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 08/01 - Auslandsforum "classic" 

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Nach starken Regenfällen in den letzten Tagen leidet der Westen Japans momentan unter massiven Überschwemmungen und Murenabgängen. Die Opferzahlen gehen stetig nach oben, momentan ist man bei 126 Toten und 79 Vermissten.

Würde man die betroffenen Bahnen aufzählen, man könnte gleich eine gesamte Liste aller Strecken auf Shikoku, Kyushu und West-Honshu erstellen. Exemplarisch seien genannt:

- Auf der Geibi-Bahn wurde in der Präfektur Hiroshima zwischen den Bahnhöfen Shirakiyama und Karuga die Brücke über den Fluss Mikasa teilweise weggerissen (Video: [www.youtube.com] )
- Auf der Chikuhi-Bahn in der entgleiste zwischen den Bahnhöfen Shikakae (Präfektur Fukuoka) und Hamasaki (Präfektur Saga) ein Zug durch einen Murenabgang: [www.youtube.com] . Verletzt wurde niemand, Personen waren außer dem Schaffner und dem Tfz keine an Bord.
- Die San'yo-Hauptbahn wurde an mehreren Stellen von Überflutungen und Unterspülungen betroffen, JR West geht momentan für den Abschnitt von Kaita'ichi bis Mihara von mehrere Monate andauernden Bauarbeiten aus.

Mich würde es nicht wundern wenn einige der Bahnen stillgelegt werden. Zwar gab es erst im Juni eine Gesetzesänderung welche staatliche Subventionen beim Wiederaufbau auch an Bahngesellschaften mit operativem Gewinn ermöglicht, diese ist laut einem Artikel aus der Reihe "Die vorderste Front der Eisenbahn" der Toyo-Wirtschaftszeitung aber so schwammig formuliert dass eine Unterstützung nicht garantiert ist.