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Hier ist die Google-Translate Übersetzung eines Auszugs des Artikels:

Zitat:
Diese künftige Strecke, die Paris mit Nizza über ein Dutzend provenzalische Bahnhöfe verbindet und auf dem Gendarmengelände der Schienen und Straßen zu sehen ist, war nicht Gegenstand eines Vorstudienantrags der Region, der Staatsbahnbetreiber wie die SNCF Mobilité oder der Infrastrukturbetreiber der SNCF Réseau. Jeder dieser Akteure hatte in die Tat bis zum 17. Juli, ein Monat nach der Mitteilung des Unternehmens mit dem Arafer von ihrer Absicht, eine Linie zu öffnen, zu manifestieren, sagte zum Beispiel, dass der neue Dienst einstellen könnte das regionale Verkehrsmodell gefährden. "Jetzt müssen sie nur noch Trassen bei der SNCF Réseau bestellen", erklärt Julien Ponton, stellvertretender Leiter des Schienenverkehrs bei Arafer. Mit anderen Worten, es gibt kein Hindernis für die Ankunft von Flixtrain, das bereits auf der französischen Schiene über den Rhein fährt. Nur ein Konflikt zwischen mehreren Trassenanforderungen könnte ihn behindern, und in diesem Fall wäre der Arafer dafür verantwortlich, den sehr genauen Text durchzusetzen, der für vollständige Transparenz bei der Zuteilung von Trassen sorgt, sodass alle Betreiber gleichberechtigten Zugang haben. im Rahmen der Öffnung für den Wettbewerb. Das deutsche Unternehmen bleibt jedoch vorerst vorsichtig. "In Bezug auf diese Linie ist unsere Position von Anfang an klar. Das Nachtfahrzeug ist sehr spezifisch, was ein Hindernis für den wichtigen Einstieg darstellt. Der Staat hat mehrere Erklärungen abgegeben, um seinen Willen zur Wiederbelebung der Nachtzüge zu bekräftigen. Eine der erwähnten Strecken ist die Vermietung von Schlafzügen. Wir haben unser Interesse bekundet und erwarten heute eine Antwort, von der wir hoffen, dass sie in den kommenden Wochen kommt. dass wir entscheiden können, ob wir den Dienst bis 2021 starten oder nicht. " sie erklärt so zu La Provence.

(Hervorhebungen von mir)

Soweit ich es der eher schlechten Google-Translate Übersetzung entnehmen kann, ist eine Einspruchsfrist für den Flixtrain-Nachtzug Paris-Nizza ohne Einwände abgelaufen, so dass von Flixtrain 'nur' noch Trassen bestellen muss. Völlig unklar ist mir, was der Hinweis von Flixtrain auf die 'sehr spezifischen Nachtfahrzeuge' bedeuten soll. Werden hier Beschaffungsprobleme angedeutet?


Hier ist der Text noch mal im französischen Original:

Zitat:
Visible sur le site du gendarme des rails et routes, cette future ligne qui reliera Paris à Nice en desservant une dizaine de gares provençales, n'a fait l'objet d'aucune demande d'étude préliminaire de la part de la Région, l'État, opérateur ferroviaire comme SNCF Mobilité ou encore du gestionnaire de l'infrastructure SNCF Réseau. Chacun de ces acteurs avait en effet jusqu'au 17 juillet, soit un mois après la notification de la compagnie auprès de l'Arafer de son intention d'ouvrir une ligne, pour se manifester, estimant par exemple que cette nouvelle desserte pourrait mettre en péril le modèle de transport régional. "Il leur suffit désormais de commander des sillons auprès de SNCF Réseau" explique Julien Ponton, directeur adjoint du transport ferroviaire à l'Arafer. Autrement dit plus aucun obstacle ne s'oppose à l'arrivée de Flixtrain, déjà résent outre-Rhin, sur le rail français. Seul un conflit entre plusieurs demandes de sillon pourrait l'entraver, et dans ce cas l'Arafer serait chargée de faire appliquer le texte très précis qui prévoit une totale transparence dans l'attribution des sillons, pour que tous les opérateurs aient un accès équitable dans le cadre de l'ouverture à la concurrence. La compagnie allemande reste toutefois assez prudente pour l'heure. "Concernant cette ligne notre position est claire depuis le départ. Le matériel roulant de nuit est très spécifique, ce qui constitue une barrière à l'entrée importante. L'État a fait plusieurs déclarations pour affirmer sa volonté de relancer les trains de nuit.Une des pistes qui a été évoquée est la mise en location de trains couchette. Nous avons manifesté notre intérêt et attendons aujourd'hui une réponse, qui nous l'espérons, interviendra dans les prochaines semaines. Ce n'est qu'avec ces éléments que nous pourrons prendre la décision de lancer ou non le service à horizon 2021." déclare-t-elle ainsi à La Provence.

Quelle:
[www.laprovence.com]
Du hasts im Wesentlichen richtig verstanden.Zitat
Soweit ich es der eher schlechten Google-Translate Übersetzung entnehmen kann, ist eine Einspruchsfrist für den Flixtrain-Nachtzug Paris-Nizza ohne Einwände abgelaufen, so dass von Flixtrain 'nur' noch Trassen bestellen muss.

Merksatz für Anfänger: immer erst ins Englische übersetzen. Alles andere ist, wie sichtbar, eher suboptimal: "das bereits auf der französischen Schiene über den Rhein fährt." - naja, heisst nur, dass Flixtrain bereits in DE (im frz. gerne "outre-Rhin" genannt) aktiv ist.

Zitat
Völlig unklar ist mir, was der Hinweis von Flixtrain auf die 'sehr spezifischen Nachtfahrzeuge' bedeuten soll. Werden hier Beschaffungsprobleme angedeutet?
Ich würds aus dem französischen eher so übersetzen: Rollmaterial für Nachtzüge ist sehr spezifisch, daher stellt dies eine wichtige Hürde für den Markteintritt dar. Evtl. hat die SNCF keine Lust, solche Fahrzeuge rauszurücken, und der Gebrauchtmarkt für in Frankreich zugelassene Schlaf- und Liegewagen gibt momentan nicht mehr her (Interpretation der Aussagen von Flixtrain, nicht meine Einschätzung).


Viele Grüsse,
Matthias
Interessant fand ich folgenden Absatz:
Zitat
L'État a fait plusieurs déclarations pour affirmer sa volonté de relancer les trains de nuit.Une des pistes qui a été évoquée est la mise en location de trains couchette. Nous avons manifesté notre intérêt et attendons aujourd'hui une réponse, qui nous l'espérons, interviendra dans les prochaines semaines.
Der Staat (d.h. die Regierung in Paris) ist daran interessiert, einen solchen Zug wieder auf die Schiene zu stellen. Um das zu fördern, wäre es denkbar, dass er die Wagen kauft und dann an einen Betreiber vermietet. Damit müsste das EVU, das dann den Flixtrain betreibt nur noch bei Railpool o.ä. eine passende Lok mieten und Personal auftreiben. Mit dem überschaubaren Kapitalbedarf wird das für den Betreiber natürlich gleich attraktiver. Und auch für die Reisenden, denn selbst wenn Flixtrain es vergeigen sollte, wird die Regierung ein Interesse daran haben, die teuren Wagen am Laufen zu halten.

Edith sagt: Arafer ist das französische Gegenstück zur Bundesnetzagentur und nicht das EVU.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.08.19 11:07.
Und noch eine zumindest etwas schönere Übersetzung mit „DeepL“ (Dem im Vergleich zum Google-Pendant bedeutend besseren Übersetzer):

„Diese zukünftige Strecke, die Paris mit Nizza verbinden wird, indem sie rund zehn provenzalische Bahnhöfe bedient, ist auf dem Gelände des Eisenbahn- und Straßenpolizisten sichtbar und wurde von der Region, dem Staat, den Eisenbahnbetreibern wie der SNCF Mobilité oder dem Infrastrukturmanager der SNCF Réseau nicht um eine Vorstudie gebeten. Jeder dieser Spieler hatte bis zum 17. Juli Zeit, einen Monat nachdem das Unternehmen Arafer über seine Absicht informiert hatte, eine Linie zu eröffnen, um sich zu äußern, da er beispielsweise bedenkt, dass dieser neue Dienst das regionale Verkehrsmodell gefährden könnte. "Sie müssen jetzt nur noch Trassen bei der SNCF Réseau bestellen", erklärt Julien Ponton, stellvertretender Direktor für Schienenverkehr bei Arafer. Mit anderen Worten, es gibt keine Hindernisse mehr für die Ankunft des Flixtrain, der bereits in Deutschland vorhanden ist, auf der französischen Eisenbahn. Nur ein Konflikt zwischen mehreren Trassenanträgen könnte sie behindern, und in diesem Fall wäre Arafer für die Durchsetzung des sehr präzisen Textes verantwortlich, der eine völlige Transparenz bei der Trassenvergabe vorsieht, so dass alle Betreiber im Rahmen der Öffnung für den Wettbewerb einen fairen Zugang haben. Das deutsche Unternehmen ist jedoch vorerst noch recht zurückhaltend. "Was diese Linie betrifft, so war unsere Position von Anfang an klar. Nachtfahrzeuge sind sehr spezifisch, was eine erhebliche Eintrittsbarriere darstellt. Der Staat hat mehrere Erklärungen abgegeben, um seine Bereitschaft zur Wiedereinführung von Nachtzügen zu bekräftigen, wobei eine der genannten Strecken die Vermietung von Schlafwagen ist. Wir haben unser Interesse bekundet und warten heute auf eine Antwort, von der wir hoffen, dass sie in den kommenden Wochen kommt. Nur mit diesen Elementen werden wir in der Lage sein, zu entscheiden, ob wir den Dienst bis 2021 einführen oder nicht", sagte sie der Provence.“



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.08.19 11:31.
pardorea schrieb:
ZitatZitat:
Völlig unklar ist mir, was der Hinweis von Flixtrain auf die 'sehr spezifischen Nachtfahrzeuge' bedeuten soll. Werden hier Beschaffungsprobleme angedeutet?
Ich würds aus dem französischen eher so übersetzen: Rollmaterial für Nachtzüge ist sehr spezifisch, daher stellt dies eine wichtige Hürde für den Markteintritt dar. Evtl. hat die SNCF keine Lust, solche Fahrzeuge rauszurücken, und der Gebrauchtmarkt für in Frankreich zugelassene Schlaf- und Liegewagen gibt momentan nicht mehr her (Interpretation der Aussagen von Flixtrain, nicht meine Einschätzung).
Schlafwagen hat SNCF längst nicht mehr, und von Corails möchten sie nur mit einer nachgewiesenen Asbestbeseitigung loswerden, was jedoch den Kosten von Neuwagen entspricht.

Die Wagen der Autozüge wären auch für Frankreich geeignet, sie sind aber nun alt und beschränkt verfügbar... und von übrigem Markt sind keine geeignete Gebrauchtwagen (zumindest Schlafwagen) zu bekommen. (Es sei denn, man kaufe die RZD-WLABmee, wie aber häufig gesagt, kein Zufall, daß auch WSBA damit aufhörte.)
Wie geschrieben: der Staat wäre bereit, die Lücke zu füllen. Fragt sich, in welchem Zeitraum Neufahrzeuge zu bekommen sind.
CRRC liefert sicher ebenso gerne wie Alsthom/Bombardier dagegen opponieren werden.
OT: Ich kann für Übersetzungen sehr die Seite [www.deepl.com] empfehlen, die funktioniert ziemlich gut (insbesondere DE-EN).

„Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein.“ -Stephen Hawking