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 08/01 - Auslandsforum "classic" 

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Hallo zusammen,

Weiter geht es mit dem Reisebericht aus Grossbritannien, hier geht es zu den vorherigen Teilen:

Teil 1 (Anreise nach GB)
Teil 2
(Cumbria)
Teil 3 (York und Umgebung)
Teil 4
(North Wales)

Pünktlich am Mittag bestieg ich in Porthmadog den aus Pwllheli kommenden Dieseltriebwagen von Arriva in Richtung Birmingham International. Da der Küstenabschnitt auf G-Maps ganz schön ausgesehen hatte, hatte ich den zeitlichen Umweg über Porthmadog der erneuten Fahrt via Bangor - Chester vorgezogen, Ziel für den Abend war nämlich Cardiff in South Wales.

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1 – Einfahrt des Class 158 in Porthmadog


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2 – Die Signaltechnik ist ganz interessant, laut Wikipedia war die Strecke einer der europaweit ersten Versuchsträger von ERTMS

Tatsächlich ging es dann auch für eine ganze Weile sehenswert der Küste entlang, der an wirklich jeder Milchkanne haltende Triebwagen war von Urlaubern gut frequentiert und teilweise stiegen Leute an Haltestellen ein, welche nur aus einer kurzen Plattform mit Blumenbeet bestanden. Das Tempo war dabei eher gemächlich, die 50 km/h wurden nur selten übertroffen, dafür begleitete einem das unverkennbare Geräusch von regelmässigen Schienenstössen bis nach Machynlleth. Dort dockte nach kurzer Wartezeit ein identischer Doppeltriebwagen aus Aberystwyth (Achtung Zungenbrecher!) an und in deutlich flotterer Fahrt mit wenig Zwischenhalten ging es so vierteilig durch die walisische Hügellandschaft nach Shrewsbury.

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3 – Derartige Schwemmebenen gibt es immer wieder zu sehen


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4 – Trailerparks und Steinmauern säumen die Strecke dem Wasser entlang


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5 – Exemplarisch einer der minimalistischen Halteorte zwischen Porthmadog und Machynlleth


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6 – Es ist offensichtlich Ebbe als der Zug über den Afon Mawddach bei Barmouth fährt


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7 – Teilweise gibt es richtig schöne Ausblicke über die Küste…


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8 - …besonders vor Machynlleth, wo der Zug für eine Weile dem River Dyfi folgt

In Shrewsbury war Umsteigen angesagt, in einem der schon aus Chester bekannten dreiteiligen Class 175 Triebwagen ging es mit zwanzigminütiger Verspätung wegen Wasauchimmer in Richtung Cardiff, eine angenehme aber unspektakuläre Fahrt.
Für die folgenden drei Nächte hatte ich mich in Cardiff einquartiert, da die Stadt ein guter Ausgangspunkt für einige meiner Ziele war und mehrere Nächte in Folge am gleichen Ort einfach praktischer sind. Was das Hostel betrifft hatte ich mit dem River House einen wahren Volltreffer gelandet, die sensationell gute und schon fast stutzig machende Bewertung von 9.6/10 auf Hostelworld ist auf jeden Fall gerechtfertigt. Besonders das in der Übernachtung bereits enthaltene Frühstück war klasse und auch die Zimmer befand ich als sehr praktisch, modern und sauber.

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9 – Das River House Hostel in Cardiff, welches nicht nur äusserlich etwas her macht

Nach einer ersten Übernachtung standen am nächsten Tag zwei Stadtbesichtigungen auf dem Programm, einerseits das bekannte Touristenziel Bath mit seinen römischen Thermen und andererseits die studentisch geprägte (fast-)Hafenstadt Bristol. Ersteres, weil mir die Stadt mehrfach empfohlen worden war und Letztere, weil ich dort noch einen Bekannten besuchen wollte. Zuerst einmal ging es aber ab Cardiff in einem umgebauten dreiteiligen Class 158 von Great Western Railways (GWR) direkt nach Bath, mit Richtungswechsel in Bristol Temple Meads. Im offensichtlich vor nicht allzu langer Zeit runderneuerten Innenraum sass es sich dabei in den weichen Polstern sehr bequem, auch Steckdosen und (theoretisch) Wifi waren vorhanden. Letzteres nur theoretisch, weil es bei mir de facto nicht funktionierte, wie übrigens auch bei ausnahmslos allen anderen Fahrten mit GWR. Die Jungs sollten mal mit Arriva Trains Wales korrespondieren um in Erfahrung zu bringen, wie man gescheites Wlan auf die Schiene bringt (und SBB-Meyer als Ehrengast einladen, wenn wir schon dabei sind).

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10 – Bequemes Interieur im GWR Class 158


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11 – Viele Züge sind noch im alten First Great Western Design unterwegs, hier im Bahnhof Bath Spa


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12 – So zum Beispiel auch dieser HST von Bristol nach London Paddington, ebenfalls in Bath Spa

Die Stadt Bath wusste beim anschliessenden Stadtrundgang durchaus gut zu gefallen, im Gegensatz zu der Backsteinarchitektur in vielen britischen Städten bestand hier die komplette innenstädtische Bausubstanz aus lokalem Sandstein (Bathstone). In den Gassen waren zwar viel zu viele Touristen unterwegs aber sobald man sich ein wenig von den Thermengebäuden entfernte war der Rummel einigermassen erträglich. Dank G-Maps fand ich noch den Weg zu einem anscheinend absolut unbekannten Aussichtspunkt südlich des Bahnhofs wo ich in aller Ruhe meinen Tesco-Salat verspeisen konnte während sich mir im Hintergrund verschiedene Züge auf dem Stadtviadukt präsentierten.

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13 – Die römischen Thermen sind DIE Attraktion in Bath, die riesige Warteschlange schreckte mich jedoch ein wenig ab


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14 – Städtebaulich ganz interessant ist der Royal Crescent, eine unübliche Wohnform welche man in ähnlicher Form z.B. auch in Bristol findet


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15 – Blick auf die Stadt vom erwähnten Aussichtspunkt, im Bahnhof steht gerade einer der neuen IET von GWR


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16 – Selbiger auf dem Stadtviadukt unterwegs in Richtung London

Nach Bristol ging es dann mit einem nigelnagelneuen Intercity Express Train (IET) von Great Western, von aussen sieht das Ding ja schon schick aus, gerade in der dunkelgrünen Lackierung. Ganz interessant war, dass der aus zwei Fünfteilern gebildete Zug in Bath Spa nicht an den Bahnsteig passte und daher die Türen der ersten zwei Wagen nicht geöffnet wurden. Den Innenraum fand ich optisch und akustisch sehr ansprechend, besonders gut gefielen mir die zweifarbigen Reservierungslichter, so sieht man (theoretisch) schon von weitem welche Plätze belegt sind. Der Zug roch auch fast fabrikneu und wurde offensichtlich erst vor kurzem in Dienst gestellt, so fehlten sogar noch die Sitzpolster in der zweiten Klasse und man musste auf unbequemen und harten Plastikschalen sitzen. Im Ernst, die in der zweiten Klasse verbauten Sitze in den ansonsten überzeugenden Zügen sind eine absolute Zumutung, so etwas von hart und unbequem, und das in einem Zug welcher von London nach Penzance fahren soll (bzw. wohl schon fährt). Shame on you Great Western Railway, wieder einmal wird am falschen Ort gespart, besonders wenn man sich als Vergleich den Innenraum der hauseigenen Class 158 Triebwagen ansieht, es ginge also.

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17 – Innenraum eines Intercity Express Train von GWR

Zum Glück war es für mich bis Bristol ja nur eine knappe Viertelstunde und somit eine dem Sitzkomfort entsprechende Reisezeit, ansonsten war die Fahrt sehr ruhig und leise. In Bristol gab es dann als Freundschaftsdienst eine Free Walking Tour von meinem Bekannten, der auch erstaunlich viel über die Stadt zu erzählen wusste, auf jeden Fall deutlich mehr als ich je über meine Heimatstadt zusammenstammeln könnte... Die grossen Touristenattraktionen sucht man in Bristol zwar vergebens aber z.B. die von einem gewissen Isambard Kingdom Brunel hinterlassenen Spuren waren berufsbedingt für mich ziemlich interessant. Endgültig überzeugt hatte mich die Stadt, als ich herausfand, dass die Ardham Studios, Macher von den legendären Stop-Motion-Werken Wallace & Gromit und Chicken Run, in Bristol ansässig sind.

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18 – Interessante Bauform einer Klappbrücke im Hafen von Bristol


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19 – Die von Brunel entworfene Clifton Suspension Bridge aus dem Jahr 1864 über den River Avon


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20 – Menschengrosse Abbilder zwei der berühmtesten Knetfiguren der Filmgeschichte sind an verschiedenen Orten in der Stadt anzutreffen. Eigentlich hätte ich ja noch Wensleydale kaufen sollen…

Am Abend ging es dann mitten im Berufsverkehr zurück nach Cardiff, wobei im Bahnhof Bristol Temple Meads auch unter den Pendlern allgemeine Verwirrung herrschte, da der von mir angepeilte Zug sowie ein verspäteter nach Cardiff nun etwa zur selben Zeit abfahren sollten. Eine Durchsage brachte dann aber Licht ins Dunkel und das Zugpersonal wartete geduldig bis sich der gesamte Pendlerstrom durch die Unterführung zum neuen Bahnsteig gewälzt hatte. Erneut via Severn Tunnel ging es zügig nach Cardiff, wo ich den Abend unspektakulär auf der Hostelterasse bei einem Bier ausklingen liess.

Der folgende Tag begrüsste mich dann wie geplant mit eitel Sonnenschein, in den Brecon Beacons sollte heute eine letzte längere Wanderung erfolgen. Zu diesem Zwecke nutzte ich erst einmal einen der S-Bahn-ähnlichen Vorortszüge von Arriva Trains Wales nach Merthyr Tydfil, eine von mehreren sogenannten “Valley Lines” nördlich von Cardiff. Der Class 150 Triebwagen traf bereits mit etwas mehr als zehn Minuten Verspätung in Cardiff Central ein, so dass mein Anschluss in Merthyr Tydfil schon leicht gefährdet war. Mittels einer unverständlich leisen Durchsage im Zug wurde dann allerdings darauf aufmerksam gemacht, dass der Zug aufgrund der Verspätung nach Cardiff Queen Street die Halte X bis Y auslassen werde um die Verspätung aufzuholen. Mir war es ja ganz recht, aber dummerweise hatten wohl einige Pendler nichts davon mitbekommen, dementsprechend waren Gesichtsausdrücke von verdutzt bis entgeistert auszumachen als vor dem Zugfenster Station um Station vorbeiflitzte, ohne dass der Zug auch nur ansatzweise verlangsamte. Immerhin konnten sich die verständlicherweise leicht angesäuerten Pendler damit trösten, angesichts des dichten Taktes beim nächsten Halt nicht allzu lange auf einen passenden Gegenzug warten zu müssen. Ansonsten verlief die Fahrt nach Merthyr Tydfil ohne weitere Vorkommnisse, in gemütlichem Tempo ging es erst durch die Vororte Cardiffs und dann einem beschaulichen Flusstal entlang, wobei angesichts des dichten Bewuchses nur vereinzelt Blicke auf die Landschaft erhascht werden konnte. Sogar hier im alten Vorortstriebwagen war übrigens prima funktionierendes Wlan vorhanden. In Merthyr Tydfil musste ich dann für den Rest des Weges auf einen ebenfalls aus Cardiff kommenden Bus zurückgreifen, angesichts der identischen Fahrzeit und dem Interrail-Ticket in der Tasche hatte ich den bimodalen Reiseweg mit Umstieg gewählt.

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21 – Dieser Class 150 Triebwagen hatte mich von Cardiff nach Merthyr Tydfil gebracht


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22 – Mit einem Bus dieser Bauart ging es weiter, natürlich wie immer mit Wlan und USB-Ports

Mittlerweile gewohnt rasant ging es also mit Stagecoach hoch auf den Pass zum Storey Arms Visitor Centre welches jedoch mit 100% private property sowie der kompletten Abwesenheit von so profanen Dingen wie Toiletten und/oder Mülleimern etwas seltsam daherkam, ein Besucherzentrum konnte ich beim besten Willen nicht finden. Tant pis, die Wanderung führte mich dann via Corn Du auf den Pen-y-fan, den höchsten Berg in der Gegend welcher wenig überraschend ein beliebtes Wanderziel der lokalen Bevölkerung ist. Während auf dem morgendlichen Aufstieg nur wenige andere Leute unterwegs waren, füllte sich der Gipfel zeitgleich mit meiner verfrühten Mittagsrast dann doch ziemlich, so dass ich diese kurzerhand auf den benachbarten Cribyn verlegte, wo ich dann wieder praktisch alleine war.

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23 – Im Aufstieg nur wenig oberhalb von Storey Arms, die Strasse schlängelt sich gut sichtbar durch die Hügel


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24 – Die Kette der Brecon Beacons wartet nicht nur mit einer speziellen Topographie auf…


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25 – … sondern auch mit einer schönen Aussicht ins walisische Hinterland


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26 – Dabei sah ich auch zum ersten Mal wilde Ponys (Welsh Mountain Ponies), welche unbeeindruckt auf dem Wanderweg ihr Frühstück verspeisten

Früher als eigentlich vorgesehen war ich wieder zurück beim Möchtegern-Besucherzentrum so dass ich bereits den Bus um halb drei nach Merthyr Tydfil erwischte. Kurz vor dessen Abfahrt waren erste Regentropfen aus den herannahenden dunklen Wolken Beweis dafür, dass die Tagesplanung wohl nicht allzu verkehrt gewesen war, mal wieder verabschiedete mich ein Ort mit Regenwetter. Auch auf dem Rückweg wählte ich wieder die Bus-Bahn-Kombination und am kleinen Bahnsteig in Merthyr erwartete mich ein Gespann aus einem bereits von der Hinfahrt bekannten Class 150 sowie einem der älteren Pacer, welche den Vorortsverkehr auf diesen Linien dominieren. Zurück in Cardiff begab ich mich am frühen Abend noch in die Innenstadt, welche durchaus zu gefallen wusste. Angesichts der abgesperrten Strassen, einer grossen Bühne vor dem Schloss und zahlreichen walisischen Flaggen dachte ich zuerst an den Nationalfeiertag, es stellte sich jedoch heraus dass es sich um einen Willkommen-zu-Hause-Anlass für den frischgebackenen walisischen Tour de France Sieger Geraint Thomas handelte…welcher anscheinend einen ähnlichen Nationalheldenstatus wie ein Gareth Bale geniesst.
Ich nutzte dann auch noch den Bahn-Shuttle von Queen Street nach Cardiff Bay um noch ein wenig die Bucht und den alten Hafen zu erkunden, ein uriger Pacer verkehrte im Zwölfminutentakt. Auf dem zentralen Platz vor dem Millenium Center in der Bay fand noch ein Festival statt und Livemusik sowie zahlreiche Essens- und Trinkmöglichkeiten sorgten bei warmer Abendsonne für eine gemütliche Atmosphäre welche zum Verweilen einlud.

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27 – Das Cardiff Castle war am Abend leider bereits geschlossen


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28 – Der markante Bau des Millenium Center am Hafen


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29 – Schöne Abendstimmung am Innenhafen von Cardiff


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30 – Die dortigen Bars und Restaurants waren auch gut frequentiert


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31 – In Cardiff Queen Street gab es noch diese interessante Mischung aus Café und Warteraum


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32 – Innenraum eines Arriva Trains Wales Pacer Triebwagens, von der Einrichtung her mehr oder weniger identisch zu den Class 150

Zurück im Hostel war dann noch die Frage zu klären, was ich mit den nächsten zwei Tagen denn eigentlich so anfangen gedachte, in drei Tagen hatte ich an der Norfolk Coast als nächsten und letzten Fixpunkt bereits eine Unterkunft gebucht. Für mich stand fest, dass ich in den zwei Tagen zumindest für einen Tag an die Küste wollte, allerdings waren alle Möglichkeiten auf irgendeine Weise suboptimal. An der Südküste passte das Wetter überhaupt nicht, in Richtung Cornwall sah es da zwar schon besser aus aber die Anreise wäre ohne Auto doch recht lang und kompliziert gewesen, und an der Pembrokeshire Coast präsentierte sich die Hostelsituation etwas schwierig. Schlussendlich entschied ich mich dann für Broad Haven in Pembrokeshire, wo ein YHA-Hostel zu einem akzeptablen Preis gebucht werden konnte welches auch mit Zug und Bus einigermassen gut erreichbar war. Die Wetterprognose war zumindest für den nächsten Tag sehr gut, das wollte ich ausnutzen um ein wenig Urlaubsfeeling am Strand zu genießen.


Im nächsten Teil geht es dann an die Küste und wieder zurück in die andere Richtung, ich hoffe ihr seid dann wieder mit dabei.

Einen schönen Tag wünscht,
Samuel
Hallo Samuel,

danke für den Bericht!

Zu Bild 17 (Innenraum eines Intercity Express Train von GWR): da wurde doch tatsächlich eine spezielle Variante des Sophia-Sitzes von Fainsa verbaut. Hierzulande ist er ja im Nahverkehr vertreten (siehe Baureihe 1440 der S-Bahn Rhein-Ruhr oder der HLB oder die Hamster von Abellio Mitteldeutschland, um nur einige zu nennen). Zwar sind die Rückenpolster dabei anders ausgeformt, aber ein auf den Regionalverkehr zugeschnittener Sitz bleibt halt ein solcher, auch wenn er sich zwangsweise im Fernverkehr wiederfindet. Deshalb verwundert mich deine Komfort-Wahrnehmung kein bisschen ;-)


Gruß, Amzfriend

Marvellous ! ! !

geschrieben von: toklose-torsten

Datum: 06.12.18 18:01

"marvellous" kein Wort kann deine Fotoreportage besser beschreiben. Als wäre man dabei gewesen!

Marvellous = wunderbar
(Adjektiv)
/ ˈMɑːv (ə) ləs /

  • großes Wunder verursachen; außergewöhnlich.
  • Im Sinne von: "Diese wunderbaren technologischen Spielzeuge machen Spaß"
    Synonyme: erstaunlich , fantastisch , atemberaubend , sensationell , bemerkenswert , spektakulär
  • extrem gut oder angenehm; herrlich.
  • Im Sinne von: "Sie haben eine wunderbare Arbeit geleistet"
    Synonyme: ausgezeichnet , herrlich , wunderbar , großartig , erhaben , lieblich , entzückend , schön , zu schön um wahr zu sein

    http://up.picr.de/16408287tg.jpghttp://up.picr.de/16408288gp.jpg
    Bild 17: Ich habe traurige Nachrichten. Diese Sitze werden auch in den neuen Hitachi-Zügen für LNER sein. Und ich fürchte, auch in der neuen Flotte für TPE. [www.tpexpress.co.uk] , auch mit den gleichen dummen Reservierungslichtern.

    Bild 22: Es ist nicht nur das WLAN, das kostenlos ist. An Wochenenden mit Trawscymru ist sogar die Fahrt kostenlos [www.trawscymru.info]

    Bild 28: Torchwood ( Doctor Who) Fans werden denken, dass dies bekannt ist. Richtig, der geheime Aufzug nach Torchwood befindet sich wenige Meter rechts von der Kamera......