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Mit Volldampf durch China – Vier Wochen in den letzten Dampfparadiesen des Fernen Osten

Teil 18: Höhepunkte ohne Ende – Zum letzten Mal im Leben Dampf in Bayin



Ich hoffe, dass meine Berichte noch nicht zu langweilig sind. Wir sind nämlich auf der Reise durch die letzten Dampfparadiese Chinas noch immer in Bayin. Im letzten Bericht gab es die abendliche Ausbeute eines leicht durchwachsenen Tages zu sehen, jetzt folgt der letzte Tag in Bayin. Und es sollte noch den einen oder anderen Höhepunkt geben, im wahrsten Sinne des Wortes. Also viel Spaß beim Lesen!

Zur besseren Übersicht wie immer zunächst eine Karte:

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Bild 1a: Die Streckenkarte der Industriebahn von Bayin. Bayin selbst liegt an der Staatsbahnstrecke von Lanzhou nach Jingyuan. Diese Strecke erschließt allerdings nicht die zahlreichen Industriebetriebe in Bayin sowie die Erzminen in den Bergen nördlich von Bayin. Am Staatsbahnhof von Bayin befindet sich der Anschluss der Industriebahn (Bahnhof Bayin Yinshan).
Im Bahnhof Bayin Yinshan der Industriebahn beginnen und enden die Personenzüge nach und von Shenbutong bzw. Sanyelan, die Personenzüge sind ausschließlich für den Transport von Werksangehörigen gedacht. In Bayin Yinshan befindet sich nur ein kleiner Bahnsteig und ein Umfahrgleis. Die Güterzüge werden direkt in den großen Rangierbahnhof Bayin Gongsi gebracht, der der Betriebsmittelpunkt der Bahn ist. Von dort werden die Güterwagen auf die einzelnen Industriebetriebe verteilt bzw. die Ganzzüge zur Übergabe an die Staatsbahn zusammengestellt. Zusätzlich befindet sich hier auch das kleine BW samt angeschlossener Werkstatt.
Am östlichen Ende von Bayin Gongsi gibt es dann eine Art Gleisviereck, von dem aus Stichstrecke in alle Himmelrichtungen abzweigen. Richtung Süden sind ein Munitionslager der chinesischen Volksarmee sowie einige Industriebetriebe angeschlossen, Richtung Osten sind ebenfalls Industriebetriebe angeschlossen. Richtung Norden führt die Strecke in die Berge, um die dortigen Erzgruben samt Verarbeitungsbetrieben zu erschließen.
Die Strecke nach Norden verläuft eingleisig bis zum Bahnhof Liugongli dort verzweigt sich die Strecke in ein Gleis nach Sanyelan sowie einem Gleis nach Shenbutong, das aber bis Sanyelan komplett parallel verläuft, so dass man den Eindruck hat, das es zwischen Liugongli und Sanyelan eine zweigleisige Strecke gibt. Man kann hinter Liugongli allerdings nicht mehr vom einen auf das andere Gleis wechseln.
In diesem Bericht halten wir uns am Morgen zwischen Sanyelan und Shenbutong auf, bevor es dann nochmals nach Bayin Yinshan ging. Den Nachmittag verbringen wir zwischen Liugongli und Sanyelan.



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Bild 1b: Detailkarte der Industriebahn von Bayin. Die Staatsbahnstrecke ist blau gekennzeichnet, die Strecken der Industriebahn schwarz. Die einzelnen Fabrikanschlüsse sind nichts detailliert eingezeichnet, es sind schlicht zu viele.




19.11.2010
Seit fast drei Wochen bin ich nun in China und bis jetzt konnte ich noch keinen einzigen Tag auch nur halbwegs ausschlafen. Das sollte sich heute auch nicht ändern. Auch an diesem Morgen klingelte bereits um 6:30 der Wecker. Alles nur wegen diesen sch… Dampfloks. Wie in den Tagen zuvor war auch diesmal der morgendliche Zug nach Shenbutong das Objekt der Begierde. Draußen war kein Wölkchen am Himmel zu sehen, es war bitterkalt und alles von einer Rauhreifschicht überzogen. Schlechte Voraussetzungen, um sich viel zu müde aus dem kuschlig warmen Bett in die eisige Kälte zu begeben, aber beste Voraussetzungen zum Dampflokfotografieren.

So machten wir uns nach kurzem Frühstück, das uns im Gegensatz zu gestern wieder serviert wurde, auf den Weg in die Berge. Als erstes stand der Personenzug nach Sanyelan auf dem Zettel. Die eiskalten Temperaturen sorgten für beste Dampfentwicklung, Lichtverhältnisse im noch schattigen Tal sowie verkehrsgünstige Fotoposition sorgten zunächst aber für eher bescheidene Resultate:

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Bild 2: SY 1047 zieht den Personenzug die letzten Meter in den Bahnhof Sanyelan. Noch ist die Sonne trotz des klaren Himmels noch nicht zu sehen..




Aber dieser Standpunkt war mit bedacht gewählt, zumal der Personenzug ja nur Tender voraus kam. Echtes Objekt unserer Begierde war an diesem Morgen aber der Personenzug nach Shenbutong. Den wollten wir weiter oben in den Bergen abpassen. Da die Fotostelle, die wir am ersten Morgen gewählt hatten, um diese Uhrzeit noch im Schatten lag, entschieden wir uns für das Teilstück, wo das Tal etwas breiter ist und wir schon am gestrigen Nachmittag erfreuliche Ergebnisse erzielt hatten. Hastig erklommen wir also den Berggipfel auf der gegenüberliegenden Seite und brachten unsere Kameras in Stellung. Der Reiseleiter wagte sich sogar über einen schmalen Grad auf die absolut perfekte Fotostelle, mir war das aufgrund meines Absturzes von vorgestern aber zu riskant. Jetzt war fast alles in trockenen Tüchern: perfekter Fotostandort, strahlend blauer Himmel, eiskalte Temperaturen, mehr braucht man eigentlich nicht, oder? Doch, der Zug fehlt noch! Eigentlich hätte er laut Fahrplan schon längst da sein müssen, aber weit und breit war nichts von ihm zu hören oder zu sehen. Die eisige Kälte kroch über Zehen und Hände in den Körper. Entweder kommt gar kein Zug oder bei meinem Glück nur wieder eine Diesellok wie vor zwei Tagen. Wäre ich nicht doch besser im Bett liegen geblieben und hätte ausgeschlafen?

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Bild 3: Vier Gestalten stehen auf den Bergen in der Nähe von Bayin in der eisigen Kälte und warten darauf, den Personenzug nach Shenbutong endlich auf Chip zu bannen (Foto B. Seiler). Aber der Zug kam und kam nicht. Wären wir nicht besser im Bett geblieben?




Nein, denn nach einiger Verspätung war der Zug zu hören und hinter den Bergen stieg eine imposante Dampfwolke herauf. Die Schienen waren voller Rauhreif und die folgenden Bilder können das Spektakel, dessen Zeuge wir die nächsten 10 Minuten wurden, gar nicht wiedergeben. Unter dem Einsatz sämtlicher Kräfte und fast ständig durchdrehender Räder kämpfte sich die Lok im Zeitlupentempo die Steigung hinauf, für die vielleicht 500 Meter benötigte die Lok mehr als 15 Minuten! Das Personal turnte immer wieder auf der Lok herum, um die wohl eingefrorenen Besandungseinrichtungen wieder in Gang zu bringen. Für die Videografen war es die Aufnahme des Jahres, für mich blieben leider nur ein paar Fotos:

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Bild 4: Mit einer imposanten Dampfwolke kündigt sich der Personenzug an, von der Lok selbst ist noch nichts zu sehen. Im Hintergrund qualmen die Schlote von Sanyelan und sorgen dafür, dass von blauem Himmel nichts zu sehen ist. Langsam…



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Bild 5: … kämpft sich SY 1581 mit dem Personenzug am Haken um die Felsnase. Noch bewegt sich der Zug ein bisschen, wie man an der Dampfwolke erkennen kann.



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Bild 6: Aber Lokführer und Heizer müssen schon alles geben, um die Lok wenigstens noch ein wenig am Rollen zu halten, denn …



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Bild 7: … gleich verläuft die Strecke in einem Einschnitt, wo die Sonne den Rauhreif noch nicht angwärmt hat.



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Bild 8: Zudem steigt die Strecke weiter stark an und die Lok kommt praktisch zum Stillstand, was man an der fast senkrechten Dampfwolke gut erkennen kann. Die Treibräder drehen nur noch durch, heftige Dampfausstöße hallen durch das Tal.



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Bild 9: Mit viel Gefühl schafft es der Lokführer schließlich, den Zug wieder in Bewegung zu bringen. Er schleicht …



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Bild 10: ... aber weiter im Zeitlupentempo in Richtung Shenbutong. Immerhin gelangt der Smog aus Sanyelan nicht ganz bis hier nach oben und der Himmel ist blau.



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Bild 11: Sie Sonne hat die Schienen schon etwas aufgewärmt und die Lok kommt jetzt wieder ein bisschen besser voran.



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Bild 12: Gleich verschwindet sie hinter der Felsnase im Vordergrund, wo unser Reiseleiter seine Fotoposition eingenommen hatte.



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Bild 13: Kurz vor der Einfahrt in den Haltepunkt Dongchanggou können wir die Lok über den Sattel hinweg nochmal ablichten.



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Bild 14: Auf dem Rückweg zum Bus machte ich dann noch eine Stimmungsaufnahme an der Ruine der alten Erzbereitungsanalage auf dem Talgrund.




Nächstes Fotomotiv sollte der Bahnhof von Liugongli mit der Rückfahrt des Personenzuges aus Shenbutong sein. Eigentlich schon pittoresk genug, jetzt brachte hier aber auch noch ein älterer Herr mit Fahrrad seine Frau auf den Zug. Perfekt! Unter den erstaunten Augen der beiden Senioren verkroch sich eine Horde Langnasen im Gebüsch am Ende des Bahnsteigs. Spinnen die, die Langnasen? Jetzt holen die auch noch alle ihren Fotoapparat raus. Ach so, die wollen nur Fotos vom ankommenden Dampfzug machen. Dann gehen wir mal besser aus dem Motiv. Nein, nein so war das nicht gedacht. Bitte wieder unbedingt ins Motiv reingehen. Hektisch ruderten wir mit den Armen und zögernd begab sich das ältere Ehepaar wieder auf den Bahnsteig zurück. Spinnen die, die Langnasen? Wehe ein anderer Eisenbahnfotograf steht im Bild, dann wird Zeter und Mordio geschrien. Ein altes Ehepaar mit Fahrrad darf den Zug aber verdecken? Die spinnen, die Langnasen!

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Bild 15: Nicht gerade sonderlich viel Fahrgastandrang herrscht am Morgen am Bahnhof Liugongli. Der alte Mann hat seine Frau mit dem Fahrrad zum Bahnhof gebracht, damit sie mit dem Zug nach Bayin fahren kann, um dort notwendige Einkäufe zu erledigen. Mit Mühe und Not konnten wir die beiden überreden, auf dem Bahnsteig zu bleiben, um unser Fotomotiv zu berreichern. So warten jetzt zwei Rentner und eine Meute Langnasen im Gebüsch auf die Ankunft des Zuges.



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Bild 16: Mittlerweile hat sich der Fahrdienstleiter des Bahnhofs zu einem Pläuschchen dazugesellt, während sich im Hintergrund schon der Personenzug nähert.



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Bild 17: Interesse am ankommenden Zug scheinen nur die Fotografen zu haben. Den Berg im Hintergrund hatte ich vor zwei Tagen am Nachmittag bestiegen, um die Durchfahrt des nachmittäglichen Personenzuges durch den Bahnhof Liugongli zu dokumentieren. Leider war der Zug dann ja mit einer Diesellok bespannt und beim Abstieg zog ich mir bei einem Absturz leichte Verletzungen zu (siehe hier). Aber nachdem ich mir den Berg jetzt nochmals so ansah, bekam ich Lust, ihn heute Nachmittag nochmals zu besteigen.



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Bild 18: Die Zuglok SY 1581 poltert Tender voraus am Bahnsteig vorbei und kommt in Kürze zum Stehen.



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Bild 19: Der Gentleman alter Schule öffnet seiner Frau selbstverständlich die Türe und ...



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Bild 20: … geleitet sie in den Personenwagen, der zumindest vom Aussehen her einen fast älteren Eindruck wie das alte Ehepaar macht.



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Bild 21: Nachdem er seine Frau in den Wagen geleitet hat, macht sich der alte Herr vermutlich auf den Weg in das eigene Gärtchen, zumindest lässt die Harke, die er an seinen Fahrradlenker gehängt hat, darauf schließen. Insbesondere ältere Menschen in China betreiben mit Hingabe Gemüse- und Obstanbau. Selbst mein Schwiegeropa hat am Stadtrand von Peking einen kleinen Garten mit Hühnern und einem Schaf, obwohl er sein gesamtes Leben in der Großstadt verbracht hat. Lohnen tut sich das natürlich nicht mehr, aber der älteren Generation sind die 1950er und 1960er Jahre, als es in China mehr als 20 Millionen Hungertote gab, noch in tiefer Erinnerung.




Noch während der Zug den Bahnhof Liugongli verließ, ging es hektisch zurück in den Bus. Spätestens jetzt musste der alte Renter mit dem Fahrrad, der alleine auf dem Bahnsteig zurückblieb, nachdem seine Frau in den Zug gestiegen war, glauben, dass eine Horde Irrer aus der Irrenanstalt ausgebrochen sein musste. Immerhin hatten sie es von dort bis nach China geschafft. Dank meiner jungen Beine dokumentierte ich noch die Parallelausfahrt des Zuges und des Rentners auf dem Fahrrad, bevor ich dann auch zum Bus sprintete.

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Bild 22: Die Zuglok gibt Volldampf und zieht den Personenzug langsam aus dem Bahnhof. Und auch der alte Herr nimmt Schwung auf, ...



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Bild 23: … setzt sich auf sein Fahrrad und ...



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Bild 24: … gibt mir so noch die Möglichkeit für ein Parallelausfahrt-Motiv. Das Zugende verdeutlicht nochmals, warum die Personenzüge noch immer mit Dampfloks bespannt werden: die Dampfheizung.




Unsere Hektik hatte aber einen guten Grund: uns fehlte noch das Fotomotiv eines ausfahrenden Zuges aus dem Bahnhof Yinshan. Und da würde sich der Personenzug aus Shenbutong anbieten, kommt er doch Schornstein voraus aus dem Bahnhof. Also nichts wie los. Zum Glück war die morgendliche Rush-Hour schon vorbei und wir schafften es gerade noch rechtzeitig zum Bahnhof Bayin Yinshan, denn der Personenzug aus Shenbutong hatte uns zwischenzeitlich überholt und die Lok war schon am Umsetzen.

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Bild 25: Als wir in Bayin Yinshan ankamen, hatte SY 1581 die Personenwaggons auf dem zweiten Bahnhofsgleis schon umfahren und ...



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Bild 26: … setzt nun zurück, um die Personenwagen auf der anderen Seite wieder an den Haken zu nehmen.



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Bild 27: Im Hintergrund sieht man die Personenwagen und das kleine Bahnhofsgebäude von Bayin Yinshan.



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Bild 28: Solange die Lok nur umsetzt, sind die Schranken am Bahnübergang von Bayin Yinshan noch offen. Das nutzt diese Essensverkäuferin mit ihrem mobilen Essensstand, um noch schnell über die Gleise zu kommen. Denn im Hintergrund steht schon SY 1581 mit den Personenwagen am Haken abfahrtsbereit. Schon klingelt es und die Schranken werden geschlossen.



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Bild 29: Kurz danach setzt sich der Zug in Bewegung und ...



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Bild 30: ... nähert sich unserem Fotostandpunkt mit einer schönen Dampfwolke.



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Bild 31: Die eiskalten Temperaturen sorgen nicht nur für eine schöne Dampfwolke, sondern auch für einen klaren, blauen Himmel, der in Bayin Yinshan nicht ganz so vom Smog getrübt wird wie z.B. in Bayin Gongsi oder Sanyelan, wo die vielen Industriebetriebe ständig riesige Mengen Feinstaub in Luft pusten.



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Bild 32: Nach der Durchfahrt des Zuges öffnen sich die Schranken schnell wieder und es herrscht eifrige Betriebsamkeit. Eine Müllsammlerin hat ihren Handkarren gerade über das Gleis gezogen, das den Bahnhof Bayin Gongsi mit dem Staatsbahnbahnhof von Bayin verbindet.



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Bild 33: Vor allem ältere Menschen sind am späten Morgen mit allerlei buntem Rollmaterial unterwegs. Im Hintergrund ist die Brücke der Staatsbahnstrecke zu sehen. Die Hutongs im Hintergrund bilden das ärmste Wohnviertel Bayins. Mittlerweile wurden die Behausungen aber alle platt gemacht und mehrstöckige Wohnsilos an dieser Stelle errichtet.




Der Vormittag war also perfekt gelaufen, mehr ging einfach nicht mehr. Also ging es zurück ins Hotel, um endlich mal etwas Schlaf nachzuholen, der in den letzten Wochen gerade bei mir viel zu kurz kam. Anschließend stand der Besuch eines modernen Einkaufszentrums auf dem Programm. Im Prinzip sieht es aus wie fast jede andere Shopping-Mall auf der Welt. Insbesondere Hausgeräte stehen aktuell wohl hoch im Kurs, wobei es mich erstaunte, dass Waschmaschinen und Ähnliches von Bosch und Siemens teilweise günstiger wie chinesische Konkurrenzprodukte wie z.B. Haier waren. Der angelsächsische Teil der Reisegruppe kaufte zudem sämtliche „McDonalds-“ und „Kentucky schreit @#$%&-Filialen“ im Einkaufszentrum und der näheren Umgebung leer. „Endlich wieder mal was Ordentliches zum Essen“ meinten sie. OK, das Essen in den letzten Wochen war zuweilen einfach, aber um Welten besser wie dieser Fast-Food-Fraß. Wer chinesische Dampfloks sehen will, der muss halt auch mit chinesischem Essen vorlieb nehmen.

Letztes Fotomotiv in Bayin sollte der nachmittägliche Personenzug nach Shenbutong bilden. Nachdem vor zwei Tagen die Umsetzung eines Fotomotivs zwischen den Bahnhöfen Liugongli und Sanyelan daran scheiterte, dass der Personenzug unerwarteter Weise mit einer Diesellok bespannt war, wollte ich zum Abschluss nochmals einen Versuch unternehmen. Begleitet von Reiseleitung und einem weiteren Gruppenmitglied kletterte ich wieder auf den hohen Berg. Da ich den besten Weg mittlerweile kannte, ging der Aufstieg recht flott. Von oben hatten wir eine tolle Rundumsicht auf das umgebende Gebirge. Und da es noch einige Minuten Zeit hatte, bis der Personenzug kommen sollte, philosophierten wir vor lauter Langeweile, was sich wohl hinter dem nächsten Gebirgskamm verstecken würde. Das ist ja alles Sperrgebiet, also muss es doch dort was ganz Besonderes geben. Wir einigten uns schließlich auf Zahnrad-Garratts, die schwere Erzzüge in Dreifachtraktion über erhebliche Steigungen und Spitzkehren ziehen (und nein, wir hatten der Berg fast nüchtern bestiegen und auf ein Gipfelbier verzichtet). Es blieb jetzt nur noch eine Frage offen: würde der Personenzug mit Dampf oder Diesel kommen? Zwei Tage zuvor hatte ich hier oben ja Pech, als plötzlich eine Diesellok um die Ecke brummte. Immer wieder der bange Blick auf die Uhr, die Spannung stieg ins Unermessliche. Pünktlich fuhr der Personenzug in den Bahnhof Liugongli und siehe da, heute war er wie erhofft mit Dampf bespannt.

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Bild 34: Nach dem Halt in Liugongli legt der Heizer nochmals ordentlich Kohle auf, damit der Lok auf der nun folgenden Steigung nach Shenbutong nicht der Dampf ausgeht. Ob die alte Dame von heute Morgen wohl mit diesem Zug zurückkam und wieder von ihrem Mann abgeholt wurde? Wir konnten es leider von hier oben nicht erkennen.



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Bild 35: Fast schon elegant wie ein Schnellzug legt sich der Personenzug in die Kurve und …



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Bild 36: ... macht sich auf den Weg nach Shenbutong. Nachdem der Zug unsere Felsnase passiert hatte …



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Bild 37: ... ergab sich noch die Möglichkeit auf einen ersten Nachschuss, der aber von der Rauchwolke der Lok beeinträchtigt wurde.



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Bild 38: Es scheint fast so als möchte die Lokbesatzung in Konkurrenz zu den rauchenden Schloten von Sanyelan zu treten. Natürlich wäre ein weiteres Bild kurz bevor die Lok bei Sanyelan hinter den Bergen verschwindet schön gewesen. Leider wurde das Motiv aber duch einen Dieselzug zunichte gemacht, der parallel den Bahnhof Sanyelan verließ.



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Bild 39: Das ist der Übeltäter. Aber irgendwie passt die moderne, blaue Lok besser zum Hintergrund. Denn die Industrieanlagen von Sanyelan machen einen durchaus modernen Eindruck. Vorne rechts wird sogar an einer Kläranlage gebaut, damit die vergifteten Abwässer nicht direkt Fluss landen.



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Bild 40: Die weißen Salzablagerungen, die man hier im Flussbett noch bestens erkennen kann, gehören dann vielleicht der Vergangenheit an.




Nach dem Sturz von vorgestern beim Abstieg, kletterte ich diesmal noch langsamer und vorsichtiger den Berg hinab. Mit Erfolg, ich blieb von weiteren Abstürzen verschont, konnte allerdings den zweiten Personenzug nur am Fuße des Berges im Schatten per Notschuss erlegen.

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Bild 41: Aufgrund des langsamen Abstiegs von der Bergspitze blieb mir nur dieser Nachschuss von SY 1047, wie sie den Personenzug nach Sanyelan zieht. Es ist das Dampfabschiedsbild aus Bayin. Nach 2010 schaffte ich es nicht mehr nach Bayin und 2015 endete dann ja die Dampfherrlichkeit in Bayin.




Für weitere Fotos der zurückkehrenden Züge blieb leider keine Zeit mehr, da wir per Bus die Rückreise nach Lanzhou antreten mussten, um den Nachtzug in Richtung des nächsten Dampfparadieses zu nehmen. Insgesamt war es ein würdiger Abschluss des Dampfbetriebs in Bayin (jedenfalls für mich, ich schaffte es bis zum Dampfende 2015 nicht mehr nach Bayin). Trotz der teilweise nur spärlich verkehrenden Dampfzüge war Bayin wahrscheinlich der Höhepunkt der Reise. Die imposanten Lössberge bilden einfach den perfekten Rahmen. Da war es durchaus zu verschmerzen, dass wir die letzte QJ in Meijiaping verpassten. Ursprünglich sollte der Besuch in Bayin nämlich zwei Tage kürzer ausfallen und stattdessen die letzte QJ im Planeinsatz besucht werden. Leider endete der Planeinsatz drei Wochen vor unserem Besuch. Auch wenn der Höhepunkt der Reise vorbei ist, geht es trotzdem mit Dampf weiter. Ich hoffe also, dass ihr beim nächsten Bericht wieder dabei seid.





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Rätsel: Was gehört hier zusammen? Und wo? Und überhaupt…
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Teil 3a: Eine Zeitreise zurück ins 19. Jahrhundert – Minenbetrieb wie vor 200 Jahren
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Teil 4a: Motorrad vs. Dampflok – Auf eine Kollision im Tunnel folgt Sonnenschein
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Teil 4b: Dampfzüge bis der Arzt kommt – Nachtwanderung entlang der Schienen zum Onkel Doc
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Teil 5a: Verpasste Chancen gefolgt von einer Schlammschlacht - Ein ganzer Morgen voll Pleiten, Pech und Pannen
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Teil 5b: Vom Fotomotiv zum Biergarten und zurück – Eine ethanol-getriebene Wanderung entlang der Schienen
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Teil 6: Total vernebelt, und das ohne Droge (Dampf) – Ob die Reise trotzdem (weiter)geht?
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Teil 7: Es gibt (ausgerechnet am 11.11.) kein Bier mehr in Xinjiang – dafür aber jede Menge Dampf
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Teil 8: Tief im Westen, wo die Sonne mit Dampf untergeht – Ein Tag im Kohletagebau von Sandaoling
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Teil 9a: Von oben nach unten und zurück – Ein Morgen zwischen Abraum- und Kohlehalden
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Teil 9b: Werkstatt statt Essen – Mit leerem Magen durch die Lokwerkstatt
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Teil 9c: Blitz mit Dampf aber ohne Donner – Ein sehr langer Abend im Tagebau
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Teil 10a: Zum Abschluss drehen wir uns im Kreis – Morgenstund hat Gold und Dampf im Mund
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Teil 10b: Gegen Ende drehen wir uns im Kreis – Kunterbuntes rund um den Tagebau
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Einschub 1: Nachwuchsgewinnung für DSO – Familien-Trainspotting in Thailand und Taiwan
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Einschub 2a: Willkommen im Jahr des Brathähnchens – Gedämpfte Züge zwischen Feuer-Affe und Feuer-Hahn
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Einschub 2b: Willkommen im Jahr des Brathähnchens – Gedämpfte Züge zwischen Feuer-Affe und Feuer-Hahn
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Teil 10c: Der Kreis schließt sich – Dampfgesättigter Sundowner an den Abraumhalden von Xibolizhan
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Teil 11: Yamansu, was bist du? - Steinreiche Wüste, aber mit oder ohne Dampf?
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Teil 12: Wie eine Fata Morgana, so nah und doch so fern – Vom ersten Versuch, einen Dampfzug in der Wüste zu fotografieren
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Teil 13a: Strafe in der Nacht, Belohnung am Morgen – Vom zweiten Versuch, einen Dampfzug in der Wüste zu fotografieren
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Teil 13b: Lüsterne Spannerfotos und ein Date in der Wüste – Vom dritten (und letzten) Versuch, einen Dampfzug in der Wüste zu fotografieren
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Teil 14: Ärger mit der Schaffnerin und der Minenverwaltung - Kampf und Dampf(?) an allen Fronten
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Teil 15: Dampf am frühen Abend, erquickend und labend – Ein Spätnachmittag in den Lößbergen
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Teil 16a: Dampfschlachtgetümmel mit Höhen und Tiefen – Ein Morgen eingekeilt zwischen Bergen und der Volksarmee
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Teil 16b: Leere Werkstatt, volle Gleise – Buntes Treiben rund um den Rangierbahnhof
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Teil 16c: Summ, summ, summ Triebwagen summ herum – Ein Nachmittag in Bayin Gongsi
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Teil 16d: Absturz in den Bergen bei Bayin – und das alles nur wegen einer Diesellok
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Teil 17a: Leise rieselt der Schnee, langsam rangiert die Lokomotivee – Morgendliches Schnee- und Dampfgestöber in und um Bayin
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Teil 17b: Sonne statt Schneesturm – Ein sonniger Nachmittag zwischen Berggipfeln und Schulkindern
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Teil 18: Höhepunkte ohne Ende – Zum letzten Mal im Leben Dampf in Bayin
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Zugliste
Datum Zugnummer Von Nach km Traktion Spurweite
07.11. Zug 2 Shixi Huangcunjing 18 Dampf 762mm
07.11. Zug 4 Jioba Yuejin 10,3 Dampf 762mm
08.11. Zug 1 Yuejin Bagou 12,1 Dampf 762mm
08.11. Zug 4 Caiziba Mifengyan 1,9 Dampf 762mm
10./11.11. K9782 Ürümqi Hami 556 Diesel 1.435mm
15./16.11. T296 Hami Lanzhou 1.136 Diesel 1.435mm






1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:12:27:12:48:59.
Hallo Florian,

das Warten hat sich wieder gelohnt.
Vielen Dank für den schönen Bericht aus der
mittlerweile vergangenen Dampflokzeit.

Dir und deiner Familie ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr.

LG aus GL
Jörg

Wieder super, danke! :-) (o.w.T)

geschrieben von: Roni

Datum: 27.12.17 18:21

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
lg, Roni - [raildata.info] - Folge auf Twitter: [twitter.com] - Meine DSO-Reportagen Teil 2 (neueste): [www.drehscheibe-online.de] - Teil 1 (2005 bis 06/2019): [www.drehscheibe-online.de]
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Vielen Dank,Florian!
Und noch weiterhin schöne Festtage und dann einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!
Olaf
Florian ich danke Dir !

Immer bin ich begeistert von Deinen Beiträgen , egal ob aus China oder aus Europa ! Aber Du bist doch noch jung , also sag nicht zum letzten Mal im Leben .

Gruß und Dir und Deiner Familie ein glückliches 2018 !

Norbert
kbs755 schrieb:
Aber Du bist doch noch jung , also sag nicht zum letzten Mal im Leben .


Ja, ich bin noch (relativ) jung. Aber dass Dampfloks im Planverkehr nochmals in Bayin dampfen, werde ich wohl nicht mehr erleben, und sollte ich noch so lange leben. Ich trauere den Dampfloks in Bayin aber nicht hinterher. Alles hat nun mal sein Ende, umso schöner war es, dass ich den Dampf noch miterleben könnte.

Dir auch ein glückliches Jahr 2018 und viele Grüße

Florian

Baiyin war schon klasse!
Zum Glück war ich 2012 nochmal dort.
[www.drehscheibe-online.de]
Die Stelle vom Berg Ausfahrt Liugongli bergwärts ist wirklich top, die fehlt mir leider, jetzt unwiederbringlich.
LG Peter

Mit Volldampf durch China

geschrieben von: Donni

Datum: 01.01.18 13:07

Hallo Flo1979,

wegen unregelmäßiger Besuche hier habe ich diese Serie erst jetzt entdeckt bzw. einzelne ältere Beiträge mit der angemessenen Muße angeschaut. Vor allem die Beiträge zur Schmalspurbahn von Shibanxi (Teile 2 - 6) begeistern mich: einfach Spitze in Text und Bild festgehalten! Wie bereits ein Kollege schrieb, die große Bildanzahl in der Überschrift stellt eine Hürde dar. Wenn man sich dann drauf einläßt, möchte man kein Bild missen.

Besten Dank für's Aufbereiten und Zeigen.

Schöne Grüße

Stefan