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Hallo,
ich freue mich immer wieder über die vielen Reiseberichte, die mich virtuell mit auf Reisen nehmen und mir die Eisenbahn, deren Fahrzeuge und Betrieb in fernen Ländern zeigen. Ich habe schon viele Anregungen gewonnen, die ein oder andere Reise auch mal selbst zu unternehmen. Auch bewundere ich das Engangement, sich während oder nach der Reise hinzusetzen und für sich, aber auch für uns, einen Reisebericht zu verfassen. Dafür herzlichen Dank und die Bitte, das folgende nicht falsch zu verstehen; ich möchte die Arbeit und das Engagement der Autoren nicht schmälern, tritt doch die Frage generell bei der Eisenbahnfotografie auf (und vielleicht gehört dieser Threat auch eher ins Fotoforum).

Wie gesagt, freue ich mich in den Reiseberichten über die Beschreibung und Fotos der Eisenbahnen in anderen Ländern. Dabei interssieren mich speziell die fahrenden Baureihen (Loks und Triebwagen, aber auch Reisezug- und Güterwagen), deren Lackierungsvarianten und Beschriftungen (soweit erkennbar), Orte (insbesondere zugängliche Bahnhöfe), wo sich gut und in Ruhe fotografieren lässt (Typendokumentation), und weiteres in dieser Art. Dass viele Reiseberichte den Ablauf der Reise bebildern und dann auch Landschaften, Städte, Wahrzeichen und Kulinarisches gezeigt wird, macht die Sache nur interessanter. Aber gerade im Fall der Eisenbahnfotografie sehe ich doch den Trend zu "Landschaftsaufnahmen mit Zug bei bestem Wetter ohne Wolkenfehler", teilweise fast als Suchbild, wo der Zug denn ist. Ich bewundere den Fotografen, wie er die Loknummer ermitteln konnte. Diese Art (Kunst) der Aufnahme wird von vielen Kollegen hier unterstützt, sei sie doch die wahre Eisenbahnfotografie, zu der man, wenn man sich fotografisch weiterentwickelt, unweigerlich gelangt. Doch diese Bilder geben mir wenig, denn ich sehe dort nichts eisenbahnspezifisches, kann keine Details erkennen und die Bilder keinen Typen zuordnen. Eigentlich vermisse ich in den Berichten auch die Dokumentation von EisenbahnFAHRZEUGEN (auch mal bei schlechtem Wetter, wo die Details an den Drehgestellen nicht im Schlagschatten verschwinden und man auch mal gen Süden fotografieren kann), aber anscheinend ist das ein Stil, der hier nicht gefördert wird. Wie seht ihr das?

Gruß
Jochen

P.S.: Übrigens, wer den Popcorn-Zug bestellen möchte, kann das gerne tun! ;-)
Moin,

ganz einfach: Jeder Fotograf möge die Bilder machen, die ihm selbst am meisten Freude bringen (selbstverständlich unter Beachtung von jeweiligen Sicherheits- und Rechtsregeln z.B. in Bezug auf Standpunkte im Gleisbereich etc.)

Viele Grüße,
Patrick
Zitat:
P.S.: Übrigens, wer den Popcorn-Zug bestellen möchte, kann das gerne tun! ;-)

Da musst Du den Beitrag schon ins Fotoforum stellen, dann kann es etwas länger werden.

Liebe Grüße

Werner

Josef-Schwejk schrieb:
ganz einfach: Jeder Fotograf möge die Bilder machen, die ihm selbst am meisten Freude bringen (selbstverständlich unter Beachtung von jeweiligen Sicherheits- und Rechtsregeln z.B. in Bezug auf Standpunkte im Gleisbereich etc.)

Klar, das möchte ich dem Fotografen auch gar nicht absprechen. Ich meinte eher, dass es hier doch eine gewisse Erwartungshaltung gibt, wenn z.B. sich Fotografen für Schattenbilder entschuldigen, wo doch auf manchem Sonnenbild durch Schattenwurf weniger zu sehen ist.
Gruß
Jochen
Ich kann nur für mich ganz alleine sprechen, da ich - wie wahrscheinlich die meisten hier - meine eigene individuelle Art des Reisegenusses pflege.

Bei meinen Reisen steht primär die Bereisung neuer Strecken sowie das "Erleben der Schienenverkehrsgeografie" in einer Region im Vordergrund (herrlich verschwurbelter Begriff, nicht wahr?). Schöne Eisenbahnfotos sollen dabei freilich auch entstehen, sind aber letztlich sekundärer Natur. Das führt natürlich dazu, dass ich praktisch kaum Aufnahmen von Zügen auf freier Strecke fertige (auch mangels Auto / Führerschein), sondern primär Motive innerhalb sowie rund um Bahnhöfe herum - dann eben auch mit der entsprechenden Athmosphäre. Auch ich achte darauf, dass das Licht möglichst passt. Je exotischer (oder von mir heißgeliebter) ein Fahrzeug, desto eher mache ich aber auch mal ein "unvorteilhaftes" Schattenbild, wenn andere Möglichkeiten dies nicht zulassen. Auf die Fahrzeugaufschriften achte ich in der Regel eher nicht, ich führe dann auch kein Büchlein mit mir, wo ich welche Fahrzeuge erblickt habe.
Wir alle können nix gegen schlechtes Wetter tun außer es eben auszuhalten. So what?

Das Wetter ist nun mal so wie es ist, ich kann dran nichts ändern, sondern nur versuchen, das Beste daraus zu machen. Wenn's Fotos meiner Meinung nach nix geworden sind, muss ich sie ja auch nicht veröffentlichen.

Eines möchte ich aber gern vermissen: Die unsagbaren Essensfotos aus der "Freßkiste", wie der Speisewagen von manchen hier bezeichnet wird (diese Zeitgenossen fressen ja vielleicht, ich versuche auch im übelsten Speisewagen zu essen, noch besser, zu speisen). Für 2017 darf man sich ja noch was wünschen ......

Guten Rutsch nach 2017, und

Gruß aus Wien

"Ohne Skepsis und Zweifel würden wir heute noch glauben, die Erde wäre eine Scheibe".
"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."

(Immanuel Kant)
Jörg Schwabel schrieb:
Eines möchte ich aber gern vermissen: Die unsagbaren Essensfotos aus der "Freßkiste", wie der Speisewagen von manchen hier bezeichnet wird (diese Zeitgenossen fressen ja vielleicht, ich versuche auch im übelsten Speisewagen zu essen, noch besser, zu speisen). Für 2017 darf man sich ja noch was wünschen ......

Naja, mir würde es schon reichen, wenn nicht unter jedem gefühlt zweiten Beitrag ein "$danke_in_landessprache" ohne sonstige Kommentare drunterstünde. Danksagen ist schön und wichtig für die Autoren, um deren Arbeit zu würdigen, aber die Häufigkeit...

Wie vielseitig die Eisenbahn doch ist!

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 28.12.16 13:46

Hallo Jochen,

mit dem Hobby "Eisenbahn" ist es wie mit einem leckeren Essen: wir meinen alle das gleiche, aber jeder versteht etwas anderes darunter.

Manche reduzieren die Eisenbahn auf die Feststellung/Dokumentation von Nummern. Das sind die klassischen "Bahnsteigspitzen-Knipser". Sie pfeifen auf´s Motiv, so lange die Nummer erkennbar ist.
Anderen ist genau das wiederum völlig egal (es sieht eh ein Triebwagen aus wie der andere). Ihnen geht es um schöne Bilder, die auch ein möglichst regionaltypisches Umfeld zeigen. Sonst braucht man ja nicht zu verreisen.
Der eine stellt seinen Hobby-Tag zwischen Aufstehen und Schlafengehen bedingungslos in das Zeichen der Eisenbahn, allenfalls unterbrochen durch kurze Pausen zur Nahrungsaufnahme und -abgabe.
Der andere lotet seine freie Zeit irgendwo zwischen den gleichberechtigten Komponenten Eisenbahn, Kulturprogramm, Genuss und vielleicht einer Wattwanderung/Bergbesteigung/Besuch eines Freizeitbades... aus.
Noch andere fotografieren gar nicht. Entweder, weil sie die Reise mit allen Sinnen (und nicht auf der Jagd nach dem verlorenen Motiv) genießen, oder weil ihnen das erwartete Foto nicht gut genug erscheint, etwa bei Grau-Wetter.
Dann gibt es die, die einfach nur fahren, fahren, fahren wollen. Vielleicht der Neugier auf fremde Landschaften wegen, vielleicht um wirklich nach 2.000 km Zug- statt Flugreise anzukommen, vielleicht wegen einer gepflegten Fahrt im Schlafwagen, fast egal wohin.
Und schlussendlich gibt es noch die Fraktion, die das Hobby "Eisenbahn" ohne jeglichen Kontakt zur Eisenbahn ausüben. Klingt komisch, ist aber so. Die tagelang im Auto durch die Landschaft fahren und Züge nur angucken/fotografieren.

Sie alle sind Eisenbahnfreunde. Und genauso unterschiedlich, wie sie ihre Akzente bei der Reisegestaltung setzen, so unterschiedlich sehen nachher die Ergebnisse aus. Wenn ich einfach mal für mich spreche: Loknummern sind mir in der Regel herzlich egal, gerade im Ausland (was bringt es mir zu wissen, ob das nun der X73545 oder der X 73454 gewesen ist?). Genauso habe ich bei einer Fototour mit dem Auto spätestens am zweiten Tag das Bedürfnis, in den Zügen ein Stück mitzufahren, die Eisenbahn als Eisenbahn zu erleben und nicht nur durch die Kamera zu beobachten. Und genauso empfinde ich für mich auch eine Hobbytour völlig ohne Fotos als gelungen, wenn ich mich stattdessen über all die anderen Eindrücke freuen kann.

Und schlussendlich ist es ja sowieso ziemlich krank, was wir in Sachen Fotografie treiben. Da fahren wir tagelang durch die Welt, und das alles nur für den Augenblick von 1/1000 Sekunde. Und genau diesen, den schönsten Moment, den sehen wir trotzdem nicht, weil da ja die Klappe fällt! Wir sollten lieber Briefmarken sammeln.

Viele Grüße

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-Abteil.jpg




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:12:28:13:48:43.

Re: Wie vielseitig die Eisenbahn doch ist!

geschrieben von: jochen

Datum: 28.12.16 18:43

Der Zeuge Desiros schrieb:
Manche reduzieren die Eisenbahn auf die Feststellung/Dokumentation von Nummern. Das sind die klassischen "Bahnsteigspitzen-Knipser". Sie pfeifen auf´s Motiv, so lange die Nummer erkennbar ist.
Anderen ist genau das wiederum völlig egal (es sieht eh ein Triebwagen aus wie der andere). Ihnen geht es um schöne Bilder, die auch ein möglichst regionaltypisches Umfeld zeigen. Sonst braucht man ja nicht zu verreisen.

Hallo Heiko,
ja, das Hobby ist vielfältig und jeder möge es so betreiben wie er mag. Mir ging es eher um die unterschwellige Wertung, die oft mitschwingt, wie man sie vielleicht auch hier bei Dir lesen kann: 'Schöne Bilder, aber der Triebwagen ist egal, sieht eh einer aus wie der andere' vs. '"Bahnsteigspitzen-Knipser", die auf´s Motiv pfeifen, so lange die Nummer erkennbar ist'. Die Darstellung hier ist zwar in beiden Richtungen etwas überzogen, aber erkennst Du, was ich meine?

Gruß
Jochen
Holger Koetting schrieb:

Naja, mir würde es schon reichen, wenn nicht unter jedem gefühlt zweiten Beitrag ein "$danke_in_landessprache" ohne sonstige Kommentare drunterstünde. Danksagen ist schön und wichtig für die Autoren, um deren Arbeit zu würdigen, aber die Häufigkeit...

Nachdem ich direkt und öffentlich angesprochen werde:

Erschiene es sinnvoller, wenn ich, obwohl absolut nichts sinnvolles beitragen könnend, sonstige Kommentare verfassen würde? Etwa zu diesem Beitrag folgendes:

Oh wie wunderbares Wette habt Ihr doch gehabt. Ganz interessant wie grün das Gras rund um Česká Třebová im Sommer doch ist. Viele interessante Züge gibt es da zu sehen. Ein wenig vermisse ich Euer Mittagessen. Ein Bild vom Abendessen wäre auch nett gewesen. Und ein Nachschuss vom RegioJet. Egal, die Bilder sin hübsch anzusehen und man meint bei manchen Aufnahmen richtig nach dabei zu sein. Kenen tu ich die Strecke ja schon lange, war ich doch einige Male mit dem Zug in Prag. Wobei meine erste Fahrt noch über Havlíčkův Brod führte. Dort gab es noch eine Heizlok, konnte aber nicht erkennen welche Baureihe. Ist aber auch schon 25 Jahre her. Wo wir schon bei der Strecke Wien - Prag sind: Ich bin ja damals als Kind oft mit dem VINDOBONA gefahren. War gut zum Abendessen, vom Walkdviertel nach Hause. Jedenfalls vielen Dank für Euren überaus netten, sehenswerten Beitrag."

Ich vermute wohl zurecht das dieses Geschwafel niemand interessieren würde. Also beschränke ich mich auf einfachen Dank (meist in leichen Variationen, zB "Herzlichen Dank" oder "Vielen Dank"). Auch wenn ich durchaus in der Lage wäre, über mehrere Zeilen zu schwafeln, beschränke ich mich auf höflichen Dank. Eine gute Sitte, die ich für durchaus nachahmenswert halte.

Liebe Grüße,
Werner

702 schrieb:
Also beschränke ich mich auf einfachen Dank (meist in leichen Variationen, zB "Herzlichen Dank" oder "Vielen Dank"). Auch wenn ich durchaus in der Lage wäre, über mehrere Zeilen zu schwafeln, beschränke ich mich auf höflichen Dank. Eine gute Sitte, die ich für durchaus nachahmenswert halte.
Danke für Deine Erläuterung. Wie gesagt, mich stört ja nicht Dein Dank als solcher, aber gelegentlich nervt mich persönlich die Häufigkeit. Ich hatte es schon genannt "gefühlt unter jedem zweiten Beitrag". Das hat schon manchmal den Reflex "Schöner Beitrag, jetzt fehlt nur noch Kollege 702" bei mir ausgelöst. :-)
Ja klar, "muß ich ja nicht anklicken", aber was mich einige Male tatsächlich gestört hat, daß es in einem Beitragsverlauf eine interessante Diskussion gab und dann eine Frage à la "Gibt es das Bahnhofshotel in $sonstwo noch" aufkam. Anschließend war mehrere Tage Ruhe, plötzlich war das Thema wieder mit einem neuen Beitrag oben, ich gehe drauf, in der Hoffnung, daß vielleicht jemand doch noch die aufgekommene Frage lösen konnte und dann war's halt doch wieder nur das um einige Tage verzögerte "Merci Beaucoup" ohne weiteren Neuigkeitenwert. Deswegen wäre einfach mein Wunsch, Danksagungen ohne sonstige Diskussionsbeiträge vielleicht etwas dosierter einzusetzen oder zumindest etwas zeitnäher.
Der Aussage von Holger Koetting muss ich mich auch anschliessen, die ständige Variation von "Muchas Gracias" von 702 (und einigen wenigen anderen hier - gut das nicht alle Forumsmitglieder auf die Idee gekommen sind) ist nicht als solches störend, sondern die Entäuschung wenn man bei einem interessanten Thema auf eine Antwort wartet und dann ist der neueste Beitrag wieder einmal der gleiche wie sonst immer.

Gruss, Thomas.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:12:29:07:52:46.
Also ich habe mich bisher immer gefreut wenn sich jemand für (m)einen Reisebericht bedankt! :-)

Bedanken auf finnisch

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 29.12.16 10:14

Hallo Werner,

mir geht es einerseits so wie Holger, andererseits so wie dir.

Ein "Dankeschön" für einen schönen Beitrag - darüber freut sich sicherlich jeder.
Andererseits dache ich auch das eine oder andere Mal wie Holger, wenn ich deinen Eintrag aufrief und wieder "nur" ein Danke in einer fremden Sprache darin stand.

Vorschlag: wenn außer einem "Dankeschön" (egal in welcher Sprache) oder einem "Prima" oder meinetwegen auch einem "was für ein blöder Beitrag" kein weiterer Inhalt im Eintrag steht, dann kann man das doch kurz im Betreff schreiben. Damit ist alles gesagt, und es gibt keine Enttäuschungen beim Öffnen. Also so, wie Roni es beispielsweise macht:
[www.drehscheibe-online.de]

Dies schreibe ich ausdrücklich als Leser, nicht als Moderator dieses Forums.

Viele Grüße

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-Abteil.jpg
Bedanken in Worte als Beitrag ist ja auch viel schöner, als ein "achtloses" Bedanken via Button.

LG Patrick
Der Kritik von Holger Koeting und tkautzor kann ich insoferne etwas abgewinnen, als es natürlich sinnfrei ist einen Beitrag nach oben zu schieben. Obwohl es da auch Beispiele gibt á la "Habe Deinen Beitrag aus 2007 gefunden und wollte mal fragen ob der Fahrplan von damals no so oder so ähnlich gilt?". Ich hatte heuer das Problem,zeitweise recht zeitverzögert die Beiträge zu lesen und habe das dann so gelöst:

[www.drehscheibe-online.de]

Grundsätzlich bleibt aber schon festzustellen dass die Adressaten des Danks die Autoren sind, wie es MS85 und Brückenbauer erkannt haben. Vor allem weil es ohne deren Beitrge gar keine "Interessanten Disskusionen" gäbe. Als Autor mehr oder weniger guter Beitrage weiß ich schon welcher Aufwand dahinter steht und ein schlechter Beitrag ist genauso aufwändig wie ein guter. In der Tat hätte sich der Beitrag von Holger Koeting vom 25.06.2012 in Straßenbahnforum ein "Merci" verdient. Gerade dieser Beitrag ist ein - für mich trauriges - Beispiel eines netten Kurzbeitrages, der sicherlich auch ein gewissen Aufwand gemacht hat und dessen einziger Kommentar kein Wort des Dankes enthält. Zu meiner persönlichen Entschuldigung sei bemerkt, dass das Straßenbahnforum für mich ein Nebenschauplatz ist, den ich nur selektiv wahrnehmen. Darum hier an dieser Stelle mein "Merci!" an Holger Koeting.

Ich benütze grundsätzlich die Ansich "das neueste zuerst", und bedanke mich ganz grundsätzlich nur für Reiseberichte im weitesten Sinne. Wenn etwas in dieser Ansicht auf der zweiten Seite landet, hole ich es zum Dank nur in Ausnahmefällen hervor. Der derzeit älteste ungelesene Beitrag ist von Vorgestern und der 26. Beitrag in dieser Ansicht. Villeicht rutscht bis heute Abend auf 30, was ich bei dem Thema eher nicht glaube. Also, wenn die neue Folge von "Mit Volldampf durch China" oben steht, braucht Ihr gar nicht nazusehen, es sind dann nur zwei chinesische Schriftzeichen und mein Name.

In diesem Sinne, danke an alle jene die Beitrge formulieren und somit Konsum und Kritik der Beiträge, wobei zweiteres für manche die sich in der Debatte noch nicht gäußert haben ein Lebenselixier zu sein scheint, überhaupt ermöglichen.

Liebe Grüße
Werner

Der Reisebericht "Mit dem Mauersegler nach Moskau" [www.drehscheibe-online.de] war für mich z.B. trotz seiner Kürze sehr interessant. Auch beispielsweise die Berichte (neben vielen anderen, die ich jetzt übersehen habe, die Autoren mögen es mir nachsehen) "Mit Volldampf durch China" möchte ich von meinen Feststellungen ausnehmen, sieht man dort doch auch formatfüllend Loks und teilweise auch Wagen.

Gruß
Jochen
Brückenbauer schrieb:

Bedanken in Worte als Beitrag ist ja auch viel schöner, als ein "achtloses" Bedanken via Button.


Ja, trotzdem finde ich den Button bei einem anderen Forum praktischer.

Ich gebe zu, mich hier meistens nur dann zu bedanken, wenn ich auch eine Gegenfrage habe.

Teotzdem lese ich die Beiträge gerne, und finde es gut, dass hier querbeet von der Landschaftsaufnahme über Typenfotos und Speisewagen-Essen bis zu Off-Topic-Ausschmückung (in Grenzen) alles zu finden ist.

Mit einem Danke-Button hätte man die Möglichkeit, sich zu bedanken, ohne dass der Beitrag nach oben kommt. Zudem sind es hier immer die gleichen 1-2 Leute, die sich textlich bedanken (und alle anderen nicht) - im anderen Forum mit dem Danke-Button sieht aber der Einsteller, dass die Wertschätzung breiter ist...
Ich kenne den Danke-Button auch aus einem anderen Forum und habe mich dort gegen seine Einführung auch lange gewehrt (wofür brauchen wir das, man kann ja auch was schreiben, das wirkt schon so wie Facebook etc.). Fakt ist aber, daß der schließlich doch eingeführte Button recht praktisch ist, weil er die Themen weder nach oben holt, noch übermäßig viel Raum verbraucht und sich mehr Leute "trauen", via Button ein "Danke" abzugeben, was wiederum zu erhöhter sichtbarer Wertschätzung für den Berichtersteller führt. In Summe ist es also durchaus praktisch, mit der Forensoftware hier aber wahrscheinlich nicht durchführbar.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2016:12:30:14:30:31.
Interessanter Thread und es wundert mich, daß hier noch niemand verbal erschlagen wurde. ;)

Ich kann die Kritik des TE nicht sooo doll nachvollziehen. Gerade diese "Eisenbahn in Landschaft"-Fotos finde ich persönlich toll, insbesondere wenn nicht zum hundertsten Male das gleiche Motiv und/oder die gleiche Zuggarnitur gezeigt werden. Wenn man dann, wie es hier eine zeitlang letztes Jahr der Fall war, immer die gleiche polnische Diesellok vor dem gleichen Doppelstockwagen gezeigt bekam, wurde es dann doch irgendwann langweilig.

Ich habe bisher auch mit mir gerungen hier einen Reisebericht meiner zehntägigen Polenrundfahrt aus dem Mai 2016 einzustellen, es bisher aber gelassen. Der Grund: die Eisenbahn war dort für mich in erster Linie Transportmittel. Fotografiert habe ich in erster Linie andere Dinge: Architektur, Museen usw. Paar Straßenbahnfotos entstanden zwar auch, und die meisten der von mir genutzten Züge habe ich auch fotografiert, aber ansonsten eher andere Dinge. Da weiß ich nicht, ob das hier wen interessieren würde, auch wenn bei manchem "Pufferküsser" auch mal die eine oder andere Bildungslücke schließen würde. Gibt ja noch mehr als nur Eisenbahn zu sehen in Polen.

Das eine oder andere Essensfoto stört mich persönlich übrigens nicht, die mache ich selbst auch, aber eher für Facebook und Twitter. Eher lächerlich finde ich Fotos wo Gesichter mit Smilies verdeckt werden oder so. Dann soll man die Leute halt nicht fotografieren, wenn sie nen Problem damit haben Fotos von sich im Netz zu finden.

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