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[CN] RB: Peking und die Mauer (10/12)

geschrieben von: Dani86

Datum: 12.07.18 16:25

<-- Teil 9
Hallo zusammen

Auch für diesen eigentlichen OT-Teil meiner Beitragsreihe konnte ich einen leichten Bahnbezug herstellen.


09. Juni 2018
Heute und morgen haben wir Zeit für die chinesische Hauptstadt. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den vom Hotel beworbenen "kurzen Spaziergang" bis zum Eingang zur Verbotenen Stadt. Dieser ist für unsere Verhältnisse mit 25 Minuten nicht ganz so kurz, aber nach der stundenlangen Zugfahrt am Tag zuvor eine willkommene Abwechslung.

Wir erstehen unsere Eintrittstickets, die mit der Nummer unserer Reisepässe gekoppelt wird. So müssen wir beim Eingang einfach den Pass vorzeigen. Die chinesischen Besucher dagegen können ihre ID-Karte einfach aufs Drehkreuz legen und erhalten Einlass. Wir besuchen die Verbotene Stadt gleich vormittags, da es noch "ruhig" sei. Angesichts der vielen Touristen – vorwiegend aus China selber – möchten wir uns nicht ausmalen, wie es hier "richtig voll" aussehen würde. Wir schauen uns die 1000 Meter lange und 800 Meter breite Anlage an.

Am Ausgang angekommen spazieren wir den Hügel im Jingshan-Park hoch, um die Aussicht zurück auf die Verbotene Stadt zu geniessen. Bei einem Kiosk gönnen wir uns ein Bier, bevor wir dann etwas ziellos durch die Stadt gehen. So richtig exotisch chinesisch ist Peking nicht, zumindest nicht wie wir er erwartet haben. Eine normale Stadt eben. Am Abend gehen wir in die Slow Boat Brewery zu Bier und Burger.


Transsib46.JPG
Touristen soweit das Auge reicht: Touristenprogramm in der Verbotenen Stadt. Peking, 09.06.2018


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Blick aus dem Jingshan-Park auf die Verbotene Stadt, 09.06.2018


10. Juni 2018
Am zweiten Tag in Peking fahren wir mit der Metro zum Hongqiao-Markt, wo meine Mitreisenden sich mehr schlecht als recht im Feilschen versuchen. Danach spazieren wir durch den Himmelstempel-Park "Tian Tan Gong Yuan". Wir finden ein Restaurant, das offenbar nur Gruppenreisende bedient. Daher verlassen wir den Park am Westtor und suchen ein Lokal für das Mittagessen. Wir finden kleine Läden und diverse Motorrad-Werkstätten. Schlussendlich aber auch ein Restaurant, wo wir uns stärken. Danach begeben wir uns in die Qianmen Strasse, die mit vielen Geschäften aufwartet. Hier haben wir das Peking nun gefunden, wie wir es uns vorstellen. Wir lassen uns durch die Gassen treiben, bis wir genug hatten. Nun besichtigen wir den Tiananmen Platz. Der Zugang erfolgt durch eine Unterführung inklusive Sicherheitskontrolle.


Transsib47.jpg
In der Qianmen Strasse gibt es Schienen und Touristentransport, 10.06.2018


Gegen Abend fahren wir mit dem Stadtbus ein paar Stationen nach Shichahai, wo an einem kleinen See viele Bars liegen. Später gehen wir ins Quartier zur Great Leap Brewery auf ein Bier. Dort ist es leider sehr voll uns es gibt nichts zu essen. Viel Hunger haben wir ohnehin nicht, und wir gehen weiter in die Luogu-Gasse. Hier ist es voller Menschen und kleiner Lokale, wieder so wie wir uns Peking vorgestellt hatten. Wir entscheiden uns dann, zurück zum Hotel zu gehen und in der dortigen Umgebung einen Imbiss zu suchen.

11. Juni 2018
Nach dem Frühstück werden wir von einer Reiseleiterin abgeholt. Mit dem Auto fahren wir in Richtung der Chinesischen Mauer nach Mutianyu. Dieses Ziel an der Mauer haben wir uns ausgesucht, da es dort ruhiger ist als in Badaling. Die Reiseleiterin bleibt unten, während wir mit einer Gondelbahn hoch zur Mauer fahren. Anschliessend wandern wir ein paar Kilometer die Treppen auf und ab, von Turm zu Turm. Die Mauer ist ein grosser Besuchermagnet, wir sind froh, diese am etwas "ruhigeren" Ort zu besuchen.


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Gondelbahn hoch zur Grossen Mauer bei Mutianyu. 11.06.2018


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Die Grosse Mauer bei Mutianyu. 11.06.2018


Über unzählige Treppenstufen stiegen wir ab zum Parkplatz. Nebenan im Restaurant wartet die Reiseleiterin auf uns. Wir nehmen das Mittagessen ein, es war geniessbar aber dennoch das schlechteste chinesische Essen der ganzen Reise. Eine Touristenfalle eben. Wir spülen das Ganze mit Bier hinunter. Danach fahren wir mit dem Auto zu einer Grabanlage der Ming-Dynastie. Neben der schönen Parkanlage gibt es eigentlich nicht viel zu sehen. Mit dem Auto werden wir zurück nach Peking in unser Hotel gebracht.

Zum Abendessen gehen wir in ein Restaurant mit vielseitiger chinesischer Karte, das wir vom Abend nach unserer Ankunft bereits kennen. Das Wetter ist uns nicht freundlich gesinnt, so wechseln wir nach den ersten Regentropfen ins Innere des Lokals.

Wir sind bereits wieder am Ende unseres Peking-Aufenthalts angekommen. Im nächsten Teil verlassen wir die chinesische Hauptstadt.

Gruss Dani

Teil 11 --->





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.07.18 20:14.

Re: [CN] RB: Peking und die Mauer (10/12)

geschrieben von: qj7141

Datum: 13.07.18 15:09

Na Ja, in Beijing gibt´s leider nicht so viel Interessantes.
Das Eisenbahnmuseum ist zwar Chinesisch arrangiert aber trotzdem recht sehenswert.
Der Watchtower mit dem Blick auf den Hauptbahnhof, von Florian schon öfters ausführlich gezeigt, und das kleine Museum an der Mauer Richtung Hauptbahnhof, von der ersten Eisenbahn, das ist richtig gut.
Und zum Nachtleben gibt´s nach wie vor, wie schon seit 20 Jahren nur das Maggie´s mit den HighClass Mongolischen Nutten (mehr und besser als in der ganzen Mongolei), aber wir sind ja nur an Eisenbahnen interessiert.
LG QJ = Fortschritt auf Chinesisch

Ach ja und die JF 2023 im LinglongYuan Park (Yuan heißt Park oder Garten).

Re: [CN] RB: Peking und die Mauer (10/12)

geschrieben von: Dani86

Datum: 13.07.18 19:47

Es ging uns eigentlich überhaupt nicht nur um Eisenbahnen, daher passte es. Insgesamt hat uns Peking mehr geboten als erwartet ;-)

Gruss Dani