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Liebe Freunde der hochwertigen Schlafwagenreise,

es steht ja schon im Titel: Der Eisbär hatte sein 50. Wiegenfest und lud dazu einen erlesenen Teilnehmerkreis zu einer kleinen Frühsommer-Schlafwagenrundfahrt in die Ukraine ein.

Los ging es für mich gegen 12:30, am Ostkreuz wollte der NEB-Automat nicht so wie ich, sodass ich die versprochenen Fahrscheine von Gorzow nach Berlin erstmal nicht besorgen konnte. Flott ging es dann mit 2 Fahrkartenkontrollen (Personalwechsel in Ostbahnhof...) zum Mehdornium, wo ich auf den Eisbären traf.

Um das Reisegepäck erleichtert ging es auf Umwegen (in der Bahnagentur Schöneberg mussten noch die letzten Fahrscheine abgeholt werden) zum Mittagessen in einen Schöneberger Balkangrill. Sehr zu empfehlen!
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Auf weiteren Umwegen (neuer Versuch des Fahrscheinkaufs - diesmal beim NEB-Zub, außerdem den Kursbuchleser an seiner aktuellen Wirkungsstätte besucht) ging es zurück zum Mehdornium, wo wir in der DB-Lounge auf D 2027 trafen (der so überhaupt nicht eingeplant war). Nachdem wir das Gepäck befreit und die Vorräte ergänzt hatten, fuhr auch schon der erste "richtige" Zug des Tages ein: EC 179 "Alois Negrelli" aus Altona nach Prag. Mit an Bord war schon K2, gezogen wurde der Zug erstmals von einem Vectron:
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Später gesellte sich noch ST4DA zu uns, am Südkreuz waren wir dann mit dem Zustieg von Martin Kop. komplett. Es wurde geredet, gegessen und getrunken, die Fahrt war sehr kurzweilig. In Bad Schandau verließ uns ST4DA schon wieder, wir verlagerten uns dann hinter Decin bei quasi gleichbleibendem Programm in den CD-Speisewagen. Zu schnell wurde Prag erreicht, wo uns D 2027 wieder verlassen musste. Für die drei anderen ging es hinüber zu einem der Lieblingszüge des Eisbären: EN Bohemia nach Hummené - im Temelin:
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Schnell war die nötige Bettschwere erreicht - ich wachte wie üblich kurz vor Strba auf.
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(Reines Tatragebirge!)

Aussicht auf die hohe Tatra, Ufolandeplatz zu Svit, alles wie immer. Dösend wurde Kosice erreicht - hier gab es den obligatorischen planmäßigen Aufenthalt zum Lokwechsel und der Autozug-Wagen.
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Sehr zu unserer Freude sorgte sogar eine "echte" 750 für die Traktion auf dem nächsten Abschnitt.
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Außerdem wurde der Aufenthalt zur Ergänzung von Betriebsstoffen (Kaffee, Frühstück, Fahrkarten) genutzt. Rasch ging es weiter nach Humenne, auf dem Weg rollte es sogar auf der Breitspur. Schneller Umstieg in den - erstaunlich gut gefüllten - Regionalzug Richtung Stakcin. Da Thorsten und ich die Strecke noch nicht kannten, Martin und Peter aber schon, teilten wir uns: Martin und Peter stiegen schon in Snina aus, da wir uns dort größere Chancen ausmalten, ein Taxi zur Grenze zu finden - Thorsten und ich fuhren bis Stakcin. In Stakcin hätte es dann doch zumindest Taxi-Telefonnummern gegeben - einige Zeit später kam unser Taxi dann auch auf dem Bahnhofsvorplatz an. Rasch erreichten wir die Grenze. Der Grenzübertritt verlief sehr unbürokratisch-unproblematisch, vom ukrainischen Zoll wurde sogar noch versucht, uns eine Mitfahrgelegenheit zu vermitteln. Klappte aber leider nicht, also ging es erstmal zu Fuß ins gelobte Land.
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An der folgenden Tankstelle wurden wir dann doch noch von jemandem mitgenommen, der an der Grenze noch nicht wollte - so gelangten wir nach Malyi Bereznyi, wo an der von unserer Mitfahrgelegenheit genannten Bushaltestelle sogar Leute standen - ein untrügliches Zeichen dafür, dass in absehbarer Zeit ein Bus kommt.

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Straßenszene kurz hinter der Slowakisch-Ukrainischen Grenze.

Der Bus kam dann auch, im nächsten Dorf hatten wir sogar alle einen Sitzplatz. Bald wurde Ushgorod erreicht, wo wir uns zunächst mit einem sehr guten Mittagessen auf die Ukraine einstimmten.

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...unter anderem über den Bahnhof der örtlichen Pibahn...
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...mit Heimatgefühlen...
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...wurde der Bahnhof erreicht.
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Endlich wieder richtige Eisenbahn!
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Beim Ushgoroder Bahnhof handelt es sich um einen Neubau, der aber sehr viele dunkle Ecken aufweist (in Berlin wären die ja sofort vollgesifft). Achtung: Dies ist nicht das Original-Bahnhofsportrait, powered by Sören ;-):
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Auch hier haben wir wieder ganz klassisch die Vorräte ergänzt und warteten auf die Bereitstellung unseres Zuges. Zunächst entdeckten wir aber eine möglicherweise für andere Forenmitglieder attraktive Reisemöglichkeit:
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(Sorry für die nicht vorhandene Bildqualität - aber das Ding wollte ich nicht zu auffällig fotografieren...)

Unser Zug - der 107 nach Odessa - wurde dann auch sehr zeitig etwa eine Stunde vor Abfahrt bereitgestellt, am Zugschluss (beziehungsweise bei der Bereitstellung an der Zugspitze) lief der Wagen 35, in dem wir reserviert hatten.
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So ging es zunächst (natürlich pünktlich) bis nach Chop, wo der Kursbuchleser bereits mit Biernachschub auf uns wartete. Der arme Kerl musste sich berufsbedingt mit einer heiteren Flixbus-Supercity-Kombination bis hier durchschlagen. Es ist schön, in der Ferne auf bekannte Gesichter zu treffen. Hier jedoch erstmal die Stars der Tour: Unser Wagen 35 mit Martin als Organisator und Eisbär, für den die ganze Sause stattfand.
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Unser Proviant reichte glatt noch für ein Abendessen während der Karpartenquerung - ich blieb noch bis Lviv wach, um den berühmten Spruch "Leave the station through the tunnels, welcome to Lviv" zu hören. Außerdem ist der Bahnhof toll ;-). In Anbetracht des Fahrplans (Lviv 2:05-2:30) versprach die Nacht zwar kurz zu werden, mit einer Planankunft in Odessa um 14:48 kann man das aber schonmal machen ;-). In Shmerinka (8:05) waren (nach dem üblichen Tee von der Provodniza) auch schon einige Lebensgeister wieder da, der dortige Aufenthalt wurde für einen kleinen Bahnhofsrundgang genutzt:
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Nach einem weiteren Aufenthalt in Kotow** äh Podilsk (mit dem üblichen Foto)...
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...konnten wir fast noch in ein weiteres gelobtes Land spucken (naja, Winken hat auf jeden Fall geklappt...), bevor wir - natürlich Pünktlich - Odessa erreichten. Ich mag diesen Bahnhof (auch wenn mancher wohl die fehlenden Bahnsteigdächer bemängeln wird).
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Für den Kursbuchleser war es der erste Besuch dort, sodass wir mit einem kleinen Stadtrundgang starteten - mit Meer und Hafen fühlte er sich aber gleich heimisch, trotz (oder grade wegen?) der Bausünde Morskij Voksal...
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Abendessen und wieder zum Bahnhof (Hab ich schon gesagt, dass ich den Bahnhof toll finde?) - wir sind ja nicht zum Spaß hier ;-).
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Nach einer viel zu kurzen (für unsere Verhältnisse) Nacht - wieder in Wagen 35 - erreichen wir um kurz vor 9 bei reichlich trübem Wetter Charkiv.
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Schnell wird unsere Lok wegrangiert...
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...wir schauen uns kurz auf dem Bahnhof um...
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und kehren anschließend im benachbarten Eisenbahnmuseum zum Frühstück ein. Einige Getränke werden hier per Zug an die Tische gebracht, was wir natürlich ausprobieren müssen.
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Anschließend ein Rundgang durch das Eisenbahnmuseum mit beeindruckenden Exponaten, hier z.B. die EPA-Schnittstelle der UZ (wundert sich da noch jemand über so manche vertriebliche Herausforderung im Verkehr mit der Ukraine?):
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Auch im Freigelände gab es einige Leckerbissen zu entdecken, zum Beispiel diese WL22:
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Ob der Zaun wohl jetzt neugestaltet wird? Oder kam er gar vorzeitig ins Museum?
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Anschließend gabs wie üblich einen kleinen Stadtrundgang...
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...bis wir mit der Straßenbahn zur Pibahn (und dann natürlich eine Runde mit der selbigen) gefahren sind.
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(so eine Ausbildungsanlage würd ich mir manchmal auch wünschen ;-))

Anschließend ging es mit einer Seilbahn, die mal zum Transport der Werktätigen aus der Großwohnsiedlung jenseits des Tales zum örtlichen Maschinenbauer gedacht war, heute aber eher im Freizeitverkehr Bedeutung hat.
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Nach der kurzweiligen, aber doch knapp 20-minütigen Fahrt fing es ziemlich heftig an zu Regnen. Zum Glück gab es in der Seilbahnstation ein kleines Bistro, wo wir uns bei einem Kaffee stärken konnten. Durch den nur noch leichten Regen ging es zur Nahegelegenen U-Bahn-Station, wo Peter und Martin noch für Betriebsamkeit in einem Vodafone-Shop sorgten. Der Rest der Truppe dachte über alternative Anlageformen nach (wir wissen ja alle nicht, wo hin mit unserem Geld ;-))...
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Man gibt sich patriotisch...
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Ausserdem statteten wir noch dem Fanshop von Shaktar Done..äh Lviv...äh Charkiv einen Besuch ab, um Fanartikel, die auch zum Aufenthalt im Gleisbereich berechtigen, zu erwerben...
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Zurück am Bahnhof konnten wir die moderne UZ beobachten (Intercity Plus Kiew-Charkiv), dieser Zug hat freilich den Nachteil, dass er unseren Wagen nicht befördern kann.
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Inzwischen ausgestattet mit offiziellen UZ-Dienstausweishüllen vom Bahnhofskiosk müssen wir also auf traditionelles Rollmaterial zurückgreifen - mal wieder mit einer langen Nachtzugfahrt mit Wagen 35 als lackierungstechnischem Ausreisser in einem der neuen Sptzennachtzüge der UZ, dem 16 "Stanyslav Zubenko", - Viertel vor Sieben gehts los, der Abend des ESC-Finales. Leider können wir trotz Aufbieten unserer eigenen Multi-Channel-Wifi-Lösung nicht allzuviel davon sehen, sondern müssen uns von unseren daheimgebliebenen mit Punkteständen versorgen lassen. Schöne neue Welt.

Die Damen im Bahnhofsshop von Poltava-Kyivs´ka hatten während des dortigen Lokwechsels noch eine Begegnung der dritten Art mit etwas ungewöhnlichen "Shakhtar-Fans", die weitere rauhe Mengen Hochprozentiges erwarben, und bei den Provodnicas unseres Zuges gewannen wir erste Fans.

Irgendwo rund um Kiew ist die Sache klar: Israel hat gewonnen. Das müssen wir mit einer Kiewski Tort begehen, die wir zu nachtschlafender Zeit im Bahnhof erwerben.

Fortsetzung folgt...

Die S21 fährt von Elbgaustraße nach Aumühle!




4-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:10:24:19:51:43.
Gratulation zum Runden des Eisbären! Und Danke für den launigen Bericht. Der macht richtig Lust für kommende Reisen auch wenn die Schlitteltour mit Nachtzuganteil zum eigenen 50. schon fast "in Sack und Tüten" ist...

Ob die (ost)europäischen Eisenbahnen überhaupt wissen welch -im positiven Sinne- verrückten Fans sie haben?

................... Gruß von Niels .......................

+++ Rettet den SVT "Görlitz" (VT 18.16) ! +++

#allesdichtmachen #niewiederaufmachen #lockdownfürimmer

Das wurde ja mal höchste Eisenbahn!

geschrieben von: D 2027

Datum: 24.10.18 08:03

Wobei ich bei dem sehr schönen Bericht doch noch etwas " компромат" vermisse... ;-)

Erik

Bitte bleiben Sie gesund und unterstützen Sie die Maßnahmen der Bundesregierung!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:10:24:09:39:25.
Ja dann von mir nachträgliche Glückwünsche zum halben Jahrhundert und danke für den illustren Reisebericht. Bei manchen der Teilnehmer überlegte ich, ob sie ursprünglich ein Berg werden sollten? ;-)))

Grüße vom SRB
Na, dann auch von mir einen verspäteten herzlichen Glückwunsch an den Eisbären. Es gibt sicher Gelegenheit, darauf noch anzustoßen. ;-)

War jeweils Wagen 35 nur geschickt gebucht (bei den Wagennummern die in UA verwendet werden, wohl kaum), ein elitärer Sonderwagen für die Reisegruppe oder einfach nur ein Fake? Vermutlich muss ich mir den 3.5. einfach mal in den Kalender eintragen. Gab's keinen Wagen 50? Kann man das Laufschild noch einmal in besserer Auflösung sehen?

Gruß
Thomas
Herzlichen Glückwunsch nachträglich, Peter! Alles Gute für die nächsten Jahrzehnte!

Danke an JeDi für den Bericht!

Viele Grüße und bis demnächst
Sören

Hinweis: Deine letzten zwei Bilder sind nicht richtig eingebunden im Beitrag (durch Anwenden von Kopierpaste auf die URL lassen sie sich aber gezielt öffnen).
felixbecker2 schrieb:
(durch Anwenden von Kopierpaste auf die URL lassen sie sich aber gezielt öffnen).
Danke für den Tipp. Wo bekomm' ich die? Bei dm oder im Baumarkt? ;-)

Gruß
Thomas

Sollte wieder funktionieren, danke! (o.w.T)

geschrieben von: JeDi

Datum: 24.10.18 19:59

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Die S21 fährt von Elbgaustraße nach Aumühle!
JeDi
Los ging es für mich gegen 12:30, am Ostkreuz wollte der NEB-Automat nicht so wie ich, sodass ich die versprochenen Fahrscheine von Gorzow nach Berlin erstmal nicht besorgen konnte.

Den Umweg versteh ich nicht, der Fahrkartenschalter in Gorzowie Wielkopolskiem hat doch zu den Verkehrszeiten der Züge gen Kostrzyna geöffnet.

Oder kam der ZKA da so knapp an, dass das nicht möglich war?
Guten Morgen Thomas

Der Wagen 35 war ein gebuchter Salonwagen der UZ für unsere kleine Reisegruppe.

[uz.gov.ua]

Es handelte sich dabei um den Wagen 040-70090 aus dem Depot Odessa. Der Wagen wurde am Vortag mit Zug 107 nach Uzhorod zugeführt.
So wie ich JeDi kenne, folgen noch Innenaufnahmen des Wagens im zweiten Teil. :-)

Küche und mehrere Kühlschränke waren vorhanden.

Gruss
Eisbär

[UZ] Salonwagen -- Edel :).

geschrieben von: felixbecker2

Datum: 25.10.18 10:37

Eisbär schrieb:
Guten Morgen Thomas

Der Wagen 35 war ein gebuchter Salonwagen der UZ für unsere kleine Reisegruppe.

[uz.gov.ua]

Es handelte sich dabei um den Wagen 040-70090 aus dem Depot Odessa. Der Wagen wurde am Vortag mit Zug 107 nach Uzhorod zugeführt.
So wie ich JeDi kenne, folgen noch Innenaufnahmen des Wagens im zweiten Teil. :-)

Küche und mehrere Kühlschränke waren vorhanden.

Edel :=).

Wie viel kostet so ein Spaß?

Gehörte Personal dazu?


Auf den Fotos schön noch "Überreste" des Standard-Kupe-Wagens zu erkennen (Liegen, Bettlampen, Heizung, Betttisch) aus dem er hervorgegangen zu sein scheint (ODER aus dem er Standardelemente bekommen hat). Für mich ist das ganze Interieur allerdings zu wenig Eisenbahning, zu viel auf Schickwohnzimmer gemacht.

Nach Wagenskizze scheint der Provodnik-Bereich ja noch recht original zu sein.

Konnten die Fenster geöffnet werden?



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:10:25:10:45:43.

[OT] Kopierpaste.

geschrieben von: felixbecker2

Datum: 25.10.18 10:48

Timodore schrieb:
felixbecker2 schrieb:
(durch Anwenden von Kopierpaste auf die URL lassen sie sich aber gezielt öffnen).
Danke für den Tipp. Wo bekomm' ich die? Bei dm oder im Baumarkt? ;-)

Gruß
Thomas
Ja ich find' die auch immer schön. Leider recht schwer zu bekommen, man muss Glück haben, dass sie als Goodie irgendwo mit dabei ist.

kopierpaste.de zeigt zwar [ein schönes Produktbild], hat aber leider keinen Webshop. Ausserdem sieht deren Produkt noch sehr in der Entwurfsphase aus, bisher ist es ja nur eine Computergrafik. [Dieses Produkt] scheint ausgereifter, es lassen sich jedoch keine Informationen zum Bezug finden. Nur [hier] habe ich ein Produkt gefunden für 1.99 EUR/ Tube.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:10:25:10:59:01.

Re: [UZ] Salonwagen -- Edel :).

geschrieben von: Eisbär

Datum: 25.10.18 10:57


Wie viel kostet so ein Spaß?

Der Salonwagen kostet für die befahrene Strecke 11 Fahrkarten 1. Klasse und Luks-Bettplatz Zuschlag.

Dazu kamen noch die Kosten für die Leerüberführung des Wagens, Servicegebühren für die Fahrkartenausgabe und natürlich ein dem grossen Aufwand entsprechendes Serviceentgelt für die organisierende Agentur, welche hier im Forum vertreten ist.

Gehörte Personal dazu?

Wir hatten die 4 Tage - 3 Nächte - zwei Provdnizas aus Odessa an Bord, welche sich um unser Wohl kümmerten

Konnten die Fenster geöffnet werden?

Jein. Im Prinzip ja, waren aber verriegelt. Wagen war klimatisiert....



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:10:25:11:00:28.
Eisbär schrieb:
felixbecker2 schrieb:
Wie viel kostet so ein Spaß?
Der Salonwagen kostet für die befahrene Strecke 11 Fahrkarten 1. Klasse und Luks-Bettplatz Zuschlag.
Zitat:
Gehörte Personal dazu?
Wir hatten die 4 Tage - 3 Nächte - zwei Provdnizas aus Odessa an Bord, welche sich um unser Wohl kümmerten

Das ist ja günstig, quasi einfach der Fahrkartenpreis (ich rechne jetzt 11 Fahrkarten/ 3 Nächte und interpretiere das als 2 Nächte: 4 Leute, 1 Nacht: 3 Leute). Wie geht denn sowas? Da ist ja allein das Gehalt der Provodnizas wohl schon teurer.

Falsch interpretiert...

geschrieben von: Eisbär

Datum: 25.10.18 11:10

felixbecker2 schrieb:
Eisbär schrieb:
felixbecker2 schrieb:
Wie viel kostet so ein Spaß?
Der Salonwagen kostet für die befahrene Strecke 11 Fahrkarten 1. Klasse und Luks-Bettplatz Zuschlag.
Zitat:

Gehörte Personal dazu?
Wir hatten die 4 Tage - 3 Nächte - zwei Provdnizas aus Odessa an Bord, welche sich um unser Wohl kümmerten
Das ist ja günstig, quasi einfach der Fahrkartenpreis (ich rechne jetzt 11 Fahrkarten/ 3 Nächte und interpretiere das als 2 Nächte: 4 Leute, 1 Nacht: 3 Leute). Wie geht denn sowas? Da ist ja allein das Gehalt der Provodnizas wohl schon teurer.

für jede befahrene Strecke waren 11 Fahrkarten nötig. Total für 3 Nächte 33 Fahrkarten...
Immer noch günstig? :-)

Re: [OT] Kopierpaste.

geschrieben von: Sören Heise

Datum: 25.10.18 11:17

felixbecker2 schrieb:
Nur [hier] habe ich ein Produkt gefunden für 1.99 EUR/ Tube.
Erinnert mich an den Feldhamsterverleih. ;-)

Re: Falsch interpretiert...

geschrieben von: felixbecker2

Datum: 25.10.18 12:24

Moin

(mit der Bitte, korrekt zu zitieren -- es ist von der Formatierung nicht klar wo das aufhört, was Du zitierst, und das beginnst, was Du schreibst; es ergibt sich nur aus dem Kontext aus der Kenntnis der vorherigen Beiträge und Vergleich -- ich habe es hier mal korrigiert; war schon im vorherigen Beitrag so):

Eisbär schrieb:
felixbecker2 schrieb:
Eisbär schrieb:
felixbecker2 schrieb:
Wie viel kostet so ein Spaß?
Der Salonwagen kostet für die befahrene Strecke 11 Fahrkarten 1. Klasse und Luks-Bettplatz Zuschlag.
Zitat:
Gehörte Personal dazu?
Wir hatten die 4 Tage - 3 Nächte - zwei Provdnizas aus Odessa an Bord, welche sich um unser Wohl kümmerten
Das ist ja günstig, quasi einfach der Fahrkartenpreis (ich rechne jetzt 11 Fahrkarten/ 3 Nächte und interpretiere das als 2 Nächte: 4 Leute, 1 Nacht: 3 Leute). Wie geht denn sowas? Da ist ja allein das Gehalt der Provodnizas wohl schon teurer.
für jede befahrene Strecke waren 11 Fahrkarten nötig. Total für 3 Nächte 33 Fahrkarten...
Immer noch günstig? :-)
Ja.

Re: Falsch interpretiert...

geschrieben von: Martin Kop.

Datum: 25.10.18 13:24

Eisbär schrieb:
Eisbär schrieb:
felixbecker2 schrieb:
owas? Da ist ja allein das Gehalt der Provodnizas wohl schon teurer.
für jede befahrene Strecke waren 11 Fahrkarten nötig. Total für 3 Nächte 33 Fahrkarten...
Immer noch günstig? :-)
Ja.
Hallo,

ehe hier falsche Hoffnungen geweckt werden: Die Organisation dieses Sonderwagens war nicht unbedingt trivial. Es waren vielfältige persönliche Kontakte zur UZ, unter Anderem bis zum Chef des Personenverkehrs, per Mail, Fax und Telefon - natürlich spricht bei den entscheidenden Stellen niemand etwas Anderes als Ukrainisch, im persönlichen Gespräch geht mit manchen Leuten Russisch, alles Andere ist völlig illusorisch - notwendig, ausserdem zwei Reisen in die Ukraine zu persönlichen Vorgesprächen, Vertragsabschluss und Zahlung einer gerade noch fünfstelligen Hrywnjasumme in bar für die von Peter angegebenen Leistungen (Rechnungen gab es übrigens !). Mit den 11 Fahrscheinen Lux ist es bei Weitem nicht getan, die Überführungs- und Rangierkosten sowie Bearbeitungsgebühren sind noch einmal beträchtlich.
Auch für die UZ war das nicht unbedingt etwas Alltägliches, laut Aussage einer Bearbeiterin war das überhaupt die allererste diesbezügliche Bestellung aus dem Ausland und per Mai 2018 überhaupt erst der zweite Salonwageneinsatz im entsprechenden Jahr.

Inzwischen dürfte das Ganze nach zwei massiven Tariferhöhungen bei der UZ auch wesentlich teurer werden.

Trotz der aufwändigen Vorbereitung war es eine tolle Runde, vielleicht machen wir das mal wieder...

MfG
Martin

-----------------------------------
Fahrscheine, Reiseberatung, Kursbücher international:
[www.bahnagentur-schoeneberg.de]
[DB-,ÖBB-,SNCF-,Trenitalia-,RZD-, REGIOJET- und SNCB-Agentur und noch Einiges mehr]
[Kursbücher Tschechien, Slowakei, Ö********h eingetroffen]
----------------------------------




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:10:25:13:58:16.

Re: Falsch interpretiert...

geschrieben von: Avala

Datum: 25.10.18 13:29

Zitat
Zahlung einer gerade noch sechsstelligen Hrywnjasumme in bar
Eine "gerade noch sechsstellige Hrywnjasumme" wäre nach meiner Interpretation ca. 30.000 Euro. Ernsthaft?
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -