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Re: Ab Brüssel weiter ...

geschrieben von: warakorn

Datum: 07.10.19 14:28

Zitat
Ein Nachtzug Wien - Paris wäre wie auch Berlin/Hamburg - Paris schon wünschenswert.
Wenn man den Nightjet Wien-Düsseldorf via Mannheim führen würde, wäre eine Verknüpfung mit dem Russenzug möglich - und somit eine Kurswagenverbindung Wien-Paris einmal pro Woche möglich.

Re: Ab Brüssel weiter ...

geschrieben von: Herre Elk

Datum: 07.10.19 15:51

Wobei in Richtung Frankreich statt Paris der Endbahnhof Strasbourg mit gesicherten Anschlüssen sowie durchgehenden Tarifangeboten nach Paris und Lyon auch eine Option wäre.

Re: Ab Brüssel weiter ...

geschrieben von: no-night

Datum: 07.10.19 16:10

Herre Elk schrieb:
Wobei in Richtung Frankreich statt Paris der Endbahnhof Strasbourg mit gesicherten Anschlüssen sowie durchgehenden Tarifangeboten nach Paris und Lyon auch eine Option wäre.
Das scheiterte bereits 2009 - brachte genauso nichts, wie z.B. statt Venedig/Mailand/Rom nur Triest anzubieten... oder lieber statt Prag nur Breclav...
Kees Eurotravel schrieb:
Mittelfristig sollten die Destinationen in den Benelux-Staaten getrennt werden von den Destinationen Köln + Ruhrpott.

Im Fahrplanjahr 2020 kommt der NJ zwischen 10:30 und 11 in Brussel-Zuid/Bruxelles-Midi an, Abfahrt dort ist um etwa 18:30. Zwischenhalt in Liège-G ist sicher, Brussel-Noord/Bruxelles-Nord ist wahrscheinlich. Der Zug wird über die herkömmliche Strecken 37 und 36 geführt.

Im Fahrplanjahr 2021 möchten die ÖBB etwas früher in Brüssel ankommen.
Wenn sie das möchten, kommt von Frankfurt Flughafen bis zu Köln alles in unerträgliche Fahrplanlage. Auch wenn Amsterdam mit Verlängerung dieses Zuges erfolgen würde - obwohl es wohl besser wäre mit gesonderten Kurswagen der zukünftigen Kopenhagener Verbindung. Davon in Hannover trennen, und über Bielefeld-Dortmund weiterfahren. (Warum nicht Bad Bentheim? Denn damit bekommt man nur Osnabrück und minderwertigere niederländische Destinationen als Arnhem und Utrecht.)

Re: Und ab 2021 nach Triest

geschrieben von: no-night

Datum: 07.10.19 16:20

Metropol schrieb:
Ein Hacken über Venedig ist auch völlig unrealistisch. Ankunft gegen 11 Uhr in Triest für eigentlich 500 km Wegstrecke ist völlig uninteressant. Höchstens als Kurswagengruppe bis Villach/Tarvisio. Ab da an als "Morgenzug" inkl. Sitzwagengruppe direkt nach Triest. Löst das Trassenproblem größtenteils, steigert die mangelnden Alternativen für eine Direktverbindung TBV - Triest, aber löst nicht den fehlenden Wagenpark für die Kurswagen.

Triest sollte so ziemlich ganz hinten in der Nahrungskette für einen NJ stehen.
Stimme zu, Triest ist zu klein für einen eigenen Nachtverbindung, auch wenn es 1-2mal pro Woche in der Badesaison wäre. Möchte man hinzu noch von den "Pfortestädten" der Küstenressorten profitieren, braucht weder Kurswagen, noch Verlängerung aus Venedig... einfach von Udine nach Cervignano zu fahren, wie es vor 2005 mit dem EN San Marco üblich war.
RE5 schrieb:
Weshalb nicht eine relativ große Zahl Sitzwagen mitführen - anhängen von zusätzlichen Wagen in Deutschland wäre besser, aber ein Traum - und somit eine weitere "normale" Verbindung von Köln nach Brüssel schaffen? Die ICE scheinen ja gut ausgelastet zu sein.
Und das schleppt der Zug für eine Unmenge Geld leer über die Nacht, womit man Platz für profitierende Wagen verliert... wäre wirklich vernünftig...
r125 schrieb:
Kees Eurotravel schrieb:
- Da die belgische Sicherheitsinstanz die UIC-Türschliessung nicht mehr akzeptiert, muss extra Personal anwesend sein und fährt der Zugteil nach/aus Innsbruck in Belgien verschlossen.
Wie wird letzteres ticketmäßig gelöst?

Kriegen dann Fahrgäste aus Innsbruck/München ein Ticket mit der Fußnote "in Aachen auf den Sitzwagen aus Wien umsteigen" (Platz müsste ja normalweise sein), oder ist der Zug aus der Richtung dann garnicht ohne besondere Fallstricke (z.B. Stückelung in Aachen) nutzbar?
Im zitierten Artikel wird zu heutigen Praxis hingewiesen: wer "Komfort-Ticket" (also kein SparNight) hat, kann auch heute ermäßigte NRT-Anschlußfahrscheine bis Brüssel (bzw. sogar bis Antwerpen, Brugge, Oostende oder Charleroi) bekommen.

Wie aber vorher gesagt: abgesperrte Wagen rumzuschleppen, das wird kein gutes Geschäft sein...

Re: Ab Brüssel weiter ...

geschrieben von: no-night

Datum: 07.10.19 16:34

warakorn schrieb:
Zitat
Ein Nachtzug Wien - Paris wäre wie auch Berlin/Hamburg - Paris schon wünschenswert.
Wenn man den Nightjet Wien-Düsseldorf via Mannheim führen würde, wäre eine Verknüpfung mit dem Russenzug möglich - und somit eine Kurswagenverbindung Wien-Paris einmal pro Woche möglich.
Einmal pro woche, das ist alles heiße Luft... und Russenzug ist auch in Normalfall bereits 9 Wagen, und häufig kommen die Verstärker dazu.

Man muß hier die Bedürfnisse nicht aus dem heutigen Angebot planen. Neue Reiseziele werden neue Züge erfordern, und da sind auch Wiener Interessen gegenüber süddeutschen da.

Solange DB und SBB nur über Förderung der nightjets plappert, und nicht mit eigenem Wagenmaterial ins Angebot einsteigt (NS ist zu klein und zu einpolig, um von sie das zu erwarten), wird ÖBB nightjet kein Allheilwunder sein.

7/14 NJ-Wagengruppen noch aktuell?

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 07.10.19 17:34

Im Fahrplanjahr 2021 wird der Hauptzug nach Amsterdam fahren, Brüssel bekommt dann nur eine Kurzwagengruppe.

Aber es hieß doch die NJ sollen feste 7-Wagengruppen werden. Demnach kommen morgens in Köln 7 oder 14 Wagen an. 14 Wagen nach Brüssel erscheint mir schwer übertrieben, bei 7 Wagen entfällt nach Brüssel der Innsbrucker Zugteil. Fährt der dann alleine nach Amsterdam? Mit 14 Wagen nach Holland ist aber auch viel. Oder das 7/14-Halbzugkonzept gilt schon nicht mehr.

Die Frage ist ja auch, wie wenig Kapazität bleibt bei 14 Personenwagen überhaupt noch für den Autotransport...

Gruß, Olaf

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.10.19 17:35.

Re: 7/14 NJ-Wagengruppen noch aktuell?

geschrieben von: no-night

Datum: 07.10.19 17:50

Alibizugpaar schrieb:
Im Fahrplanjahr 2021 wird der Hauptzug nach Amsterdam fahren, Brüssel bekommt dann nur eine Kurzwagengruppe.

Aber es hieß doch die NJ sollen feste 7-Wagengruppen werden. Demnach kommen morgens in Köln 7 oder 14 Wagen an. 14 Wagen nach Brüssel erscheint mir schwer übertrieben, bei 7 Wagen entfällt nach Brüssel der Innsbrucker Zugteil. Fährt der dann alleine nach Amsterdam? Mit 14 Wagen nach Holland ist aber auch viel. Oder das 7/14-Halbzugkonzept gilt schon nicht mehr.
Feste sieben Wagen gilt nur für die neuen Garnituren, welche aber nur nach Italien fahren werden. Dort finde ich es nur für Milano überschätzt - aber nicht zu vergessen, daß sowohl die herkömmlichen, als auch die mit Schlaffächern ausgestatteten Liegewagen nur noch 4er-Belegung aufweisen werden, und man rede, auch Triple in WL sei nicht mehr verfügbar, also drei Liege- und zwei Schlafwagen werden für 2 bzw. 1 heutigen Wagen entsprechen.

Kleinste brauchbare Einheit für einen Nachtzug ist in Normalfall Sitzwagen+Liegewagen+Schlafwagen (auch wenn Sitzwagen nur für Tagesrandreisenden dienen sollte). Nimmt man weiterhin Wien sowie Innsbruck/München, und teilt aus beiden Richtungen die heutigen fünf Wagen mit einem weiteren Schlafwagen in zwei, dann sind wir noch immer um 11-12 Wagen, das kann auch noch zwei DDm ertragen.

Frage jedoch, ob es eine gleiche Nachfrage für Niederlände wie Belgien geben wird - und das alles noch neben den heutigen Rheinland-Reisenden. Und natürlich: woher man die weiteren nötigen Schlafwagen nimmt. Berlin hat man zulasten der italienischen Zügen gelöst, und auch das reicht für die heutigen Route über Polen, für Prag-Dresden wäre es nicht mehr genug.

Re: 7/14 NJ-Wagengruppen noch aktuell?

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 07.10.19 18:55

Du meinst die neuen Wagen (Wagengruppen) sollen mit der Zeit nicht auf alle NJ-Linien kommen? Da hätte ich die ÖBB-Videos zum Thema aber falsch verstanden.

Gruß, Olaf

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Re: 7/14 NJ-Wagengruppen noch aktuell?

geschrieben von: Meyer-schlom

Datum: 07.10.19 19:21

Da muss ich no-night zustimmen, mein Wissenstand ist auch, dass die nur nach Italien fahren müssen. Konkret geht es um strengere Brandschutzregelungen seitens Italien, deshalb dürfen ab 2022 (2023?) die bisher verkehrenden ECs über den Brenner dann auch nicht mehr runter und müssen gegen neue Wagen getauscht werden. Diese sollten dann gegen die RJ2 - Züge getauscht werden. (Was mit den alten Wagen passieren wird, wäre durchaus interessant zu wissen?)

Re: Ab Brüssel weiter ...

geschrieben von: Drehstromator

Datum: 07.10.19 19:24

warakorn schrieb:
Wenn man den Nightjet Wien-Düsseldorf via Mannheim führen würde, wäre eine Verknüpfung mit dem Russenzug möglich - und somit eine Kurswagenverbindung Wien-Paris einmal pro Woche möglich.
Wozu eine unsinnige Stichfahrt nach Mannheim. Die Laufwege beider Züge treffen sich doch schon im Raum Hanau/Frankfurt.
Wäre das Abhängen der Innsbrucker Wagen in Aachen nicht die bessere Alternative anstatt diese mit nichts als Luft hunderte von Kilometern durch Belgien hin und wieder zurück zu schleppen?
Man hatte vorher schon bekanntgegeben, mehr Nachtzüge wieder in Betrieb zu nehmen.Dies ist gut, denn SBB und DB haben sich aus diesem Segment zurückgezogen.
Kees Eurotravel schrieb:
Mittelfristig sollten die Destinationen in den Benelux-Staaten getrennt werden von den Destinationen Köln + Ruhrpott.
Amsterdam/Brüssel (ca. 20 Uhr) - Köln (ca. 23 Uhr) - Wien/Innsbruck lässt sich zeitlich eigentlich gut koppeln und ergibt außerdem perfekte Tagesrandverbindungen Benelux-NRW.

Früher war diese Zeitlage auch für den Flügel nach Basel passend, der ohnehin nicht sehr lange unterwegs war. Der fehlt m.E. auch extrem im heutigen Netz, idealerweise weiter bis Zürich/Mailand.

Fragt sich dann nur, wie sich Rhein-Main - Wien einbinden lässt.
Stupor Mundi schrieb:
Wäre das Abhängen der Innsbrucker Wagen in Aachen nicht die bessere Alternative anstatt diese mit nichts als Luft hunderte von Kilometern durch Belgien hin und wieder zurück zu schleppen?
Wäre sicher besser, wenn dazu Rangierlok, Rangierpersonal und Abstellgleise zu Verfügung stünden... und das alles zu "demokratische Preisen", wie ich es einmal dieses schöne Ausdruck gerade in Belgien hörte...

Re: 7/14 NJ-Wagengruppen noch aktuell?

geschrieben von: chnookie

Datum: 08.10.19 09:22

Alibizugpaar schrieb:
Du meinst die neuen Wagen (Wagengruppen) sollen mit der Zeit nicht auf alle NJ-Linien kommen? Da hätte ich die ÖBB-Videos zum Thema aber falsch verstanden.
Das ist eine Frage der zeitlichen Perspektive:
Aktuell sind ja nur 13 Siebenteiler bestellt - das reicht gerade für Italien.
Ob es weitere Bestellungen aus dem Rahmenvertrag geben wird ist offen, mE aber wahrscheinlich.
Hauptmann Mumm schrieb:
Kees Eurotravel schrieb:
Mittelfristig sollten die Destinationen in den Benelux-Staaten getrennt werden von den Destinationen Köln + Ruhrpott.
Amsterdam/Brüssel (ca. 20 Uhr) - Köln (ca. 23 Uhr) - Wien/Innsbruck lässt sich zeitlich eigentlich gut koppeln und ergibt außerdem perfekte Tagesrandverbindungen Benelux-NRW.
Drehe aber die Frage um, denn Ankunftlagen wichtiger sind: wenn du in die zwei Hauptstädte um 9 Uhr ankommen möchtest, bedeutet es in Köln 6 Uhr, und in Koblenz und Mainz noch schlimmer.

CNL München/Zürich-Amsterdam fuhr früher wirklich in dieser Zeitlage. Dort war man aber nicht zu den Wiener Zugteil gebunden. Auch wenn die Nürnberger Aufenthälte gekürzt wären, könnte man in Köln nicht vor 7 Uhr ankommen und nach 21:45 abfahren. Es sei denn, Wien wird früher/später verlegt, aber auch mit diesen Änderungen können nur die früheren Zeitlagen von EN 490/491 (19:45 bzw. 9:05) erreicht werden.

So richtig gesagt: es sind zwei Einzugsgebiete, wie auch Hamburg und Koppenhagen sei getrennt zu behandeln. Dazu müssen jedoch die neuen Garnituren abgewartet werden, ohne diese können keine Erweiterungen kommen.

Wie früher mal

geschrieben von: marc-en-voyage

Datum: 08.10.19 11:33

Hauptmann Mumm schrieb:
Zitat:
Amsterdam/Brüssel (ca. 20 Uhr) - Köln (ca. 23 Uhr) - Wien/Innsbruck lässt sich zeitlich eigentlich gut koppeln und ergibt außerdem perfekte Tagesrandverbindungen Benelux-NRW.

Früher war diese Zeitlage auch für den Flügel nach Basel passend, der ohnehin nicht sehr lange unterwegs war. Der fehlt m.E. auch extrem im heutigen Netz, idealerweise weiter bis Zürich/Mailand.

Fragt sich dann nur, wie sich Rhein-Main - Wien einbinden lässt.
Im Idealfall wie früher: Damals führen viele viele Nachtzüge - allein 2 zwischen Köln und Wien.

Amsterdam, Brüssel und Frankfurt wird man schwer unter einem Hut bringen.
Dasxspräche eher für einen NJ Ruhr/Rhein-Main-Wien ("Donau-Kurrier") und NJ Benelux ("Wien-Ostende-Express"). Der eine über Passau, der andere über Wien

Letzterer ohne Halt bis Aachen weiter nach Lüttich - Brüssel und Heerlen - Eindhoven - Utrecht Amsterdam.

Optional: Autoverlad in Schaerbeek, s'Hertogenbosch und Düsseldorf

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3-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.19 12:03.

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