DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 08/01 - Auslandsforum "classic" 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Bitte unbedingt vor Benutzung des Forums die Ausführungsbestimmungen durchlesen!
Ein separates Forum gibt es für die Alpenländer Österreich und Schweiz - das Alpenlandforum
Zur besseren Übersicht und für die Suche: Bitte Länderkennzeichen nach ISO 3166 Alpha-2 in [eckigen Klammern] verwenden!
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -
Fahrdraht ist halt nicht alles, ne Weiche zum zurückfahren wäre halt auch was. :-)
tomx3 schrieb:
Fahrdraht ist halt nicht alles, ne Weiche zum zurückfahren wäre halt auch was. :-)
Ist da nirgends etwas zum Ausweichen? Dann kann man ja noch Gleiswechselbetrieb machen, den Regio auf dem Gleis zurückschicken, auf dem er kam und die Güterzüge auf dem Gegengleis anderen Gleis verkehren lassen. Aber die Masse an Zügen fährt da aber auch nicht. Ich weiss jetzt nicht, wieviel Güter da lang gehen, wobei das sicherlich auch noch unterschiedlich ist. Aber die Züge folgen dort aber meineswegs nicht gerade im Blockabstand, so dass man dort mit einem Kibel bis Słubice sollte fahren können, ihn dort einen Moment sollte stehen lassen können und dann halt auf dem Gleis, auf dem man gekommen ist, wieder zurückfahren können. Und wenn man halt doch mal Platz machen muss, dann kann man ja entweder leer bis zur Oderbrücke, wenn auch das nicht so ganz legal ist, aber machbar, und wieder zurück oder aber bis Rzepin und wieder zurück. Also machbar ist sollte das meines Erachtens sein.

Herzliche Grüsse
Martin



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 20.05.20 11:51.
Meine Meinung:
Nur weil ab Mitte Juni die Grenzen wieder geöffnet werden, heisst das nicht, dass es "vernünftig" ist, wieder zu reisen.
Gerade wenn man selbst in einem Haushalt lebt, wo sich andere Menschen mit chronischen Krankheiten befinden, sind Reisen in meinen Augen unverantwortlich.
Selbst mag man gesund bleiben, aber man kann andere Mitmenschen anstecken.
Das Risiko, sich selbst anzustecken bzw. andere anzustecken, sehe ich gar nicht so sehr im Zug, sondern eher beim Abendessen, Ausgehen, Feiern, mit Freunden Treffen in Prag, Budapest, Wien oder Warschau.

Das andere Problem ist, dass bei dem nächsten Ausbruch irgendwo ganz schnell wieder die Grenzen geschlossen werden - ohne Vorwarnzeit. Herr Maas wird sich dann nicht mehr darum kümmern, wiederum Deutsche aus dem Ausland zurückzuholen. Eine zweite, dritte und vierte Welle sind so gewiss, wie die jährliche Preiserhöhungsrunde im ÖPNV.

Das dritte Problem sind die Tickets. Wer jetzt nicht erstattbare Tickets und Hotelnächte für Ende Juni oder Juli bucht, der sollte dann bitte nicht jammern, wenn das Geld hinterher zum Fenster herausgeworfen ist, weil viell. der Zug verkehrt, aber man selbst die Grenze nicht mehr übertreten darf.

Mein Tip: Spart Euch das Geld für tolle Bahnreisen jetzt im Sommer. Sobald ein wirksamer Impfstoff eine "Herdenimmunität" hergestellt hat, könnt Ihr es wieder krachen lassen.
warakorn schrieb:
Selbst mag man gesund bleiben, aber man kann andere Mitmenschen anstecken.
Womit konkret steckt denn jemand, der gesund ist, andere an? Bin gespannt.

Zitat:
Das Risiko, sich selbst anzustecken bzw. andere anzustecken, sehe ich gar nicht so sehr im Zug, sondern eher beim Abendessen, Ausgehen, Feiern, mit Freunden Treffen in Prag, Budapest, Wien oder Warschau.

Nur weil die Länder ihre Grenzen wieder öffnen heißt das noch lange nicht, dass sie sämtliche ihrer Eindämmungsregeln abschaffen.

Zitat:
Das andere Problem ist, dass bei dem nächsten Ausbruch irgendwo ganz schnell wieder die Grenzen geschlossen werden - ohne Vorwarnzeit. Herr Maas wird sich dann nicht mehr darum kümmern, wiederum Deutsche aus dem Ausland zurückzuholen.

Ich hatte eine Vorwarnzeit von weniger als 24h und verlasse mich sicher nicht darauf, dass irgendein Politiker dafür Sorge trägt, wie ich zurück komme...

Zitat:
Eine zweite, dritte und vierte Welle sind so gewiss, wie die jährliche Preiserhöhungsrunde im ÖPNV.

Na wenn der Herr Professor dazu genaue Kenntnisse hat: Die Krisenstäbe hätten die bestimmt schonmal gerne detailliert.

Zitat:
Das dritte Problem sind die Tickets. Wer jetzt nicht erstattbare Tickets und Hotelnächte für Ende Juni oder Juli bucht, der sollte dann bitte nicht jammern, wenn das Geld hinterher zum Fenster herausgeworfen ist, weil viell. der Zug verkehrt, aber man selbst die Grenze nicht mehr übertreten darf.

Und wo soll das konkrete Problem sein, erstattbare Tickets (bei PKP-IC sowieso der Normalfall) zu kaufen? Nicht stornierbare Übernachtungen buche ich sowieso nicht, so ich überhaupt welche brauche. Nicht jeder fährt nur wegen billigen Zigaretten und Zugfotos über die Grenze...

Zitat:

Mein Tip: Spart Euch das Geld für tolle Bahnreisen jetzt im Sommer. Sobald ein wirksamer Impfstoff eine "Herdenimmunität" hergestellt hat, könnt Ihr es wieder krachen lassen.

"Herdenimmunität" wurde für Berlin mit einer Dauer von knapp 28 Jahren berechnet. Da gucken sich einige aus diesem Forum wohl die Radieschen schon von unten an.
Zitat
Womit konkret steckt denn jemand, der gesund ist, andere an? Bin gespannt.
Auch in einem "gesunden" Menschen leben Billiarden von Viren - Manche harmlos, Manche hochgefährlich; Jeden Tag infiziert sich jeder Mensch mit dutzenden von neuen Viren und Bakterien. Trotzdem würde jetzt ein Arzt sagen, der Mensch ist gesund.

Jetzt inifziert sich dieser Mensch mit dem Coronavirus - in einem engen stickigen Dönerhaus in Wien. Fünf Tage später geht dieser Mensch auf eine Dinnerparty zurück in Köln und steckt dort 3 Freunde an. Er selbst merkt nichts davon. Sieben Tage später sind die meisten Coronaviren bei diesem Menschen tot. Zufälligerweise untersucht ein Arzt diesen Menschen ein paar Tage später und sagt: Du bist kerngesund. Niemand weiss am Ende, dass der Mensch sich im Dönerhaus am Coronavirus angesteckt hat.

Leider wohnt Einer der 3 Freunde mit seiner herzkranken Mutter zusammen. Vier Wochen später stirbt die herzkranke Mutter auf der Intensivstation am Coronavirus.
Und was unterscheidet die Dönerbude in Wien von jener in Berlin (abgesehen vom Geschmack des Produkts ggf)? Mit anderen Worten - warum darf ich 700 km von Wien nach Bregenz fahren aber nicht 70 km nach Bratislava?
warakorn schrieb:
Meine Meinung:
Nur weil ab Mitte Juni die Grenzen wieder geöffnet werden, heisst das nicht, dass es "vernünftig" ist, wieder zu reisen.
Gerade wenn man selbst in einem Haushalt lebt, wo sich andere Menschen mit chronischen Krankheiten befinden, sind Reisen in meinen Augen unverantwortlich.
Selbst mag man gesund bleiben, aber man kann andere Mitmenschen anstecken.
Das Risiko, sich selbst anzustecken bzw. andere anzustecken, sehe ich gar nicht so sehr im Zug, sondern eher beim Abendessen, Ausgehen, Feiern, mit Freunden Treffen in Prag, Budapest, Wien oder Warschau.

Das andere Problem ist, dass bei dem nächsten Ausbruch irgendwo ganz schnell wieder die Grenzen geschlossen werden - ohne Vorwarnzeit. Herr Maas wird sich dann nicht mehr darum kümmern, wiederum Deutsche aus dem Ausland zurückzuholen. Eine zweite, dritte und vierte Welle sind so gewiss, wie die jährliche Preiserhöhungsrunde im ÖPNV.

Das dritte Problem sind die Tickets. Wer jetzt nicht erstattbare Tickets und Hotelnächte für Ende Juni oder Juli bucht, der sollte dann bitte nicht jammern, wenn das Geld hinterher zum Fenster herausgeworfen ist, weil viell. der Zug verkehrt, aber man selbst die Grenze nicht mehr übertreten darf.

Mein Tip: Spart Euch das Geld für tolle Bahnreisen jetzt im Sommer. Sobald ein wirksamer Impfstoff eine "Herdenimmunität" hergestellt hat, könnt Ihr es wieder krachen lassen.
Also, klar ist, dass man vorsichtig sein sollte. Das ist klar. Ich hoffe und bete, dass es keine weiteren Wellen gibt und dass diese nicht mehr so stark reinhauen. Aber es ist klar, dass es keine Garantie gibt. Weitere Wellen sind nicht ausgeschlossen. Vorsicht ist immer geboten, und man sollte immer einen Plan für eine vorzeitige und schnelle Rückkehr in der Tasche haben. Das ist klar.

Herzliche Grüsse
Martin
warakorn schrieb:


Jetzt inifziert sich dieser Mensch mit dem Coronavirus - in einem engen stickigen Dönerhaus in Wien. Fünf Tage später geht dieser Mensch auf eine Dinnerparty zurück in Köln und steckt dort 3 Freunde an. Er selbst merkt nichts davon. Sieben Tage später sind die meisten Coronaviren bei diesem Menschen tot. Zufälligerweise untersucht ein Arzt diesen Menschen ein paar Tage später und sagt: Du bist kerngesund. Niemand weiss am Ende, dass der Mensch sich im Dönerhaus am Coronavirus angesteckt hat.

Leider wohnt Einer der 3 Freunde mit seiner herzkranken Mutter zusammen. Vier Wochen später stirbt die herzkranke Mutter auf der Intensivstation am Coronavirus.
Ich finde deine Argumentation nicht logisch. 1. kann man sich auch in einer Dönerbude in Deutschland anstecken. Wenn es im Heimatort (nicht Heimatland) passiert, kriegt man es vielleicht noch in der Lokalpresse mit, aber bei 700 km im Inland ist es dann auch schon wurscht.

2. Wer eine mit einer herzkranken Mutter zusammenwohnt, sollte vielleicht auf eine Dinnerparty verzichten.

3. Wenn sich jetzt in München und innsbruck jeweils unter 10 Menschen pro Woche auf 100'000 EW anstecken halte ich das Risiko nicht unbedint grösser. Es ist viel wichtiger, was man dann vor Ort macht. Eine überfüllte Bar oder Einkaufszentrum sollte man eher meiden, eine Bergtour ist dagegen weniger gefährlich.


Gruss, Fastrider

Treno Verde statt QdLT und Ländertickets
Hallo,

no-night schrieb:
Oder in Polen verbleibend: auch bei Przemysl ist der Dasein von Krakau wichtig... hätte es eine bessere Zeitlage, könnte auch Katowice mehr zählen.

letzteres würde aber dazu führen, dass du die attraktive Tagesrandverbindung Berlin - Niederschlesien kaputt machst.

Gruß
Thomas
warakorn schrieb:
Jetzt inifziert sich dieser Mensch mit dem Coronavirus - in einem engen stickigen Dönerhaus in Wien. Fünf Tage später geht dieser Mensch auf eine Dinnerparty zurück in Köln und steckt dort 3 Freunde an. Er selbst merkt nichts davon.

Nun, wer sich infiziert ist nicht gesund - egal, ob er davon etwas merkt oder nicht. Das Zitat, auf das ich antwortete, bezieht sich auf Gesunde, die andere anstecken sollen.
Weltreisender schrieb:

Ist da nirgends etwas zum Ausweichen?
Ich selber weiß es nicht. Bei einem Thread hier zu einem der Fahrzeugverfügbarkeit geschuldeten SEV auf der "RB91" zwischen Rzepin und Frankfurt (Oder) wurde mir jedenfalls glaubhaft versichert, dass da nix wäre (und die Züge keine Zulassung für Oderbrücke haben, wo die nächste Möglichkeit bestünde).

Google Maps nach gäbe es da eine Möglichkeit östlich von Kunowice. Man könnte also Kunowice anfahren und bei der Ausfahrt das Gleis wechseln oder bereits auf dem "falschen" Gleis einfahren. Es gibt zwar noch den ehemaligen Abzweig der sitllgelegten Strecke nach Cybinka, von dem man den Satellitenbildern nach die andere Seite des Bahnsteigs Richtung Rzepin erreichen könnte, in der Praxis ist der Bahnsteig aber in diese Richtung abgezäunt - und das Gleis hat keine Strippe drüber.

Und ob man nun Rzepin - Słubice oder Kunowice - Słubice im ZKA fährt, dürfte den Kohl auch nicht fett machen.



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.05.20 21:31.
no-night schrieb:
Bei internationalen Fahrscheinen, insbesondere für Nachtzüge geltende Globalpreise können entfernungsabhängige Preise einfacher vergessen oder zumindest relativisiert werden.
Die Züge sind nur auf einem kurzen Streckenabschnitt internationale Verbindungen. Sowohl die ECs (innerpolnisch EICs nach Warszawa/IC nach Gdynia) und der NJ (innerpolnisch als IC) nach Przemyśl werden im Binnenverkehr stark genutzt (seit letzterer für den Binnenverkehr freigegeben wurden, vorher fuhren sie ja doch recht leer durch die Gegend).

Die Fallen unter keinen Globalpreis, sondern werden ganz normal nach Kilometern bepreist, die Schlafwagen auch nach ihren normalen Zuschlägen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.05.20 21:42.
tomx3 schrieb:
Die Züge sind nur auf einem kurzen Streckenabschnitt internationale Verbindungen. Sowohl die ECs (innerpolnisch EICs nach Warszawa/IC nach Gdynia) und der NJ (innerpolnisch als IC) nach Przemyśl werden im Binnenverkehr stark genutzt (seit letzterer für den Binnenverkehr freigegeben wurden, vorher fuhren sie ja doch recht leer durch die Gegend).

Die Fallen unter keinen Globalpreis, sondern werden ganz normal nach Kilometern bepreist, die Schlafwagen auch nach ihren normalen Zuschlägen.
Da gelten die Kilometer- bzw. die Relationspreise, wenn IC diese nicht mittlerweile wieder abgeschafft hat. Eine zeitlang benutzten sie ja mal auf div. Strecken Relationspreise. Aber auch in PL gilt ja, was heute als neu eingeführt wird, muss morgen schon wieder nicht mehr gelten.

So gab es doch im Jahr 2009/2010 als doch IC und PR einen Streit miteinander hatten, weil PR aufgrund finanzieller Probleme nicht alle Einnahmen für IC-Fahrkarten an IC abführte, so wie sie sollten, und IC dann irgendwann den Gerichtsvollzieher schickte und die Konten von PR blockieren liess, auch eine Entscheidung, wonach in IC-Zügen an Bahnhöfen, wo es nur PR-Kassen gibt, Fahrscheine aufpreisfrei im Zug gekauft werden können. Davon war dann aber kurze Zeit später wieder nichts mehr zu hören. Das war wohl eine von zahlreichen Massnahmen im damaligen Polnischen Eisenbahnkrieg.

Herzliche Grüsse
Martin
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -