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Von Moskau bis zum Mittelpunkt Asiens

Teil 1/7: Zwischenstopp in Tscheboksary
Teil 2/7: Straßenbahnparadies Omsk
Teil 3/7: Gluthitze in Nowosibirsk
Teil 4/7: Krasnojarsk und der Staudamm am Jenissei
Teil 5/7: Zwischenstopp in Abakan
Teil 6/7: hier

Hallo zusammen,

im vorletzten Teil geht es nun zum Sajano-Schuschensker Wasserkraftwerk am Jenissej bei Tscherjomuschki in Chakassien. Hier befindet sich ein kleiner Straßenbahnbetrieb, der vor allem den Angestellten des Kraftwerks dient, jedoch auch Touristen zur Verfügung steht. Der Abstecher dorthin kam erst recht spät ins Programm meiner Reise, nachdem ich Fotos von dort auf dem Instagram-Profil eines russischen Straßenbahnfans gesehen hatte. Über die Bahn gab es auch mal einen Artikel im „Straßenbahn Magazin“. Dass sie so nah an meiner geplanten Reiseroute lag, war mir aber zunächst nicht bewusst gewesen. Alexej so heißt der Kollege hinter dem Instagram-Kanal, hat mich dann auch mit Informationen über die Anreise versorgt.

Mit dem Bau der Talsperre wurde 1963 begonnen, 1978 ging ein erster Teil des Kraftwerks in Betrieb und 1985 war die Anlage nach diversen Verzögerungen fertiggestellt. Der Stausee ist noch einmal deutlich größer als der bei Diwnogorsk, es handelt sich um das größte Wasserkraftwerk Russlands. Der Damm ist 242 Meter hoch und knapp über einen Kilometer breit, der Stausee hat eine Länge von 320 Kilometern. Schon in den 1990er-Jahren waren aufwändige Sanierungsarbeiten notwendig und 2009 kam es im Kraftwerk zu einem schweren Unglück, als Wasser in den Maschinenraum eintrat.

Für die Angestellten des Kraftwerks wurde 1974 einige Kilometer unterhalb des Damms die Ortschaft Tscherjomuschki gegründet. Mit seinen etwa 8000 Einwohnern ist es ein Paradebeispiel für eine sowjetische Retortensiedlung.

Eigens für den Bau der Talsperre wurde von Abakan aus eine Eisenbahnlinie gebaut, welche jedoch nach deren Fertigstellung zwischen Sajanogorsk und Tscherjomuschki wieder stillgelegt wurde. Ein Teil der Trasse wurde dann für die 1991 eröffnete Straßenbahn verwendet, welche den Ort direkt mit dem Wasserkraftwerk verbindet.

Die Straßenbahn wird von der Kraftwerksgesellschaft betrieben und verfügt über sechs eigens angefertigte Wagen des Typs 71-88, einer modifizierten Variante der Reihe LM-68M aus den Petersburger Straßenbahnwerken. Im Gegensatz zu sonstigen Straßenbahnen in Russland und der ehemaligen Sowjetunion gibt es hier keine Wendeschleifen. Die Wagen haben daher je zwei Führerstände und Türen auf beiden Seiten.

Gefahren wird ein nicht ganz sauberer Stundentakt von morgens um 6:35 Uhr bis abends um 20:00 Uhr. Zu den Stoßzeiten fahren bis zu drei Wagen in kurzen Abständen hintereinander. Die Mitfahrt ist kostenlos und die Bahn steht jedem zur freien Verfügung. Davon machen auch zahlreiche Touristen Gebrauch, die hier in der herrlichen Berglandschaft unterwegs sind.

16.07.2019: Anreise aus Abakan

Als ich am Nachmittag mit meinem Minibus in Tscherjomuschki ankam, regnete es in Strömen. Ich rettete mich zunächst unter ein Vordach und wartete einige Minuten, wonach es dann auch bald wieder aufhörte. Meine Unterkunft namens Joy befand sich am Hang oberhalb der Ortsmitte. Auf Yandex war kein Taxi zu finden und auf der Straße war ebenfalls keins zu sehen, also musste ich wohl oder übel meinen Rucksack den Berg hinaufschleppen. Unterwegs galt es dabei einige Riesenpfützen zu umgehen. Glücklicherweise waren die Autofahrer alle sehr nachsichtig beim Durchfahren dieser kleinen Seen.

Bei der Unterkunft handelte es sich um eine Art Jugendherberge in einem achtstöckigen Betonbau mit astreinem Sowjet-Flair. Außer mir war noch eine größere Gruppe Jugendlicher hier untergebracht. Nebenan war ein angeschlossenes, etwas gehobeneres Hotel, in dem es auch das Frühstück gab. Nach dem Einchecken ging ich sogleich wieder hinunter in den Ort und hielt nach der Straßenbahn Ausschau.

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An der Haltestelle Zentralnaja kam auch schon bald einer der Wagen herangefahren. Ich beließ es für heute jedoch bei einem Foto und wollte mir erst einmal den Ort anschauen. Für den nächsten Tag war wieder schönes Wetter angesagt, ideal um die Straßenbahn zu erforschen.

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Das ist die Ortsmitte von Tscherjomuschki. So ziemlich alles gruppiert sich um diesen Platz herum: Cafés, Lebensmittelläden, Buchhandlung, Kulturzentrum, Post, Kino, Mobilfunkladen. Ansonsten besteht der Ort weitgehend aus von Kiefern umgebenen Chruschtschowkas. Die steilen Hänge zu beiden Seiten des Tals sorgen an sich schon für ein recht beengtes Gefühl, was durch den Staudamm hinter dem Ort noch verstärkt wird. Dort enden dann auch alle Verkehrswege, das Tal ist eine Sackgasse. Ich ging ein Stück flussaufwärts durch die Wohnsiedlung und kam nach etwa einem halben Kilometer ans Ende des Orts. Ein hölzerner Wegweiser machte auf ein Café aufmerksam, das allerdings gerade wegen Renovierung geschlossen war.

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Kurz darauf folgte diese imposante Brücke über den Jenissej.

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Auf der anderen Seite führte eine schon etwas ramponierte Treppe hinauf.

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Der linke Teil diente ursprünglich der Eisenbahn und wird jetzt für den Autoverkehr genutzt, der rechte Teil, ursprünglich Straßenbrücke, dient jetzt als Fußgängerüberweg. Die Brücke sollte wohl schon im Februar wegen ihres schlechten Zustands gesperrt werden, doch vor Ort regte sich Protest. Es ist weit und breit die einzige Möglichkeit, über den Fluss zu gelangen und auf der anderen Seite befinden sich einige touristische Einrichtungen sowie ein Nationalpark. Jetzt soll untersucht werden, ob eine Sanierung noch möglich ist. Offenbar fühlte sich seit der Fertigstellung der Talsperre weder der Kraftwerksbetreiber noch der Staat oder die Gemeinde für das Bauwerk verantwortlich.

Von hier spazierte ich auf einer anderen Straße zurück in den Ort und schaute nach einem Abendessen. Auf den ersten Blick sah es nach Fertigsuppe auf dem Hotelzimmer aus, doch dann entdeckte ich ein ziemlich unscheinbares Schild an einem der Bauten am zentralen Platz, das auf ein Café im Obergeschoss hinwies. Entgegen meiner Erwartungen war es recht modern eingerichtet und gut besucht. Ich bestellte mir ein Bier, Soljanka und einen Caesar-Salat, was alles richtig gut war. Zum Glück hatte ich den Schuppen bemerkt, sonst wäre ich wohl mit einer Schale Doschirak-Nudeln auf meinem Zimmer gelandet.

17.07.2019: Straßenbahnfahren und ein Ausflug nach Sajanogorsk


Auf dem Weg in den Frühstückssaal erschreckte mich erstmal ein ausgestopfter Bär im Treppenhaus des Hotels. Es gab zwei Varianten zur Auswahl, Omelette mit Salami und Tomate oder Kascha, jeweils mit Blini und Vanillesoße als süßes Extra. Ich entschied mich für die deftige Variante.

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Auf dem Weg zur Haltestelle machte ich noch ein Foto von meiner Unterkunft.

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Schon bald kam einer der Wagen herangefahren.

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Außer mir stieg noch eine Familie ein, offenbar auch Touristen. Die Linie hat insgesamt neun Stationen. Von der Zentralnaja bis zum Kraftwerk sind es noch fünf. Außer mir stiegen die meisten Fahrgäste an der Station Memorial aus, wo sich ein Denkmal für die Erbauer des Staudamms sowie eine Aussichtsplattform und ein Kiosk befinden. Ich wollte aber erstmal bis zur Endstation fahren, um dort Bilder zu machen. Die Haltestelle liegt ziemlich direkt an der Staumauer. Was mir allerdings nicht bewusst war: Sie befindet sich schon mitten im Werksgelände. Auf der parallelen Straße befand sich ein Pförtnerhäuschen mit Schranke. Nach dem Ausstieg, als ich gerade die Tram vor der imposanten Staumauer fotografieren wollte, wurde ich dann auch gleich vom Wachpersonal freundlich darauf hingewiesen, dass ich doch bitte wieder einsteigen und zurückfahren solle. Schade, das Motiv wäre der Hammer gewesen. Nach etwa einer Viertelstunde fuhr die Tram zurück und ich stieg ebenfalls beim Denkmal aus. Bis der Wagen dann wieder aus Richtung Staudamm kommen sollte, musste ich dort nun eine Stunde warten.

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Blick von der Aussichtsplattform auf die Staumauer. Die Endstation befindet sich vor dem Gebäude rechts unterhalb des Damms.

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Das Denkmal stand leider nicht so günstig im Licht.

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Hier die Gesamtansicht mit Staudamm und Straßenbahn. Ich ging nun zu Fuß in Richtung Ort, um noch eine Fotostelle für die Gegenrichtung zu finden. An der nächsten Haltestelle befand sich ein kleiner Souvenirladen, wo ich mir einen hübschen Kühlschrankmagneten mit Bär und Staudamm kaufte.

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Dort entstand dann auch das nächste Bild. Danach fuhr ich zum anderen Ende der Strecke am nördlichen Ortsrand von Tscherjomuschki. Die Fahrt dauert etwa 15 Minuten.

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Dort stand am Gleisende der Verstärkerwagen abgestellt. Er sollte aber erst am Nachmittag wieder zum Einsatz kommen. Ich machte mich nun zu Fuß auf, um eine hübsche Fotostelle zu suchen, die ich von Alexej kannte.

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Sie befindet sich nahe der Bushaltestelle Ewrika, wo ein Steg über das Gleis führt. Hier könnte man meinen, die Bahn führe durch die komplette Wildnis. Das Foto gab es vor einer Weile schon in der Galerie. Von hier ging ich zu Fuß in Richtung Ortsmitte.

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Links das Kulturzentrum „Energetik“, unterhalb des „Ja <3 Tscherjomuschki“-Schilds führt eine Treppe hinunter ins Zentrum.

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Das Kulturzentrum von der anderen Seite. Die Brunnen davor dienten den Kindern als Planschbecken.

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Ob dieses Kino mit seiner schicken Typografie noch in Betrieb ist, kann ich nicht sagen.

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Hier das Einkaufszentrum.

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Im Obergeschoss dieses Gebäudes versteckt sich das besagte Café, unten ist ein Lebensmittelgeschäft.

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Auf der anderen Seite des Platzes befindet sich das Denkmal „Ehrenwerte Leute unseres Dorfes“.

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Auf beiden Seiten ist das Tal von steilen Felswänden begrenzt.

Da ich nun sowohl die Straßenbahn als auch den Ort weitgehend erkundet hatte, der Tag aber erst zur Hälfte vergangen war, beschloss ich spontan, noch mit dem Bus nach Sajanogorsk zu fahren. Dort hatte ich auf der Durchfahrt ein schönes sowjetisches Wandbild gesehen und ich dachte mir, dass dort vielleicht noch weitere Dinge zu entdecken sein würden. Die Stadt wurde auch erst 1975 gegründet und hat heute etwa 50.000 Einwohner. Hauptarbeitgeber ist ein Aluminiumwerk, das auch der Grund dafür ist, dass die Eisenbahnstrecke von Abakan bis hier noch in Betrieb ist. Personenverkehr gibt es allerdings keinen. Die Fahrt mit dem Bus dauert etwa 20 Minuten, gefahren wird im Stundentakt.

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Zwischenzeitlich hatte es wieder geregnet und in Sajanogorsk war es recht schwül. Dazu kamen Stechmückenangriffe. Die Stadt besteht weitgehend aus fünf- und neungeschossigen Wohnblocks. Das recht sehenswerte Rathaus war leider aufgrund von Vorbereitungen für eine Veranstaltung total unfotogen hinter Kränen und einer Bühne versteckt.

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Hier das bereits aus dem Busfenster erspähte Wandbild.

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Und noch ein hübsches Sowjet-Relikt an der Straße nach Tscherjomuschki. Viel mehr gab es hier nun aber auch nicht zu entdecken und ich nahm den nächsten Bus zurück in Richtung Tscherjomuschki.

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Hier mein Bus nach der Ankunft.

Das verschlafene Nest fing langsam an, mir zu gefallen. Nach den ganzen Großstädten war es einmal angenehm, in der verfügbaren Zeit wirklich alles gesehen zu haben. Ich holte mir beim Lebensmittelladen ein Bier und fuhr mit der Straßenbahn noch einmal zum Aussichtspunkt. Danach war ich wieder in dem Café vom Vortrag zu Abend essen, es gab gegrillten Tintenfisch.

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Auf dem Weg in meine Unterkunft drehte ich noch eine Runde durch den oberen Teil des Orts, wo sich ein paar Straßen mit Einfamilienhäusern befinden. Dort fiel mir diese fancy blinkende Straßenbeleuchtung ins Auge.

Im nächsten und letzten Teil geht es dann – ziemlich off-topic – mit Bus und Privattaxi nach Kysyl, der Hauptstadt der Republik Tuwa.

Schöne Grüße
Jiří

Alle vier Daumen hoch (hier in Tschechien geht das!) für Deinen sehr eindrucksvollen Bericht! Konntest Du vielleicht auch in Erfahrung bringen, was es mit den Zäunen auf den Dächern der Straßenbahnen auf sich hat? Daß sie zum Schutz vor Bären oder zur Abweisung von Schwarzfahrern dienen, dürfte weitgehend ausgeschlossen sein, aber ein anderer offensichtlicher Zweck fällt mir auch nicht ein...

Gruß
Klv
Ich würde sagen, der Dacharbeitsstand ist direkt auf die Wagen genietet und fährt immer mit.

MfG RK
Hallo,

Lieber Jiri, einmal mehr meinen allerbesten Dank für diese schönen Berichte. Dein Bericht aus Abakan ist mir ja leider durch die Lappen gegangen - habe ihn erst gerade eben entdeckt... So eine Nachlässigkeit aber auch.

@Klv - Vielleicht besitzt der Betrieb keinen speziellen Arbeitswagen für die Oberleitungsinstandhaltung?

Viele Grüße
Alex

http://www.imgbox.de/users/asrm62/neuetraktion.jpg
Zitat
Konntest Du vielleicht auch in Erfahrung bringen, was es mit den Zäunen auf den Dächern der Straßenbahnen auf sich hat?
Hallo Klv,

auf einer russischen Seite [ymtram.mashke.org] habe ich gelesen, dass die Geländer angebracht wurden, weil es in der dortigen Werkstatt keine Arbeitsbühne für Reparaturen am Dach der Fahrzeuge gibt. Also wie von RK vermutet.

Vielen Dank für all euer Feedback! Den Besuch dort kann ich echt empfehlen, ein Ort mit ganz eigenem Flair und eine einzigartige Straßenbahn.

Schöne Grüße
Jiří





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.20 21:54.
Herrlich, besten Dank! Das Kraftwerks-Tram muss ich mir definitiv für eine meiner nächsten Reisen reservieren.