind da sicher unterschiedlich.
Ich denke auch dass viele Reisenden nachts lieber Zug als Bus fahren.
Ich könnte mir vorstellen, dass genau deshalb noch ein größeres Potential in (preiswerten) Busanschlüssen zu Nachtzügen liegt, insbesondere für RegioJet. So wäre für den Nachtzug Prag-Rijeka auch ein Busanschluss von Berlin denkbar, insbesondere, wenn man noch eine schnellere Trasse finden würde, um nicht bereits um 17:20 h in Prag abfahren zu müssen. Ähnliches gilt für Anschlussbusse von München oder Nürnberg zu dem Regiojet-Nachtzug nach Kosice bzw. dem bereits geplanten Zug in Richtung polnisch-ukrainische Grenze.

Damit könnten dann auch längere Strecken mit einer Bus-Zug-Kombination nachts im Liegewagen schlafend preiswert angeboten werden.

Re: Potential für Busanschlüsse zu Nachtzügen

geschrieben von: tmmd

Datum: 27.06.20 17:31

Der Erfolg des Nachtzuges nach Rijeka dürfte auch damit zu tun haben, daß die Stadt in diesem Jahr Kulturhauptstadt Europas ist.
Hallo,

Der Erste Forenteilnehmer der mitfährt möchte bitte berichten.

Viele Grüße !

P.S. Habe meine Vermutung wieder gelöscht.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.06.20 17:47.

Re: Potential für Busanschlüsse zu Nachtzügen

geschrieben von: no-night

Datum: 27.06.20 23:33

Thomas_Lammpe schrieb:
portbou schrieb:
Thomas_Lammpe schrieb:
no-night schrieb:
Anschlußbus nach Mailand und Florenz?!?!?! Warum dann nicht gleich Sizilien und Barcelona?!?!?!? :-PPPP
Das ist komplettes Irrsinn, wer nach Italien will, nimmt lieber ein Direktbus der gelben Firma...
Ich würde es vorziehen, die Nacht im Zug liegend zu verbringen statt im Bus sitzend und würde dafür einen Umstieg mit dem entsprechenden Zeitverlust in Kauf nehmen. Aber die Geschmäcker sind da sicher unterschiedlich.
Ich denke auch dass viele Reisenden nachts lieber Zug als Bus fahren.
Ich könnte mir vorstellen, dass genau deshalb noch ein größeres Potential in (preiswerten) Busanschlüssen zu Nachtzügen liegt, insbesondere für RegioJet. So wäre für den Nachtzug Prag-Rijeka auch ein Busanschluss von Berlin denkbar, insbesondere, wenn man noch eine schnellere Trasse finden würde, um nicht bereits um 17:20 h in Prag abfahren zu müssen. Ähnliches gilt für Anschlussbusse von München oder Nürnberg zu dem Regiojet-Nachtzug nach Kosice bzw. dem bereits geplanten Zug in Richtung polnisch-ukrainische Grenze.

Damit könnten dann auch längere Strecken mit einer Bus-Zug-Kombination nachts im Liegewagen schlafend preiswert angeboten werden.
Bei Busfahrten von 1-2 Stunden das geht noch. Für viele ist aber Umstieg jedenfalls von Teufel an, bzw. möchten keine zu lange Reisen unternehmen.

Re: Potential für Busanschlüsse zu Nachtzügen

geschrieben von: Thomas_Lammpe

Datum: 28.06.20 00:00

no-night schrieb:
Bei Busfahrten von 1-2 Stunden das geht noch. Für viele ist aber Umstieg jedenfalls von Teufel an, bzw. möchten keine zu lange Reisen unternehmen.
Ich glaube nicht, dass es Reisenden, die einen Nachtzug nutzen, so sehr auf eine kurze Fahrzeit ankommt. Aber ich stimme dir zu, dass jeder Umstieg das Reisendenpotential einer Verbindung reduziert und auch lange Busreisen nicht jedermanns Sache sind. Busanschlüsse zu Nachtzügen werden wohl meist nur ein Zubrot sein, aber sicher nicht den Zug füllen und wahrscheinlich manchmal noch nicht einmal den Bus. Aber in einem potentiellen Anschlussbus von Berlin nach Prag zur Weiterfahrt nach Rijeka können ja auch Reisende sitzen, die nur von Berlin nach Prag wollen.

Re: Potential für Busanschlüsse zu Nachtzügen

geschrieben von: SvenM

Datum: 28.06.20 09:13

Hallo zusammen,

Thomas_Lammpe schrieb:

Ich glaube nicht, dass es Reisenden, die einen Nachtzug nutzen, so sehr auf eine kurze Fahrzeit ankommt. Aber ich stimme dir zu, dass jeder Umstieg das Reisendenpotential einer Verbindung reduziert und auch lange Busreisen nicht jedermanns Sache sind. Busanschlüsse zu Nachtzügen werden wohl meist nur ein Zubrot sein, aber sicher nicht den Zug füllen und wahrscheinlich manchmal noch nicht einmal den Bus. Aber in einem potentiellen Anschlussbus von Berlin nach Prag zur Weiterfahrt nach Rijeka können ja auch Reisende sitzen, die nur von Berlin nach Prag wollen.

Eine interessante Sichtweise, wie ich finde. Ob das allerdings für eine (Bus)verbindung Berlin - Prag reicht? Potentielle Reisende von Berlin nach Prag haben zur Zeit einen Zweistundentakt mit der Bahn zur Hand. Da muss sich Regiojet (um hier beim Anbieter zu bleiben) doch etwas sehr originelles einfallen lassen, um die potentiellen Reisenden in den Bus zu locken. Kann man mit dem Bus die (Zug)reisezeit von knapp 4 Std. mit dem Bus unterbieten? Zur Zeit fährt der IC Bus der DB ja auch knapp 4 Std von Leipzig nach Prag.

LG
SvenM

Re: Potential für Busanschlüsse zu Nachtzügen

geschrieben von: Thomas_Lammpe

Datum: 28.06.20 11:24

SvenM schrieb:
Hallo zusammen,

Thomas_Lammpe schrieb:
Ich glaube nicht, dass es Reisenden, die einen Nachtzug nutzen, so sehr auf eine kurze Fahrzeit ankommt. Aber ich stimme dir zu, dass jeder Umstieg das Reisendenpotential einer Verbindung reduziert und auch lange Busreisen nicht jedermanns Sache sind. Busanschlüsse zu Nachtzügen werden wohl meist nur ein Zubrot sein, aber sicher nicht den Zug füllen und wahrscheinlich manchmal noch nicht einmal den Bus. Aber in einem potentiellen Anschlussbus von Berlin nach Prag zur Weiterfahrt nach Rijeka können ja auch Reisende sitzen, die nur von Berlin nach Prag wollen.

Eine interessante Sichtweise, wie ich finde. Ob das allerdings für eine (Bus)verbindung Berlin - Prag reicht?
Die Frage lässt sich mit einem klaren 'Ja' beantworten. Es gibt bereits zahlreiche Busverbindungen von Flixbus und RegioJet zwischen Berlin und Prag. Man muss die Busse nur so legen, dass gute Anschlüsse zum Nachtzug bestehen und durchgängige Fahrscheine anbieten. Der Vorteil des Fernbusses gegenüber dem Zug liegt meist im günstigeren Preis und nicht bei der Fahrzeit.

Re: Potential für Busanschlüsse zu Nachtzügen

geschrieben von: SvenM

Datum: 28.06.20 11:43

Hallo zusammen,

Thomas_Lammpe schrieb:

Die Frage lässt sich mit einem klaren 'Ja' beantworten. Es gibt bereits zahlreiche Busverbindungen von Flixbus und RegioJet zwischen Berlin und Prag. Man muss die Busse nur so legen, dass gute Anschlüsse zum Nachtzug bestehen und durchgängige Fahrscheine anbieten. Der Vorteil des Fernbusses gegenüber dem Zug liegt meist im günstigeren Preis und nicht bei der Fahrzeit.


Na soviel nimmt sich der Preis hier aber nichts. Jeweils einfache Fahrt Berlin - Prag

Bahn:
Berlin - Praha 15.07.2020 18.90 € 04:20 Std Fahrzeit. (Supersparpreis Europa)

Flixbus:
Berlin - Praha 15.07.2020 15.99 € 04:40 Std Fahrzeit (keine Angaben)

Regiojet
Berlin - Praha 15.07.2020 26.00 € 04:30 Std Fahrzeit (Fun & Reax Special)

Zu meiner Überraschung schneidet Regiojet hier am schlechtesten ab. Da sich der Fahrpreis nicht so sehr unterscheidet, werde ich auch hier die Bahn nehmen.

LG
SvenM

Re: Potential für Busanschlüsse zu Nachtzügen

geschrieben von: Thomas_Lammpe

Datum: 28.06.20 14:40

SvenM schrieb:
Hallo zusammen,

Thomas_Lammpe schrieb:
Die Frage lässt sich mit einem klaren 'Ja' beantworten. Es gibt bereits zahlreiche Busverbindungen von Flixbus und RegioJet zwischen Berlin und Prag. Man muss die Busse nur so legen, dass gute Anschlüsse zum Nachtzug bestehen und durchgängige Fahrscheine anbieten. Der Vorteil des Fernbusses gegenüber dem Zug liegt meist im günstigeren Preis und nicht bei der Fahrzeit.

Na soviel nimmt sich der Preis hier aber nichts. Jeweils einfache Fahrt Berlin - Prag

Bahn:
Berlin - Praha 15.07.2020 18.90 € 04:20 Std Fahrzeit. (Supersparpreis Europa)

Flixbus:
Berlin - Praha 15.07.2020 15.99 € 04:40 Std Fahrzeit (keine Angaben)

Regiojet
Berlin - Praha 15.07.2020 26.00 € 04:30 Std Fahrzeit (Fun & Reax Special)

Zu meiner Überraschung schneidet Regiojet hier am schlechtesten ab. Da sich der Fahrpreis nicht so sehr unterscheidet, werde ich auch hier die Bahn nehmen.

LG
SvenM
Solche Stichproben hängen immer von den Randbedingungen ab, die jetzt in Coronazeiten sowieso sehr speziell sind. Morgen gibt es z. B. folgende gerundete Preise:

Bahn: 30€
Flixbus: 22 bis 27€
RegioJet: 26€

Natürlich gibt es Reisende, die den Zug bevorzugen, aber die Busse finden eben auch ihre Kunden, und das meist nur wegen des günstigeren Preises.

Re: Potential für Busanschlüsse zu Nachtzügen

geschrieben von: SvenM

Datum: 28.06.20 14:51

Thomas_Lammpe schrieb:
SvenM schrieb:
Hallo zusammen,

Thomas_Lammpe schrieb:
Die Frage lässt sich mit einem klaren 'Ja' beantworten. Es gibt bereits zahlreiche Busverbindungen von Flixbus und RegioJet zwischen Berlin und Prag. Man muss die Busse nur so legen, dass gute Anschlüsse zum Nachtzug bestehen und durchgängige Fahrscheine anbieten. Der Vorteil des Fernbusses gegenüber dem Zug liegt meist im günstigeren Preis und nicht bei der Fahrzeit.

Na soviel nimmt sich der Preis hier aber nichts. Jeweils einfache Fahrt Berlin - Prag

Bahn:
Berlin - Praha 15.07.2020 18.90 € 04:20 Std Fahrzeit. (Supersparpreis Europa)

Flixbus:
Berlin - Praha 15.07.2020 15.99 € 04:40 Std Fahrzeit (keine Angaben)

Regiojet
Berlin - Praha 15.07.2020 26.00 € 04:30 Std Fahrzeit (Fun & Reax Special)

Zu meiner Überraschung schneidet Regiojet hier am schlechtesten ab. Da sich der Fahrpreis nicht so sehr unterscheidet, werde ich auch hier die Bahn nehmen.

LG
SvenM
Solche Stichproben hängen immer von den Randbedingungen ab, die jetzt in Coronazeiten sowieso sehr speziell sind. Morgen gibt es z. B. folgende gerundete Preise:

Bahn: 30€
Flixbus: 22 bis 27€
RegioJet: 26€

Natürlich gibt es Reisende, die den Zug bevorzugen, aber die Busse finden eben auch ihre Kunden, und das meist nur wegen des günstigeren Preises.

Aber auch morgen sind die Preise nicht so unterschiedlich. Ist eine Einsparung zwischen acht und drei Euro für dich günstig?
Ich brauche da schon andere Anreize, um mir da ein Busticket zu kaufen.

Florenc?

geschrieben von: Martin Junge

Datum: 28.06.20 15:07

Moin,

ein entscheidender Aspekt gegen den Bus: Mit dem Zug komme ich, sofern nicht wirklich etwas danebengeht, mit großer Wahrscheinlichkeit auf dem Bahnhof an, von dem ich dann auch abfahre. Mit dem Bus hingegen komme ich bei RegioJet auf dem Zentralen Busbahnhof an, der die Umsteigewege verlängert und entweder einen Fußmarsch oder eine Metrofahrt nötig macht.
Und da wären mir 3, 4 oder 5€ egal, wenn ich weiß - aha, ich bin auf dem Bahnhof, kann meinen Übergang planen, Proviant kaufen und muss mich nicht darum sorgen, in einer mir (nicht!) fremden Stadt noch den Weg zum Hauptbahnhof zu finden.

Und bevor ich mich für die von SvenM geschriebenen 26€ in einen Bus setze, müsste die Moldau bergauf fließen.

Martin



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.06.20 15:08.
SvenM schrieb:
Thomas_Lammpe schrieb:
Solche Stichproben hängen immer von den Randbedingungen ab, die jetzt in Coronazeiten sowieso sehr speziell sind. Morgen gibt es z. B. folgende gerundete Preise:

Bahn: 30€
Flixbus: 22 bis 27€
RegioJet: 26€

Natürlich gibt es Reisende, die den Zug bevorzugen, aber die Busse finden eben auch ihre Kunden, und das meist nur wegen des günstigeren Preises.
Aber auch morgen sind die Preise nicht so unterschiedlich. Ist eine Einsparung zwischen acht und drei Euro für dich günstig?
Ich brauche da schon andere Anreize, um mir da ein Busticket zu kaufen.
Ich glaube dir gerne, dass du dich auch bei diesen Preisdifferenzen für den Zug entscheidest. Aber das ist nicht der Punkt. Die Frage lautet vielmehr, ob sich hinreichend viele Fahrgäste für den Bus entscheiden oder nicht. Hier gibt die Realität eine klare Antwort: Zwischen Berlin und Prag gibt es hinreichend viele Fahrgäste, um mehrere Busse zu füllen, denn sonst würden sie dort nicht fahren.



Martin Junge schrieb:
Moin,
ein entscheidender Aspekt gegen den Bus: Mit dem Zug komme ich, sofern nicht wirklich etwas danebengeht, mit großer Wahrscheinlichkeit auf dem Bahnhof an, von dem ich dann auch abfahre. Mit dem Bus hingegen komme ich bei RegioJet auf dem Zentralen Busbahnhof an, der die Umsteigewege verlängert und entweder einen Fußmarsch oder eine Metrofahrt nötig macht.
Es wäre wohl kein größerer Aufwand, Anschlussbusse zu Zügen auch dort ankommen zu lassen, wo die Züge abfahren.


Martin Junge schrieb:
Und bevor ich mich für die von SvenM geschriebenen 26€ in einen Bus setze, müsste die Moldau bergauf fließen.
Ich glaube dir gerne, dass du dich bei diesen Preisdifferenzen für den Zug entscheidest. Aber das ist nicht der Punkt. Die Frage lautet vielmehr, ob sich hinreichend viele Fahrgäste für den Bus entscheiden oder nicht...

Re: Möglicher Busanschluss nach Mailand oder Florenz

geschrieben von: Thomas I

Datum: 28.06.20 20:00

Thomas_Lammpe schrieb:
no-night schrieb:
Anschlußbus nach Mailand und Florenz?!?!?! Warum dann nicht gleich Sizilien und Barcelona?!?!?!? :-PPPP

Das ist komplettes Irrsinn, wer nach Italien will, nimmt lieber ein Direktbus der gelben Firma...
Ich würde es vorziehen, die Nacht im Zug liegend zu verbringen statt im Bus sitzend und würde dafür einen Umstieg mit dem entsprechenden Zeitverlust in Kauf nehmen. Aber die Geschmäcker sind da sicher unterschiedlich.
Deswegen würdest du erst von Prag nach Rijeka fahren und von da dann mit dem Bus nach Mailand?
Eine Europakarte hast du zur Hand?
Dann schau mal darauf, der Bus braucht da knapp 9 Stunden.
Nur mit dem Zug brauchst du derzeit 13h15min von Prag nach Mailand.

Re: Möglicher Busanschluss nach Mailand oder Florenz

geschrieben von: portbou

Datum: 28.06.20 20:57

Thomas I schrieb:
Deswegen würdest du erst von Prag nach Rijeka fahren und von da dann mit dem Bus nach Mailand?
Eine Europakarte hast du zur Hand?
Dann schau mal darauf, der Bus braucht da knapp 9 Stunden.
Nur mit dem Zug brauchst du derzeit 13h15min von Prag nach Mailand.
Zug selbstverständlich nur bis Ljubljana.
Zitat
Ein weiterer Punkt könnte sein, dass aktuell wenige Leute Flugreisen buchen und daher alternative Urlaubsziele und Wege dorthin suchen.
Wobei was das Infektionsrisiko angeht der Nachtzug bzw. generell Abteilwagen sicher nicht besser sind. Bin jetzt gerade dieser Tage in 3 Nachtzügen mitgefahren, 2 Mal Rumänien und 1 Mal Slowakei. Die Rumänen bemühen sich immerhin und ahnden Verstöße gegen die Maskenpflicht mit 500 €; allerdings kontrolliert das, gerade im Nachtzug natürlich keiner. Da hilft auch die reduzierte Belegung (maximal 4 pro Abteil) wenig.

Es mangelt halt momentan schlicht an Alternativen, das düfte der entscheidende Grund sein. Und ich hoffe natürlich sehr dass die Bahn diesen Umstand gnadenlos für sich nutzen kann !
Ein weiterer Punkt könnte sein, dass aktuell wenige Leute Flugreisen buchen und daher alternative Urlaubsziele und Wege dorthin suchen

Ein weiterer Punkt könnte sein, dass aktuell wenige Leute Flugreisen buchen und daher alternative Urlaubsziele und Wege dorthin suchen

Ein weiterer Punkt könnte sein, dass aktuell wenige Leute Flugreisen buchen und daher alternative Urlaubsziele und Wege dorthin suchen

Auskennen...

geschrieben von: Martin Junge

Datum: 29.06.20 11:09

Moin,

mit Verlaub, das ist hanebüchen. Regiojet bietet bekanntlich Bus- und Bahnverkehre an und setzt dabei - wenn man nicht nur nach Prag will - keinesfalls auf Netzwirkung und unternimmt auch keine dementsprechenden Schritte dahingehend.
Züge nach Pardubice - Olomouc - Ostrava (- Košice) oder nach Pardubice - Brno (- Wien/Bratislava/Rijeka) fahren vom Hauptbahnhof ab.
Busse aus Liberec kommen am U Černý Most an, Busse aus České Budějovice am Busbahnhof Anděl in Smíchov und Busse aus Nordwestböhmen an der U Hradčanská. Regiojet geht es nicht um eine Netzwirkung. Ich werde aus Budweis kommend einen Teufel tun und nach Smíchov fahren, dann mit der Metro (1x umsteigen) zum Hauptbahnhof und dann irgendwie weiter. Selbst innertschechisch gibt es keine Anschlüsse. Prag selbst ist sicher groß genug für viele Fahrgäste, aber sobald man einen Fernzug von Regiojet nutzen möchte und nicht aus Prag kommt, ist man aufgeschmissen.

Außerdem: Für innertschechische Reisen auf Regiojet umzusteigen, wenn man im Vor- und Nachlauf doch wieder ČD hat, hat keinen Sinn. Da ist RegioJet zu teuer...

Außerdem II: Du brauchst Deine Antworten nicht wiederholen. Weder Sven noch ich sind irgendwie lesebehindert oder begriffsstutzig.

Martin
Martin Junge schrieb:
Mit Verlaub, das ist hanebüchen. Regiojet bietet bekanntlich Bus- und Bahnverkehre an und setzt dabei - wenn man nicht nur nach Prag will - keinesfalls auf Netzwirkung und unternimmt auch keine dementsprechenden Schritte dahingehend.
Du beschreibst den Istzustand ohne Anschlüsse zwischen RegioJet-Bussen und Zügen in Prag, während ich überlegt habe, dass man genau das ändern könnte.

Vollkommen umstiegsfrei ist das Angebot von RegioJet übrigens auch heute bereits nicht:

IMG_0668.PNG


Martin Junge schrieb:
Prag selbst ist sicher groß genug für viele Fahrgäste, aber sobald man einen Fernzug von Regiojet nutzen möchte und nicht aus Prag kommt, ist man aufgeschmissen.
Genau das wäre doch ein Grund für Anschlussbusse, oder?
Der Witz ist ja, dass es Busse aus allen Winkeln Tschechiens nach Prag gibt, nur die enden (aus gutem Grund > Verkehr in der Hauptstadt) an der Peripherie und fahren nicht bis zum Hauptbahnhof durch. Also Anschlussbusse würden das Ganze sicher sinniger, aber nicht viel berechenbarer gestalten.

Martin
Moin.

Martin Junge schrieb:
Also Anschlussbusse würden das Ganze sicher sinniger, aber nicht viel berechenbarer gestalten.
Wieviele Reisende fahren überhaupt über Prag hinaus? Nicht nur im Bus, auch im Zug. So generell. ;-)

Viele Grüße
Sören

Re: Istzustand und mögliche Änderungen/Verbesserungen

geschrieben von: Niels

Datum: 30.06.20 22:27

Sören Heise schrieb:

Wieviele Reisende fahren überhaupt über Prag hinaus? Nicht nur im Bus, auch im Zug.

Wahrscheinlich nicht so viele um den Nachteil eines zentrumsnahen Umdteigeknotens verändernswert erscheinen zu lassen. So viel Marktkenntnis traue ich RJ zu.

Gruß aus Prag von Niels

................... Gruß von Niels .......................

+++ Rettet den SVT "Görlitz" (VT 18.16) ! +++

online-Reportage auf zdopravy.cz

geschrieben von: wxdf

Datum: 01.07.20 08:46

[zdopravy.cz] berichtet auch über den Laufweg des Zuges, wozu es Spekulationen gab : Bratislava -> Rajka -> Csorna (Halt wegen Umsteigemöglichkeit nach Györ) -> Zalaszentiván (kopf machen) -> Hodoš (Lokwechsel) -> Ormož -> Pragersko -> Ljubljana (mit der Aussage, dass eigentlich der slowenische Verkehrsminister zusteigen wollte, man habe ihn aber gestern festgenommen ;-) ) -> Šapjane -> Opatije -> Rijeka .
Der Zug hat ewig in Šapjane herum gestanden, man hat einen anderen Zug Lubljana -> Rijeka vor gelassen. Erst 9:15 h ging es weiter.
Sogar The NewYork Times berichtet über den Zug.




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.07.20 09:21.

Re: online-Reportage auf zdopravy.cz

geschrieben von: tokkyuu

Datum: 01.07.20 11:27

wxdf schrieb:
[zdopravy.cz] berichtet auch über den Laufweg des Zuges, wozu es Spekulationen gab : Bratislava -> Rajka -> Csorna (Halt wegen Umsteigemöglichkeit nach Györ) -> Zalaszentiván (kopf machen) -> Hodoš (Lokwechsel) -> Ormož -> Pragersko -> Ljubljana (mit der Aussage, dass eigentlich der slowenische Verkehrsminister zusteigen wollte, man habe ihn aber gestern festgenommen ;-) ) -> Šapjane -> Opatije -> Rijeka .
Der Zug hat ewig in Šapjane herum gestanden, man hat einen anderen Zug Lubljana -> Rijeka vor gelassen. Erst 9:15 h ging es weiter.
Sogar The NewYork Times berichtet über den Zug.


Das ist interessant, erklärt aber noch nicht, wie der Zug (ohne in Csorna Kopf zu machen) von Csorna nach Zalaszentivàn kommt.
Wenn er in Zalaszentiván Kopf machen muß, kommt er offensichtlich von Szombathely. Um von Csorna nach Szombathely zu gelangen, muß aber auch in Csorna Kopf gemacht werden. Das geht sich in 1 Minute jedoch nicht aus.
Falls der Zug aber über Győr fahren würde, müßte er weder in Győr noch in Zalaszentiván Kopf machen. Es sei denn, es ist notwendig, über Szombathely zu fahren.

Fazit: die Unklarheiten sind noch nicht beseitigt!

LG Gustav
HIER sind meine Reiseberichte zu finden!

Re: online-Reportage auf zdopravy.cz

geschrieben von: willi79

Datum: 01.07.20 12:16

tokkyuu schrieb:
wxdf schrieb:
Bratislava -> Rajka -> Csorna (Halt wegen Umsteigemöglichkeit nach Györ) -> Zalaszentiván (kopf machen) -> Hodoš (Lokwechsel) -> Ormož -> Pragersko -> Ljubljana (mit der Aussage, dass eigentlich der slowenische Verkehrsminister zusteigen wollte, man habe ihn aber gestern festgenommen ;-) ) -> Šapjane -> Opatije -> Rijeka .


Das ist interessant, erklärt aber noch nicht, wie der Zug (ohne in Csorna Kopf zu machen) von Csorna nach Zalaszentivàn kommt.
Wenn er in Zalaszentiván Kopf machen muß, kommt er offensichtlich von Szombathely. Um von Csorna nach Szombathely zu gelangen, muß aber auch in Csorna Kopf gemacht werden. Das geht sich in 1 Minute jedoch nicht aus.
Falls der Zug aber über Győr fahren würde, müßte er weder in Győr noch in Zalaszentiván Kopf machen. Es sei denn, es ist notwendig, über Szombathely zu fahren.

Fazit: die Unklarheiten sind noch nicht beseitigt!

Um über Szombathely zu fahren, muss er in Csorna nicht Kopf machen, daher ist der Laufweg klar.

Gruß w.

Re: online-Reportage auf zdopravy.cz

geschrieben von: tokkyuu

Datum: 01.07.20 13:33

Dann sieh Dir bitte die Streckenkarte an (https://www.openrailwaymap.org/),
wenn der Zug Hegyeshálom - Csorna - Szombathely - Hodos fahren soll, wie kommt er von Csorna ohne Kopf machen nach Szombathely?

LG Gustav
HIER sind meine Reiseberichte zu finden!

Re: online-Reportage auf zdopravy.cz

geschrieben von: Sören Heise

Datum: 01.07.20 15:22

Moin.

tokkyuu schrieb:
Dann sieh Dir bitte die Streckenkarte an (https://www.openrailwaymap.org/),
wenn der Zug Hegyeshálom - Csorna - Szombathely - Hodos fahren soll, wie kommt er von Csorna ohne Kopf machen nach Szombathely?
Wieso? [www.openstreetmap.org] ist die Karte. Der Zug kommt von Norden nach Csorna rein, bleibt kurz stehen und fährt dann nach Süden weiter (jeweils parallel zur Straße 86). Zug 39828 Hegyeshalom - Szombathely steht auch nur eine Minute in Csorna, siehe Tabelle 16 auf [www.mavcsoport.hu].

Viele Grüße
Sören





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.07.20 15:24.

Re: online-Reportage auf zdopravy.cz

geschrieben von: Mario78

Datum: 01.07.20 15:35

Der erste RJ ist heute mit +73 in Rijeka angekommen
- etwa +25 bis Grenze HR/SLO angesammelt
- an Grenze HR/SLO hat es länger gedauert da einige der gut abgefüllten Fahrgäste noch nicht die Anreiseanmeldung für Kroatien fertig hatten (Achtung: wir haben immer noch eine Pandemie), zudem wurde der "Lisinski" vorgelassen
- der Zug hielt länger als geplant in Opatija um etwa 150 Fahrgäste auf die Busse Richtung Enddestinationen zu verteilen

Bericht mit Videos und Fotos in der regionalen Presse: [www.novilist.hr]

Reportage IDNES

geschrieben von: aw1975

Datum: 01.07.20 15:42

Hier noch ein Link zu einer Reportage auf IDNES: [www.idnes.cz]

Die Überschrift, sie sagt doch einiges aus, "2000 Bier, Sushi und verbotene Substanzen"...

Wie lange das wohl gut geht? Wir werden es sehen...

Gruss
Alex

Re: online-Reportage auf zdopravy.cz

geschrieben von: Zaya Wiesel

Datum: 01.07.20 15:53

Servus,

du schreibst:

- der Zug hielt länger als geplant in Opatija um etwa 150 Fahrgäste auf die Busse Richtung Enddestinationen zu verteilen


Heißt das, dass der Zug auch in Opatija hält u. man dort aussteigen u. einsteigen könnte?

Ich frage deswegen weil im Zugfahrplan Opatija nicht erwähnt wird!

Danke

Auf zdopravy.cz heißt es dazu ...

geschrieben von: wxdf

Datum: 01.07.20 16:02

... dass von dort die Anschlussbusse in die Ferienorte abfahren, weil vor dem Bahnhof Rijeka Bauarbeiten sind und man die Busse deshalb da nicht bereitstellen könne.

Re: online-Reportage auf zdopravy.cz

geschrieben von: tokkyuu

Datum: 01.07.20 16:27

Sören Heise schrieb:
Moin.

tokkyuu schrieb:
Dann sieh Dir bitte die Streckenkarte an (https://www.openrailwaymap.org/),
wenn der Zug Hegyeshálom - Csorna - Szombathely - Hodos fahren soll, wie kommt er von Csorna ohne Kopf machen nach Szombathely?
Wieso? [www.openstreetmap.org] ist die Karte. Der Zug kommt von Norden nach Csorna rein, bleibt kurz stehen und fährt dann nach Süden weiter (jeweils parallel zur Straße 86). Zug 39828 Hegyeshalom - Szombathely steht auch nur eine Minute in Csorna, siehe Tabelle 16 auf [www.mavcsoport.hu].

Viele Grüße
Sören

Ach bin ich ein Esel!! :-(
Ich hab im Kopf Csorna mit Győr verwechselt und gedacht, die Strecke von Westen kommt von Hegyeshalom, dabei kommt die ja von Sopron...
Bitte vielmals um Entschuldigung für die Verwirrung!
Mich erstaunt, daß die Bahnstrecke von Körmend nach Süden (Zalalövő) nicht mehr in Betrieb ist. Dann hätte man sich die Umwegfahrt über Zalaszentiván und das Stürzen dort erspart!

LG Gustav
HIER sind meine Reiseberichte zu finden!

Re: Auf zdopravy.cz heißt es dazu ...

geschrieben von: warakorn

Datum: 01.07.20 16:32

Zitat
... dass von dort die Anschlussbusse in die Ferienorte abfahren, weil vor dem Bahnhof Rijeka Bauarbeiten sind und man die Busse deshalb da nicht bereitstellen könne.
Ach, und das wusste man bei Regiojet wohl nicht?

Re: online-Reportage auf zdopravy.cz

geschrieben von: Sören Heise

Datum: 01.07.20 17:15

Moin,

kein Grund, sich zu grämen. Das ist bestimmt schon anderen passiert - mir auch. ;-)

Viele Grüße
Sören

man man man

geschrieben von: Martin Junge

Datum: 01.07.20 20:02

Mach es doch besser!

Es gibt Länder, da wird die Straße von heute auf morgen aufgerissen, ohne Anhörung, Bürgerinitiative und so weiter. Sowas kann immer passieren. Und nun ist doch allen Genüge getan: Der Umstieg ist verschoben, funktioniert trotzdem und wurde vorgängig gelöst.

Frag Dich mal, was Du in einem Forum willst, Troll!

Martin

Re: man man man

geschrieben von: warakorn

Datum: 01.07.20 20:46

Zitat
Frag Dich mal, was Du in einem Forum willst, Troll!
Das ist eben nicht schön, wenn man in Rijeka auf den Bus nach Zadar oder Pula vergeblich wartet bzw. sich nach den Fahrplänen des Tickets richtet (über eine Stunde Aufenthalt in Rijeka).
Die Umlegung eines Umstiegspunktes ist nicht immer problemlos.

Zitat
Es gibt Länder, da wird die Straße von heute auf morgen aufgerissen, ohne Anhörung, Bürgerinitiative und so weiter. Sowas kann immer passieren.
Genau - von Heute auf Morgen, so dass Regiojet noch genügend Zeit, die veränderten Umstiegsbahnhof in der Yellow Times zu drucken.

https://zdopravy.cz/wp-content/uploads/2020/07/rijeka13.jpg



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.07.20 20:51.

Re: man man man

geschrieben von: SvenM

Datum: 01.07.20 21:57

warakorn schrieb:


Genau - von Heute auf Morgen, so dass Regiojet noch genügend Zeit, die veränderten Umstiegsbahnhof in der Yellow Times zu drucken.


Regiojet hat da gar keine veränderten Umstiegsbahnhöfe aufgeführt, sondern nur das in ihre Zeitung geschrieben, was

HIER: [www.regiojet.cz]

schon steht. Allerdings ist die Qualität des Foto weniger berauschend, denn viel erkennt man vom Text nicht. Aber die Infos zum Bus sind schon auf der Webseite zu finden.

Re: Auf zdopravy.cz heißt es dazu ...

geschrieben von: Frankenland

Datum: 01.07.20 22:53

warakorn schrieb:
ZitatAch, und das wusste man bei Regiojet wohl nicht?
Eben doch, deshalb haben sie ja -vermutlich kurzfristig- die Anschlüsse nach Opatija umgelegt. So etwas nennt man übrigens Flexibilität, welche von anderen Bahnen nicht unbedingt immer in dieser Form erwartet werden kann - leider. Zumal dann auch noch die Information an die Reisenden auf mehreren Wegen funktioniert.

Grüße
Karlheinz
Niels schrieb:
Sören Heise schrieb:

Wieviele Reisende fahren überhaupt über Prag hinaus? Nicht nur im Bus, auch im Zug.

Wahrscheinlich nicht so viele um den Nachteil eines zentrumsnahen Umdteigeknotens verändernswert erscheinen zu lassen. So viel Marktkenntnis traue ich RJ zu.
Es muss ja nicht gleich ein zenztrumsnaher Umsteigeknoten sein. Die gezielte Verlängerung von Bussen, für die ein Umstieg Sinn ergibt, zu dem Bahnhof, an dem der Zug abfährt, eine Abstimmung der Fahrzeiten und eine durchgehende Buchbarkeit würden erstmal völlig ausreichen.

Keine Fahrkarten mehr nach Ljubljana

geschrieben von: aw1975

Datum: 03.07.20 14:03

Wie Idnes meldet, wurde der Verkauf von Fahrkarten nach Ljubljana eingestellt, Grund dafür ist, dass Slowenien die Einreisebestimmungen (Quarantäne) für Reisende aus Tschechien verschärft hat.

[www.idnes.cz]

Gruss
Alex

Re: Keine Fahrkarten mehr nach Ljubljana

geschrieben von: warakorn

Datum: 03.07.20 15:25

Ich spekuliere: Auf der Fahrt von Rijeka nach Prag müssen alle Fahrgäste die Schengen-Einreisekontrolle in Slowenien durchlaufen. Nun sitzen in diesem Zug mehrere 100 Tschechen und bestimmt auch Kroaten.
Denkt Ihr wirklich, dass Slowenien hier die problemlose Einreise den ganzen Sommer jetzt erlauben wird? Oder wird Slowenien den Zug hermetisch abriegeln? Das alles erinnert mich ein wenig an den Film Cassandra Crossing (Treffpunkt Todesbrücke) - ein Zug voller Infizierte/Verdachtsfälle auf dem Weg von der Schweiz nach Polen;

[en.wikipedia.org]

Hoffentlich bleibt uns der Zug über den Sommer erhalten.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.07.20 15:51.

Re: Keine Fahrkarten mehr nach Ljubljana

geschrieben von: aw1975

Datum: 03.07.20 16:07

Meine Spekulation: Nein...

Übrigens hat Slowenien auch die Einreisebestimmungen für Kroatien verschärft...

Weitere Spekulation: Wenn ich daran denke, wie es - Party in der Disco sei Dank - im Moment in der Schweiz wieder überall Verschärfungen gibt und ich dazu die Bilder von der ersten Fahrt anschaue und mir einfach ein wenig vorstelle - vielleicht male ich mir hier auch etwas ganz falsch aus - was wohl dann in Kroatien in Sachen Party, etc. abgehen wird, dann spekuliere ich darauf, dass hier vermutlich bald die Notbremse gezogen wird.

Schade, aber ich habe das Gefühl, dass mit den Lockerungen leider auch viel Vernunft vergessen geht... In Anbetracht der sich doch jetzt schon wieder schnell ändernden Situation muss ich ab und zu einfach den Kopf schütteln, wenn ich hier im Forum lese, wie schon genaue Touren für August, etc. geplant werden.

Viele Grüsse
Alex

Re: Keine Fahrkarten mehr nach Ljubljana

geschrieben von: warakorn

Datum: 03.07.20 16:27

Zitat
dann spekuliere ich darauf, dass hier vermutlich bald die Notbremse gezogen wird
Das deckt sich auch mit meiner Prognose.
Zum Glück hat Regiojet ja Zugriff genügend Busse, um die Touristen aus Kroatien auf Umwegen wieder in die Heimat zurück zu fahren. Nur wer möchte hier ernsthaft ein privates Liegewagenabteil buchen, um dann hinterher in einem engen Bus mit 50 Personen dicht an dicht 16 Stunden fahren?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.07.20 16:35.

Re: Potential für Busanschlüsse zu Nachtzügen

geschrieben von: AAW

Datum: 03.07.20 20:40

Thomas_Lammpe schrieb:
, um nicht bereits um 17:20 h in Prag abfahren zu müssen.
Diese frühe Abfahrt garantiert doch gerade eine schnelle Fahrt, da die Trasse von Prag bis Bratislava schon vorhanden war. Ansonsten hätte man den Zug ja kurzfristig auf der dicht belegten Strecke um den sonstigen Verkehr herumbasteln müssen ...

Ahoj

Re: Istzustand und mögliche Änderungen/Verbesserungen

geschrieben von: AAW

Datum: 03.07.20 20:41

Thomas_Lammpe schrieb:
Vollkommen umstiegsfrei ist das Angebot von RegioJet übrigens auch heute bereits nicht:
Glaubste wirklich, ein Fahrgast steigt in deinem Beispiel aus dem Bus Budapest-Prag in Brünn in den Zug um, um 12 Minuten später am Prager Hbf als am Busbf in Prag zu sein? Na klar!

Ahoj
AAW schrieb:
Thomas_Lammpe schrieb:
Vollkommen umstiegsfrei ist das Angebot von RegioJet übrigens auch heute bereits nicht:
Glaubste wirklich, ein Fahrgast steigt in deinem Beispiel aus dem Bus Budapest-Prag in Brünn in den Zug um, um 12 Minuten später am Prager Hbf als am Busbf in Prag zu sein? Na klar!
RegioJet scheint daran zu glauben (oder es anhand von Buchungen sogar zu wissen), sonst würde das Angebot keinen Sinn ergeben. Vielleicht findet man aber auch noch andere Umstiegsverbindungen. Ich habe nicht weiter danach gesucht.

Re: Istzustand und mögliche Änderungen/Verbesserungen

geschrieben von: warakorn

Datum: 04.07.20 07:07

Österreich verhängt ab sofort eine 14-tägige Quarantäne an alle Kroatien-Rückkehrer.
Es ist nur eine Frage von kurzer Zeit, bis andere umliegende Länder (Slowenien, Ungarn, Slowakei, Tschechien) nachziehen. Und spätestens dann geht es dem Zug an den Kragen.

Re: Istzustand und mögliche Änderungen/Verbesserungen

geschrieben von: slavak

Datum: 04.07.20 07:17

Kann es sein, dass du Österreich mit Slowenien verwechselt hast? Slowenien hat eine Quarantäne verhängt (hat aber auch einen recht tiefen Grenzwert). Für Tschechien und Frankreich auch. Zu Österreich finde ich nichts.

Re: Istzustand und mögliche Änderungen/Verbesserungen

geschrieben von: willi79

Datum: 04.07.20 11:03

warakorn schrieb:
Hier:

[www.spiegel.de]

Im Zusammenhang mit Österreich steht da nichts zu Kroatien, sondern nur zu Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Albanien und Kosovo.

Gruß w.

Re: Istzustand und mögliche Änderungen/Verbesserungen

geschrieben von: SvenM

Datum: 04.07.20 11:19

Hallo zusammen,

ich verlinke hier mal was aus Kroatien. Da steht auch genau, was passiert, was man braucht, wann man nicht in die 14-Tage-Isolation muss und das es durchaus erlaubt ist, Slowenien im Transit zu passieren.


[www.total-croatia-news.com]

Das sollte auch reichen, um den Grund zu sehen, warum Regiojet keine Fahrkahrten mehr nach Slowenien verkauft.


LG
SvenM



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.07.20 11:19.

Re: Istzustand und mögliche Änderungen/Verbesserungen

geschrieben von: AAW

Datum: 04.07.20 13:47

Thomas_Lammpe schrieb:
RegioJet scheint daran zu glauben (oder es anhand von Buchungen sogar zu wissen), sonst würde das Angebot keinen Sinn ergeben. Vielleicht findet man aber auch noch andere Umstiegsverbindungen. Ich habe nicht weiter danach gesucht.
Ich finde deinen Glauben in die unendliche Weisheit der Busunternehmen ja gut. Wie die orts- und nutzerkundigen Vorschreiber schon bemerkt haben, ist Regiojet ein Punkt-zu-Punkt-Betreiber (mit wenigen extra beworbenen Ausnahmen). Kannste glauben, mußte aber nicht.

Nur, weil die Buchungssuche von Regiojet einen Anschluß ausgibt, muß der nicht geplant sein. Der wird einfach angezeigt, weil die Bedingungen passen: Umsteigeweg in der Suche enthalten, Umsteigezeit ausreichend.
Letzteres mit der Einschränkung, daß die betreiberunabhängige tschechische Fahrplanauskunft zwischen Brno, AN Grand und Hlavní nádr. 10 Minuten Übergangszeit ausgibt. Die 3 Minuten, welche Regiojet annimmt, sind selbst bei ortskundigen Menschen ohne großes Gepäck nicht machbar. Es sind immerhin fast 500 m Fußweg mit Straßenquerung und Treppenab-/-aufgang zurückzulegen.

Am besten wäre aber, du probierst mal an einem Werktag den 16:00 zu 16:09 Uhr-Übergang aus und berichtest uns. Ob man bei einer Verspätung des Busses zur HVZ wohl wartet?


Ahoj

Re: Istzustand und mögliche Änderungen/Verbesserungen

geschrieben von: warakorn

Datum: 04.07.20 14:19

Der Zug muss in Slowenien (Hodos) halten, damit die Lok gewechselt wird.
Strenggenommen gilt damit die Transitausnahme nicht mehr.

Re: Istzustand und mögliche Änderungen/Verbesserungen

geschrieben von: SvenM

Datum: 04.07.20 14:36

warakorn schrieb:
Der Zug muss in Slowenien (Hodos) halten, damit die Lok gewechselt wird.
Strenggenommen gilt damit die Transitausnahme nicht mehr.

Ich hab es doch nun schon verlinkt. Ich zitiere aber gern noch mal:

"...If they pass through Slovenia in transit without stopping, they must pass it within 12 hours..."


Definition of stopping in transit:

a special service by carriers that permits a shipper to unload part of a shipment at intermediate points and then send the remainder to a final destination at a through rate plus stopping charge

Da Regiojet nun den Verkauf für Slowenien gestoppt hat, werden also keine Fahrgäste in Slowenien verabschiedet und mit dem Rest nach Kroatien weitergefahren. Da im idnes verlinkten Artikel ein Sprecher von Regiojet zu Wort kommt, dann stimmt das Wohl und der gegenwärtig mögliche Verkauf von Fahrkarten ist meiner Ansicht nach ein Fehler im Buchungssytem von Regiojet, da dieses noch nicht umgestellt ist. Die betreffenden Regeln Sloweniens gelten auch erst seit heute 00:00 Uhr

Re: Istzustand und mögliche Änderungen/Verbesserungen

geschrieben von: warakorn

Datum: 04.07.20 16:39

Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Zitat sich auf Personenbeförderung bezieht. Fahrgäste können es Hodos aussteigen.

Re: Istzustand und mögliche Änderungen/Verbesserungen

geschrieben von: SvenM

Datum: 04.07.20 17:15

warakorn schrieb:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Zitat sich auf Personenbeförderung bezieht. Fahrgäste können es Hodos aussteigen.

"...If they pass through Slovenia in transit without stopping, they must pass it within 12 hours..."

Wenn es sich Deiner Meinung nach NICHT auf die Personenbeförderung bezieht, worauf denn dann? Dass der geneigte Tourist von der slowenisch-kroatischen Grenze zur slowenisch-ungarischen Grenze läuft und dazu 12 Std Zeit hat?

Was Du Dir vorstellen kannst und was nicht, ist in diesem Fall irrelevant. Ich werde Dir sicherlich nicht mehr den Gefallen tun, alles mundgerecht zu servieren, damit Du es am Ende doch nicht verstehen kannst, oder verstehen willst.


Falls der technische Halt eines Zuges schon in deiner Vorstellung ein Stop im Transit ist, dann hoffe ich auf freie Strecke und JEDES Signal auf grün. Da sich hier die Maßnahmen auf eine Einreise AUS Kroatien bezieht, stehst Du in Hodos eh am falschen Grenzübergang, dort gelten dann andere Maßnahmen.

Du darfst HIER: [www.total-croatia-news.com] noch mal nachlesen worum es geht, was Slowenien beschlossen hat und was es für die Touristen bedeutet. Welche Zettel die dabei haben sollten um erstmal in Slowenien einreisen zu können. Den Rest wirst Du doch sicherlich selber herausfinden

Meine Fre**e

geschrieben von: Martin Junge

Datum: 04.07.20 18:47

Stellst Du Dich eigentlich immer extra hohl?

Soviel Unsinn schreibt hier fast niemand sonst. Und nein, ich glaube, dafür gibt es keinen Preis zu gewinnen. Beratungsresistent und fortwährend auf dem falschen Dampfer unterwegs. Es kann natürlich sein, dass RegioJet irgendwann reagieren muss, aber das kann auch bei Lufthansa, LEO, PKP oder dem Obus in Budweis passieren. Und so wie ich die Kollegen in Hodoš kenne, werden die schon darauf achten, dass da niemand aussteigt. Es ist kein Verkehrshalt und das ist ausschlaggebend. In zwölf Stunden durch das Land - was ist daran nicht zu verstehen?
So bekommt man das Auslandsforum auch kaputt...

Re: Meine Fre**e

geschrieben von: Kralle

Datum: 04.07.20 19:17

Du musst halt einfach einsehen, dass es nicht in warakorns Weltbild passt, dass der Zug überhaupt verkehrt. Egal in welchem Thread, man liest von ihm immer nur, dass internationale Verbindungen eh nicht fahren werden und wenn doch, dann dass die ja bald wieder eingestellt werden müssen.
Fehlt eigentlich nur noch dvis, der erzählt, dass das ja nicht schlimm wäre, weil es mit dem Bus eh alles viel besser und billiger ist.
Da?denkt man es gibt Neuigkeiten und dann liest man Seitenweise sowas....

Meine Reiseberichte findet ihr in Zukunft auch hier:

[www.facebook.com]
AAW schrieb:
Thomas_Lammpe schrieb:
RegioJet scheint daran zu glauben (oder es anhand von Buchungen sogar zu wissen), sonst würde das Angebot keinen Sinn ergeben. Vielleicht findet man aber auch noch andere Umstiegsverbindungen. Ich habe nicht weiter danach gesucht.
Ich finde deinen Glauben in die unendliche Weisheit der Busunternehmen ja gut. Wie die orts- und nutzerkundigen Vorschreiber schon bemerkt haben, ist Regiojet ein Punkt-zu-Punkt-Betreiber (mit wenigen extra beworbenen Ausnahmen). Kannste glauben, mußte aber nicht.

Nur, weil die Buchungssuche von Regiojet einen Anschluß ausgibt, muß der nicht geplant sein. Der wird einfach angezeigt, weil die Bedingungen passen: Umsteigeweg in der Suche enthalten, Umsteigezeit ausreichend.
Es ist nicht mein 'Glauben in die unendliche Weisheit der Busunternehmen' weshalb ich annehme, dass RegioJet im Angebot von Umsteigeverbindungen ein brauchbares Nebengeschäft sieht, als vielmehr die Überlegung, dass RegioJet ein gewinnorientiert arbeitendes Unternehmen ist und deshalb nichts zum Spaß anbietet. Hier ist übrigens noch so eine Umsteigeverbindung des 'Punkt-zu-Punkt-Betreibers' RegioJet in Prag, sogar mit Nutzung der U-Bahn:

IMG_0686.PNG

Du hast natürlich recht, dass die Existenz einer Umsteigeverbindung nicht belegt, dass sie geplant ist. Trotzdem ist es für mich vorstellbar, dass Buszubringer zu Nachtzügen zu den von dir beschriebenen 'wenigen extra beworbenen Ausnahmen' gehören könnten.
Thomas_Lammpe schrieb:
Du hast natürlich recht, dass die Existenz einer Umsteigeverbindung nicht belegt, dass sie geplant ist. Trotzdem ist es für mich vorstellbar, dass Buszubringer zu Nachtzügen zu den von dir beschriebenen 'wenigen extra beworbenen Ausnahmen' gehören könnten.
Dir fällt auf, daß du permanent Äpfel (zufällige Anschlüsse Bus <> Zug) mit Birnen (geplante Anschlüsse z.B. n. UA und in HR) in einen Topf schmeißt, zu ungaren Aussagen zusammenrührst und ständig wiederkäust?
Jedem, nach seinen Möglichkeiten ...


Schmunzelnde Grüße
AAW schrieb:
Thomas_Lammpe schrieb:
Du hast natürlich recht, dass die Existenz einer Umsteigeverbindung nicht belegt, dass sie geplant ist. Trotzdem ist es für mich vorstellbar, dass Buszubringer zu Nachtzügen zu den von dir beschriebenen 'wenigen extra beworbenen Ausnahmen' gehören könnten.

Dir fällt auf, daß du permanent Äpfel (zufällige Anschlüsse Bus <> Zug) mit Birnen (geplante Anschlüsse z.B. n. UA und in HR) in einen Topf schmeißt, zu ungaren Aussagen zusammenrührst und ständig wiederkäust?
Jedem, nach seinen Möglichkeiten ...

Schmunzelnde Grüße
Das mag durchaus so sein. Natürlich ist der Aufwand für RegioJet, sich zufällig ergebende Umstiegsverbindungen durchgängig buchbar zu machen relativ gering. Es würde aber keinen Sinn ergeben, wenn solche Verbindungen nicht auch genutzt werden. Und einen Bus z. B. von München zeitlich so zum Hauptbahnhof in Prag fahren zu lassen, dass Anschluss an die geplanten Nachtzüge nach Warschau, Przemysl und Kosice besteht, ist weder ein unvertretbar hoher Aufwand, noch hat es erkennbare Nachteile für die Reisenden, die direkt nach Prag wollen. Ich sehe eben diese Möglichkeit, auch unter dem Aspekt, dass RegioJet an anderen Orten geplante Busanschlüsse bereits anbietet bzw. anbieten will. Andere schließen das kategorisch aus und schmunzeln nur darüber...
Muss ich eigentlich verstehen, warum du partout willst, dass Regiojet irgendwelche Bus-Bahn-Anschlussverbindungen implementiert, wenn man doch auch genauso gut mit Regiojet und einer anderen Bahngesellschaft fahren kann? (Z.B. Berlin - Prag oder Wien - Italien).
Avala schrieb:
Muss ich eigentlich verstehen, warum du partout willst, dass Regiojet irgendwelche Bus-Bahn-Anschlussverbindungen implementiert, wenn man doch auch genauso gut mit Regiojet und einer anderen Bahngesellschaft fahren kann? (Z.B. Berlin - Prag oder Wien - Italien).
Wenn das alles auf einen Fahrschein geht, ist es fahrgastrechtlich vorteilhafter. Und manche Reisende möchten der Einfachheit halber, oder wegen anvertrauter Leistung alles bei einem Dienstleister einkaufen.

Einer is aber sicher: nur wenige möchten lange Bahnfahrt noch mit einer langen Busfahrt kombinieren. Präferierte Umstiege bestehen nur zwischen selben Verkehrsmitteln... wenn es zu Wechsel der Verkehrsträger kommt, dann geht es lieber zu eine andere Dimension über. Also von längere Flügen zu kürzere Bahnreisen sowie von Bahn zu kurze Nahverkehrs-Busfahrte, bzw. alles umgekehrt.
Hallo,

no-night schrieb:
Avala schrieb:
Muss ich eigentlich verstehen, warum du partout willst, dass Regiojet irgendwelche Bus-Bahn-Anschlussverbindungen implementiert, wenn man doch auch genauso gut mit Regiojet und einer anderen Bahngesellschaft fahren kann? (Z.B. Berlin - Prag oder Wien - Italien).
Wenn das alles auf einen Fahrschein geht, ist es fahrgastrechtlich vorteilhafter. Und manche Reisende möchten der Einfachheit halber, oder wegen anvertrauter Leistung alles bei einem Dienstleister einkaufen.
auch wenn Regiojet durchgehend ausstellen sollte, so gelten FGR Bahn doch nur im Zug, oder? Dass sich die DB die FGR Bahn auf ihre IC-Busse anrechnen lässt, ist doch m. W. eine rein freiwillige Entscheidung der DB.

Gruß
Thomas
Avala schrieb:
Muss ich eigentlich verstehen, warum du partout willst, dass Regiojet irgendwelche Bus-Bahn-Anschlussverbindungen implementiert, wenn man doch auch genauso gut mit Regiojet und einer anderen Bahngesellschaft fahren kann? (Z.B. Berlin - Prag oder Wien - Italien).
Der Bus hat gegenüber dem Zug meist nur einen Vorteil: Er ist günstiger, woran auch die hier häufig zitierten Angebote der Bahnen nichts Generelles ändern, die den Fernbusfahrpreis unterbieten. Wäre es nicht so, wären die meisten Fernbusse leer. Damit ergeben sich für diejenigen, für die eine Reise mit dem Bus akzeptabel ist, günstigere Verbindungen mit dem Bus als mit der Bahn als Zubringer, was für mehr Kunden im (Nacht)Zug sorgt.

Zweitens geht es hier auch um durchgehend buchbare Fahrscheine mit den entsprechenden Fahrgastrechten. Das wäre natürlich auch zwischen anderen Bahngesellschaften und den RegioJet-Nachtzügen wünschenswert, aber ich glaube da nicht wirklich dran. Der durchgehende Fahrschein innerhalb von RegioJet für den Bus-Bahn Übergang scheint mir da deutlich wahrscheinlicher.