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Eigentlich ist das ja nicht ganz richtig: so manche Deutsche sehen das Baltikum als eine Einheit, die es eigentlich gar nicht so gibt, aber mei – so ist das halt. ;-)

Lettland
Da ich zu Lettland am wenigsten weiß, fang ich mal damit an: die neuen Fahrplantabellen schauen meines Wissens aus unverändert aus, ohne große Überraschungen.

Einen kleinen Pluspunkt gibt es jedoch schon: Zug 868 von Riga nach Valga kommt ab 9. Dezember um 13:47 (bisher 13:55) an und bietet somit einen täglichen Anschluss nach Tallinn: Valga ab 13:51. Ob der Anschluss abgewartet wird? Hoffen wirs. Ansonsten kommt man immerhin noch 17:22 weiter – und ich hab auch schon gehört, dass man in Valga ne nette Zeit verbringen kann. ;-)
In die andre Richtung gibts weiterhin nur einen schlanken Anschluss am Wochenende: 16:16 an, 16:41 ab, unter der Woche heißt es weiterhin früher aus Tallinn los und über 3h warten.

Estland
Wie hier ja schon bekannt ist wird leider die Bahnstrecke Lelle – Pärnu nicht mehr bedient. Die Gründe – auch wenn sie anderweitig im Forum schon genannt worden – sind der zukünftige Bau der Rail Baltica über Pärnu, der aktuell schlechte Zustand der Strecke und dass man sich für den Ausbau des Flughafens Pärnu entschieden hat.

Dies hat aber immerhin zur Folge, dass man auf anderen Bahnstrecken etwas mehr Verkehr anbieten kann (siehe estnische Fahrplantabellen). Letzten Endes wäre es aber durchaus sinnvoll gewesen, weitere Dieselzüge anzuschaffen, es gibt nämlich meines Wissens kaum Reserven und immer noch mehr Nachfrage als angeboten werden kann.

Die Änderungen sind auch in dieser PM (auf Estnisch) beschrieben.

Keine Neuerungen gibts im Westverkehr von Tallinn aus (Läänesuund). Um einen dichteren Takt zu den Stoßzeiten sowie Expresslinien anzubieten müsste Pääsküla – Keila zweigleisig ausgebaut werden. Darauf hofft man. Außerdem wird (nicht in der PM erwähnt) aktuell auch schon an der Wiederinbetriebnahme Riisipere – Turba gearbeitet (Inbetriebnahme geplant November 2019), ein erster Schritt zum Gestamtausbau in Richtung Haapsalu. Über letzteren wird im Frühjahr 2019 entschieden

Auch in Richtung Südosten von Tartu aus (Kagusuund) gibt es keine Neuigkeiten. Nach Valga bietet Elron weiterhin 4 Zugpaare an, wobei das Angebot zum letzten Fahrplanwechsel um ein Zugpaar erweitert wurde. Aktuell sieht man keinen Mehrbedarf.

Von Tallinn aus nach Südwesten (Edelasuund) gibt es neu ein Express-Zugpaar pro Tag, das bei weniger Halten die Strecke Tallinn – Viljandi unter 2h zurücklegt. Zwischen Rapla und Tallinn halten die Züge von/aus Viljandi nur noch an den größeren Bahnhöfen. Umsteigemöglichkeiten in Rapla gibt es morgens in Richtung Tallinn und abends aus Richtung Tallinn. Zwischen Tallinn und Rapla gibt es neu 8 statt 6 Zugpaaren, die wohl die fehlenden Züge nach Pärnu zumindest teilweise kompensieren sollen. Auf der Oststrecke (Idasuund) gibt es ein weiteres Express-Zugpaar zwischen Tallinn – und Tartu, insgesamt dann 6 mal Express und 4 mal langsam pro Richtung. Auf Umstiege in Tapa oder Aegviidu von Express auf “Halt an allen Stationen” und umgekehrt scheint man den Tabellen nach weiterhin Wert zu legen. Auch die “Über-Eck-Verbindung” Tartu – Narva funktioniert mehrmals am Tag mit schlankem Anschluss.

Litauen
Die größten Änderungen kommen dieses Jahr wohl aus Litauen, wie man der litauischen Fahrplanauskunft entnehmen kann. Es ist aber durchaus möglich, dass noch nicht alle Züge ins System eingepflegt sind. Der Fokus des stark überarbeiteten Fahrplans liegt v.a. darauf, für Arbeitspendler attraktiver zu werden (also morgens in die Stadt, abends aus der Stadt). Insgesamt wird die LG 12% mehr Fahrten anbieten.

Zunächst aber ein paar negative Punkte.

Augenscheinlich legt man bei der LG aber leider weiterhin wenig Wert aus Umsteigeverbindungen. Das ist schade, da man dadurch durchaus Potential verschenkt.

Bei den Zügen aus/nach Polen bleibt es bei den bekannten 5 Zugpaaren pro Woche.
Man kommt zwar aus Kaunas am Abend noch nach Vilnius, muss aber in Kaunas über 1h warten während 12min vor der Ankunft aus Bialystok ebenfalls ein Zug nach Vilnius verkehrt. Am Nachmittag beträgt die Anschlusszeit nur 10min, das ist gut.
In Gegenrichtung ähnlich: beim Nachmittagszug besteht ein Anschluss von 26min aus Vilnius. Die Abfahrt des morgendlichen Zugs von Kaunas nach Bialystok wurde auf 9:58 nach hinten verlegt. Gleichzeitig kommen Züge aus Vilnius um 8:42 oder 10:14 an. Bei ca. 20 Zugpaaren am Tag könnte man doch meinen, dass sich schlanke Anschlüsse herstellen lassen.

Auf der Strecke Vilnius – Trakai wird es augenscheinlich am Vormittag eine große Lücke geben: zwischen 8:05 und 14:30 wird nichts verkehren. Für Ausflügler, v.a. im Sommer und am Wochenende ist das natürlich unschön, da werden sicher einige auf die zahlreichen Busse umsteigen.

Dafür gibt es aber auch einiges Positives zu berichten.

Laut momentaner Fahrplanauskunft werden 4 Zugpaare täglich über den Vilniuser Flughafen hinaus bis Jašiūnai verlängert (Reaktivierung!!!). Die Gesamtfahrtzeit beträgt knapp 40min. Zwischenhalte gibts auch in Terešiškės, Valčiūnai und Juodšiliai. Somit wird diese Strecke nach längerem Stillstand wieder bedient. Ich hoffe, dass noch nicht alle Fahrgäste aufs Auto oder den Bus umgestiegen sind oder dass sie zur Bahn zurückkehren werden.

Zwischen Vilnius und Kaunas wird das letzte Zugpaar etwas später fahren als bisher. Die Nachtlücke ist zwar immer noch riesig, aber immerhin. Vilnius ab: 21:00 wird zu 21:45 Kaunas ab: 21:50 wird zu 22:30
Dass der LG-Personenverkehr-Chef von einem Nachtzug spricht kann ich aber nicht ganz verstehen… ;-)
Allgemein werden ab dem Fahrplanwechsel mehr Züge länger für die Strecke brauchen, da die meisten Züge mehr Zwischenhalte haben werden. Ob das wirklich mehr Fahrgäste generieren wird, wird sich zeigen. Ich seh das eher neutral als positiv.

Šiauliai/Radviliškis – Panevėžys: ein zusätzliches werktägliches Zugpaar. Radviliškis/Šiauliai – Mažeikiai: ein zusätzliches Zugpaar
Vilnius – Varėna: ein zusätzliches Zugpaar, insbesondere für morgendliche Berufspendler, die rechtzeitig in Vilnius ankommen müssen.

Aus Kena nach Vilnius sollte der erste Zug gestrichen werden. Daraufhin haben sich gewisse Berufspendler an die Zeitung “Lietuvos Rytas” (Der litauische Morgen) gewandt, worauf die LG dann doch eingelenkt hat und diesen Zug anscheinlich weiterhin anbieten wird. Er fehlt aber noch in der Fahrplanauskunft. Die Leute machten deutlich, dass sie arbeitstechnisch auf diesen frühen Zug angewiesen sind. Vor allem seh ich hier das große Problem, dass die LG ihre Änderungen nur sehr kurzfristig kommuniziert.

Vilnius – Daugavpils: am Samstag ein weiterer Zug samstags um 17:34 – wobei die Rückleistung nur bis Turmantas geht. Aber immerhin: so wird eine Tagesfahrt aus Daugavpils nach Litauen überhaupt erst attraktiv, fährt man morgens los wird man immerhin 6h Zeit in Vilnius haben, entsprechend mehr, wenn man nur bis Visaginas, Ignalina,… fährt.

Die größten Verbesserungen gibts allerdings auf der Strecke Kaunas – Marijampolė: statt bisher 4 Zugpaaren wird es ab dem Fahrplanwechsel 8 Zugpaare geben, d.h. alle bisherigen Zugpaare Kaunas - Kazlų Rūda – Kaunas werden zugunsten verlängerter Zugpaare Kaunas - Marijampolė abgeschafft.

Weiterhin ohne Änderungen betrieben wird die zwischenjährlich wiedereröffnete Strecke Klaipėda – Šilutė.

Fazit: Es ist natürlich Luft nach oben, aber die Tendenz ist positiv und ich hoffe, dass so langsam der starke Trend zu Abschaffungen bei der LG ne Kehrtwende gefunden hat. Man muss aber auch immer im Hinterkopf behalten: der Personenverkehr der LG wird nur indirekt finanziert, über Rabatte für Studenten/Senioren/etc., die vom Staat ausgeglichen werden. Das Gros des Personenverkehrs läuft meines Wissens auf eigene Kosten.
Und generell wäre die Erstellung dieses Beitrages leichter gewesen, wenn ich richtige Fahrplantabellen gehabt hätte… ;-) Falls ich wieder Zugang zu diesen bekommen werde, werde ich diese selbstverständlich auch hier teilen.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.12.18 10:05.
Und prompt teilt die LG ihre Tabellen auch offiziell. Ergänzend bleibt somit noch zu sagen, dass Vilnius Kena auch ein Zugpaar mehr als bisher bekommt, insbeondere bleibt der ganz frühe Zug bestehen (was auch in der Zeitung schon angekündigt wurde) und am Nachmittag wurde ein weiteres Zugpaar hinzugefügt. Auch Trakai bekommt glücklicherweise doch bis zu zwei Züge mehr, dementsprechend besteht die große Lücke am Vormittag doch nicht. Aus Vilnius kann man Trakai ganzjährig um 12:30 erreichen, zusätzlich im Sommer (1.5. - 31.8.) noch um 11:30. Ebenso in den Tabellen vorhanden die zusätzlichen Züge Vilnius - Klaipeda im Sommer. Ich vermute, es ist wohl wieder die Verknüpfung mit Bus in Richtung Palanga/Kurische Nehrung geplant.
Moin.

Felin schrieb:
Und prompt teilt die LG ihre Tabellen auch offiziell.

Oh, was ist denn da passiert, das kenne ich ja gar nicht. ;-) Aber schön. Danke für den Link!

Viele Grüße
Sören
Passt zwar thematisch nur so halb, will aber nicht unbedingt ein neues Thema aufmachen: in der Außenausstellung des Vilniuser Eisenbahnmuseum hat man eine Art Weihnachtsmarkt errichtet, auch "alternatives Weihnachtsstädtchen" genannt. Dementsprechend kann die Ausstellung jetzt in der Vorweihnachtszeit kostenlos besucht werden. Eine Bilderstrecke gibts bei 15min.

Re: [LT] Rückfrage

geschrieben von: Sf-Taste

Datum: 05.12.18 14:26

Danke für die Übersicht und die Links.

Wie stehen denn die Chancen zur Wiederaufnahme des Verkehrs von Klaipeda über Silute hinaus bis Pagegiai oder sogar über die Grenze bis Sovetsk?
Nach den paar Fahrten Anfang diesen Jahres hatte ich die Sache nicht weiter beobachtet.

Viele Grüße von der

Sf-Taste
Hallo und vielen Dank für Deine intessante Zusammenstellung. Das war mir nicht nicht so detailliert bekannt.

P.S.
Ich habe alle drei Länder kennen und lieben gelernt und ich denke es geht gerade hier in diesem Forum manch anderen ähnlich.
Von daher finde ich die Einleitung
"...wir Deutschen sehen das Baltikum als eine Einheit, die es gar nicht so gibt..."
etwas unpassend. Zumal ich diese Verallgemeinerung insbesonders mit der Wortkombination "Wir" persönlich gar nicht mag. Dieses "alle über einen Kamm scheren" ist ziemlich einfältig. Es dürfte außerdem auch in Frankreich, Spanien oder Österreich Leute geben, auf die deine Beschreibung passt, aber eben auch dort nicht alle.
Aber das nur mal so am Rande.

Es leben alle Völker, die sehnend warten auf den Tag, dass unter dieser Sonne die Welt dem alten Streit entsag! Frei sei dann jedermann,
nicht Feind, nur Nachbar mehr fortan!

(Text aus der slowenischen Hymne)
EBA55413 schrieb:
Hallo und vielen Dank für Deine intessante Zusammenstellung. Das war mir nicht nicht so detailliert bekannt.

P.S.
Ich habe alle drei Länder kennen und lieben gelernt und ich denke es geht gerade hier in diesem Forum manch anderen ähnlich.
Von daher finde ich die Einleitung
"...wir Deutschen sehen das Baltikum als eine Einheit, die es gar nicht so gibt..."
etwas unpassend. Zumal ich diese Verallgemeinerung insbesonders mit der Wortkombination "Wir" persönlich gar nicht mag. Dieses "alle über einen Kamm scheren" ist ziemlich einfältig. Es dürfte außerdem auch in Frankreich, Spanien oder Österreich Leute geben, auf die deine Beschreibung passt, aber eben auch dort nicht alle.
Aber das nur mal so am Rande.
Danke, Du hast natürlich Recht mit der Verallgemeinerung, deshalb hab ich den Text zu "so manche Deutsche" angepasst.

Ansonsten würd ich gerne aber noch ein paar Worte zum Thema "Baltikum" an sich los werden, auch wenn das sehr Off-Topic ist. Ich liebe alle 3 Länder ebenfalls, spreche passabel Litauisch und Estnisch, und hab auch ein halbes Jahr in Litauen gelebt. Dennoch hab ich eben den Eindruck, dass man im Deutschen oftmals gerne über das Baltikum als Ganzes redet während in Estland, Lettland oder Litauen die meisten Menschen in erster Linie sich als Esten, Letten oder Litauer definieren und eben nicht als Balten. Vielleicht sogar eher noch als Europäer. Aber wie gesagt: eher ein Eindruck meinerseits, den ich jetzt nicht statistisch untermauern könnte.

Auch innerhalb der Sprachen gibt es natürlich Wörter, die das Fragment "Balti..." haben. Im Alltag hört man es aber nur selten. Im Estnischen wären das z.B. "Baltikum", "Balti maad" (Baltische Länder), oder "Balti riigid" (Baltischen Reiche). Im Litauischen "Baltijos valstybės" (Baltische Staaten), "Baltijos jūra" (Baltisches Meer = Ostsee), "Baltijos broliai" (Baltische Brüder, wobei google hierzu gerade mal 92 Ergebnisse findet), oder das "Baltoween" (ein Kunstwort aus Baltikum und Halloween, eine traditionelle Veranstaltung der Jugendorganisation von Estland, Lettland und Litauen in Deutschland - wobei heutzutage nur noch die Litauer beteiligt sind). Besonders oft kann man das Fragment "Balti..." im wunderbaren Lied zum Baltischen Weg (gemeinsame Menschenkette im Jahr 1989) hören:
Quelle: YouTube
In diesem Moment gab es sicher ein Gemeinschaftsgefühl, und man hat gegen einen gemeinsamen Feind demonstriert, das war wunderbar.

Wovon ich aber trotzdem den Eindruck habe, dass manche (einige, viele?) Deutsche und andere Westeuropäer das Baltikum als Einheit sehen und überrascht sind, dass es doch so viele Unterschiede zwischen den Ländern gibt. Ich geb mal ein paar Beispiele.
Sprache: Litauisch und Lettisch sind Baltische Sprachen, Estnisch ist finno-ugrisch. Im Lettischen und Estnischen gibt es viele deutsche Lehnwörter, im Litauischen nur ganz Wenige.
Religion: Katholizismus in Litauen, Protestantismus in Lettland und Estland
Größte nationale Minderheiten: Polen in Litauen, Russen in Lettland und Estland
Geschichte: Litauen als Großfürstentum, das mal bis zum schwarzen Meer reichte und dessen Geschichte als Staat im 13. Jahrhundert begann. Lettlands und Estlands Geschichte als Staat beginnt 1918 nach dem ersten Weltkrieg, vorher standen die Länder unter Fremdherrschaft.
Besiedlung: mehrere Großstädte in Litauen, z.B. Vilnius (Barockstil), Kaunas, Klaipėda mit deutlich mehr als 100.000 Einwohnern während Riga (Jugendstil) und Tallinn (mittelalterlich) in Lettland und Estland eher als DIE Zentren zu sehen sind. Vor allem in Lettland fällt das im Rahmen des Zugverkehrs auf, dass es unheimlich viele Vorortzüge im Bereich um Riga herum gibt, aber vergleichsweise wenige Überland-Verbindungen. Auch das ist in Litauens schon anders.

Und wer sich noch tiefer einlesen will, v.a. in Politik, der kann auf das pdf "Die baltischen Staaten – Vielfalt in Einheit" zurückgreifen. Ich hab es gerade zugegebenermaßen nur kurz überflogen, es klingt aber spannend.

Re: [LT] Rückfrage

geschrieben von: Felin

Datum: 06.12.18 10:51

In den einschlägigen Medien wird davon überhaupt nichts berichtet, auch nicht seitens der litauischen Bahn. Insofern besteht wohl kaum Interesse und wirklich nur wenig Potential. Allzu viele Menschen wollen die Grenze wohl eh nicht überqueren, und Pagėgiai selbst hat gerade mal 1600 Einwohner, Šilutė immerhin mehr als 15.000. Dazwischen liegen auch keine nennenswerten Siedlungen.