DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 08/01 - Auslandsforum "classic" 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Test-Forum aufsuchen!
Bitte unbedingt vor Benutzung des Forums die Ausführungsbestimmungen durchlesen!
Ein separates Forum gibt es für die Alpenländer Österreich und Schweiz - das Alpenlandforum
Zur besseren Übersicht und für die Suche: Bitte Länderkennzeichen nach ISO 3166 Alpha-2 in [eckigen Klammern] verwenden!
"Noch blühen die Blumen des Gartens im Grunde / am Fenster, da grünt noch die Espe so schön..." - Ende September - ein wunderschönes Liebesgedicht von einem der beliebtesten ungarischen Dichter Sándor Petőfi, welches gerade aktuell im wenige Tage nach der Sonnenwende und dem Beginn des astronomischen Herbsts. Für Eisenbahnliebhaber war Ende September dieses Jahres sehr günstig, hauptsächlich das letztes Wochenende des Monats, wann sie aus mehreren Programmen auswählen konnten.
Dieses Wochenende war für uns dienstfrei, aber es war schwierig zu entscheiden, welche wir zwischen den am Samstag gleichzeitig organisierte vier Optionen wählen. Zum Glück hat sich das Wetter gebessert, nach dem Regen vom Vortagen am Wochenende folgten trockenere und warmte Tage. Eine der Programmmöglichkeiten war der Zsuzsanna-Expreß gewesen, der während einer, vom Büro "Come roll with us" organisierten zweitägigen Reise nach Sárospatak im Nordosten des Landes bringte seine Passagiere. Unser Plan war diesen Sonderzug in Bahnhof Gyömrő fotografieren. Aber wenn wir dort ankamen, wegen Störung der Sicherheits-Anlage der Station hat der Verkehr auf der Bahnstrecke gelähmt. Aufgrund des Vorfalls hat auch der Sonderzug, der fuhr in der bei der genannte Firma üblichen Zusammenstellung (die Nasenlok 2761 017 und Schlieren-Wagengarnitur der MÁV-Nosztalgia Kft), auch um mindestens eine Stunde verspätet, sodaß wir endlich nicht gewartet haben.
http://www.kepfeltoltes.eu/images/2019/10/03/2980190823053.jpg

Es wäre viel zweckmäßiger und schneller gewesen, wenn der Zsuzsanna-Expreß die gesamte Fahrt auf der KBS 80 durch Gödöllő zurückgelegt hätte, es gibt jedoch derzeit aufgrund von Renovierungsarbeiten keinen Zugverkehr zwischen Pécel und Aszód. Aber wir hatten keine Fahrkarte für diesen Zug, so entschieden uns endlich, die 600 mm-spurige "Arboretumbahn" in Gödöllő zu besuchen. Der Bau dieser Bahn begann im Jahr 2017 und dauert noch an. Den Großteil der Arbeit wird vom zweiköpfige Gründungsteam ausgeführt ohne Bezahlung in ihrer Freizeit, auch Freiwillige nehmen jedoch mehrmals an den Arbeiten teil. Das Projekt erhält keine staatliche Beihilfe, aber mehrere Mal werden von Privatpersonen, Unternehmen und der Stadtverwaltung Gödöllő materielle oder finanzielle Beiträge erhalten. Ein ca. 200 Meter lange Streckenabschnitt wurde im vergangenen Sommer fertiggestellt und genehmigt, und obwohl der planmäßige Schienenverkehr noch nicht begonnen hat, einige Mal konnten die Besucher kostenlos mit der Bahn fahren. Weil in Gödöllő und Umgebung derzeit es keine Eisenbahn gibt, kamen wir mit einem Straßenfahrzeug zum in der Nähe der Haltestelle Gödöllői Állami Telepek (Gödöllő Staatliche Kolonien) liegende Arboretum. Wir kamen zur Veranstaltung namens "Der Tag der Schmalspurbahn und Familientag", der begann - statt 10.30 - gegen einviertel Zwölf Uhr mit der Reden des Bürgermeisters der Stadt und des Präsidents der Stiftung für Ungarischen Verkehr und öffentliche Bildung. Gleichzeitig wurde die kürzlich fertiggestellte Station Csemete-Rét (Setzling-Wiese) eingeweiht. http://www.kepfeltoltes.eu/images/2019/10/03/8150264241093.jpg

Es folgte eine Fahrzeugparade, auf denen wurden die Lokomotiven und Wagens der Bahn vorgestellt. Der Veranstalter im Voraus versprach seltene authentische Zugbildungen und einige neue Fahrzeuge - mal schauen, was wir in Gödöllő gesehen haben! Zuerst kam ein einen typische Personenzug eines Grubenbahnes am Bahnhof an. In der hinter der Akkulok EL-9 rollende niedrige Wagen reisten die Bergleute zu ihrem unterirdischen Arbeitsplatz, und nach dem am Ende ihrer Arbeitsschicht zurück an die Oberfläche. Die Lok wurde 1972 von der Lokomotivbau Elektrotechnisch Werke in Henningsdorf in der DDR gebaut und diente bis zu ihre Einstellung in der Doroger Bergwerksbahn.http://www.kepfeltoltes.eu/images/2019/10/03/6640313385644.jpg

Die Eisenbahn hat derzeit zwei betriebsbereite Schleppern. Nach Beginn des fahrplanmäßiger Verkehr werden die Züge hauptsächlich mit der Akkulok befördern, das andere Fahrzeug wird nur bei Bedarf, bei Fahrzeugschauen oder an der Spitze der Sonderzüge sichtbar. Dieses Fahrzeug vom Typ UE-28 hergestellte in einer Maschinenfabrik in Békéscsaba und wurde nach der Schließung der Ziegelei von Szentes gerettet. Jetzt kommt sie mit der aus alten Förderwagen umgebaute Reisezugwagen zusammenstellte Personenzug der Arboretumbahn. http://www.kepfeltoltes.eu/images/2019/10/03/1800493264241.jpg

Ich weiß nicht warum, aber aus irgendeinem Grund der aus Holztransportwagen bestehende Güterzug wurde nicht gezeigt, aber es ist sicher, daß diese Attraktion in den Fahrzeugschausplan aufgenommen wurde. Glücklicherweise konnte ich jedoch auch diesen Zug während einer Rangierfahrt am Tor des Bahnbetriebswerks fotografieren. Ansonsten war die EL-9 am Nachmittag die Heldin eines anderen Ereignisses. Dies war eine Namenszeremonie, wo das Fahrzeug offiziell erhielt - nach einem Umfrage auf einem soziales Netzwerk - seinen Namen: Méhecske (Bienchen). http://www.kepfeltoltes.eu/images/2019/10/03/3870590547560.jpg

Dann, mit einer etwa dreiviertelstündige Verspätung, begann der Zugverkehr. Es war ein Zweizugbetrieb in Viertelstundentakt, die Zugkreuzungen fanden praktisch im einzigen Bahnhof der Linie, in Csemete-Rét statt. Die Züge fuhren als "Wendezüge", und gingen jede Fahrten auch zum Bahnbetriebswerk, wo die Fahrgäste die Eisenbahnausrüstung sehen konnten. Am Ende der Remise zeigte eine Fotoausstellung den Bau der Arboretumbahn und noch einige Schmalspurbahnen in der Region. http://www.kepfeltoltes.eu/images/2019/10/03/2620637333108.jpg

Die Besucher konnten im Heizhaus die dritte Lokomotive der Arboretumbahn sehen, die an der Fahrzeugschau nicht teilgenommen hat, aber auf ihre Inbetriebnahme muss man noch viel zu warten. Das Triebfahrzeug typ Karlik stammt aus Polen, aber ihr Hersteller und Herstellungsdatum sind nicht bekannt, es kam in den neunziger Jahren aus der Slowakei nach Ungarn. Die Lok wird derzeit renoviert, ihre einige Stücke befinden sich in einer Ecke des Wagenschuppens. http://www.kepfeltoltes.eu/images/2019/10/03/8940743055221.jpg

Trotz der Tatsache, daß die Linie der Arboretumbahn sehr kurz ist, die Strecke ist stimmungsvoll und bietet gute fotografische Themen. Man muß auch wissen, daß Ungarns erste, in einem im Arboretum verkehrende Eisenbahn keine Vorgeschichte hat, also dies ist eine völlig neue Eisenbahn. Vielen Dank und ein großes Kompliment an die Macher für die Erstellung der Eisenbahn und auch für die Organisation dieser großartigen Veranstaltung - und wir wünschen viel Erfolg bei Ihrer Arbeit. http://www.kepfeltoltes.eu/images/2019/10/03/525089085B624.jpg

Das Ereignis war, wie ich bereits erwähnte, auch ein Familientag, also wir hatten das kleinste Mitglied unserer Familie, unser kleiner Enkelkind mitgenommen um die kleinste Eisenbahn unseres Landes zu sehen. Wir hatten alle eine gute Zeit, also es war eine gute Wahl am Samstag nach Gödöllő zu fahren, obwohl mussten wir drei andere Programme verpassen. Eine davon war die jährliche Fahrzeugausstellung in Békéscsaba, die andere das Ereignis in Vámosgyörk der Eisenbahnjubiläumsfeier-Reihe der Jász-Bahn (Újszász - Vámosgyörk), und der dritte der Zsuzsanna-Expreß. Am Sonntag gab es jedoch nur zwei Optionen: der bereits erwähnte Zsuzsanna-Expreß, der zurückkehrte von Sárospatak über die Slowakei nach Budapest. Dies wäre sicherlich sehr interessant gewesen, aber wir haben uns für ein viel näher organisiertes Programm entschieden.
Dieses Programm war eine Feier zum Jubiläum einer Eisenbahnlinie, währenddessen fuhr ein Sonderzug auf der Strecke. Der Jubiläumszug wurde von den Bewohnern der betroffenen Siedlungen mit einer kleinen Show, seine Passagiere mit köstliche Snacks empfangen. Es gibt zwei Eisenbahnlinien in der direkten Umgebung von Budapest, die Ende des 19. Jahrhunderts baute man als Vizinalbahn, aber im Laufe der Zeit wurden sie wichtige Vorstadtlinien. Eine davon, die durch das Pilisgebirge verlaufende KBS 2 Budapest - Esztergom, wurde vor kurzem mit hohen Kosten voll erneuert und elektrifiziert, hier verkehren FLIRT-Triebwagen zu einem attraktiven Fahrplan. Die andere, die sich durch Lajosmizse nach Kecskemét schlängelnde Linie ist jedoch bei weitem nicht in so guter Position. Die KBS 142 wurde seit Jahrzehnten nicht mehr erneuert, nur die notwendigsten Eingriffe wurden vorgenommen, und aufgrund des Gleiszustands ist die zulässige Geschwindigkeit niedrig. Auf der Strecke laufen Desiro-Triebzüge, aber wegen ihrer geringen Verfügbarkeit die Züge sind vielmal kürzer als nötig, also die im Stundentakt verkehrende Züge zu Stoßzeiten regelmäßig überfüllt sind. Diese Eisenbahnlinie wurde in zwei Abschnitten gebaut. Am 8. Juli 1889 eröffnete man die Strecke Budapest-Lajosmizse, die von der Budapest-Lajosmizse HÉV gebaut wurde. Wir haben das 130. Jubiläum dieses Ereignisses - mit ein paar Monaten Verspätung - gefeiert. Der Verkehr wurde, typisch für die Lokalbahnen der damaligen Zeit, von Anfang an von der MÁV abgewickelt. Als Verlängerung der Strecke wurden am 6. Februar 1905 der von der Kecskemét-Lajosmizse-Kerekegyháza HÉV gebaute Abschnitt Lajosmizse-Kecskemét und die Flügelstrecke Kisnyír (heute Hetényegyháza) - Kerekegyháza eröffnet. Die beiden Gesellschaften 1908 fusionierten unter dem Namen Budapest-Tiszai HÉV, dann nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auch dieses Unternehmen verstaatlicht.
Der Sonderzug fuhr vom Budapest-Nyugati pályaudvar (Westbahnhof) ab, aber wir warteten den Zug jedoch an einem interessanten Punkt auf der Strecke. Die Linie direkt vor dem Bahnhof Kispest kreuzt die längste Straße der Hauptstadt, die Üllőer Straße, die von der Innenstadt bis zur südöstlichen Grenze Budapest verläuft. Am Rande dieser Straße verkehrt die Straßenbahnlinie 50, die auch von der Eisenbahnlinie gekreuzt wird. Der Bahnübergang ist durch eine Haltlichtanlage gesichert, der Verkehr wird von im gegenüber sichtbares Gebäude arbeitete Wachpersonal kontrolliert. Das "Schlagzeugsolo" der 54 Achsen, als der lange Zug die kreuzung überquerte war ein angenehmer, einzigartiger Klang.
http://www.kepfeltoltes.eu/images/2019/10/03/3290903017462.jpg

Der Zug hielt eine Minute lang am Bahnhof Kispest, die nächste Station war Gyál-felső (obere Hp). Hier wartete den Jubiläumszug eine große Menschenmenge, die noch mehr anschwoll, als viele Fahrgäste aus dem Zug stiegen. Majestätisch rollte der Zug zum Bahnsteig, daneben konnten die 13 Nostalgiewagen kaum passen. Während der kurzen Feier blockierte der Zug den Verkehr auf der stark befahrenen Kőröser Straße, die die Eisenbahnlinie gerade am Ende des Bahnsteigs überquert. Der Autoverkehr wurde schließlich vom Zugpersonal kontrolliert, da sonst die lange Kraftwagenreihe bis zur Innenstadt von Budapest verstopft gewesen wäre. http://www.kepfeltoltes.eu/images/2019/10/03/8131061865728.jpg

Ich habe bereits einige Unterschiede zwischen den beiden nach Budapest führende früheren Lokalbahnen erwähnt. Ein weiterer Unterschied ist, daß die Esztergomer Linie zwar durch eine wunderschöne Landschaft zu einer historischen Stadt Ungarns führt, die Strecke Budapest - Lajosmizse führt durch eine flache Landschaft mit sehr wenigen touristischen Zielen. Eine Ausnahme bildet Ócsa, wo sich im Zentrum die reformierte Kirche befindet, eines der bedeutendsten romanischen Baudenkmäler unseres Landes. Die Fahrgäste des am Bahnhof eine Stunde lange wartende Zuges konnten dieser Kirche aus Zeitgründen nicht besichtigen, genossten jedoch das musikalische Programm, das während des Aufenthalts angeboten wurde.
http://www.kepfeltoltes.eu/images/2019/10/03/3751274086864.jpg

Vor fünf Jahren, zum 125-jährigen Jubiläum der Bahnlinie, fuhr ein ähnlicher Zug zwischen Budapest und Lajosmizse, die Fahrt des Sonderzuges und der damit verbundenen Ereignisse wurden bereits auf Initiative des Historische Gesellschafts Dr. Széky Endre in Pestszentimre geschaffen. Die diesjährige Veranstaltung wurde ebenfalls von derselben Gesellschaft ins Leben gerufen, der finanzielle Hintergrund wurde größtenteils von der Räten der entlang der Bahnen liegenden Gemeinden zur Verfügung gestellt. Der Hauptunterschied zu den vorherigen war, daß der Sonderzugug wurde statt einer Dampflok "nur" von einer Nasenlok angeführt. Im Bild fahrt der Zug in der Nähe von Inárcs. Nur wenige warteten sie am Bahnhof (beim Namen Inárcs-Kakucs), die Zeremonie fand auf dem Rückweg statt. http://www.kepfeltoltes.eu/images/2019/10/03/2481366798605.jpg

Zum Glück gab es, dank der Stadtverwaltung Dabas auch einen "Dampfzug", der machte eine kleine Rundfahrt durch die Stadt. Zuvor war ich schon zweimal am Jahrestag der Strecke dort, dann wurden die Jubiläumszügen mit echte Dampflokomotiven gezogen. Das 100-jährige Jubiläum am 16. Mai 1989 habe ich zum ersten Mal mitgemacht, als die Dampflok 424 287 im Rahmen einer offiziellen Festreihe mit fünf zweiachsigen Wagen die Strecke befahren hat. Das zweite Mal war am 28. September 2014, wenn anlässlich des 125. Jahrestages der Linie fuhr die 424 247 fuhr mit einem längeren Zug zwischen dem Westbahnhof und Lajosmizse. http://www.kepfeltoltes.eu/images/2019/10/03/3921450023126.jpg

In der Station Dabas hatte der Zug mehr als eine Stunde Aufenthalt. Hier wurde ein kurzes Teil eines Bühnenstückes, natürlich zum Thema Eisenbahn gespielt. In der Zwischenzeit die Hostessen haben Pastetchen, köstliche hausgemachte Pflaumenknödel und verschiedene Getränke angeboten für die Reisende des Jubiläumszuges und die Anwesende am Bahnhof. Und einige glückliche Fotografen konnten eine besondere, wahrscheinlich einmalige Begegnung verewigen. http://www.kepfeltoltes.eu/images/2019/10/03/3821567098050.jpg

Die Zugfahrt verlief wie zuvor in einer euphorischen Atmosphäre. An den übrigen Bahnhöfen (Hernád, Örkény und Táborfalva) hielt der Zug kurz, nur für kleinere Feiern an, ich werde nicht näher darauf eingehen. Es war großartig zu sehen, wie viele zum Bahnhof gingen um diesen ungewöhnlichen Jubiläumszug zu bewundern. http://www.kepfeltoltes.eu/images/2019/10/03/5631680843617.jpg

Die Zugbildung des Jubiläumszuges war eine typische zusammengeklaubte Zusammenstellung des MÁV-Nostalgia Kft-s. Das Unternehmen ist bestrebt möglichst viele mehrerleie historische Fahrzeuge zu erhalten, was lobenswert ist, aber diese vielfältige Sammlung ergibt, daß unmöglich ist einen einheitlichen, zeitgetreuen Zug auszustellen. Diese unterschiedlichen Wagentypen aus unterschiedlichen Epochen passen weder zueinander und weder zur Triebfahrzeug. Auf der anderen Seite aus einer der markantesten ungarischen Personenwagen-Typen, der Baureihe "vollgefensterte" Bhv, der wurde vo der MÁV für fast alle Zugtypen weit verbreitet, existiert keine betriebsfähige nostalgische Exemplar.
http://www.kepfeltoltes.eu/images/2019/10/03/5961703686406.jpg

In Lajosmizse wurden die festlichen Ereignisse aufgeführt, wie es gewöhnlich war durch den Tag - der Hauptunterschied war, daß das Programm auf dem Parkplatz auf der Stadtseite des Bahnhofs stattfand. Deshalb wurde es so organisiert, weil am Bahnhof waren die Zugbewegungen nahezu konstant. Zum ersten Mal kam ein Triebwagen aus Kecskemét an und fuhr eine Desiro nach Budapest, dann wurde die Nasenlok M61 001 zum anderen Ende ihres Jubiläumszuges gesetzt, endlich kam ein zug aus Budapest an. Zur gleichen Zeit wartete der nach Kecskemét zurückfahrende Triebwagen auf seine Abfahrt. Das Bild zeigt diesen Moment.
Hier endete die Veranstaltung für uns, wir schauten uns noch einmal um am Bahnhof und starteten dann nach Hause.
http://www.kepfeltoltes.eu/images/2019/10/03/3071808436170.jpg

Es war eine außergewöhnliche und seltene Erfahrung für uns, an beiden Tagen des Wochenendes an solcher großartigen Eisenbahnereignisen teilzunehmen, das tolle Ausflugswetter hat auch sehr zur guten Laune beigetragen. Wir hatten ein ähnliches Gefühl, als wir vor einige Jahren geschafft haben an einem Wochenende im Dezember vier Museumsbahnen in Norddeutschland zu besuchen - obwohl dort es kalt war und Wind wehte. Die beiden Fälle sind jedoch nicht vergleichbar, da wir in Deutschland "nur" zu Gast waren, hingegen sind wir in Ungarn zu Hause.