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es gibt ja noch die Fähre Sotschi - Trabzon.
Von dort aus kann man dann immer noch nach Georgien mit Abstecher nach Abchasien machen, auch wenn verkehrsmäßig der Weg zu letzterem steiniger ist als mit dem Zug von Sotchi aus nach Sochum/Suchumi

Vergleich:
RUS - Abchasien: direkte Zugverbindunfäg, dafür 2× Visum für RUS, möglichen Ärger mit Georgischem Behörden

GE - Abchasien: Meerere Marschrutka, sogar kein Visum wenn man nicht über Russland fährt sondern z.B. über die Türkei kommt.



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Nachitschevan:

Wenn es den besagten Mashad - Nachitschevan - Zug gibt dürfte er in Teheran zu besteigen sein. Weiterfahrt dann nach Kars mit dem Bus.

In dem Zusammenhang wäre folgende Option zu prüfen.
Man fährt von Lars nach Tiflis (die Schienen liegen bereits da) und fährt von dort aus über Zugidi nach Abchasien um dort nach Russland auszureisen.
Ob das legal ist weiss ich nicht, zumindest wäre der Tatbestand der illegalen Einreise in Georgiens Provinz Abchasien umgangen.

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Strecke zusammen gefasst:
- Moskau - Baku (Zug)
- Baku - Tiflis (Zug)
- Tiflis - Jerewan (Zug)
- Jerewan - Teheran (Bus)
- Teheran - Nachitschevan (Zug)
- Nachitchevan - Kars (Bus)
- Kars - Tiflis (Zug, sonst Bus ggf. nach Batumi)
- Tiflis - Zugidi (Zug)
- Zugidi - Sochum/Suchumi (Marschrutkas)
- Sochumi - Sotschi/Moskau (Zug)

Visa: Iran 1× und RUS 2×
eVisa: Aserbaidschan 2× (wg. Nachitschewan), Abchasien 1×

Weitere Besonderheit: Ein Ausflug nach Berg Karabach kann schweren Ärger bei Einreise nach Nachtschewan bringen. Im Zweifel besser sein lassen.



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Da fragst Du am besten den User Provodnik.
Er ist vor Jahren eine ähnliche Variante über Abchasien (Süd - Nord) gefahren. Er kann dir sagen ob er in Georgien später mal Probleme hatte oder nicht.

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In Vielfalt vereint!




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.19 09:19.
marc-en-voyage schrieb:
Da fragst Du am besten den User Provodnik.
Er ist vor Jahren eine ähnliche Variante über Abchasien (Süd - Nord) gefahren. Er kann dir sagen ob er in Georgien später mal Probleme hatte oder nicht.
Ich verweise dazu auf den Bericht, den ich eben online gestellt habe: Georgien-Abchasien-Russland

Stupor Mundi schrieb:
Züge von Russland nach Georgien ohne Abchasien gibt es nicht und gab es nie [...]

Behauptest Du. Und ich jetzt einmal das Gegenteil. Belege bitte liefern,
bevor Du nach welchen rufst.

Stupor Mundi schrieb:
Und R ichtung Iran geht es auf der Schiene nicht weiter wie bis Jerewan. An dem Tag, an welchem du dann über die Straße (vielleicht im Minibus) von dort aus weiter Richtung Grenze fährst, wirst du verstehen weshalb.

Wird weder ganz einfach noch ganz billig, den aus politischen
Gründen gesperrten Abschnitt der früher durchgehenden Verbindung
Moskau - Teheran zu umfahren, aber [www.prnewswire.com]
m1999 schrieb:
Zitat
Und was ist eigentlich mit dem im 01.2017 eingeführten Personenzug Nakhchivan-Mashhad, wie lange ist der gefahren?
Meines Wissens nach fährt der nach wie vor.
Nein, seit Mitte 2018 nicht mehr. War viel zu aufwendig für die wenigen Fahrgäste. Für die 45 km von Nakhchivan nach Jolfa (Iran) waren 4 Stunden angesetzt (1 1/2 davon waren der Zeitverschiebung geschuldet).

Man fährt am Besten bis Julfa (Azerbaijan) mit dem Taxi (Straße ist noch etwas kürzer, Fahrzeit etwa 40 Minuten), überquert die Grenze zu Fuß und findet sich direkt im Bazar von Jolfa (Iran) wieder, von wo man in 10 Minuten bequem fußläufig am Bahnhof ist. Für den Grenzübertritt sollte man mindestens eine Stunde einrechnen.

Am Nachmittag gibt es dann einen Zug entweder nach Tabriz und mit Umsteigen weiter nach Teheran oder Mashad, oder 3 mal in der Woche einen direkten Zug nach Teheran.

iranrail.net
unofficial homepage of Iranian Railways
D 2027 schrieb:
Zitat:
Zu den beiden konkreten Fragen: ab Wladikawkas geht es nur auf der Strasse nach Georgien. Die letzte Direktverbindung von Russland nach Georgien ist schon lange abgefahren und ging entlang des schwarzen Meeres, 1992 war wegen des Bürgerkrieges Schluss damit. Was Du machen kannst wäre ab Wladikawkas auf der Schiene via Tschetschenien und Dagestan nach Baku zu fahren; das ist meines Wissens nach wieder möglich. Wie empfehlenswert das ist überlasse ich Deiner Einschätzung wenn Du Dich, wie nicht nur von mir geraten, einschlägig über die politische Situation in der Gegend informiert hast.
Den Kaukasus mit der Eisenbahn auf der Ostseite zu umfahren, ist grundsätzlich überhaupt kein Problem, solange die Verkehrstage der wenigen Züge Moskau/Kiew-Baku bzw. Rostow-Baku in die Reiseplanung passen. Auch hier im Forum gab es schon mehrere Bericht von Leuten, die so nach Aserbaidschan gefahren sind.

Ulf Kutzner schrieb:
Zitat:
Stupor Mundi schrieb:
Züge von Russland nach Georgien ohne Abchasien gibt es nicht und gab es nie [...]
In der Zeit um das Jahr 2000 herum verkehrte der Moskau-Baku-Express mal eine Weile lang mit Kurswagen Moskau-Tiflis. Deren Fahrplan war aber wohl wegen des riesigen Umwegs nicht so attraktiv.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.19 20:59.
Ja, stimmt, was wäre ein vielleicht möglicher durchgehender Schienenweg von Russland nach Georgien, via Baku.
Moin

Über Abchasien Georgien nach Jolfa ist es nicht möglich und die gegen Richtung wird hier auch nicht empfohlen. Von Moskau über Baku Tiflis Jervan ist der Anteil mit dem Zug am größten. Von Jervan gibt es keinen Zugverkehr mehr in Richtung Iran? Wie ist die Durchreise vom Armenien über ein kurzes Stück durch Azerbaijan in den Iran?

Bf. Zingst Darßbahn
Moin.

K.Malzahn schrieb:
Von Jervan gibt es keinen Zugverkehr mehr in Richtung Iran?

Da gab es nie eine Verbindung ohne Ausland/andere Sowjetrepublik.


K.Malzahn schrieb:
Wie ist die Durchreise vom Armenien über ein kurzes Stück durch Azerbaijan in den Iran?

Die Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan ist geschlossen.

Viele Grüße
Sören
Moin

Wenn die Grenze zwischen Armenien und Azerbaijan geschlossen ist wie kommt man dann nach Jolfa in Azerbaijan und weiter nach Jolfa im Iran?

Bf. Zingst Darßbahn
Wie schon mehrfach erwähnt kommst du über den Grenzübergang Agarak/Norduz von Armenien in den Iran. Weiter nach Jolfa (AZ) auch nur(!) durch den Iran.
m1999 schrieb:
Wie schon mehrfach erwähnt kommst du über den Grenzübergang Agarak/Norduz von Armenien in den Iran. Weiter nach Jolfa (AZ) auch nur(!) durch den Iran.
Oder von Igdir (Türkei) aus nach Nachitschewan einreisen (mit dem Bus) und dann weiter mit dem Zug nach Jolfa.
Klar, aber das ist ja vom Kaukasus kommend kein sinnvoller Reiseweg.
Und bevor die Frage kommt: Nein, auf dem Schienenweg kommt man nicht durch die Türkei nach Nachitschewan.
K.Malzahn schrieb:
Von Jervan gibt es keinen Zugverkehr mehr in Richtung Iran? Wie ist die Durchreise vom Armenien über ein kurzes Stück durch Azerbaijan in den Iran?

Nichts für ungut, aber liest Du eigenlich auch die Antworten, die Dir verschiedene User bereits gegeben haben? Ich fürchte nein...

Etwas ratlose Grüsse

Erik

P.S. @Iwan: Der TE fragte n der zweiten Version nach einer Verbindung vom Wladikawkas in den Iran mit max. Schienenanteil. Daher meine Antwort über Tschtschenien und Dahestan.

"Der Bierzeltfrosch hört gern Ernst Mosch und sagt zu seiner Fröschin: Wenn Du Durst hast, lösch ihn!"

Wiglaf Droste (1961 - 2019)

Fahr nach LuLu

geschrieben von: Martin Junge

Datum: 15.07.19 12:48

Vielleicht fängst Du erst einmal mit einer Busfahrt von Dömitz nach Ludwigslust an. So Du Glück hast ohne Grenzkontrollen, Passpflicht, Visa und gesperrte Gebiete. Lernst Du denn nie???

M

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