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Hej hej!

In Teil 4 hatten wir paar ganz gute Eindrücke im Süden von Norrbotten in der Gegend von Älvsbyn und dem minder magischen Gleisdreieck Nyfors einsammeln können. Allerdings hatte während unseres Aufenthaltes im "Süden" die Wettervorhersage eine ziemliche Kehrtwende gemacht, die uns veranlasst hatte, die gesamte Rückreise umzubuchen. Das Ergebnis: Wir sind wieder hier, in unserem Revier! Zwischenzeitlich war Kiruna sicher auf der einen Seite um ein Haus ärmer, auf der Seite des Baubooms aber sicher auch um das eine oder andere Haus reicher geworden. Unser Hotel Kebne stand jedenfalls noch, das war die Hauptsache! Hier soll dann auch diese Geschichte beginnen. Zieht euch warm an, es wird kalt!

Nicht versäumen möchte ich, den bisherigen Kommentarschreibern für ihre Hinweise und Ergänzungen zu danken. Erst durch sie erfüllt ein Forenbeitrag seinen Sinn!

Viel Spaß beim Mitreisen,
Jan

Link zu Teil 1: [www.drehscheibe-online.de] - Stockholm und Anreise
Link zu Teil 2: [www.drehscheibe-online.de] - Zwischen Björkliden und Kiruna
Link zu Teil 3: [www.drehscheibe-online.de] - Kiruna und Fahrt in den "Süden"
Link zu Teil 4: [www.drehscheibe-online.de] - Älvsbyn und zurück nach Kiruna




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Kurze Erklärung zu der Skulptur, die ich nun zum fünften Mal als Titel zeige: Sie heißt "Totem" und soll die gegensätzliche Aspekte ihres Standortes wiederspiegeln: Industrie und Natur. Und ihr Standort ist - natürlich mitten im magischen Gleisdreieck!

Freitag, 05.04.2019

Nun war er da, der von allen Wetterdiensten mit topp Wetter angekündigte Tag. Als ich um 5.50 - zehn Minuten vorm Wecker - mal vorsichtig hinausblinzelte, sah ich allerdings Wolken! Wo kommen die denn jetzt her? Ach so, Entwarnung, die kamen aus irgendeinem Schlot auf dem Kirunavaara, alles gut! Ansonsten war der Himmel stahlblau. Die Nacht war nach der Nordlicht-Aktion kurz gewesen. Aber heute sollte es zu tun geben! Punkt 6.30 traten wir beim Frühstück an.

Bald wurden wir gewahr, dass wir nach dem Cargonet-Zug gestern Abend auch noch Zug 2 und 3 dieses Dreierbündels fotografieren konnten. Die beiden waren wohl irgendwo "leicht" hängen geblieben und jetzt akut im Zulauf! Wir fuhren nach Rensjön, wo wir 41902 mit +707 und 41962 mit +683 fotografierten.

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Gefühlt haben wir bislang auf der Erzbahn fast mehr Cargonet- als LKAB-Züge abgegriffen. Diese Statistik pushen wir jetzt noch etwas mit 41902...

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... und 41962, beide stark verspätet in Rensjön.

Dieses waren nicht die einzigen verspäteten Züge. Komischerweise war es bei den Personenzügen ähnlich unterschiedlich: Der Nachtzug 94 sollte pünktlich sein, doch Regio 96 wird mit +3Std ab Boden erwartet, weil der zweite Nachtzug aus Stockholm / Göteborg so stark verspätet im Zulauf ist. Dies nur mal so vorab. Wir fuhren für einen nun anstehenden Erz-Leerzug nach Torneträsk. Eigentlich war der noch büschen früh für das Motiv mit dem EG (J) bzw der S-Kurve (Y), aber der Zug zwei Stunden später sollte laut norwegischem daglig graf ausfallen. Wir hatten Glück: Zug 19905 fuhr ins Ausweichgleis ein und hatte besseres Seitenlicht als erwartet.

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Der Erzleerzug 19905 fährt zur Kreuzung in den Bahnhof Torneträsk ein. Nein, der Volvo ist nicht unser Mietwagen :-)

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Yannick war durch den Tiefschnee auf eine Anhöhe gepflügt und hatte im letzten Moment den perfekten Ausblick in die Einfahrkurve gefunden.

Nun wollten wir nach Vassijaure. Jaaaa, die Welt ist nicht mehr westlich von Björkliden zuende! Die Straße ist wieder frei. In der Zeitung war von Rekord-Schneehöhen in Riksgränsen von 378cm zu lesen. So'n bisken neugierig waren wir ja nun doch, wie das da oben aussieht. Und es war eindrucksvoll! Hinter Björkliden wuchs die Schneebande der Straße sichtlich in die Höhe, und Vassijaure war wirklich die Show mit seinem Schluchtensystem der Wege durch den Schnee.

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Die Schneeschluchten von Vassijaure.

Dank vieler Scooterspuren konnte man sich allerdings auch AUF der Schneedecke fast völlig frei bewegen. Erst schauten wir uns den klassischen Ausblick auf das EG an, dann liefen wir hoch auf den Hang westlich des Bahnhofs, von dem man den herrlichen Weitblick in die Landschaft hat. Yannick entschied sich für den Ausblick, ich lief hingegen in den Bahnhof zurück, wo ich mir die Chance auf einen erhöhten Standpunkt von der hohen Schneedecke nicht nehmen lassen wollte. Zwanzig Minuten vor der Zeit von Regio 95 fuhr bereits der Nachtzug 94 zur Kreuzung ein.

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SJ Nattåg 94 fährt in Vassijaure zur Kreuzung ein.

Der Zug kam so weit hinten zum stehen, dass er mich für den Regio nicht all zu sehr stören sollte. Alles war gut. Ich hoffte auf einen wenigstens einminütigen Aufenthalt des 95, damit ich den auch nochmal ein Mastfeld weiter nehmen könnte. Doch es kam völlig anders. Als sich endlich und bereits paar Minuten nach Plan der Pantograph des 95 langsam hinterm 94 in den Bahnhof schob, wurde er immer langsamer und kam bereits vorm Bahnsteig zum stehen. Häääh? Der 94 fuhr noch nicht los, offenbar hatte der 95 so früh angehalten, dass die Weiche noch nicht frei war. Irgendwann fuhren dann beide los. Der 94 war damit schnell verschwunden, doch der 95 dachte ja nicht im Traum daran, am Bahnsteig nochmal anzuhalten. Doch damit nicht genug: Zum zweiten Mal in diesem Urlaub löste meine Kamera nicht aus! Erst, als ich sie in Panik aus- und wieder einschalten wollte, löste sie einmal mit dem Ausschalten aus. Zufällig war der Zug da gerade an einer idealen Position, aber den Bildausschnitt hatte ich etwas verrissen; ich wollte die verschneiten Häuschen links eigentlich KOMPLETT im Bild haben. Na ja, immerhin hatte ich einen brauchbaren Schuss hinbekommen, aber meine Kamera bereitete mir im weiteren Verlauf eine gewisse Sorge...

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Entgegen der Erwartung rollt Regio 95 ohne Halt durch den Bahnsteig von Vassijaure.

Wir folgten dem 95 nach Abisko Östra. Dabei machte sich das irgendwann mal absolvierte ADAC Fahrtraining bezahlt, als nach einem geraden Abschnitt mit normal befahrbarem Asphalt in einer Kurve plötzlich Eis mit ätzenden Spurrillen einsetzte, die einen zur Mitte lenkten, und gleichzeitig ein LKW entgegen kam... Und schwedische LKWs können anscheinend nicht bremsen (oder nur, wenn sie im Straßengraben gelandet sind wie neulich der). Na ja, nix passiert, alles gut! Unsere Hoffnung war, den Zug aufgrund seiner Halte wieder einzuholen. Hinter Björkliden sah das gar nicht gut aus, wir sahen ihn bereits weit voraus fahren. Doch in Abisko Turist stand er noch; da waren offenbar paar Skier mehr zu verladen. So konnten wir ihn ohne Eile bei der Ausfahrt aus Abisko Östra bekommen.

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Nun haben wir alle drei Empfangsgebäude mit Trafoturm durch: Sieht ähnlich aus wie das Bild zuvor, zeigt Regio 95 aber diesmal im Bahnhof Abisko Östra.

Nun hofften wir ein wenig auf den Erzzug, der dem Regio neulich im Blockabstand gefolgt war. Na ja, Blockabstand war es heute nicht, aber Leerzug 9909 kam immerhin und kreuzte auch erst in Stordalen mit seinem Gegenzug, so dass wir ihn gut in Abisko Östra vom Bahnsteigende aufnehmen konnten. Wäre er in die Ausweiche gegangen, hätten wir "alt" ausgesehen, denn dann wäre er links an uns vorüber gekommen und wir hätten auf der Schattenseite gestanden.

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Es folgt Erzleerzug 9909, den wir vom Bahnsteigende in Abisko Östra nehmen.

Interessant fand ich den neuen Bahnsteigaufgang, der eben nicht nur eine Treppe beinhaltet, sondern auch Toiletten (unten), einen Fahrstuhl und einen Warteraum (oben). Das ganze war selbstverständlich mollig warm beheizt und blitzeblank sauber. Dass die Kreuzung mit dem Mgt 9912 erst in Stordalen stattfand, hatte einen weiteren entscheidenden Vorteil: Wir konnten den nochmal vom Skihang in Björkliden aufnehmen. Dabei hofften wir auf einen gut ausgelasteten Schlepplift, den wir dann im Vordergrund hätten nehmen können. Doch da vor Zugdurchfahrt gar niemand hoch fuhr, fotografierten wir doch lieber "konventionell".

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Nochmal der 9912 in Björkliden, diesmal ohne Wolken über der Lapporte.

Nun hatten wir es eilig. Wir hatten ja nun beide noch Ausblicke von oben im Bereich des Bf Torneträsk offen. Die wollten wir gern mit dem nächsten Erzzug umsetzen. Kurz nach unserer Abfahrt von Björkliden vermeldete das System bereits die verfrühte Abfahrt des Mgt 9914 ab Kiruna. Prognostizierte Durchfahrt Torneträsk 14:26. Prognostizierte Ankunft Torneträsk Hauptstraße für uns: 14:26. Finde das Problem! Da mein Chef mir mal erklärt hat, es gäbe keine Probleme, sondern nur Herausforderungen, ließen wir uns davon nicht entmutigen. Wir wählten für die Fahrt Preisstufe 2 und der Erzzug setzte durch eine Kreuzung noch paar Minuten zu. So kamen wir gut zueinander und so schafften wir es auch noch, unsere Feldherrenhügel zu erklimmen. Der Weg zu meinem Punkt war ja schon gut ausgetreten, und Yannick hatte sich auf seinem Hügel bei einem Vorbesuch auch schon autobahnverdächtige Wege freigetrampelt.

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Mgt 9914 rollt durch den einsam gelegenen Bahnhof Torneträsk mit dem gleichnamigen See im Hintergrund. Mir war der Blick vor allem deshalb wichtig, weil man jetzt im Winter deutlich mehr vom Zug sieht; vor dem Gleis wuchern halt doch so einige Büsche.

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Yannick wählte statt dessen den Hang gegenüber des Empfangsgebäudes und schaut sich die Einfahrt des Zuges an.

Na ja, von hellster Leuchtkraft war der Zug nun nicht gerade, aber man hatte den Blick wenigstens. Der Regio, der ja sonst um diese Zeit kommt, würde uns heute ja nun wegen seiner dreistündigen Anschlussaufnahme in Boden versetzen. Aus irgendeinem Grund hatte er es nichtmal mit +3Std geschafft, sondern krauchte jetzt mit um die fünf Stunden Verspätung durch die Gegend. Nun ja. Somit und weil LKAB mal wieder äußerstes Minimalprogramm fuhr, hatten wir jetzt genau gar nichts zu tun. Erstmal schlugen wir nen Kurs auf Kiruna ein. Ja, das magische Gleisdreieck zog uns an; da könnte man nochmal den Hector machen. Doch nach paar Kilometern vermeldete Yannick, dass der soeben abführe.

So stellten wir uns einfach in Rautas an den BÜ und machten Päuschen bzw ich schrieb schon mal etwas Bericht. Rechtzeitig zur nächsten Zugbewegung, dem schwatten Erzzug 42603, begaben wir uns wieder nach Rensjön. Dort wollten wir aber nicht dasselbe Bild wie gestern machen und stellten uns weiter hinten in die Kurve auf einen großen Schneehaufen. Daneben stand ein kleines Häuschen im Birkenwald und verschiedene samische Bauten wie diese aufgeständerten Kühlhäuschen. Ein Hund bellte uns an. Wir dachten, der wäre da irgendwo angeleint, doch plötzlich kam er näher. Und nicht nur das - er kam zu uns auf den Schneeberg hoch! Da war allerdings bereits deutlich, dass er in friedlicher Mission unterwegs war. Nachdem er es sich auf Yannicks Füßen bequem gemacht hatte, gab es jede Menge Streicheleinheiten, später auch noch Stöckchenspiel. Für den Tf des 42603 muss es ein Bild für die Götter gewesen sein, wie da zwei Männer und ein Hund auf dem Schneehaufen stehen. Für den bald folgenden Nachtzug 93 stellten wir uns nochmal ans Bahnhofsgebäude.

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Schneeberg mit Yannick und Hund.

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Erzleerzug 42603 nach Pitkäjärvi rollt durch den Bahnhof Rensjön.

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SJ Nattåg 93 folgt einige Zeit später.

Da wir nun mal langsam mit einem Erzzug von Kiruna rechneten (lt norwegischem Daglig Graf wäre einer fällig), wechselten wir zum BÜ in Rautas zurück. Dort war allerdings schon wieder das Strecken-Ausfahrsignal NACH Kiruna gezogen! Nach einiger Zeit rollte Leerzug 9913 auf den BÜ zu.

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LKAB Leerzug 9913 durcheilt den Bahnhof Rautas.

Waren wir jetzt durch? Nö! Natürlich wollten wir auch heute den 93 noch bei der Ausfahrt aus Kiruna im Gleisdreieck nehmen. Eigentlich hatte ich dabei an dieselbe Perspektive wie beim ersten Versuch gedacht, doch irgendwie stand man dann doch anders. Und man wusste nicht, wohin mit dem eigenen Schatten. Deshalb war dies zumindest von meiner Seite die wohl ungeglückteste Variante des ausfahrenden Dreiundneunzigers. Da wir ja schon zwei Varianten gezeigt haben, belassen wir es mal dabei.

Irgendwie war uns das Licht noch viel zu gut und intensiv, um jetzt paar nötige Besorgungen zu starten. Gerade für Fahrten von Kirunavaara nach Kiruna Pbf hätte man ein tolles Streiflicht gehabt. Wir entschieden uns, einfach nochmal mit Signalsicht oben auf der Brücke zu warten. Und siehe da: Plötzlich ging tatsächlich das Signal für die gewünschte Relation auf grün! Was mochte das sein? Ein Gz von Svappavaara war noch weit weg, ein Norrtåg stand auch gerade nicht an. Ah, hatten wir nicht einen Zug vergessen? Ja! Der Regio 96 kam im schönsten Licht um die Ecke - mit nunmehr 263 Minuten Verspätung.

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Der kam dann auch noch: Regio 96 mit fast viereinhalb Stunden Verspätung.

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Das sind Werte...

Das war ein schöner Abschluss dieses gelungenen Tages! Nun musste noch bischen was erledigt werden: Tanken, Supermarkt, Hotel, Abendessen. Da es das Abschlussessen für hier oben wäre, musste es natürlich auch heute nochmal zum Thai gehen, wo ich die bewährte Nummer 14, allerdings nur medium spicy, wählte. Danach Hüttenabend im Hotel, wobei wir auch am heutigen klaren Abend nach Nordlichtern Ausschau hielten.

Um 22 Uhr zogen wir nochmal los. Zwar war vom Hotel nichts zu sehen gewesen, doch wollten wir uns das lieber mal von einer dunklen Stelle aus genauer anschauen. Wir hatten neulich an der Straße nach Kurravaara paar Kilometer hinter Kiruna eine offene Lichtung entdeckt, die wir einfach mal aufsuchten. Der Himmel im Westen war äußerst stimmungsvoll. Noch immer zeigte sich da ein Streifen Tageshelligkeit.

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Selbst um halb 11 Uhr abends zeigt sich noch der letzte Schimmer Tageshelligkeit am Horizont.

Aber so richtige Nordlichter gab es nicht. Paar konstante Schleier waren vorhanden, aber so richtig leuchtend war nichts. Deshalb fuhren wir nach ca 20 Min auch wieder zurück. Noch vor Mitternacht wurde es leise in unserem Kämmerchen des Hotel Kebne.

Samstag, 06.04.2019

Samstags und sonntags gibt es leider erst ab 7.30 Frühstück. Erst hatten wir überlegt, dass wir das dann eben ohne Frühstück machen, doch zeigte uns das System, dass wir doch noch paar Brötchen mitnehmen könnten. Vorher packten wir aber komplett zusammen und brachten das Gepäck ins Auto.

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Blick entlang der Signalgatan abwärts. Im alten Teil des Malmbangårds stehen Erzzüge nach Narvik und Svappavaara abfahrbereit.

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Die Schaukel kennen wir ja schon, diesmal allerdings mit anderem Holzhaus vor der Kulisse des Erzberges. Auch dieses Eisenbahnerviertel wird dem Erzabbau weichen müssen...

Mit einem zusätzlichen Coffe to go an Bord startete das Auto mit uns an Bord um 8 Uhr gen Westen. Auf leerer E10 ging es nach Torneträsk. Dort setzte ich Yannick ab, der meine Perspektive von gestern machen wollte. Für ihn ein kleiner Schock: Es war Samstag und Hochsaison. Rund um den Bahnhof stand alles voller Autos. Er entschied sich trotzdem für einen Versuch. Ich fuhr hingegen nach Rensjön zurück, wo ich gestern noch ne brauchbare Stelle gefunden hatte. Da musste ich aber noch lange warten, da man völlig überängstlich den 19905 in Bergfors an die Seite genommen hatte, um einen beladenen Erzer von Kiruna durchzulassen, mit dem ich genau gar nix anfangen konnte.

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Nach einer gefühlten Ewigkeit erreicht der 19905 Rensjön. Auch bei mir parkt ein Auto von einem der zahlreichen Hüttenbewohner im Bildausschnitt.

Heute muss wohl der Azubi die Disposition übernommen haben. Wie wir im Laufe der weiteren Autofahrt westwärts feststellten, hatte er den beladenen Erzzug in Stordalen an die Seite genommen, um ihn vom mit -20 laufenden Nachtzug 94 überholen zu lassen. Nun musste der Nachtzug bei seinem nächsten Verkehrshalt in Abisko Östra natürlich die 20 Minuten abstehen. Kurzerhand durfte der Erzzug den Personenzug hier wieder überholen...

Wir hatten uns mittlerweile in Vassijaure für den Panoramablick gen Westen aufgebaut. Auf norwegischer Seite war unsere Zuganzeige nicht die zuverlässigste. Danach sollte nun eigentlich der Erz-Leerzug 9907 mit rund +120 kommen. Dazu passte, dass der beladene Erzzug (der eben beschriebene mit den Überholungen) nun in Vassijaure an die Seite genommen wurde. Super, da schien ja wirklich was von Norwegen zu kommen! Warten... Nichts tat sich. Und dann zog plötzlich der Erzzug aus der Überholung wieder an und fuhr nach Norwegen aus.

Bei aller Lästerei über für Außenstehende nicht nachvollziehbare Dispositionen muss man natürlich dazu sagen, dass es tausenderlei nicht offensichtliche Gründe für solche Entscheidungen geben kann - von einer Weichenstörung bis hin zu Lokproblemen. Das "Durchpeitschen" von weit vor Plan fahrenden Reisezügen könnte natürlich bedeuten, dass es einen Notfall an Bord gab. Nach dieser These müssten die Krankenhäuser in Kiruna und Abisko aber gut zu tun haben. Ups, hatte ich "Krankenhaus in Abisko" gesagt? Da gibt es höchstens nen Tierarzt für Schlittenhunde...

Wir stehen noch am Panoramablick in Vassijaure. Ein Erzzug war also schon in der falschen Richtung durch. Und von hinten "drohten" weitere Züge. Der Nachtzug 94 und der schwatte Erzzug. Der Regio 95 hingegen, der passend für den Panoramablick käme, sollte 30 Min Verspätung haben. Wir vermuteten, dass die beiden Pz hier nicht kreuzen würden und dass der 94 also als erstes käme. Deshalb liefen wir auf einer Scooterspur westwärts, um von der anderen Seite her den Blick auf den freien Abschnitt zu haben.

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Nattåg 94 verlässt den Bahnhof von Vassijaure.

Es war einfach nur wunderschön hier. Der klare blaue Himmel, die weite weiße Winterlandschaft, die Berge. So geht ein Traum-Wintertag, auch wenn schon April ist. Heute war hier draußen natürlich Highlife. Alles war bei dem Traumwetter an diesem Samstag draußen. Leider waren die Skiläufer deutlich in der Unterzahl. Rund um Vassijaure waren fast alle mit Snowscootern unterwegs. Den Lärm und Gestank mussten wir hinnehmen, hatten sie uns doch immerhin mit ihren Kufen und Treibriemen zahlreiche Wege im Schnee geebnet. Bald hörte man auch den Schwatten von Osten in den Bf Vassijaure einfahren. Nun war aber wohl erstmal mit dem Regio 95 zu rechnen, weshalb ich zum Panoramablick zurückgelaufen bin. Die Rechnung ging auf.

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Der SJ Regio 95 ein Stück vor Vassijaure, Yannicks Perspektive.

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Der "Schwatte" verlässt nach Ankunft des Regio den Bahnhof Vassijaure.

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Regio 95 wird in Kürze Vassijaure erreichen. Der Blick reicht bis nach Riksgränsen.

Yannick nahm hinten noch den Schwatten mit und kam dann auch zu Fuß angelaufen. Bevor wir uns jetzt mal eine vermutete Möglichkeit in Katterjåkk anschauen wollten, haderten wir noch etwas, ob nicht doch der 9907 noch von Norwegen rüber käme. Der kam dann nicht. Aber es kam etwas, nämlich ein Leerzug aus dem Militärverkehr. Schwarze Lok mit viiielen leeren Wagen. Falsch! Der erste Wagen war sogar beladen ;-)

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Suuuuper, da kam ja der passend lange Zug für's Motiv :-)))

Wir liefen zum Auto und fuhren nach Katterjåkk. Katterjåkk musste man sich so vorstellen: Die "Dorfstraße" war eine Schlucht, an deren Rändern sich die Schneewälle bis zu drei Meter hoch auftürmten. Die Schlucht war breit genug für drei Autos. Das war auch nötig, weil links und rechts alles zugeparkt war. Gelegentlich zweigten seitlich Nebenschluchten ab, die sich Parkplätze nannten. Sie waren restlos voll, und zwischen den parkenden Autos standen die Autos, die noch keinen Parkplatz hatten, mit ihren verzweifelten Insassen. Alltägliches Verkehrschaos in einem Wintersportort an einem sonnigen Winterwochenende.

Uns rettete praktisch, dass die Straßenschlucht in eine Nur-für-Anlieger-Schlucht überging. Wohl wissend, dass da ja noch der Bahn-Hp kommen soll, an dem nachher irgendwann unser Nachtzug hält, sahen wir für uns durchaus ein Anliegen und parkten die Karre letztendlich kurz vor der Bahn an der Zufahrtschlucht zu einer freigeschaufelten Ferienhütte. Direkt vor einem Halteverbotsschild. Nun ja, wir wollten uns ja nur mal kurz umschauen... Das Umschauen endete weit oben am Abfahrtshang, den die Pistenraupe auch für Fußgänger hinreichend planiert hatte, an einem wahren Traum-Panoramablick, an dem wir auf Mgt 9912 warteten. Yannick war zum Glück gleich die Piste hochgetobt, während ich noch ängstlich in Autonähe rumkrauchte. Er hat mich dann aber per Handyfoto davon überzeugt, dass der Ausblick jedes Falschparken-Ticket rechtfertigen würde.

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Spuren im Schnee: Am Skihang oberhalb von Katterjåkk.

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Der 1361m hohe Vassitjåkka ist eine der markanten Bergspitzen in der Umgebung.

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Mgt 9912 erscheint zunächst als Scherenschnitt drüben am anderen Hang...

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...und biegt dann in die Kurve von Katterjåkk ein.

Als der Zug durch war, liefen wir schnell wieder zum Auto zurück, das zum Glück noch keine Parkkrallen angelegt bekommen hatte. Einem Bob im Eiskanal gleich ging es wieder abwärts zur Hauptstraße. Der Blick auf die Uhr und die Bahnverkehrslage brachte die Erkenntnis, dass wir es noch zum Regio 96 nach Torneträsk schaffen würden. Ja, wir wollten dort gern nochmal den verhältnismäßig hellen Personenzug haben und hofften natürlich auch auf eine rotgraue Lok.

Jetzt war eine gute Zeit zum fahren. Alle waren auf der Piste, niemand auf der Straße. So kamen wir gut durch. In Torneträsk war die Parkplatzlage auch nicht ganz so prekär. Yannick stellte sich gleisnäher und ich suchte wieder den oberen Observationspunkt auf. Die Rechnung ging auf, der Zug kam heute wieder mit rotgrauer Lok. Dafür hatte der erste Wagen ein ziemlich großes, der zweite und dritte Wagen kleinere Graffiti. Na super... Aber da muss halt Photoshop ran.

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Nochmal der Blick von oben auf den Bahnhof Torneträsk - diesmal mit Regio 96. Paar Graffiti wurden elektronisch beseitigt.

Damit war unser Tagesprogramm praktisch beendet. Gemütlich fuhren wir nach Kiruna zurück, ließen uns noch ein letztes Mal vom Gleisdreieck Peuravaara magisch anziehen - aber nur, um auf dem Parkplatz das Auto etwas aufzuräumen und uns einiger warmer Klamotten zu entledigen. Dann zogen wir weiter ins Gewerbegebiet, wo wir das Auto auftankten und bei Coop Reiseproviant besorgten. Wir hatten mit Europcar verabredet, dass wir das Auto auf den Europcar-Stellplatz am Bahnhof mit Schlüsseleinwurf stellen dürften. Und so nahmen wir dann Abschied von unserem strahlend weißen Neuwagen mit dem starken Sch(m)utzpanzer aus dreckigem Eis.

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Eine letzte Schneewehe musste bestiegen werden, um den Autoschlüssel einzuwerfen. Hatten wir auch nichts im Auto vergessen?

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Wir können Nattåg 93 heute nicht in unserem Gleisdreieck fotografieren, da wir diesmal drin sitzen wollen. Und wir hätten uns heute auch bös' geärgert, da der bei Abfahrt führende Bistrowagen vollkommen beschmiert war. Da hatten wir die letzten Tage Glück gehabt.

SJ Nattåg 93 Kiruna 18.32 - Boden C 21.50

Das Reservierungssystem muss man nicht verstehen, oder? Wir wollten im Sitzwagen nur nach Boden, wurden aber in den zwangsläufig volleren Stockholmer Sitzwagen gebucht. Und zwar einer am Gang in einer Zweierreihe und einer auf der anderen Gangseite am Gang in einer Vierergruppe. Der Wagen nach Luleå war hingegen ziemlich leer. Natürlich setzten wir uns um und hatten dann mitsamt unserer Salate eine sehr angenehme Fahrt. Dazu trugen auch die Mariestads bei, die Yannick gleich nach Abfahrt aus dem Speisewagen besorgt hatte. Es ging im Licht der untergehenden Sonne durch die wunderschöne Schneelandschaft. Der Abschnitt Kiruna - Gällivare führt völlig abseits aller Straßen durch die Steppe, die durchaus ihre hügeligen Abschnitte hat.

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Im Abendlicht leuchtet das Bierchen doch gleich doppelt so schön...

Irgendwann fiel uns auf, dass der Zug sehr viele Weintrinker an Bord hatte. Viele Leute kamen vom Speisewagen mit Weinflaschen in den Händen. Als ich hinter Gällivare die zweite Runde Mariestads besorgen wollte, wurde mir an der Fressluke auch Wein angeboten. Bier sei aus. Man würde aber extra in Boden den Speisewagen tauschen, dann wäre auch wieder Bier an Bord. Na ja, so ähnlich klang die Erklärung des Schaffners, der gleichzeitig den Speisewagen schmiss. Immerhin wurden wir weder in Gällivare, noch in Nattavaara, noch in Murjek von Zusteigern von den Plätzen vertrieben. In Gällivare war das Glück, an den anderen beiden Stationen lag das daran, dass es gar keine Einsteiger gab...

SJ Nattåg 93 Boden C 22.09 - Stockholm C 9.45

Wir konnten in Boden bereits vorm Rangiermanöver in unseren Schlafwagen einsteigen. Was dann etwas länger dauerte, das war die Beschaffung eines weiteren Bieres. Erst dauerte es ewig, bis aus Richtung des Zugteils aus Luleå, in dem wir den Schlafwagen hatten, die Verbindungstür zum Speisewagen geöffnet wurde, dann war ein Franzose vor mir, der mit seiner PIN nicht klar kam.

Aber ein Schlafabteil mit eigener Dusche/WC zu haben, war schon komfortabel. Der Wagen schien nicht gerade der allerneueste zu sein, aber der Platz in der Nasszelle war ordentlich, die Dusche funktionierte geradezu perfekt und der Wagen lief herrlich ruhig. Platz für unsere großen Koffer gab es jedoch gar nicht. Da wir allerdings nicht raus mussten, konnten wir die gut vor der Tür einkeilen.

Sonntag, 07.04.2019

Nach anfänglichen temperaturbedingten Einschlafproblemen, die wohl durch die getrennt zu regulierende Heizung (Bollerofen unterm Fenster, erst gar nicht entdeckt) und Klimaanlage (was nutzt es, die auf kühlen zu stellen, wenn der Ofen bollert) verursacht wurden, konnte ich bei geöffnetem Klappfenster gut schlafen.

Nach 8 Uhr liefen wir zum Speisewagen, um das inkludierte Frühstück einzunehmen. Eigentlich hätten wir lieber in der Lounge in Stockholm gefrühstückt, doch die macht sonntags halt erst um 12 Uhr auf. Der Speisewagen war ziemlich voll, doch wir bekamen immerhin einen kleinen Ecktisch. Wir waren ja gespannt darauf, was für ein "Keks" da nun als inkludiertes Frühstück kredenzt wird. Um so positiver überrascht waren wir, dass wir uns aus dem reichhaltigen Angebot an Sandwichs, Wraps, Crepes usw zwei Packungen aussuchen konnten. Dazu gab es natürlich Kaffee. Und einen Saft. Einzeln gekauft hätte man für die Sachen ca 13 Euro pro Person bezahlt. Da armortisierte sich der 1.Kl-Aufpreis ja fast.

Der weitere Plan für Stockholm sah vor, ab Mittag nochmal an den Stadtbrücken zu fotografieren. So, wie sich die Wettervorhersage derzeitig darstellte, sollte das Wetter genau das unterstützen, denn ab Mittag sollte es sonnig werden. Die verbleibenden Stunden des Vormittags nutzten wir zu einer ausgedehnten Runde kreuz und quer durch die Altstadt, die schließlich im Grändens Café endete, wo es hervorragenden Cappuchino gab.

Als man langsam damit rechnen musste, dass das Licht seitlich genug stände und im Himmel immer wieder blaue Flächen auszumachen waren, liefen wir zu den Brücken. Die Norra Järnbanebron fanden wir von der Kulisse her nicht so toll, deshalb wechselten wir direkt zur südlichen. Das wurde nun aber wettertechnisch alles sehr mühsam. Wir mussten laaaaange auf kurze Sonnenintermezzi warten. Als wir nach anderthalb Stunden drei Züge mit Sonne und ohne all zu großen Personen- oder LKW-Schaden aufgenommen hatten, waren wir uns einig, dass wir Hunger hatten und lieber die verbleibende Stunde für ein Mittagessen in der Bahnhofsgastronomie nutzen sollten.

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Vorbei ist der Schnee; kalt ist es aber trotzdem noch: Stockholm mit dem Stadshus.

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Auf der Södra Järnbanebron zeigen sich ein X2...

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...und der Flirt von mtr express mit den Gebäuden von Riddarholmen im Hintergrund.

So bummelten wir also gemütlich über Riddarholmen und das Straßenbaustellgewühl am Nordufer zurück zum Hauptbahnhof, wo wir uns unsere Mahlzeiten von Burger King (Y) und einem türkischen Imbiss (J) zusammensuchten und gemeinsam in der Fressmeile verputzten. Mit an der langen Tafel saß ein deutsches Filmteam, das an einer Reportage über die unterschiedlichen Lebensbedingungen in Europa drehte. Man war gerade beim Kapitel "teuer". Aber Rumänien stand bei denen auch noch auf der Reiseliste...

Yannick hatte herausgefunden, dass der Arlandaexpress für zwei zusammen reisende Erwachsene deutlich günstiger ist. So kam ich dann auch zum ersten Mal in den Genuss einer Fahrt mit dem Arlanda-Express, also dem speziellen Flughafen-Schnellzug. Wir nahmen den Zug um 14.15 und hatten dann im Flughafen noch genügend Zeit zu unseren SAS-Flügen um 17:00 nach Frankfurt und 17:15 nach Hamburg. Check in und Sicherheit klappten problemlos, und bald war es mal wieder Zeit "tschüßß!" zu sagen.

SK 2647 Stockholm 17.15 - Hamburg 18.15

Im Metronom vom Hamburger Hbf nach Harburg (ach nee, war ein Cuxhavener, das ist ja jetzt Start und nicht Metronom) saßen bei mir in der Klappsitzecke drei Frauen und unterhielten sich auf schwedisch. War ich wirklich in den richtigen Flieger gestiegen? Nach einem kurzen Fußweg traf ich allerdings wohlbehalten auf meinem Wilstorfer Hügel ein. Ja, ich war zuhause! Und ich werde sicherlich noch häufig an diese schöne Wintertour, die mühsam anfing und dann immer besser wurde, zurückdenken. Danke auch an Yannick, es hat mal wieder Spaß gemacht!


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Super, danke! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 09.05.19 20:11

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
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Na dann will ich mich im letzten Teil dann auch für den wie immer tollen Reisebericht bedanken! Auch wenn der Urlaub anfangs äußerst mühsam war, die letzten Tage versüßten wirklich Alles...

LG
Yannick

10564-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.10.15 18:29

Hallo Jan!

Geht doch... :)

Spaß beiseite. DAS ist doch mal eine Ausbeute! Da habt ihr ja noch einmal richtig km geschrubbt. Man konnte als Erzbahn-Fahrer wieder super mitfühlen. Das, was ihr hier präsentiert ist weit mehr als nur Eisenbahnfotografie.

Hut ab!

Freundschaft!
F. O.
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Krückau - Rhein - Isar - Elbe - Leine - mein Bildungsweg ist eine Flusskreuzfahrt!
Hallo Jan (und Yannick),

nach den ganzen positiven Rückmeldungen muss ich jetzt doch mal eine Beschwerde, bezüglich des durch den Bericht ausgelösten Fernwehs, loswerden ;-). Seit wir 2016 mal für ein paar Tage an der Malmbanan waren möchte ich da wieder hin, aber das geht ja offensichtlich nicht nur mir so.

Daher vielen Dank für die, wie immer, sehr unterhaltsamen und perfekt bebilderten Beiträge.

Gruß Bastian
Moin Jan,

Vielen Dank auch meinerseits für den wiedermal tollen Reisebericht. Leider habe ich es bislang noch nicht weiter nach Norden geschafft als den südlichsten Punkt eurer Reise in Stockholm. Umso mehr begeistern mich eure Aufnahmen aus dem "richtigen" Norden. Da hat es sich wiedermal gelohnt, ein paar Tage Schlechtwetter auszusitzen bei der Krönung mit dem letzten beiden Tagen!

Gruß,
Tobias

Mehr Reiseberichte und Serien rund um die Straßenbahn- und Schmalspurfotografie auf [www.tramtrain.de]
Verzeichnis meiner Berichte auf DSO: [www.drehscheibe-online.de]
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Sehr interessanter Bericht

geschrieben von: E 44 051

Datum: 12.05.19 17:37

Hallo Jan (und Yannick),

vielen Dank für den spannenden Reisebericht aus weißen Apriltagen. Natürlich mit gewohnt tollen Bildern. Ich habe alle Teile genossen.

Auch abseits der Eisenbahn war er sehr informativ und sehenswert. Spannend für mich der laufende "Umzug" Kirunas, und schön die Nordlicht-Bilder.

Freundliche Grüße aus Leipzig von
Ralf...

...der sich schon auf seine bevor stehende Pfingsttour in die Slowakei und Ukraine freut.


Meine Reiseberichte: [www.drehscheibe-online.de]