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UZ und DB beschließen umfangreiche Zusammenarbeit

geschrieben von: Pio

Datum: 06.02.20 10:31

Die DB wird die UZ in unternehmerischen und technischen Fragen beraten und unterstützen.
Das ist der Inhalt einer Vereinbarung zur strategischen Parterschaft, ein sogenanntes Memorandums of Understanding.
Unterzeichnet wurde es gestern in Kiew vom Premierminister Oleksij Hontscharuk, Infrastrukturminister Vladyslav Kryklii und DB Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla.

[www.deutschebahn.com]

Na da hoffe ich doch das die Option ECX mit verstellbarer Spurweite schnell gezogen wird, damit einr Betriebsaufnahme schneller Züge zwischen der DB und der UZ.,
über die unterversorgte polnische Transitstrecke, schnell verwirklicht werden kann.
Ja, Traummodus aus.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.02.20 10:36.

Als hätte die UZ nicht schon genug Probleme... (o.w.T)

geschrieben von: D 2027

Datum: 06.02.20 13:21

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Alles kann passieren, alles ist möglich. Die Welt ist groß und wir sind wunderschön!
Hier geht es nicht wirklich um eine engere Zusammenarbeit von DB FV und UZ (Stichwort: Wiedereinführung von Kurswagen Berlin-Kiev), sondern doch nur darum, dass die UZ (mit Hilfe von Auslandskrediten) die DB Consulting & Engineering (oder wie das Dinge auch Heute nach x-ten Restrukturierung heisst) als Berater angeheuert hat.

Re: UZ und DB beschließen umfangreiche Zusammenarbeit

geschrieben von: aw1975

Datum: 06.02.20 14:57

Die Zusammenarbeit war vor einigen Tagen hier ein Thema:


[de.sputniknews.com]


sowie hier:

[de.sputniknews.com]

Gruss
Alex

Sabotage

geschrieben von: westerwald/lahn/taunus-tf

Datum: 09.02.20 08:44

Man könnte fast denken das es eine gezielte Sabotage ist. Die Deutsche Bahn bekommt schon allein im Heimatland das eigene Geschäft nicht auf die Reihe und wird täglich kritisiert. Was soll dann in der Ukraine werden? Noch weniger Züge für mehr Profit? Anhebung der Ticketpreise, Streichung und Einstellung von Schlafwagenzügen, Rückbau von Gleisanlagen und Bahnhöfen, Einsparungen beim Personal, usw. .

Wollen die Ukrainer ihre Bahn abwracken?

geschrieben von: Dieselpower

Datum: 09.02.20 10:35

Die intakte, gut und zuverlässig funktionierende UZ soll wohl nach dem Vorbild der DB AG "erfolgreich" privatisiert und umstrukturiert werden. Ob dabei dann auch so ne zurückgebaute Verfalls- und Ruinenlandschaft wie vielerorts hierzulande dabei herauskommt? Wird der Güterverkehr dann auch derart erfolgreich "ge-Mora C-t" wie in Deutschland? Bekommen die Ukrainer dann auch solche hinsichtlich Packungsdichte bis auf den letzten Quadratzentimeter optimierten Schnellzüge wie hierzulande?

Womit hat die UZ dieses Elend nur verdient? Ich glaub mir wird schlecht! 🤮

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSmvawToASUUxiPnqTrVOw_BVaNPFdDQjBpGaPZTyBB7ejY_LqzPyL8HJA
Nur echt mit einem Hang zu sarkastischen und zynischen Kommentaren!

Re: Sabotage

geschrieben von: Vojaganto

Datum: 09.02.20 10:41

...vielleicht geht es bei diesem Beratervertrag eher um das Thema "Verwaltungsstrukturen" mit dem Ziel, weniger Geld ohne Nutzen in private Taschen von Entscheidungsträgern fließen zu lassen.
So verstehe ich den zweiten verlinkten Sputnikartikel.

Viele Grüße !

Re: Sabotage

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 09.02.20 11:22

Vojaganto schrieb:
...vielleicht geht es bei diesem Beratervertrag eher um das Thema "Verwaltungsstrukturen" mit dem Ziel, weniger Geld ohne Nutzen in private Taschen von Entscheidungsträgern fließen zu lassen.
So verstehe ich den zweiten verlinkten Sputnikartikel.

So würde ich das auch verstehen. Andere Dinge kriegt die UZ schon selbst hin, so haben sie konsequenter und früher als die meisten ex-SU-Bahnen auf beschleunigten Tagesreiseverkehr gesetzt.

Re: Wollen die Ukrainer ihre Bahn abwracken?

geschrieben von: Tony Laake

Datum: 09.02.20 19:33

Hallo


Die UZ braucht keine Deutsche Bahn um sich aufs Abstellgleis zu fahren. Das schafft sie selbst schon ziemlich gut. Und das in einem Tempo, das die Bahnreform und deren Rückbau alt aussehen lässt.

Fernzüge über lange Strecken, sofern diese nicht gestrichen oder eingeschränkt werden, sind doch grade das Geschäft im Personenverkehr neben den IC und IC+, die ein wenig Geld bringen. Und die IC/IC+ als schneller Tagesverkehr sind in dem Land Gold wert.
Viel übler sieht es da im Regionalverkehr aus, der grade auf einem guten Wege ist in wenigen Jahren gar nicht mehr existent zu sein. Züge werden gestrichen, Zugläufe verkürzt, sinnvolle Umsteigeverbindungen gekonnt ignoriert. Wo Oma Olha und Opa Volodymyr mit der Bahn nicht mehr zum Markt kommen, wird der Bus genutzt - zwangsläufig. Oder eben gar nichts mehr. Der Staat schießt nichts zu, die Gemeinden können es nicht. Da bleibt nur die Einstellung.
Und selbst sinnvolle Verbindungen werden nach kurzer Zeit leider wieder eingestellt.

Grüße

http://abload.de/img/dd-lklein0hb8g.jpg

"Das Ziel bestimmt die Art und Weise, wie man dahin gelangt"
(Emanuel Seidelbast)

Re: Wollen die Ukrainer ihre Bahn abwracken?

geschrieben von: warakorn

Datum: 09.02.20 22:33

Ein Ziel ist es wohl, die 6 ineffizienten Bahnverwaltungen aufzubrechen (Lvov, Southwest, Southern usw.).

Re: Wollen die Ukrainer ihre Bahn abwracken?

geschrieben von: Dieselpower

Datum: 10.02.20 00:11

Tony Laake schrieb:
Hallo


Die UZ braucht keine Deutsche Bahn um sich aufs Abstellgleis zu fahren. Das schafft sie selbst schon ziemlich gut. Und das in einem Tempo, das die Bahnreform und deren Rückbau alt aussehen lässt.

Fernzüge über lange Strecken, sofern diese nicht gestrichen oder eingeschränkt werden, sind doch grade das Geschäft im Personenverkehr neben den IC und IC+, die ein wenig Geld bringen. Und die IC/IC+ als schneller Tagesverkehr sind in dem Land Gold wert.
Viel übler sieht es da im Regionalverkehr aus, der grade auf einem guten Wege ist in wenigen Jahren gar nicht mehr existent zu sein. Züge werden gestrichen, Zugläufe verkürzt, sinnvolle Umsteigeverbindungen gekonnt ignoriert. Wo Oma Olha und Opa Volodymyr mit der Bahn nicht mehr zum Markt kommen, wird der Bus genutzt - zwangsläufig. Oder eben gar nichts mehr. Der Staat schießt nichts zu, die Gemeinden können es nicht. Da bleibt nur die Einstellung.
Und selbst sinnvolle Verbindungen werden nach kurzer Zeit leider wieder eingestellt.

Grüße
"Das Geschäft" ist im Personenverkehr zu ukrainischen Preisen garnichts, selbst die IC und IC+ nicht. Das Geschäft der UZ ist (wie überall in den GUS-Ländern) der Güterverkehr. Dem hat sich alles unterzuordnen, der bringt das Geld, der subventioniert die Fensterzüge quer.
Das Gebahren der UZ im Reiseverkehr ist nichts weiter wie ein Hilferuf an den Staat! Denn man sieht es nicht ein, den hoch defizitären Personenverkehr zu staatlich verordneten Billigpreisen auf Kosten der Güterverkehrsgewinne am Laufen zu halten. Wenn der Staat niedrige Preise will, dann soll er den Personenverkehr gefälligst auch subventionieren/bezuschussen!

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSmvawToASUUxiPnqTrVOw_BVaNPFdDQjBpGaPZTyBB7ejY_LqzPyL8HJA
Nur echt mit einem Hang zu sarkastischen und zynischen Kommentaren!