DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 08/01 - Auslandsforum "classic" 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Bitte unbedingt vor Benutzung des Forums die Ausführungsbestimmungen durchlesen!
Ein separates Forum gibt es für die Alpenländer Österreich und Schweiz - das Alpenlandforum
Zur besseren Übersicht und für die Suche: Bitte Länderkennzeichen nach ISO 3166 Alpha-2 in [eckigen Klammern] verwenden!
Dobri vetscher,

hier gibt's die vorigen Teile:

[www.drehscheibe-online.de] - Teil 1: Von Dresden nach Lemberg
[www.drehscheibe-online.de] - Teil 2: Unterwegs in Lemberg

Freitag, 28. August 2015

Der heutige Tag sollte wieder ein Reisetag werden, denn heute stand die Weiterfahrt gen Moskau an, die sich über gut 24 h ziehen sollte. Das Aufstehen erfolgte gegen Viertel bis halb 8 mit einem Gang zur Dusche, dann musste ungefilterter Kaffee in unserem „Coffee Home Hostel“ genügen, denn eine Kaffeemaschine gab es nicht.

https://lh3.googleusercontent.com/3-ivx7xZMn-o2w3HEE33coOhoI9_kuxyDCN--LcgCwInnuTR-iIFrP4t8p8wZ72Gk_H-oR0aYN8QuaJzcocHM4wZTCci3qF9YDLGjR8A3UO0d85_bEv3BLPgI1KzoIXeY_NY62plwno=w1280-h853-no
Langsam streifen die ersten Sonnenstrahlen des Tages über die Stadt.

https://lh3.googleusercontent.com/fQqKP6s4BzlEGpyGu3p8thdYAuLpCaTI3KWjKSia3v0kBPUN8xHGhniZ4aynBDFckDs1hWfcp8vj_yWiDBaXWYgejd99CrV6Y92cx7qhFROVzEX83fAOqKcScs4ggBRqPdojTkUw-9g=w1280-h853-no


https://lh3.googleusercontent.com/DCbdnr54mpgQR6_h50fc_r_u_H-jmJClbQoFJ4fFWAGMjtAAeNZo9cKJ-Z-0nzGzxp1DwuBdMldSUp-R9gFku_Q3ykXNcXU1xpjr5cw9byLPVma8btPq8Xnh3v_aej4Hommg9Nm59zg=w1280-h853-no
Innenhofansichten morgens um 8

Recht müde, denn die Nacht hatte nur etwas über 5-5,5 h Schlaf zu bieten gehabt, ging es dann mit der Straßenbahnlinie 9 zum Bahnhof. Hier passt wenigstens das Licht, so dass noch eine Ansicht des früheren Erfurter Wagens vor dem typischen habsburgerischen Empfangsgebäude möglich ist, das noch deutlich die frühere Bedeutung der Eisenbahn ausstrahlt. Inzwischen ist die Wendeschleife ja komplett saniert worden, also auch schon ein historisches Bild an dieser Stelle:

https://lh3.googleusercontent.com/O6BcRPBdqgOb9EAOTToSBo6rwmfeY7Ap7s0wA4iJvYuMKsf0RTOrc4U-awq9ZvjfO8pSRLq6rc6cHSAFErt_byfgAC91D2CD2hEoMmjZgzjeQqwfzCdBo4fBvpxDzRT4ItMM8TkZm2I=w1280-h853-no

https://lh3.googleusercontent.com/-YWpvSTE4WqTuols1RjomAFlSRDb6Vk2zwinURa-aHYk-ciprNAkd6MKUUKHtNtA3DKRndXxl7WfZgt5vTKFK9Ju73sfWKHWQjf9Kp8zAKhK-Ag-jMQ06-geRvJeyB6P-wJe04jDpwQ=w1280-h853-no
45 Minuten vor Abfahrt steht unser Zug bereits am Hausbahnsteig bereit, gebildet aus älterem UZ-Wagenmaterial.

https://lh3.googleusercontent.com/tUW_-OeKd7pa8aj1nlrNPl5rmfVgxbkjluqQ7aWT1wvvLRGdXXQ9YsXTcQdhh48Ahfxbtfal8SV53PDB9gMzBjq6qNsGgvN-dFul_2Csa-2CMJkXOCSbQtlMlq2cbfy7Mg9INL9EnA0=w1280-h853-no
Somit also noch genügend Zeit, sich etwas auf dem Bahnhof umzuschauen. Ein PESA-Dieseltriebwagen präsentiert sich hier in voller Breitseite, die nicht allzu hohen Bahnsteige passen nicht so gut zum Fußbodenniveau, was man offensichtlich mit Schiebetritten auszugleichen weiß.

https://lh3.googleusercontent.com/qBqpjqtScCxLJrfuWR15PyBipBrDsro_9lgz197x5uslGdguHOBNbEDOZyDnW-ldFVc4lVLbZcOmEd4Lmi3IS4ySprvr8-0rDkOXJLbvhMAYvn2-el39svFblZrdNj5dDh6SI1f3rjg=w1280-h853-no
Ein modernisiertes Pilsner Fabrikat in Form von TschS4-044 darf unseren Zug 74 nach Moskau zumindest für das erste Teilstück bespannen.

https://lh3.googleusercontent.com/nZBPdtM9vUNSGALwvvuv3ugToWVKOlx1rZJ7csOwTqswh55LeIRMA7Kpi1VnwmLUpcGECc8E3UeD6AwNT3u8uN5JtHXwDjqxKhY_r00QP9YOfvCdBB-U93QEu3woiOEEu43ZgPxFU_0=w1280-h853-no
Unser Wagen am Bahnsteig mit unserem Schaffner bei der Fahrkartenkontrolle. Das sollte auf all meinen Reisen das älteste Wagenmaterial sein, das ich nutzen durfte, denn die Fenster hatten, wie vielleicht erkennbar, noch Holzrahmen und auch sonst war die Atmosphäre recht rustikal, wenn auch noch ganz ordentlich gepflegt.

https://lh3.googleusercontent.com/vvtplYAZSv2rNWsG4mNyjE22ALTTQlktj3v3ZRWOBItS4zYDdEjAxs-sg2NIms072CY3pMNTBYms5moePgB-KGuUbaE3taSLuKxjwsx-YeQEQ9ZwWiexa1k38dt2Uadasc6G1NoaZFg=w1280-h853-no
Auch das Rollmaterial im Regionalverkehr ist schon in die Jahre gekommen und stammt noch aus Riga.

https://lh3.googleusercontent.com/bkz5jroTc8FJ0BMJnSvTG8XpLW26RTZkeDb3z_RxWlWiEAbkhdnQnW7iU1iFdZR2E-StPiiHSbuyK5QjJukC1AnzGdoGVg5yRPKcyt2ZOvndbaPQab1HvkI9cRUuEHoy_g80W9HctJM=w1280-h853-no
In flottem Tempo – mit geschätzt 100-140 km/h immerhin vergleichsweise zu einigen Strecken, die ich zuvor in Russland bereist hatte, geht es durch die ukrainische Sommerhitze, das offene Fenster hat absolut seine Berechtigung. Die Landschaft ist wenig abwechslungsreich, die Bauform der Oberleitungsmasten dafür umso mehr wie mir meine Notizen verraten.

https://lh3.googleusercontent.com/mgH_rJ8tGu5EFIIHU_5ZOUl77WPQKUF20Ln41w1uR_rt9UXptbJVJBTiy2yCSaKYx_10iRNtRouSuLgD1F3m2w3vts6FDh8mqu2v_Tu70lYmeAXzhg6YkWt6JzYVS5R-6FU3Jnx8VrM=w1280-h853-no
Eine kleine Rotte auf einem Unterwegsbahnhof.

https://lh3.googleusercontent.com/MxxYEuCdxxLfkVZ24iKuO3Gad-5FRxTeqAbnJkKmJhCLM7cjmvCX4bDN6GcDtn_jyOBBA4yDjhWRgI6S6xXBw4NoIj7k95rMkInEKdD4PoKvxjknZmb0bt8ipQSKxKQgnZ3KjA76vOg=w1280-h853-no
Dokumentation einer typischen Überführung. Der üblicherweise erweiterte Gleismittenabstand bei Überführungen und Brücken ermöglicht hier immerhin ein dokumentarisches Foto.

https://lh3.googleusercontent.com/i2HvCxrj2EYSwsGukcD3Wg70EN3-_bt9ATvt4I68tZF1l4g8vVtRS15G_XZw7oFqgggOfc9oBNal_EnPsIV32yCeUhAWYKqvh4XskPy2Gu93-ufnp-zjelCs5D9R3KfGkPR960q2pU0=w1280-h853-no

https://lh3.googleusercontent.com/_7VyhQN0XHpyiVJuemnsJcXFfuQM8AD5LCFGsr9nh8TkANa0wYcG_oeegQG5GsSa0N3aFFCVaFs_X8OB_Qf-K-dRkg9CYcwNWAqIub8_CLkS4k4fx5jIuGv815a6_PxTXl3-DsVitwU=w1280-h853-no

https://lh3.googleusercontent.com/F4aM8mtKT7vQZDvippWLHFbZP2VZtt34Qf5a-WX7WN1DVgELd651x0c8etTyOkIyRAznTz0AVcafN5Bnuw0v6F5s5EtbzLveEgB9oNZaawdt-FLkVfDYTwyvKGeI0dVtk2MJ8CvTJtY=w1280-h853-no
Typischer Bü-Posten.

https://lh3.googleusercontent.com/N2Nomc3iCkIl9G2j1LXXrFrBBxAbCUNsbQ9eUEWTZczePWCr9NSiVQks1T3wsjtqcwlZ8W2-w9rJI07ZBeddPo3SF3DPCuRjyxeFW72HfmanRNm3LQGDcwZdbj_ZXVSH-6cU6rQ9JHI=w1280-h853-no
Was ich hier an einem anderen Bü dokumentiert habe: großflächige Markierungen mit Richtungspfeilen. Wer kann sagen, wozu überhaupt? Soll der steckengebliebene Autofahrer besser erahnen können, aus welcher Richtung ihn das Unglück ereilt?

https://lh3.googleusercontent.com/M-0ATIC8LApdoflWgWCpmGlcV6uNYUizH0ML-fsjiqHwQhde7Du1RmLzM2q9n5X5EgT_tlLkneWdJH3n8HRLzdM7NZtxgtfkKwCxjsXcFP8rwyxAMEpMeAntFVDQPx3_mOk8vBXFHWM=w1280-h853-no
Großzügige, wenn auch schnörkellose Architektur eines Unterwegsbahnhofs, vermutlich Chmelnytski.

https://lh3.googleusercontent.com/LsgwwOCNl-zmsqGrhZsQG1IEDO3yTKPDA-7gA04O7as4XoJmeY_AUTG0jUUjn5_zfIHLr5iQm1foOvhlKUmZJmZpbdUP08k8wjPZGadLjK0fTH5PSSnOHr0nK6v0C8S7rsjD8tvblZE=w1280-h853-no
Ein nicht unerheblicher Andrang war hier zu verzeichnen.

https://lh3.googleusercontent.com/SQfLchesBmlrxFouVVU0B32xHmp5RPXp6-8AgcCQ9D2g-nYWmLoJ-Dbp-o_uACOo_lTikxMTyW_mGPr2VfWZ7me-VIRVyciMPKj3_yf1Z8HgS04tzhwkuYTlD2C7yuzCijp2jBqSS5E=w1280-h853-no
Eine halbe Stunde später begrüßt einen noch klassische Empfangsgebäudearchitektur in Deraschnya.

https://lh3.googleusercontent.com/nan4RL5zbmXhghMDp6dFQYlXKn1b3ulvumZmA4DIHQDECj7SHqlX_FdluzO5i94q3OBgi-cWxu0oCUzmL66jAdKSFId7c8bBJLUU2SdjZd-UkEYjeVNfwErPXzftSRbv8U8arLMWWVs=w1280-h853-no
Eine Getreideverladung in der Ausfahrt.

https://lh3.googleusercontent.com/5qFmhiQxXdHnUXVWVnNN5IdudbcH38f4TFhupBIisDxzTZeR7wF7SGVK_2tg4krTqDR3Q5jFdbXRkzs3vGq3HxR1WE0pFTvJ-ZRFYeHoVB4NjA2z5UK9iVANjh6eSBp9rQVyHoHZpr8=w1280-h853-no
Genießen wir weiter etwas die nette, wenn auch unspektakuläre Landschaft.

https://lh3.googleusercontent.com/tfg_aBG2w02hbeFoKf8m4eVLU1L28DE7XOvanNdk-s8STVj25j3daGkNFEiQ-i5E-cogVIAFavp687gGxajqs2A3T7Zomobb3JYZGO9BaacaNLvtmuJl9BHIF0GxC32riudNQWx6LUM=w1280-h853-no


https://lh3.googleusercontent.com/_L9NS5q9q-ABfA6zM7HRc6VRDFvXW6icXGnkOwb9K_5m0qwY6XroXd2IzgvsM3QRQZhjNcL1bxpRB6IUMGa2riwdbCSaLQWqSU2oKEuzHIKQITP9Rtixh8wYxoveRl1DzQzwPY7NtS4=w1280-h853-no
Ein Haltepunkt in der Pampa mit minimaler Ausstattung: Die Sitzgelegenheit auf der Bahnsteigkante sollte die nächsten zehn Minuten ungefährlich bleiben, denn zumindest kam uns noch kein anderer Zug, auch nicht die sicherlich schon sehnsüchtig erwartete Elektritschka, entgegen.

https://lh3.googleusercontent.com/B45coepwCIvAINwM7PSMhLnw0E9Okqsd8ReP-6H2XNzrqYKsrrH5krG1ki77ctcAq4Xu2j9jjq_i1FrckGYwHAPAIXXYG5tuqnOMyZUFUz0d4mFvcti7UKhK6UWatnubnut5kqbnxY8=w1280-h853-no
Dorfidyll. Leider nicht gut aufs Bild zu bekommen waren die zahlreichen freilaufenden Tiere, hierzulande undenkbar.

https://lh3.googleusercontent.com/ok7xgSWl31tomMBOTUT-0ZEH3ZGGXRTqz8Dj4704bIEIvIwwe3s6K1z7upyWD27-D4MjBgrw1rDPtjince0Ue-9QW60vUyUf1-ny-6ghlBxF6vupsqk7Hf-hNjL7ehBwZAlTfnNaWKs=w633-h950-no
Schauen wir uns noch etwas im Zug um: das Klo ist noch recht rustikal, mit zaghaften Modernisierungsversuchen.

https://lh3.googleusercontent.com/F8CMUnspbHju5NPqrdgwQwR2sHEfIrTHQnbI6Fgh4qt2YEQdWj15YXej4lJcKd1FRLWExzjTKrebjhHpM0srXOc_Ja3NREIc-nQKb6fihJQsck9vcp_hJphXoitub5FP3KO03nK5eiE=w1280-h853-no
Zeit totschlagen mit dem Schreiben der ersten Ansichtskarten.

https://lh3.googleusercontent.com/7niFH2bx7S1TUX5CHAyHstxY_MgrpMgx21ziicE9vvTLGg3IjC86uAwZCyCuwFwRvqKkCIAXrkCYrmdcu0SBXTcyImOmqVl0kXRw108li7ClxdP3saYpmlFcBeuBhoA6FTeKBFeowIA=w1280-h853-no
Langsam dämmert es an diesem schwülen Tag und wir erreichen Kiew mit dem hübschen Uhrenturm des Regionalbahnhofs.

https://lh3.googleusercontent.com/0Q9lUiUgEVbsA8bIkLMf0Xr5alhlHmx9vgxTLMYiRNixPZVru3HrXw6G6pBrufuQYRmjvENyK0--85X85uFpAcPOvZDPlKJ0EmMAAOkR9MMYoiIAYmJKpeRy0udewwJj_kzlcQuk0Uw=w1280-h853-no
1:14 h Aufenthalt waren angesagt, Zeit, sich die Füße zu vertreten und einkaufen zu gehen. Vor dem Bahnhof wird viel an mobilen und festen Ständen verkauft, wir suchten dann jedoch den Supermarkt nebenan in zwei Gruppen auf.

https://lh3.googleusercontent.com/ISQhLKe5PdDwm4K6ZybHq27yEDPUt2tIB1MFp7D9bmyhpb-4M7GHrj6UE3kb-YXWoTlUMugzIsmjKugWwj2vCTnVK5hQLS6F52pGYDBEZf2f8rJpwO0NARyE3tz1TDmaGYDMbkio_aw=w1280-h853-no
Das güldene M grüßt auch direkt gegenüber des Empfangsgebäudes.

https://lh3.googleusercontent.com/0LFLSYxaNsLb2zJ0BlrrSuJkEqcVnpfA0niT7J6SqSHsXHMNYk4ysq7HKYCVb0o655tX-sGIzZD7ZZykUDYlr7k1YK74KUrZgXqyVJNOfI-cu8-v7TKEyA5kCpUKUFrB_hLM-vhTSfg=w1280-h853-no
Der hübsche Regionalbahnhof auch mal noch von der anderen Seite mit dem Eingang zur Metro.

https://lh3.googleusercontent.com/0GyX6g8CsE3CSQmSlNCrhbINWq-1uYvL-gdTry_e9hoZH1qdRy72p5EAYAUFWKm-mldv2yxNHVcDJhyECDorUFozNJBJhp7vmYWrqyvzyykmqTf3f73wTOrIlmO_CWQPP3qyLIdvlGo=w1280-h853-no
Der Rückweg zum Bahnsteig führte durch die herrliche Empfangshalle.

https://lh3.googleusercontent.com/bUriKL3V7iZ5EIb_TJTpUhUnDiH0PAsOV5YxpekSCytPmHVCsu5jrBqe50GRZskz-7tGe9MeBP2Sl67mb_UGcbzhNqNivp82jSwiwZvfHf4aAcw7NFkIHXajgDtEEwxQ6Uz6pt6Rhn8=w1280-h853-no
Die Sonne küsst so langsam den Horizont, zwei Flagge zeigende Hummeln ruhen sich unter der Bahnsteigüberführung aus. Unseren Zug mussten wir dann nochmal suchen, denn zwischenzeitlich war Rangieren angesagt und die Abwesenheit eines Teils der Gruppe sorgte bei den Schaffnern für eine gewisse Unruhe.

In bekannt flottem Tempo ging es nun nordwärts gen Russland und die Kühle des Abends war zunächst ganz angenehm. Das altertümliche Holzrahmenfenster zeigte sich dann jedoch unwillig, oben einzuhaken, wie es der Mechanismus vorsah und so ließ es sich nur widerspenstig durch den Dreikant der beiden Schaffner in einer nahezu geschlossenen Stellung arretieren, bevor wir die Nacht über dann doch etwas ausgekühlt wären. Für drei Stunden gab es dann auch Dämmerlicht im Wagen, nur die nun nahende Grenze sorgte dann wieder für grelles Licht im Wagen für die Grenzkontrollen gegen 1 Uhr nachts.

https://lh3.googleusercontent.com/mxPkDHXzRXsYKL5U-m2YcwdLFjzI3X5Emoe9nQxbngRRTzYEHTCd4F4LofwXsMgWEuTIpBpIH-UkJQa29kuhGrWsfq0dJ2O686mrP8TF1BRag6t3hj20GvvqYNP0kMhEEtSI-XZe6p8=w1280-h853-no
Letzter Halt in der Ukraine.

https://lh3.googleusercontent.com/WsiI5O3uxmlnGFk-fgwgiWQdeQq8_Q1PiBmfx5ddlFtE6Q7IkzMVT72tH2XnYYfaJdh3jhu6KuF6-tSWfLxGFth2-RiAGJTY0pb4FlQwR2sT2tFo-vSR7AFb1TASrd-ne_9mDhwF4KM=w1280-h853-no
Auf der anderen Seite erzählt eine Ruine von einer glanzvolleren Vergangenheit.

Wiederum mit Tempo 100 bis 120 ging es nun eine halbe Stunde weiter zur Einreisekontrolle nach Russland, die völlig unkompliziert verlief. Die Zollkontrolle bestand nur aus einem kurzen Blick in die Gepäckablage ohne Filzen o.ä.

Im Schutz der Nacht ging es nun weiter der russischen Hauptstadt entgegen, die wir im nächsten Teil wieder einmal sehen werden.

Na swidanie,

Hannes

Super Bericht! Danke!

geschrieben von: EP2K

Datum: 19.05.20 21:28

Warte mit Ungeduld!
Sehr schön, vielen Dank!

Der Bericht transportiert eine wunderbare Reiseatmosphäre :)

Tschernobyl

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 19.05.20 22:28

Tag Hannes,

eigentlich eine unspektakuläre Reise. Lemberg - Kiew - Moskau... stundenlanges Hauptstrecken-Gefahre, wenig Bahn-Spekatkuläres. Aber gerade das Drumherum und deine Blicke auf Verkehrspolitik und Architektur machen deinen Bericht so lesenswert.

Bei diesem Fahrzeug handelt es sich übrigens um einen 640/Lint 27, der zu lange in der Nähe von Tschernoyl eingesetzt war.
https://lh3.googleusercontent.com/tUW_-OeKd7pa8aj1nlrNPl5rmfVgxbkjluqQ7aWT1wvvLRGdXXQ9YsXTcQdhh48Ahfxbtfal8SV53PDB9gMzBjq6qNsGgvN-dFul_2Csa-2CMJkXOCSbQtlMlq2cbfy7Mg9INL9EnA0=w1280-h853-no

Gruß

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-Rosinen.jpg




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.20 22:29.
Hannes Ortlieb schrieb:
Was ich hier an einem anderen Bü dokumentiert habe: großflächige Markierungen mit Richtungspfeilen. Wer kann sagen, wozu überhaupt? Soll der steckengebliebene Autofahrer besser erahnen können, aus welcher Richtung ihn das Unglück ereilt?
Dient lediglich dazu, via Google Earth reinzoomenden Eisenbahnfreunden eine Antwort auf die Frage zu geben, ob in der Ukraine Rechts- oder Linksverkehr herrscht -- vorbildlich! :-)))

Danke für den schönen Bericht!