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Der italienische Botschafter in Griechenland übte sich kürzlich as Firmensprecher von Trenitalia bzw, ihrer griechischen Tochterfirma TrainOSE. Demnach will die Mutterfirma 500.000 E's in neues Rollmaterial investieren. Außerdem werde laut nachgedacht über eine neue Bahnverbindung nach "Nordeuropa." [www.tornosnews.gr]
Leider habe ich außer dieser sehr knappen und ungenauen Presseerklärung nichts gefunden, also keine Angaben, in was für Material man investieren will (Loks, Wagen, EMUs, DMUs), noch was sich hinter dem eher kryptischen "to connect Greece with northern Europe by rail" versteckt. Ein Schlafwagenzug nach Wien oder München wie anno dazumal? Ein Containerzug an die Ostsee? Hier hat die Fantasie freien Auslauf.

"Die Eisenbahn ist eine heilige Fackel, die ein Land mit dem Licht der Zivilisation und des Wohlstandes erleuchtet." Mustafa Kemal A., Flugverweigerer




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.02.18 11:46.
Es wäre schon viel erreicht wenn der Zug nach Belgrad wieder verläßlich, so wie im Fahrplan vorgesehen, verkehren würde. Von weiteren Zugverbindungen wollen wir gar nicht erst anfangen zu reden.
Die Belgrad-Verbindung, aber auch jene nach Sofia wären schon etwas Wunderbares. Man ist ja genügsam geworden.
Wenn man die Bahnverbindungen nach Griechenland betrachtet, glaubt man gar nicht, dass es sich bei Griechenland um ein begehrtes Touristenland handelt. Man ist, wie die Vorredner bereits treffend anmerkten, bei den Wünschen nach Bahnverbindungen schon sehr bescheiden geworden.
Selbst wenn es diese Bahnverbindungen noch gäbe glaube ich nicht das ein besonders grosser Anteil der Touristen über die Hälfte ihrer Ferienwoche ihn GR auf dem Hin- und Rückweg in Zügen und Fähren verbringen möchte.

Gruss, Thomas.
Auch innerhalb Griechenlands birgt die Eisenbahn eigentlich erhebliche Potenziale, die nicht genutzt werden. Man lässt eine touristisch großartig vermarktbare Schmalspurbahn auf dem Peloponnes verrotten, aber auch aus dem Angebot auf dem Normalspurnetz ließe sich mit etwas gutem Willen wesentlich mehr herausholen, als das heute der Fall ist.

Die Chancen sehe ich weniger im internationalen Verkehr mit Mitteleuropa, aber auch diese gehören wieder verbessert (bzw. überhaupt erst einmal wieder hergestellt). Eine Möglichkeit im "zentraleuropäischen" Verkehr Marktanteile wäre ja schon, wenn die Normalspurverbindung bis Patras endlich einmal fertig würde. Dann könnte immerhin Athen endlich wieder via Italien > Nachtfähre > Patras kultiviert erreicht werden.
Baron schrieb:
Demnach will die Mutterfirma 500.000 E's in neues Rollmaterial investieren.
Wie bitte? Das dürfte gerade mal für die Ausstattung der Wagen mit Klopapier reichen.

Aahhh, sehe gerade, in dem Presseartikel ist von 500 Mio die Rede.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.02.18 12:56.