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Hallo!

Am 6. Mai. 2019 wollte ich den Regionalzug von Frankfurt/Oder nach Rzepin nutzen, um mir den Bahnhof in Rzepin in Ruhe anzuschauen. Anschließend sollte es dann im Talgo nach Minsk gehen.

ab 18:35 Uhr an 18:53 Uhr

Leider fiel der Zug ersatzlos aus. Nach den entsprechenden Anzeigen verlief alles planmäßig.
Der Preis für die Fahrt beträgt nach dem DB-Auskunftssystem 9,50 EUR für eine einfache Fahrt. Nach dem VBB-Taif am Schalter oder auch am Automaten erwerbbar sind 3,50 EUR ohne Ermäßigungsrabatt der Bahncard zu zahlen.

Die nächste Alternative wäre der EC um 19:45 Uhr für 13,30 EUR gewesen. Da der nächste Regionalzug (ab Frankfurt (Oder) um 20:21 Uhr an 20:42 Uhr in Rzepin) aktuell angezeigt wurde, geduldete ich mich.

Auch dieser Regionalzug fiel ohne Informationen aus. Die noch vorhandene Bahnaufsicht war selber überrascht, dass die Regionalzüge nicht nach Polen fahren. Sie selbst war noch nie im Bahnhof Rzepin!

Ein weiterer Reisender aus Mailand hatte eine Fahrkarte von Berlin nach Poznan. Durch den Ausfall des Regionalzuges um 18:35 Uhr war sein Anschlußzug in Rzepin weg. Ihm wurde ein Hotelgutschein von der freundlichen Aufsicht angeboten.

Meine Idee, dass er doch den Talgo-Zug nutzen könne scheiterte. Das Reisezentrum der DB (eines der wenigen im Land Brandenburg) war schon geschlossen. Ein Erwerb am Fahrkartenautomat ist im Zeitalter der Digitalisierung nicht möglich!
Das Personal des RZD verkaufte ihm kein Ticket. Der Sitzwagen war nur zu 30 Prozent gefüllt.

Meine Schlafwagenbetreuerin hatte erbarmen. Ich durfte in Frankfurt (Oder) den Zug mit meiner Fahrkarte ab Rzepin nutzen. Eine Nachlösegebühr wurde nicht verlangt.

Der Besuch im Speisewagen war am Abend wie am nächsten Morgen ein Genus. Leider darf kein Alkohol während der Fahrt in der EU verkauft werden. Es wurde mit den aktuellen Sanktionen begründet. Zwei Mitreisende am Nachbartisch waren mit zwei Flachmännern ausgestattet und waren großzügig. ;-))
Ab Brest war Bier wieder vorrätig, aber zum Frühstück gab es lieber einen Tee. ;-))

Gruß

alter Schwede2

PS: An der Grenze auf beiden Seiten ab es eine kurze Kontrolle. Alles ohne Probleme. Es wurden keinerlei weiteren Bescheinigungen verlangt.
Naja, Chaos ist das nicht, eher altgewohntes. :-)

Da ist genau ein SA139 auf der Strecke an dem Tag eingeplant. Fällt der kurzfristig aus und die anderen anderen (1oder 2?) SA139, die über die Oderbrücke dürfen, sind anderweitig eingesetzt, fallen eben alle Regionalzüge aus. Da wird dann häufig kurzfristig Schienenersatzverkehr von Przewozy Regionalne organisiert, darüber gab es aber noch nie Informationen im Bahnhof Frankfurt (Oder).

Laut Anfrage beim dortigen Reisezentrum bekomme man von PR keinerlei Informationen wenn etwas ausfällt. Ansagen seinen auch nicht mehr möglich, da diese zentral aus Berlin gesteuert würden. Die Frage, warum Verspätungen dann angezeigt werden können, konnte nicht beantwortet werden.

alter Schwede2 schrieb:

Der Preis für die Fahrt beträgt nach dem DB-Auskunftssystem 9,50 EUR für eine einfache Fahrt. Nach dem VBB-Taif am Schalter oder auch am Automaten erwerbbar sind 3,50 EUR ohne Ermäßigungsrabatt der Bahncard zu zahlen.
Und dann kann man für den Regionalzug auch direkt beim PR-Zugbegleiter lösen. 4 zł die Grenzüberfahrt, 5,30 zł für Słubice - Rzepin. :-)

PKP-IC möchte für den Eurocity 39,24 zł (in der 2. Klasse).

Zitat:
Ein weiterer Reisender aus Mailand hatte eine Fahrkarte von Berlin nach Poznan. Durch den Ausfall des Regionalzuges um 18:35 Uhr war sein Anschlußzug in Rzepin weg.

Bitte was? Die einzige Verbindung ab Rzepin mit dem Zug wäre eine Umsteigeverbindung über 2:17 Uhr mit Regionalzügen, Umstieg in Zbąszynek mir 8 Minuten Umsteigezeit und Bahnsteigwechsel.

Wie kommt man den bei der Route an so eine Fahrkarte? Der Direkt-EC Berlin - Poznań wäre da ja nun die bessere Variante.

Zitat:

Meine Idee, dass er doch den Talgo-Zug nutzen könne scheiterte. Das Reisezentrum der DB (eines der wenigen im Land Brandenburg) war schon geschlossen. Ein Erwerb am Fahrkartenautomat ist im Zeitalter der Digitalisierung nicht möglich!

Im Reisezentrum hätten sie das wohl auch nicht verkauft. Laut mehreren Auskünften in Berliner Reisezentren (Hauptbahnhof, Ostbahnhof) verkauft die DB für den Talgo von deutschen Bahnhöfen aus nur Fahrkarten bis mindestens Brest, alles davor sei nicht zum Ausstieg vorgesehen.



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.05.19 16:33.
Zitat
Laut Anfrage beim dortigen Reisezentrum bekomme man von PR keinerlei Informationen wenn etwas ausfällt.
Und wie prüft praktischerweise der Besteller, ob die bestellten Leistungen überhaupt gefahren wurden?
tomx3 schrieb:
Naja, Chaos ist das nicht, eher altgewohntes. :-)



Zitat:
Ein weiterer Reisender aus Mailand hatte eine Fahrkarte von Berlin nach Poznan. Durch den Ausfall des Regionalzuges um 18:35 Uhr war sein Anschlußzug in Rzepin weg.

Bitte was? Die einzige Verbindung ab Rzepin mit dem Zug wäre eine Umsteigeverbindung über 2:17 Uhr mit Regionalzügen, Umstieg in Zbąszynek mir 8 Minuten Umsteigezeit und Bahnsteigwechsel.

Wie kommt man den bei der Route an so eine Fahrkarte? Der Direkt-EC Berlin - Poznań wäre da ja nun die bessere Variante.

Zitat:
Berlin Hbf ab 17:2111 RE 1 (3189) Regional-Express Richtung: Frankfurt(Oder)
Fahrradmitnahme begrenzt möglich , Fahrzeuggebundene Einstiegshilfe in der Zugmitte , SnackPoint/Imbiss im Zug
Betreiber: DB Regio AG Nordost
Frankfurt(Oder) an 18:289
Umsteigezeit 6 Min.
Umsteigezeit anpassen
Frankfurt(Oder)ab 18:34 R 5837 Regionalzug Richtung: Rzepin
Fahrradmitnahme begrenzt möglich , nur 2. Klasse , Rollstuhlstellplatz , Behindertengerechte Ausstattung , Klimaanlage , Schienenbus
Betreiber: Przewozy Regionalne
Rzepin an 18:53
Umsteigezeit 27 Min.
Umsteigezeit anpassen
Rzepinab 19:20 R 70330 Regionalzug Richtung: Zbaszynek
Fahrradmitnahme begrenzt möglich , nur 2. Klasse
Betreiber: Przewozy Regionalne
Zbaszynek an 20:22
Umsteigezeit 8 Min.
Umsteigezeit anpassen
Zbaszynekab 20:30 R 70410 Regionalzug Richtung: Poznan Gl.
Fahrradmitnahme begrenzt möglich , nur 2. Klasse , Rollstuhlstellplatz , Behindertengerechte Ausstattung , rollstuhltaugliches WC , Klimaanlage , WLAN verfügbar
Betreiber: Przewozy Regionalne
Poznan Gl. an 21:36

Preis: 44,50 EUR

Wenn man den EC um 16:43 Uhr nicht schafft, dann verkauft das Verkaufspersonal diese Verbindung ab 17:21 Uhr. Über den Ausfall des Regionalzuges hatte man wohl keine Kenntnis. Die DB AG zahlte ihm das Hotel und er bekommt auf meinen Rat eine Fahrpreiserstattung. Im Ergebnis hat man einen sehr verärgerten Bahnkunden, der einen Geschäftstermin verpasst hat. (Seine Firma produziert wohl am Tag 8000 m² Fliesen.) Die DB hat durch diesen Verkauf nur einen finanziellen Verlust erzielt.

Gruß

alter Schwede2
Ui, da muss man dann damit rechnen, dass man spätestens in Zbąszynek bis zum nächsten Tag festsitzt.

Hab da - egal ob aus Richtung Gorzów Wielkopolski, Rzepin oder Zielona Góra kommend, schon einige Sichtanschlüsse gehabt. Und das selbst wenn auch der Anschluss von PR war und dem Schaffner Bescheid gegeben wurde.
tomx3 schrieb:
Naja, Chaos ist das nicht, eher altgewohntes. :-)

Da ist genau ein SA139 auf der Strecke an dem Tag eingeplant. Fällt der kurzfristig aus und die anderen anderen (1oder 2?) SA139, die über die Oderbrücke dürfen, sind anderweitig eingesetzt, fallen eben alle Regionalzüge aus. Da wird dann häufig kurzfristig Schienenersatzverkehr von Przewozy Regionalne organisiert, darüber gab es aber noch nie Informationen im Bahnhof Frankfurt (Oder).

Laut Anfrage beim dortigen Reisezentrum bekomme man von PR keinerlei Informationen wenn etwas ausfällt. Ansagen seinen auch nicht mehr möglich, da diese zentral aus Berlin gesteuert würden. Die Frage, warum Verspätungen dann angezeigt werden können, konnte nicht beantwortet werden.


Die Verspätungen werden angezeigt, sobald sie bei Netz irgendwie im System drin/erfasst sind. Die Servicekraft in FFO ist aber von DB St&S, das RZ von DB Vertrieb. Die Verspätungen werden von der PLK erfasst und ggf. an DB Netz weitergegeben. PR muss aber kommunizieren, wenn sie Ersatzverkehre machen. Ob sie das kommunizieren und wie da die Informationsflüsse sind, weiss ich nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass da das Problem ist. Die PLK mutiert das Ihrige ins System ein. Darauf haben aber das DB-Personal in FFO wenn überhaupt nur beschränkt Zugriff. Selbstverständlich ist das Unbefriedigend.

Herzliche Grüsse
Martin
Hallo,

mich würde da mal folgendes Interessieren. Ich gehe mal davon aus dass zwischen Zielona Góra und Rzepin ein Ersatzzug in Form von EN57 gefahren ist.
Wäre es theoretisch möglich einen EN57 bis Frankfurt Oderbrücke fahren zu lassen? Also bis Słubice mit Fahrgästen und dann weiter als Betriebsfahrt nach Oderbrücke zum wenden. Alternativ auf dem Gegengleis bis Slubice und dann zurück nach Kunowice bzw. Rzepin.

So könnte man die Verspätung durch den SEV verkürzen wenn dieser nur zwischen Slubice und Frankfurt fährt.


Zur Informationspolitik:
Theoretisch müsste man das Problem doch kennen und der Zugbegleiter (sofern dieser im SEV mitfährt) könnte in Frankfurt ja zum Bahnsteig gehen und die leute persönlich abholen.

Zur Fahrzeugpolitik:
Die Lubuskischen VT´s fahren ja auch bis Görlitz und Forst, soweit ich weiß auch SA105 und SA133 . Können diese auch nach Frankfurt fahren?
Wo ist das Problem für alle SA139 (oder besser für alle Lubuskschen VT´s) eine Zulassung für Frankfurt zu verpassen?
Das Problem liegt im Unterschied zwischen Grenzverkehr und Eindringungsverkehr.
Görlitz und Forst sind Grenzbahnhöfe.
Frankfurt Oderbrücke ist Grenzbahnhof.
Demzufolge ist Frankfurt (Oder) Pbf über den Grenzbahnhof hinaus.
Das trifft aber gemäß Grenzvereinbarung nur für Güter- und nicht DB FV- Züge zu.
Für DB FV/PKP ICccc ist Frankfurt (Oder) Pbf, der in der Grenzvereinbarung festgelegte Grenzbahnhof.
Das bedeutet für DB FV aber das jeder Betriebseisenbahner, welcher diesen Bahnhof anfährt und dort betriebliche Tätigkeiten ausübt,
über die Grenzvereinbarung geschult, unterrichtet und im Besitz dieser ist.

So ein Rechtsstaat hat Vor- und Nachteile.
Geltendes Recht ist nun mal zu beachten, auch wenn einem die dahinter stehende Logik nicht unbedingt einleuchtet.

Mein persönlicher Lösungsvorschlag würde ein langer Außenbahnsteig in BODK sein.
Mit geteilter Fahrstraße und Signalmäßiger Teilung der Fahrstraße vor der Systemwechselstelle.
Da könnte von der einen Seite der RE1 ran. Von der anderen Seite PKP PR oder???.
Fahrgastrechte über den Außenbahnsteig, und ab geht's wieder jeder in seine Richtung.
Keine Zweisystemfahrzeuge erforderlich.
100%-ige Vertaktung vorrausgesetzt!
Alle 2 h Posen, dazu versetzt alle 2 h Grünberg.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!
143 905-8 schrieb:
Ich gehe mal davon aus dass zwischen Zielona Góra und Rzepin ein Ersatzzug in Form von EN57 gefahren ist.

Durchaus möglich. Bei den letzten planmäßigen SEVs wegen Bauarbeiten (von denen im Frankfurter Bahnhof auch nichts zu erfahren war) führen Busse nach Rzepin, dort ging es dann mit den Regelzügen nach Zielona Góra weiter.

Zitat:
Wäre es theoretisch möglich einen EN57 bis Frankfurt Oderbrücke fahren zu lassen? Also bis Słubice mit Fahrgästen und dann weiter als Betriebsfahrt nach Oderbrücke zum wenden.

Das Thema hatten wir hier schonmal. Da hieß es, dass EN57 nicht nach Oderbrücke dürfen.

Zitat:
Zur Informationspolitik:
Theoretisch müsste man das Problem doch kennen und der Zugbegleiter (sofern dieser im SEV mitfährt) könnte in Frankfurt ja zum Bahnsteig gehen und die leute persönlich abholen.

Beim planmäßigen SEV war das eher ankommen, Leute raus, Leute rein, sofort zurück.

Zitat:
Zur Fahrzeugpolitik:
Die Lubuskischen VT´s fahren ja auch bis Görlitz und Forst, soweit ich weiß auch SA105 und SA133 . Können diese auch nach Frankfurt fahren?

Können sicher, nur dürfen nicht. :-)

Zitat:
Wo ist das Problem für alle SA139 (oder besser für alle Lubuskschen VT´s) eine Zulassung für Frankfurt zu verpassen?

Die haben ja keine Zulassung, sondern eine Sondergenehmigung. Wie der bürokratische Prozess dazu aussieht: Keine Ahnung. SA139er gibt es in Lubuskie aktuell übrigens 4, sollen aber mal 6 werden.
Pio schrieb:
Mein persönlicher Lösungsvorschlag würde ein langer Außenbahnsteig in BODK sein.
Mit geteilter Fahrstraße und Signalmäßiger Teilung der Fahrstraße vor der Systemwechselstelle.
Da könnte von der einen Seite der RE1 ran. Von der anderen Seite PKP PR oder???.

Technisch wäre das sicher machbar, aber ob man sowas zugelassen kriegen würde?

Von polnischer Seite wäre das PR, PKP PR gibt es seit fast 10 Jahren nicht mehr.

Zitat:
Keine Zweisystemfahrzeuge erforderlich.
100%-ige Vertaktung vorrausgesetzt!
Alle 2 h Posen, dazu versetzt alle 2 h Grünberg.

Und wovon träumst du nachts? :-)

Bräuchte erstmal mehr Fahrzeuge für den RE1 und dann entsprechende Verbindungen in Polen. Die Umsteigeverbindung ist eine der ganz wenigen Richtung Poznań, wo man nicht stundenlang irgendwo warten muss. Sogar über Zielona Góra und Zbąszynek geht das schneller.

Nach Zielona Góra im 2h Takt ist auch nicht annähernd vorhanden.
Pio schrieb:
Das Problem liegt im Unterschied zwischen Grenzverkehr und Eindringungsverkehr.
Görlitz und Forst sind Grenzbahnhöfe.
Frankfurt Oderbrücke ist Grenzbahnhof.
Demzufolge ist Frankfurt (Oder) Pbf über den Grenzbahnhof hinaus.
Das trifft aber gemäß Grenzvereinbarung nur für Güter- und nicht DB FV- Züge zu.
Für DB FV/PKP ICccc ist Frankfurt (Oder) Pbf, der in der Grenzvereinbarung festgelegte Grenzbahnhof.
Das bedeutet für DB FV aber das jeder Betriebseisenbahner, welcher diesen Bahnhof anfährt und dort betriebliche Tätigkeiten ausübt,
über die Grenzvereinbarung geschult, unterrichtet und im Besitz dieser ist.

Im Prinzip, ja. Nur dass bei diesen Zügen weder DB FV noch PKP IC damit etwas zu tun hat. Aber auch für DB Regio/PR dürfte es ähnlich sein, nur dass PR hier zwischen Grenze und FFO i.A. DB Regio fahren dürfte. Aber DB Regio dürfte dafür kaum extra Personal bereitstellen. Sie bezahlen einfach an PR, dass sie bis FFO fahren und bekommen dafür auch auf diesem Stück die Bestellerentgelte bzw. bei Fahrkarten zu DB-Tarif auch etwas von den Fahrgeldeinnahmen.

Herzliche Grüsse
Martin
Weltreisender schrieb:
Aber DB Regio dürfte dafür kaum extra Personal bereitstellen.

Richtig, da ist nur PR-Personal auf dem Zug. War auch schon so, als noch die DB einmal täglich auf der RB91 Frankfurt (Oder) - Berlin-Lichtenberg und zurück bedient hat, da wurde der Triebwagen in Ffo. an das PR-Personal übergeben.
143 905-8 schrieb:
Zitat:
Zur Informationspolitik:
Theoretisch müsste man das Problem doch kennen und der Zugbegleiter (sofern dieser im SEV mitfährt) könnte in Frankfurt ja zum Bahnsteig gehen und die leute persönlich abholen.

Zur Fahrzeugpolitik:
Die Lubuskischen VT´s fahren ja auch bis Görlitz und Forst, soweit ich weiß auch SA105 und SA133 . Können diese auch nach Frankfurt fahren?
Wo ist das Problem für alle SA139 (oder besser für alle Lubuskschen VT´s) eine Zulassung für Frankfurt zu verpassen?
Zur Info. Ja, andererseits wenn man das Personal irgendwie in FFO besser informieren könnte, Infoschreiben von PR mit Übersetzung, dann würden sie die Reisenden zum Bus lenken. So ist das ja ein Trauerspiel.

Alle SA 139 für FFO zuzulassen, wäre schön. Aber ist wohl sehr aufwendig und teuer. Aber ich wäre auch dafür.

Herzliche Grüsse
Martin
Ach, DB Regio kassiert Bestellerentgelte und dann gibt es nacheinander Totalausfälle?
Ich wundere mich ja auch, dass die DB da lieber ein Hotel bezahlt als eine Fahrkarte zur Grenzbrücke (oder die 5€ für die deutsche Taxe) und die ca. 20€ für das Taxi nach Rzepin. Aber sowas sieht vermutlich einfach "der Prozess" nicht vor.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.05.19 19:19.
Weltreisender schrieb:
Alle SA 139 für FFO zuzulassen, wäre schön. Aber ist wohl sehr aufwendig und teuer. Aber ich wäre auch dafür.

Herzliche Grüsse
Martin
Das ist schon passiert und es wird fleißig durchgetauscht, nur die ersten Wochen war immer der 006 im Einsatz.

Mfg





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.05.19 19:34.
Das ist höchst unprofessionell. Den Fahrgast aus Mailand hätte man bis Posen mitnehmen sollen.
RBD-S schrieb:
Das ist höchst unprofessionell. Den Fahrgast aus Mailand hätte man bis Posen mitnehmen sollen.
Was ist da unprofessinell? Der Talgo ist ein reiner Unternehmenszug der RZD und daher interessiert es dort keinen, wenn PR oder sonst einen Unternehmen nicht
in der Lage ist seine Aufgaben zu erfüllen.
Ich hab auch noch nicht gehört das sowas in anderen Branchen üblich ist, wenn ich mein Packet mit Hermes schicke kommt auch nicht DHL dafür angefahren, wenn es Hermes nicht auf die Reihe bekommt.

Zitat
Der Talgo ist ein reiner Unternehmenszug der RZD
Der betriebliche Beförderer dafür ist aber DB Fernverkehr auf dem deutschen Abschnitt.
warakorn schrieb:
Der betriebliche Beförderer dafür ist aber DB Fernverkehr auf dem deutschen Abschnitt.

Heißt also da sitzt wohl noch ein DB-Lokführer auf dem Sattel, wenn der Zug ausfährt? Na Fahrkarten wird der wohl nicht ausgeben. Und ob die RZD-Zugbegleiter das überhaupt dürfen? Auf den Aushängen zu dem Zug ist auch immer zu lesen, er dürfe nur mit vorhandener Reservierung genutzt werden.

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