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Die Ägyptische Staatsbahn ENR hat 2018 bei Transmashholding 1300 neue Reisezugwagen für über 1 Mrd. € bestellt. Dabei handelt es sich um den größten Einzelauftrag an Rollmaterial, den die ENR jemals vergeben hat.
Die 1300 Wagen sind aufgeteilt in 500 Wagen 3. Klasse mit Druckbelüftung, 500 Wagen 3. Klasse mit Klimaanlage, 180 Wagen 2. Klasse mit Klimaanlage, 30 Wagen 2. Klasse mit Bistrobereich und Klimaanlage, sowie 90 Wagen 1. Klasse mit Klimaanlage.
Die Wagen wurden bei TMH Tver speziell für 1435 mm-Bahnen in Afrika, dem Nahen Osten und Südamerika entwickelt. Sie besitzen scheibengebremste Drehgestelle sowie Wagenkästen aus rostbeständigem Edelstahl, die besonderst gegen das Eindringen von Staub, Sand und Feuchtigkeit geschützt sind. Zudem wurden sie mit einer besonders wirksamen Wärmeisolierung versehen. Dadurch sind die Wagen für eine normative Einsatzdauer von 40 Jahren ausgelegt.
Sämtliche Wagen sollen innerhalb von 5 Jahren ausgeliefert sein. Davon werden 500 im TMH-Stammwerk Tver gebaut, weitere 650 sollen aus zugelieferten Kits bei TMH Hungary in Budapest, sowie die restlichen 150 Wagen in einem neuen TMH-Montagewerk in Ägypten montiert werden. Von dort aus soll dieser Wagentyp später auch an andere afrikanische 1435 mm-Bahnen exportiert werden.

Neben diesen 1300 Sitzwagen verhandelt die ENR derzeit mit TMH über die Lieferung von 100 weiteren komfortablen Schlafwagen auf Basis dieses Wagentyps. Auch Kuba und der Iran sollen diesen Wagentyp in Zukunft geliefert bekommen.


Einer von 2 Prototypen. Er macht sich gerade auf den Weg von Tver nach Ungarn, wo die Betriebserprobung auf 1435 mm-Gleisen erfolgen soll. Optisch sieht er aus wie eine geschrumpfte Variante der aktuellen russischen Weitstreckenwagen aus der Fertigung von TMH Tver.
TVZ Tver, ägyptischer Reisezugwagen,11.19.jpg


Die Inneneinrichtung der einfachsten Wagen der 3. Klasse mit Druckbelüftung, 88 Sitzen, 2 WCs, LED-Beleuchtung, sowie den typisch afrikanischen Untersetzfenstern.
20191008_162517.jpg

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSmvawToASUUxiPnqTrVOw_BVaNPFdDQjBpGaPZTyBB7ejY_LqzPyL8HJA
Nur echt mit einem Hang zu sarkastischen und zynischen Kommentaren!





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.11.19 17:35.

Re: Danke! (o.w.T)

geschrieben von: 1018003

Datum: 24.11.19 16:34

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Dieselpower schrieb:
Optisch sieht er aus wie eine geschrumpfte Variante der aktuellen russischen Weitstreckenwagen aus der Fertigung von TMH Tver.
Tatsächlich :) Sieht ziemlich ähnlich aus wie die Baureihe 61-44XX:

http://tvz.ru/upload/iblock/efa/efab25a2a84ad102f011ba49caf57a61.jpg
Dieselpower schrieb:
Die Ägyptische Staatsbahn ENR hat 2018 bei Transmashholding 1300 neue Reisezugwagen für über 1 Mrd. € bestellt. Dabei handelt es sich um den größten Einzelauftrag an Rollmaterial, den die ENR jemals vergeben hat.
Die 1300 Wagen sind aufgeteilt in 500 Wagen 3. Klasse mit Druckbelüftung, 500 Wagen 3. Klasse mit Klimaanlage, 180 Wagen 2. Klasse mit Klimaanlage, 30 Wagen 2. Klasse mit Bistrobereich und Klimaanlage, sowie 90 Wagen 1. Klasse mit Klimaanlage.
Die Wagen wurden bei TMH Tver speziell für 1435 mm-Bahnen in Afrika, dem Nahen Osten und Südamerika entwickelt. Sie besitzen scheibengebremste Drehgestelle sowie Wagenkästen aus rostbeständigem Edelstahl, die besonderst gegen das Eindringen von Staub, Sand und Feuchtigkeit geschützt sind. Zudem wurden sie mit einer besonders wirksamen Wärmeisolierung versehen. Dadurch sind die Wagen für eine normative Einsatzdauer von 40 Jahren ausgelegt.
Sämtliche Wagen sollen innerhalb von 5 Jahren ausgeliefert sein. Davon werden 500 im TMH-Stammwerk Tver gebaut, weitere 650 sollen aus zugelieferten Kits bei TMH Hungary in Budapest, sowie die restlichen 150 Wagen in einem neuen TMH-Montagewerk in Ägypten montiert werden. Von dort aus soll dieser Wagentyp später auch an andere afrikanische 1435 mm-Bahnen exportiert werden.

Neben diesen 1300 Sitzwagen verhandelt die ENR derzeit mit TMH über die Lieferung von 100 weiteren komfortablen Schlafwagen auf Basis dieses Wagentyps. Auch Kuba und der Iran sollen diesen Wagentyp in Zukunft geliefert bekommen.

Danke für die interessanten Infos. Hast du auch eine Quellenangabe/Link dafür (gerne auch russischsprachig)?
Nicht, dass ich dir das nicht glaube, aber zum weiterverbreiten in anderen Kreisen wäre das vorteilhafter als wenn ich da "Quelle DSO" angebe.

Danke und LG

Provodnik
@Provodnik: versuche es mit diesen hier:

[www.tmholding.ru]
[www.tmholding.ru]

Schon interessant, wurde das Aw Dunakeszi jetzt unauffällig an TMH verkloppt, oder bieten sie nur Produktionsflächen zur IBS bzw. später Montage?

RIC-fähig scheint das Modell nicht zu sein, das Umgrenzungsprofil ist größer als das mitteleuropäische, wobei aus diesem Blickwinkel sich die Proportionen schlecht erahnen lassen.

Ausstattung immerhin mit Knorr-Bremse, vermutlich auch als Scheibenbremse ausgeführt.
Die Sitze sind 1:1 die aus der neuen S-Bahn Moskau / MCD, also iVolga EGTv2. Gut, wenn sich das über einige Stunden im Fernverkehr aushalten lässt?..
Einfache Drehtüren sind sicher ein Kundenwunsch, selbst RZD bestellt schon mehrere Jahre Schwenkschiebetüren.
Einstieg nur vom Hochbahnsteig? Über diese neckische Hilfsleiter wohl kaum.

Die Kooperation mit Ungarn ist schon schlau. Warten wir ab, in 5 Jahren fährt uns noch Flix und Leo mit TVZ-Sitzwagen :)))

Viele Grüße, Taras
http://www.ljplus.ru/img4/j/a/jazzkosch/Borki.gif
Eindrückliche Bestellmengen!

Dieselpower schrieb:Zitat:
den typisch afrikanischen Untersetzfenstern.
Gibt es dafür praktische Gründe? Scheint mir ja in allen südlichen Ländern Anwendung zu finden (z.B. auch in Indien).

Biotoms Reiseberichte: [www.drehscheibe-online.de]
Dieselpower schrieb:
Die Ägyptische Staatsbahn ENR hat 2018 bei Transmashholding 1300 neue Reisezugwagen für über 1 Mrd. € bestellt.[...] Auch Kuba und der Iran sollen diesen Wagentyp in Zukunft geliefert bekommen.

Was ist denn in Ägypten, Iran und Kuba so anders als in Deutschland, Holland, England, Frankreich oder Spanien im Bahnwesen? In ersteren Ländern kauft man tausende neue "klassische" Reisezugwagen, während man in Europa (und auch z. B. in Japan) Triebzüge als das alleinig Sinnvolle hält?
jazzkosch schrieb:
Schon interessant, wurde das Aw Dunakeszi jetzt unauffällig an TMH verkloppt, oder bieten sie nur Produktionsflächen zur IBS bzw. später Montage?

RIC-fähig scheint das Modell nicht zu sein, das Umgrenzungsprofil ist größer als das mitteleuropäische, wobei aus diesem Blickwinkel sich die Proportionen schlecht erahnen lassen.

Ausstattung immerhin mit Knorr-Bremse, vermutlich auch als Scheibenbremse ausgeführt.
Die Sitze sind 1:1 die aus der neuen S-Bahn Moskau / MCD, also iVolga EGTv2. Gut, wenn sich das über einige Stunden im Fernverkehr aushalten lässt?..
Einfache Drehtüren sind sicher ein Kundenwunsch, selbst RZD bestellt schon mehrere Jahre Schwenkschiebetüren.
Einstieg nur vom Hochbahnsteig? Über diese neckische Hilfsleiter wohl kaum.

Die Kooperation mit Ungarn ist schon schlau. Warten wir ab, in 5 Jahren fährt uns noch Flix und Leo mit TVZ-Sitzwagen :)))
Ja, Dunakeszi wird zu TMH Hungary. Der Deal wurde im Mai eingefädelt.

Nein, die Wagen sind nicht RIC-tauglich. Müssen sie auch nicht, da vorrangig für Afrika, den Nahen Osten und Südamerika entwickelt. Die sind im erweiterten europäischen G2-Profil gehalten. Damit könnten Sie theoretisch auch in Deutschland, Skandinavien und den meisten osteuropäischen Ländern verkehren. Länder mit kleinerem UIC/G1-Profil (z.B. Frankreich) wären aber tabu.

Ja, die ENR-Wagen haben Knorr-Scheibenbremsen. Gibts auf Wunsch aber auch mit MTZ-Scheibenbremsen.

Ja, die Sitze sind identisch mit denen im EG2Tv. Ist halt "3. Holzklasse" zum kleinen Fahrpreis. Gegenüber den jetzigen ägyptischen 3. Klasse-Wagen mit Holzbänken oder Plastikschalensitzen sind sie dann aber schon ein klarer Fortschritt. Die 1. Klasse erhält dagegen die gleichen Ledersitze, wie sie im Sapsan bzw. aktuellen RZD-Weitstreckensitzwagen verbaut sind, alles in 2+1-Bestuhlung.

Ich kann die Vorliebe der Ägypter für simple mechanische Drehtüren nachvollziehen. Automatische Schwenkschiebetüren zählen nicht umsonst zu den störanfälligsten Komponenten eines Reisezugwagens. Noch dazu bei den Bedingungen in Ägypten, mit haufenweise Sand und Staub, da würde man mit dem reparieren bzw. reinigen der grazilen Türmechanik wohl kaum mehr nachkommen.

Ja, Ägypten hat ausschließlich 1,2 m-Hochbahnsteige. Faule Kompromisslösungen wie Niederflur oder steile Treppenaufstiege braucht man somit nicht. Also gibts nur ebenerdige Hochflureinstiege. Besser geht es nicht!

Sowas in der Art ist mit TMH Hungary/Dunakeszi geplant. Soll mittelfristig ein europäisches Montagewerk für 1435 mm-Fahrzeuge von TMH werden.

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSmvawToASUUxiPnqTrVOw_BVaNPFdDQjBpGaPZTyBB7ejY_LqzPyL8HJA
Nur echt mit einem Hang zu sarkastischen und zynischen Kommentaren!





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.11.19 23:24.
Dieselpower schrieb:
jazzkosch schrieb:
Schon interessant, wurde das Aw Dunakeszi jetzt unauffällig an TMH verkloppt, oder bieten sie nur Produktionsflächen zur IBS bzw. später Montage?
Ja, Dunakeszi wird zu TMH Hungary. Der Deal wurde im Mai eingefädelt.

Sowas in der Art ist mit TMH Hungary/Dunakeszi geplant. Soll mittelfristig ein europäisches Montagewerk für 1435 mm-Fahrzeuge von TMH werden.
Irgenwie will sich aber dieses Geschäft doch nicht zustandekommen, und es wird auch zu wenig darüber offiziell gesprochen, auch wenn dazu kurz vorher das Ungarn-Besuch von Putin ein Anlaß geben können hätte.
jazzkosch schrieb:
Die Kooperation mit Ungarn ist schon schlau. Warten wir ab, in 5 Jahren fährt uns noch Flix und Leo mit TVZ-Sitzwagen :)))
Warten wir lieber ab, ob es in 5 Jahren noch Flix und Leo geben wird... :-P
no-night schrieb:
Dieselpower schrieb:
jazzkosch schrieb:
Schon interessant, wurde das Aw Dunakeszi jetzt unauffällig an TMH verkloppt, oder bieten sie nur Produktionsflächen zur IBS bzw. später Montage?
Ja, Dunakeszi wird zu TMH Hungary. Der Deal wurde im Mai eingefädelt.

Sowas in der Art ist mit TMH Hungary/Dunakeszi geplant. Soll mittelfristig ein europäisches Montagewerk für 1435 mm-Fahrzeuge von TMH werden.
Irgenwie will sich aber dieses Geschäft doch nicht zustandekommen, und es wird auch zu wenig darüber offiziell gesprochen, auch wenn dazu kurz vorher das Ungarn-Besuch von Putin ein Anlaß geben können hätte.
Der Deal ist im Prinzip seit Frühjahr durch. Dem entgültigen Vollzug steht nur noch Stadler im Weg. Die wollen ihre Fahrzeuge nicht in einem Werk der direkten Konkurrenz montieren lassen. Daher bleibt Dunakeszi noch solange ein unabhängiger Fertigungsdienstleister, bis die Stadler Kiss für H-Start fertig gebaut sind. Danach wird aus Dunakeszi offiziell TMH Hungary.

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSmvawToASUUxiPnqTrVOw_BVaNPFdDQjBpGaPZTyBB7ejY_LqzPyL8HJA
Nur echt mit einem Hang zu sarkastischen und zynischen Kommentaren!





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.11.19 13:06.

Stadler hat es bisher verhindert

geschrieben von: pm

Datum: 25.11.19 13:20

wenn Dunakeszi russisch wird- dann werden keine Stadler Fahrzeuge mehr in Ungarn montiert. Sondern in Minsk. Dies will dann die Orban Regierung dann offensichtlich auch nicht. Und bei der Pleite der Csepel Holding dank der RZD hat man ja dieses Jahr gesehen mit welchen Land ungarische Unternehmen lieber keine Geschäfte machen sollten.

Re: Stadler hat es bisher verhindert

geschrieben von: jazzkosch

Datum: 25.11.19 13:35

Die neuen KISS werden doch auch schon in Minsk gebaut. Und zwar nicht nur als Rohbau, sondern auch schon mit Teilinnenausbau. Ich dachte, das ginge für EU-kofinanzierte Aufträge nicht, wegen der Wertschöpfung. Aber Stadler kann's offenbar.

Re: Stadler hat es bisher verhindert

geschrieben von: pm

Datum: 25.11.19 14:12

Aber der große Rest nicht- zum Rollout des 1. Fahrzeuges im Sommer hat sich der Geschäftsführer von Dunakeszi samt Bürgermeister gefeiert wie dieser einzigartige und wichtige Fertigungs- und Montageprozess dort vor Ort in ihrer Fabrik mit fast 100 Jähriger Tradition ein Zeichen von moderner Qualität ist..und was für hervoragende Bezahlung für die Mitarbeiter geboten wird....
Ich wundere mich, dass man jetzt auch in Russland mit dem Unfug anfängt, Eisenbahnfahrzeuge nur wegen der 85 Millimeter Spurweitenunterschied auf der Straße zu überführen. Dabei ist doch dieser Fall umgrenzunsgsprofilbedingt noch einfacher als umgekehrt. Sollte es mit dem Einfluss der Lkw-Lobby zu tun haben?

Falk
ÖBB Nightjet schrieb:
Dieselpower schrieb:
Die Ägyptische Staatsbahn ENR hat 2018 bei Transmashholding 1300 neue Reisezugwagen für über 1 Mrd. € bestellt.[...] Auch Kuba und der Iran sollen diesen Wagentyp in Zukunft geliefert bekommen.
Was ist denn in Ägypten, Iran und Kuba so anders als in Deutschland, Holland, England, Frankreich oder Spanien im Bahnwesen? In ersteren Ländern kauft man tausende neue "klassische" Reisezugwagen, während man in Europa (und auch z. B. in Japan) Triebzüge als das alleinig Sinnvolle hält?
Der Anteil elektrifizierter Strecken ist in Ägypten, Iran und Kuba so anders als in Deutschland, Holland, England, Frankreich oder Spanien.
jazzkosch schrieb:
Die Kooperation mit Ungarn ist schon schlau. Warten wir ab, in 5 Jahren fährt uns noch Flix und Leo mit TVZ-Sitzwagen :)))
Die Vmax der ägyptischen Wagen dürfte bei 120 oder max. 140km/h liegen, ob das für Flix und Leo reicht?
Thomas I schrieb:
Die Vmax der ägyptischen Wagen dürfte bei 120 oder max. 140km/h liegen, ob das für Flix und Leo reicht?
Tausch der Drehgestelle und Herstellung der Druckdichtigkeit (für NBS) sollte doch reichen, oder?
Ja, Tver hat mit dem Drehgestell 68-4075 eine passable Interpretation von MD524 erreicht, die 200 km/h-fähig ist. Druckdicht sind die aktuellen Schwenkschiebetüren sicher nicht, was sich aber durch IFE & Co., genau so wie mit Hübner-Übergängen richten lässt (beide Firmen haben mittlerweile Filialen mit outgesourcter Endmontage in Russland).
Wenn man in 40+ Grad ohne Klimaanlage reisst, braucht man dann wirklich das Wind ins Gesicht, um sich etwas kuehler zu fuehlen.

Viele Gruesse,

Karol Tyszka
Mitglied im Posener Schienenfahrzeugklub
(Wohnhaft zu London)
l0wside schrieb:
Thomas I schrieb:
Die Vmax der ägyptischen Wagen dürfte bei 120 oder max. 140km/h liegen, ob das für Flix und Leo reicht?
Tausch der Drehgestelle und Herstellung der Druckdichtigkeit (für NBS) sollte doch reichen, oder?
Wenn das so einfach ist, dann wird das bestimmt klappen.
😎
Zitat
A new dawn for the Egyptian railway industry?
[
www.railway-technology.com]

... a recent agreement signed by the ENR and the Russian-Hungarian Transmashholding (TMH) consortium could be the most decisive and impactful solution to the country’s long outdated rolling stock market. ( ... ) According to Transport Minister Hisham Arafat, the order will improve Egypt’s total rail capacity by 34%, marking the beginning of a new, more prosperous era. ( ... ) For TMH, crucial to this target will be signing a deal to run maintenance works on the existing fleet, which, being obsolete and poorly managed, often requires reparations, which is why “we believe that introducing the new rolling stock is going to be much smoother in terms of operations for our customer.”

... the Russian-Hungarian consortium is considering further expanding its activity in the area by improving connectivity and investing in Cairo’s metro system, as well focusing on suburban trains and, overall, on “[transferring] our technology to Egypt through these products.” ( ... )


Although a lot more still needs to be done in order to achieve a safer, more efficient system, it is now clear that this could be a new dawn for the Egyptian railways, which are now on the right track towards modernisation.

Es geht also um den Aufbau einer ägyptischen Industrie für Reisezugwagen wie auch für Vorort- und Metrozüge, Technologietransfer wie auch um ein Ausbesserungswerk für das vorhandene Material, das oft in einem schlechten Zustand ist. Ein weiteres Werk hat Transmasch in Südafrika übernommen, das für den weltweiten Export von Meterspurmaterial (1000 und 1067 mm) ausgebaut werden soll.