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Moin,

nachdem ich im vergangenen Herbst ja bereits in Turek gewesen war (s. [www.drehscheibe-online.de], auch zur Maus), stand für 2018 auf der Wunschliste ganz weit oben die Braunkohlebahn von Konin. Vergangene Woche hat es dann endlich geklappt, Zeitplan auf Arbeit und Wetterprognose ließen eine dreitägige Fahrradtour zu (Anfahrt mit EC aus Berlin bis Kutno und dann mit KW/Taxi weiter). Endlich! Seit Jahren wollte ich mal hin.

Die Strecken sind motivlich zwar nicht herausragend, aber es lassen sich schon ein paar Landschaften brauchbar aufnehmen – und nicht ohne Grund wollte ich nun auch möglichst zu dieser herrlichen Jahreszeit hin, wo der Weizen golden in größter Pracht steht. Betrieblich ist die Bahn dagegen recht interessant, so wird auf einigen Abschnitten im Wendezugbetrieb gefahren (der Lokführer beobachtet das Geschehen dann über eine Kamera, und am vorderen Waggon bimmelt unablässig eine Glocke). Und überhaupt, die über 30 Jahre alten El2 machen mit ihren Braunkohlezügen schon etwas her! Auf der Oststrecke bis zum Abzweig hinter dem Dorf Pogon kam durchschnittlich etwa alle 90 Minuten pro Richtung ein Zug, gerne aber auch mal zweieinhalb Stunden nichts und dann zwei Züge im Blockabstand ; -) Denkbar, dass im Winter mehr Betrieb herrscht, prinzipiell läuft die Bahn 7/24.
Was ich schade fand war die Tatsache, dass die ganze Woche über mit den gleichen Loks gefahren wurde. Zwar bin ich kein „Nummernsammler“ im eigentlichen Sinne, aber bei einem Bestand von 50 (?) Loks sind mir gerade mal elf verschiedene Maschinchen vor die Linse gekommen. Interessant auch: Die Lokfronten sind oft so versifft, dass sie auf den Fotos sehr dunkel wirken, obwohl das Licht eigentlich bereits weit genug stehen sollte. Das klassische „Licht 45-Grad von vorne“ ist hier also wirklich von Vorteil.

Erster Fototag war der vergangene Mittwoch:

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/Krokoo.1.1.jpg
Nachdem der erste Zug des Tages direkt einer Fotowolke (der einzigen an Himmel!) zu Opfer fiel, kam nach mehr als einer Stunde dann endlich mein erster Zug des Tages auf den Chip. El2-26 beim Dörfchen Julia. Eigentlich wollte ich eine seitlichere Version aufnehmen, bei der man das Kraftwerk im Hintergrund gesehen hätte, aber der Mais war doch ein gutes Stück höher als ich…

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/Krokoo.1.2.jpg
Das nächste Motiv befand sich auf Höhe der im Bild oben sichtbaren Windkrafträder. Eigentlich… sollte ein Gehöft samt Brücke im Hintergrund zu sehen sein. Aber dort war die Strecke bereits zu stark verbuscht. Das rostige Kroko 14 hatte als Kontrast einen noch sehr frisch im Lack stehenden Wagenpark am Haken.

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/Krokoo.1.3.jpg
Weiter ging es Richtung Osten. Bei Niedzwiady Duze wurde auf den nächsten Ostfahrer gewartet, der mit El2 21 kam: Noch mehr Mais.

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/Krokoo.1.4.jpg
Einerseits ist die Motivsuche heute nicht schwer: Google earth und die üblichen polnischen Galerien ermöglichen eine brauchbare Planung. Aber letztlich wird vor Ort dann geguckt, was wirklich machbar ist, und wie das Grün am Bahndamm inzwischen steht. In Niedzwiady Male stand das Getreide so golden, wie ich es mir gewünscht hatte, als Kroko 11 meinen Standort passierte. Auch das Kraftwerk ist hier zu erahnen. Der Bereich um den Bü sollte auf dieser Tour noch häufiger aufgesucht werden.

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/Krokoo.1.5.jpg
Natürlich kamen auch aus der Gegenrichtung ab und an Züge, so wie hier die zurückkehrende El2 26.

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/Krokoo.1.6.jpg
Da mir die vorherige Stelle gut gefiel, wartete ich einen weiteren Zug ab. Es dauerte nicht lange, bis die schicke 24 mit einem rostigen Wagenpark (diese Kombination gibt es also auch) mich erfreute.

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/Krokoo.1.8.jpg
Nun ging es ein gutes Stück ostwärts, und auch die Zugdichte ließ nun erstmal nach, während auch das Wetter zeitweise abschmierte. Nachdem ich mich durch ein sandiges Waldstück bis zum Dorf Pogon vorgearbeitet hatte, war es bereits nach Mittag. Hier befindet sich ein recht bekanntes Motiv von einem Hügel aus auf westfahrende Züge. Auf dem Acker, den man dazu betreten müsste, war aber ein Bauer mit Traktor aktiv, also verzichtete ich auf ein langes Bleiben und brach nach dem nächsten Westfahrer am Bü wieder auf.

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/Krokoo.1.7.jpg
Zurück in Niedzwiady Male wurde das Licht auch langsam spitz, als doch noch ein passender Zug mit der 24 vorbeikam.

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/Krokoo.1.9.jpg
Auf der gegenüberliegenden Seite zum ersten Bild des Tages wurde dann ebenfalls wieder die 26 aus dem Acker fotografiert. Die letzten Wochen waren wohl deutlichzu trocken und das Getreide wirkt viel zu niedrig gewachsen.

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/Krokoo.1.10.jpg
Und wieder zwei Stunden Geduld, bis das nächste Krokodil sich zeigen wollte. Auch dieser Bü ist schon bekannt, es handelt sich um die Gegenrichtung zu Bild 3: Ab 17 Uhr ist hier bei Niedzwiady Duze das Licht wieder gut. Inzwischen stand die Sonne auch bereits so tief, dass das Fahrwerk richtig gut herausleuchtet.

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/krokko40.jpg
Der Blick auf die Kathedrale von Lichen war im hohen Mais leider nicht gut umsetzbar.

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/Krokoo.1.12.jpg
Im Blockabstand zum vorherigen Westfahrer kam dann auch die 21 hinterher (Niedzwiady Male): Rostige Lok + rostige Wagen.

Damit war der erste Tag schon mal recht brauchbar gewesen und es ging zurück nach Patnow zum Hotel. Doch vor dem Essen wollte ich noch mal im Bahnhof Chlebow mein Glück versuchen:

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/Krokoo.1.11.jpg
Und Glück hatte ich tatsächlich! Ein Unkrautspritzzug (?) mit El2 15 ließ sich ebenfalls noch antreffen.

Zwar war es noch relativ früh, aber ich war ja schon seit fünf Uhr auf den Beinen, und morgen sollte es ebenso früh wieder aus dem Haus gehen. Also ging es nach dem Restaurantbesuch direkt in Bett, wo ich auch direkt einschlief…


Tag 2:

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/kroook2.2.1.jpg
Als erstes Motiv des Tages stand die Kirche fast direkt neben meinem Hotel „Kakadu“ (empfehlenswert und mit gutem Restaurant) auf der Liste: Kurze Wege. Gegen 5:15 war ich vor Ort, ab 5:25 war das Licht über die Bäume hinweg, und um 6:24 kam dann auch Kroko 6 als für mich erster Zug des Tages. Ja, ein guter Start.

Nun sollte es an die Weststrecke nach Kleczew gehen. Diese Strecke wird nordwärts komplett im Wendezugbetrieb gefahren, sie ist vergleichsweise kurz und verläuft fast komplett durch einen wenig spannenden (überwiegenden) Laubwald (wenn es wenigstens fotogene Kiefern wären…) und ist zudem mit Büschen fast komplett verkrautet. Ggfls. wäre ein Besuch im Herbst hier angebrachter… aber erstens ist die Zugdichte hier deutlich Höher als im Osten (ca. alle 30 Min. ein Zug pro Richtung), und zweitens wollte ich der Vollständigkeit halber trotzdem mal für einen halben Tag hier vorbeischauen.

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/kroook2.2.2.jpg
Als erste Stelle wartete ich an einem Bü bei Olszowe. Es dauerte nicht lange, da kam u.a. El2 16 in Richtung Kraftwerk.

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/kroook2.2.3.jpg
Es folgte Kroko 7.

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/kroook2.2.4.jpg
Nummer 16 drückte ihre zehn Leerwagen nordwärts. Das war jetzt wenig spektakulär, also ging es bis zum Endpunkt der Strecke. Bei Jozwin am Bü, wo der Betriebsbahnhof beginnt, wartete ich ein paar Züge ab (die Verladeanlagen selbst wären erst am frühen Nachmittag umsetzbar gewesen), u.a. …

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/kroook2.2.5.jpg
…Nummer 11, …

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/kroook2.2.6.jpg
… Kroko 25 sowie…

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/kroook2.2.7.jpg
… die 24. Ich sagte ja bereits, motivlich ist das hier an der Weststrecke nicht spannend, aber ein paar „neue Nummer“ sollten schon ins Archiv.

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/kroook2.2.8.jpg
Unweit des Bü vom Morgen quert die Strecke auf dieser Brücke die Landstraße 264, der Betonbau war mir zwei Einstellungen wert, wobei die drückende 25 besser wirkt.

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/kroook2.2.9.jpg
Dann ging es zu einem weiteren Waldweg-Bü in der Nähe. Drei Züge wartete ich hier ab, gegen 12 Uhr hatte ich dann genug von der Weststrecke und fuhr zurück nach Osten.

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/patnow.jpg
Unterwegs wurde bei Patnow noch nach potentiellen Motiven gesucht, das Licht war hier bei Kroko 14 allerdings noch spitz.

Am Himmel zog es sich nun teilweise stark zu, und da mein nächstes Motiv frühestens ab 14 Uhr Licht haben würde, war Zeit für ein üppiges Mittagessen im Hotelrestaurant (Kotlet schabowy).

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/kroook2.2.10.jpg
Das wohl bekannteste Motiv der Strecke ist der Blick von der Brücke der Landstraße 25 direkt hinter der Kirche vom ersten Bild des Morgens. Mit dem über 141 Meter hohen Turm der Basilika von Lichen im Hintergrund und kleinem Friedhof bietet sich ein nettes Panorama, hier für Kroko 06.

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/kroook2.2.11.jpg
Ein weiteres Panorama der Basilika war geplant. Inzwischen war der Himmel überwiegend bewölkt, sodass kein Zug zum Kraftwerk mehr wie geplant passte. Aber mit der 24 immerhin ein Ostfahrer. Der polnische Katholizismus wirkt für Außenstehende hier geradezu karikaturesk: Ein halbtoter Kerl meint, eine Vision zu haben, also stellt man auf dem Acker im Nichts eine der größten Kirchen Europas hin… s. [de.wikipedia.org]

Für mich war dann hier weit vor 18 Uhr bereits Feierabend – auf weiteres Wolkenlotto hatte ich wenig Lust und ein frühes Schlafengehen hat nach einem langen Tag auf dem Sattel auch seinen Reiz - besonders, wenn am nächsten Morgen der Wecker ebenfalls wieder um 5 Uhr klingelt.

Soviel von den ersten beiden Reisetagen. Teil 2 mit dem dritten und erfolgreichsten Reisetag folgt dann demnächst sicher auch noch.

Viele Grüße und guten Wochenstart,
Patrick

„Einen Planeten in die Luft jagen oder bei Netfix gucken, wie ein Planet in die Luft gejagt wird – das sind doch zwei Paar Schuhe!“
(aus einer Diskussion zur Suche von netten Samstagabendaktivitäten).

Inhaltsverzeichnis meiner Reiseberichte und Modellbauprojekte in den DSO-Foren [www.drehscheibe-foren.de]




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.07.18 19:15.
Hallo Patrick,

danke für die Spitzenfotos aus Konin nebst Umland !
Da hast du ja mit dem Wetter deutlich mehr Glück gehabt wie wir.

Gruß
Paul

Ps.: Warst du mit dem Hotel zufrieden ?

http://paul-zimmer.de/pzsites/ban6.jpg
Hallo Paul,

da warst du schon schneller mit deinem Text als ich mit meiner PN. Ja, Hotel würde ich ebenfalls klar weiterempfehlen. Hatte erst am Montag dort gebucht und bin am Dienstagabend angekommen, es hieß am Telefon: „Ohh, das das tut uns Leid, wir haben leider kein Einzelzimmer mehr für Sie. Aber Sie können ein Doppelzimmer zum Preis eines Einzelzimmers haben, wenn das okay wäre?“ Ja, das war okay :D Klar, wenn man den ganzen Tag eh unterwegs ist, hat man eh keine Ansprüche, nur das Bett sollte nicht quietschen, und schimmelfrei sollte es sein. Auf jeden Fall war alles gut, und vor allem im Restaurant hat es auch sehr gut geschmeckt.

Was das Wetter angeht hatte ich den Vorteil, dass ich erst am Montag spontan Urlaub genommen habe, weil die Prognose so dermaßen gut war. Hab Phasen auf Arbeit, wo es zum Glück so spontan funktionieren kann. Insofern wäre ich bei schlechtem Wetter auch wirklich stinkig gewesen.

Doof war nur die Hinfahrt, der Anschluss in Kutno wurde um ganze vier Minuten verpasst, damit war der KW-Triebwagen weggedüst; der folgende, letzte Zug des Tages war aber entgegen Online-Ankündigung eine SEV-Fahrt, sodass ich mir ein Taxi leisten musste (sonst hätte ich einen halben Tag verloren). Ätzend! Es wird Zeit, dass die Modernisierung der Strecke Poznan – Kutno endlich fertig wird.

Viele Grüße,
Patrick

Sieht toll aus... + Frage zu Turek

geschrieben von: Stephan Herrmann

Datum: 08.07.18 22:28

Moin,

eigentlich wollte ich mir Konin bis zum Herbst aufsparen, da ich mit Blick auf die Restbetriebe hierzulande angenommen hatte, dass im Sommer auch in Konin nicht so viel los ist. Im letzten Winterhalbjahr habe ich Freizeit und eine gute Wettervorhersage für Konin nicht in Deckung bringen können. Aber wenn ich die Bilder so sehe, muss ich doch demnächst mir mal einen Sonntag freikloppen. So weit ist es ja von Berlin aus nicht und es sieht eben im Vergleich zu den modernisierten Restbetrieben von vormals Laubag und Vattenfall so aus, dass man da mehr urigen fotogenen Betrieb mit freier Strecke hat. Abraumbetrieb gibt es wohl nirgends mehr.

Btw: Kann mir jemand zur Vermeidung einer nutzlosen Anfahrt auf Verdacht bestätigen, dass in Turek definitiv Feierabend ist? Oder rollt da doch noch was - außer dem Abbauzug natürlich...?

Viele Grüße+vielen Dank

Stephan Herrmann

Re: Sieht toll aus... + Frage zu Turek

geschrieben von: Josef-Schwejk

Datum: 09.07.18 11:16

Moin,

ich denke schon, dass sich die Tour auch im Sommer lohnt nach Konin. Im Winter ist die Zugdichte zwar vielleicht höher (da fehlen mir aber auch eigene Erfahrungswerte), aber die Tage sind ja dermaßen kürzer, dass es am Ende ein Nullsummenspiel bleiben könnte. Fotomäßig haben die meisten Jahreszeiten ihren Reiz, mit buntem Laub oder im Schnee ist es gewiss auch sehr fotogen. Die Verkehre am Wochenende sollen nicht weniger zahlreich als in der Woche sein, da lohnt sich der Kurztrip von Berlin aus sicherlich.

In Turek wurde das Kraftwerk zum 30.12.2017 abgeschaltet. Ob es noch einen Restbetrieb der Bahn gibt zum Zwecke der Lkw-Verladung, wie es gerüchteweise im Vorfeld hieß, konnte ich nicht herausfinden. Mir ist kein Bild aus dem Jahr 2018 bekannt, mit dem Auto wäre man aber in vielleicht 25 Minuten von Konin aus dort und könnte nachschauen (mit dem Rad hatte ich diese Möglichkeit mal eben natürlich nicht).

Viele Grüße,
Patrick



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.07.18 11:18.
Josef-Schwejk schrieb:
Hallo Paul,

da warst du schon schneller mit deinem Text als ich mit meiner PN.
*grins*

Josef-Schwejk schrieb:
Ja, Hotel würde ich ebenfalls klar weiterempfehlen. Hatte erst am Montag dort gebucht und bin am Dienstagabend angekommen, es hieß am Telefon: „Ohh, das das tut uns Leid, wir haben leider kein Einzelzimmer mehr für Sie. Aber Sie können ein Doppelzimmer zum Preis eines Einzelzimmers haben, wenn das okay wäre?“ Ja, das war okay :D Klar, wenn man den ganzen Tag eh unterwegs ist, hat man eh keine Ansprüche, nur das Bett sollte nicht quietschen, und schimmelfrei sollte es sein. Auf jeden Fall war alles gut, und vor allem im Restaurant hat es auch sehr gut geschmeckt.
Das Buffet war für den Preis wirklich sehr gut.
Die Sauberkeit im Zimmer war auch klasse und das Rezeptionspersonal sehr freundlich, auch wenn man manches mit Händen und Füßen erklären musste.
Praktisch war es auch das es vom Hotel nicht weit zur Kohlebahn war.

Josef-Schwejk schrieb:

Was das Wetter angeht hatte ich den Vorteil, dass ich erst am Montag spontan Urlaub genommen habe, weil die Prognose so dermaßen gut war. Hab Phasen auf Arbeit, wo es zum Glück so spontan funktionieren kann. Insofern wäre ich bei schlechtem Wetter auch wirklich stinkig gewesen.

Ging bei uns leider nicht. Bin da aber eh hartnäckig. Außer bei Gewitter oder Sturm wird bei jedem Wetter fotografiert.

Josef-Schwejk schrieb:
Doof war nur die Hinfahrt, der Anschluss in Kutno wurde um ganze vier Minuten verpasst, damit war der KW-Triebwagen weggedüst; der folgende, letzte Zug des Tages war aber entgegen Online-Ankündigung eine SEV-Fahrt, sodass ich mir ein Taxi leisten musste (sonst hätte ich einen halben Tag verloren). Ätzend! Es wird Zeit, dass die Modernisierung der Strecke Poznan – Kutno endlich fertig wird.
Ja, die Baustelle ist einfach nur lästig.
Wir waren zwar mit dem Auto unterwegs, aber durch die Baustelle war der Bahnverkehr in Konin an den Tagen mehr als übersichtlich.
Wieviel hast du für das Taxi bezahlt ?

Was die Kohlebahn betrifft, konnten wir einen recht großen Teil des Netzes und des Fuhrparks fotografieren.
Einzig eine nach Süden verkehrende Stichstrecke (Name müsste ich raussuchen) war ein Flop.

Hatte ja gehofft auch mal was auf der Anschlussbahn Konin - Patnow zu erwischen, das hat leider nicht geklappt, obgleich die Gleise blank gefahren waren.
Konnte an einem Tag gegen 6 Uhr morgens ein Makrofon aus der Richtung wahrnehmen, aber ob das von der Strecke kam...

Gruß
Paul

http://paul-zimmer.de/pzsites/ban6.jpg
Moin,

bei Wind und Wetter – finde ich eigentlich eine gute Einstellung, die ich so auch jahrelang verfolgt habe. Aber inzwischen muss ich gestehen, dass ich - wenn möglich - doch lieber bei Sonne verreise. Zumindest in den warmen Monaten, im Herbst und im Winter gehört auch das schlechte Wetter eher schon dazu und kann besser akzeptiert werden. Wenn ich im Frühling oder Sommer auch alleine mit dem Rad verreise, dann macht das im Regen aber auch zusätzlich weniger Freude…

Die Stichstrecke war sicherlich Bylew – Rysony. Sie ist eingleisig, motivlich wohl am reizendsten und auch die jüngste der in Betrieb befindlichen Strecken. Habe dort selbst aber nur am unmittelbaren nördlichen Ende ein Bild gemacht (auch noch eines der wenigen mit Wolkenschaden), weil ich am letzten Reisetag keine Lust auf noch viel mehr Kilometer hatte… schon wegen dieser Strecke ist ein zweiter Besuch meinerseits aber definitiv geplant.

Das Taxi? Ach, frag nicht… eine halbe Modellbahnlok oder zwei schöne Güterwagen hätte ich dafür schon bekommen...

Bezüglich des Fuhrparks hab ich keine wirklichen Infos. Je nach Quelle wird von 27, 34 oder noch mehr aktuellen Betriebsloks (EL2) gesprochen. Auf den rail.phototrans.pl – Servern sind von einem großen Teil der ursprünglich 50 (?) gelieferten Loks Bilder aus den letzten Jahren drinnen, andererseits fehlen aber auch hier Loks komplett, die ich selbst gesichtet habe. Und überhaupt ist die Menge an Bildern von der Bahn im www gar nicht mal so groß. Die TEM2 meine ich auch gehört zu haben, am, Donnerstagmorgen gegen sieben Uhr auf Höhe des Kraftwerkes. Fotografieren konnte ich außerdem die Werks-SM42, was mich auch sehr gefreut hat.

Viele Grüße,
Patrick
Josef-Schwejk schrieb:
bei Wind und Wetter – finde ich eigentlich eine gute Einstellung, die ich so auch jahrelang verfolgt habe. Aber inzwischen muss ich gestehen, dass ich - wenn möglich - doch lieber bei Sonne verreise. Zumindest in den warmen Monaten, im Herbst und im Winter gehört auch das schlechte Wetter eher schon dazu und kann besser akzeptiert werden. Wenn ich im Frühling oder Sommer auch alleine mit dem Rad verreise, dann macht das im Regen aber auch zusätzlich weniger Freude…
Kann ich absolut nachvollziehen.
Bei Regen verzichte ich meist auf das Rad.
Hat halt alles seine Vor- und Nachteile. Bei Bewölkung kann man z.B. Motive umsetzen die sonst gegenlichtig oder zu schattig wären.

Josef-Schwejk schrieb:
Die Stichstrecke war sicherlich Bylew – Rysony. Sie ist eingleisig, motivlich wohl am reizendsten und auch die jüngste der in Betrieb befindlichen Strecken. Habe dort selbst aber nur am unmittelbaren nördlichen Ende ein Bild gemacht (auch noch eines der wenigen mit Wolkenschaden), weil ich am letzten Reisetag keine Lust auf noch viel mehr Kilometer hatte… schon wegen dieser Strecke ist ein zweiter Besuch meinerseits aber definitiv geplant.
Einen Zug haben wir dort leider verpasst, der nächste kam dann nach einer gefühlten Ewigkeit im Starkregen.
Ist aber wirklich ein sehr schöner Streckenast.
Cool das du dort nochmal hinmöchtest.
Mich würde das Thema zwar auch nochmal reizen, aber dafür ist die Wunschliste für Polen einfach zu lang.

Josef-Schwejk schrieb:
Das Taxi? Ach, frag nicht… eine halbe Modellbahnlok oder zwei schöne Güterwagen hätte ich dafür schon bekommen...
Heftig :-O

Josef-Schwejk schrieb:
Bezüglich des Fuhrparks hab ich keine wirklichen Infos. Je nach Quelle wird von 27, 34 oder noch mehr aktuellen Betriebsloks (EL2) gesprochen. Auf den rail.phototrans.pl – Servern sind von einem großen Teil der ursprünglich 50 (?) gelieferten Loks Bilder aus den letzten Jahren drinnen, andererseits fehlen aber auch hier Loks komplett, die ich selbst gesichtet habe. Und überhaupt ist die Menge an Bildern von der Bahn im www gar nicht mal so groß. Die TEM2 meine ich auch gehört zu haben, am, Donnerstagmorgen gegen sieben Uhr auf Höhe des Kraftwerkes. Fotografieren konnte ich außerdem die Werks-SM42, was mich auch sehr gefreut hat.
Ganz ehrlich, an deiner Stelle würde ich KWB Konin einfach anmailen. Hab das Unternehmen als sehr freundlich erlebt.
Die SM42 haben wir leider nicht erwischt, dafür TEM2-147.

Der zweite Fototeil ist übrigens auch der pure Hammer ! Vielen Dank für das Posting !
Das Wegkreuz-Motiv in Blonawy haben wir auch so umgesetzt.

Grüße aus dem Bergischen Land
Paul

http://paul-zimmer.de/pzsites/ban6.jpg

Re: [PL] Mit der Maus zu den Vorstadtkrokodilen von Konin (LEW El2 - Teil 1, m 25 B)

geschrieben von: ehemaliger Nutzer

Datum: 15.07.18 21:47

Lieber Patrick!

Mal total was anderes!
Das auch Grubenbloks in PL NVR Nummern bekommen, ist schon geil, man kann die dann wenigstens gut einodnenen!
Motivlich ist Dein Beitrag voll super geworden!
Danke für den sehr interessanten Grubenbahnbericht.

Bisher habe ich mich um das Thema eher gedrückt und lieber anderen, mit viel Erfolg, das Thema überlassen.

Gruß und Dank von
thomas.splittgerber, berlin
Guten Morgen,

Paul: Für viele Gegenlichtmotive ist die Sommersonnenwende auch eine gute Zeit. Das Kirchenmotiv am Morgen des zweiten Tages ist so nur im Hochsommer umsetzbar – nach etwa sieben, halb acht dürfte das Licht zu spitzt sein, aber die Sonne muss auch erst mal über die Bäume. Aber Du hast natürlich auch Recht – meist liegt der Urlaub, wie er eben liegt, da nimmt man, was der Himmel hergibt. Und so richtig schöne (Stark-)Regen-, Schneesturm oder Nebelbilder haben ja durchaus auch ihren Reiz.

Das Wegkreuz-Motiv hab ich ein wenig vertrödelt. Eigentlich wollte ich in die Hocke, damit das Kreuz sich vor dem Himmel besser abhebt, aber als der Zug kam, hatte ich es schlicht vergessen.

Auf die TEM2 bin ich jetzt ein wenig neidisch (-:



Thomas: Danke. Ja, seit knapp zwei Jahren befinde ich mich in einer Industriebahn-lastigen-Phase, was meine Fototätigkeiten angeht. Aber Konin war tatsächlich schon deutlich länger geplant. Derart ungewöhnliche Bahnen haben schon ihren Reiz – genau so gerne schaue ich immer wieder bei der WKD in der Hauptstadt vorbei. Mal sehen, vielleicht kommt ja noch irgendwann das Thema Torfbahnen, ebenfalls ein kaum bestellter Acker :D …tja, an Zielen mangelt es auch im Jahr 2018ff. nicht. Die Kreidebahn in Lublin möchte ich endlich mal besuchen, und noch mal Kibel in Masuren. Der SN84 ruft im Südosten, und überhaupt, der Südosten zeigt noch viele weiße Flecken auf meiner Landkarte…

Viele Grüße und guten Wochenstart,
Patrick
Moin Patrick,

Zitat:
Auf die TEM2 bin ich jetzt ein wenig neidisch (-:

Und ich auf die SM42. *lach*

Gruß
Paul

http://paul-zimmer.de/pzsites/ban6.jpg

Auf noch ein allerletztes Wort zu Turek... (?)

geschrieben von: Stephan Herrmann

Datum: 20.07.18 22:10

Moin,

sollte ich mit halbwegs Zeit in den nächsten 3-4 Wochen mal ein paar Tage (länger als Sa mittag bis So mittag) nach Konin fahren können, mache ich dann auch den Sprung nach Turek und schaue nach Restbetrieb. Gibt es da einen Tip, wo man da hinsteuern sollte (Stellwerk, Verladung Landabsatz, Werkstatt?) - wo man leicht rankommt und ein ggfs. Rest-/Abbaubetrieb höchstwahrscheinlich vorbeiläuft?

Noch ein Gedanke: Irgendwo - vielleicht in Deinem letzten Beitrag - war zu lesen, dass ein Teil der Loks von Turek nach Konin kommen sollte. Vielleicht schonmal die Gelegenheit gehabt, Nummern abzugleichen und Indizien gewonnen?

Viele Grüße+vielen Dank

Stephan Herrmann

Re: Auf noch ein allerletztes Wort zu Turek... (?)

geschrieben von: Josef-Schwejk

Datum: 21.07.18 11:41

Guten Morgen Hermann,

nein, Bilder von Turek-Loks in Konin habe ich noch keine gesehen. Aber auch keine Infos zu Verschrottungen gehört. Theoretisch denkbar wäre der Einsatz in Konin, weil beide Kraftwerke zur selben Betreibergesellschaft gehören. Aber die Turek-Loks haben/hatten keine seitlichen Stromabnehmer (und keine Halterungen dafür), hier wäre also zumindest ein kleinerer (?) Umbau nötig. Turek hatte drei um 2007 in Gliwice modernisierte Loks, zumindest bei denen würde ich vermuten, dass sich ein Umbau noch lohnen könnte. Aber ob es in Konin überhaupt Bedarf gibt für zusätzliche Loks? Und wie die allgemeinen technischen Lokzustände sind im Vergleich zwischen den beiden Bahnen? Die Loks sind alle nicht mehr die Jüngsten. Leider hab ich da aber keine Ahnung.

Ich würde einfach das Dorf Chlebow östlich Turek ansteuern und mir an einem BÜ anschauen, ob die Gleise noch befahren, oder bereits völlig angerostet sind. [www.google.com]

Im Zweifelsfalls könnte man auch zwei-drei ausgedruckte Fotos mitnehmen und den erstbesten Anwohner, den man vor Ort antrifft, fragen (selbst ohne Sprachkenntnisse, mit Bild, Händen und Füßen könnte man sicher etwas erfahren: „Koniec?“ („Vorbei“?)

Das Betriebsgelände befindet sich hier: [www.google.com]
Würde zwar vermuten, dass man nicht hineinkommt, aber sicher gibt es am Eingang einen Wachmann, den man zumindest zum Betrieb fragen könnte.

Zum Ende gab es nur noch diese eine Strecke vom Betriebsgelände (samt Förderanlagen zur Befüllung) bis hin zu den Entladebrücken beim Kraftwerk. Wenn also dort nichts läuft, dann läuft auch nichts. Wobei, in Obeschlesien war im KWK Wujek auch nichts mehr los, und nun läuft es wieder. Man sage also niemals nie in diesem Land, selbst wenn derzeit nichts laufen solle ; -)

Viele Grüße,
Patrick

Re: Auf noch ein allerletztes Wort zu Turek... (?)

geschrieben von: falk

Datum: 23.07.18 21:11

Neben den EDV-Nummern fallen mir die Kupplungen auf. EL2 mit vollständiger Schraubenkupplung ist zumindest ungewöhnlich. Der Hersteller bot sie eigentlich nur mit Grubenbahntrichterkupplung mit einsetzbarer Kuppelkette und einbaubaren Puffern oder mit SA3-Aufnahme an, wobei mir derartige Drehgestelle nie im Original untergekommen sind. Wurden die Lokomotiven so, wie sie jetzt laufen, geliefert oder ist das ein Umbauzustand? Die Wagen tauchen leider nie mit einer Stirnseite auf. Ich gehe schon wegen der Wagenabstände von durchgehender Verwendung von Schraubenkupplungen aus. Kommt das hin? Zum Schieben auf Strossengleisen sind Schraubenkupplungen nicht unbedingt gut geeignet, da haben die Bergbautrichterkupplungen schon Vorteile. Dass das Kuppeln damit weniger lustig ist, dürfte klar sein.

Falk

Re: Auf noch ein allerletztes Wort zu Turek... (?)

geschrieben von: Josef-Schwejk

Datum: 24.07.18 15:44

Hallo Falk,

ein Bild vom Wagenende kann ich nachher oder morgen mal anfügen. Die Wagen sind immer als feste Züge unterwegs, es wird also im Regelfall überhaupt nichts getrennt oder rangiert. Insofern dürften die Schraubenkupplungen kein Problem darstellen. Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob ggfls. immer fünf Wagen eine feste Einheit bilden und jeder Zug somit aus zwei Kompletteinheiten besteht (der Lackzustand manchen Einheiten ließe darauf schließen).

Mir ist nur ein Bild der El2-06 aus den mittleren 90ern, da hat die Lok tatsächlich andere Drehgestellblenden. Oder zumindest hatte sie damals pro Seite noch zwei Sandkästen mehr (so wie zuletzt die Loks in Turek sie noch hatten). In Turekt hatten die Loks keine Schraubenkupplung, sondern nur eine Art vereinfachte Kupplungsstange.

Viele Grüße,
Patrick

Re: Auf noch ein allerletztes Wort zu Turek... (?)

geschrieben von: falk

Datum: 24.07.18 15:54

Danke. Genau diese Kupplung mit Kuppeleisen (in den USA nannte man das »link and pin«) ist die Grubenbahnkupplung. Das ist zwar eine recht grobe Einrichtung und beim Kuppeln ist sie etwas heikel, aber Lok und Wagen bleiben im Bergbaubetrieb auch anderswo meistens zusammen. Der entscheidende Vorteil ist, dass es auch beim Schieben auf rückbaren Strossengleisen mit oft zweifelhafter Gleislage keine Überpufferung geben kann. In deutschen Braunkohlerevieren werden Seitenpuffer nur benötigt, wenn entweder Wagen des öffentlichen Verkehrs eingesetzt werden oder Grubenselbstentladewagen in das Fernbahnnetz übergehen. Die Kopfstücke der Wagen im mitteldeutschen und Lausitzer Revier waren in der Regel dafür ausgelegt.

Ich habe jetzt eine ganze Weile überlegt, wieso die Lokomotiven an den Enden so kahl aussehen. Die Kuppeldosen für die Vielfachsteuerung fehlen. Offenbar besteht dafür kein Bedarf. Die dritten Luftschläuche, in der Regel blau gekennzeichnet, fehlen auch. Möglicherweise ist das die Kipp- und Entladesteuerleitung, doch auch das habe ich noch nicht rausgekriegt.

Falk



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 24.07.18 15:59.

Re: Auf noch ein allerletztes Wort zu Turek... (?)

geschrieben von: Josef-Schwejk

Datum: 24.07.18 16:46

Hallo Falk,

hier mal zwei Bilder der Wagen, aber zur Kupplung zwischen den Wagen sieht man wohl nichts.

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/kon.wagg.jpg

https://img.webme.com/pic/t/taigatrommel/kon.wagg2.jpg

Da ich aber ja den einen Zug mit SM42 + zwei Wagen + EL2 fotografiert habe, gehe ich davon aus, dass eine Schraubenkupplung wahrscheinlich erscheint. Die Wendezüge werden in recht gemächlichem Tempo gefahren, außerdem sind es ja immer nur zehn Waggons, da klappt das mit dem Schieben wohl trotzdem ausreichend gut (immerhin, selbst bei uns im Lande werden ja IC mit teils mehr Wagen und erheblich höheren Geschwindigkeit geschoben, und die haben auch nur eine Schraubenkupplung). Der Oberbau selbst ist auch gut, und die Verladeanlagen sind fest und werden nicht verschoben (die Kohle kommt über Förderbänder von weiter weg aus den Tagebauen).

Viele Grüße,
Patrick

Re: Auf noch ein allerletztes Wort zu Turek... (?)

geschrieben von: falk

Datum: 24.07.18 17:50

Das ist es. Wenn keine Strossengleise befahren werden, ist die Laufsicherheit kein Problem. Danke für die Bilder.

Falk