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Mit Volldampf durch China – Vier Wochen in den letzten Dampfparadiesen des Fernen Osten

Teil 22: Aller guten Dinge sind sechs – Dampfparadies-Finale in Fuxin



Nach längerer Sommerpause melde ich mich wieder mit einem (hoffentlich heiß ersehnten) Bericht zurück. Auf der Reise durch die letzten Dampfparadiese Chinas sind wir an der letzten Station, dem Endbahnhof sozusagen, angekommen, nachdem wir im letzten Bericht den Besuch der Industriebahn von Diaobingshan abgeschlossen hatten. Viel Spaß beim Lesen!


22.11.2010
Nach dreistündiger Fahrt über die Autobahn, zunächst im letzten Licht der untergehenden Sonne, dann in tiefer Dunkelheit, erreichten wir Fuxin, das letzte Ziel unserer Reise. Dort gab es in einer kleinen Kaschemme ein bescheidenes Abendessen, bevor wir in einem pompösen 4-Sterne-Hotel, die zur Zeit wie Pilze aus dem Boden der chinesischen Provinz schießen, unser Quartier für die Nacht bezogen. Da es am nächsten Morgen bereits wieder um sechs Uhr aus den Federn gehen sollte, verzichteten wir auf weitergehende, abendliche Aktivitäten. Bevor es mit dem nächsten Tag weitergeht, zunächst wie gewohnt eine kurze Einführung in die Industriebahn von Fuxin.






Die Industriebahn von Fuxin


In der Provinz Liaoning im Nordosten Chinas gibt es sehr reiche Kohlevorkommen. In der Region um Fuxin wird die Kohle mittlerweile nur noch Untertage gefördert, es gab aber auch einst große Tagebaubetriebe. Fuxin liegt an einer durchgehenden Staatsbahnlinie, die einzelnen Zechen, Kraftwerke und Industriebetriebe sind jedoch über ein eigenes Schienennetz angebunden, das in weiten Teilen fast parallel zur Staatsbahnlinie verläuft.


Streckenbeschreibung
Zur besseren Übersicht wie immer zunächst eine Karte:

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Bild 1: Das Streckennetz der Minenbahn von Fuxin (in der Karte schwarz eingezeichnet) erstreckt sich mehr oder weniger parallel zur Strecke der chinesischen Staatsbahn
von Shenyang nach Chaoyang (in der Karte blau gekennzeichnet). Betriebsmittelpunkt ist der Bahnhof Pingan, dort befinden sich der Rangierbahnhof, das Depot und das
Ausbesserungswerk sowie eine Anbindung an das Netz der Staatsbahn. Von Pingan aus sind die Minen Wangqing (nur Dieselbetrieb) und Wulong (fast ausschließlich
Dampfbetrieb) sowie die beiden Kraftwerke angebunden. Von Pingan aus führt eine zweigleisige Strecke nach Xinqiu, wo ein weiterer Anschluss an eine Untertagemine sowie an die Staatsbahn besteht. Die beiden riesigen Tagebaue bei Pingan und Xinqiu sind seit vielen Jahren stillgelegt. Einst steppte hier der Bär, der Betrieb wurde in den Tagebaugruben größtenteils elektrisch mit Loks aus Henningsdorf abgewickelt. Heute zeugen nur noch vereinzelte Oberleitungsmasten von dieser Blütezeit.




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Bild 2: Typische Szenerie am ehemaligen Bahnhof von Taiping. Einst führten von hier zahlreiche Gleise hinab in den Tagebau, der aber längst stillgelegt ist. Die Bekohlungsanlage hat daher auch keine Funktion mehr. Das Kraftwerk im Hintergrund ist noch in Betrieb und wird hauptsächlich mit Kohle gefüttert, das in den Untertagebauminen Fuxins gefördert wird.



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Bild 3: Am Bahnhof von Pingan zweigt die Strecke Richtung Wulong-Mine und Abraumhalde ab. Von dort kommt gerade SY 1397 angedampft. Rechts im Hintergrund kann man die alte Abraumhalde des Tagebaus erkennen, das Gleis links führt zur Werkstatt.



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Bild 4: Im kleinen Betriebswerk am Bahnhof von Pingan warten SY 1210 und SY 1818. Für die erforderlichen Transportleistungen war der Lokbestand schon 2009 absolut überdimensioniert.



Betriebsführung

Infrastruktur und Betrieb liegen in den Händen der Industriebahn. Auf dem Netz wird sowohl Personen- wie auch Güterverkehr abgewickelt, wobei sich der Personenverkehr eigentlich ausschließlich an die Werktätigen richtet und die Züge zwischen Wangqing bzw. Pingan und Xinqiu eigentlich nur zu den Schichtwechseln verkehren.

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Bild 5: Der morgendliche Personenzug fährt in den Bahnhof Taiping ein, wo die Werktätigen sich darauf freuen, dass sie endlich in die beheizten Personenwaggons einsteigen können und nicht mehr in der eisigen Kälte ausharren müssen.




Der Güterverkehr beschränkt sich hauptsächlich auf den Abtransport der Kohle von den Untertageminen, sowie die Versorgung der Minen mit Grubenholz u.Ä.. Zudem werden auch einzelne Industriebetriebe entlang der Schienen versorgt, die Kraftwerke bekommen Kohle angeliefert, die verbleibende Asche wir ebenfalls mit Zügen auf die Abraumhalde verfrachtet.

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Bild 6: SY 1319 rangiert Flachbordwagen an der Wulong-Mine. Normalerweise werden die Flachbordwagen zum Transport von Abraum und Asche aus den Kraftwerken benutzt. Die leichtere Kohle wird dagegen meist mit normalen offenen Güterwagen transportiert. Bei Wagenmangel wird Kohle aber auch auf die Flachwagen verladen.




Rollendes Material
Im November 2010 trafen wir die folgenden Dampfloks in Fuxin an:

Nr.Anmerkung
SY 0941in Betrieb
SY 0988in Betrieb
SY 1210in Betrieb
SY 1319in Betrieb
SY 1359in Betrieb
SY 1378in Betrieb
SY 1395in Betrieb
SY 1396in Betrieb
SY 1397in Betrieb
SY 1460in Betrieb
SY 1818in Betrieb, ursprüngliche Nummer unklar


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Bild 7: SY 0841 ist nur Schrott. Wir trafen sie am Bahnhof Taiping an.



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Bild 8: SY 0941 steht am Bahnhof Pingan und wartet dort auf den morgendlichen Schichtwechsel des Lokpersonals



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Bild 9: SY 0988 beim morgendlichen Schichtwechsel in Pingan. Sie ist nach SY 0941 die zweitälteste im Einsatz befindliche Dampflok in Fuxin und wurde wohl Mitte der 70er-Jahre gebaut.



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Bild 10: Dagegen erblickte SY 1210 wohl erst in den 80er-Jahren das Licht der Welt.



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Bild 11: Doppeltraktion für Zügen habe ich in Fuxin nie erlebt. Um sich eine Leerfahrt zu sparen, machen sich hier SY 1396 und SY 1460 vom Bahnhof Pingan in Richtung Wulong-Mine auf.




Ein Teil des Verkehrs wird mittlerweile mit Dieselloks abgewickelt. Dazu kommen (leicht abgewandelte) Exemplare der Standardbaureihe DF5D der chinesischen Staatsbahn zum Einsatz. Die Baureihe ist die Standardbaureihe auf chinesischen Industrie- und Minenbahnen. Bei der Staatsbahn werden die Loks der Baureihe DF5D hauptsächlich im Rangierdienst eingesetzt.

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Bild 12: DF5D 0067 zieht einen Abraumzug über den Bahnübergang am Bahnhof Pingan.




Im Personenverkehr kommen meist ausrangierte Personenwaggons der Staatsbahn zum Einsatz:

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Bild 13: Die Personenzüge bestehen meist aus einer Dampfloks und zwei älteren Personenwaggons in der Einheitsbauweise der chinesischen Staatsbahn.




Im Güterverkehr kommen dagegen hauptsächlich offene Güterwaggons der Staatsbahn für den Kohlentransport zum Einsatz:

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Bild 14: SY 1319 zieht einen mit Kohle beladen Zug in der Nähe von Xinqiu in Richtung Pingan.



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Bild 15: Zu den Ausnahmen gehören Güterzüge mit geschlossenen Güterwaggons, hier am Bahnhof von Pingan.




Für Inspektionsfahrten und Ausbesserungsarbeiten steht auch ein Schienenbus zur Verfügung:

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Bild 16: Ein Triebwagen mit leerem Wagen am Haken im Bahnhof von Pingan. Eine Gleisbautruppe wird in Kürze Holzschwellen aufladen und dann zu Streckenausbesserungsarbeiten ausschwärmen.




Bei meinem vorletzten Besuch in Fuxin im März 2015, von dem ich euch ja schon hier im Forum ausführlich berichtet hatte, dampfte es zwar noch immer ordentlich in Fuxin, die Personenzüge gab es aber schon nicht mehr und als einzige Minen war nur noch Wulong und Wangqing in Betrieb, letztere war schon auf Bedienung mit Diesel umgestellt. Beim letzten Besuch im Februar 2016 deutete sich schon das Ende an. Die Wulong-Mine hatte nach den Neujahrsfeiern gar nicht mehr wieder den Betrieb aufgenommen, den Dampfloks blieb nur noch der Transport von Asche sowie dem Abraum, den die Dieselloks von der Wangqing-Mine in den Bahnhof Pingan gebracht hatten, auf die Abraumhalde zu befördern. Trotzdem wurden im BW noch vier Dampfloks generalüberholt. Das half aber alles nichts. Aufgrund des Überangebots an Kohle und Stahl verordnete die chinesische Regierung die Schließung von mehr als einem Drittel aller Kohleminen, darunter auch der Wulong-Mine. Die Wangqing-Mine blieb zwar in Betrieb, allerdings rollten im August 2016 die letzten Dampfloks auf die Abraumhalde, seither werden Abraum und Asche nur noch mit Dieselloks auf die Abraumhalde gebracht.

Ich hoffe, dass diese kleine Einführung wieder euren Appetit geweckt hat. Wer jetzt die Wartezeit bis zum nächsten Bericht nicht aushält, kann sich ja meine Berichte vom Besuch in Fuxin im Jahre 2015 nochmal reinziehen:

Teil 3: Sonnenuntergang am Pool – Eine erste Inspektion der Clubanlage
Teil 4a: Im Fotogefecht rund um die Abraumhalde - Die Jagd auf den roten deutschen General
Teil 4b: Vom Winde verweht und dann auch noch zu später Stunde Ärger im BW
Teil 5: Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen - Landschaftspflege am Bahndamm
Teil 6a: Kampf gegen die Langeweile – Einen Morgen ohne Abraumhalde, schaffen wir das?
Teil 6b: Wir lassen’s ordentlich krachen - Die Popcorn-Dampfmaschine im Einsatz
Teil 7a: Durchfall und eisiger Wind aus Sibirien - Es ist arschkalt, im wahrsten Sinne des Wortes
Teil 7b: Alle anderen lassen’s ordentlich krachen und feiern – Und haben wir auch was zu feiern?
Teil 8a: Wenn einem soviel Gutes widerfährt – Der General und die Kohlensammler von der Abraumhalde
Teil 8b: Aller guten Dinge sind drei – Mission Sonnenuntergang im großen Abschlussfinale
Teil 9: Und sag zum Abschied leise auf Wiedersehen – Die Schrankenwärterassistentin winkt zum Abschied



In den nächsten Berichten gibt es dann weitere Impressionen von (leider nur) einem Tag in Fuxin. Ich gehe also davon aus, dass Ihr beim nächsten Bericht alle wieder dabei seid.






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Rätsel: Was gehört hier zusammen? Und wo? Und überhaupt…
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Teil 1: „Das ist normal in China“ - Ein Abstecher in die Touristenhölle der chinesischen Alpen
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Teil 2: Von der Hochzeit zur Schmalspurbahn – Die Schmalspurbahn von Shibanxi stellt sich vor
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Teil 3a: Eine Zeitreise zurück ins 19. Jahrhundert – Minenbetrieb wie vor 200 Jahren
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Teil 3b: Eine Zeitreise zurück ins 19. Jahrhundert – Schnapsproduktion wie vor 200 Jahren
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Teil 4a: Motorrad vs. Dampflok – Auf eine Kollision im Tunnel folgt Sonnenschein
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Teil 4b: Dampfzüge bis der Arzt kommt – Nachtwanderung entlang der Schienen zum Onkel Doc
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Teil 5a: Verpasste Chancen gefolgt von einer Schlammschlacht - Ein ganzer Morgen voll Pleiten, Pech und Pannen
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Teil 5b: Vom Fotomotiv zum Biergarten und zurück – Eine ethanol-getriebene Wanderung entlang der Schienen
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Teil 6: Total vernebelt, und das ohne Droge (Dampf) – Ob die Reise trotzdem (weiter)geht?
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Teil 7: Es gibt (ausgerechnet am 11.11.) kein Bier mehr in Xinjiang – dafür aber jede Menge Dampf
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Teil 8: Tief im Westen, wo die Sonne mit Dampf untergeht – Ein Tag im Kohletagebau von Sandaoling
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Teil 9a: Von oben nach unten und zurück – Ein Morgen zwischen Abraum- und Kohlehalden
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Teil 9b: Werkstatt statt Essen – Mit leerem Magen durch die Lokwerkstatt
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Teil 9c: Blitz mit Dampf aber ohne Donner – Ein sehr langer Abend im Tagebau
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Teil 10a: Zum Abschluss drehen wir uns im Kreis – Morgenstund hat Gold und Dampf im Mund
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Teil 10b: Gegen Ende drehen wir uns im Kreis – Kunterbuntes rund um den Tagebau
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Einschub 1: Nachwuchsgewinnung für DSO – Familien-Trainspotting in Thailand und Taiwan
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Einschub 2a: Willkommen im Jahr des Brathähnchens – Gedämpfte Züge zwischen Feuer-Affe und Feuer-Hahn
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Einschub 2b: Willkommen im Jahr des Brathähnchens – Gedämpfte Züge zwischen Feuer-Affe und Feuer-Hahn
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Teil 10c: Der Kreis schließt sich – Dampfgesättigter Sundowner an den Abraumhalden von Xibolizhan
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Teil 11: Yamansu, was bist du? - Steinreiche Wüste, aber mit oder ohne Dampf?
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Teil 12: Wie eine Fata Morgana, so nah und doch so fern – Vom ersten Versuch, einen Dampfzug in der Wüste zu fotografieren
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Teil 13a: Strafe in der Nacht, Belohnung am Morgen – Vom zweiten Versuch, einen Dampfzug in der Wüste zu fotografieren
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Teil 13b: Lüsterne Spannerfotos und ein Date in der Wüste – Vom dritten (und letzten) Versuch, einen Dampfzug in der Wüste zu fotografieren
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Teil 14: Ärger mit der Schaffnerin und der Minenverwaltung - Kampf und Dampf(?) an allen Fronten
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Teil 15: Dampf am frühen Abend, erquickend und labend – Ein Spätnachmittag in den Lößbergen
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Teil 16a: Dampfschlachtgetümmel mit Höhen und Tiefen – Ein Morgen eingekeilt zwischen Bergen und der Volksarmee
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Teil 16b: Leere Werkstatt, volle Gleise – Buntes Treiben rund um den Rangierbahnhof
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Teil 16c: Summ, summ, summ Triebwagen summ herum – Ein Nachmittag in Bayin Gongsi
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Teil 16d: Absturz in den Bergen bei Bayin – und das alles nur wegen einer Diesellok
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Teil 17a: Leise rieselt der Schnee, langsam rangiert die Lokomotivee – Morgendliches Schnee- und Dampfgestöber in und um Bayin
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Teil 17b: Sonne statt Schneesturm – Ein sonniger Nachmittag zwischen Berggipfeln und Schulkindern
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Teil 18: Höhepunkte ohne Ende – Zum letzten Mal im Leben Dampf in Bayin
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Teil 19: Schwer bewaffnet in die östlichen Kohlereviere – Mit dem Schlachtermesser nach Diaobingshan
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Teil 20a: Uncle Sam lässt uns im Regen stehen – Eine Charterfahrt mit amerikanischer Dampflok und jeder Menge Regen
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Entschuldigungsbericht Teil 1 - Dampf im Morgenland oder Eisenbahn zwischen -25° und +35°
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Entschuldigungsbericht Teil 2 – Dampf im Morgenland Teil 2: Filmreife Polizeikontrolle mit der S.W.A.T. der chinesischen Polizei
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Entschuldigungsbericht Teil 3 – Trainspotting unter Mauern und Palmen oder Eisenbahn zwischen -10° und +35°
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Teil 20b: Vom Regen in die Traufe – Nicht nur Uncle Sam, auch das Lokpersonal lässt uns im Regen stehen
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Teil 21: Auf Regen folgen Kater und Sonnenschein – Frustbewältigung bei eisiger Kälte
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Teil 22: Aller guten Dinge sind sechs – Dampfparadies-Finale in Fuxin
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Zugliste
Datum Zugnummer Von Nach km Traktion Spurweite
07.11.Zug 2ShixiHuangcunjing18Dampf762mm
07.11.Zug 4JiobaYuejin10,3Dampf762mm
08.11.Zug 1YuejinBagou12,1Dampf762mm
08.11.Zug 4CaizibaMifengyan1,9Dampf762mm
10./11.11.K9782 Ürümqi Hami 556Diesel1.435mm
15./16.11.T296 Hami Lanzhou 1.136Diesel1.435mm
19./20.11. ??? Lanzhou Xian 676Elektrisch1.435mm
21.11.Charter Wangqian Daxing 16,5Dampf1.435mm
21.11.Charter Faku Mengjia ca. 1,5 Dampf1.435mm






2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:09:12:21:01:25.
Hallo Florian,

besten Dank für den - wie immer - sehr interessanten Beitrag! Bei der SY 1818 handelt es sich laut Gibbons, S. 99 [www.tynedale-publishing.com] um die 1414. Grund für die Umzeichnung war wohl der Aberglaube, denn die Ziffer 4 und der Tod haben in der chinesischen Sprache angeblich den gleichen Klang, wenn auch mit unterschiedlicher Betonung.

Derselben Quelle habe ich diese Tangshan-Baudaten entnommen:

SY 0941 Januar 1975
SY 0988 Mai 1975
SY 1210 Februar 1983
SY 1319 September 1984
SY 1359 April 1985
SY 1378 Juni 1985
SY 1395 September 1985
SY 1396 September 1985
SY 1397 September 1985
SY 1460 Juni 1986
SY 1818 als 1414 November 1985

Viele Grüße, Helmut
Hallo Helmut,

vielen Dank für die Ergänzungen. Die Umnummerierung macht Sinn, denn Vier (四 sì) hört sich auf Chinesisch tatsächlich ähnlich an wie der Tod (死 sǐ). Dagegen ist die Acht (八 bā) eine echte Glückszahl, denn es klingt ähnlich wie (把 bǎ), was ein Zählwort für eine Bündel, eine Menge ist. Hätte ich selbst drauf kommen können. In chinesischen Hochhäusern fehlt meistens der vierte Stock, die Wohnungen im achten Stock sind dann dafür oft doppelt so teuer wie in den anderen Stockwerken.

Viele Grüße

Florian