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Hallo liebe Freunde, Römer, Landsleute,
nun habe ich es endlich geschafft, den neunten und letzten Teil meiner Mongolei-Reise 2018 fertig zu stellen.
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Wir schreiben den Sonnabend, 30.06.18.
Heute ist es also soweit, die letzten Stunden einer aufregenden, erlebnis- und beeindruckten, eisenbahnreichen Reise sind angebrochen. Aber auch diese möchte ich noch nutzen, so klingelte mein Wecker um 5:45 Uhr. Da Teemulen meinte, dass der erste Personenzug aus dem Norden 6:20 Uhr ankommen soll, zog es mich früh hinaus zum Bahnhof. Somit schnell zwei Müsliriegel, sowie eine Flasche Wasser in den Magen verbracht und schon begann der kurze Fußmarsch zur nördlichen Bahnhofsbrücke. Von dort aus beobachtete ich den Rangierverkehr, bis der lange Zug Nr. 264/311 Sukhbaatar/Erdenet - Ulaanbaatar im schönsten Morgenlicht nach Gleis 3 einfuhr. Auch danach konnte bis zum nächsten Personenzug reges Rangiergeschäft beobachtet werden. Der kurze Zug Nr. 306 Irkutsk - Ulaanbaatar konnte dann leider bei dichter aufziehender Bewölkung erlegt werden, während man den Gepäckwagen des 264/311 entleerte und die Rangierlok den langen Wagenpark in die Abstellung schob.

+++ Tja, wenn ich jetzt wüsste, wo diese Bilder hingekommen sind, würde ich sie Euch gerne zeigen. Schade.+++

Warum auch immer, hab ich diesen Güterzug um 6:39 Uhr mit dem Handy fotografiert. Ich muss wohl ziemlich verbimmelt an diese Morgen gewesen sein.
https://abload.de/img/2018_06_30_mongolei_htpkym.jpg

So langsam war die Zeit des Aufbrechens ran und ich machte mich auf, zurück zum Hotel. Natürlich aber nicht ohne über den Bahnhof zu laufen. Doch kaum war ich auf dem Bahnsteig 1 angekommen,
fuhr(dummerweise) im Gleis 3, um 7:30 Uhr, der 285 Sainshand - Ulaanbaatar aus dem Süden ein.
Soweit ja nicht soooo schlimm, nur hingen gleich zwei von drei roten Wummen davor. Der Frust
war natürlich groß. Hätte der nicht unter der Woche mal so kommen können?
https://abload.de/img/2018_06_30_mongoleilqk6o.jpg

Da davon auszugehen war, dass die Loks abgehangen werden, sprintete ich schnell zurück zum
Fußgängersteg und schaute mir noch das Umsetzen Ri. Lok-BW an.
https://abload.de/img/2018_06_30_mongolei_3hhj1o.jpg

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Nun musste ich aber los, denn es war 7:43 Uhr und ich wollte noch frühstücken. Davor gab es noch ein letztes Bild von unserem Hotel.
https://abload.de/img/2018_06_30_mongolei_hzdkaz.jpg

Das Frühstück aber traf überhaupt nicht meinen persönlichen Geschmack: Reis, Algen, Wurst - Nein danke. Da blieben mir nur drei kleine Scheiben Weißbrot, mit Butter und einer Sorte Marmelade, übrig. Dazu dann noch ein undefinierbarer Saft und Melone. Es ging als schon gerade so zu essen. Da ich noch meinen Koffer fertig packen musste, beeilte ich mich - aber nicht ohne noch ein Bild ins Auslandsforum zu stellen. 9:20 Uhr verließ ein Teil der Gruppe das Hotel und Teemulen sowie dessen Fahrer brachten uns noch zum Flughafen. Nach einem dankenswerten Abschied bei ihnen, wurde eingecheckt und um 12 Uhr mit AirChina vom Flughafen abgehoben.

Noch ein kleiner Blick durch den Flughafen vor dem Start unserer Maschine:
https://abload.de/img/2018_06_30_mongolei_hmtjyw.jpg

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Unser Flieger zurück nach Peking …
https://abload.de/img/2018_06_30_mongolei_2huj15.jpg

… und auch mein Koffer findet seinen Weg.
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Erfreut waren meine langen Beine, als sich niemand mehr neben mich gesellte. So konnte ich den Flug relativ entspannt verbringen.
https://abload.de/img/2018_06_30_mongolei_h2cjrc.jpg

Kurz vor 12 rollten wir langsam zur Startbahn,…
https://abload.de/img/2018_06_30_mongolei_hpxkld.jpg

… bevor es 15 Minuten später einen letzten Blick auf Ulaanbaatar und seinen neuen Flughafen gab. Und wie fast jeden Tag lag natürlich eine Smoghülle über der Stadt.
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12:48 Uhr gab es noch Mittag in einer Box(mit Brötchen, Butter, Salat samt Dressing,
Schokowaffel und Fruchtkompott) und dazu Hühnchen mit Reis. Also für einen 2-Stunden Flug
nach Peking wirklich nicht schlecht.
https://abload.de/img/2018_06_30_mongolei_ha1jkj.jpg

Ich sage Danke an Tango, der wunderbaren Reisegruppe, den Fahrern und vor allem auch an Teemulen und seiner Familie. Ohne Teemulen, welcher wirklich jede Personenzug - Nummer
samt Laufweg im Kopf hatte, könnte ich deren Daten hier nicht so genau nennen. Danke. Ein kleines Fazit zum Land möchte ich auch noch loswerden. Die Mongolei hat wohl rund 3,6
Mio. Einwohner, wovon fast die Hälfte in Ulaanbaatar lebt. Leider ist die Ordnung nicht das, was man selbst so kennt. Kein Recycling-System, sehr schlechte Infrastruktur, viele wilde
Müllkippen, Dreck. Auch habe ich mein Leben lang bisher noch nie so viele tote bzw. verweste Tiere oder gar Schädel auf Wiesen rumliegen sehen. Schon irgendwie anders. In Ulaanbaatar
würde ich nicht lange bleiben wollen. Der Straßenverkehr ist der Horror dort.

Ui, während ich diese Zeilen schreibe, setzen wir schon langsam wieder zur Landung in Peking an - das ging fix. Landung in Peking 13:58 Uhr, wo wir dann auf dem Vorfeld anschließend noch kurz warten mussten.

Ich bin wegen des Straßenchaos mehr als erstaunt, dass wir uns nicht eine Beule oder Kratzer am Fahrzeug zugezogen haben. So, jetzt sind wir also kurz vor Peking(mein Gott sieht die Luft da unten grausam aus - Smog) und ich habe bis zu meinem Abflug gen Düsseldorf Zeit von 13:45 Uhr bis 1:50 Uhr. Das wollen wir dann für einen Besuch auf dem Stadtturm beim Bahnhof und eine Stadtrundfahrt nutzen. Dies hat uns dankenswerterweise Tango kurzfristig möglich gemacht. Ich bin schon gespannt.

Nach ausfüllen eine 24h-Aufenthaltsscheines, was nur mit Hilfe ging, traf sich ein kleiner Teil von sechs Personen in der Flughafenhalle. Sehr zum Fruste, war der erwartete Guide nicht da und lies uns auch noch eine ganze Weile warten. Der Ärger war groß. Wie sich dann auch noch rausstellte, war er nur mit einem Siebensitzer da: Fahrer + Guide + sechs Mann = einer zu viel. So blieb leider einer der Teilnehmer zurück und fuhr etwas frustriert direkt in sein Hotel. Auch wusste der Guide eigentlich nicht so richtig, was er mit uns anstellen soll, trotz dass dies schon vorher bekanntgegeben wurde. Unser Reiseleiter war damit alles andere als zufrieden. Wir verabschiedeten uns von der Tanago-Reiseleitung und besetzten 16 Uhr „unser Fahrzeug“ der Marke Buik – nicht schlecht Herr Specht.

Auf geht es in die Stadt – 16:02 Uhr.
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Was dann aber kam, war leider etwas enttäuschend. Unser Wunsch war zunächst der Besuch des Stadttores am Hauptbahnhof, welches wir 16:45 Uhr erreichten. Oh welch „Glück“ – 17:30 Uhr wird dort geschlossen. Trotzdem konnte in der Kürze der Zeit einiges an Zügen von und zum Pekinger Hauptbahnhof aufgenommen werden.
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Nach einigen Bildern drückte unser Guide, und auch der Sicherheitsdienst, massiv auf die Tube, dass wir das Gelände nun verlassen sollten.

Noch ein Blick auf eine Tafel vor dem Eingangsbereich der Mauer:
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Begeistert war davon niemand. Aber im Hintergrund zog schon ein Gewitter heran. So fuhren wir eine Runde durch die Stadt, vorbei an der Verbotenen Stadt, während es draußen nur so aus Kübeln goss.
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So suchte der Guide ein nettes chinesisches Restaurant, wo man uns kurz nach 18 Uhr absetzte – man wolle uns später wieder abholen. Doch zuvor half man uns noch bei der Bestellung der Speisen. Nach dem Auftischen derer, schlemmten wir uns etwas durch die Karte und genossen den letzten gemeinsamen Abend.
Noch steht nicht alles auf dem Tisch,…
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… aber danach waren alle gesättigt und es bleib kaum noch etwas übrig.
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Beim Verlassen des Restaurants, noch ein schneller Blick darauf zurück.
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Natürlich musste nach dem Essen ein kleiner Verdauungsspaziergang getätigt werden und Blicke in die Schaufenster getätigt werden.
Na, hat hier noch jemand Hunger??
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Der Guide war davon nicht wirklich begeistert – seine Zeit wäre rum. Wie jetzt? Er gab uns etwas 20 Minuten Zeit für den Spaziergang, holte danach noch das Auto ran, zitierte dem Fahrer auf, was er jetzt zu tun hat(einige ins Hotel u. a. mich zum Flughafen bringen) und dann war er weg und verschwand. Super, denn der Fahrer war des englischen nicht mächtig. Ich glaube, gegen 21 Uhr etwa war ich am Flughafen und bis zum Abflug hatte ich nun noch fast sechs Stunden Zeit. Leute, das waren sehr zähe Stunden. Ich hatte echt zu tun, die Augen aufzuhalten – einschlafen wäre fatal.
Während ich auf dem Hinweg von Frankfurt ausgeflogen bin, führte mich mein Rückweg nun nach Düsseldorf. 2:55 Uhr (plus 65 Minuten) dockten wir ab, während meine Augen langsam zufielen. Erst 4:20 Uhr MESZ/10:20 Uhr MESZ/Chinesische Zeit - nach paar Stunden Schlaf, öffneten sich meine Augen fanden einen Snack, verteilt auf meinem leeren Nachbarplatz, vor. Ich vermute mal, dass die Stewardess diesen mir da in gelegt hat.
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Kurze Zeit später, 4:40 Uhr/10:40 Uhr, passierten wir St. Petersburg, wovon vor lauter Wolken leider nichts zu sehen war.
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Als Start in den Tag wurde kurz vor 5 Uhr dann nochmal anständig aufgetischt, bevor es dann langsam runter ging.
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Um 6:38 Uhr erhaschte ich einen Blick auf den Flughafen von Düsseldorf, wo wir 10 Minuten später wieder deutschen Boden erreichten.
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Nach dem Ausstieg noch ein schneller Blick auf meine Flieger aus Peking, bevor ich mich schnurstracks zum Bahnhof begab, um an die Murrbahn zu fahren, wo meine kleine Familie schon auf mich wartete.
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In diesem Sinne danke ich Tanago und allen Reiseteilnehmern für den tollen Ausflug, sowie Euch für das Lesen dieses Berichtes. Ich hoffe, dass er Spaß gemacht hat, auch wenn ich damit nun fast ein Jahr benötigt habe.

Viele Grüße.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.06.19 14:46.
In Peking nimmt man keinen Guide. Taxi und gut ist. Null Wartezeit.

Ja Gretel hat das Thema völlig verfehlt. Sie sollte mal dahin fahren, wo die wirklichen Umweltverschmutzungen stattfinden.

Schöner Bericht!

VG Günter

Super war's, danke! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 12.06.19 23:06

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
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Re: Super war's, danke! :-)

geschrieben von: Eurocity341

Datum: 12.06.19 23:50

Hallo!

Ich fand die Serie auch klasse! Wunderbar auch die Einblicke in die mongolischen Supermärkte mit Produkten aus Deutschland (Produkte von "Gut und Günstig" sind No-Name-Artikel von Marktkauf/Edeka).

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser