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Samstag, 29. August 2015

Wir schreiben den 29.8.15 und zur Mittagszeit erreichen wir nach ziemlich genau 24 Stunden Fahrzeit Moskau. Ca. 2 h vor Ankunft sind wir so langsam aufgestanden, noch recht weit vor den Toren Moskaus, wobei uns der Weg über Kaluga führte, was dem einen oder anderen noch wegen des dortigen VW-Werks und einem Containerzug namens „Blaue Wand“ ein Begriff sein dürfte. Mit unseren ukrainischen Wagen sind wir ja in gewissem Sinne auch eine blaue Wand, aber hier nichts so besonderes, denn trotz angespannter politischer Lage verkehren diese Züge immerhin noch. Die Talgos, die ursprünglich die Hauptstadtverbindung einmal aufwerten sollten, sind ja von russischer Seite dann anderweitig verwendet worden und so rollt hier langsam museumsreifes Material. Ich bezweifle, dass sich am Rollmaterial in den letzten fünf Jahren etwas geändert hat, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.
Ein etwas mulmiges Gefühl erzeugt es schon, wenn man auf dem Weg nach Moskau von der Ukraine her einem Militärzug in derselben Richtung begegnet, beladen mit Panzern und viel Artillerie an Lkw angehängt. Es sollte nicht der einzige auf dieser Reise sein, ich glaube, insgesamt drei gesehen zu haben (im Gegensatz zu keinem einzigen in den beiden vorigen Jahren).

https://lh3.googleusercontent.com/y43TPx4a8X1BInRpAHpzr0QM9EPvOwICMMAuuNbom1t_ohDqRfjD3AqBC5s8o3Ve3MLcljqJsF-y9ZKVJnIUgiDCW4S-KWZ-c4xJesE2-wbbpUxKcAzEjPYNNXlLWw-6VarEkg2TkOc=w1280-h853-no

Mit +1 haben wir die Hauptstadt erreicht, natürlich am Kiewer Bahnhof, denn da kommen wir ja mit unserem Zug her. Mein Bekannter Sascha von der Reise des Vorjahres holt uns auf dem Bahnsteig ab und zu Fuß geht es gleich mit relativ viel Gepäck für eine halbe Stunde zum Hostel über den Arbat zum Novy Arbat. Das Buchungssystem ist defekt und so ist unsere Gruppenbuchung zerfleddert und wir in kleineren Grüppchen auf mehrere Zimmer verteilt. Ansonsten ist die Einrichtung ob der Größe dann doch schon besser als anderswo mit ordentliche Schließfächern und aus dem 5. Stock heraus auch einem netten Blick aufs Arbat-Viertel.

Nach den 24 h Fahrt von Lemberg her ist erst einmal Duschen und Einchecken angesagt, bevor wir gegen 14 Uhr zum Mittagessen aufbrechen. Es geht wieder einmal zu Jolki Palki, das schon bei meiner ersten Reise 2013 erster Anlaufpunkt war. Mit allein ca. 250 Filialen in Moskau ist die Trefferwahrscheinlichkeit aber auch relativ hoch. Diesmal läuft es aber nicht so gut, scheint teurer als beim letzten Mal und wir verbringen über zwei Stunden dort.

Nach dem Essen geht es wieder über den Arbat zum Kreml, den ein Teil der Gruppe nun besichtigen will, während ein anderer Teil eine Fortsetzung des Spaziergangs bevorzugt, da entweder schon bekannt oder einfach so keine Lust.

https://lh3.googleusercontent.com/UVBu1MIH_WkFUrnn18qr1Yvwe8OVnxH5De9-gqkYe8kTDWma-b4au3sYDO6NOjZdvUntIqbdABND4_jDKjggsrdFU1OGOIzfFmDq_0XYVm2ADLWs3jICp5raA9noOJ72mQ8T6ZdAX18=w1280-h853-no
Eingang zur Metrostation Arbatskaya.

https://lh3.googleusercontent.com/mJ4zaIsFCHRGCvbzCNi36Zky7TN9rX_WrFhT79T5H4pHnZdBzcHk0TLWczxLlq1iFkVhRG19xH2npudUoPHZx8eYmBXuNBR0glITRfZoUTM0jMlsCmyf8WX4ivhe-9wldpXdjDfx-W4=w1280-h853-no
Moderner neureicher Sanierter und gut gepflegter Zuckerbäckerstil von 1899.

https://lh3.googleusercontent.com/0ZKJorl9mSvqQueXuSPysBU6KHygjPq4JwuDdwsjYOVz8xiuDWiYSjnXm_Dro-q76gsQiRdyQiH0hvbb0KmE-tKtDlUXZIQghS12HWJDhNCXEAA51K9zsH2Ob_P95DI1vAaNd81wcmo=w633-h950-no
Der Kreml versteckt sich diesmal teils unter großen Gerüsten.

https://lh3.googleusercontent.com/ISaecIBCtRgnxZvm4PKvyoid5RNhuvhrjC_ABPPWhs9Q1sdtP6E8sMkJL_nebhXMqamPohekuVDZwMn75lI7FF85bkcWLXQmCVCpzQJBfeBw1ZRGN5yWqTkPn0kMz_tUvhlnCJ4peOw=w1280-h853-no
An den Außenmauern entlang kann ein herrlicher Spätsommertag genossen werden.

https://lh3.googleusercontent.com/3iG81qLLJk-W2oMr7NloRLiYVfSaMOPHV0fKZGsJkiiDDt58AoGrmbRQMaFcKYMFqOtUkRdf38YE8Rbvw1v9cNDBewvfsq9VGArCL2l2BbDYaUaH3x4Q97uf3PIA4evD2tyRBL_wJr4=w633-h950-no


https://lh3.googleusercontent.com/ZbTWXFwNHYhe5C1uWBPT2DJnlqq_cIPvqHn-6aYFpHOyFyBMxwQKaxE1jXAplMyZZX3Ew5tWXCEUelKtCj_jZIFEBA--THnXh9MLIsETy7wYWAuvJrSggmlHB2VfjbauOts8oD-STOY=w1280-h853-no


https://lh3.googleusercontent.com/eYZK_aoGimyKwNTyF63rukiihmj09wtoKz-4qkIjA9I8rcp3Egt1WEZZD8Mk0uEiXhkNlWuGG3phlOqm0-yLCs73Z6NDgdkRdmYtvJtMvB5OSlF9k_SW-qLWMY1jvrOy9sk4NEx0W3I=w1280-h853-no
Ausgerechnet auf dem Gedenkstein für Sewastopol liegt ein Blumenstrauß…

https://lh3.googleusercontent.com/JaODcypFTfVn9WYWZJTCAiSM7fswTKO5-FTXzA11qhUlcsMyhIsuHm8qgyf6BGOZ8E29NpA0HEG0m58j6fn1pW0o9-lhfindXtzYMFu90dbxpCzkkiwrl35LH_5YU-MKCdMOn77QUVg=w1280-h853-no
Ewiges Feuer für den Großen Vaterländischen Krieg (2. Weltkrieg), diesmal bei Sonne im Gegensatz zu 2013.

https://lh3.googleusercontent.com/4N5KRBtmIY5HR8GqrgY73SRgmXgp0ytwTe2w-DVUW4Vw951NKk_RdruDeNm2WYiDsU9f9GK23TJnyUlbtFfLGKKdJHAZFWqssVmSPrxoKT5AVSxZWf_3tNcYfQil8-JcrumYFpfWdf0=w1280-h853-no
Der Rote Platz beherbergt heute ein kleines Fest mit Sicherheitskontrolle.

https://lh3.googleusercontent.com/MeRJbjg405TSuSai4Ve8l7TuZNaHUrVO9vpgVPwDK8U9lD9CKx8r6L9o3Iq171qu_sBx5BcwmYNeWyTxxPcTc2ZMojfhtC5ZZVg2-Eh9dtlITPm8JjS8MsyyYSY8p_5ZsIY38O9StJ4=w1280-h853-no
Sowjet- und Rote Armee-Folklore für Kinder.

https://lh3.googleusercontent.com/0uONVRHA8sKv1BctSgIgCPU8hkcuNnQTyMaRxQm--B_KwTA2ZGc5FmxGwpJnkxm23faMvZRYi-jA1ByWpaCIvMP_jvmNLtsiKV3DSHk0ZbP7-YGZ2L7jZ7G2KDrVZ3I4n6pufJcN10Y=w1280-h853-no


https://lh3.googleusercontent.com/hNxKzVfFXo-8XMkSOpoFFU6GlPxN2w_8eZq6aaTpugV7AMIcnqmADemkdtI8_J2Awkd4WEWzgDbaA7dzRuTrqs2hvWin8hR7eBBaKVbQaQryI_dgR4o2mbPht9HeUsdE1WB_PEfuh1Y=w1280-h853-no


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https://lh3.googleusercontent.com/FfTsY8afl6SKgga5xWeGFys96-A5sXGkqgZe8XMFX6221nwJkf_M-pRkYtQDFlfC5BvDRiIcbzOC8ZS4KV8BiqXSv693aPhqLsQ4maC6jhlg_pMJDRfHx-qcZ-0WuADwLM94jQMxsMc=w1280-h853-no


https://lh3.googleusercontent.com/DK4--45aRWaUBMlOjAy2xeIIWhcJX0MsimKWgKuZM8EgeQUryPGuJB-g-1CZxMfig6DyHDa5lBGbCVhVbrZyncaA91BDdFM9qUiCypHCDLBJdfhO7HWPy_pPf4FNCbFmIsGY7JfOTAY=s950-no
Bunte Zwiebeltürme gehen immer ;-)

https://lh3.googleusercontent.com/VbKb2N41cZL5YvyaIdhIDpNOYJAyI0S8KZPsFME6mwRErV0gWQvWFYA0htwmNNePFPWlo6hCy9IONbU5A2B7vs6mtlU-dq_2vesSJVFr0Sm3bwp6lYWoz0iFAIPj1WXfic8yPKcna4c=w633-h950-no


https://lh3.googleusercontent.com/aqfbwStzvUq6PzR77yEzY9IRnK6ovSHdxjkpTU5pDgJBPTmrMyHHvWnY-L_awKKMt-HaSuqI2baipUnepGhvezKyTA2B7YZOrfhOktvvLArdim-ov7hsOekMe5b_Wcu6x0RzobcTP_c=w1280-h853-no
Rege Bautätigkeit oder potjomkinsche Dörfer?

https://lh3.googleusercontent.com/rProx4aAb_aS8a-GoQCFmj8S6Y56ZpWMVTL3MOTe0cPuvmhDtr4gXVrTbDQ4AV4-upQlxUlYZwfbLpdBevNZJNwxhZIOjmKbHDKOhczqlsL0dDowoHA6yeUJnGPNW8gBw0E0aoOYouA=w1920-h436-no


https://lh3.googleusercontent.com/3Lc8xLhy7tIK6bueF1DKSvpIMGo8RP5etG2h9A5NTHHq_jEamPOpwKZfenhvukdOGaBFD9ZizAIHZCvtPmMp3ofsPnuLaqhhYJVdXoKFDVLOddrvQF5b30G-ORav4vCYcC7yqYZpmww=w1280-h853-no
Die Politik hat man dann schnell wieder erreicht, denn auf einmal kommen wir an der Mahnwache für Boris Njemzow vorbei. Dass das Attentat doch so in Hörweite des Kremls geschah war mir bis dahin auch nicht bewusst.

https://lh3.googleusercontent.com/s82p-7LzBAzuz-mU_-LaS4cONJmY02mMEl6keiaEhwJOyceY3IuNzLkEWUVqLvNBV4LpCJgKOG8RCN7EXGmundMgoLBc8-jUW6St_9e7gqx2xGrJhohktRcijeznSPJbD2A7jkKbWfw=w1280-h853-no
Mit dem Säubern ist man auch schnell zur Stelle. Was es mit diesen Lastern auf sich hat, darüber ist jüngst in der MDZ ein netter Artikel von unserem hier vertretenen Redakteur erschienen: [mdz-moskau.eu]

https://lh3.googleusercontent.com/GIaZqM6yVcC37IcsyAkzMXe6AxIPORfC2jMlxaf5-j1nd48gBgJ031JHcA1Ws6kWRqhqgOoqG_d0DmpgGmvGRv4AyUU_eAMYohWA6K0125tnEn-MTb39UyDrNBjftWigq4wG8JeqL7g=w633-h950-no
Jenseits der Moskwa zeigt sich Moskau auf einmal hipp-urban – eine Folge des Städtebauprogramms „Meine Straße“: [mdz-moskau.eu]

https://lh3.googleusercontent.com/rIEcQcYxzQR1Loz5tZbMP-w2FkQxuaRq_IftPUDdxORi5VCO2rS5X1fhZcwRFPDYkHV_PWZZ8kK_vToZcxkpeXqAEBhmvLWEnBmpquC3T_sTH40meGMrYGgTgQW4oNq53SuJsscmXrM=w1280-h853-no


https://lh3.googleusercontent.com/ezP-zMS7goI0PSYP0QL1RM_n1gXJEoSyeIEUBHgmeSNiavFbgpAiPeFVgSZj_e55Fzy9IT7Hn2qL1YvUgPenPyqDEadWPDWyzgVDz7hIzWhqCbuVm9CuIuj7eEU9TyxP8wOyKMAi-JI=w633-h950-no


https://lh3.googleusercontent.com/oYzntfptd6EAlrWc_aV9LsYG_qDJaqmFYxZPtd397RS1cB_GXh7TV11EY7ua68X43_LLlNxxrMWhq05gInhtwtQtSfUEL-77KvxdLadzkxumYwUQ15XvT8RrY-FIEdktmOawFKmuJPg=w1280-h853-no
Wenn die Brückengeländer nicht ausreichen: Bäume aus Draht für die Liebesschlösser – eine schöne Idee, wie ich finde.

https://lh3.googleusercontent.com/JxVsuHU6Vk0b6Elegdhh9MqA2g8NDtY6jzcUFVmXBGNbWTPNQKn-YtWpPGUdr0DAoqgVSCI-dvxk8c85Ut3sHe_XMgVA43b61k-JY3dcQzZE6Snn67gb6TNgcywuiztZIjs7FyzrYUA=w1280-h853-no
Doch auch noch recht junge Liebe rostet hier alsbald…

https://lh3.googleusercontent.com/WOHigoMrgUUs7fB8W6dIq-bBLWEC2fu3s0pPPgbvDmttX1Xb3fH8A1QKVtARlrYOBczH1N7Bj_PKYsMUxv9cnXBTPH7dgKgIaavp1f4i4Yohd7b7aTDHPF4Sn6VuZ_jplVBfxDjdYmU=w1280-h853-no
…vllt. eine Erklärung für die doch recht zahlreichen Scheidungen in Russland? ;-) Wie es wohl dem Brautpaar diesbezüglich heute geht?

https://lh3.googleusercontent.com/KiCjR2yIyfcTiYh6XmLdw7DImnIG1dvfhPHKmMLo4b5XsIosnhc4MHntJ1-Xk8UAf-SlesFEGBW4QjEMnGhgWSuToYr4_975xvZQjg6zZCKCE88NLdFkcVvRwGnewDvsFaOVlw5YlJ0=s950-no


https://lh3.googleusercontent.com/WaTS2vE2FffOh7SqqlmQn2SI90s6Yq96jY_6hdsQp-kx9NrlzKsAQ4V0LzdnCJzr72p_AhbBB8fc3_SVHGmZzi4t752p67iYQ-aoot9FwbhPFTcRC8mPaPnFZeAvsU9zZLY15QgNmfg=w1280-h853-no
Diese 2008 vom Künstler Mihail Chemiakin erschaffene Figurengruppe soll zeigen, dass die Kinder die Opfer der Laster von Erwachsenen sind.

https://lh3.googleusercontent.com/zeFOz006H89SPjoriq5dzO380uE5f6jDD2xEzCGtfBUiUqey374OwWds9OWO1_kr1cXJ1fmDQj1XbY7J0dUn6s3jg8yfXQVZ8Y5S03YNI9ZPfWN9XywnVUFFeUbGqdfoOWGRhPxA0ew=w1280-h853-no
„Meine Straße“ hat entlang der Moskwa auch Radwege geschaffen.

https://lh3.googleusercontent.com/QrTu89EjnDJvWg8SxUuiuLfsYQX5xSRemt8BiX-zOb1qs-80z_xdz0yJwVZ1eP1fkkxNtMmvy2agagSj_X2JShw4mWbjP-6AH00Lxr4UT5Efr62W2m-34beortdMYiv6oItxHYGceCE=w633-h950-no
Der Übergang zur „normalen“ Infrastruktur gestaltet sich aber bisweilen schwierig, aber sowas scheint ein generelles Problem der Verkehrsplanung, nicht nur in Russland, zu sein. Wie diese Stelle 2019 dann aussah, war in meinem Bericht zur Kaukasustour zu sehen.

https://lh3.googleusercontent.com/Spwq95U-JzaE9c_3oz5g20cu1Sxa9Hdeqzlb6GYumkyFrL2pXmxwmBsS1Sy3Xp3cnad_6ZVEdMJ_IdllUamPIaQ_kHHtMUDrX8zImYcQo6IEQzW66FTVBQWiJhsgqN6iWs8D-m9PWP8=w1280-h853-no
„Pust vsegda budet leto - Möge ewig Sommer sein“ - nein, so kreativ waren hier andere, wir haben nur ein bissl gepost :-)

https://lh3.googleusercontent.com/kZAAQK8bzkR4OO5HixcsZzQOxG89j0D85gaGttxAvL1BNwX28_MnPpBd4dZUgkboWd5SzmsIfplAMKWburbNsHlmRUFVUyy1CDOT0AoeJhnxZMtn04_BKxU9rcYnWWc-ND9G4zdt39M=w1280-h853-no
Ausflugsschiff unter der Krimbrücke.

https://lh3.googleusercontent.com/XEvzoINu_y5hYDUNERq4TZaGmaVdbqHPWPNxlM_W-ZLkTbAmJu5T0pelyJDHBRG9RI7ZuNxzSdj4QeX0hc1BuCMgeXxPzPgZgTu_pk91l6sbPRKDSwRf4dzFoOFRR8Wjb6PwJ-X286A=w1280-h853-no
Wie ein mächtiges Bollwerk steht das Verteidigungsministerium an der Moskwa.

https://lh3.googleusercontent.com/pGn6S1T-Vnl07-P9qLT57_5Zbm3NH1xkbCT68QgjVVP4CUuABDPwRx2PI2KZeD_8UJIZMx-Q5ebC3CbGXluXiUNTMdLGaazgeswTBdNJkn81WDP6wKeOI5tvXSDFwoLXEOYHGIlDzWg=w1280-h853-no
Auf der hiesigen Seite der Moskwa erreichen die letzten Sonnenstrahlen den Gorki-Park.

https://lh3.googleusercontent.com/KOmEHzISkRsnd2kQssf1XpLkuzWMsqtdwpZAAUJgHZhYa9QuYwO_gBSNCDE08J3FSlbL--vIYbGilqpM9X_g41vCZJmkqE301Nxj289dEqdGoOFUWjddEtzPypPiRLowV8aXcnTUYSU=w1280-h853-no


https://lh3.googleusercontent.com/_9MTzeMsI4_9RwdGIQgKdE0D2DRA2Aq0vFr6ML95Z9aOVGqNUk24CxF9QNEoYtvflaOXL5j_7GbEDLU9T-H0waqUK8-0uJX8-RAPleMyeAmk1eFXseSg88X48xIjjePsbmF9XgF--uk=w1280-h853-no
Tanzvergnügen am Ufer, wie es bis heute wöchentlich während der warmen Tage stattfindet.

https://lh3.googleusercontent.com/BG2jjon43SGeD6OdwXYbkf5Hq5AhAPrt6H8cICbSIXi0_QsgyoI1sfALnQnnk6u6mRGFATiHS3_xvalHKk4nWBA-C2lgsRYqPtWfJ3h7q17-fWJQYT55q1pDn3UDS7nkDvNzjSEmjak=w1280-h853-no
Der Abend bricht herein und mit ihm mächtige Wolken über der Metrostation Worobjowy Gory, die über die Moskwa hinweg die Sportstätten der Olympischen Spiele verbindet. Unweit davon steht auch das Luschniki-Stadion, das ja auch wieder zur WM Verwendung fand.

https://lh3.googleusercontent.com/iKNnPMrvZzyHjpSYNYDJUWQpSQR1B_xbhwlORtN7DTGWa5DNODvI97Dd7YYjDX_vwqnGbRdOYmI9HcDYtxltZOLq_KoWZxWCacTRaXthacs2XjUTf7hd56Fq3MCI1t1P_6VxGQqXYJQ=w1280-h853-no
In der Ferne grüßen die Wolkenkratzer von Moskwa-City hohe Wohngebäude an der Mosfilmowskaja Ulitsa.

Nach dem Abschied von Sascha geht es mit der Metro zurück ins Hostel und von dort aus mit einem Teil der Gruppe zum Abendessen in die nahe „Plovfabrik“, die ganz ordentliche Qualität, aber auch nervig laute Musik bietet. Vielleicht war deshalb kaum etwas los?
Auf dem Rückweg fällt mir noch das „Haus der Bücher“ auf, wobei auch längeres Stöbern keine Eisenbahnbücher in dem relativ großen Laden bringt.
Zwei weitere Teilnehmer sind am Abend noch in Moskau eingetroffen, womit die Gruppe für die nächsten Tage nun vollständig ist und wir die nächsten Tage sinnvoll besprechen können. In der Küche krankt ein Gesprächsversuch mit Russen an der Sprachbarriere bzw. meinem Wortschatz.

Grüße, Hannes





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.05.20 13:30.
Hallo Hannes,

danke für die schönen Fotos aus meiner zweiten Heimatstadt, die corona-bedingt aktuell noch weiter weg ist.
Zu zwei Fotos möchte ich noch was anmerken:

Zitat:
Moderner neureicher Zuckerbäckerstil.

Das Gebäude wurde 1899 fertiggestellt.
Weitere Infos in russischer Sprache: [ru.wikipedia.org]

Zitat:
In der Ferne grüßen die Wolkenkratzer von Moskwa-City.

Die abgebildeten Gebäude gehören nicht zum Moskwa-City-Bereich, der befindet sich weiter nördlich.
Bei den Häusern handelt es sich um Wohngebäude an der Mosfilmowskaja Ulitsa.

Gruß
Paul

http://paul-zimmer.de/pzsites/ban6.jpg

Sehr schön und interessant! Danke! (o.w.T)

geschrieben von: 1018003

Datum: 21.05.20 17:52

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Hannes Ortlieb schrieb:
Die Talgos, die ursprünglich die Hauptstadtverbindung einmal aufwerten sollten, sind ja von russischer Seite dann anderweitig verwendet worden und so rollt hier langsam museumsreifes Material.
Tja, ist halt so. Leider. RZD-Garnituren fahren nicht mehr und UZ-Wagen sind tatsächlich in einem erbärmlichen Zustand... Aber noch vor zehn Jahren sah es ganz anders aus...
Danke für die schönen sommerlichen Impressionen aus Moskau! Ich freue mich auf die Fortsetzung.

Viele Grüße

Kilian



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.05.20 22:29.
@EP2K

Einerseits Danke für das Verlinken Deines* alten Berichtes, andererseits wundert es mich bei einem der Beiträge dort doch sehr, dass er stehen gelassen wurde - die Äußerungen zur Ukraine sind haarsträubend, auch wenn leider 2014 offenbar ein Teil Deiner Wünsche erfüllt wurde.

*Ich gehe davon aus, dass das Dein alter Account war, oder?
Nailik schrieb:
@EP2K

Einerseits Danke für das Verlinken Deines* alten Berichtes, andererseits wundert es mich bei einem der Beiträge dort doch sehr, dass er stehen gelassen wurde - die Äußerungen zur Ukraine sind haarsträubend, auch wenn leider 2014 offenbar ein Teil Deiner Wünsche erfüllt wurde.
Habe manchmal Angst, dass ich so ein guter Prophet bin...

*Ich gehe davon aus, dass das Dein alter Account war, oder?

Ja. Hab Passwort vergessen :)

Korrekturen eingearbeitet

geschrieben von: Hannes Ortlieb

Datum: 24.05.20 13:31

Danke für die Hinweise! Dann ist das erste Gebäude sicherlich mal saniert worden und wird gut instandgehalten. Bei den Hochhäusern dachte ich halt sofort an Moskwa City, auch wenn mir die Perspektive selber als nicht ganz passend vorkam. Dann also zurecht.

Grüße, Hannes

Hannes Ortlieb schrieb:
Die Talgos, die ursprünglich die Hauptstadtverbindung einmal aufwerten sollten, sind ja von russischer Seite dann anderweitig verwendet worden und so rollt hier langsam museumsreifes Material. Ich bezweifle, dass sich am Rollmaterial in den letzten fünf Jahren etwas geändert hat, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.
Also im Zug Nr. 6, den wir im Sommer 2019 von Kiew nach Moskau nahmen, war der Zustand des UZ-Wagenmaterials tip-top, zumindest bei unserem Wagen mit den Zweier-Abteilen. Wirkte wie frisch aufgearbeitet. Alles andere wäre eigentlich auch nicht zu akzeptieren gewesen, da die Fahrt ganz schön teuer war (selbst für westeuropäische Verhältnisse).
Hallo!

Vielen Dank fuer Deinen wunderbaren Reisebericht!
Sehr informativ - auch wenn's bei mir nie weiter als bis Breslau gereicht hat. ;-)

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.
(Merke: Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer)

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind: Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen - und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Seit einiger Zeit biete ich sogar (gegen einen kleinen Obolus) auch Patenschaften fuer meine Fehler an.