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Hallo zusammen,

Weiter geht es mit dem Bericht aus Grossbritannien, hier der Link zum vorherigen Teil: Teil 3

In London King’s Cross angekommen ging es dann für mich erst einmal die paar Schritte hinüber nach St. Pancras, wo die Schlange vor dem Eurostar-Schalter erfreulich kurz war. Wie ich jedoch gleich lernen sollte musste das nichts heissen, auch mit nur knapp zehn Personen vor drei Schaltern kann man eine gute halbe Stunde warten, die Freude meinerseits war natürlich riesig. Am Schalter ging es dann allerdings rasch und unkompliziert, die nette Dame meinte auch, sie habe gar nicht gewusst, dass man Interrail-Reservierungen online vornehmen könne. Dies müsse wohl ganz neu und deshalb noch nicht ganz ausgereift sein. Auch interessant.

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1 – Die tolle Fassade von London St. Pancras, ein schicker Oldtimer durfte auch noch mit aufs Bild

Wie bereits fünf Tage zuvor machte ich mich anschliessend auf den kurzen Fussmarsch rüber nach Euston und bestieg dort den erstbesten Virgin-Pendolino nach Crewe, DEM Knotenpunkt in Mittelengland. Mit einem vernünftigen Fensterplatz sind die Fahrzeuge schon sehr angenehm, die Sitze sind bequem und die Neigetechnik kam gerade vor Crewe schön zur Geltung so dass die Fahrt richtig Spass machte. Irgendwie hatten wir unterwegs allerdings 12 Minuten Verspätung aufgesammelt, so dass mein geplanter Anschluss nach Chester natürlich bereits weg war. Laut Anzeigetafel sollte aber schon in 15 Minuten der nächste Arriva-Zug in die gleiche Richtung fahren, auch wenn meine Offline-App da für einmal anderer Ansicht war. Dies war neben fehlenden grenzüberschreitenden Zügen auf den Relationen Kortrijk/Tournai-Lille dann aber auch das einzige Mal, dass im ansonsten sehr zuverlässigen Rail Planner Züge nicht angezeigt wurden. Auf dem Bahnsteig war ich dann erstmal sehr überrascht, anstelle des obligaten Triebwagens wartete eine illustre Wendezuggarnitur mit einer Class 67 im DB-Rot auf mich, sehr nett. Die rundum erneuerten Wagen waren dann auch sehr bequem mit genügend Beinfreiheit und sowohl Steckdosen am Platz als auch Internet funktionierten einwandfrei. Als ganz interessant befand ich beim Einstieg die Form der Kopfstützen, die anfängliche Skepsis wich nach einem eingehenden Test rasch einem sehr positiven Eindruck des Kopfstützkomforts, Daumen hoch. Das hauseigene Wlan versorgte mich dann auch gleich mit der Information, dass Arriva Trains Wales über einige wenige solcher Wagengarnituren verfügt, auch wenn diese am Samstag für meine Zugleistung laut Onkel Google eigentlich nicht eingeplant waren. Allzu schnell war ich so in Chester, wo ich nach einem Spaziergang durch die sehenswerte Innenstadt in einem leider etwas heruntergekommenen Hostel übernachtete, für Samstagabend war die Auswahl an Unterkünften sehr beschränkt gewesen.

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2 – DB-Rot in der Bahnhofshalle von Chester


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3 – Ein, ihr kennt das ja mittlerweile, unscharfes Handybild des Innenraums zur Illustration der Kopfstützenform.


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4 – Mit den drei Wägelchen und dem sitzplatzfreien Steuerwagen hatte die Lok natürlich keine Mühe


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5 – Aussenansicht des Bahnhofs Chester


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6 – Ehemaliges Industrieviertel in Chester


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7 – In der Stadt gibt es einige gemütliche Ecken, auch wenn relativ viele Touristen unterwegs sind


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8 – Der Fachwerkbaustil ist hier allgegenwärtig

Mein eigentliches Ziel in der Region war ja der Snowdonia National Park, wo ich ein wenig wandern gehen wollte, und so ging es am nächsten Morgen in aller Hergottsfrühe kurz vor sechs aus den Federn um den ersten Sonntagszug um 6h20 nach Bangor zu erwischen.

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9 – Viel zu früh bin ich wieder am Bahnhof von Chester, mein Zug wartet schon


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10 – Die Besetzung an diesem Sonntagmorgen war, gelinde gesagt, überschaubar. Umso besser schlief es sich in den bequemen Sitzen :-)

Die Fahrt im Class 175 Dieseltriebwagen von Arriva verschlief ich angesichts der unchristlichen Uhrzeit auch erstmal komplett, erst mein Wecker holte mich bei der Einfahrt in Bangor aus dem Reich der Träume zurück. Dort sollte in einigen Minuten ein Bus nach Llanberis abfahren, die Frage war nur von wo genau. Laut Google Maps kam der Bus nämlich am Bahnhof vorbei, auf der Haltestellentafel beim Bahnhof waren für den Sonntag jedoch keine Abfahrten eingetragen. Etwa fünf Minuten nachdem der Bus hätte kommen sollen realisierte ich anhand der Karte, dass der Bus auch etwas weiter die Straße runter in Richtung Llanberis abbiegen könnte, hmm… Mehr aus Verzweiflung denn aus Hoffnung wartete ich dort auch noch einmal ein paar Minuten bevor ich aufgab und mich auf den Weg zum etwas weiter weg gelegenen Busbahnhof machte, wo in mehr als einer Stunde der nächste Bus abfahren sollte. Kaum war ich jedoch losgelaufen traute ich meinen Augen nicht, kam da doch gerade ein Bus um die Ecke, auf dem klar und deutlich “Llanberis” angeschrieben stand. Im Stile eines Taxipassagiers winkte ich den Bus mitten auf der verlassenen Straße energisch zum Halten, manchmal braucht man einfach auch ein bisschen Glück :-) Natürlich fuhr der Bus dann auch bei der Haltestelle direkt am Bahnhof vorbei, seitdem traue ich keinem walisischen Abfahrtsaushang mehr. Etwas zu rasant nach meinem Geschmack ging es nach Llanberis, einem sehr touristischen Fleck im Nationalpark wo unter anderem die Snowdon Mountain Railway beginnt, dementsprechend gross ist die Anziehungskraft auf Besucher.

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11 – Sowohl optisch als auch olfaktorisch ist der Dampfbetrieb im Talbahnhof Llanberis erkennbar

Für die weitere Fahrt bis Pen-y-Pass nutzte ich dann den als “Snowdon Sherpa” vermarkteten sommerlichen Busservice im Park, im vollen Doppeldecker ging es auf enger Straße hoch zum Pass, wie eigentlich alle Busfahrten in GB auch wieder ein Erlebnis für sich. Wie irgendwie die meisten englischen Busse war auch dieser hoffnungslos untermotorisiert, so dass wir am Ende mit etwa 10 km/h den Pass hochkrochen, mit einer entsprechend langer Kolonne Kraftfahrzeuge im Schlepptau... Auf dem Pass angekommen stellte ich gleich mal einen Teil des Gepäcks im dortigen Hostel ab, wo ich die nächsten zwei Nächte verbringen würde. Wie bereits im Lake District war es auch hier wieder ein YHA Hostel mit ähnlichem Standard und exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis, auch das von mir wieder gebuchte Full English Breakfast kam im gleichen Stile daher und bot keinen Anlass zu Beschwerden. Das bestmögliche Wanderfrühstück ist es nach meinen Feldforschungsergebnissen sowieso :-)

Auch hier waren nun wieder zwei Tage Wandern angesagt, wettermässig hatte ich ziemlich Glück, bzw. ich hatte meinen Aufenthalt anhand der Wetterprognose geplant. Glyder Fawr, Tryfan, Crib Goch und natürlich der höchste Berg von Wales, Mount Snowdon, waren einige der erklommenen Berge. Ganz toll ist, dass im ansonsten doch ziemlich überlaufenen Park abseits der Hauptrouten erstaunlich wenig Leute unterwegs sind, auf den attraktiven und aussichtsreichen “Scrambles” (wörtlich: Kraxeleien. Ist irgendwo zwischen Wandern und Klettern anzusiedeln) waren denn auch nur wenige Wanderer anzutreffen. Für trittsichere und mehr oder weniger schwindelfreie Berggänger sind diese Routen daher schwer zu empfehlen. Das krasse Gegenstück hierzu war der Gipfel von Snowdon, u.a. wegen der dorthin führenden Zahnradbahn und seinem Status als höchster Berg in England und Wales war man dort natürlich alles andere als alleine. Von Selfie-Stick-Jüngern über Besucher in Badelatschen bis hin zu vollausgerüsteten Bergsteigern traf man alles Mögliche an, ein kunterbunter Mix aus Kulturen und Lebensphilosophien tummelte sich auf den Felsen am Gipfel wobei sich der Trubel in einem für mich noch erträglichen Masse bewegte.

Im Folgenden nun einige bebilderte Auszüge aus den zwei Wandertagen, welche noch nicht mal komplett off-topic sind:

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12 – Interessante Steinformationen auf dem flachen Gipfel des Glyder Fawr


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13 – Schöne Aussicht nach Norden bis zur Irischen See


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14 – In die andere Richtung konnte man sogar einen Teil der Snowdon Mountain Railway erkennen, hier ein bis zum Fotostandpunkt hörbarer Dampfzug


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15 – Na, wer findet den zweiten Dampfzug in Richtung Gipfel?


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16 – Überall finden sich teilweise kuriose Felsansammlungen


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17 – Im Abstieg durchaus anspruchsvoller Scramble hinüber zum Tryfan


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18 – Kunstvoll aufgeschichtete Steinmauern trennen Schafweide von Schafweide


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19 – Der YHA-Komplex auf Pen-y-Pass im Abendlicht des ersten Tages


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20 – Luftig-aufregender Aufstieg zum Crib Goch auf dem Weg zum Tagesziel, Mount Snowdon


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21 – Dorthin soll es gehen, immer zuoberst auf dem teilweise recht scharfen Grat


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22 – Eine Wolkenwalze sorgt für spezielle Aussichten


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23 – Auch Mount Snowdon wird teilweise überspült


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24 – Wenn sich eine Dampffahne perfekt unter die Wolken mischt…


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25 – In der dicken Nebelsuppe unter dem Gipfel kam dann plötzlich ein Gefährt auf den Schienen daher


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26 – Nur schwach mag die Sonne die Gleise der Snowdon Mountain Railway beleuchten


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27 – Abgestellter Dampfzug im Gipfelbahnhof, die Sonne drückt bereits durch den Nebel…


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28 – …und wenig später sah es dann so aus. Über der Wolkendecke, welche kein anderer Gipfel zu durchbrechen vermag, ein wunderbares Gefühl.


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29 – Ein toller Sonnenuntergang beschloss schliesslich den zweiten Wandertag am Hostel

Nach zwei tollen Tagen begrüsste mich am Morgen des dritten Tages dichter Nebel und Nieselregen, wohl ein Zeichen dafür, dass es an der Zeit war den Rucksack zu packen und weiter zu ziehen. Die Busfahrt im Snowdon Sherpa von Pen-y-Pass via Beddgelert nach Porthmadog war wieder spannend, bei den (zahlreichen) Kreuzungen mit entgegenkommenden Fahrzeugen wurde jeweils jeder Zentimeter zwischen Bus und Steinmäuerchen ausgereizt, ich frage mich ja wie viele Kratzer im Lack da pro Saison so zusammenkommen… In Porthmadog nutzte ich die Übergangszeit noch um Vorräte aufzufüllen und Postkarten abzuschicken, bevor ich mich zum überschaubaren Bahnhof aufmachte um die nächste Reiseetappe anzugehen.

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30 – Waschküchenfeeling am Morgen in Pen-y-Pass


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31 – Das Station Inn in Porthmadog sah zwar vielversprechend aus, für einen Abstecher reichte es jedoch nicht mehr.

Das soll es für heute gewesen sein, ich hoffe ihr seid beim nächsten Teil der Reihe wieder mit von der Partie. Es geht in Richtung South Wales, lasst euch überraschen.

Ein schönes Wochenende wünscht,
Samuel


Hier geht es zu Teil 5: Teil 5



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.12.18 15:55.

Super, danke! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 30.11.18 21:24

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen: [www.drehscheibe-online.de]
http://raildata.info/raildatabanner1.jpg

Auf Bild 1 ist nicht der Bahnhof St. Pancras zu sehen, sondern das 5 Sterne Luxushotel St Pancras [www.stpancraslondon.com] der Bahnhof selber liegt dahinter.

Arriva Trains Wales ist, leider, in zwischen Geschichte. DB Arriva hat das Franchise nicht wieder gewonnen, neuer Betreiber ist Keolis/Amey mit Tranport for wales Rail

Dass ein Bus auch ohne Bushaltestelle auf Winkzeichen anhält, oder wenn man auf der Strecke aussteigen möchte ist in GB recht normal außerhalb von Städten. Selbst in london hält der bus an der Bushaltestelle nur an, wenn man deutlich winkt an der Haltestelle stehen reicht nicht.
Bild 1. Die "Oldtimer" ist von 1991. Nissan Figaro, 20000 wurden zum Verkauf in Japan gebaut. Da der japanische TÜV so teuer ist und weil sie wie GB auf der richtigen Straßenseite fahren, wurden mehrere tausend Gebrauchtwagen nach GB exportiert. Viele der mechanischen Teile stammen aus dem Micra - und in 1991 eröffnete Nissan sein europäisches Micra-Werk in Sunderland. Daher sind Teile leicht zu finden. [de.wikipedia.org]

Der ATW (jetzt TfW) Wendezug wird normalerweise nur von Mo-Fr verwendet. In diesem Sommer gab es jedoch mehrere Samstage, an denen die Umlaufpläne geändert wurden. Dies gab zusätzliche Züge in Crewe. Dies ist ein Beispiel dafür, warum man nur NationalRail bzw. RealTimeTrains für genaue Fahrpläne in GB verwenden sollte! TfW / Keolis hat angekündigt, dass die Mk3-Wagen durch Mk4 von ECML ersetzt werden - aber zuerst müssen die neuen Hitachi-Züge dort fahren, und das ist natürlich verspätet. Der andere Wendezug hat ein 1. Klasse/ Restaurant-Wagen, das zwischen Holyhead und Cardiff fährt, ebenfalls Mo.-Fr. (und manchmal am Wochenende, wenn ein großes Ereignis im Cardiff-Stadion stattfindet).

Fahrplanhinweise an Bushaltestellen sind normalerweise korrekt, die Realität jedoch häufig nicht! In Nordwestwales verstecken sich alte Busse, um nicht verschrottet zu werden. Es gibt eine Sammlung von Betreibern mit erschreckenden Standards, Arriva Bus kann ihre Preise nicht anpassen und Verträge verlieren. Einige jüngste Geschichte (aus einer Fläche von nur 100 km x 80 km):
[www.dailypost.co.uk]
[www.route-one.net]
[www.bbc.co.uk]
[www.dailypost.co.uk]
Der gefährlichste Teil des Kletterns an Snowdon ist die Busfahrt zum Start !
Ich war jetzt ein Monat berufsbedingt offline und habe mangels Benachrichtigungen endlich mal wieder nachgesehen: schrecklich viel muß ich noch lesen. Mit diesem Bericht hab ich angefangen. Nur den ersten der Serie kannte ich schon.

Ich muß bei Wales natürlich meinen Senf dazugeben. Erstens ein wirklich lesenswerter Bericht mit vieln Humor zwischen den Zeilen. Zweitens erinnert mich speziell dieser Teil wieder an meine eigene Reise nach Wales im Vorjahr.
Die Sache mit der Bushaltestellt in Bangor hab ich auch ähnlich erlebt! Die Lage der Haltestelle fanden wir auch erst zufällig, als wir den Busbahnhof suchen wollten, weil beim Bahnhof nichts zu finden war. Und gerade als wir dort die Haltestelle inspizierten, und feststellen, daß der Bus (fahrplanmäßig) schon weg war, kam er (verspätet) und wir konnten püntklich nach Llanberis fahren. Die Abstecher in allerkleinste Ortschaften auf engsten Straßen und mit (gefühlt) Höllentempo hab ich auch noch in Erinnerung.

Nun freue ich mich schon auf die nächsten Teile... (Teil 5 ist ja schon online).

Vielen Dank für den tollen Bericht!!!

LG Gustav
HIER sind meine Reiseberichte zu finden!