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Hallo zusammen,

Rumänienreiseberichte sind gerade mal wieder schwer "in". In der Hoffnung, dass ihr des Landes noch lange nicht überdrüssig seid, haben wir auch endlich an der Fortsetzung über unseren letztjährigen Sommerausflug gebastelt.

Zur Erinnerung: am Vorabend waren wir Grenzgänger in Timisoara eingetrudelt. Am heutigen Berichtstag (26.08.2018) sollte es nach der gestrigen Flachlandetappe zur Abwechslung in die Berge gehen. Dabei wurde zwar kein „missing link“ im eigentlichen Sinne bereist, doch ein größerer gleisloser Abschnitt war dann doch noch zu überbrücken. Doch lest bitte selbst:

Der große Vorteil unseres Hotels direkt gegenüber vom Nordbahnhof Timisoara war seine Lage. Es blieb in unseren Augen der einzige Pluspunkt. Irgendwie hatten wir in der überhitzten Bude mit Fenstern zu einem Innenhof ohne einen Luftzug alle drei nicht gut geschlafen. Vielleicht lag es aber auch an der gestrigen Pizza, die mindestens genauso schlecht war wie das Hotel. Egal: Kurz nach 7 Uhr in der Früh stehen wir auf dem Bahnsteig und lichten erst einmal einen Malaxa-Zweiachser ab. Unser Fahrzeug für die kommende Etappe ist jedoch die im Hintergrund auszumachende Caravelle:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_a_DSC01130_RO_77-0962_Timisoara.jpg

Unser Geschoss aus Frankreich noch einmal etwas größer beim Kreuzungshalt in Gataia. Sonntagmorgen um halb 9 ist das halbe Dorf auf den Beinen:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_a_IMG_6107_RO_57-0326_Gataia.jpg

Der Gegenzug ist ebenfalls eine Caravelle, jedoch in Gestalt der 80er mit dem abgeschrägten Kopf:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_a_IMG_6114_RO_57-0699_97-5026_Gataia.jpg

In Berzovia steigen wir um und wechseln auf die Strecke nach Oravita. Wie unschwer zu erkennen, ist es schon wieder ein ehemaliger Franzose, der uns jetzt befördert:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_a_IMG_6120_RO_Fahrt-nach-Oravita.jpg

Hier wäre eigentlich ein ÖBB-Fahrzeug passend:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_b_DSC01148_RO_Tirol_Fahrt-nach-Oravita.jpg

Ein Ableger der rumänischen Stasi ist für die Sicherheit an Bord verantwortlich (ok, der Witz war richtig schlecht):

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_08-50-24_DSC01145.jpg

Richtig schlecht ist auch der Zustand unserer Caravelle. Um nicht zu sagen - er ist eine Frechheit:

http://www.desiro.net/RO-Balkantour2018-11.jpg
(Das Foto hat Heiko gemacht)

Immerhin verfügt das Fahrzeug über ein Mülltrennsystem, mit dem der Innenraum wenigstens von dem allergröbsten Dreck freigehalten werden kann und mit dem eine landesübliche Entsorgung möglich ist (traurig, aber leider irgendwie wahr):

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_10-37-54_DSC01152.jpg

Ansonsten gibt es noch Gerüchte, dass die Strecke vom rumänischen Umweltministerium inzwischen deswegen gesperrt worden sei, damit die Vegetation nicht von den Zügen an ihrer weiteren Entfaltung gehindert wird:

http://www.desiro.net/RO-Balkantour2018-12.jpg

Doch egal, wir haben es dann mal geschafft. Oraviţa ist um 10:43 Uhr endlich erreicht:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_b_IMG_6133_RO_97-0590_Oravita.jpg

Die gleiche Szenerie 3 Meter weiter südöstlich aufgenommen:

http://www.desiro.net/bilder/RO-Anina-22.jpg
(dieses Bild hat Heiko von Julian und Robin mit seiner eigenen Kamera gemacht)

Aber wir wollen noch weiter:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_b_IMG_6135_RO_Zuglaufschild-Oravita-Anina.jpg

Die Lok dafür versteckt sich zunächst noch im Depot:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_b_IMG_6137_RO_69-0003_Depot-Oravita.jpg

Das Objekt 69 0003 wird dabei mehr oder weniger gut bewacht, gut Kläffen konnte die Töle jedenfalls:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_b_IMG_6140_RO_69-0003_Depot-Oravita.jpg

Die Jahreszahl 1886 prangt stolz von diesem Schuppen. Die Eisenbahn hier ist aber tatsächlich noch älter:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_b_IMG_6144_RO_Depot-Oravita.jpg

Viva Romania! Dem Kennzeichen nach ist dieser Dacia ein E-Auto.

http://www.desiro.net/bilder/RO-Anina-16.jpg

Vor dem Bahnhof können wir uns noch schnell mit leichtem Proviant versorgen, zum Beispiel mit ganzen Melonen:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_10-57-22_IMG_6151.jpg

Obwohl die Strecke Oraviţa - Anina zweifelsohne ein Highlight des rumänischen Bahnnetzes ist, war keiner von uns dreien bislang hier. Heute sind es umso mehr Leute, die sich die Bahn anschauen wollen. Allerdings scheint diese zu einer Art touristischem Bespaßungsprogramm verkommen zu sein. Bis auf drei (= wir) der am Ende ziemlich vielen Fahrgäste in dem kleinen Zug in die Berge sind alle anderen Reisende - vornehmlich der reiferen Generation - mit Omnibussen oder Automobilen an die Talstation nach Oraviţa gebracht und zum Teil in Anina auch wieder auf der Straße abgeholt worden.

Für ihre Rückfahrt nach Berzovia schleicht sich die versiffte Caravelle ebenfalls wieder als eine Art Leerzug gen Norden davon und dokumentiert, dass die Eisenbahn hier mitnichten ein Massenverkehrsmittel ist.

http://www.desiro.net/bilder/Ro-Anina-17.jpg
(dieses und auch das nächste Bild hat Heiko mit seiner eigenen Kamera gemacht)

Anfangs ist der Zug mit seiner dritten Klasse noch leer, doch mit Näherrücken der Abfahrtszeit sind Bilder wie dieses ohne ziemlich viele Menschen (s.o.) nicht mehr möglich:

http://www.desiro.net/bilder/RO-Anina-15.jpg

Wir Glück haben, unsere rechtzeitig ergatterten Sitzplätze behalten zu dürfen. Denn blöd ist in diesem Zug, dass man im Vorverkauf offenbar Platzkarten kaufen kann, die aber in den Wagen nicht angezeigt werden. Nach dem Ankuppeln wird der Zug jedenfalls gestürmt - und es geht los:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_b_IMG_6161_RO_69-0003_Rangieren-Oravita.jpg

Irgendwie steht aber doch mindestens einer von uns während der Fahrt im Vorraum und hört durch die offene Übergangstür der schwer arbeitenden Diesellok bei ihrem Tagewerk zu:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_c_DSC01153_RO_Fahrt-nach-Anina.jpg

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_c_DSC01169_RO_Fahrt-nach-Anina.jpg

Auch die Seitentüren sind meist offen und wir sind nicht die einzigen, die hier an diesem bislang herrlichen Sommertag verweilen:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_c_DSC01168_RO_Fahrt-nach-Anina.jpg

http://www.desiro.net/RO-Oravita.jpg

Die Strecke selbst ist irgendwie meist recht zugewachsen, aufgrund der Tunnel, Brücken und Felsabschnitte aber schon spektakulär. Nicht zu Unrecht kommen die Massen hierher. Hier ein typischer Eindruck von der Fahrt nach Anina. Da unten waren wir vor etwa 20 Minuten. Die Berge hier sind so hoch, dass sie gar nicht auf das Bild passen:

http://www.desiro.net/bilder/RO-Anina-21.jpg
(Dieses Bild hat... jedenfalls nicht Robin gemacht)

Irgendwann ist Anina erreicht. Leider hat sich der Himmel inzwischen zugezogen, aber ein paar Beweisbilder entstehen dennoch:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_c_IMG_6165_RO_69-0003_Anina.jpg

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_c_IMG_6183_RO_69-0003_Anina.jpg

Im Bahnhofsgebäude gibt es einen kleinen Souvenirshop. Julian erwirbt eine Tasse mit Dampflokmotiv – der Kaffee soll ja schließlich heiß bleiben! -, die ihn seither beim Frühstück an Ina erinnert:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/20191102_104350.jpg

Dann gucken wir uns mal den Ort an. Es gibt in Anina ein Kulturhaus...:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_14-14-08_IMG_6190.jpg

...Telefonzellen der Bundespost...:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_14-11-47_IMG_6186.jpg

...und sehr viel Tristesse:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_14-11-59_IMG_6187.jpg

Okay, ist ja auch ein ehemaliger Industrieort. Und der graue Himmel verstärkt den tristen Eindruck nochmal.

Aber wollen wir hier bleiben? Eigentlich nicht. Den weiteren Verlauf der Fahrt haben wir im Vorfeld allerdings nur ungefähr geplant. Ja, liebe Freunde des 3-Monate-vorher-alles-online-Vorbuchens, das geht tatsächlich! Irgendwie geht es doch immer weiter, und das macht es dann ja auch spannend.

Somit stehen wir vor einer wegweisenden Entscheidung:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_14-10-34_IMG_6184.jpg

Klar ist für uns erstmal nur, dass wir heute nicht nach Orşova wollen. So richtig Lust mit dem langsamen Zug nach Oraviţa zurückzufahren haben wir angesichts der ungewissen Anschlusssituation dort allerdings auch nicht. Und so versuchen wir einen Bus nach Reşiţa zu finden, den es an diesem Sonntagnachmittag aber nicht gibt. Tatsächlich ist der Touri-Zug an diesem Nachmittag in Anina das einzige öffentliche Verkehrsmittel. Blöd! Sozusagen der Missing Link des heutigen Tages.

Also zurück zum Bahnhof und in den Zug. Ein Teilnehmer der Reise ist davon nicht so angetan:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_c_IMG_6195_RO_XXX_Anina.jpg

Einem anderen Teilnehmer gelingt es derweil, mit einem rumänischen Autofahrer für einen fairen Preis einen Taxitransfer ins etwa 40 Kilometer entfernte Reşiţa auszuhandeln. Also doch wieder aus der Bahn und ab auf die Straße. Nach 300m Fahrt halten wir aber erst einmal an und werden gebeten auszusteigen. Der Fahrer führt uns in eine Gaststätte mit Pension, die ihm oder jemand aus seiner Familie gehört. Nun, wir wollen aber gerade nichts essen und schon gar nicht hier in Anina übernachten. Also weiter. Mit Julians paar Brocken Rumänisch entwickelt sich unterwegs dann sogar noch eine Art Konversation. Und wir legen sogar einen Fotohalt ein:

http://www.desiro.net/RO-Taxi.jpg
(Das Foto hat der Fahrer mit Heikos Kamera gemacht. Der olle Caddy trug übrigens noch die grüne Umweltplakette mit Dessauer Kennzeichen)

Reşiţa ist kurz darauf erreicht. Julian ärgert sich als Ex-Dortmunder bis heute, hier mal nicht für die Ex-Dortmunder GT8 hingefahren zu sein. Naja, dafür gibt’s jetzt eben die Reste der Ex-Straßenbahn zu sehen. Das „Dampflokmuseum“ (irgendwie hatten wir uns das repräsentativer vorgestellt als nur ein paar Loks neben der Straße in einer Grünanlage) passieren wir auch, bevor uns die Schiene endgültig wieder hat:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_DSC01177_RO_ResitaNord.jpg

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_DSC01176_RO_ResitaNord.jpg

Bis zur Abfahrt bleibt noch etwas Zeit, um das nähere Bahnhofsumfeld zu erkunden. Schon der Blick über den Vorplatz zeigt: Wunderschön ist es auch hier! Ja, in Sachen Liebreiz spielt Reşiţa zweifellos in einer Liga mit Rothenburg ob der Tauber oder Görlitz!

http://www.desiro.net/bilder/RO-Anina-18.jpg
(dieses Bild hat Heiko mit seiner eigenen Kamera gemacht)

Zur Ehrenrettung der Gegend, nachdem uns weder die Industriestädte Anina noch Reşiţa angesprochen haben: Die Bergwelt dazwischen war wirklich richtig schön! Da könnte man dann doch noch einmal länger verweilen.

Aber auch in Reşiţa sollte es nicht langweilig bleiben. Denn jetzt wird uns ein richtiges Spektakel geboten. Aus dem grauen ist nämlich nun ein schwarzer Himmel geworden. Gewitter! So einen wolkenbruchartigen Regen haben wir alle schon lange nicht mehr erlebt. Anfangs ist es ganz lustig, dem Tanz der Regentropfen zuzuschauen, während wir und die weiteren Fahrgäste unter dem Bahnhofsdach hocken:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_DSC01188_RO_ResitaNord.jpg

Doch auf einmal schlägt ein Blitz vor uns im Bahnhof in die Oberleitung ein und sofort erhallt uns ein krachender Donner. Da traut auch die Bunica (Omi) ihren Augen nicht:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_DSC01189_RO_ResitaNord.jpg

Zum Glück ist unser Zug fahrdrahtunabhängig unterwegs und kommt mit einiger Verspätung dann in den Bahnhof gerollt:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_DSC01197_RO_ResitaNord.jpg

Das nun abgehende Spektakel eines Fahrgastwechsels im Starkregen konnte nicht undokumentiert bleiben:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_DSC01200_RO_ResitaNord.jpg

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_DSC01209_RO_ResitaNord.jpg

Und dann hieß es auch für uns einfach schnell Rennen! Im Zug war es zum Glück trocken. Nicht unbedingt selbstverständlich für so ‘ne olle Caravelle:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_DSC01210_RO_Fahrt-nach-Timisoara_ResitaNord.jpg

Nunja, es blieb trocken und irgendwann hörte es draußen tatsächlich auf zu regnen. Unterwegs singt Julian ein Loblied auf die rumänische Eisenbahn und ihre Wasserdichtigkeit. Das Auditorium in seiner Sitzgruppe zeigt sich gleichwohl desinteressiert:

http://www.desiro.net/bilder/RO-Anina-19.jpg
(dieses Bild hat Heiko mit seiner eigenen Kamera gemacht)

Irgendwo vor Timişoara kommt uns ein Malaxa entgegen, womit der der Kreis zum ersten Bild des heutigen Tages und somit dieses Beitrags schließt. Zudem ist das der Vorklapp für den morgigen Tag:

http://marburg-bahn.de/_web/2018-missinglinks2/2018-08-26_19-50-27_DSC01211.jpg

Zurück in Timişoara peilen Robin und Julian ein Restaurant ein, wo die Herren vor einigen Jahren schon einmal mit einem bekannten Berliner Bahnagenturisten (und einem Kumpel von Robin) speisen waren. Noch so einen kulinarischen Faux-Pas wie gestern wollen wir uns heute nicht erlauben.

Das Resto in einem Keller in der Strada Ady Endre, das wir in guter Erinnerung hatten, finden wir auch wieder. Es ist sogar offen - doch darin is(s)t niemand: weder Personal noch Gäste. Das finden wir komisch und beschließen, dass sich Heiko und Julian erstmal auf die Hotelsuche machen. Die wiederum ist schnell erledigt, denn um die Ecke im Hotel „Iosefin Residence“ werden wir fündig. Das ist zwar teurer als die letzte Nacht am Bahnhof, doch auf jeden Fall (seinen) Preis-wert! Richtig edel! Beim Clerk an der Rezeption können wir den Preis sogar noch um etwa 30% herunter auf das Niveau einer Buchungsplattform handeln. Damit ist quasi schon das Abendessen refinanziert.

http://www.desiro.net/bilder/RO-Anina-20.jpg
(dieses Bild hat Heiko... na, egal)

Jenes Abendessen wird im hoteleigenen Restaurant im Innenhof eingenommen. Lustigerweise stellt Julian beim Toilettengang fest, dass man zum WC durch denselben Kellerspeisesaal muss, in dem er vor einer guten Stunde schon mal war und glaubte, hier gäbe es nichts mehr... Egal, das Essen hier ist auf jeden Fall so gut wie wir es von der Martintour in Erinnerung hatten.

So klingt der Tag lecker und gemütlich aus. Robin bricht schließlich zum Nachtzug nach Bukarest auf (er will ja noch nach Molwanien), während Heiko und Julian ihre nahgelegenen Betten über den Dächern von Timişoara beziehen.

Fortsetzung folgt

Nagercoil Jn. = Der südlichste Bahnhof, an dem ich bislang war

Die Wusch = Eine Schmalspurbahn in Siebenbürgen




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.11.19 10:13.

Köstlich :-)

geschrieben von: D 2027

Datum: 08.11.19 13:22

Und ja, man muss neidlos anerkennen, dass die Tristesse sowohl Aninas als auch Reşiţas (davon hätte ich als Freund des realsozialistischen Verfalls aber gerne mehr gesehen) sich ziemlich exakt auf dem gleichen Niveau Eurer Wortspiele bewegt.

Weiterhin Drum ferată und Gruss an Ina

(Diesen Kommentar hat Erik auf seinem eigenen PC geschrieben)

"Der Bierzeltfrosch hört gern Ernst Mosch und sagt zu seiner Fröschin: Wenn Du Durst hast, lösch ihn!"

Wiglaf Droste (1961 - 2019)




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.11.19 13:24.

Toller Reisebericht, klasse Route! (o.w.T)

geschrieben von: Dr. NE

Datum: 08.11.19 22:45

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
http://www.bahn-adressbuch.de/temp/link99.gif http://www.bahn-adressbuch.de/temp/link2.gif http://www.bahn-adressbuch.de/temp/link8.gif http://www.bahn-adressbuch.de/temp/link6.gif
Hallo Julian,

auf Eurer Fahrt durch das banater Gebirge bin ich gerne mitgekommen und bin fast vom Hocker gefallen: Die banater Semmeringbahn ist immer noch in Betrieb.
Eure Reise hat bei mir Erinnerungen geweckt, da wir im August 1978 dieselbe Fahrtroute genommen hatten: Timisoara - Oravita - Anina - Oravita - Resita. Im Gegensatz zu Euch sind wir nur von Temeschvar nach Oravita mit dem Auto gefahren, da der Zug nach Oravita schon weg war. Die Strecke von Oravita nach Anina und zurück konnten wir mit einem Dampfzug befahren, damals noch mit der CFR 50.0 bespannt.
Über diese Fahrt habe ich vor 10 Jahren den folgenden Beitag erstellt und im letzten Jahr reaktiviert:

[www.drehscheibe-online.de]

Rumänien interessiert mich immer noch, obwohl ich letztmalig im August 1978 dort war.

Viele Grüße
Detlef

Sehr nett, danke! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 10.11.19 09:37

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de] - Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de]
http://raildata.info/raildatabanner1.jpg